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Der Wunsch, einen Menschen zu fotografieren, mag - vorsichtig formuliert - Interesse, Sympathie oder Zuneigung sein. Das Motiv ist vielleicht Freundschaft, Liebe oder erotische Anziehung. Oder die Freude, mit einem anderen Menschen künstlerisch arbeiten zu können.
Höhepunkt des fotografischen Schaffens ist eine tiefe Harmonie aller Komponenten. Es reicht in der Regel jedoch vollkommen aus, wenn sich die menschlichen Akteure gut verstehen. Entsteht dabei ein authentisches Bild, können sich alle Beteiligten wirklich freuen.
Wer fotografiert, der kann in der Regel erzählen. Die Erzählkunst mit der Kamera lässt sich auch auf das gesprochene und geschriebene Wort übertragen. Und wer ein gutes Auge für den treffenden Bildausschnitt hat, dem gelingt es ebenso, gestalterische Aufgaben für kleinere und größere Projekte zu übernehmen.
Fotografieren mit dem Spielen eines Instrumentes vergleichbar:
Man muss jahrelang fleißig üben!
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