Das unterschätzte Risiko bei Shootings mit sehr jungen Models 52
1 day ago
Auf meinen privaten Hinweis an den Fotografen, ob ihm bewusst sei, dass er damit die berufliche Zukunft der jungen Frau riskieren könnte
Auf gut Deutsch gesagt: Das geht Dich nicht die Bohne was an... Das müssen die Beteiligten unter sich klären.
Bei einem massiven Wissens- und Erfahrungsgefälle – erfahrener Fotograf vs. gerade eben volljähriges Model – wanken Verträge gewaltig. Gerichte gehen immer öfter davon aus, dass junge Menschen die langfristige Tragweite solcher Veröffentlichungen noch gar nicht voll absehen können (selbst wenn sie glauben, es zu tun).
Nenn doch bitte mal ein entsprechendes Aktenzeichen. Models, die für Geld modeln, sind in D Gewerbetreibende, also »Unternehmer«. Anders als Hobby-Fotografen, die sind im Sinne des BGB »Verbraucher«.
Der Rest ist, mit Verlaub, moralinsaures Geblubber, und nicht Deine Sache. Der Hinweis »Vor dem Handeln das Gehirn einschalten!« ist zweifellos richtig - aber ab 18 ist man nun mal volljährig, ergo für sich selbst verantwortlich. Man kann ab 18 auch ohne besondere Erlaubnis ode Nachweise heiraten. Und das kann erst Konsequenzen haben...
#2Report
1 day ago
Zunächst einmal: Du hast den wichtigsten Punkt, der gegen Fotos mit jungen Erwachsenen spricht, vergessen. Man kann nämlich auch Ärger bekommen, wenn das Modell deutlich über 18 ist - aber jünger aussieht.
Zum anderen aber:
1) Zum Teil dürfen teilweise schon Menschen unter 18 zur Wahl gehen. Dort traut man ihnen Verantwortung zu - also jedenfalls tun das die Parteien, die hoffen, besonders viele Stimmen durch Jungwähler zu bekommen. Junge Menschen dürfen bei uns auch schon im Straßenverkehr Verantwortung für sich selbst und sogar andere tragen.
2) Meine eigenen Erfahrungen mit jungen Menschen - auch Modellen - sind so, dass die meisten von ihnen sehr wohl in der Lage sind, eigene Vorteile zu erkennen und für sich auszunutzen. Nachteile werden sehr gut vermieden. Junge Frauen, die als Modell tätig sind, die kennen auch den Markt und wissen, wie begehrt sie sind (und in welche Höhen dadurch die Honorare steigen). Insofern sehe ich das "Machtgefälle" genau anders herum.
3) Der Mythos, dass durch Fotos berufliche Karrieren zerstört werden, hält sich zwar hartnäckig - ist aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr richtig und war möglicherweise auch nie richtig. Heutzutage sind viele "Nachforschungen" verboten und Bewerbungsfotos sollen auch "out" sein. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass es natürlich Arbeitgeber gibt, die "problematisch" bzw. ablehnend reagieren. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch Arbeitgeber, die eine Tätigkeit als Fotomodell positiv sehen, weil es ihnen zeigt, wie engagiert solche Menschen sind. Eine ehemalige Pornodarstellerin kommt jedenfalls besser an als eine Langzeitarbeitslose.
Zum anderen aber:
1) Zum Teil dürfen teilweise schon Menschen unter 18 zur Wahl gehen. Dort traut man ihnen Verantwortung zu - also jedenfalls tun das die Parteien, die hoffen, besonders viele Stimmen durch Jungwähler zu bekommen. Junge Menschen dürfen bei uns auch schon im Straßenverkehr Verantwortung für sich selbst und sogar andere tragen.
2) Meine eigenen Erfahrungen mit jungen Menschen - auch Modellen - sind so, dass die meisten von ihnen sehr wohl in der Lage sind, eigene Vorteile zu erkennen und für sich auszunutzen. Nachteile werden sehr gut vermieden. Junge Frauen, die als Modell tätig sind, die kennen auch den Markt und wissen, wie begehrt sie sind (und in welche Höhen dadurch die Honorare steigen). Insofern sehe ich das "Machtgefälle" genau anders herum.
3) Der Mythos, dass durch Fotos berufliche Karrieren zerstört werden, hält sich zwar hartnäckig - ist aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr richtig und war möglicherweise auch nie richtig. Heutzutage sind viele "Nachforschungen" verboten und Bewerbungsfotos sollen auch "out" sein. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass es natürlich Arbeitgeber gibt, die "problematisch" bzw. ablehnend reagieren. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch Arbeitgeber, die eine Tätigkeit als Fotomodell positiv sehen, weil es ihnen zeigt, wie engagiert solche Menschen sind. Eine ehemalige Pornodarstellerin kommt jedenfalls besser an als eine Langzeitarbeitslose.
#3Report
1 day ago
Ansichten und Meinungen sind keine Tatsachen.....fängt der moralische Zeigefinger jetzt auch schon hier an...?
#4Report
1 day ago
Nachtrag: ab wann ist es denn "okay"? Ab 40? Es wird schwierig werden, 40jährige zu finden, die wie "18" aussehen...
#5Report
1 day ago
Die "18jährigen" unter den Akt-Models kann man in der MK sowieso an einer Hand abzählen... Ich warte täglich auf die erste "81jährige"...
#6Report
1 day ago
Udo B
Ich habe sehr lange deine Meinung geteilt und mich über Me too aufgeregt aber nach dem gesellschaftlichen Wandel hat es da auch einen Wandel bei mir gegeben.
Tom Rohwer ja, da hast du Recht und was geht es mich an. Wenn du mal hin siehst, ist das aber kein Geblubber, sondern es sind Fakten:
* Bilder werden biometrisch verknüpft
* Die Rechtsprechung wandelt sich
Warum sollst du nicht mehr mit 18 jährigen shooten? Habe ich das geschrieben?
Ich habe sehr lange deine Meinung geteilt und mich über Me too aufgeregt aber nach dem gesellschaftlichen Wandel hat es da auch einen Wandel bei mir gegeben.
Tom Rohwer ja, da hast du Recht und was geht es mich an. Wenn du mal hin siehst, ist das aber kein Geblubber, sondern es sind Fakten:
* Bilder werden biometrisch verknüpft
* Die Rechtsprechung wandelt sich
Warum sollst du nicht mehr mit 18 jährigen shooten? Habe ich das geschrieben?
#7Report
1 day ago
Auch von mir ein Nachtrag:
Man kann so etwas zur Diskussion stellen - dann aber doch bitte ergebnisoffen. Ein wirkliches Fakt ist aber, dass der Startbeitrag inhaltlich gleich auch schon auf der Sedcard des TO zu lesen ist, so als wäre alles schon längst geklärt. Neu ist es übrigens nicht - wie Udo B es denkt. Die Masche "Alle anderen Fotografen sind böse" gibt es schon lange - und geht fast immer auch "nach hinten los". Vielleicht wird die MK deshalb gemieden und die potentiellen Modelle verkaufen lieber bei "onlyfans".
Was Modelle betrifft, die Ü18 sind, aber U18 aussehen: Sorry Tom Rohwer, aber ich kann Deine Frage nicht beantworten, ich mache solche Vorschriften nicht. Falls Du die wirklich nicht kennst, so bist Du aber in guter Gesellschaft, denn der TO hat auch Fotos von Modellen, die sehr jung aussehen.
Man kann so etwas zur Diskussion stellen - dann aber doch bitte ergebnisoffen. Ein wirkliches Fakt ist aber, dass der Startbeitrag inhaltlich gleich auch schon auf der Sedcard des TO zu lesen ist, so als wäre alles schon längst geklärt. Neu ist es übrigens nicht - wie Udo B es denkt. Die Masche "Alle anderen Fotografen sind böse" gibt es schon lange - und geht fast immer auch "nach hinten los". Vielleicht wird die MK deshalb gemieden und die potentiellen Modelle verkaufen lieber bei "onlyfans".
Was Modelle betrifft, die Ü18 sind, aber U18 aussehen: Sorry Tom Rohwer, aber ich kann Deine Frage nicht beantworten, ich mache solche Vorschriften nicht. Falls Du die wirklich nicht kennst, so bist Du aber in guter Gesellschaft, denn der TO hat auch Fotos von Modellen, die sehr jung aussehen.
#8Report
1 day ago
eckisfotos
Kurzfristige und langfristige Konsequenzen sind sehr unterschiedlich. Ich denke, da liegt der Unterschied. Zudem wird man auf das Führen von Fahrzeugen ja vorbereitet; ein Model-Schein wäre keine schlechte Idee.
Bei den Berufsfeldern kommt es darauf an. Wenn Model sich nicht zum Affen macht, passiert in den meisten Berufen nichts aber z.B. in die Politik gehen, kannst du vergessen, dann gehen deine Bilder sofort durchs Netz und wenn deine Schüler, dir deine Jugendsünden unter die Nase halten, weil irgend ein Depp das Bild auf einer offenen Seite hochgeladen hat, ist das zumindest blöd. Alter und Aussehen schützen ja nicht mehr vor biometrischer Erkennen. Das ist der Punkt.
Kurzfristige und langfristige Konsequenzen sind sehr unterschiedlich. Ich denke, da liegt der Unterschied. Zudem wird man auf das Führen von Fahrzeugen ja vorbereitet; ein Model-Schein wäre keine schlechte Idee.
Bei den Berufsfeldern kommt es darauf an. Wenn Model sich nicht zum Affen macht, passiert in den meisten Berufen nichts aber z.B. in die Politik gehen, kannst du vergessen, dann gehen deine Bilder sofort durchs Netz und wenn deine Schüler, dir deine Jugendsünden unter die Nase halten, weil irgend ein Depp das Bild auf einer offenen Seite hochgeladen hat, ist das zumindest blöd. Alter und Aussehen schützen ja nicht mehr vor biometrischer Erkennen. Das ist der Punkt.
#9Report
1 day ago
eckisfotos
Zu deinem Nachtrag:
Ich suche derzeit keine Models und wenn, dann sind sie älter. Daran liegt es also nicht, einfach deine Unterstellung.
Genauso kann ich eine feste Meinung haben und diese zur Diskussion stellen.
Und ja, ich habe auch mal ein 18 jähriges Model geshootet und sehr schöne respektvolle Bilder von ihr gemacht. Nun ist sie 30 und hat sich immer noch nicht beschwert. Wie soll dass meine Meinung disqualifizieren?
Zu deinem Nachtrag:
Ich suche derzeit keine Models und wenn, dann sind sie älter. Daran liegt es also nicht, einfach deine Unterstellung.
Genauso kann ich eine feste Meinung haben und diese zur Diskussion stellen.
Und ja, ich habe auch mal ein 18 jähriges Model geshootet und sehr schöne respektvolle Bilder von ihr gemacht. Nun ist sie 30 und hat sich immer noch nicht beschwert. Wie soll dass meine Meinung disqualifizieren?
#10Report
1 day ago
Die Jugend heute will doch soooo cool sein und alles besser wissen.
Sollen sie für den von ihnen verursachten Mist gerade stehen.
Etwas off topic:
Für mich völlig unerklärlich, daß 18-21-jährige nach Jugendstrafrecht
behandelt werden, aber wie Erwachsene alles können und dürfen.
Sollen sie für den von ihnen verursachten Mist gerade stehen.
Etwas off topic:
Für mich völlig unerklärlich, daß 18-21-jährige nach Jugendstrafrecht
behandelt werden, aber wie Erwachsene alles können und dürfen.
#11Report
1 day ago
Mir ist es wurscht ob ein Model die mögliche Tragweite überschauen kann, es ist volljährig. Und im konkreten Fall ist der Freund des Models selber Fotograf, sollte also wissen was Sache ist.
Und so wie ich sie heute erlebt habe, weiß sie schon genau was sie macht...
Und so wie ich sie heute erlebt habe, weiß sie schon genau was sie macht...
#12Report
1 day ago
Zitat Manfred L. "Model-Schein wäre keine schlechte Idee."
Ich hätte es vorhersagen können!
Ich nehme an, dass der "Model-Schein" durch die neue Bruderschaft der weißen Ritter "Böcke zu Gärtnern machen" vergeben wird. Du hast die Kammer des Schreckens geöffnet - vermutlich werden wir nun wieder in Kürze einmal wieder den Auftritt unseres dunklen Ritters, Vorsitzender des Vereins der üblichen Verdächtigen, erleben. Mach es doch gleich kurz: Jedes Modell in der MK unter 22 soll einen Paten bekommen, dessen Vorname Manfred lauten muss. Das ist Deine Idee, oder?
Ich hätte es vorhersagen können!
Ich nehme an, dass der "Model-Schein" durch die neue Bruderschaft der weißen Ritter "Böcke zu Gärtnern machen" vergeben wird. Du hast die Kammer des Schreckens geöffnet - vermutlich werden wir nun wieder in Kürze einmal wieder den Auftritt unseres dunklen Ritters, Vorsitzender des Vereins der üblichen Verdächtigen, erleben. Mach es doch gleich kurz: Jedes Modell in der MK unter 22 soll einen Paten bekommen, dessen Vorname Manfred lauten muss. Das ist Deine Idee, oder?
#13Report
1 day ago
DIRK LORENZ Danke für die Info. Ehrlich!
#14Report
1 day ago
eckisfotos
Ich lese heraus, dass du dich hier witzig und überlegen fühlst und ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal jemanden wie mich nieder machst.
Ich habe sehr damit gerechnet. Du übersiehst aber, dass ich hier nicht als Moralapostel aufgetreten bin, sondern vor allem die Info gegeben habe, dass es bei jungen Modellen für den Fotografen gefährlich werden kann.
Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ich etwas verständnislos bin, wie sehr manche Fotografen in den 70ern hängen geblieben sind, obwohl man mittlerweile weiß, welchen Schaden z.B. eine Kinski genommen hat.
Und ich denke auch nicht, wenn du mich hier als weißen Ritter beschimpfst, dass du da für eine Mehrheit der Fotografen sprichts.
Ich lese heraus, dass du dich hier witzig und überlegen fühlst und ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal jemanden wie mich nieder machst.
Ich habe sehr damit gerechnet. Du übersiehst aber, dass ich hier nicht als Moralapostel aufgetreten bin, sondern vor allem die Info gegeben habe, dass es bei jungen Modellen für den Fotografen gefährlich werden kann.
Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ich etwas verständnislos bin, wie sehr manche Fotografen in den 70ern hängen geblieben sind, obwohl man mittlerweile weiß, welchen Schaden z.B. eine Kinski genommen hat.
Und ich denke auch nicht, wenn du mich hier als weißen Ritter beschimpfst, dass du da für eine Mehrheit der Fotografen sprichts.
#15Report
1 day ago
Auch wenn es Off Topic ist.
Die Behauptung, dass man keine jungen Modelle Ü18 fotografieren darf, wen sie jünger aussehen, ist natürlich Blödsinn.
Ausnahme Scheinminderjährigkeit: Wenn ihr von erwachsenen Modellen, die noch kindlich aussehen in einem kindlichen Umfeld, wie z.B. Zöpfen und Schulmädchen-Style macht, könnt ihr belangt werden. Der Grund ist, dass der Gesetzgeber das Genre nicht befeuern will.
Normalen Akt-Fotos sind immer sicher, schon alleine, damit keine jung aussehenden Erwachsenen diskriminiert werden.
Die Behauptung, dass man keine jungen Modelle Ü18 fotografieren darf, wen sie jünger aussehen, ist natürlich Blödsinn.
Ausnahme Scheinminderjährigkeit: Wenn ihr von erwachsenen Modellen, die noch kindlich aussehen in einem kindlichen Umfeld, wie z.B. Zöpfen und Schulmädchen-Style macht, könnt ihr belangt werden. Der Grund ist, dass der Gesetzgeber das Genre nicht befeuern will.
Normalen Akt-Fotos sind immer sicher, schon alleine, damit keine jung aussehenden Erwachsenen diskriminiert werden.
#16Report
Manfred L.
Ich habe in den 70ern noch Windeln getragen... Für das grundsätzliche Thema habe ich durchaus gewisse Sympathien und wenn Du nicht total überdrehen würdest, würde ich dir vielleicht sogar zustimmen können. Man hat immer eine Verantwortung (die kann auch nur moralisch und muss gar nicht immer gleich juristisch sein) und niemand muss ausgenutzt werden. Doch wie Du hier und auf Deiner Sedcard loslegst, MK-Fotografen mit Kinski in einen Topf wirfst, wundert es mich nicht, dass Du hart angegangen wirst. Das ist keine Art und hat vor allem auch offensichtlich rein gar nichts mit der behaupteten Intention zu tun, vor allem informieren zu wollen. Du spielst Dich als moralische Instanz auf und willst einfach gar nichts an Einwänden dazu hören, sonst eskalierst Du einfach weiter hoch. Deiner angeblich guten Sache erweist Du so höchstens einen Bärendienst.
Abgesehen davon sind die sog. Infos soweit reine Behauptungen, teils an den Haaren herbeigezogen und völlig konstruiert. Eine Aufklärungspflicht von Fotografen ggü. erwachsenen Menschen herbei zu fabulieren ist m. W. nun wirklich stark übertrieben. Ansonsten: Bleibe bitte keine Quellen und Belege schuldig, wenn Du schon auf Rechtsprechung Bezug nimmst und Menschen informieren möchtest. Interessant übrigens, dass Du einerseits auf Deiner Sedcard behauptest, mit Profi-Models sei kein wertschätzendes Shooting auf Augenhöhe möglich (warum eigenlich? So ein Quatsch!). Wenn Deine Infos vor allem TfP Models betreffen, dann mit denen andererseits anscheinend aber bis... ja bis wann eigentlich, Ü30(?), auch nicht. Komisch. Und ein Model-Schein wäre eine gute Idee? Naja...
Du übersiehst aber, dass ich hier nicht als Moralapostel aufgetreten bin, sondern vor allem die Info gegeben habe, das es bei jungen Modellen für den Fotografen gefährlich werden kann. Ich mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ich etwas verständnislos bin, wie sehr manche Fotografen in den 70ern hängen geblieben sind, obwohl man mittlerweile weiß, welchen Schaden z.B. eine Kinski genommen hat.
Ich habe in den 70ern noch Windeln getragen... Für das grundsätzliche Thema habe ich durchaus gewisse Sympathien und wenn Du nicht total überdrehen würdest, würde ich dir vielleicht sogar zustimmen können. Man hat immer eine Verantwortung (die kann auch nur moralisch und muss gar nicht immer gleich juristisch sein) und niemand muss ausgenutzt werden. Doch wie Du hier und auf Deiner Sedcard loslegst, MK-Fotografen mit Kinski in einen Topf wirfst, wundert es mich nicht, dass Du hart angegangen wirst. Das ist keine Art und hat vor allem auch offensichtlich rein gar nichts mit der behaupteten Intention zu tun, vor allem informieren zu wollen. Du spielst Dich als moralische Instanz auf und willst einfach gar nichts an Einwänden dazu hören, sonst eskalierst Du einfach weiter hoch. Deiner angeblich guten Sache erweist Du so höchstens einen Bärendienst.
Abgesehen davon sind die sog. Infos soweit reine Behauptungen, teils an den Haaren herbeigezogen und völlig konstruiert. Eine Aufklärungspflicht von Fotografen ggü. erwachsenen Menschen herbei zu fabulieren ist m. W. nun wirklich stark übertrieben. Ansonsten: Bleibe bitte keine Quellen und Belege schuldig, wenn Du schon auf Rechtsprechung Bezug nimmst und Menschen informieren möchtest. Interessant übrigens, dass Du einerseits auf Deiner Sedcard behauptest, mit Profi-Models sei kein wertschätzendes Shooting auf Augenhöhe möglich (warum eigenlich? So ein Quatsch!). Wenn Deine Infos vor allem TfP Models betreffen, dann mit denen andererseits anscheinend aber bis... ja bis wann eigentlich, Ü30(?), auch nicht. Komisch. Und ein Model-Schein wäre eine gute Idee? Naja...
#17Report
1 day ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Auf deinen Wunsch habe ich die KI das mal auflisten lassen.
Ich habe an keiner Stelle Kinski mit Fotografen verglichen aber Nastassja Kinski ist eines der Beispiele dafür, wie sehr jemand Schaden nehmen kann.
Ich gebe zu, das Thema hätte ich viel vorsichtiger angehen können.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass man mit Profis keine Shootings machen kann, das hast du verdreht.
Tatsächlich shoote ich durchaus und gerne mit professionellen Modellen: Bionda S., Kery Tery usw.
Nur zwischen einem professionellen Model und manchem Möchtegern-Paymodel gibt es da ein paar Unterschieden. Ich denke, die Erfahrung haben viele schon gemacht.
1. Vertragliche Nebenpflichten & Wissensgefälle (§ 241 Abs. 2 BGB)
Im deutschen Vertragsrecht (unter dem Grundsatz von Treu und Glauben) entstehen bei jedem Vertrag automatisch Nebenpflichten. Dazu gehört die Pflicht, den Vertragspartner vor Schäden zu bewahren.
• Das Wissensgefälle: Der Fotograf gilt als der Profi, der den Markt, die Vertriebswege (z. B. Stockplattformen, Agenturen) und die Mechanismen des Internets kennt. Das junge Modell hat dieses Fachwissen oft noch nicht.
• Die Pflicht: Aufgrund dieses Ungleichgewichts muss der Fotograf das Modell über unvorhersehbare oder schwerwiegende Risiken aufklären – insbesondere dann, wenn die Fotos in Bereichen landen könnten, die die Intimsphäre oder die berufliche Zukunft berühren.
2. Die „informierte Einwilligung“ beim Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG)
Eine rechtsgültige Einwilligung zur Veröffentlichung von Fotos muss „informiert“ (Informed Consent) erfolgen. Das bedeutet, das Modell muss die Tragweite seiner Entscheidung vorab vollumfänglich verstehen.
• Eine Klausel im Vertrag wie „Der Fotograf darf die Bilder uneingeschränkt nutzen“ reicht oft nicht aus, wenn das Modell über die konkreten Verbreitungswege getäuscht oder im Unklaren gelassen wurde.
• Wird ein Modell nicht darüber aufgeklärt, dass die Fotos beispielsweise weltweit als Werbebanner für sensible Themen (z. B. Dating-Seiten, Krankheiten, Kredite) eingekauft werden können, kann die Einwilligung wegen Irrtums oder Täuschung anfechtbar sein.
3. Transparenzpflichten nach der DSGVO
Fotos sind personenbezogene Daten. Nach Artikel 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist jeder Fotograf verpflichtet, das Modell zum Zeitpunkt der Aufnahme klar und transparent darüber zu informieren, zu welchem Zweck die Daten verarbeitet, wo sie gespeichert und an wen sie übermittelt werden (z. B. an Drittplattformen oder Kunden).
Auf deinen Wunsch habe ich die KI das mal auflisten lassen.
Ich habe an keiner Stelle Kinski mit Fotografen verglichen aber Nastassja Kinski ist eines der Beispiele dafür, wie sehr jemand Schaden nehmen kann.
Ich gebe zu, das Thema hätte ich viel vorsichtiger angehen können.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass man mit Profis keine Shootings machen kann, das hast du verdreht.
Tatsächlich shoote ich durchaus und gerne mit professionellen Modellen: Bionda S., Kery Tery usw.
Nur zwischen einem professionellen Model und manchem Möchtegern-Paymodel gibt es da ein paar Unterschieden. Ich denke, die Erfahrung haben viele schon gemacht.
1. Vertragliche Nebenpflichten & Wissensgefälle (§ 241 Abs. 2 BGB)
Im deutschen Vertragsrecht (unter dem Grundsatz von Treu und Glauben) entstehen bei jedem Vertrag automatisch Nebenpflichten. Dazu gehört die Pflicht, den Vertragspartner vor Schäden zu bewahren.
• Das Wissensgefälle: Der Fotograf gilt als der Profi, der den Markt, die Vertriebswege (z. B. Stockplattformen, Agenturen) und die Mechanismen des Internets kennt. Das junge Modell hat dieses Fachwissen oft noch nicht.
• Die Pflicht: Aufgrund dieses Ungleichgewichts muss der Fotograf das Modell über unvorhersehbare oder schwerwiegende Risiken aufklären – insbesondere dann, wenn die Fotos in Bereichen landen könnten, die die Intimsphäre oder die berufliche Zukunft berühren.
2. Die „informierte Einwilligung“ beim Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG)
Eine rechtsgültige Einwilligung zur Veröffentlichung von Fotos muss „informiert“ (Informed Consent) erfolgen. Das bedeutet, das Modell muss die Tragweite seiner Entscheidung vorab vollumfänglich verstehen.
• Eine Klausel im Vertrag wie „Der Fotograf darf die Bilder uneingeschränkt nutzen“ reicht oft nicht aus, wenn das Modell über die konkreten Verbreitungswege getäuscht oder im Unklaren gelassen wurde.
• Wird ein Modell nicht darüber aufgeklärt, dass die Fotos beispielsweise weltweit als Werbebanner für sensible Themen (z. B. Dating-Seiten, Krankheiten, Kredite) eingekauft werden können, kann die Einwilligung wegen Irrtums oder Täuschung anfechtbar sein.
3. Transparenzpflichten nach der DSGVO
Fotos sind personenbezogene Daten. Nach Artikel 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist jeder Fotograf verpflichtet, das Modell zum Zeitpunkt der Aufnahme klar und transparent darüber zu informieren, zu welchem Zweck die Daten verarbeitet, wo sie gespeichert und an wen sie übermittelt werden (z. B. an Drittplattformen oder Kunden).
#18Report
1 day ago
Manfred L.
Ja, ich "mache Dich nieder", weil ich weiß, welchen Ärger Menschen wie Du mit Threads wie diesen zu verursachen pflegen:
1) Mit Fakten, die keine sind. Tom hat von Dir schon Belege oder konkrete Beispiele gefordert. Ich schließe mich dem an.
2) Mit Verdrehen von Sätzen anderer. So unterstellst Du mir die Behauptung, dass "man keine jungen Modelle Ü18 fotografieren darf, wen sie jünger aussehen" . Natürlich ist das Blödsinn, wie Du durchaus richtig schreibst. Dumm nur, dass Du so ehrlich bist, dann doch von der "Ausnahme Scheinminderjährigkeit" schreibst - was ja dann doch das ist, auf das ich hinwies. Ich habe es nur nicht genau ausgeführt. Meines Wissens ist das aber schon etwas umfangreicher als Du es ausführst. Man KANN (!!!!) Ärger bekommen, wenn man Aktfotos von Modellen macht, wenn andere den Eindruck haben, dass diese minderjährig sein könnten. D.h. Dein letzter Satz ist aus meiner Sicht sehr gewagt. Das mit der Diskriminierung ist aber sehr interessant (keine Ironie meinerseits). Von einem "Verbot" habe ich nicht geschrieben.
3) Du stellt Zusammenhänge her, die zwar auch schon andere hergestellt haben, die aber "rechtlich" kaum haltbar sind, sondern sich auf "gesellschaftlichen Wandel" beziehen. Wir befinden uns im Bereich von "Wokeness".
Du formulierst übrigens sehr geschickt, da Du immer offen lässt, ob Du Fotografen vor Modellen warnst - oder umgekehrt.
Ja, ich "mache Dich nieder", weil ich weiß, welchen Ärger Menschen wie Du mit Threads wie diesen zu verursachen pflegen:
1) Mit Fakten, die keine sind. Tom hat von Dir schon Belege oder konkrete Beispiele gefordert. Ich schließe mich dem an.
2) Mit Verdrehen von Sätzen anderer. So unterstellst Du mir die Behauptung, dass "man keine jungen Modelle Ü18 fotografieren darf, wen sie jünger aussehen" . Natürlich ist das Blödsinn, wie Du durchaus richtig schreibst. Dumm nur, dass Du so ehrlich bist, dann doch von der "Ausnahme Scheinminderjährigkeit" schreibst - was ja dann doch das ist, auf das ich hinwies. Ich habe es nur nicht genau ausgeführt. Meines Wissens ist das aber schon etwas umfangreicher als Du es ausführst. Man KANN (!!!!) Ärger bekommen, wenn man Aktfotos von Modellen macht, wenn andere den Eindruck haben, dass diese minderjährig sein könnten. D.h. Dein letzter Satz ist aus meiner Sicht sehr gewagt. Das mit der Diskriminierung ist aber sehr interessant (keine Ironie meinerseits). Von einem "Verbot" habe ich nicht geschrieben.
3) Du stellt Zusammenhänge her, die zwar auch schon andere hergestellt haben, die aber "rechtlich" kaum haltbar sind, sondern sich auf "gesellschaftlichen Wandel" beziehen. Wir befinden uns im Bereich von "Wokeness".
Du formulierst übrigens sehr geschickt, da Du immer offen lässt, ob Du Fotografen vor Modellen warnst - oder umgekehrt.
#19Report
1 day ago
eckisfotos
Ich kann leider nicht wissen, was du nicht geschrieben hast. Mich hat das spontan interessiert und ich wollte das Wesentliche zum Thema Scheinminderjährigkeit schreiben. Knackpunkt ist wohl, ob der Betrachter in die Irre geführt wird.
Ich kann auch leider nicht wissen, was ihr zu dem Thema im Forum schon mitgemacht habt. Dachte das mit der Biometrie wäre einigen neu.
Aber du kannst auch nicht wissen, was ich für einer bin und vielleicht erklärt das ja eure Reaktionen.
Aber ich bin ganz ernsthaft davon überzeugt, dass Fotografen ggü. Modellen eine Art Sorgfaltspflicht haben und vielleicht hilft jemandem die Diskussion auch wenn ich sie unglücklich begonnen habe.
Ich kann leider nicht wissen, was du nicht geschrieben hast. Mich hat das spontan interessiert und ich wollte das Wesentliche zum Thema Scheinminderjährigkeit schreiben. Knackpunkt ist wohl, ob der Betrachter in die Irre geführt wird.
Ich kann auch leider nicht wissen, was ihr zu dem Thema im Forum schon mitgemacht habt. Dachte das mit der Biometrie wäre einigen neu.
Aber du kannst auch nicht wissen, was ich für einer bin und vielleicht erklärt das ja eure Reaktionen.
Aber ich bin ganz ernsthaft davon überzeugt, dass Fotografen ggü. Modellen eine Art Sorgfaltspflicht haben und vielleicht hilft jemandem die Diskussion auch wenn ich sie unglücklich begonnen habe.
#20Report
Topic has been closed








ich möchte ein Thema zur Diskussion stellen, das mir kürzlich aufgestoßen ist und sowohl eine moralische als auch eine handfeste rechtliche Komponente hat.
Kürzlich stieß ich auf Bilder eines gerade volljährig gewordenen (18-jährigen) Models im Lolita-/Schulmädchen-Stil – inklusive Frontal-Akt im Wasser und dazu passenden, provokanten Bildtiteln.
Auf meinen privaten Hinweis an den Fotografen, ob ihm bewusst sei, dass er damit die berufliche Zukunft der jungen Frau riskieren könnte, reagierte dieser sehr abwehrend: Das Model sei schließlich volljährig und habe per Model-Release zugestimmt.
Alles also völlig sauber? Meiner Ansicht nach: Nein. Und zwar aus zwei Gründen:
1. Die technologische Realität (Biometrische Bildsuche)
Die MK ist durch die moderne Technik nicht mehr so abgeschlossen wie früher. Über biometrische Crawler (wie PimEyes) werden Bilder heute plattformübergreifend indiziert, sofern kein strenger „MK-Only“- oder Jugendschutz-Marker gesetzt ist. Selbst wenn Bilder heruntergeladen und woanders hochgeladen werden, verknüpft die KI das Gesicht des Models in Sekundenschnelle mit Social-Media-Profilen oder zukünftigen Bewerbungsfotos. Was einmal im Netz ist, bleibt – und kann Karrieren (Lehramt, Politik, Management) zerstören, noch bevor sie begonnen haben.
2. Das rechtliche Risiko für den Fotografen (Machtgefälle)
Viele Fotografen wiegen sich mit einem unterschriebenen Model-Release in falscher Sicherheit. Doch die Rechtsprechung zeigt: Bei einem massiven Wissens- und Erfahrungsgefälle – erfahrener Fotograf vs. gerade eben volljähriges Model – wanken Verträge gewaltig. Gerichte gehen immer öfter davon aus, dass junge Menschen die langfristige Tragweite solcher Veröffentlichungen noch gar nicht voll absehen können (selbst wenn sie glauben, es zu tun).
Um im Ernstfall (z.B. bei späteren Schadensersatzforderungen des Models) rechtlich abgesichert zu sein, müsste ein Fotograf eigentlich nachweisen können, dass er das Model vorab schriftlich über die harten Konsequenzen aufgeklärt hat:
• Dass diese Bilder lebenslang mit ihrer realen Identität verknüpft werden können.
• Dass bestimmte Berufsfelder damit verbaut sein können.
• Dass die Wahl von anzüglichen Titeln das Risiko von Herabwürdigungen im Netz massiv erhöht.
Ohne eine solche nachweisbare, umfassende Aufklärung steht man als Fotograf heute im Ernstfall ganz schnell im Bereich von Sittenwidrigkeit und Schadensersatz – die Unterschrift auf dem Release schützt dann nicht mehr automatisch.
Das Risiko steigt umso mehr, je jünger das Model ist; erst ab Mitte 20 wird es für Models vor Gericht schwerer, dieses Nichtwissen glaubhaft zu machen.
Mich würde eure sachliche Einschätzung interessieren – sowohl moralisch als auch rechtlich: Wo hört für euch die Eigenverantwortung des Models auf, und wo beginnt die Fürsorge- (und Eigenschutz-)Pflicht des Fotografen?
Bitte beachtet: Ich bin kein Anwalt und das ist kein Rechtsrat. Ich habe die Inhalte mithilfe von KI recherchiert