Ernsthafter Anfänger oder Schmuddelknipser - wo ist die Grenze? 50

sorry wenn ich als lamentierend rübergekommen bin, wollte nur mal Meinung sammeln :-)
Das entweder-oder funktionert hier meiner Meinung nach nicht. Für mich kann einer ein 100.000-Euro-Studio/Equipment haben, trotzdem bleibt er der Art nach zu fotografieren ein Schmuddelknipser, wenn er niedrige Beweggründe oder Instinkte über eine Bildidee stellt. Er ist es, nicht wie Ttimm Kimm schreibt, der das Model/die Frau entpersonifiziert. Für ihn ist es ein Objekt ,seine oder fremde Triebe zu befriedigen.
Für einen guten und ernsthaften Fotografen, gleich welcher Entwicklungsstufe, ist das Model/ die Frau vor der Kamera eine Persönlichkeit, die er respektiert und das/die ihm hilft, seine Bildiideen umzusetzen. Das dabei die konkrete Personunter Umständen in den Hintergrund tritt, ist normal und gewollt. Dennn wir wollen nicht zeigen, so sieht Agathe nackig aus, sondern Schönheit und Weiblichkeit darstellen..
Was trägt es zur Bildaussage bei, wenn man weiß, welchem Model auf meiner Sedcard der Po gehört. Ich habe mich an den Formen dieses Models erfreut und habe fotografiert, um diese Freude mit einigen anderen zu teilen.
07.08.2007
Original von B. Grabowski
Was unterscheidet also einen unbedarften Anfänger mit wenig Erfahrung in Motiverkennung, Technik etc. in Euren Augen von einem Schmuddelknipser?


"Alle Versuche, 'gute Erotika' und 'schlechte Pornographie' voneinander zu unterscheiden, enden zwangsläufig bei einem 'Was mich anmacht, ist erotisch - was dich anmacht, ist pornographisch'."
(Ellen Willis, US-amerikanische Feministin,
1990 auf der 1. Grünen Bundes-Frauenkonferenz in Bonn)
Ich hätte einen anderen Begriff als Schmuddel benutzen sollen, da ich halt gar nicht unbedingt mit erotischen Aufnahmen anfangen wollen würde solang ich die Damen nicht wenigstens bekleidet gut hinbekomme. Es ging also ursprünglich nicht um Erotik sondern darum, wo echt übel gemachte Fotos aufhören und "na ja, er fängt halt erst an" anfängt.

Oder um es mit jemandem zu sagen der mir mal begegnet ist und der Meinung war, selbstgemachte Schmuddelfotos zu machen wäre die Steigerung zum Betrachten derselben: "Da muß man sich so auf die verdammte Technik konzentrieren, daß man jeden Bock auf die Frau eh verliert."

Würde mir jedenfalls ähnlich gehen, so oder so. Wie gesagt, ich hasse es, Modelle zu enttäuschen.
Guest
07.08.2007
Der Unterschied zwischen Knipsbildchen und Anfängerfotos ist vermutlich die Bildidee. Wenn du technisch noch nicht so weit bist, dann muss wenigstens die Bildaussage stimmen .. mehr als Frau auf grüner Wiese.
07.08.2007
Original von Carosternchen
Der Unterschied zwischen Knipsbildchen und Anfängerfotos ist vermutlich die Bildidee. Wenn du technisch noch nicht so weit bist, dann muss wenigstens die Bildaussage stimmen .. mehr als Frau auf grüner Wiese.


Frau auf grüner Wiese?....Coole Bildidee. ;-)
Guest
07.08.2007
Original von BS
[quote]Original von Carosternchen
Der Unterschied zwischen Knipsbildchen und Anfängerfotos ist vermutlich die Bildidee. Wenn du technisch noch nicht so weit bist, dann muss wenigstens die Bildaussage stimmen .. mehr als Frau auf grüner Wiese.


Frau auf grüner Wiese?....Coole Bildidee. ;-)[/quote]

Dann setz das mal kreativ um, bin gespannt.
07.08.2007
Original von Carosternchen
[quote]Original von BS
[quote]Original von Carosternchen
Der Unterschied zwischen Knipsbildchen und Anfängerfotos ist vermutlich die Bildidee. Wenn du technisch noch nicht so weit bist, dann muss wenigstens die Bildaussage stimmen .. mehr als Frau auf grüner Wiese.


Frau auf grüner Wiese?....Coole Bildidee. ;-)[/quote]

Dann setz das mal kreativ um, bin gespannt.[/quote]

Hab ich schon...obs mehr oder weniger kreativ ist weiß ich nicht ;-)
OK...zugegeben...die Wiese hat n etwas rötliche Touch...was solls...

Bei mir auf der Sed ist es nicht.(im Moment kein Platz - muss mal aufräumen) ..aber das Model hat die Version schon hochgeladen...also ihr gefällts wohl.

:)
07.08.2007
Wolfgang, die Entpersonifizierung bezieht sich auf das Subjekt (die Person), das zum Objekt wird, nicht auf ein "Objekt der Begierde", das wäre wieder ein Subjekt.

Einig sind wir uns ja längst darin, dass die Einstellung des Fotografen ausschlaggebend ist. Und wenn man ein Objekt vor sich hat, ist es viel leichter die sexuelle Begierde zu zügeln. Das bedeutet keinesfalls, dass man die Person nicht achtet, sondern nur, dass man sie ausblendet. Wohingegen ein "Objekt der Begierde" genau jene Person in unangemessener Weise übersteigern würde, eben, weil die Person nicht wirklich Objekt ist, sondern Subjekt bleibt.

Original von Wolfgang Blachnik (hat noch seinen Pionierausweis)
Das entweder-oder funktionert hier meiner Meinung nach nicht. Für mich kann einer ein 100.000-Euro-Studio/Equipment haben, trotzdem bleibt er der Art nach zu fotografieren ein Schmuddelknipser, wenn er niedrige Beweggründe oder Instinkte über eine Bildidee stellt. Er ist es, nicht wie Ttimm Kimm schreibt, der das Model/die Frau entpersonifiziert. Für ihn ist es ein Objekt ,seine oder fremde Triebe zu befriedigen.
Für einen guten und ernsthaften Fotografen, gleich welcher Entwicklungsstufe, ist das Model/ die Frau vor der Kamera eine Persönlichkeit, die er respektiert und das/die ihm hilft, seine Bildiideen umzusetzen. Das dabei die konkrete Personunter Umständen in den Hintergrund tritt, ist normal und gewollt. Dennn wir wollen nicht zeigen, so sieht Agathe nackig aus, sondern Schönheit und Weiblichkeit darstellen..
Was trägt es zur Bildaussage bei, wenn man weiß, welchem Model auf meiner Sedcard der Po gehört. Ich habe mich an den Formen dieses Models erfreut und habe fotografiert, um diese Freude mit einigen anderen zu teilen.
Ich hab mir schon fast gedacht, daß wir das gleiche meinen, ok !

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