Mikrofotografie / Corona / Viren und Bakterien. 8

[gone] User_6449
5 months ago
Vielleicht hat hier jemand Erfahrung mit der Mikrofotografie?

Meine Frage ist , ob man einen Virus oder ein Bakterium als
Hobbyfotograf mit begrenzten finanziellen Mitteln überhaupt
fotografieren kann?

Welche technische Ausrüstung wäre mindestens erforderlich?
5 months ago
Ein ordentliches Elektronenmikroskop und
eine Spezialkamera werden`s wohl tun.....
Viel Erfolg

(Ganz ohne Gewähr!)
Die Fotografien der SARS-Coronaviren auf den Seiten des Robert Koch Institus wurden allesamt mit einem Transmissionselektronenmikroskop angefertigt.

Die Virengröße liegt im Nanometerbereich.

Ich glaube, da dürfte man als Hobbyfotograf finanziel nicht rankommen. Oder doch? :-)
[gone] User_6449
5 months ago
Ich weiß es nicht und habe bisher nur einzelne Zellen fotografiert,
was mit einem optischen Mikroskop selbst in der Hobbyversion gut
geht.

Um wie viel größer müsste die Vergrößerung bei einem Virus oder
einem Bakterium sein?
@ Peter Herhold

Wie groß sind denn Zellen? Corona-Viren beispielsweise werden max. 160nm groß, Grippe-Viren max. 120 nm.
[gone] User_6449
5 months ago
Die Größe von Zellen ist sehr unterschiedlich, zwischen 1 und 30 Mikrometer,
oft auch größer. Das lässt sich mit einem einfachen Mikroskop relativ leicht
abbilden.

Die Zellen von Zwiebeln sind z.B. sehr groß und werden im Biologieunterricht
gern genommen.

Wie hoch kann man also die Vergrößerung mit optischen Mitteln schrauben,
um auch kleinere Objekte abbilden zu können?
5 months ago
bei der Wellenlänge des verwendeten Lichtes kannst du ein vorhandenes Objekt nicht mehr erkennen ob es da ist
Violett 380nm als kürzestes sichtbar Licht

also keine Chance bei Viren
[gone] User_6449
5 months ago
Ok, das ist eine Erklärung.

Da kann man mal sehen, wie klein die Biester sind ... ;-)

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