Datensicherung 28

Ich hänge regelmäßig, wenn ich neue Fotos übertragen oder Fotos bearbeitet habe eine externe Festplatte an den Rechner. Die wird automatisch erkannt und mit der internen Fotoplatte abgeglichen. Das ganze geschieht mittels Pure Sync und funktioniert total simpel. Kann man bei bedarf ja auch auf mehrere verschiedene Platten synchronisieren. Mir reicht eine völlig aus, denn wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass interne und externe Festplatte gleichzeitig kaputt gehen. Zumal auf der externen ja nur gesichert und nicht gearbeitet wird.

Vielleicht einmal wöchentlich auf ne zweite externe Platte synchronisiert, die man nicht daheim lagert, dann sollte das schon recht sicher sein. In meinem ganzen Leben ist mir bisher gerade mal eine Festplatte kaputt gegangen. Werden allerdings auch hin und wieder durch neue ersetzt. Kann also nur jedem raten, Festplatten nicht ewig zu benutzen, sondern alle paar Jahre mal zu tauschen.
6 days ago
Meine Bilder habe ich parallel auf zusätzlich 2 externen Festplatten und einer internen, eine davon ist in einem feuersicheren Safe untergebracht. Datensicherung erfolgt grundsätzlich händisch, einmal nach dem Shooting mit allen Rohdaten und dann nach der Bildbearbeitung nochmals. So sind die Rohbilder erstmals sicher für den Fall das beim bearbeiten etwas schief geht und die Speicherkarte wird auch erst gelöscht wenn alle Bilder gesichert sind. Festplatten müßen regelmäßig angeschloßen werden. sonst kann auch so ein Datenverlust erfolgen, so ca. 1 mal im Jahr, zumindest die alten.
6 days ago
Ich sichere regelmäßig auf externe Festplatten - teile der Bilder in die Dropbox und alle meine Daten (so um die 6 TB) bei Backblaze in der Cloud: https://secure.backblaze.com/r/011tu3
Was heißt denn das genau - "ich sichere regelmäßig auf externe Festplatten" oder "synchronisiere auf ne zweite externe Platte"?

Wenn ich heute ein Foto von der Speicherkarte der Kamera auf die Festplatte meines PCs kopiere und es dort bearbeite, dann kann ich ziemlich sicher davon ausgehen, dass diese Datei korrekt ist. Ob die gleiche Datei auch in einem Monat noch verarbeitbar ist, ist keinesfalls sicher und wenn ich diese korrupte Datei auf viele andere Datenträger kopiere, dann werden die Kopien ebenfalls nicht verarbeitbar sein. Für derartige Probleme muss kein Dateisystemfehler vorliegen, die Festplatte muss keine defekten Sektoren haben und von S.M.A.R.T. werde ich da auch keinen Hinweis erhalten. Wie erkenne ich also, welche Dateien im Laufe der Zeit korrupt geworden sind?

Ebensowenig habe ich bisher gesehen, wie denn sichergestellt wird, dass auch alle Dateien, die man sichern möchte, tatsächlich noch auf der Festplatte vorhanden sind. Der mit Abstand häufigste Grund für Datenverluste sind entsprechende Benutzeraktivitäten. Wenn einem ein unbedachtes Delete in falschen Verzeichnis nicht direkt auffällt, dann merkt man es in einer Woche vermutlich noch weniger. Wie überwache ich also meinen Datenbestand auf Vollständigkeit?
6 days ago
Ehrlich gesagt, habe ich mir bisher noch keine so tief technische Gedanken dazu gemacht. Mir reicht zur "Sicherung" ein normales sichern der Daten via "Time Machine" und Carbon Copy auf externe USB Platten plus das oben genannte automatische sichern in die Cloud.

Kann es da Fehler oder Verlust geben - ohne Frage! Aber zumindest vor einem fehlerhaften "Delete" und einem Blitzeinschlag bin ich einigermaßen sicher. Und wenn mal eine paar Dateien "verrecken", ja, Gott, dann ist das halt so. Damit kann ich leben - ob das jedem Reicht? Wahrscheinlich nicht, aber das muss jeder für sich selbst beurteilen.
"Und wenn mal eine paar Dateien "verrecken", ja, Gott, dann ist das halt so." - das ist eine gesunde Einstellung. Aufwand und Nutzen müssen im passenden Verhältnis stehen.
6 days ago
Also ich hatte schon mehrfach jpg-Dateien, an denen im Laufe der Zeit irgendetwas kaputt gegangen ist. Wenn man das nicht sofort merkt, dann wird ein solcher Defekt gesichert - d.h. die Sicherung nützt gar nichts. Ein Raid-System o.ä. nützt auch bei Brand, Wasserschaden, Einbruch eher wenig. Deshalb habe ich räumlich getrennt externe Festplatten, die manuell gezielt beschrieben werden. Zusätzlich habe ich ein Netzlaufwerk.

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