Steigt die Zahl der Workshops proportional zur Wirtschaftskrise? 14
#1
[gone] VisualPursuit
02.03.2009
Ein Teil des Eindrucks ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass nicht wenige
Veranstalter über mehrere Accounts ihre Aktivitäten bewerben.
Da hat einer eine Visagistin gebucht, eine Visagistin bietet Studio gleich mit an,
es gibt gleich zwei neue Studios und wenn man hinguckt sind das immer mal
wieder multiple Persönlichkeiten. Der Veranstalter eines Workshops rührt die
Trommel, und der eigentliche Workshopleiter ebenso.
Irgendwie muss die Hütte ja voll zu bekommen sein.
Die Luft wird ganz sicher dünn für viele austauschbare Anbieter.
Andererseits - wer nicht wirbt, der stirbt.
Das Geheimnis liegt sicher darin zum einen nicht zu offensichtlich auf
die Kacke zu hauen, andererseits auch Inhalte zu bieten die neue
Teilnehmer nicht sofort bis in alle Zukunft vergrätzen.
Veranstalter über mehrere Accounts ihre Aktivitäten bewerben.
Da hat einer eine Visagistin gebucht, eine Visagistin bietet Studio gleich mit an,
es gibt gleich zwei neue Studios und wenn man hinguckt sind das immer mal
wieder multiple Persönlichkeiten. Der Veranstalter eines Workshops rührt die
Trommel, und der eigentliche Workshopleiter ebenso.
Irgendwie muss die Hütte ja voll zu bekommen sein.
Die Luft wird ganz sicher dünn für viele austauschbare Anbieter.
Andererseits - wer nicht wirbt, der stirbt.
Das Geheimnis liegt sicher darin zum einen nicht zu offensichtlich auf
die Kacke zu hauen, andererseits auch Inhalte zu bieten die neue
Teilnehmer nicht sofort bis in alle Zukunft vergrätzen.
#2Report
02.03.2009
Mit durchschnittlichen Fotos ist kein Geld zu verdienen.
Jeder, der mit 1,8 auf´m Kessel noch den Auslöser findet, kann dem regionalen Wurstblatt noch ein Bild von der Karnickelausstellung unterjubeln, 8 Eus kassieren und hier erzählen, dass er für die Presse arbeitet.
Oberhalb der Weight-Watcher-Schmerzgrenze liegende Damen melden sich als Models an, um für lau ein paar Bilder abzugreifen, an denen sich der LAG (Lebensabschnittsgefährte) ergötzen soll.
Der Bildermarkt in diesem Segment ist übersättigt.
Also lese ich mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera, habe damit manchmal schon einen ungeheuren Wissensvorteil gegenüber anderen Pixelquälern, und verkaufe diese Halbwissen an Legastheniker und an welche die zu faul zum Lesen sind. Außerdem kostet mich dann das Model kein Geld.
Diese Veranstaltungen sollten eher Selbsthilfegruppen heißen.
Und morgen bin ich wieder brav !
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Workshop-Veranstalter, wo man riesig viel was lernt, weil die Leute auch methodisch was auf der Kirsche haben.
Korrigiere: ...vorsätzlichen Legasthenikern....
Ich weiß natürlich, dass Menschen, die ernsthaft davon betroffen sind drunter sehr leiden !
Jeder, der mit 1,8 auf´m Kessel noch den Auslöser findet, kann dem regionalen Wurstblatt noch ein Bild von der Karnickelausstellung unterjubeln, 8 Eus kassieren und hier erzählen, dass er für die Presse arbeitet.
Oberhalb der Weight-Watcher-Schmerzgrenze liegende Damen melden sich als Models an, um für lau ein paar Bilder abzugreifen, an denen sich der LAG (Lebensabschnittsgefährte) ergötzen soll.
Der Bildermarkt in diesem Segment ist übersättigt.
Also lese ich mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera, habe damit manchmal schon einen ungeheuren Wissensvorteil gegenüber anderen Pixelquälern, und verkaufe diese Halbwissen an Legastheniker und an welche die zu faul zum Lesen sind. Außerdem kostet mich dann das Model kein Geld.
Diese Veranstaltungen sollten eher Selbsthilfegruppen heißen.
Und morgen bin ich wieder brav !
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Workshop-Veranstalter, wo man riesig viel was lernt, weil die Leute auch methodisch was auf der Kirsche haben.
Korrigiere: ...vorsätzlichen Legasthenikern....
Ich weiß natürlich, dass Menschen, die ernsthaft davon betroffen sind drunter sehr leiden !
#3Report
02.03.2009
Original von Wolfgang BlachnikHolla, kennst mich noch gar nicht und kannst mich schon so gut beschreiben. Ich sollte anfangen ein paar Workshops auszuschreiben und den Hinweis nicht vergessen, dass im Preis didaktisch hochwertiges Schulungsmaterial enthalten ist.
... Und morgen bin ich wieder brav !
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Workshop-Veranstalter, wo man riesig viel was lernt, weil die Leute auch methodisch was auf der Kirsche haben.
@CMS
Ich würde vermuten, dem ist nicht so und Hendrik wird dir das anhand der Zahlen wohl auch bestätigen können.
#4Report
#5
#6
[gone] Egoshooter
02.03.2009
Original von Wolfgang Blachnik
Mit durchschnittlichen Fotos ist kein Geld zu verdienen.
Jeder, der mit 1,8 auf´m Kessel noch den Auslöser findet, kann dem regionalen Wurstblatt noch ein Bild von der Karnickelausstellung unterjubeln, 8 Eus kassieren und hier erzählen, dass er für die Presse arbeitet.
Oberhalb der Weight-Watcher-Schmerzgrenze liegende Damen melden sich als Models an, um für lau ein paar Bilder abzugreifen, an denen sich der LAG (Lebensabschnittsgefährte) ergötzen soll.
Der Bildermarkt in diesem Segment ist übersättigt.
Also lese ich mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera, habe damit manchmal schon einen ungeheuren Wissensvorteil gegenüber anderen Pixelquälern, und verkaufe diese Halbwissen an Legastheniker und an welche die zu faul zum Lesen sind. Außerdem kostet mich dann das Model kein Geld.
Diese Veranstaltungen sollten eher Selbsthilfegruppen heißen.
Sehr gut!
#7Report
02.03.2009
Workshops und Model-Sharings sind zunächst einmal ein Angebot und ob dieses Angebot angenommen wird entscheidet schlußendlich der Interessent.
Bei einem Überangebot kann der Fotograf wählen welches Angebot ihm am besten zusagt.
Preis...
Model...
Anzahl der Fotografen...
Inhalte des WS...
Referenzen des WS-Leiters...
Besondere Leistungen.. (z.B. Location, EBV etc.)
Bei dem dessen Angebot nicht wahrgenommen wird der muss auf die eine oder andere Weise reagieren.
Tjoooo....Markt
Bei einem Überangebot kann der Fotograf wählen welches Angebot ihm am besten zusagt.
Preis...
Model...
Anzahl der Fotografen...
Inhalte des WS...
Referenzen des WS-Leiters...
Besondere Leistungen.. (z.B. Location, EBV etc.)
Bei dem dessen Angebot nicht wahrgenommen wird der muss auf die eine oder andere Weise reagieren.
Tjoooo....Markt
#8Report
02.03.2009
Mit durchschnittlichen Fotos ist kein Geld zu verdienen. Jeder, der mit 1,8 auf´m Kessel noch den Auslöser findet, kann dem regionalen Wurstblatt noch ein Bild von der Karnickelausstellung unterjubeln, 8 Eus kassieren und hier erzählen, dass er für die Presse arbeitet. Oberhalb der Weight-Watcher-Schmerzgrenze liegende Damen melden sich als Models an, um für lau ein paar Bilder abzugreifen, an denen sich der LAG (Lebensabschnittsgefährte) ergötzen soll. Der Bildermarkt in diesem Segment ist übersättigt. Also lese ich mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera, habe damit manchmal schon einen ungeheuren Wissensvorteil gegenüber anderen Pixelquälern, und verkaufe diese Halbwissen an Legastheniker und an welche die zu faul zum Lesen sind. Außerdem kostet mich dann das Model kein Geld. Diese Veranstaltungen sollten eher Selbsthilfegruppen heißen.
ja sehr geil,
oder man macht eine modelagentur auf.
#9Report
02.03.2009
Gute Workshops sind nach wie vor rar.
Allerdings sind hier in letzter Zeit einige windige Hobbyknipser unterwegs, die insbesondere mit Modelsharings versuchen andere Leute abzuzocken.
Ob deren Geschäftsmodell so erfolgreich ist? Ich habe den Eindruck, bei den Jobangeboten und Events wird viel heisse Luft durch die Gegend geblasen und irgendwann löst sich der Datenmüll in Selbiger wieder auf.
LG Ernst
Allerdings sind hier in letzter Zeit einige windige Hobbyknipser unterwegs, die insbesondere mit Modelsharings versuchen andere Leute abzuzocken.
Ob deren Geschäftsmodell so erfolgreich ist? Ich habe den Eindruck, bei den Jobangeboten und Events wird viel heisse Luft durch die Gegend geblasen und irgendwann löst sich der Datenmüll in Selbiger wieder auf.
LG Ernst
#10Report
03.03.2009
Original von CSM Mediendienst
Ist irgendwie eine interessante Entwicklung. Ich starte mal einen Thread und bin neugierig, welche Eindrücke andere MKler gewonnen haben. Wohlgemerkt, ich werte nicht, ob der eine oder andere Workshop gut ist oder nicht!
Als Neutrum, also als jemand, der nie einen würkshop besucht hat und, wenn ich die zu erwartenden Umsätze realistisch runterbrechem, auch niemals würkshops verkaufen wird, sehe ich in den letzten 3 Jahren kaum eine signifikante Steigerung.
Einen Schub gab es in der Tat als sich die FC und die MK als Anlaufpunkt für Fotofuzis etablierten, seit dem stagniert das ganze, habe ich so das Gefühl. Aber ich habe keinen genauen Zahlen, weil es mich jetzt auch nicht so dolle interessiert.
Über die Qualität kann ich ebenfalls nichts sagen, aber auch hier ziehe ich gerne den Preis als Faktor heran. Wer billig lernen will, lern halt nix ;-). Wer billig nackte Ellis wegknipsen möchte, kommt oft auf seine Kosten.
Es gibt in der ganzen FC genau einen Anbieter (2 Fotografen), deren workshpos ich sofort besuchen würde, wenn ich denn Zeit für so etwas hätte.
Nach dem Querlesen der Eventliste hier gibt es genau.....keinen, die meisten wollte ich nichtmal geschenkt haben....;-)
Aber jeder wie er will und kann.
LG
Frank
#11Report
[gone] User_81538
03.03.2009
*lol*
sehr gut geschrieben ...
sehr gut geschrieben ...
Original von Wolfgang Blachnik
Mit durchschnittlichen Fotos ist kein Geld zu verdienen.
Jeder, der mit 1,8 auf´m Kessel noch den Auslöser findet, kann dem regionalen Wurstblatt noch ein Bild von der Karnickelausstellung unterjubeln, 8 Eus kassieren und hier erzählen, dass er für die Presse arbeitet.
Oberhalb der Weight-Watcher-Schmerzgrenze liegende Damen melden sich als Models an, um für lau ein paar Bilder abzugreifen, an denen sich der LAG (Lebensabschnittsgefährte) ergötzen soll.
Der Bildermarkt in diesem Segment ist übersättigt.
Also lese ich mal die Bedienungsanleitung meiner Kamera, habe damit manchmal schon einen ungeheuren Wissensvorteil gegenüber anderen Pixelquälern, und verkaufe diese Halbwissen an Legastheniker und an welche die zu faul zum Lesen sind. Außerdem kostet mich dann das Model kein Geld.
Diese Veranstaltungen sollten eher Selbsthilfegruppen heißen.
Und morgen bin ich wieder brav !
Es gibt eine ganze Reihe hervorragender Workshop-Veranstalter, wo man riesig viel was lernt, weil die Leute auch methodisch was auf der Kirsche haben.
Korrigiere: ...vorsätzlichen Legasthenikern....
Ich weiß natürlich, dass Menschen, die ernsthaft davon betroffen sind drunter sehr leiden !
#12Report
03.03.2009
Ich gebe mal zu, dass auch ich es gewagt habe, hier einen Workshop anzubieten. Ich kann versichern, dass dies nicht aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt ist - ich erwarte keinen Gewinn, da ich diesen Workshop nicht allein gestalte (ich bin ja nicht größenwahnsinnig, was meine Selbsteinschätung betrifft). Und ich verdiene mit 3 Überstunden in meinem Hauptjob mehr als es mit einem Workshop theoretisch möglich wäre.
Der Grund besteht darin, dass ich selbst an einigen Workshops teilgenommen haben, wo ich zwar einerseits etwas gelernt habe - aber auch selbst Wissen weitergeben konnte *). Dazu kamen einige Modelsharings, wo ich Fotografen kennenlernen durfte, die weder mit dem Model, noch mit der Blitzanlage etwas anfangen konnten. Ja und wenn dann das Model, die Kameraeinstellungen vorsagt, dann ist die Zeit für einen Workshop reif ...
Natürlich haben genau diese Leute, den Event nicht angesehen, sondern nur andere Workshopanbieter - wobei man eigentlich davon ausgeseh sollte, dass der Workshop für alle, die hier eine Sedcard hinbekommen haben, uninteressant sein sollte.
*) Noch mal kurz zu den Workshopanbietern: Einige machen tolle Bilder - können aber nicht erklären wie. Statt dessen erstaunliche Verständnislücken in physikalischen Zusammenhängen und elementaren Kenntnissen (Stichwort: Blitzsynchronisationszeit).
Der Grund besteht darin, dass ich selbst an einigen Workshops teilgenommen haben, wo ich zwar einerseits etwas gelernt habe - aber auch selbst Wissen weitergeben konnte *). Dazu kamen einige Modelsharings, wo ich Fotografen kennenlernen durfte, die weder mit dem Model, noch mit der Blitzanlage etwas anfangen konnten. Ja und wenn dann das Model, die Kameraeinstellungen vorsagt, dann ist die Zeit für einen Workshop reif ...
Natürlich haben genau diese Leute, den Event nicht angesehen, sondern nur andere Workshopanbieter - wobei man eigentlich davon ausgeseh sollte, dass der Workshop für alle, die hier eine Sedcard hinbekommen haben, uninteressant sein sollte.
*) Noch mal kurz zu den Workshopanbietern: Einige machen tolle Bilder - können aber nicht erklären wie. Statt dessen erstaunliche Verständnislücken in physikalischen Zusammenhängen und elementaren Kenntnissen (Stichwort: Blitzsynchronisationszeit).
#13Report
03.03.2009
Ach ja: EIne Folge der Wirtschaftskrise/Geldknappheit scheint aber folgendes zu sein:
Ein Fotograf hat mir "angeboten" auf TFP-Basis "Making-of-Bilder" von einem meiner Shootings anzufertigen - selbstverständlich auch für seine Zwecke. Ich hab ihm dann geschrieben, dass er den Workshop buchen könne (hat er natürlich nicht einmal angesehen) oder ein Model dazu mitbringen könne. Seine Antwort darauf war, dass er mir leider bei der Modelsuche nicht behiflich sein könne. Ok, das ist immerhin ehrlich, wenn jemand so deutlich kundtut, dass er nur nehmen - aber nicht geben will.
Ein Fotograf hat mir "angeboten" auf TFP-Basis "Making-of-Bilder" von einem meiner Shootings anzufertigen - selbstverständlich auch für seine Zwecke. Ich hab ihm dann geschrieben, dass er den Workshop buchen könne (hat er natürlich nicht einmal angesehen) oder ein Model dazu mitbringen könne. Seine Antwort darauf war, dass er mir leider bei der Modelsuche nicht behiflich sein könne. Ok, das ist immerhin ehrlich, wenn jemand so deutlich kundtut, dass er nur nehmen - aber nicht geben will.
#14Report
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