Nur noch überzogene Honorarvorstellungen 43
10 hours ago
eckisfotos
11.09.2026, 10:08
... die über paradiesische Zustände auf anderen Plattformen berichten - so als würde die "Weiterentwicklung" der Fotografie nur die MK betreffen. Trotzdem sind die entsprechenden Menschen noch hier.
Das nennt sich Diversifikation. Man kann z.B. auf Insta & Co nicht alles zeigen, was man möchte. Und ab und zu findet sich auch in der MK noch ein blindes Huhn, dass (mit mir) einen Korn auf TFP trinkt. Unglaublich, aber wahr. :-)
Ingo Müller - im-fotografie.de+1 ... halt mir 'nen Platz frei.
11.09.2026, 13:05
KRASS .....ich stimme einem Beitrag von Bare Beauty #17 zu 100% zu . Ich glaube, ich muss jetzt in Therapie :-)
#22Report
10 hours ago
Angebot - Nachfrage. Nennt man auch "freie Marktwirtschaft"...
In Deutschland zugegeben etwas höchst Exotisches.
In Deutschland zugegeben etwas höchst Exotisches.
#23Report
10 hours ago
bareBEAUTY
Der Standpunkt ist ja bekannt. Nachvollziehbar ist er trotzdem nicht, wenn wir über Profis reden. Und das ist ja hier der Fall, denn nur Profis verlangen ein Honorar. Wenn mein Kfz-Meister gerne an Autos schraubt und Spaß an seiner Arbeit hat, gibt er mir dann Rabatt oder bezahlt er mir gar Geld dafür, dass er an meinem Auto schrauben und seiner Passion nachgehen darf? Natürlich nicht. Sowas wäre absurd. Ich bin der Nachfrager. Er übt für mich seinen Beruf aus. Ich bezahle ihn. Und warum sollte das nun ein Berufsmodel anders machen? Macht der Berufsfotograf ja auch nicht und isst fortan TfP-Fotos. Jeder will mit seinem Beruf Geld verdienen. Ganz normal.
Aber es ist ja tatsächlich so, dass es in anderen Ländern noch viel häufiger usus ist, dass Fotografen auch für Social Media Fotos etc. gebucht und bezahlt werden. Da hat das Model / die Content Creatorin den Bedarf, ist der Nachfrager, hat ein gewisses Budget und lässt dann diese Fotos kommerziell von Fotografen machen, um damit Geld zu verdienen. Da funktioniert also etwas anders als bei uns. Warum das dort anders ist, könnte man ja mal analysieren. Aber mit unsachlichen, etwas unterstellenden Aber das sind ja auch Frauen-Ansätzen kommt man da glaube ich nicht zu neuen Erkenntnissen. US-Amerikanerinnen sind m. W. auch Frauen aber die bezahlen z. B. durchaus auch noch Fotografen für ihr gut laufendes Content Creator Business.
Aber das sind ja auch Frauen! Das scheinen ja Fanatasiewesen zu sein, denen man ja nicht mit Fairness-Argumenten kommen darf, wie: „Meine Arbeit hat auch Wert. Lass uns das mal berücksichtigen.
Der Standpunkt ist ja bekannt. Nachvollziehbar ist er trotzdem nicht, wenn wir über Profis reden. Und das ist ja hier der Fall, denn nur Profis verlangen ein Honorar. Wenn mein Kfz-Meister gerne an Autos schraubt und Spaß an seiner Arbeit hat, gibt er mir dann Rabatt oder bezahlt er mir gar Geld dafür, dass er an meinem Auto schrauben und seiner Passion nachgehen darf? Natürlich nicht. Sowas wäre absurd. Ich bin der Nachfrager. Er übt für mich seinen Beruf aus. Ich bezahle ihn. Und warum sollte das nun ein Berufsmodel anders machen? Macht der Berufsfotograf ja auch nicht und isst fortan TfP-Fotos. Jeder will mit seinem Beruf Geld verdienen. Ganz normal.
Aber es ist ja tatsächlich so, dass es in anderen Ländern noch viel häufiger usus ist, dass Fotografen auch für Social Media Fotos etc. gebucht und bezahlt werden. Da hat das Model / die Content Creatorin den Bedarf, ist der Nachfrager, hat ein gewisses Budget und lässt dann diese Fotos kommerziell von Fotografen machen, um damit Geld zu verdienen. Da funktioniert also etwas anders als bei uns. Warum das dort anders ist, könnte man ja mal analysieren. Aber mit unsachlichen, etwas unterstellenden Aber das sind ja auch Frauen-Ansätzen kommt man da glaube ich nicht zu neuen Erkenntnissen. US-Amerikanerinnen sind m. W. auch Frauen aber die bezahlen z. B. durchaus auch noch Fotografen für ihr gut laufendes Content Creator Business.
#24Report
10 hours ago
MAINpics
"Menschen" heißt im konkreten Fall Kunden. Am Ende zählt für den Kunden schlicht nur das für ihn sichtbare und benötigte Endergebnis. Wenn moderne Methoden in der Hälfte der Zeit (i.d.R. heute zu einem Teil basierend auf einem Anteil Post Production) und zu einem Drittel der Kosten optisch im Ergebnis für den benötigten Zweck die gleichen Resultate liefern, dann zahlt niemand für den nostalgischen „Spleen“ eines Fotografen oder für nicht benötigte 150%ige Qualität. Natürlich kann ein Fotograf sich dann überlegen einigeln und es nur ehrlich und richtig finden, noch wie 1986 zu arbeiten. Wir könnten im Supermarkt auch jeden Käse nach alten Traditionen herstellen. Nur will niemand 10€ statt 2,49€ für 200g davon zahlen, bloß weil der Entstehungsprozess dann althergebracht war. Kommerzielle Fotografie ist von technischem Fortschritt, Einführung effizienterer Methoden und generell notwendigen Produktivitätssteigerungen eben nicht ausgenommen, warum auch?
Aber ist das eine besondere Abnahme der Wertschätzung? Das ist der Lauf der Dinge: Technik wird zugänglicher, Effizienz steigt und Dinge verändern sich. Vor 40 Jahren waren auch IT’ler noch staunend bewunderte Orakel deren Zugang zum Computer man ehrfürchtig betrachtete. Heute hat jeder einen weit überlegenen Supercomputer in der Hosentasche und braucht ihn nur etwas zu streicheln, um an quasi jeden Brocken des gesamten Wissens der Menschheit zu kommen. Warum sollte ausgerechnet die Fotografie von dieser Entzauberung und Entmythologisierung ausgenommen sein?
#15 die Leistung des 'Fotografen' wird wertgeschätzt aber nicht mehr so wie vor 40 Jahren...Tendenz fallend. Das liegt auch daran, das viele Menschen aufgrund fehlender Kriterien die Qualität der Ergebnisse nicht objektiv bewerten können.
"Menschen" heißt im konkreten Fall Kunden. Am Ende zählt für den Kunden schlicht nur das für ihn sichtbare und benötigte Endergebnis. Wenn moderne Methoden in der Hälfte der Zeit (i.d.R. heute zu einem Teil basierend auf einem Anteil Post Production) und zu einem Drittel der Kosten optisch im Ergebnis für den benötigten Zweck die gleichen Resultate liefern, dann zahlt niemand für den nostalgischen „Spleen“ eines Fotografen oder für nicht benötigte 150%ige Qualität. Natürlich kann ein Fotograf sich dann überlegen einigeln und es nur ehrlich und richtig finden, noch wie 1986 zu arbeiten. Wir könnten im Supermarkt auch jeden Käse nach alten Traditionen herstellen. Nur will niemand 10€ statt 2,49€ für 200g davon zahlen, bloß weil der Entstehungsprozess dann althergebracht war. Kommerzielle Fotografie ist von technischem Fortschritt, Einführung effizienterer Methoden und generell notwendigen Produktivitätssteigerungen eben nicht ausgenommen, warum auch?
Aber ist das eine besondere Abnahme der Wertschätzung? Das ist der Lauf der Dinge: Technik wird zugänglicher, Effizienz steigt und Dinge verändern sich. Vor 40 Jahren waren auch IT’ler noch staunend bewunderte Orakel deren Zugang zum Computer man ehrfürchtig betrachtete. Heute hat jeder einen weit überlegenen Supercomputer in der Hosentasche und braucht ihn nur etwas zu streicheln, um an quasi jeden Brocken des gesamten Wissens der Menschheit zu kommen. Warum sollte ausgerechnet die Fotografie von dieser Entzauberung und Entmythologisierung ausgenommen sein?
#25Report
10 hours ago
Die Wertschätzung der Arbeit von Fotografen:
Natürlich findet diese statt - dann wenn man als Fotograf "gut" genug ist. Es steht doch jedem von uns frei, sich von einem Magazin anheuern zu lassen oder von einem Modedesigner, der seine Kreationen fotografiert haben möchte oder ...
Ihr müsst dann aber fotografieren was der Kunde will. Wollte Ihr das? Ihr braucht Euch dann auch nicht zwingend um Modellsuche (da habt Ihr vielleicht ein Mitspracherecht) und Bezahlung zu kümmern, denn auch das macht der Auftraggeber. Die Tätigkeit als Hochzeitsfotograf soll auch einträglich sein.
Alternativ könnt ihr auch Fotos verkaufen und dabei eine goldene Nase verdienen - außer natürlich, Ihr habt keinen Vertrag mit dem Modell, der das erlaubt.
Abgesehen davon ist das Feedback zu Fotos hier und auch in der fc auch eine Form der Wertschätzung.
Das Beispiel mit dem Kfz-Meister ist richtig - aber es fehlt die Abbildung eines Hobbyfotografen: Ich würde es wie folgt sehen: Der Kfz-Meister sieht bei meinem Auto eine kleine Beule und sagt mir, dass er einen Riesenspaß daran hätte, diese auszubeulen. Wenn ich ihm das erlaube, dann heißt das nicht zwingend, dass ich ihn bezahle. Mein Fahrspaß war ja nicht beeinträchtigt.
Natürlich findet diese statt - dann wenn man als Fotograf "gut" genug ist. Es steht doch jedem von uns frei, sich von einem Magazin anheuern zu lassen oder von einem Modedesigner, der seine Kreationen fotografiert haben möchte oder ...
Ihr müsst dann aber fotografieren was der Kunde will. Wollte Ihr das? Ihr braucht Euch dann auch nicht zwingend um Modellsuche (da habt Ihr vielleicht ein Mitspracherecht) und Bezahlung zu kümmern, denn auch das macht der Auftraggeber. Die Tätigkeit als Hochzeitsfotograf soll auch einträglich sein.
Alternativ könnt ihr auch Fotos verkaufen und dabei eine goldene Nase verdienen - außer natürlich, Ihr habt keinen Vertrag mit dem Modell, der das erlaubt.
Abgesehen davon ist das Feedback zu Fotos hier und auch in der fc auch eine Form der Wertschätzung.
Das Beispiel mit dem Kfz-Meister ist richtig - aber es fehlt die Abbildung eines Hobbyfotografen: Ich würde es wie folgt sehen: Der Kfz-Meister sieht bei meinem Auto eine kleine Beule und sagt mir, dass er einen Riesenspaß daran hätte, diese auszubeulen. Wenn ich ihm das erlaube, dann heißt das nicht zwingend, dass ich ihn bezahle. Mein Fahrspaß war ja nicht beeinträchtigt.
#26Report
9 hours ago
Portraitgraf
Ok, beim 2. Lesen kann ich davon ausgehen, das nur die Gynäkologen unter den Fotografen gemeint sind :-) Dann entschuldige meinen Angriff. Hat sich für mich angehört, als wenn alle zahlenden Fotografen hier angesprochen sind.
LG Daniel
Ok, beim 2. Lesen kann ich davon ausgehen, das nur die Gynäkologen unter den Fotografen gemeint sind :-) Dann entschuldige meinen Angriff. Hat sich für mich angehört, als wenn alle zahlenden Fotografen hier angesprochen sind.
LG Daniel
#27Report
9 hours ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Sorry, aber nein. Ein Hobbyist ist kein Profi, nur weil er ein Honorar verlangt. Ein Honorar verlangen kann jeder. Jedes Kind kann das. Ein Profi wird man, wenn es Menschen gibt, die deine Honorarforderung zahlen. Wenn deine Honorarforderungen niemand zahlt, dann hat sich dein Beruf schnell erledigt.
Davon mal abgesehen, habe ich gar nichts dagegen, die Models als Profi zu sehen. Ich frage mich eben nur, warum die Fotografen sich selbst nicht auch so sehen. Wenn sie ihrerseits ein Honorar für ihre Arbeit forderten, würden die Modelle schnell an Aufträgen „leerlaufen“, ihren Beruf einstellen müssen, ihren vermeintlichen Profistatus verlieren und zum Hobbystatus zurückkehren müssen, aus dem allein die zahlungswilligen Fotografen sie herausgeholt haben.
Mal abgesehen davon, dass du gerade in der Rolle deines Kfz-Meisters bist, der Modellen Geld dafür zahlt, dass du an ihrem Auto schrauben (sie fotografieren) und deiner Passion nachgehen darfst: Ja! Wenn die Gegenleistung dem angemessen ist. Warum nicht? Wenn du deinem Kfz-Meister also beispielsweise Eigentümer des Geländes wärest, auf dem seine Werkstatt steht, und du es ihm mietfrei überlässt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er auch mal auf seine Honorarforderung verzichtet!
Analog zum Modeln: Wenn du mit einem Model Fotos machst und deine geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringst, warum sollte ein Model dann nicht auch ihre geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringen? Eine Hand wäscht die andere!
Jein. Du lässt dir einreden, der einzige Nachfrager zu sein. Tatsächlich fragt ihr aber beide nach. Nach der Arbeit des jeweils anderen. Du möchtest fotografieren, weil das dein Selbstwertgefühl steigert. Das Model möchte modeln, weil das ihr Selbstwertgefühl steigert. Nichts wäre einfacher, als sich gegenseitig diesen Wunsch zu erfüllen und sich am Ergebnis zu erfreuen.
Weil das „Berufsmodell“ keinen anderen Status hat, als du! Es ist ursprünglich Hobbyist, genau wie du. Es hat nur das Glück, dass du glaubst, dein Hobbystatus wäre geringer als ihr Hobbystatus, weil sie sagt, dass sie Geld dafür haben möchte, und du müsstest sie deshalb bezahlen. Das befähigt sie aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Wäre die Situation andersrum, würde sie also ihren Hobbystatus geringer schätzen als deinen und würde dich bezahlen, wärest du in der glücklichen Situation, dein Hobby zum Beruf machen zu können. Es ist also völlig willkürlich, wer hier sein Hobby zum Beruf macht und wer der Dumme ist.
Das wäre hier ganz genauso, wenn die Fotografen sich nicht einreden ließen und darauf beharren würden, die Nachfrager zu sein.
Ah! Das könnte dir nun natürlich zeigen, dass dieses Argument eigentlich nicht auf die Frauen abzielt, sondern auf die Fotografen. Aber natürlich musst du das nicht realisieren.
Nachvollziehbar ist er trotzdem nicht, wenn wir über Profis reden. Und das ist ja hier der Fall, denn nur Profis verlangen ein Honorar.
Sorry, aber nein. Ein Hobbyist ist kein Profi, nur weil er ein Honorar verlangt. Ein Honorar verlangen kann jeder. Jedes Kind kann das. Ein Profi wird man, wenn es Menschen gibt, die deine Honorarforderung zahlen. Wenn deine Honorarforderungen niemand zahlt, dann hat sich dein Beruf schnell erledigt.
Davon mal abgesehen, habe ich gar nichts dagegen, die Models als Profi zu sehen. Ich frage mich eben nur, warum die Fotografen sich selbst nicht auch so sehen. Wenn sie ihrerseits ein Honorar für ihre Arbeit forderten, würden die Modelle schnell an Aufträgen „leerlaufen“, ihren Beruf einstellen müssen, ihren vermeintlichen Profistatus verlieren und zum Hobbystatus zurückkehren müssen, aus dem allein die zahlungswilligen Fotografen sie herausgeholt haben.
Wenn mein Kfz-Meister gerne an Autos schraubt und Spaß an seiner Arbeit hat, gibt er mir dann Rabatt oder bezahlt er mir gar Geld dafür, dass er an meinem Auto schrauben und seiner Passion nachgehen darf?
Mal abgesehen davon, dass du gerade in der Rolle deines Kfz-Meisters bist, der Modellen Geld dafür zahlt, dass du an ihrem Auto schrauben (sie fotografieren) und deiner Passion nachgehen darfst: Ja! Wenn die Gegenleistung dem angemessen ist. Warum nicht? Wenn du deinem Kfz-Meister also beispielsweise Eigentümer des Geländes wärest, auf dem seine Werkstatt steht, und du es ihm mietfrei überlässt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er auch mal auf seine Honorarforderung verzichtet!
Analog zum Modeln: Wenn du mit einem Model Fotos machst und deine geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringst, warum sollte ein Model dann nicht auch ihre geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringen? Eine Hand wäscht die andere!
Ich bin der Nachfrager.
Jein. Du lässt dir einreden, der einzige Nachfrager zu sein. Tatsächlich fragt ihr aber beide nach. Nach der Arbeit des jeweils anderen. Du möchtest fotografieren, weil das dein Selbstwertgefühl steigert. Das Model möchte modeln, weil das ihr Selbstwertgefühl steigert. Nichts wäre einfacher, als sich gegenseitig diesen Wunsch zu erfüllen und sich am Ergebnis zu erfreuen.
Und warum sollte das nun ein Berufsmodel anders machen? Macht der Berufsfotograf ja auch nicht und isst fortan TfP-Fotos. Jeder will mit seinem Beruf Geld verdienen. Ganz normal.
Weil das „Berufsmodell“ keinen anderen Status hat, als du! Es ist ursprünglich Hobbyist, genau wie du. Es hat nur das Glück, dass du glaubst, dein Hobbystatus wäre geringer als ihr Hobbystatus, weil sie sagt, dass sie Geld dafür haben möchte, und du müsstest sie deshalb bezahlen. Das befähigt sie aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Wäre die Situation andersrum, würde sie also ihren Hobbystatus geringer schätzen als deinen und würde dich bezahlen, wärest du in der glücklichen Situation, dein Hobby zum Beruf machen zu können. Es ist also völlig willkürlich, wer hier sein Hobby zum Beruf macht und wer der Dumme ist.
Aber es ist ja tatsächlich so, dass es in anderen Ländern noch viel häufiger usus ist, dass Fotografen auch für Social Media Fotos etc. gebucht und bezahlt werden. Da hat das "Model" / die "Content Creatorin" den Bedarf, ist der Nachfrager, hat ein gewisses Budget und lässt dann diese Fotos kommerziell von Fotografen machen, um damit Geld zu verdienen.
Das wäre hier ganz genauso, wenn die Fotografen sich nicht einreden ließen und darauf beharren würden, die Nachfrager zu sein.
Aber mit "Aber das sind ja auch Frauen"-Ansätzen kommt man da glaube ich nicht zu neuen Erkenntnissen. US-Amerikanerinnen sind m. W. auch Frauen aber die bezahlen noch Fotografen.
Ah! Das könnte dir nun natürlich zeigen, dass dieses Argument eigentlich nicht auf die Frauen abzielt, sondern auf die Fotografen. Aber natürlich musst du das nicht realisieren.
#28Report
9 hours ago
Vielleicht sollten hier mal beide Seiten den Fahrtwind etwas aus den Segeln nehmen.
Tatsache ist doch Folgendes:
Auf die Fotografen bezogen wird TfP doch zu 100% von reinen Amateuren betrieben. Diese (meine) Einschätzung soll aber wohlgemerkt und ausschließlich den wirtschaftlichen Status betreffen, nicht unbedingt auch deren eventuell gelieferte Qualität! Profis können insoweit demnach nicht zu diesem Klientel gehören. Sie müssen mit ihrer Arbeit nämlich Geld verdienen. Ob deren Fotos gut sind, den aktuellen Markt treffen usw., alles mal außen vor.
Bei Models, insbesondere die hier immer wieder gerne als "Reisemodels" titulierten Frauen, allen voran aus der Ukraine, verdienen damit aber in aller Regel ihren Lebensunterhalt. Übrigens oftmals nicht nur ihren eigenen, sondern sie finanzieren die ganze Familie. Aus diesen Gründen muss man diese Models auch als Profis bezeichnen. Deren Qualität vor der Kamera auch erneut mal völlig neutral behandelt.
Wenn man beispielsweise heute zur Tankstelle fährt und schaut sich die dortige Preisentwicklung an, vergleicht diese mit den Spritkosten vor dem 24.02.2022 oder auch nach Trumps Überfall auf den Iran, dürften sich Fragen zur Berechtigung der von diesen Models aufgerufenen Gagen wohl erübrigen. Komme mir jetzt bitte keiner mit solchen Nebenkriegsschauplätzen wie beispielsweise einer nicht Versteuerung derer Löhne.
Obwohl, mich würde mal interessieren, wenn jede dieser Damen noch die anteiligen Kosten insoweit addierte. Das Geschrei und Gejaule hier, da wäre wohl die akustische Alternative beispielsweise eines Wolfsrudels eine Symphonie...
Tatsache ist doch Folgendes:
Auf die Fotografen bezogen wird TfP doch zu 100% von reinen Amateuren betrieben. Diese (meine) Einschätzung soll aber wohlgemerkt und ausschließlich den wirtschaftlichen Status betreffen, nicht unbedingt auch deren eventuell gelieferte Qualität! Profis können insoweit demnach nicht zu diesem Klientel gehören. Sie müssen mit ihrer Arbeit nämlich Geld verdienen. Ob deren Fotos gut sind, den aktuellen Markt treffen usw., alles mal außen vor.
Bei Models, insbesondere die hier immer wieder gerne als "Reisemodels" titulierten Frauen, allen voran aus der Ukraine, verdienen damit aber in aller Regel ihren Lebensunterhalt. Übrigens oftmals nicht nur ihren eigenen, sondern sie finanzieren die ganze Familie. Aus diesen Gründen muss man diese Models auch als Profis bezeichnen. Deren Qualität vor der Kamera auch erneut mal völlig neutral behandelt.
Wenn man beispielsweise heute zur Tankstelle fährt und schaut sich die dortige Preisentwicklung an, vergleicht diese mit den Spritkosten vor dem 24.02.2022 oder auch nach Trumps Überfall auf den Iran, dürften sich Fragen zur Berechtigung der von diesen Models aufgerufenen Gagen wohl erübrigen. Komme mir jetzt bitte keiner mit solchen Nebenkriegsschauplätzen wie beispielsweise einer nicht Versteuerung derer Löhne.
Obwohl, mich würde mal interessieren, wenn jede dieser Damen noch die anteiligen Kosten insoweit addierte. Das Geschrei und Gejaule hier, da wäre wohl die akustische Alternative beispielsweise eines Wolfsrudels eine Symphonie...
#29Report
9 hours ago
eckisfotos
Das steht auch jedem Modell frei! Wenn sie „gut“ genug ist, kann sie sich von einem Unternehmen anheuern lassen, das mit ihrer „guten“ Arbeit in der Lage ist, gutes Geld zu verdienen, von dem sie dann auch bezahlt werden kann. Genau wie die meisten Fotografen, sind aber die wenigsten Modelle hier so „gut“, dass sie davon leben könnten! Das wissen sie ganz genau und deshalb halten sie sich an die Fotografen, die ebensowenig von der Arbeit der Modelle (wie von ihrer eigenen) leben können, aber den Modellen brav ihr Leben finanzieren.
Absolut! Das ist es.
Natürlich findet diese statt - dann wenn man als Fotograf "gut" genug ist. Es steht doch jedem von uns frei, sich von einem Magazin anheuern zu lassen oder von einem Modedesigner, der seine Kreationen fotografiert haben möchte oder ...
Das steht auch jedem Modell frei! Wenn sie „gut“ genug ist, kann sie sich von einem Unternehmen anheuern lassen, das mit ihrer „guten“ Arbeit in der Lage ist, gutes Geld zu verdienen, von dem sie dann auch bezahlt werden kann. Genau wie die meisten Fotografen, sind aber die wenigsten Modelle hier so „gut“, dass sie davon leben könnten! Das wissen sie ganz genau und deshalb halten sie sich an die Fotografen, die ebensowenig von der Arbeit der Modelle (wie von ihrer eigenen) leben können, aber den Modellen brav ihr Leben finanzieren.
Abgesehen davon ist das Feedback zu Fotos hier und auch in der fc auch eine Form der Wertschätzung.
Absolut! Das ist es.
#30Report
9 hours ago
An alle Freunde der knotigen Komplikation da draußen:
PAY kann – für Porträt und Fashion – doch schon bei 40 €/Std. beginnen. Damit kann man anfangen. Als Bonus darf sich das Model dann alle hier hochgeladenen Bilder auf den Desktop ziehen. Fairer Deal, finde ich – und mache es entsprechend. Sogar bei 70 €/Std. Kostet mich ein Lächeln.
Wenn das Shooting gut läuft, zahlt man eben beim nächsten Mal 50 oder 60 €/Std. Am Ende überzeugen die Ergebnisse das Model auch für Dessous / Halbakt / Akt?
Wenn einem das Hobby (die Leidenschaft!) nicht mal so viel wert ist, finde ich das irgendwie beschämend.
Dann besser an dem Kollegen orientieren ('Amator'), der sich hier eine etwas schrullige, aber doch sehenswerte Extrawurst brät und seinen tierisch scharfen Models gar nix zahlen muss! ;-) – Fotografiert aber auch viele Ladies! –
Noch'n kleiner Zusatztipp: Ich kläre vorab, dass ich nur das reine Shooting zahle. Also ab dem ersten Klick. Eine gemeinsame Anfahrt zur Location – gestern 10 Minuten in den Münchner Norden – zahle ich nicht. Dafür gibt's gute Musik im Auto.
Hoffe, das alles war jetzt nicht zuuu konkret?
PAY kann – für Porträt und Fashion – doch schon bei 40 €/Std. beginnen. Damit kann man anfangen. Als Bonus darf sich das Model dann alle hier hochgeladenen Bilder auf den Desktop ziehen. Fairer Deal, finde ich – und mache es entsprechend. Sogar bei 70 €/Std. Kostet mich ein Lächeln.
Wenn das Shooting gut läuft, zahlt man eben beim nächsten Mal 50 oder 60 €/Std. Am Ende überzeugen die Ergebnisse das Model auch für Dessous / Halbakt / Akt?
Wenn einem das Hobby (die Leidenschaft!) nicht mal so viel wert ist, finde ich das irgendwie beschämend.
Dann besser an dem Kollegen orientieren ('Amator'), der sich hier eine etwas schrullige, aber doch sehenswerte Extrawurst brät und seinen tierisch scharfen Models gar nix zahlen muss! ;-) – Fotografiert aber auch viele Ladies! –
Noch'n kleiner Zusatztipp: Ich kläre vorab, dass ich nur das reine Shooting zahle. Also ab dem ersten Klick. Eine gemeinsame Anfahrt zur Location – gestern 10 Minuten in den Münchner Norden – zahle ich nicht. Dafür gibt's gute Musik im Auto.
Hoffe, das alles war jetzt nicht zuuu konkret?
#31Report
9 hours ago
PetersPhotos
Als wäre Fotografie nicht auch ohne Modelhonorare schon ein ziemlich teures Hobby.
Und das scheint ja auch nicht auf die Modelle zuzutreffen, die nicht nur nicht bereit sind, in ihr Hobby zu investieren, sondern sich stattdessen jeden Kostenfaktor gut vergüten lassen (wollen).
Wenn einem das Hobby (die Leidenschaft!) nicht mal so viel wert ist, finde ich das irgendwie beschämend.
Als wäre Fotografie nicht auch ohne Modelhonorare schon ein ziemlich teures Hobby.
Und das scheint ja auch nicht auf die Modelle zuzutreffen, die nicht nur nicht bereit sind, in ihr Hobby zu investieren, sondern sich stattdessen jeden Kostenfaktor gut vergüten lassen (wollen).
#32Report
8 hours ago
PetersPhotos
11.09.2026, 15:01
Wenn einem das Hobby (die Leidenschaft!) nicht mal so viel wert ist, finde ich das irgendwie beschämend.
Das Argument ist genauso dämlich, wie die Aussage, Wenn Du nicht fähig bist, gute Qualität zu liefern, musst Du halt zahlen.
Diese ewige Leier TFP vs. PAY nervt langsam wie die Pest. Die einen machen es so, die anderen machen es anders. Keiner wird den anderen von seiner Sichtweise abbringen oder vom Gegenteil überzeugen. Punkt. Ende. Aus. Feierabend.
Am Ende hat vielleicht die Pay-Fraktion mehr Fotos, während die TFP-Fraktion zufriedener ist oder sich besser fühlt oder was weiss ich auch immer. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt. Wayne interessiert's ... aber am Ende ... Teufelskreis.
#33Report
8 hours ago
Werner_R
Solange es da eine Ungerechtigkeit gibt, real oder empfunden, wird das Thema diskutiert werden! Punkt. Ende. Aus. Feierabend.
Diese ewige Leier TFP vs. PAY nervt langsam wie die Pest. Die einen machen es so, die anderen machen es anders. Keiner wird den anderen von seiner Sichtweise abbringen oder vom Gegenteil überzeugen. Punkt. Ende. Aus. Feierabend.
Solange es da eine Ungerechtigkeit gibt, real oder empfunden, wird das Thema diskutiert werden! Punkt. Ende. Aus. Feierabend.
#34Report
8 hours ago
Ich bin bei Dir, dass das auch weiter diskutiert wird = Teufelskreis.
Ich bin nicht bei Dir, dass es hier um eine Ungerechtigkeit geht. Am Ende finden zwei zusammen, Fotograf + Model (vereinfacht). Zu welchen Konditonen ist den Parteien überlassen. Ich sehe da keine Ungerechtigkeit, nur, passt oder passt nicht.
Ich bin nicht bei Dir, dass es hier um eine Ungerechtigkeit geht. Am Ende finden zwei zusammen, Fotograf + Model (vereinfacht). Zu welchen Konditonen ist den Parteien überlassen. Ich sehe da keine Ungerechtigkeit, nur, passt oder passt nicht.
#35Report
ich bin recht angetan darüber, dass bareBEAUTY so deutlich die Unwucht herausarbeitet, die sich zeigt, wenn Fotografen sich selbst degradieren.
#36Report
6 hours ago
bareBEAUTY
Weil man einen Beruf nun mal zum Geld verdienen ergreift, egal ob man sein Hobby zum Beruf macht oder einen Job macht den man eigentlich von vorne bis hinten hasst. Fotos kann man nicht essen. Man muss Geld verdienen und Models verdienen mit modeln Geld. Ich habe 1985 schon als Kind meinen Commodore Homecomputer als größtes Hobby gehabt. 1989 erwarb ich meine erste Spiegelreflexkamera, noch während der Schulzeit. Beide Interessen hätte ich zum Beruf machen können. In den 90ern begann ich dann auch mich beruflich mit Computern zu beschäftigen. Nach Deiner Logik hätte ich dafür nie Geld bekommen sollen, weil man mir ja dann quasi Geld für mein Hobby bezahlt. Aber es gibt die freie Berufswahl und wenn jemand Geld für einen Beruf zahlt, ist das nichts was irgendwie zu kritisieren wäre. So funktioniert eben Marktwirtschaft.
Wenn das Deine Motivation ist, ok. Meine ist es nicht. Ich werde für meinen IT-Job recht fürstlich entlohnt. Es gehört dann aber leider dazu, dass man dafür i.d.R. eine Menge Stress, Druck und häufiger auch mal Ärger hat. Dafür suche ich den Ausgleich in der Fotografie und zwar in mehreren Genres, nicht nur Menschen. Ich kann dafür ein Glück gut einen Teil meines Gehaltes aufwenden, damit meine Work-Life-Balance für mich am Ende stimmt. Ich erfreue mich einfach am Shooting selbst, am gemeinsamen Prozess beim Entstehen der Fotos und ich freue mich, wenn mir Ergebnisse gelungen sind, mit denen ich zufrieden bin und die vielleicht auch auf positive Resonanz anderer stoßen. Aber auch daraus ziehe ich nicht unbedingt Selbstwert. Den hätte ich auch, wenn ich nur Kernschrott fotografieren würde. Ich sehe es eher als Feedback, ob ich mich künstlerisch noch weiterentwickele und hier und da immer noch mal ein wenig besser werde oder nicht. Da ich eher selbstkritisch bin, müsste mich die Fotografie eher in eine Selbstwertkrise stürzen, da mir Fotos anderer oft besser gefallen als meine eigenen...
Wenn ich gerne Menschen fotografieren möchte, buche ich mir einfach aus der großen Auswahl ein Pay-Model, das mir gefällt. Das geht aufgrund der stetig reinkommenden Angebote i.d.R. sehr unkompliziert. Genau sowas unkompliziertes brauche ich zum Ausgleich in meiner Freizeit. Anders als bei TfP (was ich bei wirklich interessanten TfP-Models auch mal mache aber eben nicht immer) verspüre ich auch keinen fremden zu erfüllenden Erwartungsdruck. Den habe ich beruflich und den will ich in der Fotografie dann nicht auch noch haben. Da möchte ich mich frei entfalten. Und ich bin ebenso absolut froh, dass ich mit Fotografie heute nicht meinen Lebensunterhalt verdienen muss. In allen Berufen weht heute ein rauer Wind. Für mich ist Fotografie eine schöne Leidenschaft und ich muss mich auf meinem Weg nicht mit wirtschaftlichen Zwängen, Dogmen, schwierigen Menschen und Ansichten aufhalten. Ich bin frei. Nichts würde mir meine freie Fotografie mehr vermiesen, als damit meinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Von daher habe ich auch absolut kein Problembewusstsein dafür, dass Models mich nicht bezahlen. Ist meine Motivation schwer nachzuvollziehen und irgendetwas anstößiges?
Das habe ich schon genau so verstanden, wie du es gemeint hast. Es war mir schon klar, dass Du die zahlenden Fotografen mit Deiner Aussage in die Nähe von SIMPs rücken möchtest, also in einen Topf von Menschen, die vermeintlich blind, irrational und devot den Frauen auf einer Schleimspur mit Scheinen wedelnd hinterher kriechen. Das kann die eigene Weltsicht erklären. Aber die sachliche Realität ist, dass ich ein Model genauso bezahle wie meine Friseurin, damit sie das macht was für meinen Bedarf an sie zu tun ist. Und natürlich unterhält man sich idealerweise jeweils gut dabei, das macht die Sache immer angenehmer. Für mich ganz normal und kein Problem.
Analog zum Modeln: Wenn du mit einem Model Fotos machst und deine geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringst, warum sollte ein Model dann nicht auch ihre geldwerte Arbeit ohne Honorarforderung einbringen? Eine Hand wäscht die andere!
Weil man einen Beruf nun mal zum Geld verdienen ergreift, egal ob man sein Hobby zum Beruf macht oder einen Job macht den man eigentlich von vorne bis hinten hasst. Fotos kann man nicht essen. Man muss Geld verdienen und Models verdienen mit modeln Geld. Ich habe 1985 schon als Kind meinen Commodore Homecomputer als größtes Hobby gehabt. 1989 erwarb ich meine erste Spiegelreflexkamera, noch während der Schulzeit. Beide Interessen hätte ich zum Beruf machen können. In den 90ern begann ich dann auch mich beruflich mit Computern zu beschäftigen. Nach Deiner Logik hätte ich dafür nie Geld bekommen sollen, weil man mir ja dann quasi Geld für mein Hobby bezahlt. Aber es gibt die freie Berufswahl und wenn jemand Geld für einen Beruf zahlt, ist das nichts was irgendwie zu kritisieren wäre. So funktioniert eben Marktwirtschaft.
Du möchtest fotografieren, weil das dein Selbstwertgefühl steigert. Das Model möchte modeln, weil das ihr Selbstwertgefühl steigert. Nichts wäre einfacher, als sich gegenseitig diesen Wunsch zu erfüllen und sich am Ergebnis zu erfreuen.
Wenn das Deine Motivation ist, ok. Meine ist es nicht. Ich werde für meinen IT-Job recht fürstlich entlohnt. Es gehört dann aber leider dazu, dass man dafür i.d.R. eine Menge Stress, Druck und häufiger auch mal Ärger hat. Dafür suche ich den Ausgleich in der Fotografie und zwar in mehreren Genres, nicht nur Menschen. Ich kann dafür ein Glück gut einen Teil meines Gehaltes aufwenden, damit meine Work-Life-Balance für mich am Ende stimmt. Ich erfreue mich einfach am Shooting selbst, am gemeinsamen Prozess beim Entstehen der Fotos und ich freue mich, wenn mir Ergebnisse gelungen sind, mit denen ich zufrieden bin und die vielleicht auch auf positive Resonanz anderer stoßen. Aber auch daraus ziehe ich nicht unbedingt Selbstwert. Den hätte ich auch, wenn ich nur Kernschrott fotografieren würde. Ich sehe es eher als Feedback, ob ich mich künstlerisch noch weiterentwickele und hier und da immer noch mal ein wenig besser werde oder nicht. Da ich eher selbstkritisch bin, müsste mich die Fotografie eher in eine Selbstwertkrise stürzen, da mir Fotos anderer oft besser gefallen als meine eigenen...
Wenn ich gerne Menschen fotografieren möchte, buche ich mir einfach aus der großen Auswahl ein Pay-Model, das mir gefällt. Das geht aufgrund der stetig reinkommenden Angebote i.d.R. sehr unkompliziert. Genau sowas unkompliziertes brauche ich zum Ausgleich in meiner Freizeit. Anders als bei TfP (was ich bei wirklich interessanten TfP-Models auch mal mache aber eben nicht immer) verspüre ich auch keinen fremden zu erfüllenden Erwartungsdruck. Den habe ich beruflich und den will ich in der Fotografie dann nicht auch noch haben. Da möchte ich mich frei entfalten. Und ich bin ebenso absolut froh, dass ich mit Fotografie heute nicht meinen Lebensunterhalt verdienen muss. In allen Berufen weht heute ein rauer Wind. Für mich ist Fotografie eine schöne Leidenschaft und ich muss mich auf meinem Weg nicht mit wirtschaftlichen Zwängen, Dogmen, schwierigen Menschen und Ansichten aufhalten. Ich bin frei. Nichts würde mir meine freie Fotografie mehr vermiesen, als damit meinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Von daher habe ich auch absolut kein Problembewusstsein dafür, dass Models mich nicht bezahlen. Ist meine Motivation schwer nachzuvollziehen und irgendetwas anstößiges?
Ah! Das könnte dir nun natürlich zeigen, dass dieses Argument eigentlich nicht auf die Frauen abzielt, sondern auf die Fotografen. Aber natürlich musst du das nicht realisieren.
Das habe ich schon genau so verstanden, wie du es gemeint hast. Es war mir schon klar, dass Du die zahlenden Fotografen mit Deiner Aussage in die Nähe von SIMPs rücken möchtest, also in einen Topf von Menschen, die vermeintlich blind, irrational und devot den Frauen auf einer Schleimspur mit Scheinen wedelnd hinterher kriechen. Das kann die eigene Weltsicht erklären. Aber die sachliche Realität ist, dass ich ein Model genauso bezahle wie meine Friseurin, damit sie das macht was für meinen Bedarf an sie zu tun ist. Und natürlich unterhält man sich idealerweise jeweils gut dabei, das macht die Sache immer angenehmer. Für mich ganz normal und kein Problem.
#37Report
5 hours ago
bareBEAUTY. "Als wäre Fotografie nicht auch ohne Modelhonorare schon ein ziemlich teures Hobby."
(Wie setzt man eigentlich hier die schönen grauen Zitate ein..?)
Ein eher unsinniger Strohmann!
Fotografieren war doch noch nie so preiswert wie heute. Wer jung ist und anfangen möchte, kauft sich Second Hand eine gebrauchte DX-Spiegelreflex im Set mit einem Zoom. Da ja alle "Letzter Technik-Schrei"-Hörigen auf spiegellos umsteigen "mussten", gibt es hier jede Menge günstige Gebrauchte. Vollformat muss erstmal gar nicht sein. Dann noch eine gute Speicherkarte. Fertig!
Ende und Feierabend mit Geldausgeben! Akku? Ist schon drin. Neue Ladung am Netz: Centbeträge!
Speicherkarte voll? Neu formatieren dauert max. 0,6 Sekunden. Kostet: Null. Und schon haben wieder (128er) fast 1000 Bilder drauf Platz. RAW + JPEG Fine.
Isses nicht schön? Das ganze gesparte Geld kann sofort in Models investiert werden! (Oder die Freundin muss ran.) Man kann natürlich auch teure Bodies und Objektive sammeln und dann rumjammern, dass für die Schönen kein Geld übrig bleibt. Und sich keine mehr für TfP krumm machen will.
(Wie setzt man eigentlich hier die schönen grauen Zitate ein..?)
Ein eher unsinniger Strohmann!
Fotografieren war doch noch nie so preiswert wie heute. Wer jung ist und anfangen möchte, kauft sich Second Hand eine gebrauchte DX-Spiegelreflex im Set mit einem Zoom. Da ja alle "Letzter Technik-Schrei"-Hörigen auf spiegellos umsteigen "mussten", gibt es hier jede Menge günstige Gebrauchte. Vollformat muss erstmal gar nicht sein. Dann noch eine gute Speicherkarte. Fertig!
Ende und Feierabend mit Geldausgeben! Akku? Ist schon drin. Neue Ladung am Netz: Centbeträge!
Speicherkarte voll? Neu formatieren dauert max. 0,6 Sekunden. Kostet: Null. Und schon haben wieder (128er) fast 1000 Bilder drauf Platz. RAW + JPEG Fine.
Isses nicht schön? Das ganze gesparte Geld kann sofort in Models investiert werden! (Oder die Freundin muss ran.) Man kann natürlich auch teure Bodies und Objektive sammeln und dann rumjammern, dass für die Schönen kein Geld übrig bleibt. Und sich keine mehr für TfP krumm machen will.
#38Report
5 hours ago
Ich erinnere mich an einen umgekehrten Fall, hier in der MK - und lange her. Da hat ein Fotograf seinen Marktwert behauptet (weil er mal Bilder in der Playboy hatte). Die fotografierwilligen Mädels haben ihm die Bude eingerannt, so viel konnte der gar nicht machen. Er war faktisch auch nicht besonders gut und faul obendrein. Sie wussten meistens, dass sie leer ausgehen würden (kostenlos gemodelt und einfach keine Bilder bekommen), denn das hatte sich herum gesprochen und sie wollten trotzdem hin.
Da haben wir Fotografen alle den Kopf geschüttelt. Insofern bareBeauty jetzt nur eine Umkehrung der Konstellation sieht (Werterelationen) und ebenfalls den Kopf schüttelt, verwundert mich aus dieser Perspektive gar nicht.
Da haben wir Fotografen alle den Kopf geschüttelt. Insofern bareBeauty jetzt nur eine Umkehrung der Konstellation sieht (Werterelationen) und ebenfalls den Kopf schüttelt, verwundert mich aus dieser Perspektive gar nicht.
#39Report
5 hours ago
Man spare sich bitte den Kommentar, dass da auch noch ein Laptop nötig ist. Danke!
Die wenigsten werden ihren Rechner ausschließlich für die Fotografie nutzen.
Also.
Die wenigsten werden ihren Rechner ausschließlich für die Fotografie nutzen.
Also.
#40Report
Topic has been closed












me too, ich bin sogar noch am ausmalen :-)