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Tante Emma |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 19:24 Uhr |  |
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Original von starfire
Original von Tante Emma
"Aufwandsentschädigung
Eine Hand wäscht die andere, wer weiß wann du mal Hilfe brauchst und wenn es nur ein paar weitere Hände sind die beim Umzug mit anpacken.
Original von Tante Emma
Die Kamera die ich dazu verwenden würde steht noch nicht fest, ich werde mir aber möglicherweise eine Kamera ausleihen - handelt sich dabei um eine Nikon Spiegelreflex (weiß nicht welcher Typ, der preisliche Rahmen lag aber bei ca. 500Euro, die Bildqualität ist recht gut).
Du musst die Kamera blind bedienen können, was bringt dir ein Spitzenmodel wo du erst im Handbuch nachschlagen musst warum etwas nicht klappt und du das nächste Motiv verpasst.
Nimm die Kamera mit der du immer arbeitest. Das selbe gilt für die Objektive.
BackUp Kamera dabei haben!
Wenn alles gut geht die zweite Kamera auf ein Stativ einen interessanten Punkt suchen (Buffet oder Tanzfläche) und Intervall von 30 Sekunden einstellen und die Kamera einfach machen lassen.
Original von Tante Emma
Habt ihr ansonsten vllt Tipps für mich? Vllt schnell auffindbare Dinge, die man als eine Art Equipment nutzen kann, um bspw. etwas da einfallende Licht zu beeinflusen??
Guck dir die Location wo du Bilder machen sollst vorher an, sprich mit dem Pfarrer was er erlaubt, was nicht. Frag ihn nach seinen Erfahrungen mit anderen Fotografen und deren Bilder, du wirst dich wundern welch gute Infos kommen.
Gibt es eine Ampore, falls ja sieh zu das du ein Fisheye bekommst sind immer Hingucker solche Bilder.
usw. usw.
Jetzt nochmal:
Die Aufwandsentschädigung wurde von denen angesprochen, die mich gefragt haben,
das stammt nicht von mir! Mittlerweile bin ich auf dem Stand es den "Auftraggebern" zu überlassen :)
Ansonsten danke ich die für deine Ausführungen ! |
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TomRohwer |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 19:30 Uhr |  |
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Original von Tante Emma
Die "aufwandsentschädigung" kam nicht von mir. Das kam allein von den Leuten, die mich gefragt haben.
Dann ist es doch völlig simpel. Wenn das Brautpaar anschließend zufrieden ist, soll es einen Betrag seiner Wahl rüberwachsen lassen. Oder die Brauteltern, oder die Bräutigameltern, oder alle zusammen.
Wer eine Hochzeit ausrichtet, der weiß, wieviel die ganzen Sachen kosten, und wenn dann nach der Hochzeit ein Haufen richtig guter Fotos da ist, die allen gefallen, dann wird es den Leuten ziemlich leicht fallen, eine angemessene Summe zu finden. |
 | Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel] |
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Tante Emma |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 19:35 Uhr |  |
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Original von TomRohwer
Original von Tante Emma
Die "aufwandsentschädigung" kam nicht von mir. Das kam allein von den Leuten, die mich gefragt haben.
Dann ist es doch völlig simpel. Wenn das Brautpaar anschließend zufrieden ist, soll es einen Betrag seiner Wahl rüberwachsen lassen. Oder die Brauteltern, oder die Bräutigameltern, oder alle zusammen.
Wer eine Hochzeit ausrichtet, der weiß, wieviel die ganzen Sachen kosten, und wenn dann nach der Hochzeit ein Haufen richtig guter Fotos da ist, die allen gefallen, dann wird es den Leuten ziemlich leicht fallen, eine angemessene Summe zu finden.
Das mit der Handswerkskammer hat mich aber doch ziemlich verunsichert.
Auch wenn sie mir im Nachhinein etwas geben wollten, dürfte ich es doch nichtmal annehmen?
Vllt mach ich mit den Bildern einfach eine Fotografensedcard auf als Nutzen, haha! :D 1 Mal geändert, zuletzt von Tante Emma am 14.01.2012 um 19:36 Uhr. |
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Kirstin P |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 20:33 Uhr |  |
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HUHU!
Hab jetzt nicht alles gelesen, aber wenn Du den Job machen willst, nimm evtl ein bisschen Deko "aussenrum" noch mit... ein paar Herzluftballons oder ein Herzkissen, eine Flasche Sekt inkl 2 Gläsern, einen Strauss rote Rosen oder eine einzelne... ein Nudelholz in einer entsprechenden Pose kommt auch bestimmt gut.... oder wenn das Paar ein Hobby hat, dass die die Sachen davon mitnehmen. Wir tauchen z.B. und haben auf einem Hochzeitsbild die Flossen an und die Brillen in der Hand...
Dann eine weisse / rote Decke fuer Bilder auf dem Boden... dass das Kleid nicht dreckig wird oder man einen schoenen Kontrast drunter hat. Ikea hatte neulich welche fuer billig Geld in rot und weiss....
Und dann einfach Augen auf - wenn z.B. beim Shooting eine suesse Vespa in der Naehe steht, einfach den Besitzer anquaken, ob ihr die mal fuer ein Bild haben koennt... wir hatten uns Kickboards ausgeliehen von Kids, die im Park gerade gespielt haben, sieht sehr lustig aus mit'm Brautkleid auf'm Kickboard...
Noch eine Idee fuer vorher - bespreche vielleicht mit den Paar grob dem Bilderstil. Bringt ja nix wenn Du Dir crazy Ideen ausdenkst und die stehen auf Weichzeichner-Taube im Hintergrund... Und ganz wichtig - mit dem Pfarrer in der Kirche (oder dem Beamten im Standesamt) absprechen, was Du darfst und was nicht... Bzw. wenn da noch ein zweiter Fotograf ist, mit dem auch kurzschliessen...
Und ich wuerde noch festlegen, was Du fotografierst und was NICHT - nicht dass Du dann auch irgendwann mal mitfeiern willst und die gucken doof, weil Du um 2 Uhr morgens nicht mehr die Kamera in der Hand hast...
Öhm was faellt mir noch ein, was ICH gerne als Erinnerung haette... Bilder von
- der Deko (evtl. Details)
- dem Buffet (VOR dem Ansturm der Gäste)
- der Hochzeitstorte (evtl. Details)
- der Bedien-Crew im Gasthaus
Ach ja - frag die Braut, ob sie Puder dabei hat... oder hast Du den eh dabei zum Abpudern bei Deinen Shootings? Ich denke da auch an den Braetigam, der evtl. glaenzt...
So, jetzt faellt mir nix mehr ein :-))))
Greets Kirstin |
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Wanderphotograph |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 21:23 Uhr |  |
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Original von Tante Emma
Ich soll ja auch nicht die Vorbereitungen Knipsen oder die Trauung in der Kirche.
Es hieß nur, dass ich eben Fotos vom Paar und den Adjutanten machen soll.
Wie gesagt ich wäre da max. für 3-5 Stunden.
Ach Du Sch...e!
Ich habe die Photos von der Hochzeit von meiner Schwester gemacht, habe aber zum Glück darauf bestanden, daß die "offiziellen" Hochzeitsphotos von einem Profi gemacht wurden. Die Hochzeitsdoku inklusive Traualtar usw. war ja nicht weiter schlimm, obwohl sich 2 Tage vorher noch der Ort der Trauung geändert hatte (die Renovierung des "Schlößchens" war vorzeitig fertig), da ich meine Ausrüstung sicher beherrschte. Und da ich kein besonderer Fan von Feiern bin, war ich ganz froh was zu tun zu haben.
Aber genau die Bilder, die Du beschreibst, haben mich an den Rand des Wahnsinns getrieben. Das Brautpaar ist hierbei nicht das Problem, sondern die Feiergesellschaft. Denn bei denen haben immer noch genug Leute ihre Knipsen dabei. Da Du ja zur Familie gehörst, wirst Du dann leider auch behandelt, wie jemand aus der Familie.
Nachdem Du das Brautpaar mehr oder weniger geschickt postiert hast, wirst Du nämlich irgendwann mal die Bilder machen wollen. Der Rest der Verwandschaft will da natürlich zuschauen - egal was sie versprechen, dabei bleibt es leider nicht ...
2 Meter neben Dir wird sich nämlich auch jemand postieren und plötzlich das Brautpaar rufen zu ihm zu sehen. Natürlich just in dem Moment, in dem das Brautpaar für Dich perfekt stand ...
Nachdem der erste bei Dir reingefunkt hat, soll das Brautpaar plötzlich in alle Richtungen schauen, denn jeder will ja Futter für seine Knipse.
Plötzlich soll noch Oma dazu und auch Opa, auch wenn Du das sowieso vorgesehen hattest, aber 15 min später, interessiert es in diesem Augenblick keinen. Das plärrende Kind der Nachbarn / Tante / Cousine usw. fühlt sich plötzlich nicht mehr beachtet und rennt Dir ständig ins Bild.
Und dann kommen noch die "guten Tips" wie sich das Brautpaar hinstellen oder posieren soll (natürlich nicht in Deiner Richtung) und es interessiert natürlich auch niemanden, das die "Tips" älter sind als das Brautpaar selbst. Das Brautpaar weiß inzwischen gar nicht mehr, was es tun soll und reagiert nur noch - bloß nicht auf Dich. Die versuchen es nämlich gerade JEDEM recht zu machen und so schaut der eine dahin, der andere dorthin. Und wenn Du jetzt versuchst hier mal Ordnung reinzubringen, ist irgendeiner garantiert beleidigt, denn Du "hast ja das Paar nicht für Dich gepachtet". Daß Du aber die Bilder FÜR das Paar machen sollst, verstehen dann nur wenige.
Ähnliches konnte ich bei der Hochzeit eines Kollegen beobachten und zum Glück habe ich ihn überzeugen können, daß auch er diese Bilder bei einen Profi zu einem gesonderten Termin machen läßt. Die Szenerie, die beim Arbeitskollegen seines Vaters sah (ich hatte mich strikt geweigert zu photographieren), ließ mich ein Deja vu erleben.
Sollte aber ein zweiter Photograph dort sein, schließ Dich mit dem kurz, wer was macht und gebt euch gegenseitig "Rückendeckung", oder nimm einen Assistenten mit. Allein, mit fremder Kamera, als Familienmitglied und ohne Erfahrung sind das ziemlich schlechte Voraussetzungen. 1 Mal geändert, zuletzt von Wanderphotograph am 14.01.2012 um 21:28 Uhr. |
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2 Jobs von Wanderphotograph -
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monochromatic |
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| Geschrieben am 14.01.2012 um 22:46 Uhr |  |
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1.) Die schlimmsten Bilder sind die nicht gemachten Bilder: "Och menno, kein Bild mit Klaus-Bärbel und den fünf Drillingen zusammen ..."
2.) Absprachen vorher - Locations vorher ansehen - Licht vorab grob einschätzen
3.) Konzentrier Dich zunächst auf die "Standardbilder" und mach Dir vorab Gedanken um Ort, Aufstellung und Licht ... soweit Du dieses kontrollieren kannst - und sieh zu, daß Du die Kontrolle über die Situation behältst.
4.) Denk daran, daß Du bei 3.) die Regie führst, und nur Du - am besten ein paar Leute einteilen, die "Störer" dezent beschäftigen ...
5.) Du kannst während der Feier nicht alles im Blick haben - sprich Details und Zeiten ab (Anschneiden Hochzeitstorte, Hochzeitstanz etc.) und such Dir rechtzeitig den geeigneten Platz. Mach klar, daß das DEIN Platz ist ...
6.) Behalte den Überblick ... wo ist das Brautpaar, die Eltern, was bahnt sich an ...
7.) Finde Dich damit ab, daß 1-6.) nicht immer allen gefallen wird ... aber Onkel Hotte ist nicht entscheidend, sondern das Brautpaar.
8.) Der Tag wird lang - genug (alkoholfreie!) Getränke und auf den Blutzucker achten ... die Fotos der zusammengeklappten Fotografin wären nicht zu Deinem Vorteil. (BTW: Trinken verursacht Unterbrechungen zu Zeiten, die evtl. nicht optimal sind ... also lieber rechtzeitg mal verschwinden, als im falschen Moment weg zu müssen)
9.) Wenn Du an alles gedacht hast - dann hast Du trotzdem was vergessen - also immer einen Plan B und Improvisationsmöglichkeiten offenhalten ...
10.) Halt Dir ggf. jemanden in der Hinterhand, der Dir Akkus, Batterien, Speicherkarten etc. holen kann oder mal einen Reflektor hält.
11.) Speicherkarten getrennt lagern - vollen Karten sicher unterbringen und nicht versehentlich noch mal benutzen.
12.) Speicherkarten rechtzeitig wechseln - ne volle Speicherkarte beim Kuss ist ... doof.
13.) Wenn Du meinst, von allem genug eingepackt zu haben - pack mehr ein ... Reserven schaden nur dem, der sie nicht hat.
14.) Du wirst den Kopf voll von allen Möglichen Dingen haben - die Kamera kannst Du da raushalten, wenn Du sie blind beherrschst (nein, nicht bedienen kannst, sondern beherrschst!)
15.) 14.) gilt für alles, was Du brauchst - auch für den möglichen Assi ... erklären fällt aus, er muß Dich auf Anhieb verstehen ...
16.) Diese Liste ist sicher nicht vollständig ...
17.) Die Liste darfst Du so oft lesen, bis Du sie im Schlaf herunterbeten kannst ...
Viel Erfolg!
Gruß Robert |
 | Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten ... |
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