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Von Studio Excentric - Neue Sets im Studio
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Norbert K
Geschrieben am 31.10.2011 um 15:37 Uhr
Ich versuche das Prinzip mal verständlich (und damit nicht 100% korrekt) zu erklären:
Bei der herkömmlichen Fotografie gibt es einen Sensor, der in seiner Fläche z.B. 3000 x 2000 Bildpunkte aufnehmen kann. Nun stellt euch einen quasi dreidimensionalen Sensor vor, der auch für die Tiefe (Entfernung jedes einzelnen Bildpunktes) die Information speichert. Dann entsteht in diesem "würfelförmigen" Sensor praktisch ein dreidimensionales Modell des Originals. Das hat mit der optischen Leistung des Objektivs zunächst mal garnichts zu tun.
Ausgehend von diesem Modell kann man dann natürlich jede denkbare Schärfeebene oder auch Schärfentiefe künstlich berechnen.
Man kann sich vorstellen, dass der technische Aufwand enorm ist, deshalb denke ich, wird diese Technologie auf absehbare Zeit auf einige Spezialanwendungsfälle beschränkt bleiben.
Norbert.
#11, permalink
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kleine|details
Geschrieben am 31.10.2011 um 16:15 Uhr
Original von Norbert
Ich versuche das Prinzip mal verständlich (und damit nicht 100% korrekt) zu erklären:
Bei der herkömmlichen Fotografie gibt es einen Sensor, der in seiner Fläche z.B. 3000 x 2000 Bildpunkte aufnehmen kann. Nun stellt euch einen quasi dreidimensionalen Sensor vor, der auch für die Tiefe (Entfernung jedes einzelnen Bildpunktes) die Information speichert. Dann entsteht in diesem "würfelförmigen" Sensor praktisch ein dreidimensionales Modell des Originals. Das hat mit der optischen Leistung des Objektivs zunächst mal garnichts zu tun.
Ausgehend von diesem Modell kann man dann natürlich jede denkbare Schärfeebene oder auch Schärfentiefe künstlich berechnen.
Man kann sich vorstellen, dass der technische Aufwand enorm ist, deshalb denke ich, wird diese Technologie auf absehbare Zeit auf einige Spezialanwendungsfälle beschränkt bleiben.
Norbert.


Ja, ganz so ist es aber nicht :-) Man kann halt keinen Würfelsensor bauen, weil es keine durchsichtigen Fotodioden (noch dazu mit Farbfilter) gibt. Man muss hier ein bischen tiefer in die mathematische Trickkiste greifen. Das von vorn betrachtete 3D-Bild wird halt berechnet. Verlagert man den Blickwinkel außerhalb des vom Objektiv erfassten Bereichs, fehlt natürlich jede Information. Verdeckte Bildinhalte kann man damit auch nicht sichtbar machen.

k|d
#12, permalink
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Norbert K
Geschrieben am 01.11.2011 um 11:21 Uhr
Ja, Du hast natürlich Recht - ich wollte den Würfel auch nur als anschauliches Gedankenmodell ins Spiel bringen. Das Ganze ist schon etwas komplizierter.

Norbert.
#13, permalink
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12

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