Fotos an Pay-Models verschenken ? 83
2 months ago
Zitat Manfred # : "Das kannst du voll vergessen."
In meinem Fall sind alle diese Profile verschwunden, nach dem ich fb entsprechend angeschrieben habe. Du willst gar nicht wissen, wie weit mein Arm reicht.
In meinem Fall sind alle diese Profile verschwunden, nach dem ich fb entsprechend angeschrieben habe. Du willst gar nicht wissen, wie weit mein Arm reicht.
#62Report
1 month ago
Bei Auftragsarbeiten bekommen meistens alle Beteiligten also auch die Modelle die Ergebnisse für ihr Portfolio. Das liegt aber in der Regel daran, dass sich alle gut verstehen und wieder zusammen arbeiten wollen.
Der Ansatz, das Modelle ihr Honorar im Gegenzug für die Ergebnisse niedriger gestalten ist denkbar und kommt m.e. auch vor, aber wohl eher im Privatbereich.
Das Profimodelle, die vor allem im Privatbereich arbeiten, nur mäßige Ergebnisse zeigen ist wohl eher Taktik, um die Zielgruppe möglichst groß zu halten. Und ja, manchmal haben sie auch nur diese Bilder, weil ihnen die Einnahmen einfach wichtiger sind als ihr Portfolio.
Der Ansatz, das Modelle ihr Honorar im Gegenzug für die Ergebnisse niedriger gestalten ist denkbar und kommt m.e. auch vor, aber wohl eher im Privatbereich.
Das Profimodelle, die vor allem im Privatbereich arbeiten, nur mäßige Ergebnisse zeigen ist wohl eher Taktik, um die Zielgruppe möglichst groß zu halten. Und ja, manchmal haben sie auch nur diese Bilder, weil ihnen die Einnahmen einfach wichtiger sind als ihr Portfolio.
#63Report
1 month ago
In meinem Fall sind alle diese Profile verschwunden, nach dem ich fb entsprechend angeschrieben habe. Du willst gar nicht wissen, wie weit mein Arm reicht.
Wie schreibt man denn Facebook an? Ich kenne da nur die Funktion, um ein Profil zu melden. Es ist nicht möglich, eine Begründung mitzuliefern, warum man das Profil meldet, auch nicht auf Englisch. Man kann nur aus vorgegebenen Optionen auswählen.
Selbst ein Rechtsanwalt, den ich darauf hingewiesen habe, dass sein Foto für Fake Anzeigen verwendet wird, hat mir zurückgeschrieben, dass die Funktion zum Melden eines Profils auf Facebook nicht zielführend ist.
#64Report
1 month ago
Das Profimodelle, die vor allem im Privatbereich arbeiten, nur mäßige Ergebnisse zeigen ist wohl eher Taktik, um die Zielgruppe möglichst groß zu halten.
Das ist eine interessante Theorie.
#65Report
1 month ago
@Manfred #:
" Und Du hast das nicht bei Facebook gemeldet? Oder ein "Copyright Infringement Complaint" gemacht?"
Das kannst du voll vergessen. Ich habe schon etliche Male Fake Profile auf Facebook gemeldet, bei denen offensichtlich war, dass es sich um Fake Profile handelt, weil Fotos von anderen bekannten Personen verwendet wurden. Wenig später bekommt man von Facebook eine Rückmeldung, dass mit dem Profil alles in Ordnung ist und dieses nicht gelöscht wurde.
Das ist ja auch eine völlig andere Baustelle. Ein Copyright Infringement Complaint kannst Du nur machen, wenn Du selbst der Urheber bzw. Rechteinhaber bist.
Du kannst Dich nicht darüber beschweren, daß Deiner Einschätzung nach die Rechte eines anderen verletzt sein könnten.
#66Report
1 month ago
@MAINPics:
Bei Auftragsarbeiten bekommen meistens alle Beteiligten also auch die Modelle die Ergebnisse für ihr Portfolio.
Das ist durchaus nicht üblich, weil Profimodels ohnehin meistens keinen direkten Kontakt mit dem Fotografen haben, der einen Auftrag fotografiert, für den das Model gebucht worden ist. Es bucht gerade bei Werbe- oder Modezeitschriften-Produktionen eh nicht der Fotograf, sondern der Auftraggeber.
Das für eine professionelle Produktion gebuchte Model darf in den meisten Fällen auch gar nicht Fotos von dem Shooting für irgendwelche beruflichen Zwecke verwenden, ohne daß der Auftraggeber dem zustimmt.
Das liegt aber in der Regel daran, dass sich alle gut verstehen und wieder zusammen arbeiten wollen.
Daß sich bei professionellen Fotoproduktionen, die von Profifotografen für kommerzielle Auftraggeber (Werbeagenturen, werbende Unternehmen etc.) mit über Profimodelagenturen gebuchten Profimodels durchgeführt werden, Models und Fotografen (und Booker, und Modelagenten, und ArtDirectoren, etc.pp.) "gut verstehen", ist eine Mär.
Da interessiert nur, daß die Models störungsfrei funktionieren. Und die Booker, und die Agenturen, und die Fotografen, usw.
Die Models reisen zum Shooting an, werden für's Shooting fertig gemacht, fotografiert, und reisen wieder ab. Und den nächsten Kontakt gibt es, wenn das Model von derselben Crew später mal wieder gebucht wird.
#67Report
1 month ago
Es ist so nervig, dass hier immer wieder die gleichen Forums-Teilnehmer jeden Beitrag nutzen, um über alles mögliche zu sprechen, aber nicht über das Beitrags-Thema selbst. Zum Glück hat sich die Anzahl reduziert. Jetzt ist es noch eine Handvoll.
#68Report
1 month ago
fotoscout24 #68
Volle Zustimmung. So zwei bis drei Kandidaten sollten einen eigenen Kanal haben in dem sie sich gegenseitig verbessern und mit völlig absurden Beispielen jonglieren.
Volle Zustimmung. So zwei bis drei Kandidaten sollten einen eigenen Kanal haben in dem sie sich gegenseitig verbessern und mit völlig absurden Beispielen jonglieren.
#69Report
1 month ago
Manfred #
Es ist leider ein paar Jahre her, als ich Profilbilder gemeldet habe und ich weiß nicht mehr genau, wie ich es gemacht habe. Es hat jedenfalls funktioniert. Es ist gut möglich, dass die Möglichkeiten eingeschränkt wurden. Ich erlebe es überall, wie Webseitenbetreiber und andere versuchen, ihre Kontaktmöglichkeiten zu verschlanken.
zu #68 und #69:
Ja, man kann das kritisieren - aber vielleicht in einem separaten Thema :-)
Man hätte das alte Thema auch gar nicht erst neu anfangen müssen und einfach in alten Threads lesen können. Immerhin werden hier momentan sachlich und ruhig Informationen ausgetauscht, was hier nicht zu jedem Zeitpunkt der Fall war. Wo wart ihr, als die AZ-Diskussion im Gange war? Und wo war die Moderation?
Es ist leider ein paar Jahre her, als ich Profilbilder gemeldet habe und ich weiß nicht mehr genau, wie ich es gemacht habe. Es hat jedenfalls funktioniert. Es ist gut möglich, dass die Möglichkeiten eingeschränkt wurden. Ich erlebe es überall, wie Webseitenbetreiber und andere versuchen, ihre Kontaktmöglichkeiten zu verschlanken.
zu #68 und #69:
Ja, man kann das kritisieren - aber vielleicht in einem separaten Thema :-)
Man hätte das alte Thema auch gar nicht erst neu anfangen müssen und einfach in alten Threads lesen können. Immerhin werden hier momentan sachlich und ruhig Informationen ausgetauscht, was hier nicht zu jedem Zeitpunkt der Fall war. Wo wart ihr, als die AZ-Diskussion im Gange war? Und wo war die Moderation?
#70Report
1 month ago
Es ist so nervig, dass hier immer wieder die gleichen Forums-Teilnehmer jeden Beitrag nutzen, um über alles mögliche zu sprechen, aber nicht über das Beitrags-Thema selbst.
Gelt es nicht immer als besonders "authentisch", von der eigenen Perspektive zu sprechen? Aber im Ernst: eigene tatsächliche Erfahrungen in eine Diskussion einzubringen ist grundsätzlich immer sehr wertvoll. Sie sind ein Teil des allgemeinen Erfahrungsschatzes.
#71Report
1 month ago
#67: es ist auch eine Mär, dass alles nur so läuft, wie Tom Rohwer es beschreibt. Auch im Profi-Bereich gibt es unzählige Facetten und es läßt sich auch vermutlich kaum abschätzen, welche nun die gängiste wäre. Es gibt eben nicht nur eine Art ''Fall'', wie Tom ihn gerade vor Augen hat. Die Variante/Fälle, wo dem Modell auch mal Bilder als Geschenk oder fürs Portfolio oder für Fotografenwerbung überlassen werden, gibt es in vielen Profibereichen eben auch - zumindestens im Modebereich, so meine Erfahrung. (Manchmal werden auch fürs Modell - und Eigennutzung - ein paar Fotos zusätzlich geschossen, wie das Newton beispielsweise auch machte.) Wenn auch nicht als Regel bzw. im ''klassischen Verständnis'' dieses Pay. Es sind und bleiben Extras und da liegt vielleicht der Unterschied zu den Fällen, die hier betreffend Fotografen der MK angesprochen werden, bei denen das schon sehr oft und quasi selbstverständlich vorzukommen scheint.
Diese ''Semi-Profi'' Fotografie, wie ich das PAY nenne, halb Hobby, halb kommerziell, hat hier ihre eigenen Üblichkeiten etabliert, man kann das, wie ich, schade finden oder auch nur großzügig. Ist eben so.
Diese ''Semi-Profi'' Fotografie, wie ich das PAY nenne, halb Hobby, halb kommerziell, hat hier ihre eigenen Üblichkeiten etabliert, man kann das, wie ich, schade finden oder auch nur großzügig. Ist eben so.
#72Report
1 month ago
Auch im Profi-Bereich gibt es unzählige Facetten und es läßt sich auch vermutlich kaum abschätzen, welche nun die gängiste wäre.
Wenn wir als "Profi-Bereich" die Foto/Werbe-Produktionen nehmen, die von Werbeagenturen für Unternehmen durchgeführt werden oder von größeren Unternehmen mit eigener Werbeabteilung, mit Profi-Models, die über Profimodelagenturen und mit Profifotografen durchgeführt werden, dann ist das in aller Regel genau so.
Daß auf 1000 Produktionen eine mal anders läuft will ich nicht bestreiten, aber das spielt nicht ernsthaft eine Rolle.
Wenn Du zu den "professionellen Fotoproduktion" auch solche zählen willst, bei denen MK-Fotoamateure ukrainische professionelle "Reisemodels" (die vom Modeln leben) anheuern, um FineArt-Fotos oder was auch immer zu machen, sähe es anders aus - aber das als "professionelle Fotoproduktion" zu bezeichnen, fände ich ziemlich albern.
Frag doch spaßeshalber mal bei "Elite" oder "Luisa" oder "Iconic" nach, wie das bei den Produktionen aussieht, für welche die Models vermitteln.. Oder ruf mal "Scholz & Friends" an und frag dort, wie die das handhaben.
Michael Quack ist ja seit geraumer Zeit nicht mehr in der MK, sonst hätte er sicher schon ein paar Sätze dazu geschrieben... ;-) Die auch auf jahrelangen praktischen Erfahrungen in diesem Bereich beruhen.
#73Report
1 month ago
#73 zeigt wiedermal, dass Dein Wissen vor 30 Jahren stehen geblieben ist.
Diesen Agenturprozess, der Dir noch im Kopf rumschwirrt, ist nahezu sei Jahrzehnten tot. Niemand verdient mehr damit Geld, um seine Mitarbeiter zu bezahlen.
Digitalagenturen verdienen ihr Geld zu 99% durch Strategieberatung, IT/Softwarentwicklung, SEA, SEO, Social Ads zur Performance Verbesserung und vor allem Daten & KI. Wenn Du zu einem Gespräch von Scholz&Friends (die im übrigen noch nie besonder kreativ waren aber geschäftstüchtig und flexibel) eingeladen würdest, würde sie Dich gleich da behalten und in ihr hauseigenes Museuum stellen.
Diesen Agenturprozess, der Dir noch im Kopf rumschwirrt, ist nahezu sei Jahrzehnten tot. Niemand verdient mehr damit Geld, um seine Mitarbeiter zu bezahlen.
Digitalagenturen verdienen ihr Geld zu 99% durch Strategieberatung, IT/Softwarentwicklung, SEA, SEO, Social Ads zur Performance Verbesserung und vor allem Daten & KI. Wenn Du zu einem Gespräch von Scholz&Friends (die im übrigen noch nie besonder kreativ waren aber geschäftstüchtig und flexibel) eingeladen würdest, würde sie Dich gleich da behalten und in ihr hauseigenes Museuum stellen.
#74Report
1 month ago
Zitat MAINpics:
"Diesen Agenturprozess, der Dir noch im Kopf rumschwirrt, ist nahezu sei Jahrzehnten tot. Niemand verdient mehr damit Geld, um seine Mitarbeiter zu bezahlen."
Da muss ich Tom jetzt beispringen:
1. Ich habe nicht den Eindruck, dass der "Agenturprozess" tot ist - schon gar nicht seit Jahrzehnten.
2. Tom hat gar nicht behauptet, dass (Modell)agenturen Geld verdienen. Es ist allerdings stark zu vermuten.
3. Die Behauptungen sind für die eigentliche Fragestellung irrelevant. Fakt ist, dass es Auftraggeber gibt, die Fotografen und Modelle für das Erstellen von Fotos bezahlen. Bei einer solchen Konstellation kann auch nicht der Fotograf entscheiden, dass er Fotos dem Modell schenkt. Wenn neue Produkte mit den Fotos beworben werden sollen, dann wird der Auftraggeber kein Interesse daran haben, dass ein Modell oder ein Fotograf ein Foto "in Umlauf" bringt - jedenfalls nicht VOR der Produkteinführung. Danach sieht es ggf. völlig anders aus. Ich weiß das, weil ich selbst schon einmal entsprechend involviert war.
"Diesen Agenturprozess, der Dir noch im Kopf rumschwirrt, ist nahezu sei Jahrzehnten tot. Niemand verdient mehr damit Geld, um seine Mitarbeiter zu bezahlen."
Da muss ich Tom jetzt beispringen:
1. Ich habe nicht den Eindruck, dass der "Agenturprozess" tot ist - schon gar nicht seit Jahrzehnten.
2. Tom hat gar nicht behauptet, dass (Modell)agenturen Geld verdienen. Es ist allerdings stark zu vermuten.
3. Die Behauptungen sind für die eigentliche Fragestellung irrelevant. Fakt ist, dass es Auftraggeber gibt, die Fotografen und Modelle für das Erstellen von Fotos bezahlen. Bei einer solchen Konstellation kann auch nicht der Fotograf entscheiden, dass er Fotos dem Modell schenkt. Wenn neue Produkte mit den Fotos beworben werden sollen, dann wird der Auftraggeber kein Interesse daran haben, dass ein Modell oder ein Fotograf ein Foto "in Umlauf" bringt - jedenfalls nicht VOR der Produkteinführung. Danach sieht es ggf. völlig anders aus. Ich weiß das, weil ich selbst schon einmal entsprechend involviert war.
#75Report
1 month ago
@MAINPics:
Diesen Agenturprozess, der Dir noch im Kopf rumschwirrt, ist nahezu sei Jahrzehnten tot.
Das ist, mit Verlaub, Unsinn.
Niemand verdient mehr damit Geld, um seine Mitarbeiter zu bezahlen.
Dafür haben die großen, professionellen Modelagenturen weltweit aber ziemlich viele Mitarbeiter.
Digitalagenturen verdienen ihr Geld zu 99% durch Strategieberatung
Was auch immer Du unter "Digitalagenturen" verstehst - mit Modelagenturen haben sie nichts zu tun.
Scholz&Friends (die im übrigen noch nie besonder kreativ waren aber geschäftstüchtig und flexibel)
Scholz & Friends ist, wie Du vielleicht nicht weißt, keine Modelagentur, sondern eine Werbeagentur.
Vollkommen andere Branche...
Ich erwähnte Scholz & Friends nur als Beispiel für meinen Vorschlag, zur besseren Information mal ein paar professionelle Modelagenturen diesbezüglich (Fotos für die Models) zu fragen, oder eben auch ein paar Werbeagenturen.
Also Unternehmen, wo Leute sitzen, die wissen, wie in der Modelagentur- und Werbebranche gearbeitet wird...
Was bei Werbeagenturen wichtiger ist - die Kreativität oder die Geschäftstüchtigkeit - ist eine Frage der Perspektive. Aus Sicht der Eigentümer nützt die Kreativität gar nichts, wenn der Laden mangels Geschäftstüchtigkeit pleite geht. Die Kreativen werden wiederum völlig zu recht darauf hinweisen, daß eine Werbeagentur ohne ausreichendes Maß an Kreativität irgendwann auch mit bester Geschäftstüchtigkeit pleite gehen wird.
Da ist man dann recht schnell bei dem schönen Spruch der Werbe-Profis: "Die Hälfte des für Werbung ausgegebenen Geldes ist unnütz herausgeworfenes Geld. Leider weiß man nur nie vorher, welche Hälfte es ist..."
#76Report
1 month ago
@eckisfotos:
1. Ich habe nicht den Eindruck, dass der "Agenturprozess" tot ist - schon gar nicht seit Jahrzehnten.
Selbstverständlich ist der nicht tot.
Was zweifellos richtig ist:
1) es gibt seit Jahren einen Konsolidierungsprozess in der Branche, dem wie üblich die kleineren und vor allem die weniger leistungsfähigen Agenturen zum Opfer fallen
2) die Ausgaben für Werbung verschieben sich seit Jahren von den klassischen, früher dominierenden Medien hin zu "neuen Medien". Das Geld wird ja nicht mehr, eher im Gegenteil, und was in die Schiene "Influencer", "Social Media" usw. fließt, das kann woanders nicht mehr ausgegeben werden.
Und an diesem Punkt kommen KI-generierte Bilder und Filme (und Texte) der Branche gerade genau recht. Da wird die Werbe- und "Modelbranche" genauso umgekrempelt wie die der Print- oder TV-Werbung, etc.pp.
2. Tom hat gar nicht behauptet, dass (Modell)agenturen Geld verdienen. Es ist allerdings stark zu vermuten.
Die, die kein Geld verdienen, verschwinden eher früher oder später vom Markt... Das sollte nun eigentlich wirklich niemanden überraschen.
3. Die Behauptungen sind für die eigentliche Fragestellung irrelevant. Fakt ist, dass es Auftraggeber gibt, die Fotografen und Modelle für das Erstellen von Fotos bezahlen.
Ja. Das setze ich als allgemein bekannt voraus, aber... man kann sich manchmal gar nicht genug wundern.
Bei einer solchen Konstellation kann auch nicht der Fotograf entscheiden, dass er Fotos dem Modell schenkt.
In aller Regel nicht. Was Peter Lindbergh mit Helena Christensen untereinander abmacht, steht auf einem anderen Blatt - aber Helena Christensen wird kein Foto, für das sie als Model bezahlt wurde, irgendwo veröffentlichen, ohne vorher geklärt zu haben, ob sie das darf.
Wenn neue Produkte mit den Fotos beworben werden sollen, dann wird der Auftraggeber kein Interesse daran haben, dass ein Modell oder ein Fotograf ein Foto "in Umlauf" bringt - jedenfalls nicht VOR der Produkteinführung.
Logisch. Und um das sicherzustellen, gibt es nicht selten auch Verschwiegenheitsklauseln in den Verträgen, die mit ekligen Konventionalstrafen abgesichert sind. Ganz davon zu schweigen, daß jemand, der sich da branchenwidrig verhält, die längste Zeit Aufträge bekommen hätte. Da bliebe dann wohl nur noch die MK als Refugium...
Danach sieht es ggf. völlig anders aus. Ich weiß das, weil ich selbst schon einmal entsprechend involviert war.
Nichts ist uninteressanter als die Kampagne von gestern... ;-)
#77Report
1 month ago
#76 Ausnahmsweise hat sogar Dein Abstecher zu den Werbeagenturen in dem Fall Sinn gemacht.
Denn sehr oft sind die Werbeagenturen (ich bin etwas sprachlos, dass Du nicht weisst, was Digitalagenturen sind ....es gibt aber Suchmaschinen, da findest Du bestimmt die Erklärung) die Auftraggeber für Modelagenturen bei (größeren) Produktionen.
Und in ganz vielen Fällen herrschen auch zwischen ihnen (also Werbe und Modelagenturen) freundschaftliche Geschäftsbeziehungen. Du denkst durch Deine offensichlich jahrelange redaktionelle Wühlmaustätigkeit nur negativ aber es ist andersherum. Die positive Bindung, und der Erfolg machen eine Geschäftsbeziehung aus. Der Vertrag ist nur Beiwerk.
Netzwerk ist in der Wirtschaft, ich würde sogar in der Welt sagen ALLES!
Das magst Du nicht gut heißen, weil beispielsweise bei einem großen Bauprojekt eine öffentliche Ausschreibung bei der Vergabe des Auftrags vorgeschrieben ist, eine öffentliche Ausschreibung bei der Vergabe einer Position....ich könnte jetzt munter weiter machen....aber die Wahrheit und Realität ist einfach eine andere.
Es zählen fast ausschließlich die Kontakte und das ist auf internationaler (da spielen noch andere Geflechte und Interaktionen eine Rolle), auf nationaler und auch regionaler Ebene das Gleiche. Das ist bei Jobs so und bei Jobpositionen ebenso.
Du hast im Medienbereich gearbeitet und Dir muss ich es erklären. Ich muss etwas schmunzeln. Die Kontakte zu den Redakteuren hier in Frankfurt (Handelsblatt, Börsenzeitung, FR....) zeigten mir, dass sie diesbezüglich immer sehr früher aufgestanden sind. Die wissen ganz genau wie NETZWERK funktioniert. Es ist sogar íhr EIN und ALLES. Sie sind tief in die Unternehmen vernetzt. Sie wissen ggfs schneller von einem Problem als die verursachende Fachabteilung.....Wahrscheinlich haben Redakteure Netzwerken erfunden ???
Und genau deswegen weil viele mit einander vernetzt sind, bekommen auch die Modelle ihre Bilder bei einem bezahlt-Job, wenn sie das möchten. Was meinst Du wie die Modelle ihre Portfolios erweitern?
Und ja, es ist doch banal, das die Modelle nicht vor einer Veröffentlichung ihre Bilder zeigen.
Denn sehr oft sind die Werbeagenturen (ich bin etwas sprachlos, dass Du nicht weisst, was Digitalagenturen sind ....es gibt aber Suchmaschinen, da findest Du bestimmt die Erklärung) die Auftraggeber für Modelagenturen bei (größeren) Produktionen.
Und in ganz vielen Fällen herrschen auch zwischen ihnen (also Werbe und Modelagenturen) freundschaftliche Geschäftsbeziehungen. Du denkst durch Deine offensichlich jahrelange redaktionelle Wühlmaustätigkeit nur negativ aber es ist andersherum. Die positive Bindung, und der Erfolg machen eine Geschäftsbeziehung aus. Der Vertrag ist nur Beiwerk.
Netzwerk ist in der Wirtschaft, ich würde sogar in der Welt sagen ALLES!
Das magst Du nicht gut heißen, weil beispielsweise bei einem großen Bauprojekt eine öffentliche Ausschreibung bei der Vergabe des Auftrags vorgeschrieben ist, eine öffentliche Ausschreibung bei der Vergabe einer Position....ich könnte jetzt munter weiter machen....aber die Wahrheit und Realität ist einfach eine andere.
Es zählen fast ausschließlich die Kontakte und das ist auf internationaler (da spielen noch andere Geflechte und Interaktionen eine Rolle), auf nationaler und auch regionaler Ebene das Gleiche. Das ist bei Jobs so und bei Jobpositionen ebenso.
Du hast im Medienbereich gearbeitet und Dir muss ich es erklären. Ich muss etwas schmunzeln. Die Kontakte zu den Redakteuren hier in Frankfurt (Handelsblatt, Börsenzeitung, FR....) zeigten mir, dass sie diesbezüglich immer sehr früher aufgestanden sind. Die wissen ganz genau wie NETZWERK funktioniert. Es ist sogar íhr EIN und ALLES. Sie sind tief in die Unternehmen vernetzt. Sie wissen ggfs schneller von einem Problem als die verursachende Fachabteilung.....Wahrscheinlich haben Redakteure Netzwerken erfunden ???
Und genau deswegen weil viele mit einander vernetzt sind, bekommen auch die Modelle ihre Bilder bei einem bezahlt-Job, wenn sie das möchten. Was meinst Du wie die Modelle ihre Portfolios erweitern?
Und ja, es ist doch banal, das die Modelle nicht vor einer Veröffentlichung ihre Bilder zeigen.
#78Report
1 month ago
Vielleicht mögen eure Erfahrungen sehr verschieden sein, weil ihr da auch verschieden unterwegs seid. Tom schreibt jedenfalls nicht, wo er gerade seine Erfahrungen ganz praktisch macht. Ich mache meine in der (jungen) Mode und da ist nix so festgeschrieben, wie Tom behauptet, auch die normal gebuchten Modelle betreffend nicht. Das Hauptziel ist große Verbreitung in möglichst günstigen Kanälen.
Zugegeben, es gibt auch restriktive, sehr kontrollierende Politik Model- bzw. Modefotos betreffend. Ich behaupte ja nur, dass das alles da kein zwingendes Regelwerk mehr ist, mal so und mal so. Ich (als Akkreditierter) habe jedenfalls oft Gelegenheit, gebuchte Models mit Modebeispielen am Rande extra zu fotografieren und das auch zu veröffentlichen. Ohne Herumkasperei - und auf Anfrage (meist schon beim Shooten) dürfen sie die Bilder auch nutzen.
Zugegeben, es gibt auch restriktive, sehr kontrollierende Politik Model- bzw. Modefotos betreffend. Ich behaupte ja nur, dass das alles da kein zwingendes Regelwerk mehr ist, mal so und mal so. Ich (als Akkreditierter) habe jedenfalls oft Gelegenheit, gebuchte Models mit Modebeispielen am Rande extra zu fotografieren und das auch zu veröffentlichen. Ohne Herumkasperei - und auf Anfrage (meist schon beim Shooten) dürfen sie die Bilder auch nutzen.
#79Report
1 month ago
Aber ich finde es eher unsinnig, dieses Profigewese auf die MK zu übertragen. Hier geht es nämlich nicht darum, ob man die Verschenkerei an Pay-Models darf oder nicht, sondern wohl darum, ob das im Kontext der Modelkartei mit Pay und Tfp anständig ist (jenseits der kleinen Sympathiegeschenke).
Viele, die in den betreffenden Threads argumentierten, fanden es unnötig, die Anstandsfrage überhaupt beachten zu müssen. Da gehts dann zur Werte(gemeinschafts)diskussion.
Viele, die in den betreffenden Threads argumentierten, fanden es unnötig, die Anstandsfrage überhaupt beachten zu müssen. Da gehts dann zur Werte(gemeinschafts)diskussion.
#80Report
Topic has been closed









Das kannst du voll vergessen. Ich habe schon etliche Male Fake Profile auf Facebook gemeldet, bei denen offensichtlich war, dass es sich um Fake Profile handelt, weil Fotos von anderen bekannten Personen verwendet wurden. Wenig später bekommt man von Facebook eine Rückmeldung, dass mit dem Profil alles in Ordnung ist und dieses nicht gelöscht wurde.
Inzwischen schalten Betrüger sogar Anzeigen auf Facebook. Sie verwenden dabei Bilder von bekannten Anwälten, z. B. Ingo Lenßen. Diese Anwälte wissen bereits darüber Bescheid und haben rechtliche Schritte eingeleitet. Trotzdem können die Betrüger weiter ihr Unwesen auf Facebook treiben.