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Kunst darf auch schön sein
In Zeiten der Hektik, Stress und Egoismus – Krieg, Terror und Bedrohung – Arbeitslosigkeit, Existenzangst und Abzocke – Globalisierung, Geiz und Gier – Tabulosigkeit, Reality-TV und Horror – den Blick für das Schöne zu bewahren ist schwer.
Sich täglich zu fokussieren und die Sinne zu schärfen. Das Schöne entdecken, individuell – jeder anders.
Wer kann das?
Angesichts der Nachrichten die uns aus allen Medien schon vor dem Frühstück entgegenschlagen?
Sind wir schon so abgestumpft das wir sie nicht mehr realisieren?
Wir – und damit meine ich jetzt den Menschen ganz allgemein – vernichten:
unsere Lebensgrundlage
unsere Umwelt
unseren Nachbarn
uns selbst
Wenn wir das nicht mehr wahrnehmen, bewusst wahrnehmen – wie sollen wir dann erkennen was schön ist? Wir machen es uns bewusst!
Wir trinken einen guten Wein – schön
Wir hören ein gutes Lied – schön
Wir führen eine gute, inhaltreiche Unterhaltung – schön
Wir lesen ein gutes Buch – schön
Wir betrachten etwas Schönes...
Schön [Definition: ein gutes (bei Menschen auch: attraktives) Aussehen habend]
Unter diesem Motto stellt Uli Schön seine Fotografien aus den Bereichen Portrait und klassischer Akt aus. Er überschreitet dabei bewusst keine Grenzen, reduziert seine Motive auf das Wesentliche und versteht es eine in sich ruhende Stimmung auszudrücken.
Als wäre der Fotograf nicht anwesend.
Und doch - wir sind froh das er es war.
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Bin auf der Suche nach Modellen im Großraum Torgau (Leipzig)
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