!Wichtig! Brauche Rat! 50

[gone] *~* Angie *~*
17.12.2007
Hallo zusammen...

ich brauche mal einen Rat.
Kennt sich jemand ein bisschen mit Rechtslagen aus?

Ich hatte ein Shooting mit einem Fotografen ausgemacht, der 150 € für das Shooting verlangt hat. (Alles kein Problem, hätte ich gezahlt )
Vorab sollte ein Ausfallhonorar gezahlt werden.

So, nun hatte ich das aber nicht überwiesen und musste ihm den Termin absagen, da ein Schaden mit meinem Auto dazwischen kam und nun droht er mir mit Inkasse, ect....weil er die 38 € für den Ausfall haben will.

ist das rechtlich gesehen ok? Hatte jemand schon mal so einen Fall?
Wie weit kann er gehen, oder kann er überhaupt so was machen?

Kommt mir alles bisschen seltsam vor.

Hoffe Ihr könnt mir einen Rat geben.

Liebe Grüße
17.12.2007
hast du einen vertrag unterzeichnet???
[gone] *~* Angie *~*
17.12.2007
Nein, wir hatten das nur hier über PN, keine offizielle Shootinganfrage abgegeben. ausgemacht und er hat mir eine Rechnung geschickt für das Honorar was ich überweisen sollte.
Guest
17.12.2007
so ein Ausfallhonorar ist ja genau dafür gedacht. Also wenn du später als Model ein shooting mit 150 Euro einplanst, die du verdienen willst ... und ihr sogar ein Ausfallhonorar abgemacht habt, wärst du sicher bitterenttäuscht, wenn du nicht mal das Geld reinbekommst.

Ob es rechtlich gesehen in Ordnung ist - naja, müssten dir Experten sagen können.
17.12.2007
kein vertag!
pech-für ihn! ;-)

außer du willst fair bleiben und deinen ruf wahren! (38 € ist nicht viel!!)

davon aber mal abgesehen, du hast es net nötig geld zu bezahlen!
gibt genug die tfp machen...aber das ist nen anderes thema! ;-)))
17.12.2007
Aufallhonorar, wie der Name schon sagt. DU konntest den Termin nicht warnehmen (warum auch immer) , völlig wertfrei aber seine Ansprüche bleiben davon doch unberührt.

Ich denke es wäre nur fair, wenn Du überweist, wäre imho nur korrekt und professionell. Absprachen sind dazu da um eingehalten zu werden so rum wie so rum. Auch wenns Dich diesmal trifft. Wir können hier nicht immer die allgemeine Zuverlässigkeit und Termindisziplin bedauern und dann den St. Florian bemühen, wenn es uns mal selbst trifft.

Das Ganze hat übrigens wenig bis nichts mit einem schriftlichen Vertrag zu tun, sowas nennt man korrektes Geschäftsgebaren. Auch wenn er ggf. der DUMME ist, wenn er keinen Vetrag hat.

Überleg Dir mal die Konsequezen für Deine Kolleginnen, er wird ggf. künftig auf Vorkasse bestehen und sowas geht auf Klima.


Ich schreibe das als Fotograf, nicht als MOD
Guest
17.12.2007
aber es ist doch nun auch keine Summe, die man nie im Leben aufbringen könnte und mit der man sich völlig in den Ruin stürzt. Es ist nur wahnsinnig ärgerlich, dass es dafür dann keine Fotos gibt.
[gone] *~* Angie *~*
17.12.2007
Danke Eyetouch :-) Mittlerweile bin ich auch schlauer und weiß das ich mich auf sowas nicht einlasse, aber am Anfang biste halt ein Wenig naiv und denkst ok, kannste machen....

@ Caro :
Ich weiß das es dafür gedacht ist, aber es ist nunmal kein Vertrag zustande gekommen und ich kann auch verstehen das er "enttäuscht" ist.... aber kann er denn nun soweit gehen und mit Inkassobüros kommen?

Ausserdem bin ich Anfänger und hab noch nicht viel Ahnung und die befürchtung das gerade so jemand das ausnutzt.
[gone] ANGELINA HAMBURG * Lass´ Leute reden *
17.12.2007
Ja: Betr. Fairness!!!

Abgesehen von der rechtlichen Seite muss ich da zustimmen:

Es ist unfair ein Versprechen - Ausfallhonorar - nicht zu zahlen wenn ihr es so vereinbart habt!
Guest
18.12.2007
aber sie es doch einfach von der MENSCHLICHEN Seite. Er hat das Geld eingeplant, und er hat den Termin geblockt und nun soll er GAR NIX kriegen? Wieso hast du der Klausel dann zugestimmt?
Guest
18.12.2007
PS - die meisten Leute hier sind ja recht fair ... frag ihn doch, ob du in Raten zahlen kannst, also 20 im Dezember, Rest im Januar ...
18.12.2007
Kleine Korrektur - es IST selbstverständlich ein Vertrag zustande gekommen, und zwar ein mündlicher, und dieser ist (unter ehrenhaften Kaufleuten bzw. Professionals) genauso bindend wie ein schriftlicher. Wir sind doch hier nicht in einer Banananrepublik (zum Glück...).
LG;
Alex
18.12.2007
Hi Angie,
ich bin kein Experte, deshalb nur ein paar grundsätzliche Anmerkungen:

Du hast mit einem Fotografen ein Shooting vereinbart. Dabei wurde der Gesamtpreis von 150 Euro vereinbart. Weiterhin wurde vereinbart, dass Du vorab eine Anzahlung (nicht Aufallhonorar) leistest.
Diese Vereinbarungen sind juristisch gesehen ein Vertrag, wenngleich die Beweisführung natürlich schwierig ist solange dieser Vertrag nicht in Schriftform vorliegt.

Der Knackpunkt (aus juristischer Sicht) wird sein, ob es so war, dass

a) der Fotograf seine Bedingungen genannt hat, Du aber diese nicht erfüllt hast (Du hast ihm ja kein Geld vorab überwiesen) und somit juristisch kein Vertrag zustande kam
oder
b) ein Vertrag zustande gekommen ist (in welcher juristischen Form auch immer), den Du nicht erfüllt hast.

Das kann Dir alles ein Jurist erklären (ich bin keiner).

Die Drohung mit Inkasso würde ich sehr locker nehmen ... ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand diese Mühe macht, solange die Rechtslage nicht eindeutig ist.

Soviel zu den Fakten, ich gebe aber zu bedenken, dass
1. Du nicht gemäss den Abmachungen gehandelt hast und ihm keine Anzahlung vorab geleistet hast obwohl das so ausgemacht war
2. im Einzelfall sehr schnell mal 38 Euro draufgehen für Vorbereitungen etc.
3. der Fotograf weder juristisch noch moralisch in irgendeiner Form mit Deinem kautten Auto etwas zu tun hat

Fazit:
Da nur Du den Fotografen und die genauen Modalitäten der Shootingvereinbarung kennst musst Du selbst entscheiden, was Du tust.
Mein Tip: Lass Dir ne Aufstellung machen darüber, wie sich die 38 Euro Ausfallhonorar, die er haben will, zusammensetzen. Und falls Dir das dann schlüssig und plausibel erscheint, dann beiss die Zähne aufeinander und zahle das Geld.

Ich find's gut, dass Du die Sache hier offen besprichst.
Bedenke aber auch, das jetzt -egal für welche Lösung Du Dich entscheidest- einige Fotografen vorsichtig werden könnten bevor sie ein Shooting mit Dir vereinbaren
(zumindest geht das mir persönlich so) ... und ganz genauso geht es mir mit allen anderen, die hier ihre Meinung sagen ....

Liebe Grüsse aus Mainz
Holger
[gone] *~* Angie *~*
18.12.2007
es geht mir nicht um das geld... da kann ich schon zahlen,sitze ja nciht vor dem Hungertod... :-)

es geht mir nur um die Art und weise....
Das Fairness eine Rolle spielt ist mir auch klar, aber ich wollte halt mal den rechtsweg wissen, denn meiner Meinung nach, wenn kein Vertrag zustande kam hat man auch keine Ansprüche.
Ob jetzt PAY shooting oder TFP, den Ausfall hat man ja immer und ärgerlich ist es auch.

Und CAro, ich habe mich darauf eingelassen, weil ich das Shooting machen wollte und nciht mal so zum Spaß, mir ist es schon ernst, aber wenn ich absagen muss dann geht s nciht anders. Hat mir ja auch leid getan..... weil ich mich drauf gefreut habe.

LG
18.12.2007
abgemacht ist abgemacht !

wenn model 100 km angefahren kommt und fotograf sagt "tut mir leid - eben grad die kamera putt gegangen " dann gibts die diskusion hier nicht ...
[gone] *~* Angie *~*
18.12.2007
nun ja,ichdanke euch erstmal für die Info ect... und werde das Thema hiermit beenden, da is sonst zu lang wird und nur in Disskusionen ausartet, was ich ja nicht möchte. :-)

Wüsnche euch ne schöne Weihnachtszeit, lg
18.12.2007
Hallo Angie,

ein Vertrag bedarf nicht zwangsläufig der Schrifform, wenn klare Einigkeit über Leistung und Gegenleisting besteht. So wie ich das lese, war das bei erich der Fall. Allerdings ist wie einer der Vorschreiber schon gesagt haz, die Beweislage nicht einfach.

LG
Wolfgang
[gone] Miss Dawn
18.12.2007
...die rechtslage ist hier absolut zweitrangig...du hast was abgemacht,nun halte dich gefälligst dran...genau wegen solcher geschichten müssen sich seröse modelle hier immer wieder unnötigerweise mit frustrierten pixern rumärgern...zahl es einfach...und gut....MD
[gone] User_14051
18.12.2007
Rechtlich würde ich sagen hat er keine Chance, wenn ihr das nicht schriftlich mit Vertrag gemacht habt und Du nichts unterschrieben hast.
Von der Fairness her würde ich das Geld aber überweisen. Abgemacht ist abgemacht und Absprachen sind dazu da, eingehalten zu werden.
Die 38 Euro sind zwar ärgerlich aber wohl kein Beinbruch!

Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum Du 150 Euro für ein Shooting zahlst! Ich denke, das hast Du nicht nötig. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

LG Oliver
18.12.2007
Original von *~* Angie *~*
nun ja,ichdanke euch erstmal für die Info ect... und werde das Thema hiermit beenden, da is sonst zu lang wird und nur in Disskusionen ausartet, was ich ja nicht möchte. :-)

Wüsnche euch ne schöne Weihnachtszeit, lg


Mein Bauchgefühl sagt mir dass das net funktionieren wird ;-) Das wird sicher ne längere Disksussion...

Was magst Du denn jetzt machen? Zahlen oder nicht?

LG Thomas

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