Wer von euch bearbeitet seine Bilder womit – bzw. warum nicht? 94

5 days ago
lightbox Selbst erstellte Aktionen entsprechend dem gewohnten Workflow halte ich für zweckmäßiger. Es sei denn, man will den Lemmingen im Mainstream-Look folgen.
5 days ago
Wobei einem solche Presets natürlich nur etwas nutzen wenn man grundsätzlich weiß wie sie funktionieren, man also manuell nachkorrigieren kann. Anderenfalls kommen da schnell ganz komische Sachen dabei heraus. Insbesondere wenn es sich um Bildlooks handelt.
Solche kostenlosen ActionPresets sehen auf den Webseiten immer toll aus aber meist schaute es dann bei den eigenen Bilder gaaaaaaanz anders aus! Oft grausam ;-)
Des weiteren ist es nicht so, das man diese Aktionen ausführt und dann ist es fertig. Oft ist trotz allem noch viel Handarbeit nötig.
Da ist man dann schneller wenn man seinen eigenen Workarrount anwendet und daraus ggf eine eigene Aktion aufzeichnet.
Schnell verliert man sich auch darin jedes Bild mit dem gleichen Look zu belegen, was man ja nur zu deutlich auf 1000 Instagramaccount zu sehen bekommt. Wem es gefällt.....
artist de identité inconnue

"Solche kostenlosen ActionPresets sehen auf den Webseiten immer toll aus aber meist schaute es dann bei den eigenen Bilder gaaaaaaanz anders aus! Oft grausam ;-)"

Das liegt aber oftmals nicht an den Presets, sondern an den unerfahrenen/unfähigen Fotografen, die diese Presets auf Fotos anwenden, die absolut nicht dafür geeignet sind.

Schon ewig ein beliebtes Beispiel ist das planlose Hinzufügen von Blendenflecken, wo rein physikalisch gar keine Blendenflecke möglich sind. Und auch der beste "highend cinematic blablabla filter" bringt herzlich wenig, wenn Karl Knips ihn auf das Foto von Marta Muschi, das er im Hinterhof geknipst hat, anwendet.

Nicht diese technischen Mittel ansich sind schlecht, sondern in erster Linie diejenigen, die diese Mittel schlecht bzw. falsch anwenden. Aber selbstverständlich gibt es auch technisch schlecht umgesetzte Presets. Das muß dann aber auch wieder der Fotograf mit seinem Wissen herausfinden, ob sie schlecht sind oder nicht. Im Hobbybereich werden das sicherlich nicht übermäßig viele Fotografen können.
Patrick Michael Weber
[qoute]Das liegt aber oftmals nicht an den Presets, sondern an den unerfahrenen/unfähigen Fotografen, die diese Presets auf Fotos anwenden, die absolut nicht dafür geeignet sind.[/qoute]

Das mit den ""unerfahrenen/unfä....."" wollte ich so nicht schreiben. ;-)
4 days ago
#84 sehr richtige und gute Beobachtung.
Wer nämlich genau das versteht, braucht keine Presets sondern kann sein Bild individuell bearbeiten und das in sehr kurzer Zeit. Das ist ähnlich wie bei der Sanierung eines sehr alten Hauses. Oft ist ein Neubau schneller und wirtschaftlicher.
artist de identité inconnue

"Das mit den ""unerfahrenen/unfä....."" wollte ich so nicht schreiben. ;-)"

Wenigstens verstehen wir uns. Das ist die Hauptsache. ;-)



MAINpics

Aber auch die Anpassung eines Presets kann schnell von der Hand gehen, wenn man weiß man tut. Und auch kann man durch die Analyse von Presets lernen, was genau im Hintergrund passiert.

Entscheidend ist aber eine gewisse Stilsicherheit in Bezug auf das Endergebnis.
4 days ago
"unerfahrenen/unfähigen Fotografen"
vieleicht sollte man fotografieren und Bildbearbeiten trennen................
ich behaupte von mir schon eine gewisse Erfahrung im Studio zu haben und dort ganz ansehbare Resultate zu erzielen, wobei ich aber bei der tieferen Bildbearbeitung sehr schnell an meine Grenzen komme. Warum wohl nehmen so viele Fotografer Bildbearbeiter in Anspruch? (ein guter Formel 1 Fahrer muss auch nicht unbedingt ein guter Mechaniker sein.....)
lightbox

"vieleicht sollte man fotografieren und Bildbearbeiten trennen................"

Man kann das sicherlich noch weiter aufdröseln, wenn man möchte. Bei großen kommerziellen Produktionen gibt es für jeden Handschlag eben auch einzelne Personen bzw. Fachleute.

Ich als Hobbyknipser bearbeite selbst. Und ich baue auch mein Licht ohne die Hilfe eines Lichtassistenten. :-)
Bei Make Up bin ich dagegen auf fremde Hände angewiesen und bei Outfits ebenso.

Für meinen Hobbyanspruch reicht das. Im beruflichen Kontext würde ich allerdings deutlich mehr diversifizieren.
4 days ago
lightbox

Ja, Postproduction ist ein komplett anderer Prozess mit ganz anderen Kompetenzen. Und ja, man kann Aufnahme und Post trennen, sehr gut sogar. Jedoch hat der nachgelagerte Prozess sehr viel Potenzial und man kann sehr kreativ seine gewünschte Bildaussage unterstreichen. Zudem bin ich ohne die notwendige Abstimmung schneller und vor allem flexibler. Manche arbeiten auch in Teams oder immer mit dem selben Bearbeiter. Beide wissen dann irgendwann, was zu tun ist.

Das Beispiel mit der Formel 1 stimmt aber sehr gute Fahrer haben auch oft großes Wissen um die Mechanik.
Wie ich schon einmal erwähnte "trenne" ich so:
Fotografieren, dann die analogen negative oder die digitalen RAWs entwickeln.
Dann erst kommt eine Bildbearbeitung in einer entsprechenden Software wie z.B. Photoshop.

Man muss ein gut entwickeltes RAW nicht zwingend noch mit einer Bildbearbeitung versehen!
#92
3 days ago
artist de identité inconnue wenn ich mir deine Bilder so ansehen ist das für mich schon High End Bearbeitung, Respekt ! und das diese Ergebnisse mit viel Lernen Zeit und Übung verbunden sind ist mir klar. Ich sehe noch einen weiten Weg vor mir.....
3 days ago
Stimmt und zeigt das es auch in der MK genügend SCs gibt die man sich gern Bild für Bild anschaut. Über die redet hier nur Keiner.

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