Was ist eigentlich TFP? 77

20.12.2006
TFP gibt es solange es Fotomodels gibt
Ich würde sogar wetten das das erste fotografierte Model weder Geld noch eine Abzug bekommen hat.

Wenn du bis jetzt immer Geld bekommen hast sie froh
du bist vermutlich immer an großzügige Hobbyfotografen geraden die es gut mit die meinten.
20.12.2006
....dieser thread ist wohl eher als werbung für die magazin-seite gedacht....oder? dieses thema wurde hier schon so unzählige male diskutiert.....


word.... wieder mal ein paar klicks ranschaffen ;-)
20.12.2006
Savanna, bitte provozier hier nicht wieder eine Grundsatzdiskussion ob TfP Sinn macht oder nicht.
Dein Nickname macht deine Einstellung schon recht deutlich, hier ist allerdings ein Thread über TfP - wenn du nichts davon hälst, einfach weitergehen :)

@Gianfranco: Klar kann man auch kommerzielle Nutzungsrechte teilen. Der Artikel ist ok, deckt eben nicht alles ab.

Ich denke es ist wichtig, klarzustellen, dass TfP keineswegs irgendeine Aussage über die Qualität macht. Weder positiv, noch negativ und dass eben dieser Irrglaube, man könne nur mit Payshootings gute Bilder erreichen, nicht zutrifft - es gibt überall gute und schlechte Ergebnisse.



ich habe die diskussion nicht begonnen, und ich lasse mir von dir wohl nicht den mund verbieten.
Ich zitiere :

"Bei einem Shooting von ca. 3 Stunden entstehen mitunter 500 oder weit mehr Aufnahmen! "
Wer kommt nur zu so einer irrigen Annahme ??? Pro Minute 3 Bilder .... (mal ohne Pausen und Umbau gerechnet) ...


Du wirst dich wundern, ich habe vor Kurzem erst einem Gespräch zweier Fotografen zugehört, die sich damit brüsteten, bei ihren Shootings über 1.000 Bilder gemacht zu haben. Manche Fotografen sehen das als "Qualitätskriterium" an. Ich habe am Anfang meiner Laufbahn auch oft den "Hahn" durchgedrückt und die Serienfunktion war an. Da ist so einen Zahl nicht unrealistisch, sie steigert nur in aller Regel nicht die Qualität der Fotos und macht einen Haufen Arbeit beim Aussortieren. Aber da auch viele Einsteiger/Anfänger/Vielknipser in Sachen TFP unterwegs sind, es draüberhinaus noch das Stilmittel der Übertreibung gibt, gehört die Zahl da schon hin.
@Gianfranco: Klar kann man auch kommerzielle Nutzungsrechte teilen. Der Artikel ist ok, deckt eben nicht alles ab.

Ich denke es ist wichtig, klarzustellen, dass TfP keineswegs irgendeine Aussage über die Qualität macht. Weder positiv, noch negativ und dass eben dieser Irrglaube, man könne nur mit Payshootings gute Bilder erreichen, nicht zutrifft - es gibt überall gute und schlechte Ergebnisse.


Na, ein paar Ergänzungen als eigenen Artikel haben wir natürlich schon in Arbeit, grins. Das Thema "Model" soll ja weiter wachsen.
20.12.2006
[quote][quote]sorry Boris aber das ist falsch. TFP ist das was vertraglich festgelegt ist. Das alte "time for prints" gibts eh kaum noch.

anTon


Aber dann kannst Du tfp als begriff gleich mal in die Tonne werfen und sagen Vertrag mit Nutzungsregelungen für beide Seiten, aber ohne Honorar für Modell, oder Fotograf. Im Grunde gibt es tfp eigentlich nicht mehr.

LG
Boris[/quote]
Deswegen beschreibt TfP hauptsächlich die Form der Entlohnung beider Seiten und nicht irgendwelche Nutzungsrechte, Ansprüche oder sonstwas.
Der Begriff hat sich lediglich etwas gewandelt, weg von den prints, hin zu einer CD o.ä.[/quote]

Dann ist es doch völlig inkonsequent an dem Begriff festhalten zu wollen. Das ist doch nicht viel mehr als ein testshooting. Nutzungsrechte sind geldwerte Rechte.

cu
bsm
[quote]sorry Boris aber das ist falsch. TFP ist das was vertraglich festgelegt ist. Das alte "time for prints" gibts eh kaum noch.

anTon


Aber dann kannst Du tfp als begriff gleich mal in die Tonne werfen und sagen Vertrag mit Nutzungsregelungen für beide Seiten, aber ohne Honorar für Modell, oder Fotograf. Im Grunde gibt es tfp eigentlich nicht mehr.

LG
Boris[/quote]
Das eine ist der Vertrag, das andere TFP. Ich glaube, du würfelst das durcheinander
20.12.2006
ich habe die diskussion nicht begonnen, und ich lasse mir von dir wohl nicht den mund verbieten.

Ich verbiete niemandem was, wollte nur nicht, dass hier wieder eine Diskussion über für und wider eines TfP sinniert wird, denn im Moment sind wir hier noch sachlich ;)
[quote][quote][quote]sorry Boris aber das ist falsch. TFP ist das was vertraglich festgelegt ist. Das alte "time for prints" gibts eh kaum noch.

anTon


Aber dann kannst Du tfp als begriff gleich mal in die Tonne werfen und sagen Vertrag mit Nutzungsregelungen für beide Seiten, aber ohne Honorar für Modell, oder Fotograf. Im Grunde gibt es tfp eigentlich nicht mehr.

LG
Boris[/quote]
Deswegen beschreibt TfP hauptsächlich die Form der Entlohnung beider Seiten und nicht irgendwelche Nutzungsrechte, Ansprüche oder sonstwas.
Der Begriff hat sich lediglich etwas gewandelt, weg von den prints, hin zu einer CD o.ä.[/quote]

Dann ist es doch völlig inkonsequent an dem Begriff festhalten zu wollen. Das ist doch nicht viel mehr als ein testshooting. Nutzungsrechte sind geldwerte Rechte.

cu
bsm[/quote]

Aber es geht ja in dem Artikel nicht um die Konsequenz, sondern die Erläuterung eines sehr gebräuchlichen Begriffs.
20.12.2006
Dann ist es doch völlig inkonsequent an dem Begriff festhalten zu wollen. Das ist doch nicht viel mehr als ein testshooting. Nutzungsrechte sind geldwerte Rechte.

So ist es eben mit Begriffen, die sich eingebürgert haben, auch wenn sie den Sinn wortwörtlich nicht mehr ganz treffen.
"Testshooting" ist wieder etwas anderes und hat einen Charakter einer geplanten weiteren Zusammenarbeit, was TfP wiederum nicht impliziert.
20.12.2006
[quote]ich habe die diskussion nicht begonnen, und ich lasse mir von dir wohl nicht den mund verbieten.

Ich verbiete niemandem was, wollte nur nicht, dass hier wieder eine Diskussion über für und wider eines TfP sinniert wird, denn im Moment sind wir hier noch sachlich ;)[/quote]

nichts anderes habe ich im sinn, wenn ich meine meinung zum thema sage.
20.12.2006
[quote][quote]sorry Boris aber das ist falsch. TFP ist das was vertraglich festgelegt ist. Das alte "time for prints" gibts eh kaum noch.

anTon


Aber dann kannst Du tfp als begriff gleich mal in die Tonne werfen und sagen Vertrag mit Nutzungsregelungen für beide Seiten, aber ohne Honorar für Modell, oder Fotograf. Im Grunde gibt es tfp eigentlich nicht mehr.

LG
Boris[/quote]
Das eine ist der Vertrag, das andere TFP. Ich glaube, du würfelst das durcheinander[/quote]

*grins* nee,... der Begriff tfp ist meiner Meinungnach ebenso deplatziert, wie pay. Weder das eine, noch das andere sagen wirklich was aus. Vertrag ist das was abgemacht ist, egal ob schriftlich, oder mündlich, oder konkludent.

cu
Boris
20.12.2006
*grins* nee,... der Begriff tfp ist meiner Meinungnach ebenso deplatziert, wie pay. Weder das eine, noch das andere sagen wirklich was aus. Vertrag ist das was abgemacht ist, egal ob schriftlich, oder mündlich, oder konkludent.

:) Und dennoch kann man mit den jeweils 3 Buchstaben klipp und klar sagen, ob man das des Geldes wegen oder der Bilder (und des Spaßes) wegen macht.

Wenn ein Model schreibt "nur pay", dann ist für mich klar, dass das Model mit dem Shooting Geld verdienen will (egal wie viel), oder sie hat schlechte Erfahrungen mit TfP, das ist aber eine andere Baustelle...

Ich finde die Begriffe relativ klar, auch wenn wörtlich übersetzt TfP wie gesagt gar keinen Sinn macht heutzutage. Im Übrigen finde ich es schade, dass ein Model mittlerweile gar keine Prints mehr haben möchte (gut, kostenlos nimmt sie sie, aber das ist wieder was anderes). Gerade ausbelichtete Bilder haben eine ganz andere Wirkung und einen größeren Erinnerungswert. Aber das ist etwas OffTopic :D
20.12.2006

*grins* nee,... der Begriff tfp ist meiner Meinungnach ebenso deplatziert, wie pay. Weder das eine, noch das andere sagen wirklich was aus. Vertrag ist das was abgemacht ist, egal ob schriftlich, oder mündlich, oder konkludent.
cu
Boris

Doch, sie umreißen grob das Wesentliche: Geld fließt oder nicht. Dahinter stehen Haltungen, das ist mir das Wichtige dabei. Tfp oder Pay ist für mich ein Sortierkriterium in Sachen Haltung und Wollen.

(edit: meint dasselbe wie copy sagt, unsere Beiträge haben sich überschnitten...)
20.12.2006
Hochladfehler, war doppelt. Pardon
20.12.2006
[quote]*grins* nee,... der Begriff tfp ist meiner Meinungnach ebenso deplatziert, wie pay. Weder das eine, noch das andere sagen wirklich was aus. Vertrag ist das was abgemacht ist, egal ob schriftlich, oder mündlich, oder konkludent.

:) Und dennoch kann man mit den jeweils 3 Buchstaben klipp und klar sagen, ob man das des Geldes wegen oder der Bilder (und des Spaßes) wegen macht.

Wenn ein Model schreibt "nur pay", dann ist für mich klar, dass das Model mit dem Shooting Geld verdienen will (egal wie viel), oder sie hat schlechte Erfahrungen mit TfP, das ist aber eine andere Baustelle...

Ich finde die Begriffe relativ klar, auch wenn wörtlich übersetzt TfP wie gesagt gar keinen Sinn macht heutzutage. Im Übrigen finde ich es schade, dass ein Model mittlerweile gar keine Prints mehr haben möchte (gut, kostenlos nimmt sie sie, aber das ist wieder was anderes). Gerade ausbelichtete Bilder haben eine ganz andere Wirkung und einen größeren Erinnerungswert. Aber das ist etwas OffTopic :D[/quote]

Das mit der "Grundhaltung" stimmt schon, kann man klar aussortieren, und weis woran man fürs erste ist. Aber ne Definition macht eben heute keinen Sinn mehr.

Mit den Ausbelichtungen hast Du übrigens Recht.
Danke Marcello.
TFP ist wohl eine Erfindung der Hobbyfotografen, richtigerweise gibt es das nicht.

Es gibt nur den Begriff eines Testshootings.

Test: Fotograf testet ein Model für eventuelle Auftragsshootings; Weder Model noch Fotograf darf die gemachten Bilder in irgendeiner Weise nutzen. Sollen die Bilder dennoch verwendet werden bedarf es eines Vertrages, in denen die Nutzungsrechte geregelt werden. So mal die richtige Deutung des Begriffes...
Model zahlt nichts, Fotograf bezahlt nichts....

Ein Time for Print- Shooting ist eine Form eines Pay-Shootings wo die Verwendung der Bilder geregelt ist.

Model stellt ihre Zeit kostenlos zur Verfügung, Fotograf ebenso
Model zahlt eventuelle Kosten selbst ( Anfahrt, Spesen etc.)
Fotograf zahlt eventuelle Kosten selbst ( Anfahrt, Kosten Studio, Spesen etc.)
Jeder investiert Geld egal wie auch immer....

Im Bereich des Pay sind wir dann, wenn die Bilder in irgendeiner Form commerziell verwendet werden. Absprachen werden in schriftlicher Form geregelt, Beteiligungen bei Verkauf der Bilder von beiden Seiten,Erlaubnis zur Veröffentlichungen zwecks Eigenwerbung, Book, Internetpräsenz etc.

Auch das dürfte selbstverständlich sein, das ein gegenseitiger Vertrag in schriftlicher Form abgeschlossen wird, damit alle Parteien abgesichert sind.

Natürlich sollen Abweichungen möglich sein.

Soll ein Fotograf Fahrtkosten bezahlen ist es bereits ein Pay-Shooting, da das Modell ja auch damit gewissermaßen entlohnt wird, dann kann ein Fotograf eine Gegenleistung verlangen, zum Beispiel Verwendung der Bilder die über das Maß eines Testshootings hinaus gehen.Auch Vertraglich zu regeln....

Pay-Shooting:

Fotograf zahlt alle Kosten einschliesslich Honorar, Verwendung zu seinen Gunsten , Modell keinen Anspruch auf Bilder oder Rechte

Model zahlt alle Kosten einschliesslich Honorar, Festlegung der Leistung richtet sich nach Auftrag ( Bilder etc.) Achtung!! Bilder bleiben trotzdem Eigentum des Fotografen ( Urheberrecht )

Und wie heisst es nun schön? Angebot und Nachfrage regeln das ganze und es herscht das Recht der freien Marktwirtschaft...

Also alles ist frei verhandelbar, so wie es die beiden gerne wollen, somit auch die Form der Bezahlung;)) Aber niemals ohne Vertrag, deswegen ist es ein Vertrag der frei verhandelbar ist.... Und jeder macht sein Ding wie er es möchte - Fotograf oder Model... keiner muss es, jeder kann.......

Danke für die Aufmerksamkeit.

Lg Ant
Habt ihr zuwenig Besucher oder wieso setzt du andauernd Links hier ins Forum?
TFP ist wohl eine Erfindung der Hobbyfotografen, richtigerweise gibt es das nicht.

Es gibt nur den Begriff eines Testshootings.


Das ist eine gewagte Definition, denn gleich wer den Begriff "erfunden" hat, wird er doch allenthalben verwendet. Nicht nur hier oder auf vergleichbaren Seiten, sondern auch in vielen Fachbüchern, Zeitschriften und anderen Publikationen.

Es geht also bei dem Artikel und der sich daraus entwickelnden Diskussion nicht darum, ob TFP-Shootings sinnvoll sind oder nicht und ob diese Begriffe stimmen oder nicht, sondern nur darum, was allgemein hinter einer solchen Formulierung verstanden wird.

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