Das Bild wirkt wie ein Moment der Erschöpfung, der sich nicht als Schwäche, sondern als Offenheit zeigt. Die Haltung ist nicht resigniert, sondern durchlässig – ein Körper, der sich dem Raum überlässt, ohne sich zu verlieren. Es entsteht eine stille Spannung zwischen Schutz und Sehnsucht, zwischen Erdung und Wunsch nach Auflösung. Die Komposition lässt das Persönliche in etwas Allgemeines kippen, fast archetypisch. Was bleibt, ist ein Bild, das nicht ruht, sondern wartet – auf Bewegung, auf Antwort, auf sich selbst.
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