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TJ - Workshop in Andalusien im OKT |
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es hilft immer, regeln zu kennen. dann weiss man wenigstens wo man aneckt oder nicht.
das ist ein bisschen so wie "christentum oder heide" - wir sind in europa alle christlich geprägt, auch die die nihilisten sein wollen. man kann sich gar nicht dagegen wehren, wenn man nicht völlig mit der gesellschaft bricht. das ist aber philosophisch.
zum bild: ich finds gut.
zu jobst: "regeln" (im deutschen sinne) sind was für volkshochschulkurs beleger, schaffen aber auf jeden fall ein korsett, an dem sich der regelbefolger orientieren kann. wenn man sagt, dass man regeln nicht befolgt (was ich im grunde ja auch von mir behaupte), dann befolgt man immer trotzdem gestalterische grundprinzipien. das ist wie christentum, im grunde kann man sich davon nur befreien, wenn man ganz von null anfängt und experimentell arbeitet.
ich kenne deine - jobst - vorprägung und vorbildung gar nicht. ich kann von mir nur sagen, dass ich ein paar jährchen an einer kunsthochschule studiert habe und diese zeit hat mich gestalterisch geprägt, das hat im grunde nichts mit regeln zu tun, aber was mit persönlicher philosophie, aber auch die hat regeln. regeln sind per se nix schlechtes. nur individuell müssen sie sein. |
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geschrieben am 27.05.2010 um 09:52 Uhr
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Paco ***www.pacografie.de*** |
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@Jobst: Ich glaube Du meinst das selbe, wenn einer (aus Versehen) fast alle Regeln bricht, ist es halt meist auch kein gutes Bild. Ich denke es ist gut die Regeln zu kennen und dann aus gestalterischen Gründen die zu brechen, die nicht zur Bildaussage passen. Das klappt halt auch wenn man ein gutes Gespühr dafür hat, was einfach gut aussieht - Ohne an Reglementierungen zu denken. Ich mag es halt mich auch mit der Theorie zu beschäftigen, was nicht bedeutet, dass bei jedem Bild die Anordnung nach dem Goldenen Schnitt, die Flächen nach Kandinsky und die Tonwerte zwischen 0 und 255 gleichmässig verteilt sein müssen. Ewas bewusst anders zu machen ist halt der künstlerische Aspekt. Deine Herangehensweise ist halt von freiem Künstlertum geprägt und meine geht eher von der reinen Lehre aus. Hoffentlich mit einem ähnlichen Resultat. Die Diskussionen zum Schnitt haben mir aber gezeigt, dass DU schon weisst, was die Lehre sagt. Dies während dem Fotografieren zu vergessen oder zu ignorieren ist die Freiheit des Künstlers. Deine Arbeit bewundere ich. Wer aber nix weiss von Tiefenschärfe oder dass man die Augen fokusieren sollte oder wo der Auslöser ist, wird keine Bilder schaffen können. Bilder sind eben mehr als die reine Abbildung des Gesehenen. Deine Bilder sind Kunst und Top.
Sein eigenes Wissen zu ignorieren hilft oft..... |
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geschrieben am 27.05.2010 um 09:38 Uhr
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Teilnehmer |
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Inuschka
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Informationen |
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| Online seit |
25.05.2010 |
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202 |
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600x399 Pixel |
| Dateigröße |
29.915 Byte |
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