Fotograf meets Modell Treffen 15

1 week ago
Hallo zusammen!

Ich möchte im April an einem Samstag ein "Fotografen meets Modelle" Treffen organisieren, allerdings habe ich so etwas noch nie gemacht und frage euch deshalb nach euren Erfahrungen.

Ziel soll es sein, dass Fotografen und Modelle sich kennenlernen und ggfs. miteinander vor Ort shooten (300qm Halle mit abgehangenen schwarzen Molton Decken).

Was würdet ihr als Fotografen oder Modelle bezahlen für ein solches Event? Preislich hatte ich an 50€ für Fotografen und 15€ für Modelle gedacht.

Mein Part dabei wäre, dass ich als Produzent von Fotos im Bondage und Fetischbereich meine Seil- und Fesselungskünste mit anbieten würde bei Interesse.

Das Ganze würde Indoor stattfinden, mit Getränken und Snacks. WC , kleine Küche und Sitzecken sind vorhanden.

Was wird an Lichttechnik benötigt oder bringt das sowieso jeder Fotograf selber mit?

Für jede Hilfe wäre ich dankbar!
Meine Erfahrung in dem Bereich,
alles was Geld kostet, schreckt erst mal ab.
Mach es eine Nummer kleiner und schau das du bei den Kosten auf Null raus kommst.
Gruß
R.
1 week ago
Wenn Du nicht soweit weg wärst würde es mich Interessieren, schon wegen Bondage. Nein es ist überhaupt nicht meine Präferenz aber ich hab hier 1-2 Bondage-Bilder gesehen die ich ansprechend finde. Es ist und bleibt ein Fetisch für mich aber als Fotograf sollte man halt auch mal über den Tellerrand gucken und sich nicht nur in der eigenen Wohlfühloase befinden.
Pers. würde ich es so machen: je mehr Fotografen sich verbindlich anmelden wird der Preis günstiger, mit max. Anzahl an Fotografen. Die Models, wenn dann mehrere kommen, würden Gratis oder 10% für dich oder ein Gratis-Shooting für dich, wenn sie Umsatz mit den Fotografen machen. Hast ja auch die Infrastrukur zur verfügung gestellt und evt. Snacks und Softdrinks und gute Laune und deine Bondage-Künste.
Viel Glück und Erfolg.
1 week ago
vielen Dank für die Beiträge!

Ein gestaffeltes Modell kann ich schlecht anbieten... mit Anmietung der Halle etc. habe ich ja auch feste Ausgaben.

@bildgestalter Bondage muss nicht mal ein "Fetisch" sein ; Bondage Bilder regen aber den Betrachter an bzw. lösen etwas in Menschen aus, was weit über Ästhetik hinausgeht. Insbesondere Hängebondage Bilder sind für Fotografen sehr interessant. Es eröffnen sich vollkommen neue Bildperspektiven z.B Fotos von Oben, Fotos von unten... außerdem wirkt ein Körper komplett anders, weil er keinen Bodenkontakt hat. Das ist für die meisten Menschen ein neugierig machendes Bild, weil wir Menschen nunmal sonst nicht schweben
Ich mache etwas ähnliches 2x im Jahr.
Allerdings werde ich dabei von einem der großen Objektivhersteller unterstützt, da durch ist es für die Gäste komplett kostenlos.

Wie der eine Kollege schon schrieb, lieber ne Nr kleiner.

ich würde auch die Finanzierung überdenken, den Eintritt schreckt erstmal ab.
Warum zB soll ich als Fotograf 50€ bezahlen wenn ich nicht weiß wer kommt? Noch dazu glaube ich nicht dass ein Model das hier die freie Wahl hat, 15 € bezahlt ...und dann auch nicht weiß wer kommt.

Ich würde es entweder kleiner machen, und über eine Spendendose (klappt besser wie man meint) oder Getränkepreise regeln ...oder aber du spezialisierst dich ..bietest etwas konkretes an ...zb Bondage Kurs und zwei Bondage (Pay) Modelle, so dass der (dann) zahlende Besucher zumindest eine Minimalerwartung hat
1 week ago
Fotografen zahlen selten und Modelle noch seltener für ein eher unverbindliches Meeting
also so ein paar Euro muss einem der Spass schon wert sein. Oder?
1 week ago
Denke nicht, dass da viele kommen werden. Es gibt heute so viele Fotowalks und Meetings die kostenlos sind, da werden wenige bereit sein Geld zu zahlen.
1 week ago
Wie oben bereits geschrieben...man bucht als Fotograf ne "Wundertüte"
Wieviel Modelle kommen, was für Modelle kommen, Shooten die Modelle dann überhaupt, umschwirren sieben Camerabesitzer ein Model....

Nen Sparschwein hinstellen und jut ist..
1 week ago
Persönliche Sicht: Für eine gute Orga und Location und einer halbwegs vernünftigen Chance, da auch Modelle zu sehen, würde ich als Fotograf so 10-15 Euro hinblättern.

Wenn ich wüsste, dass a) gute, erfahrene Modelle in ausreichender Zahl kommen und b) das Modell-Fotografen-Verhältnis nicht 2/1 übersteigt, würde ich bis zu 60 Euro hinblättern. Da wären aber die Erwartungen hoch.

Wenn Lichttechnik gestellt wird, dann würde das bei mir den professionellen Eindruck der Orga verstärken.
Wenn ich mir die angedachte Größenordnung mit 300qm-Halle so vorstelle, dann fühle ich mich ein wenig an die große Foto-Party vom Michael Küttner erinnert. Mit dem Unterschied, daß dort für bedeutend weniger Geld erheblich mehr geboten wird - vor allem was den veritablen Spaßfaktor angeht.
Networking kann man auf beiden Events und knipsen ebenso, nur bei den Küttis gibt's dann halt noch eine fette Party oben drauf, was den "Stock-im-Arsch-Faktor" deutlich nach unten schraubt.

Wenn ich wählen müßte, fiele mir die Wahl daher nicht schwer.

Aber vielleicht könnte es helfen, wenn du das Event komplett auf Bondage(-Fotografie) ausrichtest. Dann bräuchte man aber sicherlich ein paar mehr Rigger, dedizierte Rope-Bunnys und die ein oder andere Live-Performance wäre dann sicherlich auch nicht verkehrt.
#12
ist die Halle beheizt oder frieren sich Models einen ab, Fotografen trotz Lammfell-Parka auch ?
1 week ago
Ich denke einfach mal laut, und hoffe, daß es nicht zu "bedenkenträgerisch" klingt.

ShibariMuenster
Ich möchte im April an einem Samstag ein "Fotografen meets Modelle" Treffen organisieren, allerdings habe ich so etwas noch nie gemacht und frage euch deshalb nach euren Erfahrungen.
Ziel soll es sein, dass Fotografen und Modelle sich kennenlernen und ggfs. miteinander vor Ort shooten (300qm Halle mit abgehangenen schwarzen Molton Decken).
Mein Part dabei wäre, dass ich als Produzent von Fotos im Bondage und Fetischbereich meine Seil- und Fesselungskünste mit anbieten würde bei Interesse.

Das klingt für mich spontan deutlich zu vage und zu unstrukturiert, und da sehe ich die Gefahr, daß das in die Hose geht.

Grundregel 1 für alle solche Events: Weniger ist mehr! Konzentration auf eine Sache. Da haben alle mehr von, und es ist für alle befriedigender.
Sonst machst Du irgendwann in der einen Ecke Shibari, fünf Meter weiter machen 10 Fotografen und 1 Model Rudelknipsen, vier Leute fressen das Buffet leer, sechs Mann würden gern was lernen, geht aber vor lauter Unruhe nicht...

Grundregel 2: Was soll es sein? Klare Definition, denn eine klare Definition zu finden zwingt einen selber dazu, sich klar zu werden, was man eigentlich will.

"Fotografen meet Models"...

Auf Neudeutsch: Go-see. Geh hin, werde gesehen und sehe andere Leute. Kann man machen. Wunderbar. Ob dafür Amateurfotografen weitere Strecken anreisen? Doch, halte ich für möglich.

"Shibari-Workshop". Mit oder ohne philosophischem japanischem Überbau...

Auch eine tolle Idee. Reicht aber völlig für einen ganzen Tag. Da ist die Frage dann: worum soll es gehen, was ist das eigentliche Thema? Wie mache ich Bondage/Shibari? Oder: wie fotografiere ich Bondage/Shibari?
Völlig andere Baustellen.

Ein großes Problem bei sowas ist immer, daß viele Leute fürchterlich hyperaktiv sind. Die Fotografen wollen immer... shooten, shooten, shooten, shooten! Und wenn sie sich mit zehn Mann und einer Blitzanlage auf ein Model stürzen.

Dabei ist es immer wieder so interessant, einfach mal einem anderen Fotografen bei seiner Arbeit zugucken zu können. "Look behind the scenes!"

Man könnte zu einem "Fotografen-Model-Go-see" einladen, mit klarem Schwerpunkt auf Fetisch/Bondage/Shibari.

Programmpunkt 1: Leute treffen, kennenlernen, sich mit ihnen austauschen.
Programmpunkt 2: Werden Sie Zuschauer bei einem Shibari-Shooting.
2.1. Eine kleine Einführung: was ist eigentlich Shibari? (Nicht länger als 10 Minuten)
2.2. Was sind die Herausforderungen dabei, eine Shibari-Session zu fotografieren?
(Theoretischer Teil, maximal 15 Minuten)
2.3. Was sind die Herausforderungen dabei, eine Shibari-Session zu fotografen?
(Praktischer Teil)

Bei 2.3. wird es richtig spannend. Da braucht man erstklassige Shibari-Models und Shibari-Künstler und einen erfahrenen Shibari-Fotografen.

Denn dann muss man mal die Sache "zerlegen". Dann muss man den staunenden Teilnehmern stückchenweise zeigen: so wird das gemacht, so läuft das. Technisch.
Und dann zeigt man: wie gehe ich als Fotograf damit fotografisch um. Technisch. Inhaltlich.
Und dann kann man die Frage aufwerfen: wenn ich tolle Bondage-Fotos machen will, ist es dann vielleicht sinnvoller, nicht einfach eine "Bondage-Session" mitzufotografieren, sondern mich mit einem Bondage-Model und einem Shibari-Künstler zusammenzuschließen, und die Bondage-Session so aufzufächern, daß man dabei optimal fotografieren kann.

Das ist nämlich etwas anderes als eine "sinnliche Bondage-Session".

Und schon ist es 19 Uhr... Und dann versammeln sich alle ums Lagerfeuer, äh, um das Bufett, und noch beeindruckt von dem Gesehenen könnten dann einzelne Teilnehmer sich zusammenfinden, nächsten Monat mal selber solche Fotos zu machen.

Am Rande, etwas überspitzt gesagt: von einem richtig guten Foto-Event gehen 99 Prozent der Teilnehmer mit einem Gruppenbild und ein paar Making-ofs auf der Speicherkarte nach Hause. Und GAAAAANZ viel Inspiration.
Und nicht mit ganz viel Foddos auf der Karte, und praktisch null Inspiration.

Meine 5 Cents.

P.S.: wer sich dafür interessiert, gehe mal zu Youtube und Vimeo und suche nach "Gestalta + Bondage". + Bondage ist wichtig, sonst landet man bei IKEA-Möbeln statt bei dem berühmten und mittlerweile (*schmacht*) in Berlin lebenden britischen Fetisch- und Bondage-Model und Shibari-Performerin.
Was wird an Lichttechnik benötigt oder bringt das sowieso jeder Fotograf selber mit?

Wieviel unabhängige Lichttechnik verschiedenen Fotografen, meinst Du, kann man auf 300qm verwenden, ohne daß die Leute sich gegenseitig die Aufnahmen zerleuchten und zerblitzen...?

Was würdet ihr als Fotografen oder Modelle bezahlen für ein solches Event? Preislich hatte ich an 50€ für Fotografen und 15€ für Modelle gedacht.

Jetzt werden wieder alle aufheulen, aber...

Lade die Models als Ehrengäste ein, und nimm das Geld von den Fotografen.

P.P.S.: was Du brauchst, ist eine gute Beamer-Anlage, damit man bei einer Bilddiskussion auch für alle halbwegs gut sichtbar Bilder zeigen kann, über die man diskutieren will.
Dann können nämlich alle ein Stündchen nach der Shibari-Shooting-Demo Bilder davon anschauen, und der Fotograf kann erklären, wieso er das so und nicht anders gemacht hat, was ihm daran wichtig ist, wo er hier Schwierigkeiten hatte und dort gute Möglichkeiten, wie er mit den Schwierigkeiten umgegangen ist. Vielleicht auch, was er anders machen würde, beim nächsten Mal.
Usw.usf.
Ich halte die Idee für abwegig. Obwohl es ja gängig scheint, daß Fotografen für alles bezahlen und Models sich am besten für den Einkauf im Supermarkt schon bezahlen lassen [ironie]
Ich halte auch spontane Shootings gerade im Bereich Bondage auf einem Event für recht unwahrscheinlich. Ich habe zwar sowas noch nie gemacht aber halte das Thema doch für zu sensibel, um das mal eben schllmmstenfalls noch mt Publikum ad hoc abzuknipsen.
Ich halte da Meeting für besser. Mein größtes war mit ewa 70 Teilnehern in der Eingangshalle eines Meridian SPA in Hamburg. Der Anteil waren etwa 70% Fotografen 20% Models 5% Unbeteiligte und 5% Kellner. Da kann man ohne Kostendruck reden und kommen oder gehen, wann mal will

Topic has been closed