Politikerinnen laufen Sturm gegen H&M-Kampagne 63
[gone] KUSCHEL DIE FOTO GRÄFIN° sucht Modelle :)
26.07.2007
@LaKleopatra
Im Moment sehe ich mehr dürre Mädchen.
Jungs scheints egal zu sein die haben meist normalfigur.
Auch gegen das Übergewicht sollte man etwas tun.
Im Moment sehe ich mehr dürre Mädchen.
Jungs scheints egal zu sein die haben meist normalfigur.
Auch gegen das Übergewicht sollte man etwas tun.
#22Report
[gone] Gert Trumpold
26.07.2007
Ich halte die meisten Mode-Designer für Scharlatane. Ein Kleid das für einen "Hungerhaken" geschneidert wurde kann ohne Probleme auf einen anderen "Hungerhaken" angepasst werden. Ein Kleid für eine Frau mit Formen kann nicht so einfach auf eine andere Frau mit anderen Formen umgenäht werden. Also sind die Kleider nicht so einfach von einem anderen Model als vorgesehen zu tragen. Das ist unpraktisch. Also ist man den einfachsten Weg gegangen und hat die Models auf mager "eingenormt".
Mir ist noch nie klar gewesen wie sich inteligente Lebewesen sagen lassen was sie zu tragen haben. Ein Jahr später landet eh alles bei der Kleidersammlung. Umfragen haben ergeben, das die meisten Männer eher auf Weiblichkeit stehen. Dem doofen Verbraucher ist ja alles zu verkaufen.
Mir ist noch nie klar gewesen wie sich inteligente Lebewesen sagen lassen was sie zu tragen haben. Ein Jahr später landet eh alles bei der Kleidersammlung. Umfragen haben ergeben, das die meisten Männer eher auf Weiblichkeit stehen. Dem doofen Verbraucher ist ja alles zu verkaufen.
#23Report
[gone] KUSCHEL DIE FOTO GRÄFIN° sucht Modelle :)
26.07.2007
RICHTIG...würde Paul Panzer jetzt sagen *g*
#24Report
[gone] Gert Trumpold
26.07.2007
Nachtrag: Modelle die gebucht werden wollen müssen sich dem Trend anpassen. Wo hört die persönliche Freiheit auf und wo fängt die unterlassene Hilfeleistung des Auftraggebers an, genau diese Frage muss geklärt werden.
#25Report
[gone] reneT
26.07.2007
Von mir ein klares NEIN. Ich mag die Hautständer gar nicht und habe es lieber normal !
Gesetzte für ein Mindestgewicht, blabla…, braucht es aus meiner Sicht nicht zu geben. Hier wäre es sinnvoller, wenn der Markt sich wieder auf frauliche Typen besinnen würde. Im Ansatz hatte es das schon immer mal gegeben. Da wurden Modelle mit guten Proportionen häufiger gebucht bzw. waren sogar richtig erfolgreich.
Bedenklich ist immer wieder, wenn man feststellt, das es nicht nur 14 jährige sind, die es als Idealbild der Frau ansehen, so dünn zu sein. Ich kenne einige Mädels über 30, die immer wieder jammern, dass sie viel zu dick sind. Und das bei 1,80 und 65 kg. Grrr ;-))
Gesetzte für ein Mindestgewicht, blabla…, braucht es aus meiner Sicht nicht zu geben. Hier wäre es sinnvoller, wenn der Markt sich wieder auf frauliche Typen besinnen würde. Im Ansatz hatte es das schon immer mal gegeben. Da wurden Modelle mit guten Proportionen häufiger gebucht bzw. waren sogar richtig erfolgreich.
Bedenklich ist immer wieder, wenn man feststellt, das es nicht nur 14 jährige sind, die es als Idealbild der Frau ansehen, so dünn zu sein. Ich kenne einige Mädels über 30, die immer wieder jammern, dass sie viel zu dick sind. Und das bei 1,80 und 65 kg. Grrr ;-))
Original von __Inga__
Andere Frage: Kommt den sowas eigentlich überhaupt noch bei den Männern an???Diese "Magermodels" können doch kaum als Frau ernst genommen werden...?
#26Report
26.07.2007
Wenn jemand schreibt:
Die Anzahl der Magersüchtigen in Deutschland ist verschwiedend klein..........,
dann sollte man sich erst informieren, da es zigtausende sind und die Dunkelziffer ist sehr hoch. Zumal ist es eine lebensgefährliche Krankheit, begleitet mit Klinikaufenthalten, künstlichen Ernährungen im Krankenhaus, Rückschlägen und der Erkrtankte kann kein annährend normales Leben führen, Ausbildung machen etc.
Übergewichtige können, bis auf extremen Einzelfällen, am normalen Leben teilnehmen und schränken ihre Lebensqualität auch mehr oder weniger ein, sind aber nicht wirklich krank sondern nur meistens bewegungsarm und Essen zuviel.
Politiker sollen und müssen sich hierzu aüßern dürfen, aber dennoch halte ich gesetzliche Maßnahmen für nicht sinnvoll.
Woher kommt nur dieses "Schönheitsideal"?
Ich finde dürre Frauen nicht attraktiv, Formen müssen schon sein und ich kenne auch sonst niemanden, der derart dürre Frauen gut findet.
Man spricht mit dieser Werbung doch auch nur Minderheiten an, verstehe dies nicht.
Gruß
Manfred
Die Anzahl der Magersüchtigen in Deutschland ist verschwiedend klein..........,
dann sollte man sich erst informieren, da es zigtausende sind und die Dunkelziffer ist sehr hoch. Zumal ist es eine lebensgefährliche Krankheit, begleitet mit Klinikaufenthalten, künstlichen Ernährungen im Krankenhaus, Rückschlägen und der Erkrtankte kann kein annährend normales Leben führen, Ausbildung machen etc.
Übergewichtige können, bis auf extremen Einzelfällen, am normalen Leben teilnehmen und schränken ihre Lebensqualität auch mehr oder weniger ein, sind aber nicht wirklich krank sondern nur meistens bewegungsarm und Essen zuviel.
Politiker sollen und müssen sich hierzu aüßern dürfen, aber dennoch halte ich gesetzliche Maßnahmen für nicht sinnvoll.
Woher kommt nur dieses "Schönheitsideal"?
Ich finde dürre Frauen nicht attraktiv, Formen müssen schon sein und ich kenne auch sonst niemanden, der derart dürre Frauen gut findet.
Man spricht mit dieser Werbung doch auch nur Minderheiten an, verstehe dies nicht.
Gruß
Manfred
#27Report
26.07.2007
Diese Mädels da sind Models. Als Model hat man bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, die logisch in diesem Beruf mit dem Aussehen zusammenhängen. Andere Berufe haben andere Voraussetzungen. Wenn die BMI-Grenze nun die Regel werden soll muss die ganze Szene umgekrempelt werden, sonst funktioniert das nicht. Ich persönlich finde allerdings auch eher dünne Models attraktiv, und habe auch nichts dagegen wenn jemand schlank bis sehr schlank ist, solange derjenige noch irgendwie eine Form hat. Die Arme der Models aus der H&M-Kampagne finde ich auch etwas zu dünn, die Gesichter hingegen absolut klasse. Jeder kann, sofern er nicht krank o.ä. ist doch selbst über sein aussehen bestimmen. Ich muss zugeben, dass ich da die ganzen Übergewichtigen Menschen (und das sind wirklich sehr viele) wesentlich abschreckender finde. Wenn eine 12/13/14-jährige mit Normalgewicht allerdings der Meinung ist sie müsse anfangen zu hungern dann sollten die Eltern einen Psychologen mit ihr aufsuchen, irgendwie selbst herumdoktorn hilft da nichts..
#28Report
[gone] khzimmer
26.07.2007
Original von MarioRoman
(...)
Und was sagt H&M zu seinen neuen Klapper-Models?
Eine Sprecherin sagte der Zeitung: „Der Trend geht einfach zur schlanken Figur. (...)“
Trotzdem werden sich Mädchen weiter geißeln, sich das Essen verkneifen. Sie wollen so „schön“ zu sein, wie es die Mode vorgibt.
(...)
Moin Mario,
das sehe ich genauso!
H&M stellt das einfach falsch dar, Tatsache ist:
- Ich sah noch niemals einen Trend gehen.
Entgegen der Ansicht von H&M gehen Trends nicht - sie werden gemacht!
Regen und Schnee passieren - Trends passieren NICHT.
Ich frage mich, was solche Helden wie die Trend-Macher in der Modebranche gestochen hat!?
Die versuchen - gegen den erklärten Willen vieler Leute - einen Trend durchzuboxen, dessen gesundheitsschädliche Wirkung erkannt wurde und zu einem ersten Umdenken zu führen begann.
Meine Meinung:
H&M auffordern, den Unsinn abzustellen - ODER klar ihre Gründe zu nennen!
Aussagen wie "Der Trend geht" sind Unsinn - oder bewusste Irreführung.
Karl-Heinz
#29Report
29.07.2007
Wenn Mädels im pubertären Alter anfangen zu hungern, meinen sie nicht, daß müßte so sein.
Es ist eine schlimme Krankheit, die Jahre zum Entstehen braucht und meistens in der Pubertät ausbricht. Die Hungermodels könnten vielleicht noch zusätzlicher Auslöser sein und
ohne Therapie geht gar nichts.
Diejenigen, die sich hier so oberflächlich äußern, wünsche ich ( oder besser nicht ), daß sie einmal mit ansehen müssen, wie ihr eigenes Kind verhungert und nichts dagegen tuen können.
Gruß
Manfred
Es ist eine schlimme Krankheit, die Jahre zum Entstehen braucht und meistens in der Pubertät ausbricht. Die Hungermodels könnten vielleicht noch zusätzlicher Auslöser sein und
ohne Therapie geht gar nichts.
Diejenigen, die sich hier so oberflächlich äußern, wünsche ich ( oder besser nicht ), daß sie einmal mit ansehen müssen, wie ihr eigenes Kind verhungert und nichts dagegen tuen können.
Gruß
Manfred
#30Report
29.07.2007
Original von LaKleopatra ( coaching mit Dirk Krauzig)
da kann man sich ja gleich in den keller sperren und jeglichen sozialkontakt meiden...... die anzahl magersüchtiger ist in deutschland immernoch verschwindend klein, übergewicht ist ein viel grösseres problem in deutschland...... wenn ihr über eure strassen geht.... wieviele dünne mädchen und wieviele dicke teenager seht ihr? genau. sehr wenige, wirklich dünne, und unglaublich viele kleine speckklopse....
Das kann man so nicht stehen lassen-weil 1. Quark und
2. am Problem vorbei
Es gibt leider viel zu viele magersüchtige Teenies-die Dunkelziffer ist erschreckend hoch-dazu kommt das Magersucht in einem sehr hoehen Prozentsatz zum Tode führt--Übergewicht erst nach sehr langer Zeit-dazu ein ganz anderes Problemfeld.
Magersucht ist ein psychiatr. Krankheitsbild--"normales" Übergewicht nicht.
Wer nicht glaubt wieviele zu magere Frauen/Mädchen es gibt rechne doch einfach mal den BMI vieler Models hier aus--kleine Erinnerung:alles unter 18 bei Frauen ist deutliches Untergewicht..
Und natürlich sind Photomodels für junge Mädchen ein Vorbild und haben sehr wohl eine SEHR großen EInfluß auf das Körperbild--die Magersucht auf die Eltern zu schieben ist Unfug--wieviel Einfluß haben die Eltern während der Pubertät?
#31Report
30.07.2007
who cares? wen interessiert's welche Models H&M in der Werbekampagne nutzt? Jedem das seine! Die Politikerinnen sollten sich mit was vernünftigem beschäftigen.
hah, Gesetze über Modelle, wie wäre es mit Gesetzen über Gesetze der Gesetze, Schwachsinn!
Und ja, Übergewicht ist ein viel größeres Problem als Magersucht! Natürlich sieht man viel mehr dicke auf den Strassen, nur... in Deutschland fällt es keinem mehr auf weil sich die Bevölkerung daran gewöhnt hat und es eben so viele dicke gibt. Im Gegensatz dazu ist die Magersucht etwas neues, deswegen beschäftigt das auf einmal alle.
Und ausserdem: schlank ist gut!
lg
Anastasia
hah, Gesetze über Modelle, wie wäre es mit Gesetzen über Gesetze der Gesetze, Schwachsinn!
Und ja, Übergewicht ist ein viel größeres Problem als Magersucht! Natürlich sieht man viel mehr dicke auf den Strassen, nur... in Deutschland fällt es keinem mehr auf weil sich die Bevölkerung daran gewöhnt hat und es eben so viele dicke gibt. Im Gegensatz dazu ist die Magersucht etwas neues, deswegen beschäftigt das auf einmal alle.
Und ausserdem: schlank ist gut!
lg
Anastasia
#32Report
[gone] KUSCHEL DIE FOTO GRÄFIN° sucht Modelle :)
30.07.2007
Manche kapieren es einfach nicht oder?
Wir reden gerade über die Krankheit Magersucht und das sie Teenagern vorgelebt wird !!!
Wir reden nicht über Fettsucht!!!
JA es gibt viele dicke....
Schön das wir das jetzt geklärt haben!!!
Zum eigentlichen Thema:
Das Problem ist das Teenager in Modellen sowas wie Vorbilder sehen.
Und wie heißt es so schön?Sei ein gutes Vorbild.
Die Klapprigen Hautständer wie sie jemand hier so wunderbar betitelt hat sind keine guten Vorbilder.Zu erzählen jeder ist für sich selbst verantwortlich ist schwachsinn denn Teenager haben noch kein so großes Verantwortungs bewusstsein.
Es ist nicht schlimm schlank zu sein, es ist schlimm nichts zu essen, zu erbrechen und Magersüchtig zu sein.
Also schlank ist nicht immer gut....nicht auf diese Art!
Wir reden gerade über die Krankheit Magersucht und das sie Teenagern vorgelebt wird !!!
Wir reden nicht über Fettsucht!!!
JA es gibt viele dicke....
Schön das wir das jetzt geklärt haben!!!
Zum eigentlichen Thema:
Das Problem ist das Teenager in Modellen sowas wie Vorbilder sehen.
Und wie heißt es so schön?Sei ein gutes Vorbild.
Die Klapprigen Hautständer wie sie jemand hier so wunderbar betitelt hat sind keine guten Vorbilder.Zu erzählen jeder ist für sich selbst verantwortlich ist schwachsinn denn Teenager haben noch kein so großes Verantwortungs bewusstsein.
Es ist nicht schlimm schlank zu sein, es ist schlimm nichts zu essen, zu erbrechen und Magersüchtig zu sein.
Also schlank ist nicht immer gut....nicht auf diese Art!
#33Report
[gone] Niamh
30.07.2007
Dicke Mädchen, insbesondere die größer werdende Zahl dicker Mädchen, sehe ich durchaus als Folge des Magerwahns, bzw. als Folge des Wahns und der Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie.
Wer dünn sein will, fängt meist an zu diäten. Infolgedessen fährt der Körper den Grundumsatz runter. Das Ende der Diät oder die dadurch geförderte Heißhungeattacke schlägt dann erst richtig zubuche.
Dieser nette Jojo-Effekt dürfte eigentlich mittlerweile auch in Hinterwald bekannt sein.
Dazu kommt die Schwemme von Light-Produkten, die dem unaufgekärten Menschen vorgaukelt, er käme blitzschnell zum Untergewicht. Das Gegenteil ist der Fall:
Zuckerersatzstoffe spielen dem Körper eine Aufnahme von Energie vor -> Insulinausschüttung wird induziert, jedoch ist die erwartete Glucose nicht vorhanden und somit nichts zum Verstoffwechseln da -> Unterzuckerung -> Heißhungerattacke
Der Rest ist wie gehabt.
Es ist hier aber noch lange nicht so schlimm wie in Amiland (auch England oder Irland), wo einem in jeder Supermarktreihe zuhauf der Hinweis "no added sugar" angrient. Und in genau diesen Ländern ist die Schere am größten zwischen idealisierter Minikleidergröße und tatsächlichem Übergewicht, das einem dann in Form von schwabelligen Wülsten über den hüftig geschnittenen Jogginghosen entgegenquillt.
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: die unmittelbare Folge des Trends in Mode und Nahrungsmittelindustrie (+ damit einhergehender Volksverblödung) ist nicht Magersucht sondern zunächst mal Übergewicht.
Irgendeine staatliche Kampagne für Mindestgewicht halte ich auch für Blödsinn. Aufklärung über die Verarsche mit dem Essen, eine Kampgane für eine Rückkehr zu naturbelassenem Futter (sofern bei gewissen heutigen Standards möglich) wäre da schon sinnvoller, um die Gewichtsituation im Allgemeinen zu entkrampfen. Eine Folge des derzeitigen Essverhaltens ist ja nicht nur die Sache mit der Optik, sondern u.a. auch eine arge Zunahme des Typ-II Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, und die verursachen richtig Kosten im Gesundheitssystem.
Achja, und dann wäre es vielleicht auch ganz gut darüber aufzuklären, dass Frauen nunmal von Haus aus Fett an bestimmten Stellen anlagern. Dabei hat sich die Entwicklungsgeschichte was gedacht, und Evolution hat sich noch nie Trends, die von verzerrter Wahrnehmung verursacht werden, unterworfen...
Gegen Übergewicht kann man mit Sport anarbeiten (Bewegung gehört zu einer angemessenen Lebensführung eh dazu), aber dünn wird eine Frau über zwanzig mit durchschnittlichem Stoffwechsel und normalem Essverhalten dadurch auch nicht mehr werden.
Dass man dann schon mit einem BMI ab 20 als Pummelchen gilt, ist in der Tat ein Ding der neueren Zeit.
Ein Ungleichgewicht hat immer zwei Extreme, nicht nur eines.
Sorry für den Exkurs, aber die Sache mit dem Essen ist in dieser Diskussion kein ganz vermeidlicher Aspekt.
Wer dünn sein will, fängt meist an zu diäten. Infolgedessen fährt der Körper den Grundumsatz runter. Das Ende der Diät oder die dadurch geförderte Heißhungeattacke schlägt dann erst richtig zubuche.
Dieser nette Jojo-Effekt dürfte eigentlich mittlerweile auch in Hinterwald bekannt sein.
Dazu kommt die Schwemme von Light-Produkten, die dem unaufgekärten Menschen vorgaukelt, er käme blitzschnell zum Untergewicht. Das Gegenteil ist der Fall:
Zuckerersatzstoffe spielen dem Körper eine Aufnahme von Energie vor -> Insulinausschüttung wird induziert, jedoch ist die erwartete Glucose nicht vorhanden und somit nichts zum Verstoffwechseln da -> Unterzuckerung -> Heißhungerattacke
Der Rest ist wie gehabt.
Es ist hier aber noch lange nicht so schlimm wie in Amiland (auch England oder Irland), wo einem in jeder Supermarktreihe zuhauf der Hinweis "no added sugar" angrient. Und in genau diesen Ländern ist die Schere am größten zwischen idealisierter Minikleidergröße und tatsächlichem Übergewicht, das einem dann in Form von schwabelligen Wülsten über den hüftig geschnittenen Jogginghosen entgegenquillt.
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: die unmittelbare Folge des Trends in Mode und Nahrungsmittelindustrie (+ damit einhergehender Volksverblödung) ist nicht Magersucht sondern zunächst mal Übergewicht.
Irgendeine staatliche Kampagne für Mindestgewicht halte ich auch für Blödsinn. Aufklärung über die Verarsche mit dem Essen, eine Kampgane für eine Rückkehr zu naturbelassenem Futter (sofern bei gewissen heutigen Standards möglich) wäre da schon sinnvoller, um die Gewichtsituation im Allgemeinen zu entkrampfen. Eine Folge des derzeitigen Essverhaltens ist ja nicht nur die Sache mit der Optik, sondern u.a. auch eine arge Zunahme des Typ-II Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, und die verursachen richtig Kosten im Gesundheitssystem.
Achja, und dann wäre es vielleicht auch ganz gut darüber aufzuklären, dass Frauen nunmal von Haus aus Fett an bestimmten Stellen anlagern. Dabei hat sich die Entwicklungsgeschichte was gedacht, und Evolution hat sich noch nie Trends, die von verzerrter Wahrnehmung verursacht werden, unterworfen...
Gegen Übergewicht kann man mit Sport anarbeiten (Bewegung gehört zu einer angemessenen Lebensführung eh dazu), aber dünn wird eine Frau über zwanzig mit durchschnittlichem Stoffwechsel und normalem Essverhalten dadurch auch nicht mehr werden.
Dass man dann schon mit einem BMI ab 20 als Pummelchen gilt, ist in der Tat ein Ding der neueren Zeit.
Ein Ungleichgewicht hat immer zwei Extreme, nicht nur eines.
Sorry für den Exkurs, aber die Sache mit dem Essen ist in dieser Diskussion kein ganz vermeidlicher Aspekt.
#34Report
30.07.2007
Original von Niamh
Wer dünn sein will, fängt meist an zu diäten. Infolgedessen fährt der Körper den Grundumsatz runter. Das Ende der Diät oder die dadurch geförderte Heißhungeattacke schlägt dann erst richtig zubuche.
Dieser nette Jojo-Effekt dürfte eigentlich mittlerweile auch in Hinterwald bekannt sein.
Dazu kommt die Schwemme von Light-Produkten, die dem unaufgekärten Menschen vorgaukelt, er käme blitzschnell zum Untergewicht. Das Gegenteil ist der Fall:
Der Jojo-Effekt hat so garnichts mit Magersucht zu tun-sondern damit das die meisten nach Ende der Diat zu ihren alten Gewohnheiten zurückkehren-sprich zu viele Kalorien zu wenig Bewegung
Original von NiamhZuckerersatzstoffe spielen dem Körper eine Aufnahme von Energie vor -> Insulinausschüttung wird induziert, jedoch ist die erwartete Glucose nicht vorhanden und somit nichts zum Verstoffwechseln da -> Unterzuckerung -> Heißhungerattacke
Zuckerersatzstoffe sind NICHT insulinsekretorisch wirksam, das ist ein Ammenmärchen und durch zahlreiche Studien wiederlegt-grober Unfug
Original von NiamhUm es nochmal auf den Punkt zu bringen: die unmittelbare Folge des Trends in Mode und Nahrungsmittelindustrie (+ damit einhergehender Volksverblödung) ist nicht Magersucht sondern zunächst mal Übergewicht.
Ehmm....Quark-Magersucht ist ein psychiatr. Krankheitsbild und hat wenig mit den Sünden der Nahrungsmittelindustrie zu tun.
Original von NiamhIrgendeine staatliche Kampagne für Mindestgewicht halte ich auch für Blödsinn. Aufklärung über die Verarsche mit dem Essen, eine Kampgane für eine Rückkehr zu naturbelassenem Futter (sofern bei gewissen heutigen Standards möglich) wäre da schon sinnvoller, um die Gewichtsituation im Allgemeinen zu entkrampfen. Eine Folge des derzeitigen Essverhaltens ist ja nicht nur die Sache mit der Optik, sondern u.a. auch eine arge Zunahme des Typ-II Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, und die verursachen richtig Kosten im Gesundheitssystem.
Das mag zwar richtig sein--geht aber am Thema vorbei--das Problem bei Magersucht ist eine gestörte Körperwahrnehmung, die Betroffenen halten sich auch noch mit massivem Untergewicht für zu dick--da helfen weder staatliche Kampagnen noch naturbelassenes Futter--die Patienten essen das eh nicht.
Was evtl schon hilft unsere allgemein gestörte Körperwahrnehmung einzunorden ist eben keine Skelettmodels darzustellen-damit wird suggeriert das sei 1. schön 2.normal 3. erstrebenswert.
Und diese Models sind sehr wohl Vorbilder für junge Mädchen--und diese Bilder unterstützen die falsche Körperwahrnehmung.
Deswegen finde ich die Kritik an diesen Bildern richtig.
#35Report
[gone] Niamh
30.07.2007
Original von Pete
Der Jojo-Effekt hat so garnichts mit Magersucht zu tun-
Nein. Direkt hat er nichts damit zu tun (und das habe ich bitte an welcher Stelle behauptet?).
Allerdings ist er sehr wohl ein Faktor, der ein gestörtes Verhältnis zum Essen fördert, weil er leicht zu Dauerfrust und darausfolgend zu noch stärkerer Reduktion des Essens und dann wiederum zu Heißhungerattacken führt. Schlichtweg also ein Teufelskreis, der letzlich in alle möglichen ungesunden Richtungen - und primär zur Zunahme - führen kann, wenn man sein Essverhalten nicht letztlich völlig umstellt.
Zuckerersatzstoffe sind NICHT insulinsekretorisch wirksam, das ist ein Ammenmärchen und durch zahlreiche Studien wiederlegt-grober Unfug
U.a. folgende Quellen sagen etwas anderes:
http://www.dorotheen.de/internet-apotheken/sweet.htm
http://www.lebegesund.de/info/ernaehrunggesundheit/suessstoff/index.html
http://www.sffue.de/index.htm?http://www.sffue.de/Suessstoffe.htm
Soweit ich weiß wird die Angelegenheit zumindest heiß diskutiert (mein irre umfangreiches "Biochemie & Pathobiochemie" schweigt sich hierzu leider aus; aber wie gut, dass dieses eines meiner Examensthemen ist und ich unter anderem genau deswegen morgen ein Gespräch mit meinem Humanphys-Dozenten habe ;-)), und für ein Ammenmärchen ist die Geschichte doch irgendwie sehr präsent und sehr verbreitet...
Hm, da hast du ja echt etwas widerlegt gesehen, was mir im Laufe meiner bisherigen Recherchen bisher völlig entgangen ist.
Nenne mir doch bitte mal die eine oder andere Studie, möglichst samt Verlinkung. Würde mich jetzt echt interessieren, ehrlich.
Dass Süßstoff hungrig macht und durch Light-Produkte allein noch niemand schlanker geworden ist, würde ich anhand meiner Beobachtungen im zwischenmenschlichen Bereich auf alle Fälle schonmal dicksten unterstreichen.
Original von NiamhUm es nochmal auf den Punkt zu bringen: die unmittelbare Folge des Trends in Mode und Nahrungsmittelindustrie (+ damit einhergehender Volksverblödung) ist nicht Magersucht sondern zunächst mal Übergewicht.
Ehmm....Quark-Magersucht ist ein psychiatr. Krankheitsbild und hat wenig mit den Sünden der Nahrungsmittelindustrie zu tun.
Lies dir bitte mein Zitat und anschließend deines nochmal durch. Vielleicht fällt dir was auf.
Das mag zwar richtig sein--geht aber am Thema vorbei--das Problem bei Magersucht ist eine gestörte Körperwahrnehmung, die Betroffenen halten sich auch noch mit massivem Untergewicht für zu dick--da helfen weder staatliche Kampagnen noch naturbelassenes Futter--die Patienten essen das eh nicht.
Ich erkläre es gerne nochmal:
Mir ging es darum zu erklären, woher die große Menge an den hier monierten dicken Mädels kommt (von denen insgeheim wiederum viele der Dürrheit hinterherhecheln und vielleicht gerade deswegen da sind, wo sie jetzt sind).
Zu dick zu sein und zu dünn zu sein sind zwei Seiten einer Medaille, und beides ist tendenziell ungesund. Eine andere, aber ähnliche Medaille ist dann die mit den Seiten "anerkannte Esstörungen", ob das nun Adipositas, Bulimie oder Magersucht ist.
Ich beharre durchaus darauf, dass der Trend und das modifizierte Essen zu einem ungesunden Verhältnis zu Letzterem und zum eigenen Körper führen können, was wiederum bei entsprechender Persönlichkeitsstruktur und bestimmten Vorasussetzung unter anderem zu einer ausgewachsene Essstörung beitragen kann.
Wie ein Magersüchtiger seinen Körper wahrnimmt und über das Essen denkt, ist eine andere Geschichte, und um die ging es mir nicht.
Mir geht es generell um unrealistische Erwartungen und kontraproduktives Essverhalten, was sowohl von den Medien ganz allgemein, aber auch von der Nahrungsmittelindustrie ("light", fat-reduced", "no added sugar"...) gefördert wird.
Das geht Hand in Hand.
Was evtl schon hilft unsere allgemein gestörte Körperwahrnehmung einzunorden ist eben keine Skelettmodels darzustellen-damit wird suggeriert das sei 1. schön 2.normal 3. erstrebenswert.
Und diese Models sind sehr wohl Vorbilder für junge Mädchen--und diese Bilder unterstützen die falsche Körperwahrnehmung.
Deswegen finde ich die Kritik an diesen Bildern richtig.
Unter anderem das habe ich in meinem letzten Absatz auch angesprochen, wobei ich betont habe, dass das Bild schlichtweg unrealistisch ist, weil die Veränderungen des Körperbaus und des Stoffwechsels, die Pubertät und fortschreitendes Alter mit sich bringen, nicht von ungefähr kommen. So sehr ich als Zwölfjährige noch ohne Konsequenzen zuschlagen konnte, so sinnlos wäre der Versuch, mir heute ein knabenhaftes Becken o.ä. "anzuhungern".
Im Übrigen, auf dieser Basis
"-grober Unfug"
"Das kann man so nicht stehen lassen-weil 1. Quark und
2. am Problem vorbei"
"-geht aber am Thema vorbei-"
diskutiert man nicht so gerne (geschweigedenn, dass es überzeugend wirkt), und es zeigt mir, dass da wer lediglich alle anderen niederbügeln will ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was der/die Vorgänger gemeint haben könnten. Das dürfte dich weder als "Diskussionspartner" qualifizieren noch dir in sonstige Belangen Sympathien einbringen.
Fehlt nur noch, an irgendeiner Stelle jenes abgenudelte "Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz" anzubringen.
#36Report
30.07.2007
wenn ich aussähe wie ich klänge,
so wie zb. herta däubler-gmelin,
sabine leutheuser-schnarrenberger oder
angela merkel, würde ich gutes ausehen
möglicherweise auch auf den index setzen lassen.
ps: anorexie ist eine krankheit, jugend und
schönheit unbezahlbar, aber nichts davon
ein argumentativer hebel, der den fetteligen, ältlichen oder häßlichen
killerwalmodellen eine rechtfertigung für ihr dasein
vor der linse bescheren sollte.
nicht alles, was beine hat(te) sollte modeln,
und tendenziell ist schlanker eher fotogen, im auge
der breiten masse.
der rest melde sich bei der fotografischen caritas zwecks tfp.
so wie zb. herta däubler-gmelin,
sabine leutheuser-schnarrenberger oder
angela merkel, würde ich gutes ausehen
möglicherweise auch auf den index setzen lassen.
ps: anorexie ist eine krankheit, jugend und
schönheit unbezahlbar, aber nichts davon
ein argumentativer hebel, der den fetteligen, ältlichen oder häßlichen
killerwalmodellen eine rechtfertigung für ihr dasein
vor der linse bescheren sollte.
nicht alles, was beine hat(te) sollte modeln,
und tendenziell ist schlanker eher fotogen, im auge
der breiten masse.
der rest melde sich bei der fotografischen caritas zwecks tfp.
#37Report
30.07.2007
@Niamh--aha--eines Deiner Examensthemen---ich will jetzt nicht auf meinem Beruf rumreiten--aber den ein oder anderen meiner Kollege wird schon etwas über Deine Aussage verblüfft sein--ersetzen wir doch einfach Insulinanaloga durch Saccharin...
Studien zum Thema z.B.:
http://www.suessstoff-verband.de/download/SHOW/grundlagen/wissenschaft/wiss_suessstoffloesungen-blutzuckerspiegel-insulinsekretion.pdf
http://www.kandisin.at/kandisin/cms_int.nsf/open/0ACBA195F96A9FE4C1256C140028011C
http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Archiv_HoleArtikel_316293_Artikel.htm
http://www.gfe-ev.de/seiten/publics/rubriken/gfe_news_0406.pdf
http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=720
Falls Dich Weiterführendes interessiert am Ende des letzten Links die entsprechenden
Studien.
Zum Thema "wird diskutiert, kann also kein Märchen sein"--ehm..naja..auch das Elvis noch lebt wird seit ~30Jahren heiß diskutiert--wenn Du Dich auf das "ich studiere Medizin, ich kenn mich aus"-Ross schwingen willst ist das argumentativ etwas dünn...
Wenn das wirklich das Ergebniss einer Recherche war würd ich an der Methode noch etwas schrauben--das Niveau im Studium zieht nach dem Physikum dann doch noch etwas an.
Und "Beobachtungen im zwischenmenschlichen Bereich" omg...Du mußt Dich schon entscheiden ob Du den "ich-kenn-aber-ne-Studie"-Hammer schwingen oder in Anekdoten schwelgen willst--das Tante Käthe zum Tee mit Süßstoff immer noch 2 Stücke Torte gebraucht hat ist kein Beweis..
Studien zum Thema z.B.:
http://www.suessstoff-verband.de/download/SHOW/grundlagen/wissenschaft/wiss_suessstoffloesungen-blutzuckerspiegel-insulinsekretion.pdf
http://www.kandisin.at/kandisin/cms_int.nsf/open/0ACBA195F96A9FE4C1256C140028011C
http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Archiv_HoleArtikel_316293_Artikel.htm
http://www.gfe-ev.de/seiten/publics/rubriken/gfe_news_0406.pdf
http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=720
Falls Dich Weiterführendes interessiert am Ende des letzten Links die entsprechenden
Studien.
Zum Thema "wird diskutiert, kann also kein Märchen sein"--ehm..naja..auch das Elvis noch lebt wird seit ~30Jahren heiß diskutiert--wenn Du Dich auf das "ich studiere Medizin, ich kenn mich aus"-Ross schwingen willst ist das argumentativ etwas dünn...
Wenn das wirklich das Ergebniss einer Recherche war würd ich an der Methode noch etwas schrauben--das Niveau im Studium zieht nach dem Physikum dann doch noch etwas an.
Und "Beobachtungen im zwischenmenschlichen Bereich" omg...Du mußt Dich schon entscheiden ob Du den "ich-kenn-aber-ne-Studie"-Hammer schwingen oder in Anekdoten schwelgen willst--das Tante Käthe zum Tee mit Süßstoff immer noch 2 Stücke Torte gebraucht hat ist kein Beweis..
#38Report
[gone] Niamh
30.07.2007
Na fein, wir werden übergriffig...
Diese Art zu "argumentieren" finde ich nun etwas dünn, neben der Angewohnheit, Leuten die Worte im Mund umzudrehen. Da sowas grundsätzlich fruchtlos ist, klinke ich mich gleich auch mal aus. Meine Energie wird grad an anderer, sinnvollerer Stelle benötigt. ;-)
Von mir aus: es war voreilig es als Tatsache hinzustellen, dass Süßstoffe die Insulinsekretion anregen (dass hierfür nicht zwansgläufig allein die Blutglucosekonzentration zuständig ist, wird dir allerdings bekannt sein). Die Literatur, die meinen Recherchen zugrundeliegt, sagt hierzu nichts aus. Das Internet hingegen schon, und sämtliche Leute in meiner Familie, die entweder was in Richtung Pharmazie, Medizin oder Biochemie haben, sind sich nicht sicher. Ich würde sagen: so eindeutig wir du es nach wie vor hinstellst, ist das alles nicht, und ein Ammenmärchen schon gar nicht. Vielleicht geht es deswegen es in meiner Klausur auch lediglich um den festen Boden der hormonellen Blutzuckerregluation, die Bildung sämtlicher beteiligten Hormone, die zuständigen Signalkaskaden (insofern heute bekannt) und eventuell noch um Störungen der Hormonsekretion und der Weiterleitung der Signale. So speziell wird es dann doch nicht. Schadet aber nie, etwas über den Horizont hinaus bescheid zu wissen. ;-)
Danke, die Quellen sehe ich mir an, wenn ich Zeit habe. Versprochen.
Bei allem anderen bleibe ich.
Was du mit Ersetzen von Insulinanaloga durch Saccharin meinst, ist mir allerdings schleierhaft. Erstere bezeichnen einfach nur verschiedene Varianten des gleichen Peptidhormons, die sich lediglich durch unterschiedliche Aminosäuren an bestimmten Stellen unterscheiden; zweiteres ist ein Süßstoff, der sich nichtmal ansatzweise in dieselbe Stoffklasse einordnen lässt. Inwiefern das irgendwie vergleichbar sein soll, erschließt sich mir nicht.
Danke auch für die unschätzbar wertvollen Tipps zu meinem Studium. Nun wo es sich dem Ende zuneigt, mit seltsamerweise recht passablen Ergebnissen ...aber auch ein blindes Huhn findet mal ein paar Körner... werde ich diese letzte Chance ergreifen, und meine Lernmethoden nochmal gründlichst überdenken...
Vielleicht wäre es aber doch ganz angebracht, wenn du sie jemandem zukommen lässt, der Medizin studiert. :-)
Meine Ausbildung orientiert sich dann doch noch in vier weitere Fachrichtungen, von denen mindestens drei sich mit dem Verstehen von und dem Umgang mit Menschen beschäftigen. Keine ganz unwichtige Ergänzung zu einem naturwissenschaftlichen Studium, eigentlich.
Im Übrigen braucht mir keiner mit dem "Vertrauen Sie mir, ich bin Arzt"-Hammer zu kommen. Spätestens nicht mehr, seit mir der ein "Kollege" ein Antibiotikum gegen einen einfachen Schnupfen aufschwatzen und ein anderer erzählen wollte, dass ein solches die Wirksamkeit der Antibabypille nur für die Dauer der Einnahme beeinträchtigt. Und dass ein Hautarzt gerne mal den Laser einsetzt ohne die vorliegende Hautveränderung und deren Gut- oder Bösartigkeit überhaupt einordnen zu können, geschweigedenn zu wissen, ob sie mit dem Laser eigentlich therapierbar ist, ist auch so eine Sache. Tja, wenn nunmal die Kohle lockt und der Halbgötterstatus praktischerweise immernoch nicht von allen Leuten einem Realitätscheck unterzogen wurde ...
Das ließe sich beliebig fortsetzen. Ich denke, die Essenz ist übergekommen.
Dann wünsche ich noch einen guten Abend.
Ich könnte mir vorstellen, dass auch mal wieder jemand was zum Thema sagen will.
Diese Art zu "argumentieren" finde ich nun etwas dünn, neben der Angewohnheit, Leuten die Worte im Mund umzudrehen. Da sowas grundsätzlich fruchtlos ist, klinke ich mich gleich auch mal aus. Meine Energie wird grad an anderer, sinnvollerer Stelle benötigt. ;-)
Von mir aus: es war voreilig es als Tatsache hinzustellen, dass Süßstoffe die Insulinsekretion anregen (dass hierfür nicht zwansgläufig allein die Blutglucosekonzentration zuständig ist, wird dir allerdings bekannt sein). Die Literatur, die meinen Recherchen zugrundeliegt, sagt hierzu nichts aus. Das Internet hingegen schon, und sämtliche Leute in meiner Familie, die entweder was in Richtung Pharmazie, Medizin oder Biochemie haben, sind sich nicht sicher. Ich würde sagen: so eindeutig wir du es nach wie vor hinstellst, ist das alles nicht, und ein Ammenmärchen schon gar nicht. Vielleicht geht es deswegen es in meiner Klausur auch lediglich um den festen Boden der hormonellen Blutzuckerregluation, die Bildung sämtlicher beteiligten Hormone, die zuständigen Signalkaskaden (insofern heute bekannt) und eventuell noch um Störungen der Hormonsekretion und der Weiterleitung der Signale. So speziell wird es dann doch nicht. Schadet aber nie, etwas über den Horizont hinaus bescheid zu wissen. ;-)
Danke, die Quellen sehe ich mir an, wenn ich Zeit habe. Versprochen.
Bei allem anderen bleibe ich.
Was du mit Ersetzen von Insulinanaloga durch Saccharin meinst, ist mir allerdings schleierhaft. Erstere bezeichnen einfach nur verschiedene Varianten des gleichen Peptidhormons, die sich lediglich durch unterschiedliche Aminosäuren an bestimmten Stellen unterscheiden; zweiteres ist ein Süßstoff, der sich nichtmal ansatzweise in dieselbe Stoffklasse einordnen lässt. Inwiefern das irgendwie vergleichbar sein soll, erschließt sich mir nicht.
Danke auch für die unschätzbar wertvollen Tipps zu meinem Studium. Nun wo es sich dem Ende zuneigt, mit seltsamerweise recht passablen Ergebnissen ...aber auch ein blindes Huhn findet mal ein paar Körner... werde ich diese letzte Chance ergreifen, und meine Lernmethoden nochmal gründlichst überdenken...
Vielleicht wäre es aber doch ganz angebracht, wenn du sie jemandem zukommen lässt, der Medizin studiert. :-)
Meine Ausbildung orientiert sich dann doch noch in vier weitere Fachrichtungen, von denen mindestens drei sich mit dem Verstehen von und dem Umgang mit Menschen beschäftigen. Keine ganz unwichtige Ergänzung zu einem naturwissenschaftlichen Studium, eigentlich.
Im Übrigen braucht mir keiner mit dem "Vertrauen Sie mir, ich bin Arzt"-Hammer zu kommen. Spätestens nicht mehr, seit mir der ein "Kollege" ein Antibiotikum gegen einen einfachen Schnupfen aufschwatzen und ein anderer erzählen wollte, dass ein solches die Wirksamkeit der Antibabypille nur für die Dauer der Einnahme beeinträchtigt. Und dass ein Hautarzt gerne mal den Laser einsetzt ohne die vorliegende Hautveränderung und deren Gut- oder Bösartigkeit überhaupt einordnen zu können, geschweigedenn zu wissen, ob sie mit dem Laser eigentlich therapierbar ist, ist auch so eine Sache. Tja, wenn nunmal die Kohle lockt und der Halbgötterstatus praktischerweise immernoch nicht von allen Leuten einem Realitätscheck unterzogen wurde ...
Das ließe sich beliebig fortsetzen. Ich denke, die Essenz ist übergekommen.
Dann wünsche ich noch einen guten Abend.
Ich könnte mir vorstellen, dass auch mal wieder jemand was zum Thema sagen will.
#39Report
30.07.2007
Och schade--schon aufgeben??
Zum Thema Insulinsekretion: die Studienlage sagt aus, das Zuckerersatzstoffe keinen Einfluß auf die Insulinsekretion haben-falls jmd aus Deiner Familie sich da nicht sicher ist--der Link zu den Studien steht oben.
Was gibts beim Ersetzen der Insuline nicht zu verstehen (und danke für den Hinweis auf den chem. Aufbau....): wenn Zuckerersatzstoffe eine Insulinsekretion bewirken würden bräuchten wir erstere weniger-an keiner Stelle geht es darum, zu welcher Stoffklasse was zuzuordnen ist-es geht alleine um die Wirkung.
Und an keiner Stelle verlange ich das Du mir vertraust--mein Beruf macht mich auch nicht vertrauenswürdiger als andere--allerdings weiß ich auf Grund meines Jobs wovon ich hier rede-das mag beim diskutieren stören, ich kanns leider nicht ändern.
Was Dein Haus-und Hautarzt hiermit zu tun haben erschließt sich mir hier nicht, gehört der auch zu den "Beobachtungen im zwischenmenschlichen Bereich" ??
Zum Thema Insulinsekretion: die Studienlage sagt aus, das Zuckerersatzstoffe keinen Einfluß auf die Insulinsekretion haben-falls jmd aus Deiner Familie sich da nicht sicher ist--der Link zu den Studien steht oben.
Was gibts beim Ersetzen der Insuline nicht zu verstehen (und danke für den Hinweis auf den chem. Aufbau....): wenn Zuckerersatzstoffe eine Insulinsekretion bewirken würden bräuchten wir erstere weniger-an keiner Stelle geht es darum, zu welcher Stoffklasse was zuzuordnen ist-es geht alleine um die Wirkung.
Und an keiner Stelle verlange ich das Du mir vertraust--mein Beruf macht mich auch nicht vertrauenswürdiger als andere--allerdings weiß ich auf Grund meines Jobs wovon ich hier rede-das mag beim diskutieren stören, ich kanns leider nicht ändern.
Was Dein Haus-und Hautarzt hiermit zu tun haben erschließt sich mir hier nicht, gehört der auch zu den "Beobachtungen im zwischenmenschlichen Bereich" ??
#40Report
Topic has been closed







Doch nicht nur die Eltern formen das Kind sondern auch die Medien und die Freunde.
Es geht darum Dinge zu ändern die Lebensgefährlich sein können!
Und Magersucht ist Lebensgefährlich.