hohe Studiokosten/Locationkosten 25

PanTau88
Meine Stärken liegen da eher, aus dem was vorhanden ist, das kreativ Beste zu machen. Ich punkte da eher mit den Ideen rund ums Outfit, investiere da viel Zeit, welche mich aber nichts kostet ( außer den Fummel zu besorgen )


Da ist was dran. Und das machst du auch echt prima. Sehr oft macht die Beschränkung die Fotografie ja sogar mal wieder interessanter und man erzielt erstaunliche Ergebnisse durch eine Form der Kreativität, die erst durch die beschränkten Möglichkeiten überhaupt entsteht. Es stimmt schon. Ein riesen Studio mit riesen Möglichkeiten ist für mich eine Art Sicherheit, dass man schon etwas vernünftiges hinbekommt. Im kleinen Studio mit weniger Möglichkeiten sind mehr Ideen gefragt, die beschränkteren Möglichkeiten immer wieder anders zu nutzen und anders aussehen zu lassen. Das geht natürlich durchaus.


es braucht nicht so viel besondere Location, Hintergrund.
die meisten Fotos welche mich faszinieren überzeugen durch die Farbgestaltung und die Lichtsetzung. das kann theoretisch in einer Besenkammer stattfinden.
Martin, und deine jüngsten Werke sind ja auch nicht in pompösen Studios entstanden. Die gefallen mir aufgrund deiner Fähigkeiten zu sehen.


Ähm... ja danke für die Blumen! :-) Eigentlich fotografiere ich sowieso viel lieber Outdoor und habe erst vor gut 2 Jahren überhaupt angefangen Studios zu buchen, um keine Winterpause machen zu müssen ;-) Daher kommt allerdings denke ich auch mein Hang zu großen Loftstudios mit vielen Möglichkeiten... Ich bin es einfach gewohnt in großen Stadträumen nach 'Sets' zu suchen. Düsseldorf macht mich da oft sehr glücklich. Man hat Altstadt-Architektur. Man hat schöne Kaiserzeithäuser. Man hat viel moderne Architektur. Man hat viel mondäne Architektur. Man hat raue, industriellere Ecken. Tolle Parks. Man kann gar mitten in der Stadt zwischen all diesen jeweils in Minuten zu erreichenden Kulissen ein Shooting am Sandstrand mit einbauen. Ich habe immer gerne diese vielen Möglichkeiten in einem einzigen Shooting genutzt. Und das alles ist komplett kostenlos. Besser geht es ja nicht.

Aber im Winter ist es eben schwer. Die meisten Models (jedenfalls ist das meine Erfahrung), fangen ja ab 20° abwärts an zu frieren und natürlich ist Sturm, Regen und Schnee beim Shooting auch nicht so das Wahre (es gibt Ausnahmen aber alles in allem ist es eher Mist). Da ist ein Studio oder auch eine nette Airbnb Location mit Fotoerlaubnis schon prima (meistens eigentlich günstiger als ein größeres Studio, aber durch Mindestaufenthalt 1 Tag dann doch wieder nicht...). Ich bin froh, wenn die Models/Agenturen sich sowas buchen und dann direkt mit anbieten. So wie https://czechphotoshoot.com/photo-tours/. Das ist dann auch eine gute Möglichkeit etwas Geld für eine Indoor Location zu sparen und man hat den riesen Vorteil, dass die Models einen sowieso gar nicht versetzen können. Die sind eh schon da ;-)
17 hours ago

Aber im Winter ist es eben schwer. Die meisten Models (jedenfalls ist das meine Erfahrung), fangen ja ab 20° abwärts an zu frieren und natürlich ist Sturm, Regen und Schnee beim Shooting auch nicht so das Wahre (es gibt Ausnahmen aber alles in allem ist es eher Mist).


Ja, bei einigen Models ist das so. Aber mit dem richtigen Model kann man auch im Winter draußen Fotoshootings durchführen. Diverse Bilder in meinem Portfolio entstanden mit luftiger Kleidung mitten im Winter. Ich habe auch diverse Schnee-Shootings durchgeführt, unter anderem auch mit Dessous.
10 hours ago
Die Studiogröße ist aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten nicht irrelevant sondern entscheidend. Es gibt nichts wichtigeres in einem Studio als ausreichend Platz sowohl in der Breite, als auch in der Höhe. Man erhält die Flexibilität um das Licht so zu produzieren, wie man es benötigt, gleichmäßig oder mit starkem Randabfall. Sei es um mit zwei, drei Softboxen durch einen großen Diffusor zu fotografieren, eine weiße Wand im Hintergrund fast schwarz werden zu lassen, den Härtegrad des Lichtes in Kombination mit dem jeweilig genutzten Lichtformer zu variieren, ....Das hier weiter auszuführen würde die meisten nur langweilen.

Wer mal einen Blick auf die SC von Modelagenturen wirft, wird feststellen, dass 80-90 pro Zent der jeweiligen SC Portfolios im Studio entstanden. Das hat einen Gründe: Qualität, Reproduzierbarkeit, Planbarkeit, Kosten...
10 hours ago
#22
Ja, bei einigen Models ist das so. Aber mit dem richtigen Model kann man auch im Winter draußen Fotoshootings durchführen. Diverse Bilder in meinem Portfolio entstanden mit luftiger Kleidung mitten im Winter. Ich habe auch diverse Schnee-Shootings durchgeführt, unter anderem auch mit Dessous.

Auf jeden Fall gibt es da sehr gute Möglichkeiten. Aber die Planung und die Umsetzung ist sehr viel aufwändiger als ins Studio zu gehen.
9 hours ago
Genauso wie bei Stamm-Modellen, ist es auch wichtig Studio-Besitzer zu kennen, auf die man sich verlassen kann. Vielleicht sogar noch wichtiger, als Stamm-Modelle. Wenn ich ins Studio gehe, dann bezahle ich die üblichen Preise. Auch wenn man sich jahrelang kennt.

Eine Alternative zum Studio wäre das Hotel. Und da hat wohl jeder Fotograf seine 2, 3 Stamm-Hotels in seiner Region. Bei mir ist das auch so. Wenn ich mit meiner kompletten Lichtausrüstung komme, wissen die Hotel-Chefs schon Bescheid, alles Klärchen! Hanky Panky! :)
Bis ich alles aus dem Wagen geholt und aufgebaut habe, dauert es knapp 'ne Stunde. Abbau geht schneller. :)

Im Studio muss ich mich um all das nicht kümmern, da ist alles schon aufgebaut und es gibt noch noch mehr und bessere Ausrüstung. Es ist schön die Wahl zu haben.

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