Selbsständige Fotografen-wie habt Ihr das gemacht? 55

Was mir zur Pressearbeit gerade noch einfällt ist der fehlende Austausch jener, die sich hier tümmeln. Also sozusagen das fehlende gemeinsame Fundament gegenüber den Verlegern der Zeitungen. Jeder handelt seine Preise für sich selbst aus. Mir fällt in meinem Printmedienbereich immer auf, dass sich die Leute, die das teilweise auch professionell betreiben zu wenig austauschen.
Original von Oign (München)
du wirst kein assi bei einem starfotografen wenn du nichts draufhast.

und man fängt nun mal nicht als erstassi an, da muss man sich auch hocharbeiten.
---snip ---.

Sag ich doch! ( Es kann Jahre dauern ... vom kreativen Bereich mal ganz abgesehen)

Kein Kunde wird einem organisatorisch unerfahrenen Fotografen etwa ein
aufwändiges Shooting anvertrauen.

(Eines der ersten Sachen, die ich "gelernt" hab': Niemals einen Auftrag annehmen, den man von der Ausrüstung, Organisatorisch oder auch vom Können her nicht gewachsen ist. Die "Chance" kriegt man später immer noch, wenn man's versaubeutelt ist man weg vom Fenster.)
29.10.2007
ich hatte dich nur falsch verstanden, du hast vollkommen recht.
man sollte sich tunlichst hüten gagen breit zu treten.
a. wissen das schon genug und
b. bieten sich dann genau jenen schaben die möglichkeit kampfpreise auf den markt zu hauen, die eigentlich nur den schluss zulassen sich eine ehrliche arbeit zu suchen ... *g*

mal ganz davon abgesehen, dass man mit fotos durchaus ein paar cent verdienen kann: sehe ich portale wie pixelio, dann muss ich sofort wieder an b. denken. ich kenne unternehmen, die sich mittlerweile komplett darüber bebildern, quali egal, hauptsache kostenlos ...
[IMG]



Original von Fotomoment
Was mir zur Pressearbeit gerade noch einfällt ist der fehlende Austausch jener, die sich hier tümmeln. Also sozusagen das fehlende gemeinsame Fundament gegenüber den Verlegern der Zeitungen. Jeder handelt seine Preise für sich selbst aus. Mir fällt in meinem Printmedienbereich immer auf, dass sich die Leute, die das teilweise auch professionell betreiben zu wenig austauschen.
30.10.2007
Original von Oign (München)
fotograf wird man nicht um reich zu werden dann wird man lieber ingeneur.


Liest sich leichter als es ist. Erst 12-13 Jahre Schule, danach 4-5 Jahre ein Studium dass es in sich hat. Im 1. Semester waren wir 180, geschafft haben es 30. Wesentlich mehr Vorlesungen als andere Stundiengänge, aufwändige Praktika. Ingenieursstudenten büffeln wärend andere Party machen.
Bis Mitte oder Ende 20 hat man praktisch nie Geld. Ein Ingenieur verdient später zwar gut, ist deswegen aber nicht reich. Dafür sorgen alleine unsere Steuergesetze.

Offtopic? Mag sein aber der Weg zum Ingenieur ist bestimmt nicht weniger steinig als der zum Fotografen.

LG Thomas
30.10.2007
Original von Fotomoment
Tom. Ich muss Dir widersprechen, was Deine Aussage betrifft, dass man von der reinen Pressefotografie nicht leben kann. Kommt jetzt natürlich darauf an, welches materielle Lebensniveau man wünscht.

Von Lebensniveau will ich ja gar nicht reden.

Objektiv betrachtet ist ein Pressefotograf ein Journalist, und sein Einkommen sollte daher an dem von Journalisten gemessen werden. Festangestellte Journalisten - und auch Pressefotografen - haben in Deutschland Tarifgehälter zwischen ca. 2800 und 5000 Euro im Monat (brutto, logisch), je nach Berufserfahrung und Position. (Ressortleiter und Chefredakteure liegen noch deutlich darüber.) 13 bis 14 Monatsgehälter übrigens...

Ein objektiv angemessenes Einkommen für einen Pressefotografen kann man also in der Größenordnung von 3000 bis 4000 Euro brutto im Monat ansetzen. Das als Freiberufler mit Tageszeitungen zu verdienen, ist praktisch unmöglich. (Wir sprechen von Brutto-Einkommen, nach Abzug aller Betriebskosten, Abschreibungen usw.)

Immerhin hat kein freiberuflicher Pressefotograf eine 40-Stunden-Woche, die meisten dürften eher bei 55-60 Stunden liegen, und Wochenend-Arbeit gehört auch zum Berufsbild dazu, man denke nur an den ganzen Sport.

Bei Bildhonoraren in der Größenordnung zwischen 10 und 40 Euro pro Foto (das ist der Bereich, in dem sich die meisten Tageszeitungen bewegen) ist es unmöglich, allein über den Verkauf von Fotos auch nur auf 3000 Euro Umsatz im Monat zu kommen - soviel Fotos druckt keine Zeitung. Wenn Zeitpauschalen dazu kommen, ändert sich die Rechnung - aber wo gibt es die schon.

Das Durchschnittseinkommen freiberuflicher Journalisten und Pressefotografen in Deutschland liegt bei 13.640 Euro im Jahr - vor Steuern. De facto sind viele freiberufliche Journalisten und Pressefotografen berechtigt, Sozialleistungen wie Hartz IV, Wohngeld usw. zur Aufstockung ihres Einkommens zu beziehen.

Natürlich kann man von 1.100 Euro vor Steuern im Monat leben - da wird nicht mehr viel an Steuern abgezogen, und Krankenversicherung, BG-Beiträge usw. sind absetzbar. Man wird also auf ein verfügbares Netto-Einkommen von vielleicht 950 Euro im Monat kommen. Davon gehen dann, je nach Region, 500 Euro für Miete ab, dazu Strom, Heizung usw. Autokosten gehen zu mindestens 75 Prozent auf Betriebskosten, da holt man ein bißchen was rein.

àn jedem Fall bewegt man sich aber im untersten Einkommensbereich. Und dafür arbeitet man dann 55 oder 60 Stunden in der Woche, mit vollem unternehmerischen Risiko. Und nicht zu vergessen: 13.640 Euro ist das Durchschnittseinkommen. Da es durchaus Leute gibt, die mit freiberuflicher Pressefotografie 50.000 oder 100.000 Euro im Jahr verdienen ("Paparazzi", Illustrietenleute, Fotografen der großen Agenturen), kann man sich an fünf Fingern ausrechnen, daß andere zwangsläufig nur 6000 Euro im Jahr verdienen.

Ich fotografiere für 4 lokale Tageszeitungen

Und wie hoch ist Dein Jahresumsatz mit diesen 4 Zeitungen?

Aber wie gesagt, man kann schon davon leben, muss aber schon klotzen.

Leben kann man auch von Hartz IV. Aber nicht wirklich...
30.10.2007
Original von TomBichler
man sollte sich tunlichst hüten gagen breit zu treten.

Völlig falsch!

Nur Transparenz hilft gegen Abzocke.

Ich erinnere mich da immer noch an eine bitterböse Lehre, die mir ganz am Anfang meiner Tätigkeit verpasst worden ist. Nach einem Volontariat bei einer Hamburger Pressefotoagentur hatte ich erstmal angefangen, BWL zu studieren. Nebenbei begann ich, für einige Lokal- und Regionalzeitungen und für AP zu fotografieren. Den Kontakt zu den Zeitungen stellte ich schlicht darüber her, daß ich anfing, ihnen Feature-Fotos in den Briefkasten zu werfen, und Fotos von Ereignissen, wo ich wusste, daß ich den Redaktionsschluß schaffe, und kein Mitarbeiter der jeweiligen Zeitung dabeigewesen war.

(Mein Vorteil damals war: einer der Regionalzeitungen hatte überhaupt keinen Fotografen, die Lokalzeitung nur einen, es bestand also durchaus ein gewisser Bedarf. Zusammen mit einem anderen Freelancer habe ich den Markt sozusagen aufgebaut, und wir waren verdammt gut, denn bald waren wir fest im Geschäft.)

Nach einiger Zeit nahm ich dann intensiveren Kontakt mit der Redaktion auf, ich brachte die Fotos in die Redaktion, man klönte ein bißchen, und es kam der Satz, auf den ich gehofft hatte: "Haben Sie nicht Lust, auch Aufträge für uns zu übernehmen?"

Klar, hatte ich. Ich machte also auf Anruf hin Fotos, und bot natürlich meine "Eigenproduktionen" auch weiter an. Rechnung gestellt wurde nicht, die Verlage überwiesen einfach monatlich die Honorare. Kein Mensch in der Redaktion war indessen auf die Idee gekommen, mir zu sagen, daß ich mir Spesen-Abrechnungsformulare holen könnte, um die Fahrkosten für die Aufträge abzurechnen. Ich irgendwie auch nicht (ich war damals Anfang 20, und irgendwie noch etwas blauäugig.). Man will seine Auftraggeber ja auch nicht mit "unverschämten Forderungen" vergrätzen. Nach einem halben Jahr dann etwa erfuhr ich das... Lehrgeld halt. Die Redaktion hat sich vermutlich gefreut, ihren Etat schonen zu können.

Der andere Fotograf jener Redaktion hätte es mir erzählen können, er wußte es natürlich. Aber: "über Geld spricht man nicht!" Klasse, so hat er sich selber aus dem Markt gedrückt - ich war ja billiger, und bekam deshalb die Aufträge.

Es gibt, das ist wohl naturgegeben in der Marktwirtschaft, immer eine Tendenz, Kosten zu drücken. Um dabei nicht unter die Räder zu kommen, ist es wichtig, Dinge zu wissen. Transparenz zu haben.

Man sollte, auch im eigenen Interesse, den Kollegen nicht "die Preise verderben" - aber das geht nur, wenn man diese Preise auch kennt. Die IG Medien und heute ver.di betreibt auf http://www.mediafon.net ein sehr löbliches Projekt für Honorar-Transparenz. Dort können Freelancer ihre erzielten Honorare posten.

Manchmal treten einem da die Tränen in die Augen - wie niedrig die sind. Aber wenn ich dort z.B. lese, daß Zeitschrift XYZ für eine Seite Bild + Text als Pauschale 300 Euro zahlt, dann sinkt die Gefahr, daß der Redakteur mich mit 175 Euro nach Hause schickt.

a. wissen das schon genug und

Nein. Leider nicht.

b. bieten sich dann genau jenen schaben die möglichkeit kampfpreise auf den markt zu hauen, die eigentlich nur den schluss zulassen sich eine ehrliche arbeit zu suchen ... *g*

Genau falsch - umgekehrt wird ein Schuh draus. Siehe oben.

mal ganz davon abgesehen, dass man mit fotos durchaus ein paar cent verdienen kann: sehe ich portale wie pixelio, dann muss ich sofort wieder an b. denken. ich kenne unternehmen, die sich mittlerweile komplett darüber bebildern, quali egal, hauptsache kostenlos ...

Jeder, der in der Branche arbeitet, weiß das.

Ich kann allerdings auch langsam das Gejammere nicht mehr hören.

Wenn Micro-Stock-Portale wie Pixelio & Co. tatsächlich den Bedarf an Fotos für die Kunden zufriedenstellend decken können - dann haben andere Geschäftsmodelle keine Existenzberechtigung mehr. Die sind dann wie die berühmten "Heizer auf der E-Lok".

Wenn - und so ist es - solche Portale einen bestimmten Bedarf hervorragend decken können, den die klassischen Agenturmodelle nicht befriedigend für die Kunden decken können, und einen bestimmten anderen Bedarf nicht decken können, dann wird sich der Bilder-Markt neu zurechtrücken.

Eines ist immerhin völlig klar: der Bedarf an Bildmaterial steigt von Jahr zu Jahr, und da spielt nicht zuletzt das bild-lastige Internet eine wichtige Rolle.

Original von Fotomoment
Was mir zur Pressearbeit gerade noch einfällt ist der fehlende Austausch jener, die sich hier tümmeln. Also sozusagen das fehlende gemeinsame Fundament gegenüber den Verlegern der Zeitungen. Jeder handelt seine Preise für sich selbst aus. Mir fällt in meinem Printmedienbereich immer auf, dass sich die Leute, die das teilweise auch professionell betreiben zu wenig austauschen.

"Preise selber aushandeln im Pressebereich"?? Wo das denn?

Zeitungen haben Anstrichhonorare, da gibt's herzlich wenig auszuhandeln.
30.10.2007
Original von Micha19 - Wer macht denn sowas? -
Tja, in diesem Forum läuft's komischerweise immer auf "Pressefotografie" oder
eben "Portrait/Hochzeit/Kindergartenknipser" 'raus.

Im Eingangsposting steht:

"Auch im Bezug für Zeitung und so zu arbeiten"

Insofern ist es logisch, daß die Tips hier sich weitestgehend auf "Pressefotografie" konzentrieren.
30.10.2007
Original von Oign (München)
ja so ist es bei den hochglanzzeitschriften, man muss nur bei einem bekannten modefotografen eine zeitlang kaffe gekocht haben, schon bekommt man die jobs.

Das ist - manchmal - sowas von wahr... *grummel*

Leider nur kann man sich nicht drauf verlassen. Für die konkrete Lebensplanung ist das zu wackelig.

Richtig ist allerdings: ein ordentliches Maß an "Chuzpe" hilft in unserer Branche ungemein. Ich denke immer noch, daß vielleicht zwei bis drei Jahre Arbeit als Staubsaugervertreter die allerbeste Schulung für angehende freiberufliche Fotografen sein könnten...
30.10.2007
Original von Fotomoment
Was mir zur Pressearbeit gerade noch einfällt ist der fehlende Austausch jener, die sich hier tümmeln. Also sozusagen das fehlende gemeinsame Fundament gegenüber den Verlegern der Zeitungen. Jeder handelt seine Preise für sich selbst aus. Mir fällt in meinem Printmedienbereich immer auf, dass sich die Leute, die das teilweise auch professionell betreiben zu wenig austauschen.
Das typische "Einzelkämpfer"-Phänomen.

Freelens und DJV und ver.di versuchen ja ein bißchen, mit "Fotografen-Stammtischen" u.ä. dagegen anzukämpfen.
30.10.2007
Original von Fotomoment
Andererseits muss auch gesagt werden, dass jeder, der meint fotografieren zu können nicht unbedingt weiß, was auf dem Markt tatsächlich verlangt wird. Das soll sich nicht auf jemanden im Speziellen beziehen, aber ein Hinweis zur selbstkritischen Reflexion des eigenen Fotografiehandwerks sein.

Als freiberuflicher Fotograf muß man sich als erstes darüber klar werden, daß die fotografischen Fähigkeiten maximal 50 Prozent ausmachen.

Wobei man schon sagen kann, daß üblicherweise unterstellt wird, daß jemand das auf jeden Fall schon mal genügend beherrscht.

Speziell im Bereich der Pressefotografie, aber auch in anderen Foto-Bereichen, kommt es entscheidend noch auf ganz andere Dinge an: 1.Zuverlässigkeit, 2.Zuverlässigkeit, 3.Zuverlässigkeit. Jeder Redakteur zieht einen "Durchschnittsfotografen", der mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Chronometers immer und von überall rechtzeitig vor Redaktionsschluß gut brauchbare Bilder mitbringt, einem "Fotogenie" vor, das zwar geniale, supertolle Fotos macht - aber leider von jedem dritten Auftrag zu spät mit den Bildern zurückkommt.

Mitdenken können, kundenorientiert denken können, Dinge vorausahnen - darauf kommt es an.
Original von TomRohwer
Speziell im Bereich der Pressefotografie, aber auch in anderen Foto-Bereichen, kommt es entscheidend noch auf ganz andere Dinge an: 1.Zuverlässigkeit, 2.Zuverlässigkeit, 3.Zuverlässigkeit. Jeder Redakteur zieht einen "Durchschnittsfotografen", der mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Chronometers immer und von überall rechtzeitig vor Redaktionsschluß gut brauchbare Bilder mitbringt, einem "Fotogenie" vor, das zwar geniale, supertolle Fotos macht - aber leider von jedem dritten Auftrag zu spät mit den Bildern zurückkommt.

Mitdenken können, kundenorientiert denken können, Dinge vorausahnen - darauf kommt es an.


Das mag für die Tagespresse und Yellowpress stimmen - was sicher so ist - spielt aber z. B. in der Magazinherstellung kaum eine Rolle. Gute brauchbare Bilder sind nicht das was Kunden wollen. Die taugen für den Innenteil im Format von maximal Postkarten. Erfolg hast Du - dort - aber nur, wenn Du zwischendurch auch mal den einen oder anderen Doppelseitenaufmacher raus lässt. Nix schnell schnell, sondern stundenlang im Gebüsch liegen bis der Bock in die Linse schaut und grinst. Wer angesichst der dort üblichen langen Fristen nichst mitbringt ist eh fehl am Platz.

T.

Original von TomRohwer
Als freiberuflicher Fotograf muß man sich als erstes darüber klar werden, daß die fotografischen Fähigkeiten maximal 50 Prozent ausmachen.


Stimmt! Wer sich alleine auf Fotos verläßt hat in der Tat viel zu tun und wird die Knipse alle halbe Jahr erneuern können.
31.10.2007
mach es doch nebenbei und wenn die aufträge so viel werden bis du sie nicht mehr nebenbei packst, dann hast du es geschafft ;)
31.10.2007
Original von TomBichler
[quote]Original von TomRohwer
Speziell im Bereich der Pressefotografie, aber auch in anderen Foto-Bereichen, kommt es entscheidend noch auf ganz andere Dinge an: 1.Zuverlässigkeit, 2.Zuverlässigkeit, 3.Zuverlässigkeit. Jeder Redakteur zieht einen "Durchschnittsfotografen", der mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Chronometers immer und von überall rechtzeitig vor Redaktionsschluß gut brauchbare Bilder mitbringt, einem "Fotogenie" vor, das zwar geniale, supertolle Fotos macht - aber leider von jedem dritten Auftrag zu spät mit den Bildern zurückkommt.

Mitdenken können, kundenorientiert denken können, Dinge vorausahnen - darauf kommt es an.


Das mag für die Tagespresse und Yellowpress stimmen - was sicher so ist - spielt aber z. B. in der Magazinherstellung kaum eine Rolle. [/quote]
Zuverlässigkeit spielt im Magazin-Bereich keine Rolle? Das erlebe ich aber anders...;-)

Gute brauchbare Bilder sind nicht das was Kunden wollen. Die taugen für den Innenteil im Format von maximal Postkarten. Erfolg hast Du - dort - aber nur, wenn Du zwischendurch auch mal den einen oder anderen Doppelseitenaufmacher raus lässt.

Von was für "Magazinen" reden wir jetzt? SPIEGEL, FOCUS, STERN? Mode-Magazine? GEO-Saison? GEO? Mare?

Original von TomRohwer
Als freiberuflicher Fotograf muß man sich als erstes darüber klar werden, daß die fotografischen Fähigkeiten maximal 50 Prozent ausmachen.


Stimmt! Wer sich alleine auf Fotos verläßt hat in der Tat viel zu tun und wird die Knipse alle halbe Jahr erneuern können.[/quote]

Das hast Du jetzt falsch verstanden...
Gähn! ... langsam wird's echt langweilig und -atmig!
a. Nicht die Zuverlässigkeit, sondern der Termindruck sind sekundär. Ersteres ist natürlich oberstes Gebot ...
b. Hätte ich den Ironiemodus anschalten sollen? ....

T.


Original von TomRohwer
[quote]Original von TomBichler
[quote]Original von TomRohwer
Speziell im Bereich der Pressefotografie, aber auch in anderen Foto-Bereichen, kommt es entscheidend noch auf ganz andere Dinge an: 1.Zuverlässigkeit, 2.Zuverlässigkeit, 3.Zuverlässigkeit. Jeder Redakteur zieht einen "Durchschnittsfotografen", der mit der Zuverlässigkeit eines Schweizer Chronometers immer und von überall rechtzeitig vor Redaktionsschluß gut brauchbare Bilder mitbringt, einem "Fotogenie" vor, das zwar geniale, supertolle Fotos macht - aber leider von jedem dritten Auftrag zu spät mit den Bildern zurückkommt.

Mitdenken können, kundenorientiert denken können, Dinge vorausahnen - darauf kommt es an.


Das mag für die Tagespresse und Yellowpress stimmen - was sicher so ist - spielt aber z. B. in der Magazinherstellung kaum eine Rolle. [/quote]
Zuverlässigkeit spielt im Magazin-Bereich keine Rolle? Das erlebe ich aber anders...;-)

Gute brauchbare Bilder sind nicht das was Kunden wollen. Die taugen für den Innenteil im Format von maximal Postkarten. Erfolg hast Du - dort - aber nur, wenn Du zwischendurch auch mal den einen oder anderen Doppelseitenaufmacher raus lässt.

Von was für "Magazinen" reden wir jetzt? SPIEGEL, FOCUS, STERN? Mode-Magazine? GEO-Saison? GEO? Mare?

Original von TomRohwer
Als freiberuflicher Fotograf muß man sich als erstes darüber klar werden, daß die fotografischen Fähigkeiten maximal 50 Prozent ausmachen.


Stimmt! Wer sich alleine auf Fotos verläßt hat in der Tat viel zu tun und wird die Knipse alle halbe Jahr erneuern können.[/quote]

Das hast Du jetzt falsch verstanden...[/quote]

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