Nur noch überzogene Honorarvorstellungen 42

1 day ago
VW ich finde es flach, das man Models anschreibt und einfach keine Antwort bekommt.
Findet ihr hier in der MK noch TFP Models?
Bei mir ist es seit 3 Jahrn wie abgerissen.
Vg
Werner
1 day ago
Ja, das scheint der Trend zu sein...
Regionale Models nutzen die MK - wenn überhaupt -
dann nur noch dreist als Umleitung zu anderen Plattformen...

PAY wird "blind beworben" und TFP weggefiltert...
...meist wissen "BewerberInnen" nicht mal, was
auf der Sedcard oder in der Ausschreibung steht...

Kommerzielle Anbieter/innen" bekommen dadurch
eine Art von Monopol und schrauben die Preise langsam
hoch ... es gibt dann fast nur noch teure Angebote...

...auch wenn in der MK nicht immer alles so läuft,
wie es sich viele TeilnehmerInnen evtl. wünschen
würden, gibt es kaum vergleichbare Alternativen...

...deshalb wäre es klasse, wenn die "TFP-Kultur"
gerettet werden könnte ! ...das ist aber nur möglich,
wenn "schöne Fotos" auch eine Wertschätzung erfahren...

Alles dürfen etwas verdienen... nur Fotografen eben nicht ! ;-)
Warum nicht ? ...ist deren Arbeit nichts wert ?
...sie müssen zahlen, um in Hotelzimmern shooten zu dürfen ?

...das ist der Trend !
...zahlungswillige Hobbyisten fördern diese Entwicklung...
...und verschenken obendrein Fotos an Pay Models...

...welche sich schnell
an dieses Verhalten gewöhnen
und dann quasi als Standard erwarten ! ;-)

...wie sollen Profis da noch mithalten ?
...das können sie sich nicht leisten ! ;-)
...deshalb gibt es hier auch kaum noch Profis...

(Info: ...die Bezeichnung "professionell" wird oft
mit "kompetent" verwechselt, dabei bedeutet sie
eigentlich nur, daß jemand damit Geld verdient)

DENKSPORT:

Alle wollen ''professionelle'' Fotos
aber niemand möchte für Fotos zahlen !
Womit sollen professionelle Fotografen Modelle finanzieren ?
1 day ago
Oh, ist schon wieder ein Jahr rum?

Vor 20 Jahren brauchten Menschen noch irgendeinen Kamerabediener wenn sie Fotos von sich haben wollten. Heute reicht das Smartphone. Kein Termin, nirgendwo hinfahren, kein warten auf Bilder, keine Veröffentlichungen von anderen, Bilder wie man sie haben möchte... Damit sind TfP-Shootings fast völlig verschwunden. Kann man drüber jammern, muß es aber nicht. Zeiten ändern sich nunmal...
1 day ago
Von welchen Models redet ihr ?
Hier gibt es doch nur flippige Hühner und solche, die mit Tinte und Metal verunziert sind.

Und nicht zu vergessen, die Damen die einem Lehrbuch der Gynokologie entsprungen sind. Die haben rasend schnell gemerkt, welche Kategorie von Fotografen hier einen gewissen Anteil ausmachen, die sich melken lassen wie das dumme Vieh auf der Weide.
23 hours ago
Ich hatte dieses Jahr drei tolle TFP-Shootings mit zwei sehr hübschen, begabten und tintenfreien Models. Natürich kein Akt. Ja, es gibt gute TFP-Models - aber auch völlig überzogene Honorarvorstellungen.
Auch als Fotograf sollte man Models gut und respektvoll behandeln.
23 hours ago
AndiB:

Habe ich jemanden konkret nicht gut und respektvoll behandelt ?
Oh, interessant! Dachte ich... Da klicke ich doch mal rein und erfahre, was aktuell überzogene Honorarvorstellungen sind. Leider bleibt der Thread das bisher aber schuldig.

Auch hier liest man DIE Legende schlechthin: Die bösen anderen Hobbyisten sind Schuld und haben Models angeblich an Geld gewöhnt und auf diese miese Tour vermeintlich das schöne TfP-Shooten kaputt gemacht... Als ob es keine "Instagramisierung" gegeben hätte, bei der ein aktuelles Smartphone mit guter Software für 90 % des Social-Media-Bedarfs und der "hübschen Fotos von sich selbst" eben reicht - zudem ganz ohne Angst (ob die nun eher stark übertrieben ist oder nicht) bei dem zumeist männlichen unbekannten Fotografen "in Wahrheit" nur an den gefürchteten "Plastiktütenmörder aus dem Internet" oder zumindest den schmierigen Grabscher zu geraten, vor dem einen alle gewarnt haben. Der Gegenwert von TFP ist für viele Damen (und Herren) einfach gesunken. Und für die anderen ist heute dann vor allem der Reiz den Bedarf für's Modeln beruflich zu nutzen, weshalb Models sich ihre Zeit natürlich gerne bezahlen lassen. Wie wir alle, wenn wir arbeiten gehen - völlig legitimes Marktverhalten also.

Was sind dafür nun genau überzogene Honorarvorstellungen? Und von wem? Die Realität ist ja, dass wir es heute mit vielen Reisemodels zu tun haben. Zu dieser Realität gehört auch, dass es oft Ukrainerinnen sind, die heute für gewisse Zeit mal hier und mal da irgendwo in Westeuropa leben. Manche in Deutschland, manche in UK, manche in der Schweiz, manche in Spanien usw. Die haben also auch normal hohe Kosten und müssen deshalb keineswegs wie frühere Erntehelfer aus Osteuropa billiger sein als "einheimische Kräfte". Dazu kommt, dass viele andere diese Dienste anscheinend nicht mal mehr gegen Geld anbieten wollen. Ur-deutschen Frauen hat ja niemand verboten Pay-Model zu sein aber die sind schon langsam extrem selten. Also es sterben nicht nur die TfP-Models hierzulande aus und natürlich kommen Damen auch nicht extra für TfP aus dem Ausland angereist. Aber immerhin noch für Pay, sonst sähe es hier ganz duster aus. Dann ist die Frage, was bekomme ich? Portrait, Fashion, Akt usw. und was darf ich mit den Fotos machen? Bekomme ich kommerzielle Rechte oder nicht, ist schon eine Location inklusive oder nicht, verdient noch eine Agentur mit oder nicht usw. usf.

Vielleicht kann sich ja auch jeder mal ganz platt überlegen, wieviel Geld er selbst wirklich dafür verlangen würde, wenn er nach dem Shooting mit jedem Foto in jeder Pose, womöglich nackt, gemäß Vertrag überall veröffentlicht werden dürfte. Die Angebote, die ich so bekomme, liegen i.d.R. so um die 80 Euro / h. Manche Models rufen 100 Euro / h auf. Höhere Preise habe ich noch nicht gesehen. Wer würde sich denn hier gerne für 80-100 Euro die Stunde (abzüglich aller Kosten) nackt fotografieren und vielleicht im Anschluss für immer und ewig auf Websites, Magazinen, Büchern etc. so veröffentlichen lassen? Also ich nicht ;-) So fände zumindest ich es nicht legitim mich zu beklagen, dass mir das zu teuer wäre. Nach Diskussionen vor wenigen Monaten zum Thema habe ich mal die bei mir aufgerufenen Preise der letzten drei Jahre betrachtet und kaum eine Teuerung festgestellt. Zwei Models wurden gar günstiger (was angesichts der realen Teuerung für uns alle in nahezu allen Lebensbereichen ja fast schon kurios ist).
16 hours ago
Im Juli hatte ich es mal wieder mit dem zutreffenden Wohnort probiert und prompt kamen wieder Anfragen, obwohl deutlich lesbar auf meiner SC steht, daß ich keine Shootings mehr mache. Immerhin kann ich so die in #7 genannten Preise von 80 bis 100 € im Aufnahmebereich Dessous/Akt bestätigen; hier ein Beispiel :
Lingerie: €90
Nude: €90
Openlegs: €120
Pink: €140
Toys: €150
In diesem Fall waren Portrait & Fashion ebenfalls mit 90 €/h bepreist - wobei wohl davon ausgegangen wird, daß diese beiden Aufnahmebereiche dann eh nicht erfolgen, sondern Akt bis Erotik gefragt sind. Eine Preissteigerung um ca. 15% binnen der letzten 5 Jahre, also seit dem CoViD-Lockdown könnte vielleicht stimmen, aber 'open legs' kostete auch vor 10 Jahren schon 90 oder 100 € und klassischer Akt lag bei 60-70 €.
Dasselbe Thema vor genau 2 Monaten :
https://www.model-kartei.de/forum/thread/101981/bin-ich-geizig-oder-verlangen-die-modell-wirklich-zu-viel/?page=2
14 hours ago
Nun, zuerst einmal ist niemand gezwungen, ein Model zu bezahlen. Es gibt ein Angebot, und man hat die Auswahl zwischen Zu- und Absage. Umgekehrt ist auch ein Model nicht gezwungen, einen Fotografen zu bezahlen. Wenn sich zwei finden, wunderbar, wenn nicht, dann eben nicht.
Ich sehe da ein anderes Problem, und das ist die Diskrepanz zwischen Realität und Wunsch.
12 hours ago
Man kann die Preise nicht isoliert betrachten. Wäre es nur das, so finde ich die Preise akzeptabel. Ich sehe aber immer mehr Sedcards, die NICHT dem Profistatus der Modelle entsprechen: Falsche/fehlerhafte Angaben zum Körper und besonders auch zu Sprachkenntnissen. Und dann sind hohe Preise eben nicht gerechtfertigt.

Und "Nude" für 90 EUR wäre ja gut und schön - wenn bei einigen nicht alles, wo sich die Fußknöchel nicht berühren schon als "open legs" klassifiziert wird. Und wenn dann noch eine Mindestbuchungsdauer von 3 Stunden hinzukommt, dann sind wir im obigen Beispiel schon bei 360 EUR. Und dann kommt noch die Rechtfertigung dieser Preise in Gestalt von Studiobesitzern, die ihre Studios nicht nur liebevoll als auch umfassend eingerichtet haben (wozu brauche ich eine Küche und einen Konferenzraum?), sondern auch entsprechend hohe Preise verlangen. Da können sich die Kosten für ein Shooting auch schon einmal verdoppeln. Da ich Besitzer einer Blitzanlage bin, würde mir auch ein Hotelzimmer oder ein völlig leerer Raum genügen. Wer letzteres anzubieten hat, kann sich gern melden. Hotelzimmer werden auch immer teurer und Hotelbetreiber "zickiger" (es kann auch die Gesetzeslage sein).
11 hours ago
#1 Infolge der Digitalisierung in der Fotografie ist ...
1. der Bildermarkt ist ein Massenmarkt geworden. Das Hochladen von Bildern passiert exponentiell.
2. IG und sein Ableger Threads ist so groß, niemand braucht mehr die MK.
3. durch die Entwicklung der Kameras und Smartphones, können tun sie das selbst oder mit Hilfe ihrer Freundin. Modelle sind nicht mehr auf jemanden angewiesen, um Bilder zu bekommen.
4. der Zugang zu anderen Bildererstellern/Fotografen ist nahezu unbegrenzt.
5. die soziale, emotionale Komponente relevant. Fotografiert zu werden ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Wenn man nicht mit Fremden Bilder machen möchte, tut man es nicht. Dazu kommen eben auch die schwarzen Schafe unter den 'Fotografen', die mit sehr unangenehmen Auftreten, inklusive maßloser Selbstüberschätzung den Ruf der Gruppe nicht gerade verbessern.

Zu Deiner Frage. Ganz sicher werden die aller meisten Bilder heute ohne Bezahlung erstellt. Aber dazu braucht es ein Netzwerk. Die MK als Netzwerk für Portraits oder TA/Akt im unbezahlten Bereich ist nahezu eingeforen. Hier passiert fast nichts mehr. Woanders dafür umso mehr.

Zur Überschrift: Das ist relativ. Es gibt Modelle, die für Portraits 100 EUR einfordern, für TA und Akt noch mehr. Bekommen sie es? Nein, manchmal, oft....Legen wir einen Markt mit viele Akteuren auf beiden Seiten zu Grunde, gilt der Mechanismus der Preisfindung (elastische Preise) und die Akteure werden sich zu sehr unterschiedlichen Preisen zusammenfinden. Also sowohl zu hohen als auch niedrigen Preisen, wenngleich sich auch bei etwas Transparenz (Preise sprechen sich herum, werden ausgetauscht) ein gewisser GGW Preis einstellt zu dem am häufigsten ein Fototreffen zu Stande kommt. Eine Orientierung können die Preise der Modelle sein, die hier gerne potentielle Kunden anfragen.
11 hours ago
Portraitgraf

"Und nicht zu vergessen, die Damen die einem Lehrbuch der Gynokologie entsprungen sind. Die haben rasend schnell gemerkt, welche Kategorie von Fotografen hier einen gewissen Anteil ausmachen, die sich melken lassen wie das dumme Vieh auf der Weide."

Interessante Ausdrucksweise, das sagt sehr viel über dich aus.

Also ich arbeite sehr gerne mit Pay-Models, aber gemolken wurde ich noch nie. Wahrscheinlich liegt es an meiner Wertschätzung der Arbeit der Models. Denn nix Anderes ist es.

Und ja, seit den guten Smartphones und Instagram ist das gratis Nackidei-Fotografieren nun mal so gut wie Geschichte. Das liegt nicht aber an den ukrainischen PayModels.
TfP macht jetzt die gute Freundin oder der Lebensgefährte mit dem Handy. Die Menschen sind auch SATT mit Fotos. Tausende Bilder von sich selber in der Handygalerie. Früher, zu Zeiten des Papierabzuges undenkbar.

Wir Fotografen müssen es einfach akzeptieren. Früher kamen die Models zum Fotografen, um schöne Bilder zu bekommen, gerne auch als TfP, weil es eben nicht die Möglichkeiten, wie heute, gab. Kaum jemand hatte privat eine gute Kamera oder das Now How. Und die KI wird die ganze Sache noch weiter verschärfen, besonders für Berufsfotografen.

Es ist wie es ist. Wir könnten froh sein, wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, und auch das wird es nicht.

LG Daniel
11 hours ago
Schon bei "ähnlichen" Themen fällt mir seit Jahren auf, dass es immer eine Gruppe "üblicher Verdächtiger" von Fotografen gibt, die über paradiesische Zustände auf anderen Plattformen berichten - so als würde die "Weiterentwicklung" der Fotografie nur die MK betreffen. Trotzdem sind die entsprechenden Menschen noch hier.

Ich habe da ein Problem mit der Glaubwürdigkeit. Wollen wir dann vielleicht nicht wieder diese TFP-Diskussion führen, sondern bei der Höhe der Kosten bleiben?
10 hours ago
eckisfotos

Gute Idee, dann fange ich mal an.

Ich kann die Preise oben von See in #8 so bestätigen. Da sehe auch in den letzten Jahren kaum eine Veränderung, außer im Portraitbereich. Für mich sind die Preise im Rahmen und ich würde sie nicht als überzogen bezeichnen.

Aber das ist natürlich meine persönliche Ansicht. Aber was ist überzogen oder was ist angemessen hier in diesen Fällen? Was meint ihr?

Ein Schnitzel mit Pommes kostet mittlerweile 26,50 Euro in der Gastro, mein Landschaftgärtner nimmt 80 Euro die Stunde um den Rasenmäher über die Wiese zu schieben (rein rethorisch, ich schiebe natürlich selber) .
Aber ein Fotomodel soll sich nackt hinstellen und Ihre Bilder auch noch jahrelang auf Plattformen veröffentlicht sehen für 40 oder 50 Euro die Stunde.

Natürlich wäre es schön für uns, wenn es so wäre. Aber das hätte doch einen sehr faden Beigeschmack oder ?

Da würde mich eure Meinung gerne mal interessieren.

LG Daniel
9 hours ago
Und wie in jeder dieser Diskussionen wird der Wert der Arbeit des Modells als Hauptargument in den Vordergrund gestellt, die Frage nach dem Wert der Arbeit des Fotografen aber wegignoriert. Nirgendwo sonst ist den Arbeitern die eigene Arbeit so wenig wert, wie unter den Fotografen – nur um die Arbeit derer, mit denen sie zusammen arbeiten, auch ja aus der eigenen Tasche bezahlen zu dürfen. Aber das sind ja auch Frauen! Das scheinen ja Fanatasiewesen zu sein, denen man ja nicht mit Fairness-Argumenten kommen darf, wie: „Meine Arbeit hat auch Wert. Lass uns das mal berücksichtigen." Ein bisschen mehr Egoismus täte den Herren Fotografen gut.
8 hours ago
#15 die Leistung des 'Fotografen' wird wertgeschätzt aber nicht mehr so wie vor 40 Jahren...Tendenz fallend. Das liegt auch daran, das viele Menschen aufgrund fehlender Kriterien die Qualität der Ergebnisse nicht objektiv bewerten können.
8 hours ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Als ob es keine "Instagramisierung" gegeben hätte, bei der ein aktuelles Smartphone mit guter Software für 90 % des Social-Media-Bedarfs und der "hübschen Fotos von sich selbst" eben reicht

Hört endlich auf mit diesem Scheinargument! Als ob es den Mädels um „schöne Fotos“ ginge! Als ob sich selbst fotografieren und sich fotografieren lassen dasselbe wäre! Ist es nicht! Schon allein, weil es den Mädels eben nicht um „schöne Fotos“ geht. Das ist für die das Unwichtigste an der ganzen Sache überhaupt. Das Wichtigste daran ist... aktuell das Geld. Keine Frage. Aber gleich danach das Erlebnis. Die Erfahrung. Das Selbstwertgefühl, das dadurch extrem gesteigert wird. Und das alles gibt es eben nicht, wenn man sich selbst fotografiert. Ja noch nicht mal, wenn man sich von einem Freund fotografieren lässt. Da spielen die „schönen Fotos“ nur eine Rolle, um mehr auf das eigene Profil aufmerksam machen zu können, um noch mehr Fotografen zu erreichen. Ansonsten sind die „schönen Fotos“ doch nur ein Nebenprodukt, das „nice to have“ ist.

- zudem ganz ohne Angst (ob die nun eher stark übertrieben ist oder nicht) bei dem zumeist männlichen unbekannten Fotografen "in Wahrheit" nur an den gefürchteten "Plastiktütenmörder aus dem Internet" oder zumindest den schmierigen Grabscher zu geraten, vor dem einen alle gewarnt haben.

Diese Angst gibt es. Tatsächlich. Aber dass die bei weitem nicht lähmend, weil in den meisten Fällen unbegründet ist, sieht man ja daran, wie leicht ein paar Scheine sie schrumpfen lassen.

Der Gegenwert von TFP ist für viele Damen (und Herren) einfach gesunken.

Ja, natürlich ist der gesunken. Wie könnte er auch nicht, wenn das Geld für's Modeln auf der Straße liegt und man sich nur danach bücken muss?

Und für die anderen ist heute dann vor allem der Reiz den Bedarf für's Modeln beruflich zu nutzen, weshalb Models sich ihre Zeit natürlich gerne bezahlen lassen.

Ja, die Models haben die Marktwirtschaft verstanden. Nur die Fotografen haben sie leider verlernt. Früher haben sie ihre eigene Arbeit mal wertgeschätzt und gewusst, dass sie dem Wert der Modellarbeit entgegengestellt werden kann. Heute lassen sich Fotografen nur allzugerne einreden, „die Zeiten hätten sich geändert“, weshalb ihre Arbeit heute nichts mehr wert sei und sie müssten Modelle für ihre und deren Arbeit bezahlen, statt selbst auch ein Stück vom Kuchen einzufordern. Ja, die Zeiten haben sich geändert. Man kann heute, mehr als früher, auch Selfis machen. Aber das sind dann eben Selfis, denen das Wesentliche von dem fehlt, was Fotografen mitbringen: Eine unabhänige Person, die dem Fotomachen überhaupt erst einen Wert zufügt! Selfis sind nämlich nahezu wertlos. Nur für dich selbst zu gebrauchen und völlig ohne das Gefühl, dass dein Beitrag gewertschätzt wird. Das Selbstwertgefühl wird duch die Anerkennung anderer Menschen gesteigert! Nicht weil man sich selbst fotografieren kann. Dafür bezahlt dich niemand. Und weil der Fotograf diesen Wert ins Modeln einbringt, ist seine Arbeit soviel wert, wie seit eh und je – und sollte nachwievor Berücksichtigung finden!

Wie wir alle, wenn wir arbeiten gehen - völlig legitimes Marktverhalten also.

Fotografen gehen auch arbeiten! Wann kommt bei denen der Reiz zurück, den Bedarf für's Fotografieren wieder kommerziell zu nutzen? Das wäre nämlich ein völlig legitimes Marktverhalten!
KRASS ...UNFASSBAR KRASS ..wir schreiben das Jahr 2026, den 11. September um 13:02.
es sind ca 20 MK Jahre für mich vergangen, und es geschieht, was im Universum eigentlich nicht vorgesehen sein kann, Weltgesetze und Naturgesetze werden außer Kraft gesetzt ..ich stimme einem Beitrag von Bare Beauty #17 zu 100% zu . Ich glaube, ich muss jetzt in Therapie :-)
8 hours ago
deeno

Lese' doch bitte richtig.

Ich sprach beim "melken" expliziet von Models und Fotografen der "gynokologischen" Fraktion ... oder steigst Du auch tiefer ein ;-)))))
7 hours ago
Ingo Müller - im-fotografie.de
So ein fettes rotes Kreuz hatte ich noch nie in meinem Kalender! ;-)

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