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Von urparktüte
ForumLaberecke
ThemaSelbstverständnis der Arbeit als Ganzes
Umfrage Umfrageergebnis
Mich würde interessieren, ob der Text Interesse erweckt oder nicht
Erweckt der Text Interesse 12,00 % 10
Desinteresse 20,00 % 17
für den Mülleimer 68,00 % 58
123456...»
Sylvio Dittrich (Studio für Körperkunst)
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:41 Uhr
Melusine

Krawel! Krawel!

Taubtrüber Ginst am Musenhain;

Trübtauber Hain am Musenginst.

Krawel! Krawel!

(Loriot)
Ein Fotograf, muss sich nicht hinter Anglizismen verstecken, wenn er gut ist.
#11, permalink
Zitieren - 3 Jobs von Sylvio Dittrich (Studio für Körperkunst) - PN senden
Mr. Dice - Photographie für gewöhnlich anders
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:42 Uhr
Ich denke ist doch klar was damit gesagt werden soll: "Vielseitigkeit" - eben das Leben in 360°


Finde den Text super!
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen ist schon wieder ein Irrsinn. - Voltaire
#12, permalink
Zitieren - 1 Job von Mr. Dice - Photographie für gewöhnlich anders - PN senden
Patrick Michael Weber
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:42 Uhr
Ohne den Inhalt deiner Ausstellung zu kennen, fällt mir vage ein, was David Lynch im Rahmen der Vorstellung seines letzten Films "Inland Empire", auf die Frage, worum es in dem Film überhaupt ginge, geantwortet hat. Es war etwas in der Art wie: "Es geht um eine Frau, die in Schwierigkeiten steckt. Und um ein Mysterium."
Wer den Film kennt, dem wird die Diskrepanz zwischen der extrem simplifizierten und reduzierten "Inhaltsangabe" und dem mehr als krytisch-absurden Filmkonstrukt bewußt sein.

Zugegeben. Bei Lynch funktioniert das. Einfach weil man von Lynch nichts anderes erwartet. Auch wenn er mit "Straight Story" bewiesen hat, daß er sehr wohl anders kann.

Vielleicht wäre auch hier eine ähnlich gelagerte Simplifizierung der "Beschreibung" zielführender.



Original von urparktüte
Für eine Ausstellung „360°“ wurde ich aufgefordert, für den Kurator und die Presse ein Selbstverständnis der Arbeit als Ganzes abzugeben.

Mich würde nun interessieren, ob folgender Text Interesse erweckt oder nicht.

360° ist ein Storyboard. Darin geht es um Leben oder Tod. Aber wie !!
Alpträume und Träume nehmen Abschied vom Mond und Enttäuschungen finden sich im Technodrom wieder. Der Dopplereffekt hat ausgedient, weil es nun von allen Seiten kracht
und das in Echtzeit zeitlos ! Aber manchmal schwingt auch die Stille. „Wohnung der Zukunft zu erschwinglichen Preisen“ oder als Alternative die „Swinging iCloud“. Was hier auf der Erde keinen Platz mehr hat zieht zum Planeten Erdbeere !
Wer immer noch keinen Durchblick hat, der guckt ins schwarze Loch und findet nur „Leere in Hülle und Fülle“. Herzerfrischend und traurig, zukunftsweisend und deprimierend zugleich.
Zwickmühlenaggregat mit Dominoeffekt. Wer falsch spielt, fliegt raus! Ideale ade! Der Film ist gerissen. Ein Salut auf das Leben!
Ich bin der Fotograf. Ich darf scheisse aussehen!
#13, permalink
Zitieren - 3 Jobs von Patrick Michael Weber - PN senden
ralph g. *_*
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:45 Uhr
mit verlaub - wenn das an die presse gehen soll wie vom TO beschrieben (und er wird nicht die kulturredaktion der FAZ gemeint haben), sollte schon ein wenig mehr drin stecken als künstlerisches piff und paff. und wenn er das angeblich besser kann als ich, warum tut er es dann nicht? das nachfragen, ob der text für diesen zweck in ordnung ist hätte sich dann ohnehin erübrigt. ich gehe mal davon aus, dass er gerne den text in der presse gedruckt haben will - so wird das jedenfalls nix.


Original von Bernd Saller
als journalist und texter darfst du das gerne tun und da ist es auch deine aufgabe ... als künstler muss man das nicht unbedingt ... er ist i.ü. schlau genug dass er das wahrscheinlich besser könnte als du - wenn er denn wollte
#14, permalink
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TomRohwer
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:48 Uhr
Original von urparktüte
Für eine Ausstellung „360°“ wurde ich aufgefordert, für den Kurator und die Presse ein Selbstverständnis der Arbeit als Ganzes abzugeben.

Mich würde nun interessieren, ob folgender Text Interesse erweckt oder nicht.

360° ist ein Storyboard. Darin geht es um Leben oder Tod. Aber wie !!
Alpträume und Träume nehmen Abschied vom Mond und Enttäuschungen finden sich im Technodrom wieder. Der Dopplereffekt hat ausgedient, weil es nun von allen Seiten kracht
und das in Echtzeit zeitlos ! Aber manchmal schwingt auch die Stille. „Wohnung der Zukunft zu erschwinglichen Preisen“ oder als Alternative die „Swinging iCloud“. Was hier auf der Erde keinen Platz mehr hat zieht zum Planeten Erdbeere !
Wer immer noch keinen Durchblick hat, der guckt ins schwarze Loch und findet nur „Leere in Hülle und Fülle“. Herzerfrischend und traurig, zukunftsweisend und deprimierend zugleich.
Zwickmühlenaggregat mit Dominoeffekt. Wer falsch spielt, fliegt raus! Ideale ade! Der Film ist gerissen. Ein Salut auf das Leben!

Inhaltsleeres Geschwurbel. Wortgeklingel. Als Journalist lege ich das ungebremst in die Ablage P. Vielleicht könnte mich ein gutes PR-Foto animieren, eine Meldung über die Ausstellung reinzunehmen. Dann würde ich fluchen, weil mir der PR-Text nicht brauchbares liefert, das ich als Bildunterschrift und Kurztext nehmen kann.

Wenn man den Text liest, was schwer genug ist, dann weiß man anschließend überhaupt nicht, um was es eigentlich geht, außer irgendwie um Mond und Erdbeeren.

Am Rande angemerkt: ein alter Zeitungsredakteursspuch lautet "Wer zu viele Ausrufezeichen verwendet, wird als ein solches standrechtlich erschossen!"
Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel]
#15, permalink
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TomRohwer
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:52 Uhr
Original von urparktüte
Original von ralph g. *see yourself fotografie*
da fehlen sogar mindestens zwei. lieber TO, wenn du nichts sagen willst, dann tu das doch auch. der text hat jedenfalls keinerlei nachvollziehbaren inhalt.


Original von VisualPursuit
Fehlt da ein "HURTZ!" ?


was müsste denn am text geändert werden, damit er nachvollziehbar wird und muss er das zwingend sein?

Wer ist Deine Zielgruppe?

Die "Hurtz!"-Fraktion? Dann könnte es klappen.

Ansonsten: erkläre in kurzen, allgemeinverständlichen Worten Deiner Bäckereiverkäuferin, Deinem Taxifahrer und Deiner Großmutter, um was es geht.

Was ist es? Wer macht es? Wie wird es gemacht? Wo findet es statt? Wann findet es statt?

Falls es ein "Warum wird es gemacht?" gibt - darf es auch noch dazu.
Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel]
#16, permalink
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TomRohwer
Geschrieben am 18.01.2012 um 11:54 Uhr
Original von Bernd Saller
als journalist und texter darfst du das gerne tun und da ist es auch deine aufgabe ... als künstler muss man das nicht unbedingt ... er ist i.ü. schlau genug dass er das wahrscheinlich besser könnte als du - wenn er denn wollte

Es ist kein Zufall, daß Künstler nicht die PR-Texte für Kunstausstellungen und Kunstprojekte schreiben. Und es ist auch gut so - sie können das nämlich nicht.

Es ist auch kein Zufall, daß PR-Profis keine Kunst produzieren. Und es ist auch ganz gut so - sie können das nämlich nicht.
Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel]
#17, permalink
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Die große Vorsitzende Miau Tse-Tung
Geschrieben am 18.01.2012 um 12:08 Uhr
Ich kann mit dem Text auch so gar nichts anfangen, wobei ich zugegeben auch sofort missmutig wurde, als ich auf den ersten Blick all die Ausrufezeichen sah. Aber wenn ich ehrlich bin, dann werde ich auf Ausstellungen idR sowieso nicht durch den Text aufmerksam, sondern durch interessante Bilder.
#18, permalink
Zitieren - 1 Job von Die große Vorsitzende Miau Tse-Tung - PN senden
Bernd Saller
Geschrieben am 18.01.2012 um 12:11 Uhr
ach ... und du pressefuzzi willst dem künstler also vorschreiben wie er sein state abzufassen hat - oder wie darf ich das verstehen? - die presse zensiert also die kunst - hier sogar noch vor der ausstellungt? ;-)

es ist ganz klar seins - nicht deins

du würdest doch als erster hier schreien wenn er dir nachher sagen würde wie du deinen artikel darüber zu schreiben hast und welche fotos du verwenden dürftest ... ich erinnere nur mal an deinen letzten fred



Original von TomRohwer
Original von Bernd Saller
als journalist und texter darfst du das gerne tun und da ist es auch deine aufgabe ... als künstler muss man das nicht unbedingt ... er ist i.ü. schlau genug dass er das wahrscheinlich besser könnte als du - wenn er denn wollte

Es ist kein Zufall, daß Künstler nicht die PR-Texte für Kunstausstellungen und Kunstprojekte schreiben. Und es ist auch gut so - sie können das nämlich nicht.

Es ist auch kein Zufall, daß PR-Profis keine Kunst produzieren. Und es ist auch ganz gut so - sie können das nämlich nicht.
http://berndsaller.blogspot.com/
#19, permalink
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ralph g. *_*
Geschrieben am 18.01.2012 um 12:20 Uhr
ach... und du fotofuzzi willst nem redakteur erklären, wie er seine arbeit zu machen hat - oder wie darf ich das verstehen? der kollege hat lediglich beschrieben, was er aus erfahrung weiss. und in sachen texte in der presse dürfte der deutlich mehr erfahrung haben als du.


Original von Bernd Saller
ach ... und du pressefuzzi willst dem künstler also vorschreiben wie er sein state abzufassen hat - oder wie darf ich das verstehen? - die presse zensiert also die kunst - hier sogar noch vor der ausstellungt? ;-)

es ist ganz klar seins - nicht deins

du würdest doch als erster hier schreien wenn er dir nachher sagen würde wie du deinen artikel darüber zu schreiben hast und welche fotos du verwenden dürftest ... ich erinnere nur mal an deinen letzten fred
#20, permalink
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