hohe Studiokosten/Locationkosten 29

PanTau88
Meine Stärken liegen da eher, aus dem was vorhanden ist, das kreativ Beste zu machen. Ich punkte da eher mit den Ideen rund ums Outfit, investiere da viel Zeit, welche mich aber nichts kostet ( außer den Fummel zu besorgen )


Da ist was dran. Und das machst du auch echt prima. Sehr oft macht die Beschränkung die Fotografie ja sogar mal wieder interessanter und man erzielt erstaunliche Ergebnisse durch eine Form der Kreativität, die erst durch die beschränkten Möglichkeiten überhaupt entsteht. Es stimmt schon. Ein riesen Studio mit riesen Möglichkeiten ist für mich eine Art Sicherheit, dass man schon etwas vernünftiges hinbekommt. Im kleinen Studio mit weniger Möglichkeiten sind mehr Ideen gefragt, die beschränkteren Möglichkeiten immer wieder anders zu nutzen und anders aussehen zu lassen. Das geht natürlich durchaus.


es braucht nicht so viel besondere Location, Hintergrund.
die meisten Fotos welche mich faszinieren überzeugen durch die Farbgestaltung und die Lichtsetzung. das kann theoretisch in einer Besenkammer stattfinden.
Martin, und deine jüngsten Werke sind ja auch nicht in pompösen Studios entstanden. Die gefallen mir aufgrund deiner Fähigkeiten zu sehen.


Ähm... ja danke für die Blumen! :-) Eigentlich fotografiere ich sowieso viel lieber Outdoor und habe erst vor gut 2 Jahren überhaupt angefangen Studios zu buchen, um keine Winterpause machen zu müssen ;-) Daher kommt allerdings denke ich auch mein Hang zu großen Loftstudios mit vielen Möglichkeiten... Ich bin es einfach gewohnt in großen Stadträumen nach 'Sets' zu suchen. Düsseldorf macht mich da oft sehr glücklich. Man hat Altstadt-Architektur. Man hat schöne Kaiserzeithäuser. Man hat viel moderne Architektur. Man hat viel mondäne Architektur. Man hat raue, industriellere Ecken. Tolle Parks. Man kann gar mitten in der Stadt zwischen all diesen jeweils in Minuten zu erreichenden Kulissen ein Shooting am Sandstrand mit einbauen. Ich habe immer gerne diese vielen Möglichkeiten in einem einzigen Shooting genutzt. Und das alles ist komplett kostenlos. Besser geht es ja nicht.

Aber im Winter ist es eben schwer. Die meisten Models (jedenfalls ist das meine Erfahrung), fangen ja ab 20° abwärts an zu frieren und natürlich ist Sturm, Regen und Schnee beim Shooting auch nicht so das Wahre (es gibt Ausnahmen aber alles in allem ist es eher Mist). Da ist ein Studio oder auch eine nette Airbnb Location mit Fotoerlaubnis schon prima (meistens eigentlich günstiger als ein größeres Studio, aber durch Mindestaufenthalt 1 Tag dann doch wieder nicht...). Ich bin froh, wenn die Models/Agenturen sich sowas buchen und dann direkt mit anbieten. So wie https://czechphotoshoot.com/photo-tours/. Das ist dann auch eine gute Möglichkeit etwas Geld für eine Indoor Location zu sparen und man hat den riesen Vorteil, dass die Models einen sowieso gar nicht versetzen können. Die sind eh schon da ;-)
23 hours ago

Aber im Winter ist es eben schwer. Die meisten Models (jedenfalls ist das meine Erfahrung), fangen ja ab 20° abwärts an zu frieren und natürlich ist Sturm, Regen und Schnee beim Shooting auch nicht so das Wahre (es gibt Ausnahmen aber alles in allem ist es eher Mist).


Ja, bei einigen Models ist das so. Aber mit dem richtigen Model kann man auch im Winter draußen Fotoshootings durchführen. Diverse Bilder in meinem Portfolio entstanden mit luftiger Kleidung mitten im Winter. Ich habe auch diverse Schnee-Shootings durchgeführt, unter anderem auch mit Dessous.
16 hours ago
Die Studiogröße ist aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten nicht irrelevant sondern entscheidend. Es gibt nichts wichtigeres in einem Studio als ausreichend Platz sowohl in der Breite, als auch in der Höhe. Man erhält die Flexibilität um das Licht so zu produzieren, wie man es benötigt, gleichmäßig oder mit starkem Randabfall. Sei es um mit zwei, drei Softboxen durch einen großen Diffusor zu fotografieren, eine weiße Wand im Hintergrund fast schwarz werden zu lassen, den Härtegrad des Lichtes in Kombination mit dem jeweilig genutzten Lichtformer zu variieren, ....Das hier weiter auszuführen würde die meisten nur langweilen.

Wer mal einen Blick auf die SC von Modelagenturen wirft, wird feststellen, dass 80-90 pro Zent der jeweiligen SC Portfolios im Studio entstanden. Das hat einen Gründe: Qualität, Reproduzierbarkeit, Planbarkeit, Kosten...
16 hours ago
#22
Ja, bei einigen Models ist das so. Aber mit dem richtigen Model kann man auch im Winter draußen Fotoshootings durchführen. Diverse Bilder in meinem Portfolio entstanden mit luftiger Kleidung mitten im Winter. Ich habe auch diverse Schnee-Shootings durchgeführt, unter anderem auch mit Dessous.

Auf jeden Fall gibt es da sehr gute Möglichkeiten. Aber die Planung und die Umsetzung ist sehr viel aufwändiger als ins Studio zu gehen.
16 hours ago
Genauso wie bei Stamm-Modellen, ist es auch wichtig Studio-Besitzer zu kennen, auf die man sich verlassen kann. Vielleicht sogar noch wichtiger, als Stamm-Modelle. Wenn ich ins Studio gehe, dann bezahle ich die üblichen Preise. Auch wenn man sich jahrelang kennt.

Eine Alternative zum Studio wäre das Hotel. Und da hat wohl jeder Fotograf seine 2, 3 Stamm-Hotels in seiner Region. Bei mir ist das auch so. Wenn ich mit meiner kompletten Lichtausrüstung komme, wissen die Hotel-Chefs schon Bescheid, alles Klärchen! Hanky Panky! :)
Bis ich alles aus dem Wagen geholt und aufgebaut habe, dauert es knapp 'ne Stunde. Abbau geht schneller. :)

Im Studio muss ich mich um all das nicht kümmern, da ist alles schon aufgebaut und es gibt noch noch mehr und bessere Ausrüstung. Es ist schön die Wahl zu haben.
5 hours ago
@Martin Walltree:
Aber im Winter ist es eben schwer. Die meisten Models (jedenfalls ist das meine Erfahrung), fangen ja ab 20° abwärts an zu frieren

Das trifft nach meinen Erfahrungen auf die meisten Frauen (ab ~25) zu. Ist nicht "modeltypisch".
5 hours ago
@MAINPics:
Die Studiogröße ist aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten nicht irrelevant sondern entscheidend. Es gibt nichts wichtigeres in einem Studio als ausreichend Platz sowohl in der Breite, als auch in der Höhe.

200% Zustimmung. Deshalb sind auch Hotelzimmer meistens Murks als Studio-Alternative, weil meist viel zu winzig.
5 hours ago
Ach Tom. Deine Beiträge #26 und #27 haben nur sehr wenig Informationsgehalt und lassen eher vermuten, dass Du Dich die Krankheit, unbedingt zu widersprechen, jetzt voll erwischt hat.
26) Wenn Martin schreibt, dass die meisten Modelle unter 20 Grad frieren, dann hat er gar nicht behauptet, dass das nicht für andere (Frauen) gilt. Er hat nicht einmal männliche Modelle ausgeschlossen. Vielleicht hat er aber auch einfach die Temperaturempfindlichkeit von Nicht-Modellen gar nicht empirisch untersucht - womöglich weil das auch total irrelevant ist.
27) Komischerweise waren alle Hotelzimmer, die ich zum shooten benutzt habe, groß genug. Woran mag das wohl liegen?
Ich sag mal so... für die meisten Modelle, die ich so geshootet habe, ist es typisch, dass sie einen eher niedrigen BMI, also wenig Isolation in Form von Körperfett aufweisen. Also erwarte ich da irgendwo auch schon, dass sie schnell frieren. Und das geht dann schon im Sommer los, wenn an einem Tag dann mal nur 20° und ein bisschen Wind sind. Da muss man sich bei Outdoor Shootings selbst im Sommer schon manchmal alle 20-30min ein paar Minuten in der Sonne oder beim Kaffee kaufen aufwärmen. Aber dann sind sie ja meistens auch ganz tapfer ;-) Tatsächlich hätte ich gerade bei den Damen aus Osteuropa mit härteren Wintern mehr Kälteresistenz erwartet. Ich versuchs also im Winter gar nicht erst Outdoor und mach da nur noch Studio Shootings.

Privat, also allgemein bei Frauen bin ich das nicht mehr gewohnt. Meiner langjährigen Partnerin ist wie mir eher immer zu warm. Ich stamme ja ursprünglich aus den Bergen und das Rheinland ist schon ziemlich warm... Wenn ich so eine Frostbeule zu Hause hätte, die die Bude stets auf weit über 20° heizen muss, wäre ich schon eingegangen. :-D Für mich ist das manchmal schon ein Problem. Wenn die Damen im eh schon warmen Studio/Loft etc. am besten noch ihren eigenen Heizlüfter dabei haben und es einfach schweinewarm wird, stehen mir als angezogenem Knipser schnell nur noch die Schweissperlen auf der Stirn..... Aber am Ende ist es ja auch für die Fotos wichtig, dass vor allem die Damen sich wohlfühlen, nicht wahr? ;-)

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