 |
| Informationen |
 |
|
|
|
 |
|
|
|
Tobias Voss |
 |
| Geschrieben am 08.02.2012 um 18:13 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Original von Hellfire,
... die Leiharbeit ... Ja, das böse Schreckgespennt mit der Leiharbeit ...
Keine Frage, die einzigen die an der Leiharbeit verdienen sind die Inhaber und Angestelltend er Leiharbeit. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass wir es der Leiharbeit verdanken, dass bestimmte Branchen überhaupt in Deutschland geblieben sind. Original von Hellfire,
Das beste aber ist, man kann eine große Firma, innerhalb von kürzester Zeit, ins Ausland verschieben...wenn die Kosten hier zu hoch werden...denn Leiharbeiter braucht man nicht mitnehmen oder Abzufinden...das ist richtig segensreich,vorallem für den Arbeitgeber Wenn eine Firma wirklich ins Ausland wechseln will, dann sind ihr die Kosten für mögliche Abfindungen vollkommen egal. Die Abfindungen fallen dann noch mal im letzten Betriebsjahr in Deutschland in die Bilanz rein und schon muss man auch gar keine Steuern mehr zahlen und der Neustart wird ja eh durch die EU finanziert.
Ich sehe Leiharbeiter immer dann als nützlich an, wenn KURZFRISTIG und für nur einen begrenzten Zeitraum weitere Arbeitskräfte benötigt werden. Für alles andere sind Zeitarbeitskräfte in meinen Augen eine Fehlinvestition. Original von Hellfire,
Weil die Mehrzahl mit Hugerlöhnen und befristeten Arbeitsverträgen keine Kinder mehr bekommen will und kann. Wobei die Mehrzahl der Hungerlöhne zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden ausgehandelt wurden. Dazu kommt, dass oft auch ausgelernte und spezialisierte Arbeitskräfte mit ihrem Gehalt (und das sind teilweise keine Hungerlöhne) nicht mehr in der Lage sind, große Sprünge zu machen.
Ausserdem ... in der heutigen Zeit muss man sich leider stark überlegen überhaupt Kinder in die Welt zu setzen. Zu unsicher ist die Kinderbetreuung, die Schulbildung, die Ausbildung und der mögliche Job später.
Es ist aber so einfach alles nur auf die Zeitarbeitsfirmen zu schieben ... die Gründe sind deutlich vielfältiger ... |
 |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
13 Jobs von Tobias Voss -
PN senden
|
 |
|
 |
Hellfire, neues nur in facebook |
 |
| Geschrieben am 08.02.2012 um 18:30 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Naja, ob es an der Leiharbeit liegt, das bestimmte Branchen im Land geblieben sind glaube ich nicht...aber ich möchte es auch nicht ausschliessen..
Stimme dir in dem Fall zu, wenn es um kurzfristige Einsätze geht.......aber auch da, sollten die Leiharbeiter den gleichen Lohn, für gleiche Arbeit bekommen... meistens werden Leiharbeiter geholt, wenn es eng wird, oder aber,die Belegschaft nicht in der Lage ist, bestimmte Arbeiten auszuführen...
Original von Tobias Voss
[quote]Original von Hellfire,
... die Leiharbeit ... Ja, das böse Schreckgespennt mit der Leiharbeit ...
Keine Frage, die einzigen die an der Leiharbeit verdienen sind die Inhaber und Angestelltend er Leiharbeit. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass wir es der Leiharbeit verdanken, dass bestimmte Branchen überhaupt in Deutschland geblieben sind.
Ich sehe Leiharbeiter immer dann als nützlich an, wenn KURZFRISTIG und für nur einen begrenzten Zeitraum weitere Arbeitskräfte benötigt werden. Für alles andere sind Zeitarbeitskräfte in meinen Augen eine Fehlinvestition.[quote] |
 | Der Letzte der das Portal verlässt, macht bitte das Licht aus und die Tür zu!!! |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
1 Job von Hellfire, neues nur in facebook -
PN senden
|
 |
|
 |
Tante Emma |
 |
| Geschrieben am 08.02.2012 um 18:45 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Die Anforderungen der Firmen sind relativ undurchsichtig. Formale Vorgaben sollten für alle gelten, ja, allerdings mache ich mir ernsthafte Sorgen darüber, dass man den Arbeitgebern selbst auch nur vor den Kopf schauen kann. Ich bin keine Hellseherin und weiß nicht, welcher Satz oder welche Formulierung gerade wem nicht passt. Da ich nur auf der Suche nach einer geringfügigen Beschäftigung neben dem Studium bin, finde ich das nervenaufreibend.
Wenn ich nicht ins Team passe, in Ordnung, aber nichtmal die Chance zu bekommen sich persönlich vorzustellen ist schon fies. Bei meinen alten Job bin ich hingegangen, habe mit dem Chef sofort sprechen können und hatte dann die Stelle. Sowas ist effektiv....für mich.
Wenn man dann auf ein vernünftig formuliertes Bewerbungsschreiben mit lückenlosem Lebenslauf und gutem Abitur, nicht mal ein Bewerbungsgespräch für 'ne 400-Stelle bekommt,
frag' ich mich wirklich was die eigentlich suchen. Wahrscheinlich nur gelernte mit Berufserfahrung.....schon frustrierend. Ich kann's nicht ändern, aber ich darf ich trotzdem meine Meinung darüber haben.
Edit:Achso! Bisher hab' ich mach nach Jobs in Deko- und Modeläden umgeschaut Ö.ö
Edit2: Was mir gerade einfällt. Es wird ja, habe ich jetzt gesehen, auch gesagt, dass man nicht im Konjunktiv schreiben soll, weil's sonst so aussieht als wäre man nicht selbstbewusst.
Joa, bisher dachte ich immer, dass der Konjuktiv in Bewerbungen einfach nur eine Höflichkeitsform ist. Dass man dann direkt als ''nicht selbstbewusst genug'' abgetan werden kann ist, finde ich zumindest, etwas übertrieben.
Edit3: Mir musste ja sogar vor ein paar Monaten mal jemand, der mir über die Schulter geschaut hat, sagen, dass die Eltern und Geschwister nicht mehr in den Lebenslauf gehören.
Wusste ich nicht, mache ich jetzt zwar so, aber mir wurd's damals in der Schule so beigebracht. Und soo lang her ist das nun auch wieder nicht... 5 Mal geändert, zuletzt von Tante Emma am 08.02.2012 um 19:10 Uhr. |
 |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
Tattoomodel Rose KRANK! |
 |
| Geschrieben am 16.02.2012 um 12:11 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Ha, was soll ich nur sagen.
Mache gerade meine Ausbildung, die leider finanziert werden muss.
Zu der Ausbildung gehört ein 18 Monatiges Praktikum, in dem ich Vollzeit, normal arbeite.
Und auch nichts bekomme!!!!!!!
Manche Leute sind hier für nur 12 Monate Angestellt. Verdienen 1500€ auf die Hand, machen das selbe wie ich, oft habe ich sogar mehr Erfahrung als die, aber bekomme nichts.
Hätte ich also meine Eltern nicht, könnte ich nicht mal diese Ausbildung machen.
Unterstützung 0!
Leben am Minimum.
Aber Leute die keine Ausbildung haben, nicht arbeiten gehen, die bekommen ihr Geld in de A**** gesteckt. |
 |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
|
|
 |
www.la-garda.de - verkaufe Mamiya-Kamera |
 |
| Geschrieben am 16.02.2012 um 13:12 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Schön, dass du diesen Weg gehst und ich drücke dir die Daumen, dass das Leben es dir vergüten wird.
Und schimpfe nicht auf die, die nix tun. Lass sie mit dem Wenigen, was sie bekommen, leben, und freu dich daran, dass du mehr aus dir und deinem Leben machen kannst.
Original von Tattoomodel Rose abmelden INFOS auf SC
Ha, was soll ich nur sagen.
Mache gerade meine Ausbildung, die leider finanziert werden muss.
Zu der Ausbildung gehört ein 18 Monatiges Praktikum, in dem ich Vollzeit, normal arbeite.
Und auch nichts bekomme!!!!!!!
Manche Leute sind hier für nur 12 Monate Angestellt. Verdienen 1500€ auf die Hand, machen das selbe wie ich, oft habe ich sogar mehr Erfahrung als die, aber bekomme nichts.
Hätte ich also meine Eltern nicht, könnte ich nicht mal diese Ausbildung machen.
Unterstützung 0!
Leben am Minimum.
Aber Leute die keine Ausbildung haben, nicht arbeiten gehen, die bekommen ihr Geld in de A**** gesteckt. |
 | Jetzt La Garda lesen und in Branchenverzeichnis eintragen - http://www.la-garda.de |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
Tattoomodel Rose KRANK! |
 |
| Geschrieben am 16.02.2012 um 13:16 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Ich hoffe es... :-(
die Mindestlöhne für den beruf sehen sehr gut aus, aber die Realität ja nicht ganz...
Original von www.la-garda.de - verkaufe Mamiya-Kamera
Schön, dass du diesen Weg gehst und ich drücke dir die Daumen, dass das Leben es dir vergüten wird.
Und schimpfe nicht auf die, die nix tun. Lass sie mit dem Wenigen, was sie bekommen, leben, und freu dich daran, dass du mehr aus dir und deinem Leben machen kannst.
Original von Tattoomodel Rose abmelden INFOS auf SC
Ha, was soll ich nur sagen.
Mache gerade meine Ausbildung, die leider finanziert werden muss.
Zu der Ausbildung gehört ein 18 Monatiges Praktikum, in dem ich Vollzeit, normal arbeite.
Und auch nichts bekomme!!!!!!!
Manche Leute sind hier für nur 12 Monate Angestellt. Verdienen 1500€ auf die Hand, machen das selbe wie ich, oft habe ich sogar mehr Erfahrung als die, aber bekomme nichts.
Hätte ich also meine Eltern nicht, könnte ich nicht mal diese Ausbildung machen.
Unterstützung 0!
Leben am Minimum.
Aber Leute die keine Ausbildung haben, nicht arbeiten gehen, die bekommen ihr Geld in de A**** gesteckt. |
 |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
TomRohwer |
 |
| Geschrieben am 17.02.2012 um 12:58 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Original von Bernd Kiessling
Als ich Ende 1989 zum ersten Mal mit meinem Wartburg in den Westen gefahren bin, war mein erstes Schlüsselerlebnis: Hier gibt es eigentlich alles. Hier braucht dich niemand. Die kommen ohne mich ganz gut zurecht.
Und dann kam die Frage: Und wenn ich jeden Tag etwas essen will, wenn ich ein Dach über dem Kopf haben möchte, möglichst noch warm, und noch dazu etwas zum Anziehen haben möchte, dann muß ich dieser Gesellschaft, von der ich eben diese Leistungen zu erhalten erhoffe, etwas geben, was die Gesellschaft eventuell brauchen könnte, damit ich diese meine Grundbedürfnisse Essen, warme Bude und Kleidung befriedigen kann.
Da habe ich mich eine Weile ruhig in die Ecke gesetzt und überlegt, was das denn wäre, was ich dieser Gesellschaft geben könnte: Was habe ich, was weiß ich, was kann ich. Und was davon könnten die Leute rings um mich her davon eventuell benötigen.
Und aus dieser Schnittmenge ergibt sich letztlich die Lebensgrundlage für Jeden in unserer FDGO, der seinen Lebensunterhalt mit eigener Arbeit zu bestreiten versucht. Eigentlich ist es ganz einfach.
Schöner beschrieben habe ich diese vernünftige Einstellung selten gelesen! Chapeau!
Ich musste bei der Lektüre spontan an eine Diskussion denken, die ich vor ein paar Tagen hatte. Dabei ging es um das leidige Thema "Einwanderung".
Dank einer völlig verquasten Kombination von links-alternativer Gutmenschen-Ideologie plus konservativer Überfremdungsangst-Ideologie haben wir es in Deutschland geschafft, eine vollkommen absurde Situation in Sachen "Einwanderung/Zuwanderung" zu schaffen:
Für Menschen aus Nicht-EU-Ländern, die etwas für unsere Volkswirtschaft leisten könnten, ist es nahezu vollkommen unmöglich, nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten. Die Hürden sind absurd hoch gelegt worden.
Die einzigen Menschen aus Nicht-EU-Ländern, die vergleichsweise einfach nach Deutschland kommen und hier bleiben dürfen sind die, die hier dann Sozialleistungen in Anspruch nehmen. (Zum einen dürfen sie - als Asylbewerber - nicht arbeiten, zum anderen bieten sie keine Qualifikationen, die wir gebrauchen könnten.)
In den USA gibt es eine Debatte über die Einwanderung wie in Deutschland nicht; wenn man das einem US-Amerikaner erzählt, guckt der einen an, als wäre man direkt aus einer Anstalt entsprungen. (Ähnlich wie beim Versuch, ihm das deutsche "Ladenschlussgesetz" zu erklären.)
Gut - die USA sind traditionell ein Einwanderungsland, fast alle US-Amerikaner stammen auf kürzester Linie von Einwanderern ab. Und von punktuellen rassistischen Ausrutschern mal abgesehen finden es die allermeisten US-Amerikaner völlig normal und verständlich, wenn Ausländer in die USA kommen wollen, um dort ihr Glück zu suchen und ihren Lebensunterhalt verdienen wollen - was auf amerikanisch übrigens nicht ganz zufällig "to earn a living" heißt, Amerikaner verdienen keinen bürokratischen "Lebensunterhalt", sie verdienen sich buchstäblich ihr Leben. (Sprache kann sehr viel über das Denken verraten.)
Ungefähr alle zehn Jahre legalisiert man ganz pragmatisch ein paar Millionen zuvor illegaler Einwanderer, durchaus nach dem Motto "Na - wenn sie es denn schon so lange geschafft haben, dann haben sie es sich auch verdient", und mit einem Pragmatismus, den ich nur einmal bei einem deutschen Politiker erleben möchte, bezahlen sie sogar ausdrücklich kostenlosen Schulunterricht für die minderjährigen Kinder illegaler Einwanderer. Nach dem Motto "Erstens können die Kinder nichts dafür, daß ihre Eltern illegal eingewandert sind, und zweitens haben wir überhaupt nichts davon, wenn die Kinder illegaler Einwanderer Idioten bleiben." (Zumal sie, sofern in den USA geboren, auch als Kinder illegaler Einwanderer ja sowieso automatisch US-Staatsbürger sind, und die könnte man eh nicht "zurückschicken".)
Bemerkenswerter Weise gibt es in den USA keine Diskussion darüber, ob Einwanderer (egal ob illegal oder legal) die Sozialsysteme über Gebühr belasten würden, wie es in Deutschland in der Debatte immer wieder der Fall ist.
Der Grund ist einfach: die ersten fünf Jahre nach Einwanderung kriegen sie keine Sozialleistungen. Nada. Niente. Nix. Wer in die USA einwandern will, der soll sich gefälligst selber "sein Leben verdienen". Schafft er das: Herzlich Willkommen! |
 | Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel] |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
TomRohwer |
 |
| Geschrieben am 17.02.2012 um 13:00 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Original von Hellfire,
Stimmt, die Leiharbeit hat allen wirklich geholfen....vorallem den Arbeitgebern.... die mal wieder ein paar Gründe mehr haben, warum sie immer weniger Löhne bezahlen müßen oder wollen, das Arbeitsverträge nur noch befristet laufen,usw....
"Leiharbeit" wäre im größeren Umfang völlig unnötig, wenn Arbeitgeber deutlich flexibler als heute die Zahl ihrer Mitarbeiter an die wirtschaftlichen Bedingungen anpassen könnten...
Warum sollte ich jemand fest anstellen, wenn ich absehen kann, daß ich ihn für maximal 6 Monate brauche, um eine Auftragsspitze abzufedern, oder eine Schwangerschaftsvertretung machen, oder... oder... oder... |
 | Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel] |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
TomRohwer |
 |
| Geschrieben am 17.02.2012 um 13:08 Uhr |  |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
 |
Original von Tante Emma
Die Anforderungen der Firmen sind relativ undurchsichtig. Formale Vorgaben sollten für alle gelten, ja, allerdings mache ich mir ernsthafte Sorgen darüber, dass man den Arbeitgebern selbst auch nur vor den Kopf schauen kann. Ich bin keine Hellseherin und weiß nicht, welcher Satz oder welche Formulierung gerade wem nicht passt. Da ich nur auf der Suche nach einer geringfügigen Beschäftigung neben dem Studium bin, finde ich das nervenaufreibend.
Aha. Du suchst also einen Studenten-Nebenjob.
Wenn ich nicht ins Team passe, in Ordnung, aber nichtmal die Chance zu bekommen sich persönlich vorzustellen ist schon fies.
Wenn sich 100 Leute auf eine Stelle bewerben, kann ich nicht alle 100 zum Vorstellungsgespräch einladen. Das ist schlicht zu teuer, zumal ich den Leuten ja auch noch ihre Spesen bezahlen muß.
Bei meinen alten Job bin ich hingegangen, habe mit dem Chef sofort sprechen können und hatte dann die Stelle. Sowas ist effektiv....für mich.
In einem Kleinbetrieb geht das.
In einem Unternehmen mit, sagen wir, 500 oder 1000 oder noch mehr Mitarbeitern, würde ich nicht arbeiten wollen, wenn es so chaotisch organisiert ist, daß der Chef persönlich die Einstellungen für Studenten-Nebenjobs bearbeitet. Dann hätte er so einiges über Unternehmensführung und Delegation von Aufgaben nicht begriffen.
Wenn man dann auf ein vernünftig formuliertes Bewerbungsschreiben mit lückenlosem Lebenslauf und gutem Abitur, nicht mal ein Bewerbungsgespräch für 'ne 400-Stelle bekommt, frag' ich mich wirklich was die eigentlich suchen.
Kannst Du Dir vorstellen, daß vielleicht auch einfach nur ein anderer die Stelle bekommen hat?
Wahrscheinlich nur gelernte mit Berufserfahrung.....schon frustrierend. Ich kann's nicht ändern, aber ich darf ich trotzdem meine Meinung darüber haben.
Edit:Achso! Bisher hab' ich mach nach Jobs in Deko- und Modeläden umgeschaut Ö.ö
Die können vermutlich mit Bewerbern den Gehweg vor ihren Geschäften pflastern...
Edit2: Was mir gerade einfällt. Es wird ja, habe ich jetzt gesehen, auch gesagt, dass man nicht im Konjunktiv schreiben soll, weil's sonst so aussieht als wäre man nicht selbstbewusst.
Joa, bisher dachte ich immer, dass der Konjuktiv in Bewerbungen einfach nur eine Höflichkeitsform ist. Dass man dann direkt als ''nicht selbstbewusst genug'' abgetan werden kann ist, finde ich zumindest, etwas übertrieben.
Man soll auch nicht alles für bare Münz geben, was "Ratgeber" schreiben...
Edit3: Mir musste ja sogar vor ein paar Monaten mal jemand, der mir über die Schulter geschaut hat, sagen, dass die Eltern und Geschwister nicht mehr in den Lebenslauf gehören.
Wusste ich nicht, mache ich jetzt zwar so, aber mir wurd's damals in der Schule so beigebracht. Und soo lang her ist das nun auch wieder nicht...
Eltern - gehören rein, weil es etwas über die "Herkunft" sagt, also über den gesellschaftlichen, kulturellen, bildungsmäßigen Hintergrund. Geschwister - finde ich wirklich unerheblich. Man kann nicht unterstellen, daß Menschen mit Geschwistern heute noch höhere soziale Kompetenzen haben als Menschen ohne... |
 | Q: So size matters? A: the pacific is warmer [Nettie R. Harris, US-amerikanisches Fetischmodel] |
|
 |
|
|
 |
Zitieren -
PN senden
|
 |
|
 |
|
|
 |
|
 |