EU AI Act gilt ab 2. 8.2026 - Kennzeichnung und Def. "Deepfake" 28

4 days ago
The Artist formerly called Der Bazi von Hetzendorf
Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich!
Es ist vermutlich zwecklos, aber ich wiederhole mit Deinem eigenen Zitat der Regeln:

"- KI / AI generierte Fotos ... nicht erlaubt und dürfen nicht hochgeladen werden"

Das entscheidende Wort ist "GENERIERTE".
Ein Foto ist nicht generiert, wenn Pickel entfernt werden.
Ein Foto ist nicht generiert, wenn nachgeschärft wird.
Ein Foto ist nicht generiert, wenn die interne Kamera-KI einen Weißabgleich macht.
...
Wir können auch nicht anders, weil ein Trollkollege von Dir kein "out of cam" sehen möchte. :-)

Es gibt übrigens IMMER einen Weg zum Beginn der Einbahnstraße - nur eben nicht auf der Straße selbst.
The Artist formerly called Der Bazi von Hetzendorf schrieb: Das ist wie ein bischen schwanger. Wenn Du mit dem Auto gegen die Einbahnstraße fährts, dann isses egal, ob bis zum Ende, bis zur Mitte oder nur bis zum nächsten Haus. .... Es wird ja auch keiner gezwungen, KI einzusetzen, weil er sonst kein gescheits Foto hinkriegt.


Für mich zählt das Ergebnis, nicht der Weg dahin. Und künstlich generieren ist eben nochmal was ganz anderes als per KI Schritte auszuführen, die man sonst auch manuell durchgeführt hätte. Roboter setzen heute künstliche Hüftgelenke besser ein als menschliche Chirurgen. Da würde ich den Roboter vorziehen. Und so ist es eben auch bei der KI Bildbearbeitung. Ich fotografiere gerne. Das ist mein Interesse. Mein Interesse war nie Bildbearbeitung. Die ist nur ein notwendiges Übel. Und das hat ja nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob man kein gescheites Foto hinkriegt. Die meisten die kein gescheites Foto hinbekommen, haben einfach keinen Blick für sowas. Das bleibt auch bei ihren Versuchen aus Schei** Gold zu machen so. Das sieht hinterher meistens nicht besser aus.

Fotos machen viele Makel viel offensichtlicher, als wir sie in der Realität wahrnehmen. Wem ist damit gedient, eine Frau mit einer monströsen Hüfte zu veröffentlichen, die nur durch perspektivische Verzerrung so abgebildet wurde? Ob ich die in Photoshop verflüssige oder die KI die Hüfte ein wenig eindampft, ist am Ende doch kein Unterschied im Ergebnis. Aber ich finde, man schuldet es den fotografierten Menschen, sie so vorteilhaft wie möglich abzubilden und dann verfälscht man das Foto nur, um der Realität wieder näher zu kommen.

Bildbearbeitung nimmt schnell extrem viel Zeit in Anspruch. Manchmal habe ich auch einfach keine Lust mehr in der heissen Bude vorm PC zu hocken. Wenn KI Tools die benötigte Zeit ohne Qualitätsverlust deutlich reduzieren können, dann gewinnt man Lebenszeit, die man besser einsetzen kann. Wer hat etwas davon, wenn man nach einem Shooting den gleichen Pickel auf der Nase in 1 Stunde 50x von Hand wegstempelt, wenn die KI das in 1 Minute 50x kann? Dem Foto oder dem Betrachter müsste das eigentlich egal sein, wie der Pickel verschwunden ist.

Ich würde es mit folgendem Vergleich sagen: Ob Du als Frau auf natürlichem Wege empfangen hast oder künstlich befruchtet wurdest spielt keine Rolle für das Ergebnis. Du bist dann schwanger und das Kind ist nach 9 Monaten immer noch echt.
@ MartinWalltree

Wenn KI Tools die benötigte Zeit ohne Qualitätsverlust deutlich reduzieren können, dann gewinnt man Lebenszeit, die man besser einsetzen kann. Wer hat etwas davon, wenn man nach einem Shooting den gleichen Pickel auf der Nase in 1 Stunde 50x von Hand wegstempelt, wenn die KI das in 1 Minute 50x kann? Dem Foto oder dem Betrachter müsste das eigentlich egal sein, wie der Pickel verschwunden ist.

Volle Zustimmung !
Der Beitrag ist rechtlicher Quatsch (sry. für den gewählten Ausdruck aber es ist so). Kennzeichnungspflichtig ist nur Material, dass ohne zutun des Menschen erzeugt wurde. Bedeutet: wenn KI Tools als Werkzeuge verwendet werden und noch ein urheberrechtlicher Anspruch vorhanden ist, ist es nicht kennzeichnungspflichtig! Was ja auch logisch ist, denn KI kann kein rechtlicher Urheber sein. Außerdem gibt es keine KI, es gibt neuronale Netze = Variablen mit Gaußscher Normalverteilung und Verhältnisbindung der Zustände untereinander. Die Sachen richtig benennen und richtig lesen.
2 days ago
fischerphotographer
Du vertrittst eine durchaus vernünftige Ansicht, aber es zählt nicht immer der gesunde Menschenverstand, sondern das, was in der Verordnung steht. Und ich habe den Eindruck, dass 90% der Schreiber hier, diese Verordnung anders deuten als Du - bei aller Uneinigkeit, die hier offen sichtbar ist.
Der Gedanke des "urheberrechtlichen Anspruchs" würde schon passen, denn eingangs hieß es :

Die Definition des Begriffs "Deepfake" ist in Artikel 3 Nr. 60 bewusst weit gefasst. Er umfasst Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die mithilfe von KI erzeugt oder manipuliert wurden und für Betrachter echt wirken können. Damit sind nicht nur vollständig künstlich erzeugte Bilder gemeint, sondern grundsätzlich auch KI-gestützte Veränderungen an Fotografien.

Damit wäre schon mal kennzeichnungspflichtig, was komplett KI-generiert wurde, also Bilder, denen kein photographisches Lichtbild zugrundeliegt - wenn mittels Prompt "gestalte 3 nackte Frauen, eine Brünette, eine Blondine und eine Rothaarige, die auf einer arktischen Eisscholle posieren, dabei nähern sich von links ein Wal und von rechts ein Eisbär". Die KI erzeugt die 3 nackten Frauen, die Eisscholle, den Wal und den Eisbär, und das ist dann kennzeichnungspflichtig !
Dann betrifft es aber auch Inhalte, die mittels KI manipuliert, also verändert wurden :
Da wäre das echte Foto des Arktisfotografen, der eine echte Begegnung von Eisbär und Robbe auf einer Eisscholle fotografiert hat, oder es wäre das echte Foto von 3 nackten Frauen am Palmenstrand auf den Bahamas.
Wer nun vor 10 Jahren ein Composing schuf aus seinem Bahamas-Urlaub von 2012 und seiner Nordmeerexpedition von 2015, konnte dieses im PC zusammengefügte Bild vor 10 Jahren posten, ohne etwas daran kennzeichnen zu müssen. Obwohl Nation.. Geo.. dieses Bild in die Tonne warf, konnte er auf einigen online-Kanälen mit seinen "sensationellen" Bildern bestens punkten. So flog er vorletztes Jahr tatsächlich mit 3 hübschen Frauen, von denen er in Malibu noch mehrere Testbildserien schoß, nach Alaska, doch die brünette Latina bekam Schnupfen und die blonde New Yorkerin kalte Füße. Nur die Rothaarige war bereit, nackt auf der Eisscholle zu posieren. Da er aber doch ein ganzes Trio wollte, überzeugte er 2 Inuit-Frauen von seiner Idee, jedoch natürlich ohne sich auf ein Auftauchen von Eisbär oder Wal zu fixieren.
2024 hätte er also mittels Photoshop, Lightroom oder Gimp ein weiteres Composing erzeugt - mit Eisbär, Wal und 3 nackten Frauen - und wenn er dies so in 5 Wochen täte, müßte er es auch nicht kennzeichnen ! Fügt er aber Wal und Eisbär per KI ein, dann wäre das mittels KI manipuliert !
Das Gesicht der Latina durch Collien Fer. und das der Blondine durch Taylor Swi. zu ersetzen, wäre eh schon illegal - egal, ob per Gimp oder Grok erzeugt.
Und es wäre gewiß keine Bagatelle, wenn die Inuitfrauen einen zu hohen BMI hatten und nun mittels der Latina und der Blondine ein schwarz-rot-blondes Trio durch Morphing auf dem Polarbild samt Wal und Eisbär erschiene .. was aber, wenn das Morphing - wie schon vor 5 Jahren - tatsächlich ohne KI erfolgte ?
10 hours ago
Da fragt man sich zunächst einmal wer das kontrollieren soll? Photoshop und LR arbeiten praktisch ständig mit KI Prozessen, das fängt bereits mit dem erstellen KI generierter Masken und den einschlägigen Retusche Werkzeugen an.. Das ist wieder so eine Verordnung die nichts als bürokratischen Aufwand erzeugt. Am ende steht dann unter jedem Bild KI generiert und es weiß wieder niemand was davon traditionelle Bildbearbeitung war und was tatsächlich Fake Fotos sind.
9 hours ago
Mein Gott das kann doch so schwer nicht sein:
Ein FOTO ist dann ein FOTO, wenn lediglich Retuschen vorgenommen werden. Darunter fallen beispielsweise geringfügige Veränderungen was die technische Seite betrifft. Also etwa die Belichtung. Wenn bei der Aufnahme eine auf dem Boden liegende Kippe weg gestempelt wird. Wenn gewisse Unreinheiten der Haut, ja selbst hässliche Narben entfernt werden.
Fliegt allerdings ein außerirdisches Wesen durch das Bild, liegt das Model plötzlich am Strand vor Bora-Bora und nicht wie in der Realität an einem Baggersee bei Hinterweidenthal, oder hat plötzlich Ohren wie Mister Spock, dann hat das mit Fotografie genau so viel zu tun, wie Seifenkisten Rennen mit der Formel 1.

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