Anfängerkamera 57

#41
4 days ago
Du hast mit MFT Recht, allerdings glaube ich assoziieren viele Leute Portrait mit weichem Hintergrund, nicht umsonst bedeutet ja auch der Portraitmodus von Handykameras daß der Hintergrund künstlich weichgezeichnet wird... also, man kann auch super Portraits mit MFT machen, aber wenn man (wie so viele) einen Freistelleffekt mit schön weichem Hintergrund haben will sollte man besser bei APS-C einsteigen. Wenn man dann nach 'nem Jahr nicht die Nase voll hat und noch viel viel weicher will geht's dann ins Vollformat oder je nach Einkommen Mittelformat, dann zurück ins analoge Großformat uuund so weiter. Aber wenn man erstmal auf dem Boden der Tatsachen bleiben will, ist APS-C mMn der Sweet Spot, da kann man auch erstmal günstig ausprobieren in welche Richtung es gehen soll. :)
Aus Fairnessgründen würde ich Deinen Kameravorschlägen noch die Canon M50 hinzufügen, soll ja ein ganz guter Alleskönner sein und manche Menschen fassen außer Canon ja nix an, weil auf anderen Sachen nicht Canon draufsteht. :D
Wenn ich mir anschaue was Canikony inzwischen für Preise für Vollformatkameras und Objektive aufrufen dann wird Mittelformat immer mehr zur Alternative. Man bekommt eine Fuji GFX50r für weniger als 3500 und für das 50mm (entspricht 38mm an Vollformat) zahlt man einen Tausender.

Als Einstieg hatte ich die Canon M50 (APS-C) ja schon erwähnt. Einfach unschlagbar was das Preisleistungsverhätlnis angeht.
4 days ago
Etwas teurer, aber meiner Meinung nach unschlagbarer das gebrauchte Kit Fuji X-T2 mit 18-55mm für 799. Da hat man ein Topmodell von vorgestern und das wahrscheinlich beste Kitobjektiv auf dem APS-C Markt.
However, die Bedienung unterscheidet sich wie Tag und Nacht, insofern kann einfach nur die persönliche Vorliebe entscheiden, und wer ein PASM-Modusrad braucht weil sonst der Workshop-Anbieter überfordert ist nimmt lieber Canikony. :D
#45
Das solltest Du mal genau erklären warum ein 85/1.8 so problematisch sein soll. 85mm ist DIE Portraitbrennweite. Und mit genügend Abstand zum Model ziemlich gut für Ganzkörper geeignet.
#47
#48
4 days ago
Lechiam - vielleicht weil man für den Preis eines iPhone 12 zwei Kameras bekommt. Mit denen kann man dann zwar nicht telefonieren, aber ein günstiges Android-Phone ist dann fast auch noch im Budget.

Edit: Aber zu den Kindern, mach Dir keine Sorgen... in meinem jüngeren Bekanntenkreis, also so Twens, geht der Trend voll in die Filmfotografie, die treiben gerade die Gebrauchtpreise für alte SLRs in ungeahnte Höhen. Wenn ich mich gerade in der Bucht umschaue bin ich froh daß ich meine Analog-Sammelwut schon vor 5 Jahren ausgelebt habe, die Knipsen kann ich jetzt für den 4-fachen Preis an Deine Kinder verscheuern. :)
#50
4 days ago
Meine Nische? Ich fotografiere immer noch überwiegend digital... das mit dem Trend Filmfotografie ist schlicht eine Beobachtung, ganz ohne Wertung.
4 days ago
@lechiam
Das Iphone12 mag zwar einen guten Bildsensor haben, KI und so nen Scheiss,
was ihm aber wie jedem anderen Smartphone abgeht sind Bedienelemente. Sicher kann man am Touchscreen im 10ten Untermenü die Belichtungszeit einstellen, wenn einem das nicht zu blöd ist und der Aufnahmebereich Stilleben ist ;)
4 days ago
Ich wiederhole hier mal meine zwei Fragen von Seite #1 / im Beitrag #14:

"Wie viel möchtest Du ausgeben und was möchtest Du fotografieren?"

Denn alle Diskussionen und Empfehlungen sind müßig, wenn man den
verfügbaren Finanzrahmen und den gewünschten Anwendungszweck
nicht kennt ...
4 days ago
Peter Herhold
Jede Diskussion darüber, selbst wenn man seine Zielsetzungen bis ins ins kleinste Detail kennen würde fürd nicht zu EINEM Ziel - schon gar nicht zum richtigen ;)
V.a. bei vor den ersten Gehversuchen kann man nicht genau sagen wo es einen hinzieht. Sicher - man kann einen Plan haben so wie ich, bei mir hat der aber nicht mal ne Stunde gehalten ;)

Wie ich meine Kamera erste Digitalkamera gekauft habe war (wie ich schon geschrieben habe) die Zielsetzung ein sehr bescheidenes Foto, das schon mit dem Handy und Selbstauslöser halbwegs passabel funktionierte (es sich also nicht auszahlte dafür einen Fotografen aufzutreiben) und Probefotos ob bestimmte Körperhaltungen für meine Konzepte funktionieren könnten. Mittlerweile bin ich bei der Tierfotografie und teilweise auch Landschaftsfotografie angelangt ;)

Jegliche Spezialisiereung macht also keinen Sinn und ausgeben natürlich so wenig wie möglich, weil das ganze "Budget" für etwas zu verpulvern für etwas was sich nach ner Stunde schon als Irrweg herausstellt?
Der TO hat nach einer Anfängerkamera gefragt .... also deppensicher zu bedienen, billig und ein Allrounder. Leider gibt es sowas nicht. Billig wären auf jedenfall die uralten gebrauchten - dagegen spricht aber v.a. für nen Anfänger die geringere Auflösung und schlechtere Bildqualität wo das mit dem nachträglich zusammenschneiden eher nicht so gut funktioniert.

Der Tipp mal bei Fotografen ein bißchchen herumzudrücken, Bekanntenkreis fragen, sich in den Geschäften umschauen und daß wir hier unsere eigenen Erfahrungen/Sichtweisen posten sind da noch die besten Tipps. Beratung finde ich jetzt nicht so toll. Verkäufer wollen verkaufen - möglichst viel und teuer. Sich hier Beratung zu holen war schon mal ne gute Idee ;)

Ein Tipp der hier gefallen ist:
Rausgehen und auf Teufel komm raus fotografieren halte ich jetzt nicht so prickelnd.
Wenn ich das machen würde kämen lauter grottige uninteressannte Fotos dabei raus - ganz einfach weil interesannte Motive ja nicht durch die bloße Anwesenheit einer Kamera auf den Bäumen wachsen.
Bei meiner Mutter, die schon seit Jahren auf ihren zahlreichen Fernreisen jeweils mit 10.000 Fotos zurückkommt hat das bisher auch noch keine Früchte getragen.
Talent, Tutorials, Workshops, sich mit Fotografen unterhalten und von Fotografen während dem Shooting abgucken. Je nach dem. Ein bißchen Theorie über Blende Belichtungszeit, ISO .... reicht für den Anfang. Fachgesimpel über MFT oder was auch immer *who cares*
4 days ago
Hier muß ich Peter Herold vollkommen zustimmen.
Du mußt schon etwas konkretere Angaben machen um die Sache einzugrenzen.
Vor 15 Jahren fragte mich mal ein Bekannter was ich ihm als Einsteigerkamera raten würde. Damals sagte ich das er sich eine Canon 350D kaufen soll, die hatte ich damals auch. Er soll damit erst einmal eigenen Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen geben ihm Sicherheit, eigene Erlebnisse und etwas Fachwissen. Je mehr er fotografierte um so mehr Erfahrungen sammelte er und wußte im Laufe der Zeit immer besser was er wollte, was er nicht wollte und er bekam Erfahrungen mit einer Kamera.
Allgemein gesehen würde ich aber zu keiner allzu einfachen Kamera raten, da versaust Du Dir womöglich die Bilder. Vielleicht solltest Du, wenn Du tatsächlich keine weiteren Angaben machen kannst, einfach eine Kamera kaufen und loslegen um eigene praktische Erfahrungen zu machen.
4 days ago
Nachtrag: Vielleicht solltest Du Dir selbst eine Aufgabe stellen. Zum Beispiel Deine eigene Wohnung zu dokumentieren. Am Tag, in der Nacht bei Kunstlicht, in der Dämmerung und so weiter... . So lernst Du am Besten weil Du eine konkrete Aufgabe hast und Du nachvollziehen kannst wie Du das konkret umgesetzt hast. Auch lernst Du da völlig verschiedene Lichtsituationen kennen und wie Du diese einfangen kannst.
2 hours ago
heiko_leipzig
Allgemein gesehen würde ich aber zu keiner allzu einfachen Kamera raten, da versaust Du Dir womöglich die Bilder.

Ich hatte lange ne Nikkon P340 (leider kaputt) und jetzt ne Soney RX100MK2 und ne Sony RX100MK7

Alles Kompaktkameras .... und ich finde nicht, daß ich damit meine Fotos versaut habe ;)
Über die Bildqualität (damit meine ich nicht den Inhalt) kann ich nicht meckern - übertrifft sogar manchmal die meiner Fotografen

Küchenchef in einem Restaurant: "Ihre Fotos gefallen mir - Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Helmut Newton (nach dem Essen): "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

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