Bildideen 211

1 year ago
Aber ich beziehe mich ja auch nicht nur auf den Wasserfall. Wenn ich mir z.b deine Bilder anschaue, lieber Marcello Rubini, dann ist unübersehbar, dass die gut durchdacht und gekonnt gemacht sind. Meistens erzählen sie eine Geschichte. Es steckt also eine Bildidee dahinter. Und genau das ist es, was ich bei den meisten Bildern hier neuerdings vermisse.
LG von Rita
#201Report
Vielleicht einfach deswegen, weil ein Wasserfall mit einem schönen
Aktmodell noch attraktiver wird.
Rita1... das hängt vom Wasserfall ab. :)
#202Report
1 year ago
Ich meine, es gib ja auch genügend Fälle wo so etwas gut klappt. ( Model in Landschaft. Es muss ja nicht der unbedingt der Wasserfall sein) Meines Erachtens nach, müssen dann alle, (Model und Fotograf) am selben Strang ziehen. Ich möchte hier auch nichts moralisch bewerten, wie freizügig das dann wird oder sein muss, weil ich das in diesem Kontext als nicht wichtig empfinde, sonder wie es auf mich wirkt. Die Ansprüche und Vorzüge sind bei jedem natürlich unterschiedlich. Der persönliche Geschmack sowieso.
#203Report
1 year ago
t.spors
Das bringt uns jetzt aber nicht wirklich weiter in der Frage, wo die genialen Bildideen bleiben... ;-)
LG von Rita
#204Report
1 year ago
t.spors
Bildideen hast du ja nun wahrlich mehr als genug! Und das mit einer top Umsetzung! Nicht jeder ist gesegnet mit so viel Kreativität wie du... deine Bilder sind Meisterwerke... und dazu brauchst du noch nicht mal einen Wasserfall... ;-)
LG von Rita
#205Report
1 year ago
Rita1 #204 : Da passe ich einfach mal. Ehrlich, hab keinen Schimmer.

Rita1 #205 : Ist alles relativ. Ich würde die Kirche lieber im Dorf lassen. Um noch bisschen was zum Thema beizutragen: Ich schau nicht nur auf die Fotografie. Bei den Malern, Comiczeichnern usw. gibt es viel Interessantes zu sehen was als Inspiration dienen kann. Manches kann dann zu einem Bild werden oder wenigstens zu einer Idee. Ich bin da nicht der einzige.
Zurück zur Kreativität.
Konkret: eines meiner letzen Bilder hier, das Mädel auf der roten Couch. Das war reine Routine. Frau auf roter Couch: Das gab es noch nie... . Ich hab es trotzdem genommen weil: Das Model, mit ihr fotografiere ich seit über 10 Jahren, hat das super geposed, ich brauchte nur 10 min zum Bearbeiten. Gefallen hat es mir natürlich auch. Die Kreativität lag also eher bei Ihr. Mir zeigt das, es gehören eben zwei dazu und die super Idee braucht es auch nicht unbedingt.
Das Rad neu zu erfinden, ist schwierig, glaube ich. Und das, was bei mir schon alles gescheitert ist, witzigerweise u. A. ein Wasserfallschooting, sieht man hier nicht, bzw. das gibt es halt erst gar nicht.
#206Report
1 year ago
Zitat Rita1: "Vielleicht einfach deswegen, weil ein Wasserfall mit einem schönen
Aktmodell noch attraktiver wird. Und ein hübsches Aktmodell in einer interessanten Umgebung besser zur Geltung kommt als vor einer nüchternen Hauswand."

Nun ja, jetzt bist Du - nur viel netter ausgedrückt - fast genau auf der Linie des dunklen Ritters. Gewiss es ist kein Fehler, ein Bild auf jede erdenkliche Art aufzuwerten. Allerdings kann man sich dabei "verzetteln". Am Ende kommt dann ein Bild heraus, wo Modell und Location gut herauskommen - und dann schreibt jemand einen Kommentar darunter, dass das Modell nicht ordentlich freigestellt sei, weil doch auch der Hintergrund scharf ist...
#207Report
1 year ago
Naja das ist zum einen Geschmackssache und zum anderen lässt sich das bei Bedarf auch ändern.

Mir ist schon oft passiert, dass man einen besonderen Ort gefunden hat und auf dem besten Foto des Shootings sieht man zb nur einen Türrahmen. Schade um die restliche Location, andererseits... Wäre das Foto so geworden ohne diesen Ort? Das Erlebnis beim Shooting hat auch Auswirkungen auf die Stimmung, die dann wiederum als Emotion festgehalten auf dem Foto landet. Wir können uns dank den Fotos an die schönen Shootings erinnern und der Betrachter bekommt "Türrahmen mit Emotion" absolute win-win Situation wenn alle Beteiligten die selben Prämissen setzen.

Warum die Ideen zu Einheitsbrei verkommen, wird unterschiedliche Faktoren haben. Mainstream ist halt für die breite Masse ;-P schön, dass es keinen Zwang gibt da mitzumischen.
#208Report
1 year ago
Was ist denn eine besondere Location, ein besonderer Ort? Ist es ein Lost place? Eine landschaftliche für die meisten interessante Kulisse (Stichwort Wasserfall)? Ein Ort, wo 3000 IG Story Teller in der Schlange stehen, um das gleiche Bild aus der selben Perspektive zu machen? Ein Ort, bei dem es 4000 EUR Flust kostet, um dort hinzukommen? Ein Ort, den bislang noch keiner fotografiert hat.

Nicht der Ort macht die Aufnahme zu etwas Besonderem, sondern die Protagonisten, mit Gespür nach Perspektive, Licht und Stimmung, die Idee gepaart mit den vorbereiteten Requisiten, das Ziel und die Energie etwas Besonderes zusammen zu schaffen.
#209Report
1 year ago
D´accord zu MAINpics, entscheidend sind nicht die Gegebenheiten, sondern was man daraus macht.
#210Report
1 year ago
Man kann an profanen Orten großartige Fotos machen, und an großartigen Orten profane Fotos.

"Lost Places" sind wie grandiose Landschaften - sie sind für sich schon beeindruckend. Einen Menschen (ein Model) zusätzlich dort hineinzustellen bringt nur dann ein gutes Bild, wenn es er der Schöpfer des Bildes schafft, einen Zusammenhang entstehen zu lassen. Eine Geschichte damit zu erzählen.

Daran hapert es bei "Lost Places"-Locations dann leider oft, ich schaue mir das an und denke "Ohne Model wär's toll, aber das Model stört."

Um mit einen Model zu fotografieren braucht man zwangsläufig irgendeine Location. Das kann ein Studio sein, eine Wohnung, ein Hotelzimmer, ein Büro, was auch immer. Auch eine Landschaft, ein "Lost Place". Wenn aber der Zusammenhang nebensächlich ist, dann tut man gut daran, die Location sehr in den Hintergrund treten zu lassen.
#211Report

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