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Schau nicht so finster. Lächeln ist billiger als Strom, bringt aber mehr Wärme! Menschen lächeln nicht nur, wenn sie an einem gegenseitigen Kennenlernen interessiert sind. Sie lächeln: aus Verlegenheit, zur Beschwichtigung, zur Sympathiegewinnung, aus Freude, aus Angst oder Nervosität, aus Schadenfreude. Lächeln ist nicht generell Ausdruck guter Laune, sondern ein ausgesprochen soziales Signal, wie Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt untersuchte. Beim echten Lächeln werden die Mundwinkel nach außen udn oben bewegt. In unseren Augenwinkeln entstehen die typischen Krähenfüßchen. Die Muskelkontraktionen, die zum Lächeln führen, sind bei Mann und Frau gleich.
Zwischen den Geschlechtern dient das Lächeln als Gesprächsaufforderung. Es steigert die eigene Sympathiegewinnung und hat Aufforderungscharakter. Wenn Du bei Deinem Gegenüber die Krähenfüßchen um die Augen beim Lächeln vermißt, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein unechtes Lächeln - ein Täuschungsmanöver, das eingesetzt wird, um den anderen eine positive Absicht oder Einstellung vorzuspielen. Dauert das Lächeln länger als fünf Sekunden, ist das Verhalten ebenfalls meistens unecht. Es wirkt eingefroren und ist leicht als nonverbale Lüge zu entlarven.
lg
ralf |
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