blog.bildpunk - neu, aber wie ich finde gut gemacht 20
1 month ago
Folge ich auch, finde ich sehr interessant!
#2Report
1 month ago
Ernsthaft? Da ist mehr Photo-Esoterik als auf Astro-TV. Klar, verkaufspsychologisch bestimmt hilfreich. Aber vielleicht habe ich auch nur ein schlechtes Video erwischt und das auch keine 5 Minuten durchgehalten.
#3Report
1 month ago
"@chrisw.braunschweiger
vor 2 Monaten
Am Anfang war ich wirklich bei dir, gerade das mit dem Reduzieren und Wegnehmen was stört und der Konzentration auf das Wesentliche. Später beim Shooting war ich dann unsicher geworden. Wie hätte ich reagiert, wenn ich da als Model anstelle von Amber gesessen hätte? Gut möglich, dass ich aufgestanden wäre und das beendet hätte. Mir wäre das zu nah gewesen, zu viel Einwirkung, zu viel Erwartung - und auch sicher zu viel Blitzlicht. Ich denke, Lindbergh hat es eher mit der Distanz gemacht und oft auch aus dem Zufall oder Moment heraus. Bestes Beispiel dafür ist der berühmte Schrei von Linda Evangelista am Strand, die einfach nur sah wie der kleine Hund der Crew von einem größeren gejagt wurde - aber Lindbergh, der das nicht mitbekommen hatte, genau in dem Moment den Auslöser betätigte."
(Unter: Emotion schlägt Technik – Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie)
Ich hätte mich an Stelle des Models eher gefragt: will der mich fotografieren? Will der mich volltexten? Wo bin ich hier gelandet?
vor 2 Monaten
Am Anfang war ich wirklich bei dir, gerade das mit dem Reduzieren und Wegnehmen was stört und der Konzentration auf das Wesentliche. Später beim Shooting war ich dann unsicher geworden. Wie hätte ich reagiert, wenn ich da als Model anstelle von Amber gesessen hätte? Gut möglich, dass ich aufgestanden wäre und das beendet hätte. Mir wäre das zu nah gewesen, zu viel Einwirkung, zu viel Erwartung - und auch sicher zu viel Blitzlicht. Ich denke, Lindbergh hat es eher mit der Distanz gemacht und oft auch aus dem Zufall oder Moment heraus. Bestes Beispiel dafür ist der berühmte Schrei von Linda Evangelista am Strand, die einfach nur sah wie der kleine Hund der Crew von einem größeren gejagt wurde - aber Lindbergh, der das nicht mitbekommen hatte, genau in dem Moment den Auslöser betätigte."
(Unter: Emotion schlägt Technik – Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie)
Ich hätte mich an Stelle des Models eher gefragt: will der mich fotografieren? Will der mich volltexten? Wo bin ich hier gelandet?
#4Report
1 month ago
Tom Rohwer ... du zitierst da einen Kommentar von mir zu einem Beitrag. Was mir gefallen hat war die ausführliche Antwort von Stefan. Aus Erfahrung weiss ich, dass manch anderer mich da gleich blockiert hätte :-)
#5Report
1 month ago
Ich könnte als Modell mit der Ansage
'schau mal intensiver'...
'alles in den Blick reinlegen'....
'schau interessanter'
auch nicht wirklich etwas anfangen. Er betont damit eher sein Ziel und gibt weniger eine Hilfe, wie das Model es erreicht. Das ist auch nur meine Meinung.
Aber jetzt kommt doch das Wesentliche. Er wiederholt, das es sein Ansatz ist, seine Art zu kommunizieren.
Vielleicht denkt ja auch das Modell, dass das Bild ihr gefallen muß, weil er ja ein Video mitschneidet und ganz euphorisch sein eigenes Ergebnis feiert....Ist aber am Ende auch ganz egal.
Es ist sein Weg und das hat er betont. Etwas was vielen hier extrem schwer fällt. Andere Nutzer zu respektieren.
....
Kommentare aus Videos rauszukopieren....ohne Hinweis, ohne Kommentar....das soll was sagen?
....pathetic.
'schau mal intensiver'...
'alles in den Blick reinlegen'....
'schau interessanter'
auch nicht wirklich etwas anfangen. Er betont damit eher sein Ziel und gibt weniger eine Hilfe, wie das Model es erreicht. Das ist auch nur meine Meinung.
Aber jetzt kommt doch das Wesentliche. Er wiederholt, das es sein Ansatz ist, seine Art zu kommunizieren.
Vielleicht denkt ja auch das Modell, dass das Bild ihr gefallen muß, weil er ja ein Video mitschneidet und ganz euphorisch sein eigenes Ergebnis feiert....Ist aber am Ende auch ganz egal.
Es ist sein Weg und das hat er betont. Etwas was vielen hier extrem schwer fällt. Andere Nutzer zu respektieren.
....
Kommentare aus Videos rauszukopieren....ohne Hinweis, ohne Kommentar....das soll was sagen?
....pathetic.
#6Report
1 month ago
Grundsätzlich, und das ist war in diesem Fall nur ein Beispiel, gibt es in der Peoplefotografe von Seite des Fotografens eigentlich immer den Anspruch Emotionen, Authentizität und den besonderen Moment einzufangen.
Tatsächlich misslingt das in der Regel.
Ein Grund dafür sehe ich darin, dass von Fotografenseite zu viel Einfluss auf das Set und Model genommen wird. Oft spielt auch eine gewisse Verkopfung des Fotografen eine Rolle und die Frage, mach ich alles richtig, stimmt das Licht, die Pose, der Bild-Ausschnitt und so weiter.
Vielleicht übertreibe ich und mache mittlerweile genau das Gegenteil, aber wenn mich ein Model beim Shooting fragt was es machen soll, antworte ich nur noch mit, mach einfach dein Ding, achte auf die Musik und bleib in Bewegung. Dann fotografiere ich eine Rutsche ohne Unterbrechung durch, vielleicht so fünf Minuten und danach kommt eine Pause. Wirklichen Ausschuss habe ich heutzutage nicht mehr, die Anzahl der Fotos ist natürlich grösser aber damit auch die Auswahl - und vielleicht ist dann doch auch mal ein Foto darunter, welches den besonderen Touch für mich hat.
Tatsächlich misslingt das in der Regel.
Ein Grund dafür sehe ich darin, dass von Fotografenseite zu viel Einfluss auf das Set und Model genommen wird. Oft spielt auch eine gewisse Verkopfung des Fotografen eine Rolle und die Frage, mach ich alles richtig, stimmt das Licht, die Pose, der Bild-Ausschnitt und so weiter.
Vielleicht übertreibe ich und mache mittlerweile genau das Gegenteil, aber wenn mich ein Model beim Shooting fragt was es machen soll, antworte ich nur noch mit, mach einfach dein Ding, achte auf die Musik und bleib in Bewegung. Dann fotografiere ich eine Rutsche ohne Unterbrechung durch, vielleicht so fünf Minuten und danach kommt eine Pause. Wirklichen Ausschuss habe ich heutzutage nicht mehr, die Anzahl der Fotos ist natürlich grösser aber damit auch die Auswahl - und vielleicht ist dann doch auch mal ein Foto darunter, welches den besonderen Touch für mich hat.
#7Report
1 month ago
@Chris W.Braunschweiger:
Tom Rohwer ... du zitierst da einen Kommentar von mir zu einem Beitrag.
Ja. Schrieb ich ja auch dazu.
Ich fand Deinen Kommentar bei Youtube unter dem Video sehr interessant. Vor allem im Zusammenhang mit "Wanderphotographs" Kommentar hier: "Da ist mehr Photo-Esoterik als auf Astro-TV"
Was mir gefallen hat war die ausführliche Antwort von Stefan. Aus Erfahrung weiss ich, dass manch anderer mich da gleich blockiert hätte :-)
Das ist wohl leider wahr.
Ich persönlich finde es weniger "esoterisch" (auch so ein Mode-Totschlagsbegriff) als stellenweise platt.
"Jeder Fotograf hat so eine eigene Handschrift"... Ach du Sch...
Ich sag mal: das bezweifle ich. Eher im Gegenteil - die meisten Fotografen haben kaum etwas wie eine eigene Handschrift. Ich habe ja nun so einige Zeit im Fotoagentur-Business gearbeitet, und dabei zigtausende (vielleicht auch hunderttausende) Fotos von verschiedenen Fotografen in Agenturbeständen gesehen und gesichtet.
Ja, es gibt Fotografen, da erkennst Du sofort "Das muss von XYZ sein!" Stimmt meistens, aber spätestens seit ich ein Foto von Ben Marcato lange Zeit für ein Foto von Helmut Newton im Hinterkopf verbucht hatte, bin ich da noch vorsichtiger geworden.
Ja, es gibt Fotografen-Handschriften - aber sowohl bei den Profis als auch den Amateuren häufig auch nicht.
Aber dieses Video geht ja um "Modelführung", und da... Ein User kommentierte es unter dem Video sehr treffend: "Tolle Idee dem Model zu erklären warum die Klamotten sch* sind, die sie für dein Shooting ausgesucht hat. So baut man Selbstbewusstsein auf."
Ich sehe da ehrlich gesagt deutlich weniger "Modelführung" als den Versuch, dem Model das Fotografieren zu erklären, und da bezweifle ich, daß das gute "Modelführung" ist. Ich gucke wirklich gerne "Making-ofs", und "Tutorials" dann, wenn jemand einfach erklärt, wie er etwas macht. Dort ist mir das ein bißchen zu selbstverliebt.
Aber ganz klar - es muss mir ja auch nicht gefallen.
#8Report
1 month ago
@MAINPics:
Kommentare aus Videos rauszukopieren....ohne Hinweis, ohne Kommentar....das soll was sagen?
Es soll dem MK-Forums-Leser einen interessanten Kommentar zu einem der Videos zur Verfügung stellen, ohne daß der erst einem Link auf ein Video folgen muss und dazu liest: "und dann bitte den 23.Kommentar von oben lesen, den finde ich besonders interessant"...
Ich finde es so wesentlich praktischer.
#9Report
1 month ago
Wenn von Eurer Seite Interesse daran besteht, kann mich mich gerne zu Kritik und offen Fragen zu dem Video äußern :)
#10Report
1 month ago
@Stefan Behrens, stefan-behrens.com
Wenn von Eurer Seite Interesse daran besteht, kann mich mich gerne zu Kritik und offen Fragen zu dem Video äußern :)
Jetzt muss ich ganz blöde nachfragen: Du machst den bildpunk-Kanal auf Youtube? Nur damit ich das nicht falsch verstehe...
Das wäre ein wirklich interessantes Angebot. (Sollte man aber irgendwie halbwegs organisieren, also nicht über zig Videos parallel und gleichzeitig diskutieren bzw. dazu nachfragen.)
#11Report
1 month ago
Genau : ich war Jahrzehnte nicht auf dieser Plattform und habe den Hinweis bekommen dass mein blog und mein Kanal hier diskutiert wird, da stehe ich doch konstruktiver und adäquat formulierter Kritik gerne rede und Antwort :)
#12Report
1 month ago
@Stefan Behrens: super! :-)
Ich werde dann gern über's Wochende das Video "Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie" noch mal in aller Ruhe anschauen - ich bin da zunächst mal ein bißchen "durchgehuscht", und fand es einerseits ziemlich gut gemacht (auch das Intro vor allem), und dachte dann an einigen Stellen ... "mmmh...."
Aber wer sich soviel Mühe macht und Interesse an Feedback äußert - der verdient auch eine sorgfältige Antwort!
Insofern: bitte noch ein kleines bißchen Geduld.
Ich werde dann gern über's Wochende das Video "Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie" noch mal in aller Ruhe anschauen - ich bin da zunächst mal ein bißchen "durchgehuscht", und fand es einerseits ziemlich gut gemacht (auch das Intro vor allem), und dachte dann an einigen Stellen ... "mmmh...."
Aber wer sich soviel Mühe macht und Interesse an Feedback äußert - der verdient auch eine sorgfältige Antwort!
Insofern: bitte noch ein kleines bißchen Geduld.
#13Report
1 month ago
Kein Stress :) und der Kanal ist nicht nur dieses eine Video :) er ist auch ein Podcast und ein Blog :) unter http://www.bildpunk.com hast du alles zusammen unter anderem diverse Artikel die sich eben mit meiner Art von peoplefotografie beschäftigen :)
#14Report
4 weeks ago
Kein Stress :) und der Kanal ist nicht nur dieses eine Video :) er ist auch ein Podcast und ein Blog :) unter http://www.bildpunk.com hast du alles zusammen unter anderem diverse Artikel die sich eben mit meiner Art von peoplefotografie beschäftigen :)
#15Report
4 weeks ago
Kein Stress :) und der Kanal ist nicht nur dieses eine Video :) er ist auch ein Podcast und ein Blog :) unter http://www.bildpunk.com hast du alles zusammen unter anderem diverse Artikel die sich eben mit meiner Art von peoplefotografie beschäftigen :)
#16Report
3 weeks ago
So - jetzt habe ich es endlich geschafft, mir das Video "Emotion schlägt Technik – Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie" in Ruhe anzusehen. Sogar zweimal.
Vorweg: das Video enthält eine beachtliche Menge an wertvollen Tips, Ideen, Informationen, es wird auch immer wieder gut reflektiert. Insofern lohnt es sich, das anzuschauen.
Was mich persönlich schon beim ersten, mehr oberflächlichen Anschauen irritiert hat, und was ich jetzt nach gründlichem Anschauen besser benennen kann: das Video verfehlt sein Thema.
Das Thema lautet "Emotion schlägt Technik - Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie". Es geht also um Modelführung. Wie "führe" ich als Fotograf das Model. Wobei Model sicher nicht nur Profi- oder Semi-Profi-Model meint, sondern überhaupt den Menschen, der portraitiert werden soll. Das ganze steht dann außerdem unter der Überschrift "Emotion schlägt Technik".
Dafür, daß die Emotion die Technik schlagen soll, enthält das Video extrem viel technische Tips, technische Überlegungen. Das ist ein bißchen "double bind", wenn auch hier ganz sicher nicht zum Zweck der Manipulation.
Und dafür, daß es um die "Kunst der Modelführung" gehen soll, kommt wenig Modelführung vor, aber viel Technik.
Was mir fehlt, ist die Reflektion am Anfang, wo die Reise denn eigentlich hingehen soll. Also: warum, zu welchem Zweck, mit welchem Ziel soll hier ein (Model-)Portrait fotografiert werden? Denn diese Frage ist ganz zentral entscheidend für alles, und ganz besonders für den Umgang mit dem Model.
Ist der Portraitierte der Auftraggeber, dann ist der wichtigste Teil des ganzen Jobs, herauszufinden, was der Auftraggeber den wirklich will. Die Antwort darauf häufig: "Äh... Bilder..." Das hilft aber nur begrenzt weiter. Sollen die Bilder dem Model (ich bleibe jetzt mal bei dem Begriff für den zu Portraitierenden) gefallen? Oder dem Freund des Models? Oder seiner Familie?
Oder sollen die Bilder einem bestimmten Zweck dienen - die Mitarbeiterfotos für die Unternehmenswebsite/broschüre? Sollen sie für die Sedcard und das Book des Models sein? Will das Model sich irgendwo damit bewerben?
Am besten klärt man all das ausreichend lange vor dem Shooting, aber auf jeden Fall, bevor man anfängt zu fotografieren.
Oder geht es darum, daß ein Fotograf sich fotografisch verwirklichen will, mit Portraitfotos von einem Model? Dann ginge die Reise in eine völlig andere Richtung. Im ersteren Fall müssen die Bilder dem Model gefallen, bzw. dem Auftraggeber. Im zweiten Fall dem Fotografen. Und jeweils dahin muss der Fotograf dann das Model "führen".
Zum ersten Mal war ich irritiert an der Stelle, wo der Fotograf die mitgebrachten Klamotten des Models mustert. Und kritisiert. Dazu schrieb ein User bei Youtube den treffenden Kommentar: "Tolle Idee dem Model zu erklären warum die Klamotten sch* sind, die sie für dein Shooting ausgesucht hat. So baut man Selbstbewusstsein auf."
Ich will's mal so sagen: ich halte das nicht für ein Musterbeispiel an guter "Model-Führung".
Zu der gehört für mich, daß man entweder dem Model rechtzeitig vorher kommuniziert: "Bring bitte das und das und das mit." Und dabei räumt man dann schon all das ab, was im Video ja durchaus treffend erklärt wird. Oder man hat einen Fundus, oder beschafft einem, und kann dem Model sagen: "Komm einfach in bequemen Klamotten, was Du fürs Shooting brauchst, haben wir vor Ort."
Dasselbe gilt sinngemäß für Make-Up und Schmuck u.ä. Schmuck u.ä. bleibt am besten von vornherein zu Hause, es sei denn, man will ihn gezielt für ein Foto benutzen, dann sollte man aber rechtzeitig vorher wissen, was für Schmuck denn da zur Verfügung steht. Make-up... Am besten gar keines, denn das macht es am einfachsten, direkt vor dem Shooting das passende, gewünschte Make-up zu machen. Entweder hat man eine/n Visa, das ist natürlich der pralle Luxus, oder man hat eine kleine "Schmink-Ecke", wo das Model das dann nach konkreter Vorgabe machen kann. Nichts ist blöder und verschwendet mehr Zeit, als wenn erstmal der (falsche) Nagellack entfernt und durch einen anderen (richtigen) ersetzt werden muss. Usw.
Klar ist der Aufwand, den man (der Fotograf) dabei treiben kann, unterschiedlich, aber in aller Regel ist es das beste, von "Null" aufzubauen, statt erstmal irgendwas abbauen zu müssen.
"Klamotten sind kein Nebenschauplatz". Ja, völlig richtig, aber genau deshalb klärt man das ja auch vorher.
Das zu diesen Punkten der "Model-Führung". Weiter mit der Analyse...
Mir gehen hier die verschiedenen Ebenen viel zu stark durcheinander. Das - ich wiederhole mich - an sich wirklich interessante Video kann sich nicht entscheiden. Mal wird dem zuschauenden Fotografen etwas über Lichtsetzung erklärt. Alles super, hat aber überhaupt nichts mit "Model-Führung" zu tun, und interessiert das Model vermutlich auch nicht. Das Model steht derweil daneben. Dann wird dem Model erklärt, daß es nicht zu "performen" braucht. Das richtet sich an das Model - erklärt aber dem zuschauenden Fotografen nicht wirklich, wie er das einem Model möglichst gut und erfolgreich erklären kann.
"Lass das Technik-Gequatsche weg!" nach ungefähr 24 Minuten "Technik-Gequatsche" ist... vermutlich nicht nur für mich irritierend, sondern auch für das Model. Aber offensichtlich kennen sich Model und Fotograf ja schon von früherer Zusammenarbeit.
Zum Thema "Model-Führung" fände ich es spannend, wenn ein Fotograf erklärt, wie er ein Model dort hin führt, wo er das Model hin haben will, und zwar am "lebenden Objekt", also indem das Shooting samt "Model-Führung" gezeigt wird - und dann das Model mal ein Feedback gibt, ob das funktioniert, wie gut das funktioniert, und was das Model hinsichtlich "Führung" sich vom Fotografen erwartet bzw. erhofft.
Derselbe Youtube-User, den ich schon weiter oben zitierte, schreibt weiter: "Cool finde ich, das Model zu motivieren, sich aus dem Model-Flow rauszubewegen. Sich konzentrieren, die Persönlichkeit in das Bild zu legen und nicht die Pose."
Mmmh... ich habe da eher kleinteilige Posing-Anweisungen gesehen. Und "die Persönlichkeit in das Bild zu legen und nicht die Pose"... das ist Esoterik.
Ich kann mich an eine spannende Forumsdiskussion vor ungefähr 20 Jahren erinnern, ich weiß nicht mehr ob in der MK, oder 14model, oder im Akt-Foto-Club, es war in irgendeiner Fotografen/Model-Web-Community. Da ging es darum, wie man Emotionen vor der Kamera hervorrufen kann.
Und ein - wie ich fand sehr kluges - Model schrieb in der damaligen Diskussion sinngemäß: Liebe Fotografen - kommt nicht und sagt mir "Stell Dir mal etwas ganz trauriges vor!" Weil Ihr einen traurigen Gesichtsausdruck haben wollt. So funktioniert das nicht. Sagt mir einfach: "Ich möchte einen traurigen Gesichtsausdruck!" Den Rest mache ich dann schon, und wie ich das mache, das überlasst bitte mir.
Ja, ist sau lang geworden, dieser Text (und trotzdem nur ein Zehntel von dem, was mir dazu auf der Zunge liegt), aber ich finde das Thema äußerst interessant, und es bringt alle engagierten Fotografen und Models meiner Ansicht nach tausend mal weiter als die achthundertachtundachtzigste Diskussion über Pay und TfP und Spam-Mails usw.
Vorweg: das Video enthält eine beachtliche Menge an wertvollen Tips, Ideen, Informationen, es wird auch immer wieder gut reflektiert. Insofern lohnt es sich, das anzuschauen.
Was mich persönlich schon beim ersten, mehr oberflächlichen Anschauen irritiert hat, und was ich jetzt nach gründlichem Anschauen besser benennen kann: das Video verfehlt sein Thema.
Das Thema lautet "Emotion schlägt Technik - Die Kunst der Modelführung in der Portraitfotografie". Es geht also um Modelführung. Wie "führe" ich als Fotograf das Model. Wobei Model sicher nicht nur Profi- oder Semi-Profi-Model meint, sondern überhaupt den Menschen, der portraitiert werden soll. Das ganze steht dann außerdem unter der Überschrift "Emotion schlägt Technik".
Dafür, daß die Emotion die Technik schlagen soll, enthält das Video extrem viel technische Tips, technische Überlegungen. Das ist ein bißchen "double bind", wenn auch hier ganz sicher nicht zum Zweck der Manipulation.
Und dafür, daß es um die "Kunst der Modelführung" gehen soll, kommt wenig Modelführung vor, aber viel Technik.
Was mir fehlt, ist die Reflektion am Anfang, wo die Reise denn eigentlich hingehen soll. Also: warum, zu welchem Zweck, mit welchem Ziel soll hier ein (Model-)Portrait fotografiert werden? Denn diese Frage ist ganz zentral entscheidend für alles, und ganz besonders für den Umgang mit dem Model.
Ist der Portraitierte der Auftraggeber, dann ist der wichtigste Teil des ganzen Jobs, herauszufinden, was der Auftraggeber den wirklich will. Die Antwort darauf häufig: "Äh... Bilder..." Das hilft aber nur begrenzt weiter. Sollen die Bilder dem Model (ich bleibe jetzt mal bei dem Begriff für den zu Portraitierenden) gefallen? Oder dem Freund des Models? Oder seiner Familie?
Oder sollen die Bilder einem bestimmten Zweck dienen - die Mitarbeiterfotos für die Unternehmenswebsite/broschüre? Sollen sie für die Sedcard und das Book des Models sein? Will das Model sich irgendwo damit bewerben?
Am besten klärt man all das ausreichend lange vor dem Shooting, aber auf jeden Fall, bevor man anfängt zu fotografieren.
Oder geht es darum, daß ein Fotograf sich fotografisch verwirklichen will, mit Portraitfotos von einem Model? Dann ginge die Reise in eine völlig andere Richtung. Im ersteren Fall müssen die Bilder dem Model gefallen, bzw. dem Auftraggeber. Im zweiten Fall dem Fotografen. Und jeweils dahin muss der Fotograf dann das Model "führen".
Zum ersten Mal war ich irritiert an der Stelle, wo der Fotograf die mitgebrachten Klamotten des Models mustert. Und kritisiert. Dazu schrieb ein User bei Youtube den treffenden Kommentar: "Tolle Idee dem Model zu erklären warum die Klamotten sch* sind, die sie für dein Shooting ausgesucht hat. So baut man Selbstbewusstsein auf."
Ich will's mal so sagen: ich halte das nicht für ein Musterbeispiel an guter "Model-Führung".
Zu der gehört für mich, daß man entweder dem Model rechtzeitig vorher kommuniziert: "Bring bitte das und das und das mit." Und dabei räumt man dann schon all das ab, was im Video ja durchaus treffend erklärt wird. Oder man hat einen Fundus, oder beschafft einem, und kann dem Model sagen: "Komm einfach in bequemen Klamotten, was Du fürs Shooting brauchst, haben wir vor Ort."
Dasselbe gilt sinngemäß für Make-Up und Schmuck u.ä. Schmuck u.ä. bleibt am besten von vornherein zu Hause, es sei denn, man will ihn gezielt für ein Foto benutzen, dann sollte man aber rechtzeitig vorher wissen, was für Schmuck denn da zur Verfügung steht. Make-up... Am besten gar keines, denn das macht es am einfachsten, direkt vor dem Shooting das passende, gewünschte Make-up zu machen. Entweder hat man eine/n Visa, das ist natürlich der pralle Luxus, oder man hat eine kleine "Schmink-Ecke", wo das Model das dann nach konkreter Vorgabe machen kann. Nichts ist blöder und verschwendet mehr Zeit, als wenn erstmal der (falsche) Nagellack entfernt und durch einen anderen (richtigen) ersetzt werden muss. Usw.
Klar ist der Aufwand, den man (der Fotograf) dabei treiben kann, unterschiedlich, aber in aller Regel ist es das beste, von "Null" aufzubauen, statt erstmal irgendwas abbauen zu müssen.
"Klamotten sind kein Nebenschauplatz". Ja, völlig richtig, aber genau deshalb klärt man das ja auch vorher.
Das zu diesen Punkten der "Model-Führung". Weiter mit der Analyse...
Mir gehen hier die verschiedenen Ebenen viel zu stark durcheinander. Das - ich wiederhole mich - an sich wirklich interessante Video kann sich nicht entscheiden. Mal wird dem zuschauenden Fotografen etwas über Lichtsetzung erklärt. Alles super, hat aber überhaupt nichts mit "Model-Führung" zu tun, und interessiert das Model vermutlich auch nicht. Das Model steht derweil daneben. Dann wird dem Model erklärt, daß es nicht zu "performen" braucht. Das richtet sich an das Model - erklärt aber dem zuschauenden Fotografen nicht wirklich, wie er das einem Model möglichst gut und erfolgreich erklären kann.
"Lass das Technik-Gequatsche weg!" nach ungefähr 24 Minuten "Technik-Gequatsche" ist... vermutlich nicht nur für mich irritierend, sondern auch für das Model. Aber offensichtlich kennen sich Model und Fotograf ja schon von früherer Zusammenarbeit.
Zum Thema "Model-Führung" fände ich es spannend, wenn ein Fotograf erklärt, wie er ein Model dort hin führt, wo er das Model hin haben will, und zwar am "lebenden Objekt", also indem das Shooting samt "Model-Führung" gezeigt wird - und dann das Model mal ein Feedback gibt, ob das funktioniert, wie gut das funktioniert, und was das Model hinsichtlich "Führung" sich vom Fotografen erwartet bzw. erhofft.
Derselbe Youtube-User, den ich schon weiter oben zitierte, schreibt weiter: "Cool finde ich, das Model zu motivieren, sich aus dem Model-Flow rauszubewegen. Sich konzentrieren, die Persönlichkeit in das Bild zu legen und nicht die Pose."
Mmmh... ich habe da eher kleinteilige Posing-Anweisungen gesehen. Und "die Persönlichkeit in das Bild zu legen und nicht die Pose"... das ist Esoterik.
Ich kann mich an eine spannende Forumsdiskussion vor ungefähr 20 Jahren erinnern, ich weiß nicht mehr ob in der MK, oder 14model, oder im Akt-Foto-Club, es war in irgendeiner Fotografen/Model-Web-Community. Da ging es darum, wie man Emotionen vor der Kamera hervorrufen kann.
Und ein - wie ich fand sehr kluges - Model schrieb in der damaligen Diskussion sinngemäß: Liebe Fotografen - kommt nicht und sagt mir "Stell Dir mal etwas ganz trauriges vor!" Weil Ihr einen traurigen Gesichtsausdruck haben wollt. So funktioniert das nicht. Sagt mir einfach: "Ich möchte einen traurigen Gesichtsausdruck!" Den Rest mache ich dann schon, und wie ich das mache, das überlasst bitte mir.
Ja, ist sau lang geworden, dieser Text (und trotzdem nur ein Zehntel von dem, was mir dazu auf der Zunge liegt), aber ich finde das Thema äußerst interessant, und es bringt alle engagierten Fotografen und Models meiner Ansicht nach tausend mal weiter als die achthundertachtundachtzigste Diskussion über Pay und TfP und Spam-Mails usw.
#17Report
2 weeks ago
Sie haben heute ja erneut ein Video zu diesem Thema veröffentlicht und -ohne dass sie deinen Beitrag kannten- viele Punkte deiner Kritik aufgenommen, zum Beispiel den Punkt mit dem Vorgespräch, der Auswahl der Kleidung, des Ortes, der Distanz und Nähe, der Bedeutung von Technik usw..
Ich denke, das Problem ist immer, Stefan versucht zu erklären was er wie und warum macht und setzt es gleichzeitig auch praktisch mit dem Model um. Ich glaube nicht, dass er in einem realen Shooting diese Erklärungen wirklich dem Model gibt.
Besonders deutlich wird das an den Pausen, also wenn er das Shooting quasi abbricht um dann am Laptop das Ergebnis zu besprechen und zu analysieren. Mir tut das dann immer leid, wenn das Model, das gerade im mood war dann plötzlich nur noch "rumsteht".
Anderseits kenne ich aber einige Fotografen, die das auch wirklich so machen: Nachdem ersten Foto wird gleich aufs Display geschaut und ggf. die Einstellungen korrigiert, ein neuer Versuch gestartet und wieder analysiert. Da kann kein Model der Welt eine Stimmung geschwiege denn Emotionen aufrecht erhalten.
Ich denke, das Problem ist immer, Stefan versucht zu erklären was er wie und warum macht und setzt es gleichzeitig auch praktisch mit dem Model um. Ich glaube nicht, dass er in einem realen Shooting diese Erklärungen wirklich dem Model gibt.
Besonders deutlich wird das an den Pausen, also wenn er das Shooting quasi abbricht um dann am Laptop das Ergebnis zu besprechen und zu analysieren. Mir tut das dann immer leid, wenn das Model, das gerade im mood war dann plötzlich nur noch "rumsteht".
Anderseits kenne ich aber einige Fotografen, die das auch wirklich so machen: Nachdem ersten Foto wird gleich aufs Display geschaut und ggf. die Einstellungen korrigiert, ein neuer Versuch gestartet und wieder analysiert. Da kann kein Model der Welt eine Stimmung geschwiege denn Emotionen aufrecht erhalten.
#18Report
2 weeks ago
Lieben Dank für die ausführliche Einlassung zu meinem Video, zu dem ich gerne Stellung beziehe. Vielen Dank erstmal vorangestellt, dass du dich fachlich und sachlich dem Thema nährst, das finde ich sehr wertschätzend.
Ich kann deine Kritik absolut verstehen und nehme sie auch gerne an, genau darum haben wir einen von Chris erwähntes zweites Video aufgenommen um noch tiefer in die Materie rein zu gehen. Und genau hier ist auch der Punkt. Aus meiner Sicht, darf man ein YouTube Video nicht mit einer voll umfänglichen Arbeit zum Thema Portraits und Arbeit mit dem Menschen sehen, das behandele ich eher im Blog auf den ich auch immer wieder referenziere. Wir versuchen (seit einem halben Jahr, sprich wir sind noch nicht gut darin ) eine Grätsche aus 3 Dingen zu erreichen: Eine für YouTube akzeptierte Länge um das Video überhaupt auszuspielen, ein Gewisses Entertainment, Infos die relevant und nachhaltig sind. Ich weise auch Immer wieder im Video drauf hin, dass die eigentliche Shootingsituation ohne Kamera natürlich anders verläuft und im Video nur Denkanstöße vermittelt werden :) Ich selber habe 3 Jahre assistiert, 20 Jahre für Film TV und Werbung als Fotograf und Kameramann gearbeitet und unzählige Portraits fotografiert und lerne immer noch täglich dazu, ich erwähne auch Immer wieder dass meine Videos meine Arbeitsweise zeigen und als Impuls und nicht als Wahrheit verstanden werden sollen.
Das nun generell aber jetzt mal zu deinen angesprochenen Punkten:
Das Video enthält mehr technische Aspekte als Modelführung
Zuwenig „davor“
Definition der Zielgruppe
Das sind Punkte die ich gerne annehme und aus diesem Grund haben wir auch ein Video nachgelegt.
Eine kleine Einordnung noch zu der Klamotten Situation: Das ist natürlich für das Video abgesprochenen und spiegelt nicht das Verhalten am Set wieder, wenn man das Modell nicht kennt. Das fällt dann eher Richtung Entertainment aber auch den Punkt gebe ich dir, weil nicht klar wird, dass wir uns schon länger kennen.
Makeup und Styling generell: es gibt für dass Modell bei mir nicht nur einen Rückzugsort sondern einen eigens dafür sehr großzügigen Raum. Ich arbeite mit 90% mit eine großen Team dazu gehört auch Makeup und Styling, das zeigen wir aber selten prominent, da ich das Gefühl habe, dass es für den Großteil unserer Zuschauer einfach nicht relevant ist.
Das Video geht durcheinander:
Valider Punkt. Moritz (das ist unser Cutter) macht das, wie auch Hannah und ich zum ersten Mal und wir haben glaube ich jetzt einen Weg gefunden, strukturierter zu sein und jedem Video durch einen Trennung aus BTS und Video Podcast einen besser sichtbaren roten Faden zu geben.
Technik Gequatsche:
Auch hier: ich kann über das was mit dem Modell an Kommunikation kein relevantes Video machen, da ich mit jeder Person völlig anders arbeite :)
Die Arbeit mit dem Modell habe ich übrigens nicht von meinen ehemaligem Meistern gelernt sondern von einem Regisseur der mir sehr viel über genau diese Arbeit beigebracht hat. Glaub mir wenn ich da in die Tiefe gehe wird das Video nicht geklickt, oder vielmehr schnell abgebrochen und das wollen wir vermeiden.
@Chris: diese Unterbrechungen die es gibt sind tatsächlich einfach dem Video geschuldet weil wir kleine Anpassungen am Licht oder am Look auch an der richtigen Stelle zeigen wollen, daher sage ich auch in den Videos immer wieder: Wenn euer Licht steht, ist das Display tabu, die Monitore sind für Kunde, Agentur, Styling und Makeup aufgebaut. Ich gucke wenn alles steht nicht einmal auf mein Computer :) genau aus diesem Grund Und mir tut das Modell dann auch immer leid glaube mir :) Aber daher gilt für mich immer der Grundsatz: Da das Modell von dieser Art der Videos selten mit einem SC tauglichen Bild aus dem Video kommt, fotografieren wir dann noch weiter nicht für die Kamera. Das Ergebnis gibt es dann noch dazu: https://www.instagram.com/p/DYl7sdTDIn6/?img_index=1
Zusammenfassend: bitte habt bei aller valider Kritik bitte im Auge dass wir über ein YouTube Video reden und versteht Bildpunk als etwas anderes: Wir versuchen Infos aus der Branche für die Branche zu vermitteln und müssen das auf viele Videos aufteilen. Ansonsten wäre das Produkt kein YouTube Video sondern ein mehrstündiger Kurs. Darüber hinaus möchten wir auch einfach ab und zu etwas lustig sein und es kommt auch mal zu einem flapsigen Spruch, der nicht auf die Goldwaage gehört und immer vor der Veröffentlichung mit allen abgesprochen wird :)
Über den Titel des Thumbnails denke ich aber Gerne noch einmal nach :)
Ich danke Euch sehr für die respektvolle Art eine Diskussion zu führen und die Wertschätzung gegenüber den Personen die ihr in dem Video seht :)
Liebe Grüße aus Köln
Stefan
Ich kann deine Kritik absolut verstehen und nehme sie auch gerne an, genau darum haben wir einen von Chris erwähntes zweites Video aufgenommen um noch tiefer in die Materie rein zu gehen. Und genau hier ist auch der Punkt. Aus meiner Sicht, darf man ein YouTube Video nicht mit einer voll umfänglichen Arbeit zum Thema Portraits und Arbeit mit dem Menschen sehen, das behandele ich eher im Blog auf den ich auch immer wieder referenziere. Wir versuchen (seit einem halben Jahr, sprich wir sind noch nicht gut darin ) eine Grätsche aus 3 Dingen zu erreichen: Eine für YouTube akzeptierte Länge um das Video überhaupt auszuspielen, ein Gewisses Entertainment, Infos die relevant und nachhaltig sind. Ich weise auch Immer wieder im Video drauf hin, dass die eigentliche Shootingsituation ohne Kamera natürlich anders verläuft und im Video nur Denkanstöße vermittelt werden :) Ich selber habe 3 Jahre assistiert, 20 Jahre für Film TV und Werbung als Fotograf und Kameramann gearbeitet und unzählige Portraits fotografiert und lerne immer noch täglich dazu, ich erwähne auch Immer wieder dass meine Videos meine Arbeitsweise zeigen und als Impuls und nicht als Wahrheit verstanden werden sollen.
Das nun generell aber jetzt mal zu deinen angesprochenen Punkten:
Das Video enthält mehr technische Aspekte als Modelführung
Zuwenig „davor“
Definition der Zielgruppe
Das sind Punkte die ich gerne annehme und aus diesem Grund haben wir auch ein Video nachgelegt.
Eine kleine Einordnung noch zu der Klamotten Situation: Das ist natürlich für das Video abgesprochenen und spiegelt nicht das Verhalten am Set wieder, wenn man das Modell nicht kennt. Das fällt dann eher Richtung Entertainment aber auch den Punkt gebe ich dir, weil nicht klar wird, dass wir uns schon länger kennen.
Makeup und Styling generell: es gibt für dass Modell bei mir nicht nur einen Rückzugsort sondern einen eigens dafür sehr großzügigen Raum. Ich arbeite mit 90% mit eine großen Team dazu gehört auch Makeup und Styling, das zeigen wir aber selten prominent, da ich das Gefühl habe, dass es für den Großteil unserer Zuschauer einfach nicht relevant ist.
Das Video geht durcheinander:
Valider Punkt. Moritz (das ist unser Cutter) macht das, wie auch Hannah und ich zum ersten Mal und wir haben glaube ich jetzt einen Weg gefunden, strukturierter zu sein und jedem Video durch einen Trennung aus BTS und Video Podcast einen besser sichtbaren roten Faden zu geben.
Technik Gequatsche:
Auch hier: ich kann über das was mit dem Modell an Kommunikation kein relevantes Video machen, da ich mit jeder Person völlig anders arbeite :)
Die Arbeit mit dem Modell habe ich übrigens nicht von meinen ehemaligem Meistern gelernt sondern von einem Regisseur der mir sehr viel über genau diese Arbeit beigebracht hat. Glaub mir wenn ich da in die Tiefe gehe wird das Video nicht geklickt, oder vielmehr schnell abgebrochen und das wollen wir vermeiden.
@Chris: diese Unterbrechungen die es gibt sind tatsächlich einfach dem Video geschuldet weil wir kleine Anpassungen am Licht oder am Look auch an der richtigen Stelle zeigen wollen, daher sage ich auch in den Videos immer wieder: Wenn euer Licht steht, ist das Display tabu, die Monitore sind für Kunde, Agentur, Styling und Makeup aufgebaut. Ich gucke wenn alles steht nicht einmal auf mein Computer :) genau aus diesem Grund Und mir tut das Modell dann auch immer leid glaube mir :) Aber daher gilt für mich immer der Grundsatz: Da das Modell von dieser Art der Videos selten mit einem SC tauglichen Bild aus dem Video kommt, fotografieren wir dann noch weiter nicht für die Kamera. Das Ergebnis gibt es dann noch dazu: https://www.instagram.com/p/DYl7sdTDIn6/?img_index=1
Zusammenfassend: bitte habt bei aller valider Kritik bitte im Auge dass wir über ein YouTube Video reden und versteht Bildpunk als etwas anderes: Wir versuchen Infos aus der Branche für die Branche zu vermitteln und müssen das auf viele Videos aufteilen. Ansonsten wäre das Produkt kein YouTube Video sondern ein mehrstündiger Kurs. Darüber hinaus möchten wir auch einfach ab und zu etwas lustig sein und es kommt auch mal zu einem flapsigen Spruch, der nicht auf die Goldwaage gehört und immer vor der Veröffentlichung mit allen abgesprochen wird :)
Über den Titel des Thumbnails denke ich aber Gerne noch einmal nach :)
Ich danke Euch sehr für die respektvolle Art eine Diskussion zu führen und die Wertschätzung gegenüber den Personen die ihr in dem Video seht :)
Liebe Grüße aus Köln
Stefan
#19Report
2 weeks ago
Nachtrag: ich weiß nicht warum mein letzter Beitrag 3 mal gepostet wurde, ich schwöre ich habe nur einmal auf Antworten geklickt :)
#20Report
Topic has been closed







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