wer sind eure vorbilder und idole ? 37

#1
3 months ago
Du findest mich hier, braucht es da mehr? ;-)
Liebe Grüße
RickB
#3
3 months ago
Hi NeoSam,

es gibt viele Fotografen/Fotografinnen, die ich im Bereich Akt/erotische Fotografie interessant finde und deren Arbeiten ich schätze und die mich motivieren EIGENE Ideen zu entwickeln. Deren Stile nachzueifern bzw. diese zu kopieren kam mir allerdings nie in den Sinn. Zu den bekannten Namen zählen sicherlich Ren Hang, Nobuyoshi Araki, Paul Outerbridge Jr., Bettina Rheims, Ryan McGinley, Juergen Teller, Arthur Tress, Robert Mapplethorpe, Atta Kim, Helmut Newton, Richard Kern etc. Hinzu kommen Fotografen aus dem 19. Jahrhundert, deren Werke mich interessieren, wie Lehnert & Landrock. Ansonsten finde ich im Internet oder in Büchern und Zeitschriften immer mal wieder Einzelfotos von mir weniger oder auch gar nicht bekannten Fotografen, die mich auf Ideen bringen, die ich in einem Notizbuch festhalte. Hier auf der Mk haben mich u.a. einige Polaroids von Herr Merzi sehr interessiert, so sehr, dass ich sie für meine Sammlung erworben habe. Die besten Aufnahmen von ihm sind auf der Mk selten zu sehen.
3 months ago
Das sind so viele, und unter den Vorgenannten möchte ich nochmal Bettina Rheims erwähnen, dazu ergänze ich mal mit Sam Haskins, José Ortiz Echagüe, Arthur Fellig aka Weegee, Robert Doisneau, Roy Stuart, Jacques Schumacher, David LaChapelle u.v.a.
Wen ich aber bzgl. MK unbedingt noch erwähnen muß (denn sonst kämen namentlich jetzt hier einige Tier- und Landschaftsfotografen) ist Dahmane Benanteur, dessen erotische NIP-Szenen an den berühmtesten Pariser Sehenswürdigkeiten oder wie er seine Models wie z.B. Laurence in den feinsten Restaurants und Cafés so elegant, mondän und zugleich so aufregend sexy bis frivol präsentierte, sodaß mir seine Werke wohl auch unterbewußt beim Shooting am meisten gegenwärtig sind
3 months ago
Annie Leibovitz. Angeblich weiß sie nie so recht, welche Blende sie nehmen soll. Zumindest sagte sie das in ihrer Master Class.

Und ja, ich versuche auch manchmal, Bilder von Lucien Clergue nachzustellen:


Und nihil.fr finde ich auch interessant:


Ansonsten gucke ich eigentlich immer in pinterest ... also nicht nach spezifischen Vorbildern.
3 months ago
@neosam
1x.com ist auch noch eine erwähnenswerte Plattform.
Du findest dort Fotografen rund um den Globus, auch speziell aus dem Osten.
LG Jos
3 months ago
Jason Lanier
Jordan Matter
John Farrar
3 months ago
Vorbilder, habe ich keine. Ich habe schon seit jeher mein eigenes Ding gemacht.
Natürlich sehr ich immer wieder klasse Aufnahmen von verschiedensten Fotografen, orientiere mich manchmal auch an ihnen, wie an den alten Malern aber deswegen gleich ein Vorbild, nein.
Ich denke es gibt noch 1000de Fotografen Weltweit die fantastische Fotos machen, von denen aber noch keiner etwas gehört hat.
3 months ago
Es gäbe eine endlose Liste von Namen, welche ich als Vorbilder nennen oder besser, von denen ich beinflusst bin, auflisten könnte.

Dazu gehören ganz sicher und weit oben:
Manon, Marlo Broekmans und Diana Blok, Toto Frima. Diese Frauen waren für mich sozusagen eine fotografische Initialzündung.
Jeanloup Sieff und Edward Weston. Frantisek Drtikol, Paolo Roversi, ....... Es würde tatsächlich endlos werden, möchte ich alle aufzählen.
Die Bildhauer Constantin Brancusi, Aristide Maillol, Auguste Rodin, Raffael Benazzi. Oh! Bernini nicht zu vergessen.
Alle grossartigen Maler, die Lichtstimmungen auf die Leinwand zaubern konnten, so dass man nur staunen kann.

Hier in der mk gibt es auch immer wieder hervorragende Bilder zu entdecken. Ich erlaube mir ein paar Namen zu nennen: gilbertf, Let's have a Look, Matt Snowdown Photography, Subwooferin.

Vor ein paar Monaten habe ich einen Fotografen aus Sankt Peterburg entdeckt: Pavel Apletin. Wunderbare und ergreifende Arbeiten.

Ich bin weit davon entfernt meine Bilder als uneingeschränkt gut zu betrachten. Ich bin immer wieder der Meinung, es müsse noch besser werden. Manchmal kommt es vor, dass ich beim betrachten eines Bildes sagen muss: wenn ich nicht wüsste, dass ich diese Fotografie gemacht habe, würde ich sagen, so möchte ich auf fotografieren können. Zum Beispiel das hier:



Freundliche Grüsse, stephan
3 months ago
Ich bin absoluter Brandon Woelfel Fan
3 months ago
Gottseidank keine. Ich gehöre zu den Leuten, die sich von Idolen nicht anspornen sondern einschüchtern lassen - Gitarre verrottet in der Ecke da ich eh nie spielen kann wie Richard Thompson, zeichnen wie Moebius hab ich auch nie gepackt da mir die instant gratification fehlte. Vor Fotografen hatte ich aber nie so großen Respekt, ich mag diese oder jene Bilder und bin sicherlich von dem Fotografen beeinflußt, für den ich jahrelang gearbeitet habe, aber das hier ist jetzt mein Ding bei dem ich mir nicht reinreden lasse. Nur so kann ich dranbleiben. Ich kauf auch keine Fotobücher, besuche keine Fotoausstellungen und habe generell null Respekt vor sogenannten "Starfotografen". Eher vor guten Kollegen in meiner MK-Nische, mit dem Erfolg kommt meist nur die gepflegte Langeweile.
3 months ago
Ich finde die Bilder von Jean-François Jonvelle gut.
#14
3 months ago
@Casa de Chrisso

"....Ich kauf auch keine Fotobücher, besuche keine Fotoausstellungen..."

Was für eine gruselige Vorstellung. Für mich wäre das geistiger Stillstand. Ich bin Bilderjunkie und brauche meine tägliche Dosis an visuellem Input. Das bedeutet aber nicht, dass ich gezielt etwas suche, dass ich irgendie kopieren kann. Ich weiß genau, welche Bilder ich gestalten möchte. Aber zu wissen was ander gerade machen oder was in den Jahrzehnten vor mir gemacht wurde ist mir wichtig. Die visuellen Bilderwelten eben dieser anderen können mich anregen, sei es, dass ich so auf Ideen komme ( z.B. die Verwendung einer bestimmten Farbe, die Haltung eines Körpers, eine Atmosphäre) oder dass sich feststelle, dass ich zu nah an einer bereits vorhandenen Idee dran bin, ich also besser nach anderen Wegen suche. Ich kann mich an anderen Werken erfreuen, mir gefällt es auch, mit anderen Fotografen ins Gespräch zu kommen, mich auszutauschen. Aus diesem Grund mache ich auch gerne Interviews. Ohne Input kann es keine Entwicklung geben. Nichts entsteht wirklich nur aus sich heraus, aus einem Nullpunkt.

Es geht übrigens auch nicht darum, sich von anderen Fotografen oder Fotografinnen einschüchtern zu lassen. Wer etwas Eigenes erschaffen möchte, sollte schon ein gewisses Selbstvertrauen in die eigene Arbeit mitbringen.
3 months ago
@pepper - an Selbstvertrauen in die eigene Arbeit bin ich schon immer gescheitert, da bin ich ein hoffnungsloser Fall. Imposter-Syndrom und so.
Aber nur weil ich keine Fotoausstellungen oder Bücher anschaue fehlt es mir nicht an visueller oder sonstiger Inspiration - ich bin ein absolut visueller Mensch mit viel Fantasie. Erstens, so blöd das klingt, mich inspirieren die Models - also Menschen. Ich sehe ein Gesicht und stelle mir vor wie ich es ablichten möchte. Ich sauge auch Atmosphäre auf und habe alles mögliche an Kopfkino.
Was andere Fotografen angeht, ich schaue schon was hier in der MK abgeht und ziehe meine Schlüsse, da sind sicher auch mal Inspirationen dabei. Aber was die "Stars" angeht, ich könnte vielleicht noch Newton von Adams unterscheiden aber mehr interessiert mich auch nicht... und in der Modefoto/Fineartszene bin ich damals krank geworden, ich kriege bei so "High End" Kram eher eine Mischung aus Würgreiz und Tourettesyndrom. Wohingegen mich z.B. die alten Schnappschüsse meines Großvaters doch eher inspirieren, daher wohl der Hang zum Vintagelook und Analog. Also kurzum, doch, ich habe sicher Einflüsse und Inspirationen, nur nicht von bekannten Fotografen.
3 months ago
@ NeoSam
Deine Frage nach Vorbildern und Idolen finde ich schon gut so, und auch wenn mir jetzt noch Otto Weisser und Eugene Atget sowie wie schon genannt, Jeanloup Sieff einfallen, ist der Stil von Dahmane doch am stärksten inspirierend für mich. Nun im 8.Jahr hier, haben mich gewiß auch die hier präsentierten Bilder beeinflußt, und in der Umsetzung bin ich meist auch deutlich farbiger geblieben. Momentan experimentiere ich mit Adaptern und ca. 40 Jahre alten Objektiven ... aber eher an statischen Motiven. Wer 1988 fotografierte, hatte zur sofortigen Bildkontrolle allenfalls eine Polakassette im Wechsel mit dem 120er Film, und so hätte ich wohl max. 5 Payshootings gemacht - nur um es mal erlebt zu haben. Daß ich bis 2016 jährlich über 10 Shootings machte , ergab sich für mich erst mit der Digitalfotografie.
Meine Favoriten sind ganz klar Helmut Newton, Herb Ritts, Andreas Mühe, Andreas Gursky oder Annie Leibovitz.
Klar, sehr hoch gesteckt, werde ich und viele andere wohl nicht schaffen. Allein die überdrehten Modelhonorare hindern einen ja schon, es wenigstens zu versuchen.
[gone] Christian.W
3 months ago
Vorbilder und Idole nun ja guten Morgen erst mal.

Ich muss ganz ehrlich sein und ich weiß echt nicht ob das gut ist aber, ich habe in der Fotografie generell keinerlei Vorbilder oder Idole.
Ich schaue mir Bilder bzw. Youtube Videos von Fotografen an wie die etwas machen und gut. Ich vergleiche mich mit niemand anderen bzw. möchte so sein wie jemand anderes oder dort hin kommen.
Entweder es klappt so oder nicht. Ich mache auch niemanden nach. Ich habe meinen eigenen Stil.

Nun kann der ein oder andere sagen waaaas, keinerlei Vorbilder oder Idole, dass gibt es ja nicht aber es ist so und gut.

Wünsche allen einen guten Start in die Woche!

Christian
3 months ago
Danke für deine Erläuterungen Casa de Chrisso. LG

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