Honorar-Verhandlungen - wer beginnt mit dem Preis? 31
[gone] Hans K
09.03.2007
Kommt drauf an.
Ein Klempner hat normalerweise viele Kunden, für die er vergleichbare Leistungen erbringt, und er ist in seiner Region einer von vielen Klempnern, die vergleichbare Leistungen erbringen. Das sind ideale Vraussetzungen für ein festes Preisgefüge: Soviel pro Stunde, soviel für die Anfahrt.
Manche Models bieten ihre Arbeit ähnlich routiiniert an und nennen auch im voraus Preise, oft auf der Sedcard.
Bei anderen fehlt diese Vergleichbarkeit.
Erstens kann sein, daß das Model nicht leicht vergleichbar ist, etwa weil es eine ungewöhnliche Eigenschaft hat oder eine seltene Leistung bietet. Zweitens kann sein, daß die Aufträge des Models untereinander schlecht vergleichbar sind, etwa weil es es für unterschiedliche Arbeitsbereiche gebucht wird oder weil es überhaupt nicht oft gebucht wird und darum zu einer neuen Anfrage noch nicht viele vergleichbare Aufträge hatte.
In den Fällen wird sich eher eine individuelle Verhandlung anbahnen.
Wer Wlatimir Klitschko für einen Abend buchen will, der kann nicht erwarten, daß Klitschko seine Preisliste schickt. Hier ist nämlich jeder Kampf neu zu bewerten.
Ich denke, daß ein Model sich als guten Geschäftspartner darstellt, wenn es, nachdem der Fotograf sein Projekt und die Aufgabe genau beschrieben hat, ein individuelles Angebot abgibt. So kann es seine Preise dem Aufwand anpassen, vermeidet aber den Eindruck, die eigene Honorarforderung nach dem Budget des Fotografen auszurichten - was legitim wäre, aber einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen würde.
Ein Klempner hat normalerweise viele Kunden, für die er vergleichbare Leistungen erbringt, und er ist in seiner Region einer von vielen Klempnern, die vergleichbare Leistungen erbringen. Das sind ideale Vraussetzungen für ein festes Preisgefüge: Soviel pro Stunde, soviel für die Anfahrt.
Manche Models bieten ihre Arbeit ähnlich routiiniert an und nennen auch im voraus Preise, oft auf der Sedcard.
Bei anderen fehlt diese Vergleichbarkeit.
Erstens kann sein, daß das Model nicht leicht vergleichbar ist, etwa weil es eine ungewöhnliche Eigenschaft hat oder eine seltene Leistung bietet. Zweitens kann sein, daß die Aufträge des Models untereinander schlecht vergleichbar sind, etwa weil es es für unterschiedliche Arbeitsbereiche gebucht wird oder weil es überhaupt nicht oft gebucht wird und darum zu einer neuen Anfrage noch nicht viele vergleichbare Aufträge hatte.
In den Fällen wird sich eher eine individuelle Verhandlung anbahnen.
Wer Wlatimir Klitschko für einen Abend buchen will, der kann nicht erwarten, daß Klitschko seine Preisliste schickt. Hier ist nämlich jeder Kampf neu zu bewerten.
Ich denke, daß ein Model sich als guten Geschäftspartner darstellt, wenn es, nachdem der Fotograf sein Projekt und die Aufgabe genau beschrieben hat, ein individuelles Angebot abgibt. So kann es seine Preise dem Aufwand anpassen, vermeidet aber den Eindruck, die eigene Honorarforderung nach dem Budget des Fotografen auszurichten - was legitim wäre, aber einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen würde.
#2Report
09.03.2007
och, ich schreib jetzt mal komplett ohne erfahrung:
das mit model=anbieter und fotograf=nachfrager würde ich nicht ganz so sehen. in meinen augen kann das auch genau umgekehrt sein (oder beides). ;)
und ich denke aus den sedcardtexten kann man schon ziemlich oft erkennen, welche vorstellungen das model bei der ganzen sache hat. "ich möchte davon leben", "ich möchte mein "taschengeld aufbessern", "ich möchte einfach nur schöne bilder von mir haben"....usw.
und wenn ich eine anfrage starten würde, dann hätte ich auch kein problem einen honorarvorschlag zu machen. dabei würde ich einfach ne spanne nennen, die ich als "fair" empfinde...also ohne groß bewusst tief anzufangen, nur um dann noch handlungsspielraum zu haben. und denk dann kann man aus der antwort schon erkennen, ob auch ein ähnliches denken und sympathie da ist. weil wenn es für mich ein hobby ist, dann sollte das shooting auch ne schöne zeit werden und nicht wie ein "dienstleistungsvertrag" abgearbeitet werden. =)
träumerle christian ;)
das mit model=anbieter und fotograf=nachfrager würde ich nicht ganz so sehen. in meinen augen kann das auch genau umgekehrt sein (oder beides). ;)
und ich denke aus den sedcardtexten kann man schon ziemlich oft erkennen, welche vorstellungen das model bei der ganzen sache hat. "ich möchte davon leben", "ich möchte mein "taschengeld aufbessern", "ich möchte einfach nur schöne bilder von mir haben"....usw.
und wenn ich eine anfrage starten würde, dann hätte ich auch kein problem einen honorarvorschlag zu machen. dabei würde ich einfach ne spanne nennen, die ich als "fair" empfinde...also ohne groß bewusst tief anzufangen, nur um dann noch handlungsspielraum zu haben. und denk dann kann man aus der antwort schon erkennen, ob auch ein ähnliches denken und sympathie da ist. weil wenn es für mich ein hobby ist, dann sollte das shooting auch ne schöne zeit werden und nicht wie ein "dienstleistungsvertrag" abgearbeitet werden. =)
träumerle christian ;)
#3Report
[gone] MICHA 19 - photographer
09.03.2007
Original von AnnDee (AmazonScout)
...snip
...d.h. auf Nachfrage, welches Honorar sie verlangen kommt dann immer die Rückantwort: Weiß ich nicht, keine Ahnung, sag Du mal. Was bietest Du mir an?
...snip...
Mein Tip: Vergiss ein solches Model und lösch' die PN!
- Ausser du bräuchtest unbedingt diesen "Typ" und es gäbe keinen Ersatz.
Solche unsicheren "models" wissen dann beim Shooting womöglich auch nicht, was sie mit sich anfangen sollen ...
Einen Haufen unnötigen PN-Hin und Her ersparst du dir auch noch.
Ausnahme: Du hast ein genau festgelegtes oder begrenztes Budget.
Hier solltest du das Honorar gleich bei der Ausschreibung selbst nennen.
(z.B. um keine "falschen" Hoffnungen aufkommen zu lassen :-) )
Michael R.
#4Report
09.03.2007
Original von AnnDee (AmazonScout)
Da die Models hier ja die Anbieter sind und die Fotografen oder Filmemacher die Nachfrager
Ist das so?
("Der Arbeitnehmer heißt Arbeitnehmer, weil er seine Arbeitskraft gibt, und der Arbeitgeber heißt Arbeitgeber, weil er die Arbeitskraft seiner Leute nimmt." --- Sagte vor vielen Jahren mal irgendein Kabarettist...)
Oder auch: ist eine Flasche halb voll oder halb leer?
Als Fotograf biete ich einen Job an, also bin ich der Anbieter. Als Fotograf suche ich ein Model, also bin ich Nachfrager...
sollte es doch bei Verhandlungen selbstverständlich sein, dass auch die Models das Angebot abgeben, für welchen Preis sie zu buchen sind.
"Selbstverständlich" ist bei Verhandlungen nur, daß Kaffee und Mineralwasser auf dem Tisch steht... ;-]
Nein, im ernst - "selbstverständlich" ist nur, daß man sich an Abmachungen hält. Sonst ist alles frei verhandelbar.
Aus meiner Erfahrung als Nachfrager bei MK tun sich die Models schwer damit, d.h. auf Nachfrage, welches Honorar sie verlangen kommt dann immer die Rückantwort: Weiß ich nicht, keine Ahnung, sag Du mal. Was bietest Du mir an?
Typisches Phänomen, wenn Leute wenig oder gar keine Kenntnisse über tatsächliche, aktuelle Markt-Preise haben.
Wer SOLLTE das Angebot für ein Honorar(wunsch) abgeben: Das Model oder der Fotograf / Produzent.
Ich weiß nicht, wer was "sollte".
De facto ist es doch so:
- Models wissen, wo ihre Schallgrenze (oder besser Schmerzgrenze) ist, unterhalb derer sie keine Lust mehr haben zu modeln, bzw. unterhalb derer es zum Zuschußgeschäft werden würde.
- Fotografen wissen, wo ihre Schallgrenze ist, oberhalb derer sie es sich schlicht nicht mehr leisten können oder leisten wollen, bzw. wie die Kalkulation (bei kommerziellen Fotoproduktionen) ist und wieviel Geld möglich ist und wieviel nicht.
Da ich der Meinung bin, nur ein zufriedenes Model ist ein gutes Model, besteht für mich keine Frage, dass zuerst das Model einen Honorarwunsch abgeben sollte und nicht der Fotograf einen Honorarbetrag, den er bereit wäre, zu zahlen. Daß man dann verhandelt und sich irgendwie einigt, ist der Lauf der Dinge.
Ich finde das in vielen Fällen eher unpraktisch und Zeitverschwendung.
Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wieviel ich für welche kommerziellen Fotoproduktion ausgeben kann, und ich habe eine ebenso genaue Vorstellung davon, wieviel ich für "just for fun" oder "höhere Kunst" ausgeben kann. Und will.
Die Stunden-Honorare sind in beiden Fällen üblicherweise nicht so hoch, daß da ernsthaft von Verhandlungsspielraum gesprochen werden könnte.
Wenn ich also weiß: bei Shooting XYZ sind für das Model maximal 100 Euro drin, 100 Euro sollte das Model aber auch haben angesichts des Zeitaufwandes, sonst wird's irgendwann albern - warum soll ich dann erstmal sagen "Ich biete 75 Euro", um mich dann irgendwo bei 95 Euro mit der Dame zu treffen?
Denn mal ehrlich: es ist mir völlig wurscht, ob sie selber vor oder nach meinem Angebot "150 Euro" oder "200 Euro" sagt - wenn nur 100 Euro drin sind, sind nur 100 Euro drin. Und da nun um 20 Euro zu schachern...
Das, fürchte ich, bringt unzufriedene Models.
PS: Ich ( Beispiel Fotograf ) rufe ja auch nicht bei einem Klempner ( Beispiel Model ) an und biete ihm einen Betrag für die Installation eines Wasserhahnes, sondern frage ihn ( Beispiel Model ), wieviel er dafür haben will / muss.....
Warum eigentlich nicht?
Ich rufe ja auch einen Häusermakler an und sage ihm "Hast Du ein Haus für maximal 150.000 Euro?" Oder einen Autohändler und sage: "Ich brauch einen nicht zu kleinen Kombi, darf 5.000 Euro kosten - was haste gerade da?"
#5Report
[gone] MODEL CLAUDIA K.(Im 5.Monat Schwanger )
09.03.2007
mmmhhh...ich äusere mich mal als model dazu...
Wenn ich eine Anfrage erhalte, gebe ich ein Honorar vor, schreibe jedoch direkt mit dazu dass dies noch verhandlungsbasis ist, und wenn der Fotograf damit nicht einverstanden ist, bitte ich ihn mir mitzuteilen was er denn bereit wäre zu bezahlen.
Es gibt dann solche die diese Einstellung dann ausnutzen und welsche die dies ernst nehmen, ich arbeite nur miit Gagen womit beide zufrieden sind, und sich keiner beteiligt fühlt.
Wenn ich eine Anfrage erhalte, gebe ich ein Honorar vor, schreibe jedoch direkt mit dazu dass dies noch verhandlungsbasis ist, und wenn der Fotograf damit nicht einverstanden ist, bitte ich ihn mir mitzuteilen was er denn bereit wäre zu bezahlen.
Es gibt dann solche die diese Einstellung dann ausnutzen und welsche die dies ernst nehmen, ich arbeite nur miit Gagen womit beide zufrieden sind, und sich keiner beteiligt fühlt.
#6Report
09.03.2007
Das ist ja wie bei einer Tanzveranstaltung für frühpupertierende Kiddies: Wer macht den ersten Schritt... ???
Mache doch eine klare Ansage, was Du gerne zahlen möchtest. Dann kann das Model "ja", "ja, aber" oder "nein" sagen und gut ist.
Ich mache überwiegend tfp, aber neuerdings gelegentlich auch pay. Was ich dafür zahle, steht auf meiner Sedcard. Welchen Vertrag es dafür gibt, ebenfalls. Klare Ansage. Kein Herumgeksaper. Kein Streß.
Versuchà‚'s mal. Hast dann viel mehr Zeit fürà‚'s Fotografieren... ;-)
LLG
Stephan
Mache doch eine klare Ansage, was Du gerne zahlen möchtest. Dann kann das Model "ja", "ja, aber" oder "nein" sagen und gut ist.
Ich mache überwiegend tfp, aber neuerdings gelegentlich auch pay. Was ich dafür zahle, steht auf meiner Sedcard. Welchen Vertrag es dafür gibt, ebenfalls. Klare Ansage. Kein Herumgeksaper. Kein Streß.
Versuchà‚'s mal. Hast dann viel mehr Zeit fürà‚'s Fotografieren... ;-)
LLG
Stephan
#7Report
[gone] Ralf Kunicki (Jan. 11***Zwangspause***)-:
09.03.2007
Zitat Claudia:
"Wenn ich eine Anfrage erhalte, gebe ich ein Honorar vor, schreibe jedoch direkt mit dazu dass dies noch verhandlungsbasis ist, und wenn der Fotograf damit nicht einverstanden ist, bitte ich ihn mir mitzuteilen was er denn bereit wäre zu bezahlen".
Ja, dass ging erfahrungsgemäß schnell und konkret. Kurze Frage nach Art der Bilder,
Verwendungszweck und übliche Gage dafür. Kein langes rumgesülze per PN. Ja oder
Nein.
Gruß Ralf
"Wenn ich eine Anfrage erhalte, gebe ich ein Honorar vor, schreibe jedoch direkt mit dazu dass dies noch verhandlungsbasis ist, und wenn der Fotograf damit nicht einverstanden ist, bitte ich ihn mir mitzuteilen was er denn bereit wäre zu bezahlen".
Ja, dass ging erfahrungsgemäß schnell und konkret. Kurze Frage nach Art der Bilder,
Verwendungszweck und übliche Gage dafür. Kein langes rumgesülze per PN. Ja oder
Nein.
Gruß Ralf
#8Report
Guest
09.03.2007
Das wäre das selbe ( oder gleiche?), als wenn ich an eine Tankstelle fahre und sage, ich möchte für eine Tankfüllung 100 Euro ausgeben.
Dann sagt der: Ja, aber passt denn soviel rein oder er sagt: ja (und denkt) soviel passt ja eh nicht rein oder er sagt gleich nein, weil er denkt, ich habe noch Zusatztanks unter den Sitzen - oder so ähnlich .
Trotzdem vielen Dank für deine Meinung, Stephan.
Ich möchte eigentlich nur den aktuellen Marktpreis zahlen, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Da sich ein Marktpreis nach Angebot und Nachfrage orientiert, sollte der Anbietende ( das Model ) den Preis machen und nicht der Nachfrager. Bis auf Ausnahmen ist das ja auch üblich und deshalb ist man ja nicht gleich frühpubertierend...
Dann sagt der: Ja, aber passt denn soviel rein oder er sagt: ja (und denkt) soviel passt ja eh nicht rein oder er sagt gleich nein, weil er denkt, ich habe noch Zusatztanks unter den Sitzen - oder so ähnlich .
Trotzdem vielen Dank für deine Meinung, Stephan.
Ich möchte eigentlich nur den aktuellen Marktpreis zahlen, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Da sich ein Marktpreis nach Angebot und Nachfrage orientiert, sollte der Anbietende ( das Model ) den Preis machen und nicht der Nachfrager. Bis auf Ausnahmen ist das ja auch üblich und deshalb ist man ja nicht gleich frühpubertierend...
Original von stack
Das ist ja wie bei einer Tanzveranstaltung für frühpupertierende Kiddies: Wer macht den ersten Schritt... ???
Mache doch eine klare Ansage, was Du gerne zahlen möchtest. Dann kann das Model "ja", "ja, aber" oder "nein" sagen und gut ist.
Ich mache überwiegend tfp, aber neuerdings gelegentlich auch pay. Was ich dafür zahle, steht auf meiner Sedcard. Welchen Vertrag es dafür gibt, ebenfalls. Klare Ansage. Kein Herumgeksaper. Kein Streß.
Versuchà‚'s mal. Hast dann viel mehr Zeit fürà‚'s Fotografieren... ;-)
LLG
Stephan
#9Report
[gone] Hans K
09.03.2007
Original von AnnDee (AmazonScout)Ersteigere doch mal ein Gemäle von van Gogh. Dann siehst Du, was der aktuelle Marktpreis ist: Du erfährst das erst mit Deinem Zuschlag.
Ich möchte eigentlich nur den aktuellen Marktpreis zahlen ...
Models sind keine Milchtüten, die im Supermarkt zu Dutzenden herumstehen, unterschieden nur nach Haltbarkeitsdatum und Fettgehalt. Sie unterscheiden sich viel stärker, und oft bietet ein Model eine Kombination von Eigenschaften, die selten zu finden ist. Dann hast Du dafür keinen Marktpreis, sondern Du wirst Dich mit diesem einen Model einigen oder auch nicht.
#10Report
09.03.2007
Original von AnnDee (AmazonScout)
Ich möchte eigentlich nur den aktuellen Marktpreis zahlen, ...
Ich möchte einen Preis zahlen, den ich für fair und für mich persönlich vertretbar halte. Da brauche ich nicht lange herumzukaspern, den kann ich gleich sagen. Wenn das Model auch für weniger gearbeitet hätte, kann sie sich freuen und ich kannà‚'s verschmerzen. Und wenn sie sich mit meinen Vorstellungen nicht anfreunden kann, kann / darf / muß sie sich halt einen anderen Knipser suchen...
So einfach ist das. Jedenfalls für mich. Aber jeder wie er mag...
LG
Stephan
#11Report
[gone] nisansala
09.03.2007
wenn mich einer nach dem honorar fragt, dann nenne ich diese, welches in der regel nicht verhandelt wird, es ist fair dem thema und dem zeitaufwand inc. fahrt angemessen.....bin doch nicht auf dem trödel....
lg petra
lg petra
#12Report
[gone] MICHA 19 - photographer
09.03.2007
Original von nisansala
.....bin doch nicht auf dem trödel....
lg petra
Stimmt!
Wer zu sehr mit sich handeln lässt, macht sich zudem unglaubwürdig, das ist bei Fotografen nicht anders.
- Viele models verhalten sich allerdings von sich aus, als
wären sie ein "orientalischer Teppich" ... und warten trotzdem erstmal
aufs Höchstgebot. :-)
#13Report
Guest
09.03.2007
Das ist genau so dargestellt, wie ich darüber denke. Klare Projektvorgabe und -Beschreibung
des Foto- oder Videografen und Angebot der Honorarforderung für genau dieses Projekt durch das Model, ähnlich wie bei einer Ausschreibung. Da gibt ja auch nicht der Ausschreibende den Preis vor, sondern der Bewerber nennt SEINEN Preis...
des Foto- oder Videografen und Angebot der Honorarforderung für genau dieses Projekt durch das Model, ähnlich wie bei einer Ausschreibung. Da gibt ja auch nicht der Ausschreibende den Preis vor, sondern der Bewerber nennt SEINEN Preis...
Original von Hans K
Ich denke, daß ein Model sich als guten Geschäftspartner darstellt, wenn es, nachdem der Fotograf sein Projekt und die Aufgabe genau beschrieben hat, ein individuelles Angebot abgibt. So kann es seine Preise dem Aufwand anpassen, vermeidet aber den Eindruck, die eigene Honorarforderung nach dem Budget des Fotografen auszurichten - was legitim wäre, aber einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen würde.
#14Report
09.03.2007
meist werde ich gefragt wieviel ich für wieviel stunden nehme.ich hab da meinen festen satz und auch feste pauschalen.und ich diskutier dann auch nicht weiter rum.
in seltenen fällen machen aber auch fotografen honorarvorschläge.
is mir eigtl auch wurscht,meist wird man sich einig;)
in seltenen fällen machen aber auch fotografen honorarvorschläge.
is mir eigtl auch wurscht,meist wird man sich einig;)
#15Report
09.03.2007
Original von MICHA 19
Wer zu sehr mit sich handeln lässt, macht sich zudem unglaubwürdig, ...
So ist es!
Fiktives Beispiel:
Model: "Mein Preis ist 100 Euro die Stunde."
Fotograf: "Sorry, mehr als 25 Euro die Stunde kann und will ich nicht zahlen."
Model: "Dann eben für 25 Euro, ist auch ok..."
Priesfrage: Was sagt jetzt der Fotograf?
Geiz-ist-geil-Jünger würden sich jetzt bestimmt die Hände reiben wegen ihres vermeintlichen Verhandlungsgeschicks und des Schnäppchens.
Ich würde sagen "und tschüß!" Da gibt es keine Basis für eine Zusammenarbeit...
LG
Stephan
#16Report
[gone] nisansala
09.03.2007
als fotograf käme ich mir reichlich verkohlt ( vornehm ausgedrückt )
vor.......
da kann man wirklich miteinander arbeiten, abgesehen davon : die welt ist auch in der mk klein.....spricht sich alles rum....
festes projekt, festes honorar......
lg petra
vor.......
da kann man wirklich miteinander arbeiten, abgesehen davon : die welt ist auch in der mk klein.....spricht sich alles rum....
festes projekt, festes honorar......
lg petra
#17Report
Guest
09.03.2007
Das ist doch mein "Reden". Ich will kein Schnäppchen, ich will ein Model, dass mit ihrem Honorar für eine betimmte Aufgabe ( Projekt ) zufrieden ist. Und deshalb sollte das Model den Preis dafür nennen, so meine Auffassung. Aber ich finde die verschiedenen Beiträge hier im thread jeden für sich interessant und für mich nützlich. Vielleicht hilft das ja auch anderen im Laufe der Diskussion weiter. Und ein paar Zahlen ( wenn auch fiktive ;-) sind ja schon rübergekommen...
Dann sag ich auch mal fiktive Zahlen: Für eine Stunde Dreh für VideoClips habe ich zu Zeiten der Deutschen Mark etwa 300 DM gezahlt, und ich weiss, dass das eine gute Bezahlung war. Dass man dann noch ne Stunde nachher zusammen gesessen hat, sei nur so erwähnt und spielt keinere weitere Rolle. Es spielt auch keine Rolle, was man in den 90iger Jahren bezahlt hat. Da habs keine Model-Kartei oder ähnliche Möglichkeiten wie heute.
So, nun ist 2007 und ich würde mal fiktiv einem Model für 2-3 Stunden 150 Euro anbieten.
Läge ich da - mal fiktiv gesehen - richtig? Oder hab ich da die Inflationsrate von 100% durch Wechsel von DM auf Euro vergessen? Danke für eure Meinungen zu einem -denke ich- für viele nicht unwichtigem Thema.
So ist es!
Fiktives Beispiel:
Model: "Mein Preis ist 100 Euro die Stunde."
Fotograf: "Sorry, mehr als 25 Euro die Stunde kann und will ich nicht zahlen."
Model: "Dann eben für 25 Euro, ist auch ok..."
Priesfrage: Was sagt jetzt der Fotograf?
Geiz-ist-geil-Jünger würden sich jetzt bestimmt die Hände reiben wegen ihres vermeintlichen Verhandlungsgeschicks und des Schnäppchens.
Ich würde sagen "und tschüß!" Da gibt es keine Basis für eine Zusammenarbeit...
LG
Stephan[/quote]
Dann sag ich auch mal fiktive Zahlen: Für eine Stunde Dreh für VideoClips habe ich zu Zeiten der Deutschen Mark etwa 300 DM gezahlt, und ich weiss, dass das eine gute Bezahlung war. Dass man dann noch ne Stunde nachher zusammen gesessen hat, sei nur so erwähnt und spielt keinere weitere Rolle. Es spielt auch keine Rolle, was man in den 90iger Jahren bezahlt hat. Da habs keine Model-Kartei oder ähnliche Möglichkeiten wie heute.
So, nun ist 2007 und ich würde mal fiktiv einem Model für 2-3 Stunden 150 Euro anbieten.
Läge ich da - mal fiktiv gesehen - richtig? Oder hab ich da die Inflationsrate von 100% durch Wechsel von DM auf Euro vergessen? Danke für eure Meinungen zu einem -denke ich- für viele nicht unwichtigem Thema.
Original von stack
[quote]Original von MICHA 19
Wer zu sehr mit sich handeln lässt, macht sich zudem unglaubwürdig, ...
So ist es!
Fiktives Beispiel:
Model: "Mein Preis ist 100 Euro die Stunde."
Fotograf: "Sorry, mehr als 25 Euro die Stunde kann und will ich nicht zahlen."
Model: "Dann eben für 25 Euro, ist auch ok..."
Priesfrage: Was sagt jetzt der Fotograf?
Geiz-ist-geil-Jünger würden sich jetzt bestimmt die Hände reiben wegen ihres vermeintlichen Verhandlungsgeschicks und des Schnäppchens.
Ich würde sagen "und tschüß!" Da gibt es keine Basis für eine Zusammenarbeit...
LG
Stephan[/quote]
#18Report
09.03.2007
Original von AnnDee (AmazonScout)
Läge ich da - mal fiktiv gesehen - richtig?
Mal ganz abgesehen davon, daß Du Dich in Deinem eigenen Thread ganz schwer ins off topic begibst:
Das hängt doch ganz davon ab, was das Model für das Geld machen soll. Zwischen verdecktem Portrait und HC mit Tieren liegen Lichtjahre. Und es hängt ebenso davon ab, was mit den Bildern geschehen soll, kommerzielle Vermarktung - wo und wie? - oder nicht. Und davon, ob das Model auch paar Bilder bekommt oder nicht. Und wie gut aussehend, wie erfahren, wie begabt, wie bekannt das Model ist. Und, und , und...
Da kann man pauschal nichts Gescheites zu sagen.
Aber das alles ist - wie gesagt - off topic. Bitte wieder zurück zum Thema!
LG
Stephan
#19Report
Guest
09.03.2007
Hm, Thema verfehlt: 6 und setzen. Danke. off topic? Hm. Okay, ich halt jetzt endgültig die Schnauze hier, denn mit den Moderatoren von MK komme ich irgendwie nicht klar - oder die nicht mit mir.
Was ist ein verdecktes Portrait?
Und HC mit Tieren!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin geschockt!
Also, setze mich jetzt still in die Ecke und warte auf das model, das meine Ideen versteht, umsetzen kann und mir sagt, wie viele Euronen sie haben möchte, damit wir beide zufrieden sind.
Also meine Meinung: Derjenige, der eine Leistung anzubieten hat, sollte den Honorar-Vorschlag machen und nicht derjenige, der eine Leistung sucht.
Ich hoffe, dass ich nach der Rüge eines der hunderten von Moderatoren wieder on topic bin.
undskyld und sorry.
AnnDee
Mal ganz abgesehen davon, daß Du Dich in Deinem eigenen Thread ganz schwer ins off topic begibst:
Das hängt doch ganz davon ab, was das Model für das Geld machen soll. Zwischen verdecktem Portrait und HC mit Tieren liegen Lichtjahre. Und es hängt ebenso davon ab, was mit den Bildern geschehen soll, kommerzielle Vermarktung - wo und wie? - oder nicht. Und davon, ob das Model auch paar Bilder bekommt oder nicht. Und wie gut aussehend, wie erfahren, wie begabt, wie bekannt das Model ist. Und, und , und...
Da kann man pauschal nichts Gescheites zu sagen.
Aber das alles ist - wie gesagt - off topic. Bitte wieder zurück zum Thema!
LG
Stephan[/quote]
Was ist ein verdecktes Portrait?
Und HC mit Tieren!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin geschockt!
Also, setze mich jetzt still in die Ecke und warte auf das model, das meine Ideen versteht, umsetzen kann und mir sagt, wie viele Euronen sie haben möchte, damit wir beide zufrieden sind.
Also meine Meinung: Derjenige, der eine Leistung anzubieten hat, sollte den Honorar-Vorschlag machen und nicht derjenige, der eine Leistung sucht.
Ich hoffe, dass ich nach der Rüge eines der hunderten von Moderatoren wieder on topic bin.
undskyld und sorry.
AnnDee
Original von stack
[quote]Original von AnnDee (AmazonScout)
Läge ich da - mal fiktiv gesehen - richtig?
Mal ganz abgesehen davon, daß Du Dich in Deinem eigenen Thread ganz schwer ins off topic begibst:
Das hängt doch ganz davon ab, was das Model für das Geld machen soll. Zwischen verdecktem Portrait und HC mit Tieren liegen Lichtjahre. Und es hängt ebenso davon ab, was mit den Bildern geschehen soll, kommerzielle Vermarktung - wo und wie? - oder nicht. Und davon, ob das Model auch paar Bilder bekommt oder nicht. Und wie gut aussehend, wie erfahren, wie begabt, wie bekannt das Model ist. Und, und , und...
Da kann man pauschal nichts Gescheites zu sagen.
Aber das alles ist - wie gesagt - off topic. Bitte wieder zurück zum Thema!
LG
Stephan[/quote]
#20Report
Topic has been closed





Da die Models hier ja die Anbieter sind und die Fotografen oder Filmemacher die Nachfrager, sollte es doch bei Verhandlungen selbstverständlich sein, dass auch die Models das Angebot abgeben, für welchen Preis sie zu buchen sind.
Aus meiner Erfahrung als Nachfrager bei MK tun sich die Models schwer damit, d.h. auf Nachfrage, welches Honorar sie verlangen kommt dann immer die Rückantwort: Weiß ich nicht, keine Ahnung, sag Du mal. Was bietest Du mir an?
Mich würde die Meinung anderer Nachfrager und natürlich auch die der Anbieter zu dieser "leidigen" Honorafrage interessieren. Und zwar generell. Klar, kann man das im Gespräch lösen oder sich herantasten. Mir gehts im Threat nur um die generelle Diskussion der Frage: Wer SOLLTE das Angebot für ein Honorar(wunsch) abgeben: Das Model oder der Fotograf / Produzent.
Da ich der Meinung bin, nur ein zufriedenes Model ist ein gutes Model, besteht für mich keine Frage, dass zuerst das Model einen Honorarwunsch abgeben sollte und nicht der Fotograf einen Honorarbetrag, den er bereit wäre, zu zahlen. Daß man dann verhandelt und sich irgendwie einigt, ist der Lauf der Dinge.
Also: Wer zuerst?
Der neugierige AnnDee
PS: Ich ( Beispiel Fotograf ) rufe ja auch nicht bei einem Klempner ( Beispiel Model ) an und biete ihm einen Betrag für die Installation eines Wasserhahnes, sondern frage ihn ( Beispiel Model ), wieviel er dafür haben will / muss.....