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3 days ago
Finde ich klasse hübsches Model schöne Pose ein tolles Bild !
LG Rüdiger
LG Rüdiger
#8Report
1 week ago
Ein gelungener sexy Shot!
Lg Laura
Lg Laura
#7Report
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2 weeks ago
Süüüßes Schulmädchen!
L.G. Rudi
L.G. Rudi
#3Report
B R I L L I A N T !
Sehr schöne Aufnahme!
Fröschliche Grüße
Freddy
Sehr schöne Aufnahme!
Fröschliche Grüße
Freddy
#1Report
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Es gibt Bilder, die eine Geschichte erzählen. Dieses hier erzählt gleich mehrere – leider scheinen sie sich untereinander nicht abgesprochen zu haben.
Im Mittelpunkt steht ein Outfit, das offenbar irgendwo zwischen britisches Internat, Karneval kurz vor Feierabend und Online-Kostüm aus der Kategorie Restposten hängen geblieben ist. Die karierte Miniuniform wirkt, als hätte sie den harten Kampf gegen die Schwerkraft längst aufgegeben und würde nur noch aus Pflichtgefühl durchhalten.
Die Pose vermittelt eine beeindruckende Mischung aus Selbstbewusstsein und der Energie eines Menschen, der gerade gefragt wurde: „Mach einfach irgendwas, das verführerisch aussieht.“ Herausgekommen ist eine Sitzhaltung, bei der der Fotograf vermutlich mehr Angst um die Couch als um die Bildkomposition hatte.
Besonders bemerkenswert ist die Hintergrundgestaltung. Eine weiße Wand. Ein graues Sofa. Ein Holzboden. Minimalismus in seiner kompromisslosesten Form – nichts soll den Blick vom eigentlichen Motiv ablenken. Oder anders gesagt: Das Budget für Requisiten wurde offenbar vollständig in karierten Stoff investiert.
Die Tattoos hingegen übernehmen unfreiwillig die Rolle der eigentlichen Hauptdarsteller. Sie erzählen von Persönlichkeit, Individualität und Stil – und schaffen es trotzdem nicht ganz, den Eindruck zu verdrängen, dass das Outfit aus einem übermotivierten Mottoabend stammt.
Fotografisch überzeugt das Werk durch eine Beleuchtung, die jedes Detail mit der emotionalen Wärme einer Passfoto-Kabine präsentiert. Perspektive, Bildaufbau und Hintergrund wirken dabei angenehm unaufgeregt – fast so, als hätte man beschlossen, der Kreativität bewusst keinen Raum zu geben.
Fazit:
Ein Bild, das mutig beweist, dass zwischen „provokant“ und „peinlich engagiert“ oft nur ein kariertes Röckchen liegt. Es besitzt durchaus Unterhaltungswert – allerdings eher für Kunstkritiker mit trockenem Humor als für Liebhaber großer Fotografie. Zwei von fünf imaginären Sternen – einen davon bekommen die Tattoos, den anderen das Sofa dafür, dass es diese Inszenierung stoisch ertragen hat.