Sony Alpha 7R IV legt wieder vor 57

#41
3 years ago
Alles richtig, allerdings sind produzierende Fotografen bei dem Hype auch schon als Nische zu bezeichnen.

Ich störe mich nicht daran daß hochauflösende Kameras existieren, mich nervt der Hype um sie und Sonys Playstation-Vermarktung die dafür sorgt daß sich Leute die Teile als Urlaubskamera um den Hals hängen. Naja, selbst darüber könnte ich noch lachen, aber nicht darüber daß mein komplettes Socialmedia vorgestern mit dem blöden Teil zugeschissen wurde. ;)
#43
#44
3 years ago
Canon hat schon vor drei Jahren eine Kamera mit 120MPixel gezeigt (neben einer 8k Videokamera).
Der Sensor ist verfügbar aber in Consumerprodukten wirtschaftlich sinnlos.
Aber sehr beeindruckend.

Da sind die andere Entwicklungen deutlich nützlicher
Rauchreduzierung bei hohen ISO
Fokusverschiebung durch Subpixel und Microlinsen
mehr Kamerasysteme in Handys
3 years ago
@ Moments , lechiam , Volle VG-Fotos & alle
Natürlich wäre auch eine GFX-20 eine interessante Idee gewesen, aber : Warum kommt auch nach 4 Jahren keine a7s III, aber dafür die 4. R-Generation ?
Die Frage von lechiam nach meinem Vorhaben (was also Glühwürmchen bei Neumond oder Fledermäuse im Burgverließ erwarten ließe) zeigt wohl doch, daß nun auch andere Merkmale des technologischen Fortschritts wie die 5-Achsen-Stabilisierung helfen, das gewünschte Ziel zu erreichen.
So wie Volle VG es schon an der Canon mit 120 MPx festmachte :
Eine GFX-20 für 2000 € wäre gewiß eine tolle Sache gewesen ... nur hätte eben weder 2017 noch 2019 eine solche "Einsparung" am Sensor den Produktpreis halbieren oder gar dritteln können. Eine GFX-20 würde also auch jetzt mit 3998 € oder zumindest 3449 € beginnen ... wer legt dann nicht den Tausender oder gar nur 500 € dazu, um statt 21 oder 22 dann 51 Megapixel zu erhalten ?
Die Freistellung im Weitwinkelbereich wäre gewiß auch toll, doch warum verharrt das Laowa GFX Zero-D 4/17mm weiterhin im Ankündigungsstatus, und warum wurden vor 25 Jahren weder ein Pentax 645 FA noch ein Zenzanon MC noch ein Sekor C mit 20 mm oder noch kürzerer Brennweite gebaut ? Auch bei den einst für 3x4 oder 4x4 gebauten Objektiven fand ich nichts, was einen Bildwinkel von 150° oder weiter ermöglicht hätte, während für kleinformatige Actioncams Bildwinkel von 200° gar kein Problem sind. Bei Pentax könnte man es ja erproben ... und das für die 645D bzw. 645Z konstruierte DFA 645 4/25mm an eine analoge Pentax 645N anschließen.

https://www.possi.de/fotografie/mamiyazd.html

https://www.photoscala.de/2011/02/08/pentax-smc-dfa-645-425-mm-al-if-sdm-aw/
3 years ago
Was? Wieder was neues von Sony? Dabei hab ich meine RIII grade abgezahlt.
@Tom: na perfekt. das will doch <irgendein Konzern>. nun kannst du sie verkaufen und das gleich als Anzahlung für die neue nehmen :-)
#49
3 years ago
Der Vorteil von gerade abbezahlten Modellen ist doch,
dass man sie den etwas weniger technikversessenen Usern
noch für einigermaßen gutes Geld aufs Auge drücken kann.

Ich beispielsweise biete meinen Canon EOS 200D Body für € 316 an.
Krass, oder ? 10 Monate jung.
...wie Moments[on hold] schon andeutete. Seit die Canon EOS 250D auf dem Markt ist,
macht mein Body keine guten Bilder und auch keine guten 4k Videos mehr.
3 years ago
Ich frage mich schon, wieviele der Käufer dieser Kamera Bilder produzieren, bei denen der Betrachter den Unterschied zwischen 24 und 60 Megapixeln erkennen kann.
Wieviele Fotografen gibt es, die für 400 DPI Magazine präsentieren? Oder Riesenprints in Museen aufhängen, mit der Erwartung, dass die Betrachter Pixelpeeping machen? Wieviele von diesen Leuten nutzen Sony und werden diese Kamera kaufen?

Es mag weniger, vereinzelte Anwendungszwecke geben. Aber ich stimme Casa zu: Die neue Sony wird wie eine Massenkamera beworben.
Für den Markt, für den die neue Sony konzipiert ist, halte ich 60 Megapixel vollkommen überdimensioniert (ist aber bestimmt ein tolles Marketinginstrument, bei dem alle "oooh, aaaah" machen können).

Die Beschränkungen der eigenen Fotografie liegen doch woanders als bei den Megapixeln. Sie existieren größtenteils im Kopf.
3 years ago
Ja, wahrscheinlich würde es für 70 oder 80 % der nun mit der Sony a7R IV entstehenden Bilder keinen Unterschied machen, wenn stattdessen die a7R II verwendet worden wäre. Aber wenn ich nun zu einem Shooting ginge, weiß ich nicht im voraus, ob dabei nicht doch genau das eine plakatwürdige Bild entstünde ? Oder wer hat schon mal ein Shiftobjektiv zum Shooting benutzt ?? Genau das habe ich gestern getan, und ich bin sehr zufrieden damit ! Überhaupt war das manuelle Fokussieren toll, und gelang dank focus-peaking bestens. Von daher würde ich auch den Sinn einer Kamera-Neuanschaffung nicht infragestellen. Denn das kann und wird jede/r selbst entscheiden, ob nötig oder nicht. Zu #46 muß ich noch berichtigen ... die a7s III scheint doch im Kommen zu sein ..:
https://www.sonyrumors.co/tag/sony-alpha-a7s-iii/
3 years ago
Ich finde viele Pixel toll. Allerdings verlangt das auch der Visa einiges ab. 48MP und mehr gibt es bei der "Personenfotografie" schon länger. Da muss man sich nur mal Met-Art und Co ansehen.
Was das Rauschen angeht: mehr Pixel ergeben auch mehr ausgefeilte Verfahren, das Rauschen weg zu bekommen ohne das Bild in ein Aquarell zu verwandeln.
3 years ago
Achherje, gibts hier jemand der meine gute alte D2X und meine D700 in Zahlung nimmt? Wenn der Preis stimmt, dann lege ich auch noch mein 16 MP Pixelmonster D7000 drauf :-) .....

Spaß beiseite, die Zielgruppe von Sony ist meiner Meinung nach schon immer der Massenmarkt, da wird das Geld über die Stückzahlen verdient. Wenn dann der ein oder andere Profi mit aufspringt, ist das ein toller Nebeneffekt, gut fürs Ansehen des Herstellers, mehr aber auch nicht. Ein Professional kauft sich sein Werkzeug und benutzt es so lange wie es wirtschaftlich vertretbar ist - egal ob Kamera oder 40to-Muldenkipper; alles andere kostet nur und ist demnach sinnfrei.
3 years ago
Eine hochprofessionelle Nikon D5 kommt mit 20 MP aus. Und reicht für 85 Prozent aller professionellen fotografischen Aufgaben.

Es spricht überhaupt nichts dagegen, daß die Hersteller versuchen, das Auflösungsvermögen der Sensoren weiter zu erhöhen. Und dabei, mit etwas Nachlauf, auch Rauschen und Dynamik immer weiter verbessern, so daß heute ein 48 MP Sensor mit KB-Format eine vielfach bessere Abbildungsleistung hat als ein 3 MP APS-C-Sensor vor 15 Jahren.

Man muss, zumal als professioneller Fotograf, im Regelfall dieses Wettrennen aber nicht ganz vorne mitmachen, da hat man nix von.

Das gewichtigste Argument für regelmäßige Hardware-Upgrades ist heute die miserabel gewordene Versorgung mit Ersatzteilen. Eine Nikon F (1959 eingeführt) konnte bis Anfang der 90er Jahre noch von Nikon-Werkstätten repariert werden, die Ersatzteilversorgung für die D3 ist mittlerweile ausgelaufen, und die wurde mal gerade vor 12 Jahren eingeführt...
3 years ago

Widersprech dir ja gar nicht. Vermutlich fangen 98% der Amateure, die sie sich kaufen, unterm Strich überhaupt nichts mit dem "Mehrwert" an. Aber wie heißt es bei vielen so schön: haben ist besser als brauchen und brauchen ist relativ... ^^

Es waren schon vor 50 Jahren die Amateurfotografen, die durch ihre Bereitschaft zum Kauf teurer Kameras diese überhaupt erst erschwinglich gemacht haben.

Daß sich Profifotografen z.B. 1980 für ca. 1600 DM ein Nikon F2S-Gehäuse kaufen konnten lag schlicht daran, daß drei von vier dieser Kameras von Amateuren gekauft wurden, egal ob die das Potential der Kamera nun ausnutzen konnten oder nicht. (Ich sag mal: die meisten könnten es auch heute noch nicht...)

Hätte es aber all die Fotozeitschriften-angefixten Technik-Geilheits-Amateurfotografen nicht gegeben - die Nikon F2S hätte 6000 DM gekostet...

Und wäre damit dann auch für die meisten Profis zu teuer gewesen.

Insofern: Leute - kauft, kauft, kauft das Zeug!!! Bittebittebitte!

Nur so kommen erschwingliche D800, D4 usw. auf den Gebrauchtmarkt.

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