Euer bevorzugter Bildschnitt 34

5 months ago
Ich habe keinen bestimmten Bildschnitt den ich fix im Kopf habe. Das entscheide ich spontan aus der Situation heraus oder crope später am PC es mir zurecht wie es passt. Man sollt einfach ein paar Grundregeln, die wohl allgemein bekannt sind, im Kopf haben oder eben diese auch bewusst mal brechen.

In der Landschaftsfotografie versuche ich mich z.B. immer an das Moto "Vordergrund macht Bild gesund" zu halten. Bei Portraits ist es eher spontan und aus der Situation heraus, da ich auch Freihand da arbeite und nicht per Stativ wo man sich vorher schon gedanken machen sollte sofern man nicht als umbauen will.
5 months ago
Da ich mit der Fibonacci-Spirale erst mal gar nichts anfangen konnte :

https://marbec14.wordpress.com/der-goldene-schnitt-und-die-fibonacci-spirale/

https://www.foto-kurs.com/bildgestaltung-goldener-schnitt.htm

Allerdings richte ich mich weniger nach bestimmten Regeln, sondern nach dem Motiv selbst. Da ich in den meisten Fällen mein Motiv möglichst formatfüllend abbilde, setze ich den Schnitt meist so, daß nur Überflüssiges oder Störendes entfällt. Was ich hier beim Betrachten der MK-Bilder oft bedauere, sind Portraits im Querformat, bei denen der Bildschnitt die Frisur durchtrennt ... das sind Momente, in denen ich das Hochformat wählen würde. Nun weiß ich immerhin, worauf diese Gestaltung beruht .. (werde sie mir aber dennoch nicht zueigen machen ;-)
5 months ago
Zitat: Pixelschieber_Fotografie

Dass man das instinktiv richtig macht, mag für viele gelten, wenn ich mir allerdings anschaue, was mir da auf Instagram und Co. mitunter so um die Ohren gehauen wird, muss man den Instinkt so mancher Mitmenschen doch schon anzweifeln

Ja, oft fehlt leider das nötige Augenmaß. Vielleicht liegt es auch
manchmal daran, daß man absichtlich etwas "gegen den Strich"
aufteilen / zuschneiden möchte, was dann in die Hose geht ...
5 months ago
Zitat: SEE Arts & Emotions

Was ich hier beim Betrachten der MK-Bilder oft bedauere, sind Portraits im Querformat, bei denen der Bildschnitt die Frisur durchtrennt ... das sind Momente, in denen ich das Hochformat wählen würde.

Der Schnitt kommt aus dem Breitbildformat des Kinos. Musst mal bei
Filmen darauf achten, wird für Nahaufnahmen ganz oft gemacht.

Der Sinn ist, das Querformat mit dem Gesicht besser füllen zu können
und zusätzlich die Augen horizontal in den "Goldenen Schnitt" zu kriegen.
5 months ago
@wk Photo
Was Du gesagt hast ist ein wigtige Regel, leider im Namen der Kunst immer wieder ignoriert
Große namhafte Fotografen haben der Bildausschnitt verinnerlicht
Wir Amateure debatiren und diskutieren darüber und fühlen uns gaaaanz Schlau dabei!
5 months ago
Mein bevorzugter Bildschnitt ist zumeist der, der am Besten zum Motiv, Foto und der gewollten Bildwirkung passt. Das geht vom ruhigen Quadrat über die klassischen Bildformate 2:3, 3:4, 4:5. 16:9 bis zu breiten Panos, z.B. auch bei liegenden Akten.
Manchmal akzeptiere ich auch das "vorgegebene" Format des Ausdrucks bzw des Abzuges beim Printer und passe daran dann das Motiv soweit als möglich an. Man kann da aber auch immer einfach oben oder unten oder seitlich was wegschneiden um dann auf das für das Bild und die gewünschte Wirkung passende Format zu kommen, dafür muss man aber eben manchmal die etwas größere/ teurere Bildgröße wählen, damit es nach dem Schnitt danach nicht zu klein wird.
Was für mich gar nicht geht ist die zwangsmäßige Anpassung an das Aufnahmeformat- wobei ich natürlich versuche das so gut als möglich auszunutzen, aber auch Spielraum für spätere Bildgestaltungen zu lassen. War zu Analogzeiten ja auch 6x6 MF Fotograf und da hat man sich das eh abgewöhnt und erst später den opt. Bildschnitt festgelegt, aber auch den Zugang zu quadratischen Fotos gefunden, die für viele Motive auch einfach klasse sind.
Die Gestaltung innerhalb des Formats ist dann noch etwas anderes.
#27
5 months ago
Etwas richtig an- oder abzuschneiden ist auch wieder eine eigene Kunst. Da passiert oft- auch mir- dann das nicht Optimale, nur wegen Gestaltung mit "Wichtigem" im Goldenem Schnitt o.ä. Beides gut zu verbinden ist nicht einfach und manchmal dann aber wieder über das Format lösbar.
#29
5 months ago
Jo, ich halte mal meine Hand hoch....wahrscheinlich interessiert das eh keine Sau!
5 months ago
@ Peter Herhold & Bates
Kommt wohl auch darauf an, was man mit dem Portrait betonen will - speziell die Augen und Gesichtszüge oder den ganzen Kopf. Bei Frauenportraits nimmt das Haar (jedenfalls wenn lang und lockig mit viel Volumen) doch eine größere Fläche ein als Augen, Nase und Mund zusammen, und damit spielt die Frisur mit ca. 30 % der auf den Kopfumriß entfallenden Pixel doch eine bedeutsame Rolle ? Für mich ist das so, als ginge es um eine Hand, und dann sind nur 3 von den 5 Fingern auch im Bild. Daher bevorzuge ich einen Bildschnitt, der nichts für mich Wesentliches wegläßt. Bei Männerportraits würde ich vielleicht auch enger schneiden ...

Das Thema finde ich gut ... besser als ständig nur psycho-emo-mimimi
5 months ago
Jetzt geht es mal um fotografische Themen und dann ist es auch wieder manchen nicht angenehm :D...
5 months ago
Ich nehme den, der passt...
5 months ago
Wie ich mit meinem Fotobuch-Projekt angefangen habe war 3:4 Hochformat die einzige Wahl (2:3 ist mir persönlich zu hoch). Es war natürlich eine grosse Herrausvorderung mindestens 4 Bildideen zu einem Thema mit hochformatigem Motiv zu finden.
2 Bildideen hatte ich aber, die 1:1 waren - das hat sich dann irgendwie zu meinem Lieblingsformat entwickelt und das Buch wurde letztendlich quadratisch.
Jetzt bin ich eher auf querformat aus (3:2), weil ich so ein Bild für die Wand brauche.

=> zuerst überlegen wofür man ein Foto braucht und dann eine Bildidee für dieses Format entwickeln.
... das Format richtet sich nach dem Motiv: der Diskussion möchte ich beiwohnen, wenn ihr Versucht den Verlag vom Playboy dazu zu überreden halt mal ne querformatige Ausgabe rauszubringen, weil das Motiv fürs Cover querformatig ist :D

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