Bin ich geizig oder verlangen die Modell wirklich zu viel 63
2 days ago
Ja, hier in der MK hat sich viel geändert...
Man findet kaum noch "TFP". Angemessene Preise: Mangelware. Preise, die mit Rechtsanwalts-Honoraren gleichkommen: Jede Menge. Modelle aus den Ländern umzu, die kein Wort Deutsch sprechen, fluten die Setcard-Rubrik...
Kann man alles gut finden, kann man alles akzeptieren - muß man aber nicht!
Man findet kaum noch "TFP". Angemessene Preise: Mangelware. Preise, die mit Rechtsanwalts-Honoraren gleichkommen: Jede Menge. Modelle aus den Ländern umzu, die kein Wort Deutsch sprechen, fluten die Setcard-Rubrik...
Kann man alles gut finden, kann man alles akzeptieren - muß man aber nicht!
#42Report
2 days ago
kommt halt darauf an für was man die Fotos benötigt, mir persönlich sind es die hohen Preise nicht wert. Aber solange es "Fotografen" gibt die bereit sind diese Preise zu zahlen werden die auch verlangt. Gefühlsmäßig sind es oft Schweizer da die eh ein anderes Lohngefüge haben und die Preise für sie eher Penuts sind.
#43Report
2 days ago
MartinWalltree (#chilloutfotografie)
Ja, das wäre für dich der beste Fall. Aber ich habe gar nicht behauptet, dass ich „all dem“ logisch nicht folgen könnte, sondern dass sich mir deine Logik häufig nicht erschließt. Da ist es für dich natürlich am bequemsten, davon auszugehen, ich wollte nicht verstehen. Aber sei versichert: Dem ist nicht so!
Das willst du aber offenbar nicht. Ist okay für mich.
Es tut mir leid, wenn du dich durch meine Argumentation offenbar „ständig in jedem einzelnen Punkt“ persönlich angegriffen und abgewertet fühlst. Ich kann das nirgendwo in meiner Argumentation erkennen und würde da eher eine Überempfindlichkeit deinerseits vermuten. Nicht unüblich heutzutage.
Ich glaube, du meinst einen anderen Post. In meinem ist jedenfalls keine einzige Argumentation, in der ich vom Inhalt abweiche und persönlich werde!? Bestenfalls noch der Punkt, in dem ich sage, dass deine Ansicht, sollte ich sie korrekt verstanden haben, ein tiefergehendes Problem bei dir vermuten lässt. Sorry, wenn dich das triggert.
Im besten Fall ist es unglaubwürdig, wenn Du behauptest all dem logisch überhaupt nicht folgen zu können. Manchmal liegt es wohl auch vor allem am Nicht-Wollen, weil sonst eigene Standpunkte ins Wanken geraten würden.
Ja, das wäre für dich der beste Fall. Aber ich habe gar nicht behauptet, dass ich „all dem“ logisch nicht folgen könnte, sondern dass sich mir deine Logik häufig nicht erschließt. Da ist es für dich natürlich am bequemsten, davon auszugehen, ich wollte nicht verstehen. Aber sei versichert: Dem ist nicht so!
Ich kann es Dir jedenfalls nur erklären aber nicht für Dich verstehen.
Das willst du aber offenbar nicht. Ist okay für mich.
Weißt Du, Deine Sichtweisen könnte ich auch ständig in jedem einzelnen Punkt auf der persönlichen Ebene kommentierend abwerten und Dir irgendwelche Probleme, Defizite oder angebliches Unvermögen andichten.
Es tut mir leid, wenn du dich durch meine Argumentation offenbar „ständig in jedem einzelnen Punkt“ persönlich angegriffen und abgewertet fühlst. Ich kann das nirgendwo in meiner Argumentation erkennen und würde da eher eine Überempfindlichkeit deinerseits vermuten. Nicht unüblich heutzutage.
Aber so ein Diskussionsstil, der das Thema ständig von der inhaltlichen auf die persönliche Ebene zieht, muss dennoch nicht sein.
Ich glaube, du meinst einen anderen Post. In meinem ist jedenfalls keine einzige Argumentation, in der ich vom Inhalt abweiche und persönlich werde!? Bestenfalls noch der Punkt, in dem ich sage, dass deine Ansicht, sollte ich sie korrekt verstanden haben, ein tiefergehendes Problem bei dir vermuten lässt. Sorry, wenn dich das triggert.
#44Report
2 days ago
MartinWalltree (#chilloutfotografie). Dass du meine Fotos erkennst, ohne nach dem Absendernamen zu schauen: Danke, das ist ein erfreuliches Kompliment!
Dass blanke Brüste mehr Klicks bringen als bedeckte, hab ich gesehen. Damit kann ich gut leben.
Dass manche Kamera-den auch deshalb Akt shooten, um mal mit einer nackten Frau alleine zu sein, kann ich verstehen. Trifft halt auf mich nicht zu. Dass Ecki sich da gleich wieder mit seiner eigenen 'Logik' verkünsteln muss: wen wundert's?
Für mich ist Modefotografie zuerst mal INSZENIERUNG. Dabei macht das Styling eben auch großen Spaß.
Nicht jedes Outfit passt zu jedem Modeltyp! Und nicht jede Location zu jedem Outfit. Wenn's dann aber passt: Ahhh.
Und: Upload!
P.S.: "umfriesieren" können sich Models eigentlich nur in Städten wie Emden oder Aurich. ;-)))
Dass blanke Brüste mehr Klicks bringen als bedeckte, hab ich gesehen. Damit kann ich gut leben.
Dass manche Kamera-den auch deshalb Akt shooten, um mal mit einer nackten Frau alleine zu sein, kann ich verstehen. Trifft halt auf mich nicht zu. Dass Ecki sich da gleich wieder mit seiner eigenen 'Logik' verkünsteln muss: wen wundert's?
Für mich ist Modefotografie zuerst mal INSZENIERUNG. Dabei macht das Styling eben auch großen Spaß.
Nicht jedes Outfit passt zu jedem Modeltyp! Und nicht jede Location zu jedem Outfit. Wenn's dann aber passt: Ahhh.
Und: Upload!
P.S.: "umfriesieren" können sich Models eigentlich nur in Städten wie Emden oder Aurich. ;-)))
#45Report
2 days ago
bareBEAUTY schrieb: deine Ansicht, sollte ich sie korrekt verstanden haben, ein tiefergehendes Problem bei dir vermuten lässt. Sorry, wenn dich das triggert.
Eine passiv-aggressive Entschuldigung zu einem Deiner Nonsens-Vorwürfe? Keine Sorge, so triggerst Du keinen. Du zeigst nur, dass Du eben mit anderen Meinungen einfach gar nicht vernünftig umgehen kannst. Ich habe geschrieben, dass es mir um die Sache geht. Dir offensichtlich nicht. Wir haben eben nicht viel gemeinsam. Gut so.
#46Report
2 days ago
PetersPhotos schrieb: Dass du meine Fotos erkennst, ohne nach dem Absendernamen zu schauen: Danke, das ist ein erfreuliches Kompliment!
Ja, das stimmt wohl.
umfriesieren können sich Models eigentlich nur in Städten wie Emden oder Aurich. ;-)))
Hehehe. Jetzt wo ich das so sehe, kann ich Dir da nur zustimmen. :-D Also was ich meinte, ist denke ich trotz des Ausflugs ins friesische klar. Es hilft halt der Diversität der Fotos, wenn ein Model in der Lage ist quasi mit mehreren Fri(e ;-))suren in einer zum Shooting zu erscheinen und es auch kaum Zeit kostet sie zu wechseln. Eben noch Zöpfe, dann Hochsteckfrisur, dann offene Haare. Auch die Wirkung des Outfits erhöht dieser Wechsel ggf. Das erhöht den Wert des Shootings für mich und letztendlich ist es in jeder Branche und bei jeder Dienstleistung ja das gleiche. Preis-/Leistung ist nicht unbedingt billig, sondern Value for Money. Und der ist dann natürlich gut. Das ist dann auch der Unterschied zu den Models, die solche Skills eigentlich nicht haben und trotzdem schon stolze Preise aufrufen. Aber die sehe ich hier nicht gerade in so großer Zahl. Am häufigsten begegnen sie einem hier als Totschlagargument von TfP-only Fotografen.
Für mich ist Modefotografie zuerst mal INSZENIERUNG. Dabei macht das Styling eben auch großen Spaß.
Nicht jedes Outfit passt zu jedem Modeltyp! Und nicht jede Location zu jedem Outfit. Wenn's dann aber passt: Ahhh.
Ja, das macht mir auch immer große Freude und früher habe ich auch nur Fashion geshootet. Es hat gereicht, ich habe nichts vermisst. Heute shoote ich auch Akt. Nicht um mal eine Frau nackt zu sehen. Einfach weil ich irgendwann das Gefühl hatte, ich verkneife mir da unnötig etwas. Heute mach ich einfach beides und beides hat seinen Charme für mich. Auf jeden Fall ist für mich nackt nicht besser als gut angezogen, was man hier ja rein quantitativ schon manchmal meinen könnte.
#47Report
2 days ago
Was mir zuletzt bei den Beiträgen hängen geblieben ist, dass Fotografen ausführlich den Wert des Modellstehens beschreiben und damit erklären, warum Modelle viel Geld verlangen können, das man gefälligst auch zahlen soll, wenn man fotografiert. Okayokay. Die aufgeworfene Frage des Wertes des Fotografierens, die gestellt wurde, wurde dagegen als nicht relevant vom Tisch gewischt. Warum darüber nicht nachgedacht werden soll, verstehe ich nicht, umso weniger, als am Ende das fotografierte Bild stehen soll (wofür wir Fotografen wesentlich stehen). Da beides Werte in diesem Machensprozess sind, sollte man sie doch auch gleichzeitig betrachten, oder?
Für mich liest es sich so, als ob der relevanteste=teuerste Wert im Bild die Modelgage ist und sein sollte und nicht die Arbeit des Fotografen.
(Im Profigeschäft ist das im allgemeinen Durchschnitt noch nicht so, dass der Fotograf nicht zählt. Aber das ist nur mal ein Vergleich fürs Wertedenken, Ausnahmen dabei nicht berücksichtigt.)
Um diese Abwägung geht es doch hauptsächlich, oder?
Für mich liest es sich so, als ob der relevanteste=teuerste Wert im Bild die Modelgage ist und sein sollte und nicht die Arbeit des Fotografen.
(Im Profigeschäft ist das im allgemeinen Durchschnitt noch nicht so, dass der Fotograf nicht zählt. Aber das ist nur mal ein Vergleich fürs Wertedenken, Ausnahmen dabei nicht berücksichtigt.)
Um diese Abwägung geht es doch hauptsächlich, oder?
#48Report
2 days ago
Marcello Rubini Ich finde Du hast Recht. Der Wert des Fotografen wird nie genannt. Nicht alle (ich wiederhole NICHT ALLE) überspielen mit posingsicheren, professionellen Models Ihre eigene Unzulänglichkeit und Unsicherheit und sehen den Wert daher einfach auch nicht. Das sage ich ohne Wertung, sondern nur als Feststellung. Daran ist auch erstmal nichts verwerfliches. Keiner von uns ist mit ner Kamera und dem Können damit umzugehen zur Weltgekommen.
#49Report
2 days ago
Um es vielleicht etwas klarer zu sagen: Wenn ein Fotograf über zu hohe Modell-Honorare klagt, meint er doch im Verhältnis zum Ganzen. Also letztlich dem entstandenen Foto. Und in den ''Wert'' des Ergebnisses gehören doch alle sinnvollen Inputs rein. (Hobbyarbeit verschiebt vielleicht ETWAS die Anteile im Vergleich zu kommerzieller Einschätzung.)
Wenn das Modelhonorar dabei offensichtlich einen zu unverhältnismäßigen Anteil hat, muss man an dieser Erkenntnis entlang diskutieren, gerade unter den Bildermachern.
Ich persönlich schätze meine Bilder nicht für so hochwertig ein, dass sie die geforderten Modelhonorare gut verkraften und dabei mein Anteil angemessen im Vordergrund steht.
Wenn das Modelhonorar dabei offensichtlich einen zu unverhältnismäßigen Anteil hat, muss man an dieser Erkenntnis entlang diskutieren, gerade unter den Bildermachern.
Ich persönlich schätze meine Bilder nicht für so hochwertig ein, dass sie die geforderten Modelhonorare gut verkraften und dabei mein Anteil angemessen im Vordergrund steht.
#50Report
2 days ago
Marcello Rubini schrieb: Wenn das Modelhonorar dabei offensichtlich einen zu unverhältnismäßigen Anteil hat, muss man an dieser Erkenntnis entlang diskutieren, gerade unter den Bildermachern.
Ich persönlich schätze meine Bilder nicht für so hochwertig ein, dass sie die geforderten Modelhonorare gut verkraften und dabei mein Anteil angemessen im Vordergrund steht.
So gesehen dürfte ich nicht mehr Essen gehen. Die Kosten des Restaurantbesuchs haben einen unverhältnismäßigen hohen Anteil an der Sättigung, wenn zwei Käsebrote für vielleicht 3 Euro es eben auch tun. Wenn ich Essen gehen will, will ich aber essen gehen und nicht nur satt werden oder den Wert von irgendetwas bemessen. Dann kostet der Restaurantbesuch am Ende halt 50+ Euro pro Person und ich verschwende keinen Gedanken daran. Es würde mir keinen Spaß machen, wenn ich bei jedem Bissen nur an die Kosten denken würde. Das gönnt man sich, weil man eine gute Zeit haben und es genießen will. Und beim Essen gehen kommt weniger raus, als bei der Fotografie, nämlich nur ein Haufen Sch... ;-)
Viele Hobbys kosten viel Geld. Man gibt das Geld dafür aus, weil man Spaß daran hat. Den Spaß kann man sich auch damit verderben, daran rumzumachen, was das alles kostet. Ich mache das nicht. Etwas anderes ist es, wenn man es sich schlicht nicht leisten kann. Aber dann ist das Thema, dass man es sich persönlich nicht leisten kann und nicht, dass andere angeblich etwas falsch machen oder falsch sehen.
#51Report
2 days ago
MartinWalltree (#chilloutfotografie) #51: Wenn das Essen teuer war und der Genuss als Ganzes durchschnittlich, empfinde ich das rückblickend auch unverhältnismäßig. Nein, es geht nicht um Geiz. Es geht um Unverhältnismäßigkeit.
Und für mich ist ein Model kein Konsum, sondern ein Teil des Prozesses Bild.
'' ich verschwende keinen Gedanken daran. '' - dann bist du in der Diskussion wohl falsch aufgehoben.
Und für mich ist ein Model kein Konsum, sondern ein Teil des Prozesses Bild.
'' ich verschwende keinen Gedanken daran. '' - dann bist du in der Diskussion wohl falsch aufgehoben.
#52Report
2 days ago
MartinWalltree (#chilloutfotografie)
Models haben auch Spaß an ihrem Hobby, müssen aber keinen Cent dafür ausgeben, sondern lassen es sich von anderen Hobbyisten (und Profis) bezahlen.
Da fragt man sich doch: Warum gilt für's Modeln ein anderer Maßstab als für alle anderen? Wo ist der Spaß dabei, nicht nur das eigene Hobby finanzieren zu müssen, sondern das anderer Hobbyisten gleich mit?
Viele Hobbys kosten viel Geld. Man gibt das Geld dafür aus, weil man Spaß daran hat.
Models haben auch Spaß an ihrem Hobby, müssen aber keinen Cent dafür ausgeben, sondern lassen es sich von anderen Hobbyisten (und Profis) bezahlen.
Da fragt man sich doch: Warum gilt für's Modeln ein anderer Maßstab als für alle anderen? Wo ist der Spaß dabei, nicht nur das eigene Hobby finanzieren zu müssen, sondern das anderer Hobbyisten gleich mit?
#53Report
2 days ago
@ MartinWalltree
So war das schon vor 10, vor 20 und auch vor 100 Jahren - und deshalb ist es für den einen völlig ok, 1000 € an einem Tag auszugeben, und dem anderen sind 100 € schon zuviel. Dann macht eben der die Shootings, der die 1000 € zur Verfügung hat, und vielleicht ist es dem anderen wichtiger, die 100 € erst mal zu sparen - sei es für ein Motorrad oder für eine Yacht in San Remo.
Aber dann ist das Thema, dass man es sich persönlich nicht leisten kann und nicht, dass andere angeblich etwas falsch machen oder falsch sehen.
So war das schon vor 10, vor 20 und auch vor 100 Jahren - und deshalb ist es für den einen völlig ok, 1000 € an einem Tag auszugeben, und dem anderen sind 100 € schon zuviel. Dann macht eben der die Shootings, der die 1000 € zur Verfügung hat, und vielleicht ist es dem anderen wichtiger, die 100 € erst mal zu sparen - sei es für ein Motorrad oder für eine Yacht in San Remo.
#54Report
2 days ago
Nun, das Problem mit zu teuren Models , bzw. die Beschwerden darüber, könnte man ja einfach lösen. Das Zeuberwort lautet Transparenz. Würde jedes Paymodel ihre Rahmenpreisvorstellungen ins Profil aufnehmen könnte man zum Beispiel auch die Suchfunktion dementsprechend anpassen. Wenn jemand nur bis Summe X zahlen will, kann er sich exakt diesen Kreis anzeigen lassen. Dann wäre auch niemand "schockiert" wenn das Model 50 Euro mehr verlangt.
#55Report
2 days ago
#54 Es wird hier stets darauf hingewiesen, dass die Preise der Models ein Problem der Fotografen sind, nämlich ob sie sich die Modelpreise leisten können/wollen oder nicht. Mir geht es aber darum, ob das Preisniveau überhaupt angemessen ist oder nicht. Warum ist das denn eine blöde Perspektive?
#56Report
2 days ago
bareBEAUTY
Dir ist bekannt, was beispielsweise Berufsfußballer wohlgemerkt nicht verdienen, sondern von Vereinen bekommen? Aber nicht nur dort. Auch in der übrigen Unterhaltungsindustrie sieht es ähnlich aus. Über manche Vorstandsgehälter und deren Berechtigung breite ich besser den Mantel des Schweigens aus. Nur mal so. Das könnte man so beliebig weiterführen.
Eigentlich müssten zu aller erst einmal viele meiner Berufskollegen Tag täglich voll Recht jammern. Oder nehmen nicht etwas mehr oder weniger Begabte, die sich Fotografen nennen, viele derer Jobs weg?
Wie sieht es eigentlich insoweit mit einer Versteuerung aus? Ich komme mir bei diesen TfP Geschäften jedenfalls vor, als wären wir noch im Mittelalter. Damals tauschte man auch alles was sich anbot. Allerdings war der Begriff Steuern in vielen Bereichen damals noch ein Fremdwort. Und heute?
Müssten nicht auch für diese Geschäfte unter der Hand, und nichts anderes sind für mich Vereinbarungen wie ´ ich stehe dir als Model zur Verfügung, dafür bekomme ich bildliche Ergebnisse als Gegenleistung´, versteuert werden? Für mich riecht das sehr, sehr intensiv nach SCHWARZARBEIT!
Dir ist bekannt, was beispielsweise Berufsfußballer wohlgemerkt nicht verdienen, sondern von Vereinen bekommen? Aber nicht nur dort. Auch in der übrigen Unterhaltungsindustrie sieht es ähnlich aus. Über manche Vorstandsgehälter und deren Berechtigung breite ich besser den Mantel des Schweigens aus. Nur mal so. Das könnte man so beliebig weiterführen.
Eigentlich müssten zu aller erst einmal viele meiner Berufskollegen Tag täglich voll Recht jammern. Oder nehmen nicht etwas mehr oder weniger Begabte, die sich Fotografen nennen, viele derer Jobs weg?
Wie sieht es eigentlich insoweit mit einer Versteuerung aus? Ich komme mir bei diesen TfP Geschäften jedenfalls vor, als wären wir noch im Mittelalter. Damals tauschte man auch alles was sich anbot. Allerdings war der Begriff Steuern in vielen Bereichen damals noch ein Fremdwort. Und heute?
Müssten nicht auch für diese Geschäfte unter der Hand, und nichts anderes sind für mich Vereinbarungen wie ´ ich stehe dir als Model zur Verfügung, dafür bekomme ich bildliche Ergebnisse als Gegenleistung´, versteuert werden? Für mich riecht das sehr, sehr intensiv nach SCHWARZARBEIT!
#57Report
2 days ago
brennweite72
#55: Das ist eine Theorie, die den Praxistest aber kaum bestehen würde. Zum einen ist die Vorstellung, dass an der MK noch irgendein Handschlag zur Optimierung getan wird, ziemlich utopisch. Zum anderen würde die Liste bei den meisten leer bleiben, weil die Gagenforderungen zu hoch wären. Und da Geduld keine Stärke der Fotografen ist, würden sie ihre Zahlungsbereitschaft so lange erhöhen, bis die Liste nicht mehr leer ist. Und das ist – ganz ohne Suchfunktion – genau die Situation, die wir aktuell haben.
#55: Das ist eine Theorie, die den Praxistest aber kaum bestehen würde. Zum einen ist die Vorstellung, dass an der MK noch irgendein Handschlag zur Optimierung getan wird, ziemlich utopisch. Zum anderen würde die Liste bei den meisten leer bleiben, weil die Gagenforderungen zu hoch wären. Und da Geduld keine Stärke der Fotografen ist, würden sie ihre Zahlungsbereitschaft so lange erhöhen, bis die Liste nicht mehr leer ist. Und das ist – ganz ohne Suchfunktion – genau die Situation, die wir aktuell haben.
#58Report
2 days ago
Norbert Hess
Ich bin kein Steuerfachmann, aber da eben weder Dienst- noch Werkleistungen erbracht und kein Entgelt in irgendeine Richtung gezahlt wird, spricht das, meines Wissens nach, eher gegen den Tatbestand der Schwarzarbeit. Ein Steuerexperte möge uns hier erleuchten.
Für mich riecht das sehr, sehr intensiv nach SCHWARZARBEIT!
Ich bin kein Steuerfachmann, aber da eben weder Dienst- noch Werkleistungen erbracht und kein Entgelt in irgendeine Richtung gezahlt wird, spricht das, meines Wissens nach, eher gegen den Tatbestand der Schwarzarbeit. Ein Steuerexperte möge uns hier erleuchten.
#59Report
2 days ago
@ Marcello Rubini
Die Überlegung, ob das Preisniveau überhaupt angemessen ist, ist keineswegs "blöd". Sicherlich könnte man "posieren" so wie Raumpflege, Friseur, Pizzakurier, Bedienung in einer bestimmten Lohnspanne einordnen und dann z.B. 25 € für Portrait & Lifestyle und 40 € für Dessous & Akt listen, was ja eh schon deutlich über manchen Mindestlöhnen wäre. Das wäre dann die Hälfte dessen, was offenbar derzeit üblich ist.
Es steht doch jedem Fotografen frei, diesen "halben" Tarif vorzuschlagen, wie auch jedes Model dies akzeptieren kann oder nicht.
Wer einen Klempner braucht, weil kein Warmwasser kommt, hat auch die Wahl : Soforthilfe für 450 € und dann gleich warm duschen, oder eine Woche kalt duschen, bis der "super-nice-price" Klempner für 200 € vorbeikommt.
Die Überlegung, ob das Preisniveau überhaupt angemessen ist, ist keineswegs "blöd". Sicherlich könnte man "posieren" so wie Raumpflege, Friseur, Pizzakurier, Bedienung in einer bestimmten Lohnspanne einordnen und dann z.B. 25 € für Portrait & Lifestyle und 40 € für Dessous & Akt listen, was ja eh schon deutlich über manchen Mindestlöhnen wäre. Das wäre dann die Hälfte dessen, was offenbar derzeit üblich ist.
Es steht doch jedem Fotografen frei, diesen "halben" Tarif vorzuschlagen, wie auch jedes Model dies akzeptieren kann oder nicht.
Wer einen Klempner braucht, weil kein Warmwasser kommt, hat auch die Wahl : Soforthilfe für 450 € und dann gleich warm duschen, oder eine Woche kalt duschen, bis der "super-nice-price" Klempner für 200 € vorbeikommt.
#60Report
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Ich gebe hunderte EUROS pro Jahr aus
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Ich biete nur TFP an
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Ich gebe tausende EUROS pro Jahr aus
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Ich gebe mehr als EUR 10'000 pro Jahr aus
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Ich gebe mehr als EUR 25'000 pro Jahr aus
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In der Regel aber stelle ich die Outfits. Ich kann nicht erwarten, dass die Models genau meinen Geschmack mitbringen. Nach all den Shootings ist für mich das Outfit ein ganz wichtiger Bestandteil für den Ausdruck des Models und kommt in der Wichtigkeit noch vor Licht und Set.
Und wenn ich merke, dass sich ein Model in ein bestimmtes Kleidungsstück verguckt hat, dann kann es das auch gerne behalten.
Und das ist völlig unabhängig ob TfP oder Pay.