Anfängerkamera 57

5 days ago
Hallo,

was wäre denn eine gute Anfängerkamera ?
Es handelt sich um die ersten Gehversuche hinter der Linse. Also eher etwas um sich zunächst mal auszuprobieren.
5 days ago
Es gibt keine " Anfängerkamera "!

Es geht darum, was du fotografieren möchtest. Danach kannst du dann ggf eine Kamera inkl Objektive und weiteres Zubehör auswählen.
Gehe in einen Fotoladen und mach dich mit der Haptik und Bedienung der verschiedensten Kamerasysteme etwas vertraut. Nimm eine SD Karte mit, denn in den meisten Geschäften kannst du dann einige Testschüsse machen.

Eine weitere Möglichkeit ist, gehe zu einem Fotografen in deinem Ort und lass dich ggf gegen einen kleine Gebühr von Ihm Beraten und evtl eine kleine "Schulung" geben. Das ist zu 95% preiswerter als ohne Sinn und Verstand einfach etwas zu kaufen, was dann womöglich im Schrank landet zu .....

vg
5 days ago
Ich stimme Passion Portrait nur in dem ersten Satz zu - und das auch nur halbwegs. UNd was den letzten Absatz angeht: Ja, man kann sich auch online Rat holen - und da ist das Forum der MK zumindest "im Prinzip" genau richtig. Nur werden die hier viele Fotografen eine persönlich eingefärbte Meinung präsentieren. Meine kommt gleich.
5 days ago
Wenn Du als Fotograf denselben Bildstil magst, wie Deine Sedcard als Model zeigt, dann wäre schon mal eine Vorwahl von Farbstilen sinnvoll. Dann kannst Du vorab einstellen, ob Du das Bild in s/w, in Sepia, mit leuchtend satten oder entsättigten Farben erstellen willst. Das wäre nur eine von sehr vielen Einstellmöglichkeiten, die viele aktuelle Kameras bieten. Ob Dir Video wichtig ist, ein schneller und motivbezogen präzisierbarer Autofocus ... dazu schrieb Passion Portrait schon den richtigen Vorschlag.
Von manchen Kameras gibt es auch sehr interessante Auslaufmodelle, sei es eine Fuji X-H1 oder eine Sony alpha7 oder auch eine Bridgekamera wie die Sony RX-10 II, eine Panasonic FZ 300, FZ 1000 oder Nikon Coolpix P-950 oder P-1000
Das wären nur ein paar wenige Beispiele aus über 100 Möglichkeiten, wobei manche aktuellen Schnäppchen nicht mal die Hälfte des Startpreises ausmachen. Ein solches Beispiel wäre die Fujifilm X-H1 - jetzt für 999 € erhältlich. Aber - in die Hand nehmen und ausprobieren ! Da kann die Haptik und Ergonomie einer Olympus OM-D 10 Mk. II perfekt sein, und die des Nachfolgers Mk. III eben nicht, aber der ganz neuen Mk. IV wiederum super ...

https://www.digitalkamera.de/Kamera/Fujifilm/X-H1/Olympus/Pen_E-PL10.aspx

https://www.digitalkamera.de/Kamera/Panasonic/Lumix_DMC-FZ1000/Panasonic/Lumix_DMC-FZ300.aspx

https://www.digitalkamera.de/Kamera/Nikon/Coolpix_P950.aspx

https://www.digitalkamera.de/Kamera/Sony/DSC-RX10_II.aspx
5 days ago
Die Frage, die ich mir als Anfänger überlegen würde: Soll der Schwerpunkt der Fotografie auf der Motivwahl liegen? Nun, viele Menschen machen mit ihrem Smartphone bereits schöne Aufnahmen. Da solche Geräte auch fast immer und überall mitgenommen werden, kann man spontan ein sich bietendes Motiv festhalten. Oder geht es eher in die Richtung, sich gezielt vorzunehmen, dass man etwas fotografieren möchte. Dabei soll dann - auch mit Technik, das beste aus einem Motiv herausgeholt werden. In diesem Fall bietet sich eine Kamera an, wo man neben automatischen Einstellungen auch eine gute Möglichkeit hat, selber die richtigen Aufnahmeparameter zu finden und auch leicht wählen zu können - also mit Schaltern/Knöpfen usw. und nicht über ein Menü. Hier empfehle ich die gute alte DSLR. Und wenn ich an Anfängerkamera denke, dann denke ich irgendwie auch an einen niedrigen Preis, um nicht gleich beim ersten Kauf viel zu viel auszugeben. DSLRs gibt es in jeder Preisklasse. Günstige Kameras machen keine schlechteren Fotos als teure und die Einstellungsmöglichkeiten von Blende und Belichtungszeit hat jede Kamera. Es lohnt sich natürlich hinzusehen, ob man selbst der Meinung ist, dass man bestimmte Features einer nächst teureren Kamera unbedingt haben will. So bieten die billigsten DSLRs von Canon keinen Anschluss, wo man eine Blitzanlage anschließen könnte. Geld kann man auch sparen, wenn man ein Auslaufmodell kauft. Ein Gebrauchtgerät würde ich nicht unbedingt kaufen, da man nie weiß, wie "verbraucht" eine Kamera ist - es gibt Mechanik, die verschleißt. Wirklich gut ist, dass man Objektive nachträglich zukaufen kann oder umgekehrt zu vorhandenen Objektiven eine neue Kamera - natürlich nur, wenn man beim Hersteller/System bleibt. Ich empfehle auch aus diesem Grund, einen Hersteller zu wählen, der seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt ist. Es gibt in meinen Augen davon zwei: Canon und Nikon. Canon bietet die Kameras meist mit einem günstigen Objektiv an (Nikon vermutlich auch). Diese Objektive haben einen schlechten Ruf, der aber eher unbegründet ist. Für den Anfang reicht es in jedem Fall.
Wenn du als Anfänger das Fotografieren lernen möchtest kaufe die eine gebrauchte DSLR - also eine Kamera bei der du dir noch Gedanken über Belichtung und Blende vor dem Foto machen musst.
Wenn du als Anfänger gerne schnell einfach nur gute Ergebnisse haben willst, dann kauf dir eine DSLM, eigentlich egal von welchen Hersteller.

P.S.: Ich persönlich hatte angefangen mit eine Canon 550D mit einer 50mm Festbrennweite und nur damit die ersten Jahre fotografiert.
5 days ago
Gedanken über Blende und Belichtung ... das kann man sich auch bei der DSLM bewußt vorgeben, denn diese haben fast alle auch das "M" für manuell auf dem Drehknopf bzw. im Menü. Dann kann man wie bei der DSLR auch die Belichtungszeit vorwählen und dann die Blende über ein Drehrad an der Kamera oder direkt am Objektiv einstellen. Die Systemkameras (DSLM) bieten auch vielfach mehr Adaptionsmöglichkeiten für 40 oder 50 Jahre alte manuelle Objektive ... und da wäre die Nikon Z mit dem großen Innendurchmesser und dem kurzen Auflagemaß absolut top, wenn man genau das haben und nutzen wollte.
Hi cassandre,
wie wäre es, wenn du anders vorgehst: buche in deiner Nähe einen Fotokurs, wo dir Grundlagen (Blende, Zeit, Brennweiten-Wirkung, aber auch Bildgestaltung) beigebracht wird und dann entscheide selbst.

Das Gebiet der Fotografie ist riesig und deine Frage ist in etwa so: ich möchte gerne Auto fahren, was empfehlt ihr mir ... da bekommt man auch Antworten von Fahrrad über Dacia bis zum 12-Tonner, je nachdem, wen du fragst.

Aber deine Anwendungssituation ist ausschlaggebend. Um ein Beispiel zu nennen, mein Fotorucksack wiegt über 10 kg. Das ist ein riesiges Teil ... aber ich mache im Moment auch überwiegend Landschaftsfotografie. Da trägt das Fahrzeug die Tasche :) ... bei Portrait mache ich 90% meiner Aufnahmen nur mit einer Linse, der 1.8/85er, da nehme ich meist nicht mal 'ne Tasche mit (und ich hab' damit unter 2 kg dabei, DSLR, Batteriegriff, Linse).
Tipp daher: erst Fotokurs, dann umsehen auf'm Markt, dann überlegen, was du fotografieren möchtest und dann festlegen.

Das nächste: als Model hast du den Vorteil, dass du "naturgemäß" in die Nähe von Fotografen kommst ... frag' die einfach mal, ob du mal deren Kamera in die Hand nehmen und ein paar Fotos machen kannst. Einfach nur, um mal ein Gefühl zu bekommen, was du in die Hand bekommst. Und überlege auch immer, dass du in bestimmten Situationen auch mal 'ne Kamera 2 Stunden in der Hand hast ... geht das? Ich hab' zB ziemlich große Hände, mir sind die preiswerteren Kameras einfach zu klein. Auch wenn die Systemkameras von Nikon zB von den technischen Daten richtig geil sind, als Nikon-Fanboy finde ich sie ergonomisch für mich (!) nicht sinnvoll.

Und: wenn du wirklich dem Hobby verfällst, dann wirst du langfristig viel Geld ausgeben. Überlege, ob du dich gleich am Anfang auf einen Hersteller festlegen willst oder ob du nicht am Anfang einfach mal eine Kamera + Linse ausleihst. http://www.gearflix.com ist ein Verleiher, falls du in deiner Nähe kein passendes Geschäft hast (ich hab' bei Gearflix noch nie etwas gekauft/geliehen, aber ich hatte mal etwas in der Richtung überlegt und es war der preiswerteste Laden damals).

Viel Spaß

euro

PS: und achte auf's Geld ... es gibt da den schönen Spruch: "zeige deinen Kids die Fotografie und sie werden nie Geld für Drogen haben" ... hat was :-)
5 days ago
Sony RX100 MK2 .... mit der hab ich von Landschaft über Tiere (von Bewegung bis zu Nahaufnahmen von Eidechsen), meine Selfshootings .... alles gemacht. Ja sogar Fotos von der Milchstraße!
Das was sie von anderen Kompaktkameras unterscheidet ist der manuelle Modus - du hast also über jede Einstellung volle Kontrolle
Das was sie von teuren Vollformat-Kameras unterscheidet ist: du kannst das Objektiv nicht wechseln, kannst nicht damit angeben und erschlagen kannst du mit ihr auch niemanden

Helmut Newton im Restaurant: Der Koch: "Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera." Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

Gilt dein Interesse aber der Technik ... dh Blitzanlage, Softboxen etc... ja, dann kommst du um ne teureVollformat-Kamera nicht rum
#11
5 days ago
Von der Sony RX100-Baureihe, die es nun in 7. Generation gibt, finde ich auch die RX100 II am interessantesten, denn ab der 3. Generation ist der Zubehörschuh wieder entfallen ...

https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Cyber-shot_DSC-RX100_II/8423.aspx

Von dieser wird es aber wahrscheinlich keine Lagerbestandsware im Neuzustand mehr geben ...
5 days ago
Ich hab den Blitzschuh nie gebraucht, obwohl das natürlich auch eine Überlegung war.
Wichtiger war mir die Blende und der Zoombereich, mit dem man gerade so auskommt.

Dauerlicht zB LED-Video-Leuchten, Baustrahler etc sind weitaus günstiger, erfüllen auch ihren Zweck und man sieht das Ergebnis nicht erst bei der Auslösung. Sicher ... Tageslicht wegblitzen, aus nem grauen Hintergrund nen weißen zu machen auch nicht ... aber das fällt meiner Meinung nach wieder in die Technikfraktion.

Ich hab jetzt auch die MK7 ... die ist mit 1100Euro nicht ganz billig. Geniales Teil - schafft 10Bilder/Sekunde was für Kinder oder Tiere natürlich praktisch ist. Einfach auf den Auslöser gedrückt halten und das beste im Nachhinein aussuchen.
Aber bei den wenigen Fotos die ich gemacht habe ist mir eine unerklärliche Verzerrung aufgefallen, die ich von der alten nicht kannte bzw mir nicht aufgefallen ist ... bin dem noch nicht nachgegangen, aber es scheint so, als ob an der erst kürzlich geführten Diskussion "das falsche Objektiv" doch was dran ist.

Die MK2 wird nicht mehr hergestellt?
Hmm ich überlege mir die MK5 zu kaufen, weil die als letzte ins Unterwassergehäuse passt. Vllt aber doch noch ne 2te MK2 wegen dem Objektiv ... dass ich für meine Nikkon P340 keinen Ersatz hatte bin ich mir ewig leid. Die konnte so richtig Angeber-scharfe Fotos machen ...
5 days ago
@ cassandre

Zunächst zwei Fragen:

Wie viel möchtest Du ausgeben und was möchtest Du fotografieren?
5 days ago
@ seekworld
Da muß ich widerrufen, beim Ot..Versand sowie bei einem Dortmunder Fotofachgeschäft gibt es die RX100 II tatsächlich noch neu für 399 € .
Das Objektiv wurde aber mehrfach geändert, zunächst bei III und IV zugunsten besserer Lichtstärke bei etwas weniger Zoom, dann ab VI wieder mit - erheblich mehr - Zoom. Bei der RX10 war es ebenso, da wurde bei III der Zoombereich ebenfalls auf Kosten der Lichtstärke erweitert.
Bei der RX100 Mk. V (von der übrigens 2 unterschiedliche Versionen - als A mit vergrößertem Pufferspeicher - gelistet sind) bekämst Du bzgl. der Verzeichnung wieder ein anderes Resultat als bei der VII .

https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Cyber-shot_DSC-RX100_V_Modell_2018_DSC-RX100M5A/11175.aspx
5 days ago
cassandre

Den Beitrag von
Eugen-Roland 'euro' Rohn
finde ich mit Abstand am zielführendsten hier. Damit machst Du nichts falsch.

Kleine Ergänzung zum sehr guten Tipp des Kameras befummeln bei Fotografen...
Naturgemäss ist jeder Fotograf von "seinem" System überzeugt, wird Dir dessen Vorzüge anpreisen und von allem anderen abraten. Deshalb...
...befummle bei verschiedenen Fotografen mit verschiedenen Kameramarken
... schau, welches Kamera Dir am "sympathischsten ist"

Denn... egal ob Canon, Nikon oder Sony. Gut sind sie alle und schöne Fotos können auch alle machen. Das einzige was wirklich zählt ist, ob Dir die Kamera gut in der Hand liegt und Dir logisch erscheint.

Hilfreich könnte auch sein mal zu schauen was für Kameras in Deinem Umfeld vorhanden sind. Falls Deine Frau/Freundin/Partnerin mit z.B. einer Canon DSLR fotografiert und Deine besten Freunde alle auch dann würde ich mich vertieft mit eben jener Marke auseinandersetzen. Du kannst dann evtl. von Leihequipment (Linsen, Blitze, etc.) Deines Umfeldes profitieren oder Dir in Deinem Umfeld bei Fragen Hilfe holen...
5 days ago
Da jetzt mehrfach Schulung/Fotokurs empfohlen wurde:
Gibt es das ohne eigene Kamera?

Zum anderen: Ich bin ein wenig verwundet, was hier für teure Kameras empfohlen werden. Nur mal am Rande: Die nicht mehr ganz aktuelle Canon EOS 800 D mit Kit-Objektiv gibt es neu für etwa 600 EUR. Da hat man dann schon einmal viel Kamera. Und wenn das neue Hobby gefällt, dann kann man eine lichtstärkeres Tele dazukaufen.
#18
5 days ago
Den Tipp von fotozuma finde ich am hilfreichsten. Einfach mehrere Kameras befummeln, schauen welche in dein Budget passt und welche dir am besten in der Handhabung gefällt.


Das wichtigste aber ist:
Nicht die Kamera macht das Foto sondern der Fotograf
Bildaufbau, Bildausschnitt, Perspektive, Licht, Kreativität ... und natürlich die Bearbeitung ... um das umzusetzen tuts jede Kamera ... sogar ne Handykamera.
Mit Belichtungszeit und Tiefenschärfe zu spielen, ist eine weitere gestalterische Möglichkeit ... das ist mit nem Handy nicht mehr möglich bzw. Praktikabel.

Und wenn ich jetzt noch auf die Diskussion zum Ergebnis vs. Erlebnis verweisen darf ...
5 days ago
Also erstmal vielen Dank für die Antworten. Ihr habt mir geholfen! Ich werde mal bei ein paar Fotografen ein bisschen rumprobieren und schauen, was es so im Laden gibt.

...und wenn s dann demnächst noch ein Fotografenprofil gibt - wars auch erfolgreich! :-)

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