Frauenquote 62

28.02.2011
Glaubst du, dass feststehende Geschlechterrollen auch nur einer Person helfen?
In dem Beitrag zeigt sich, wie allgegenwärtig diese in unserer Gesellschaft sind.
Zumal wohl fast jedes Kinderspielzeug/buch diese reproduziert.
Ich wage mal zu behaupten, das die Arbeit dieser Frau sich nicht auf Lego-Gebashe beschränkt.
Ihr gesamter Beitrag zur Kritik der Geschlechterverhältnisse hilft, denke ich vielen Leuten und nicht nur Frauen.
Nur durch Reden solcher Frauen wird nichts geändert. Die Männer schütteln eher die Köpfe. Taten zählen, nicht Worte.
Ich hab die Armee gemacht, wenn ichs erzähle schauen mich die Jungs immer komisch an, aber wenns dann ums Reden geht, hören sie mir automatisch besser zu.
Die Frauen Doktoren oder was auch immer, klingen mehr nach frustriert oder sonst iwo zufest angestupst.
Ne Selbstbewusste Frau macht einfach, setzt ihre Waffen ein.
Männer und Frauen sind verschieden, ist nunmal einfach so, und dadurch, dass man meckert glaubt niemand an nen höheren Wert. Forcieren is auch nicht.
Aufklärung, Respekt, Akzeptanz auf beiden Seiten. Denn auch wenn wir verschieden sind, haben wir den gleichen Wert, logisch...
[gone] Lichtstreif
28.02.2011
Platt ausgedrückt: es liegt daran, dass sie eine Gebärmutter haben...

Schon mal drüber nachgedacht?

Tut mir leid, aber diese pseudo-philosphischen Ausschweifungen machen die Gleichbereichtigung erst zum Krampf.

Lass doch den Frauen/Männern ihr Leben...
Was gibt dir das recht quasi Frauen unterzuschieben, sie wüssten nicht was sie wollen, weil sie ja zu dumm sind, dass durch die jahrtausendelangen Konventionen zu verstehen.

Einfach mal die Kirche im Dorf lassen und Frau Frau und Mann Mann sein lassen... Es sind nämlich Menschen und als solche per se auch zu behandeln. Jeder so, wie er/sie es für richtig hält und nicht eine Quote.

Original von flowin'
@Lichtstreif:

Warum ist das so, dass Frauen tendentiell eine andere Lebensplanung haben als Männer?
Wird das biologisch bestimmt, von Hormonen? Ist das von Natur aus so und unveränderbar?
Oder ist es vielleicht doch das Umfeld, welches das Individuum prägt?

Es geht gerade darum den Krampf festgefahrener und gesellschaftlich reproduzierter Geschlechterrollen zu lösen!

Für viele Frauen ist das Kinderkriegen auch ein "Sinn des Lebens", ja das mag momentan so sein.
Ist das von Natur aus so? Vom Wesen der Frau an sich?
Oder liegt es vielleicht auch daran, dass der Frau Jahrhunderte, sogar Jahrtausende lang keine andere Lebenserfüllung zustand als Kinder zu bekommen und aufzuziehen?
Aber was ist mit Frauen die das nicht möchten? Kinderlosigkeit ist auch heute noch stigmatisiert, oft müssen kinderlose Frauen sich vor Familie und Freund_innen rechtfertigen.
Das Bild Frau=Mutter ist auch heute noch das vorherrschende, interessant auch, mal nach Synonymen für Kinderlosigkeit zu suchen, Ergebnis ist da unter anderem "Einsamkeit".
28.02.2011
Aus eigener Erfahrung kenne ich Programmierer und die Hobbyfotografie. In beiden Bereichen werden Frauen bevorzugt. Als Informatiker, Programmierer, Designer, Wirtschafter, Hobbyknipser, Models, Visas. Aber sie verkacken es in der Regel komplett. Ich kenne eine Menge toller Ausnahmen, aber bei den meisten passen Anspruch und Fähigkeiten nicht zusammen. Will ich etwas ordentlich gemacht haben, gehe ich zum Mann. Leider, da ich viel lieber mit Frauen zusammenarbeite.

Lässt sich diese luschige Demotivation mit Sozipropaganda in den Griff bekommen? Vielleicht wird sich so lange nichts ändern, so lange Frauen fürs süß Gucken leichter etwas kriegen als fürs Arbeiten. Und wenn das Blondchen am Empfang vom Autohaus zu faul ist zuverlässig zu sein, es bekommt ja das Gehalt fürs Tittenwackeln, wird es eben nicht in die Buchhaltung kommen. Und schon gar nicht in die Chefetage. Da sitzen Männer und Frauen, die für ihr Geld sogar etwas tun.

Ich weiß, in anderen Bereichen ist es anders. Viele kleine Läden werden von Frauen geführt, die garantiert nichts geschenkt bekommen. Aber werden diese Frauen in irgend einer Weise benachteiligt? Keine Ahnung.
[gone] User_81538
28.02.2011
Warum wurde Sie gefeuert ?
Wegen Geschlechterrollen *lol*
Telekom wirft erste Quotenfrau raus

"Ich wage mal zu behaupten, das die Arbeit dieser Frau sich nicht auf Lego-Gebashe beschränkt.
Ihr gesamter Beitrag zur Kritik der Geschlechterverhältnisse hilft, denke ich vielen Leuten und nicht nur Frauen."

Ich schmeiße mich weg.
Es gibt Da echt sinnvollere Sachen worum sich die Frau kümmern könnte.
Wie viel Kinder Sterben pro Tag auf der Welt
an AIDs oder Unterernährung = großer 30.000
oder warum stehen einem Deutschen Hunde immer noch mehr Quadratmeter zu
als einem Kind ??? Laut Gesetz.
Nicht nur in meinen Augen machen sich solche Damen mehr als Lächerlich
oder in den Worten zu Sprechen von einer Frau die ein freiwilliges Jahr
in ein Indischen Waisenheus verbringt.
"Die Dame hat nicht alle Tassen im Schrank"

lg.


Original von flowin'
...
BlaBlup
...
.
28.02.2011
Was genau meinst du mit "Taten" und mit "ihre Waffen einsetzen"?

Olympe de Gouges, die wohl als Beginn der Frauenbewegung gesehen werden kann, hat geredet (und geschrieben): unter anderem "Die Rechte der Frau und Bürgerin."
Dadurch änderte sich sehr wohl einiges, welche gesellschaftliche Veränderung ist ohne eine Forcierung durch Leute die Veränderungen radikal einforderten vonstatten gegangen?

Ob Männer und Frauen so verschieden sind, wage ich zu bezweifeln, bzw. natürlich sind sie das momentan in unserer westlichen Gesellschaft, aber ist das naturgegeben und unverrückbar?
Es gibt Ethnien bei denen zum Beispiel 8 verschiedene Geschlechter vorhanden sind und die sich je nach Alter der Person ändern.
Interessant ist auch, dass es biologisch nachgewiesenermaßen 8 Geschlechter gibt.

Wirkt eine Judith Butler, eine Carole Pateman oder eine Frigga Haug auch frustriert?
28.02.2011
Original von flowin'Interessant ist auch, dass es biologisch nachgewiesenermaßen 8 Geschlechter gibt.


Ähhh - was? Männer und Frauen auf einer siebenstufigen Skala der Schönheit?
[gone] Lichtstreif
28.02.2011
Warten wir mal ab was passiert, wenn deine Bio/Eier-Uhr anfängt lauter zu ticken...
Mal sehen, was davon überbleibt.

Nimm, es mir nicht übel... Aber du bewegst dich immer weiter von deiner eigentlichen These weg.
Gleichberechtigung ist eine Frage der Gefühle und Emotionen und nicht der linken Gehirnhälfte. Unsere Instinkte werden uns immer begleiten. Erst wenn wir das akzeptieren, bewegen wir uns auf der richtigen Wellenlänge.

Übersetzt: wenn du glaubst in wenigen Jahren, Jahrzehntausende Evolution auszulöschen, hast du dich geschnitten. Und einer Gesellschaft vorzugaukeln, Kindern usw. sind Unsinn und der Mensch ist ein Karrieretier, ist so was von naiv, dass sich die Frage nach Gleichbereichtigung gleich von selbst negiert.

Original von flowin'
Was genau meinst du mit "Taten" und mit "ihre Waffen einsetzen"?

Olympe de Gouges, die wohl als Beginn der Frauenbewegung gesehen werden kann, hat geredet (und geschrieben): unter anderem "Die Rechte der Frau und Bürgerin."
Dadurch änderte sich sehr wohl einiges, welche gesellschaftliche Veränderung ist ohne eine Forcierung durch Leute die Veränderungen radikal einforderten vonstatten gegangen?

Ob Männer und Frauen so verschieden sind, wage ich zu bezweifeln, bzw. natürlich sind sie das momentan in unserer westlichen Gesellschaft, aber ist das naturgegeben und unverrückbar?
Es gibt Ethnien bei denen zum Beispiel 8 verschiedene Geschlechter vorhanden sind und die sich je nach Alter der Person ändern.
Interessant ist auch, dass es biologisch nachgewiesenermaßen 8 Geschlechter gibt.

Wirkt eine Judith Butler, eine Carole Pateman oder eine Frigga Haug auch frustriert?
[gone] Lichtstreif
28.02.2011
Übrigens lehnen gerade Frauen besonders häufig Quoten ab, weil sie es aus eigenem Antrieb und selbstbestimmt schaffen wollen.
28.02.2011
Ich habe nie behauptet der Mensch sei ein Karrieretier, natürlich sind auch Kinder kein Unsinn!
Es geht darum, dass jede und jeder ihr oder sein Leben nach Gutdünken leben kann.
Wer Kinder möchte, soll diese haben können und wer nicht, nicht und zwar ohne sich für das eine oder das andere rechfertigen zu müssen.
Frauen die kurze Haare haben und Kickboxen, sollen das tun können ohne schief angeschaut zu werden.
Bei Männern, die gerne Ballett tanzen, sollte das Gleiche gelten.

Zu den Geschlechtern: Wir lernten im Biologieunterricht in der Oberstufe, dass es viele verschiedene Kombinationen von Geschlechtschromosomen gibt: XX, XY, XXY, XYY, XXXY, XXX, etc.
Stichwort: Intersexualität

Ja, leider können in wenigen Jahren nicht Jahrtausende gesellschaftlicher Entwicklung ausgelöscht werden, traurig aber wahr.
Andererseits hat sich das Frauenbild und damit auch ihre Situation in den letzten gut 200 Jahren doch schon stark verändert.
Heute würde Möbius wohl kein Buch mehr mit dem Titel "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes"(um 1900) mehr schreiben, ebenso ist haben wir eine gesetzliche Gleichheit, was wohl zur Zeit der französischen Revolution absolut undenkbar war.

Es geht nicht darum, z.B. das Hausfrauendasein oder Kinder bekommen per se schlecht zu machen, es geht darum, dass jeder Lebensentwurf einer Person, egal welchen Geschlechts, gleichwertig sein sollte.
1. Zitieren und anreden erleichtert in einer Diskussion einiges.

Taten= ich will ernst und als gleichwertig angesehen werden = ich geh ins Militär, bzw, ich verhalte mich so.
Ich will das Stimmrecht= Ich protestiere dafür!
Ich will einen Job= ich bewerbe mich, egal ob da steht: Mechaniker gesucht. Wenn ich mich von Worten und Klischees von meinen Träumen abhalten lasse, dann hab ich den Traum nicht verdient.
Alle Entdecker und Erfinder haben, trotz Widerstand und entmutigenden Worten weiter gemacht.
Diese Frauen "kämpfen" aber nicht für sich, und auch nicht für ihre Träume, sonder es scheint mir persönlich eine Art Racheakt zu sein.
Ich sage nicht, dass Frauen sich nicht wehren dürfen oder fordern dürfen. Aber sicher nicht, wenns nicht sie selbst angeht, oder sie nicht mit den Betroffenen reden.
Gleiche Rechte= ja, sofort, doch Quote ist nicht gleiche Rechte, sry.
Und Geschlechterrollen bei Spielzeugen zu bekämpfen hat sich durch diverse Studien und Feldversuche als sinnlos erwiesen.
1. Sind die Hauptvorbilder das nähere Umfeld
2. Kann man immernoch andere Spielzeuge kaufen, welche Geschlechtsneutral sind, wie Knete
Inwiefern kann man detailverliebte Pädagogie ohne Bezug zur Reealität mit frühen Protesten von Frauen mit Willen und Leidenschaft vergleichen?
Hier geht es ums wie, nicht ob, das hat Lichtstreif meiner Meinung nach ziemlich klar gesagt.
+ zu der Zeit waren es Massen. Niemand fühlt sich heute durch Legos diskriminiert, bzw nicht die grosse Masse. Oder wann hast du dich zuletzt diskriminiert gefühlt, weil irgendwo Passagier stand, oder Klischees auf Männer und Frauenzeitschriften dargestellt werden?

Na, dann schau dir die Aboriginies an, die Massai, Hutus , Tutsis, die alten Aegypter oder die alten Griechen. Erzähl mir von einer Gesellschaft wo alle genau gleich sind. Btw: die sind zT näher an der Natur wie wir.
Wir sind verschieden, so wie jeder Mensch verschieden ist. Basta!
Das ist keine Schubladisierung, wenn man die Menschen einfach als Mensch sieht und als Wesen, welches zu respektieren ist.
Durch den Feminismus oder auch die Pseudo-Gleichberechtigung werden die Leute schubladisiert.
Wieso glaubst du heiraten jüngere Frauen seit jeher etwas ältere Männer, unabhängig von welcher Kultur?
In der Steinzeit war eine Frau mit 15 am fruchtbarsten, der Mann mit 20 physkalisch am stärksten und konnte "seine" Frau beschützen. Ja ne is klar, die Steinzeitmenschen, welche übrigens kein Bewusstsein wie wir hatten, machten das extra...
Die Zeiten verändern sich, Frauen können sich selbst schützen -> Cougars haben sich etabliert.
Hat irgend eine Doktorin dafür gekämpft: denke nicht. Es gab die die es gemacht haben, es hat sich natürlich entwickelt.

Zum Thema Namedropping; scheint ganz als würdest du das studieren und nachplappern.
Ich musste es nachschauen:
Carole Pateman: Sie spricht/sprach wahre Probleme an: Politische Stimme, eigenes Einkommen, gleiche RECHTE
Judith Butler,: Setzt sich allgemein für Gleichberechtigung aller ein, homosexuell, transexuell etc, in beide Richtungen, bzw in alle Richtungen

Frigga Haug : auch hier: allgemeine Rollentheorie, nicht: Frauen müssen blabla

Respekt für alle, keine Schubladisierung (Klischees entstehen genau durch die), das sollte das Ziel sein. Die Damen im Beitrag pushen in eine Richtung, was falsch ist. Und sie tun das für Leute, die nie danach gefragt haben.
Ich denke Judith Butler und Carole Pateman haben ihre Lehrstühle nicht bekommen, weil sie gemotzt haben, sondern weil sie Leistung gezeigt haben und selbst etwas geändert haben, statt es zu verlangen. Und ihr Wissen und ihre Leidenschaft an Interessierte weitergegeben haben. Man kann die Figuren ja ändern und wer dumm tut, weil er weite Hosen will, diese aber in der Männerabteilung sind, statt sie zu holen, ist selbst schuld.



Original von flowin'
Was genau meinst du mit "Taten" und mit "ihre Waffen einsetzen"?

Olympe de Gouges, die wohl als Beginn der Frauenbewegung gesehen werden kann, hat geredet (und geschrieben): unter anderem "Die Rechte der Frau und Bürgerin."
Dadurch änderte sich sehr wohl einiges, welche gesellschaftliche Veränderung ist ohne eine Forcierung durch Leute die Veränderungen radikal einforderten vonstatten gegangen?

Ob Männer und Frauen so verschieden sind, wage ich zu bezweifeln, bzw. natürlich sind sie das momentan in unserer westlichen Gesellschaft, aber ist das naturgegeben und unverrückbar?
Es gibt Ethnien bei denen zum Beispiel 8 verschiedene Geschlechter vorhanden sind und die sich je nach Alter der Person ändern.
Interessant ist auch, dass es biologisch nachgewiesenermaßen 8 Geschlechter gibt.

Wirkt eine Judith Butler, eine Carole Pateman oder eine Frigga Haug auch frustriert?
[gone] User_81538
28.02.2011
Achja ... :-)
Kannst Du in den Ringen (an Seilen)
einen Spagat mit Armen. Nein !!!
Geht einfach nicht :-)
Dir fehlt was :-)))
Ich mag Mutter Natur weil sie Frauen so geschaffen hat wie ich sie mag
und nicht wie sie Frauen wollen.

lg.


Original von flowin'
Ich habe nie behauptet der Mensch sei ein Karrieretier, natürlich sind auch Kinder kein Unsinn!
Es geht darum, dass jede und jeder ihr oder sein Leben nach Gutdünken leben kann.
Wer Kinder möchte, soll diese haben können und wer nicht, nicht und zwar ohne sich für das eine oder das andere rechfertigen zu müssen.
Frauen die kurze Haare haben und Kickboxen, sollen das tun können ohne schief angeschaut zu werden.
Bei Männern, die gerne Ballett tanzen, sollte das Gleiche gelten.

Zu den Geschlechtern: Wir lernten im Biologieunterricht in der Oberstufe, dass es viele verschiedene Kombinationen von Geschlechtschromosomen gibt: XX, XY, XXY, XYY, XXXY, XXX, etc.
Stichwort: Intersexualität

Ja, leider können in wenigen Jahren nicht Jahrtausende gesellschaftlicher Entwicklung ausgelöscht werden, traurig aber wahr.
Andererseits hat sich das Frauenbild und damit auch ihre Situation in den letzten gut 200 Jahren doch schon stark verändert.
Heute würde Möbius wohl kein Buch mehr mit dem Titel "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes"(um 1900) mehr schreiben, ebenso ist haben wir eine gesetzliche Gleichheit, was wohl zur Zeit der französischen Revolution absolut undenkbar war.

Es geht nicht darum, z.B. das Hausfrauendasein oder Kinder bekommen per se schlecht zu machen, es geht darum, dass jeder Lebensentwurf einer Person, egal welchen Geschlechts, gleichwertig sein sollte.
28.02.2011
sorry ... aber ihr habt doch alle einen schatten im hirn !^^
[gone] User_81538
28.02.2011
Lieber einen Schatten als gar nichts :-)

lg.

Original von Neo Art- Vorsicht bissig!
sorry ... aber ihr habt doch alle einen schatten im hirn !^^
28.02.2011
@ Stichflamme:

Taten= ich will ernst und als gleichwertig angesehen werden = ich geh ins Militär, bzw, ich verhalte mich so.
--> Heißt im Umkehrschluss, dass jede Person die pazifististisch eingestellt ist, bzw. sich nicht militärähnlich verhält, keinen Anspruch auf Ernsthaftigkeit erheben darf...find ich problematisch...

Frigga Haug : auch hier: allgemeine Rollentheorie, nicht: Frauen müssen blabla
--> Ich habe nie etwas von "Frauen müssen" gesagt!?!

Zum Thema (Mechanik)Job: Ich habe oft den Eindruck, dass von Personalauswählenden gedacht wird, sie seien immer zu 100% objektiv.
Woher kommt es dann aber zum Beispiel (hat nur indirekt was mit Geschlechterrollen zu tun), dass 2% aller Studierenden in einer Verbindung sind, aber 30% in den Führungspositionen von Unternehmen Verbindungsstudenten sind bzw. waren?
Um zum Thema Mechanik zurückzukommen: oft werden in handwerklichen Betrieben (und da kenn ich selbst mindestens 2 Fälle) keine Frauen eingestellt, weil dann extra sanitäre Anlagen und Umkleideräume etc. gebaut werden müssten, kann dem Unternehmen schlecht verübelt werden, schmälert aber in der Realität die Chancen für Frauen, in diesen Berufen Fuß zu fassen deutlich.

Zur Quote: Sie ist ein Mittel, kein Zweck.
Ideal wäre es, keine zu brauchen.
Mal andersherum gefragt: Gäbe es bei Lego fast nur Frauen, würde das nicht total komisch wirken und alle würden sich wundern warum es denn kaum Männer gibt?

Dieser Legokram stellt natürlich nicht das Problem an sich dar, sondern ist nur ein kleines, aber doch interessantes Fallbeispiel.
Es gibt auch Studien über Fusseln im Bauchnabel, dagegen sind die Legos fast schon weltbewegend.^^

Ja es stört mich, wenn irgendwo Passagiere steht, in wissenschaftlichen Arbeiten gilt das inzwischen als Fehler, korrekt wäre: Passagierinnen und Passagiere.
Auch mindestens 3 der 5 großen Parteien (SPD, Grüne, Linke, bei CDU weiß ichs nicht) schreiben beide Formen bzw. das binnen "I" in ihre Programme (und haben übrigens auch eine Frauenquote).
Auch hier gilt, dass Schreibweisen nicht das Problem an sich sind, sondern kleine Dinge, die die Geschlechterverhältnisse sehr anschaulich machen ;)
28.02.2011
Original von flowin'
korrekt wäre: Passagierinnen und Passagiere.


Und wie wärs mit Leutinnen? Nicht nur, dass Passagier geschlechtsneutral verwendet werden kann. dict.cc und dict.leo.org kennen nicht mal eine Passagierin. Viel schlimmer als deinen grammatikalischen Fehlgriff finde ich die Bevormundung, die du dir für ein bisher freies Kommunikationsmittel erlaubst. Aber was wundere ich mich, dein Ruf nach Neusprech passt doch gut zu den radikalen Thesen der geschlechtlichen Gleichschaltung. Kaum noch zu erkennen, ob du auf der rechten oder linken Seite vom politischen Tellerrand gefallen bist.
28.02.2011
Original von flowin'
Außerdem sind nach wie vor Lebensentwürfe die von der gesellschaftlichen Norm abweichen stigmatisiert: Ein Mann als Sekretär oder Hebamme?


Gegenfrage: Wie viele Frauen würden sich bei der Entbindung im Kreißsaal für die männliche Version der Hebamme entscheiden, so die Wahlmöglichkeit bestünde?
01.03.2011
@monochromatic: Das weiß ich nun aus erster Hand: Viele.
[gone] Lichtstreif
01.03.2011
Schn, das lebe das mit einer passenden Einstellung vor und alles ist gut...

Bis zur Erfindung der "menschlichen Brutmaschine" wird unsere Art allerdings an einigen Funktionen (z.B. Kinderkriegen) wohl nicht vorbei kommen.

Und ob ein vollkommener Individualismus für eine soziale Gesellschaft wirklich sinnvoll ist, sei auch einmal dahingestellt. Insbesondere dann, wenn Quoten zur Verfälschung oder Ableugnung physiologischer udn psycholigischer Tatsachen führen, z.B. weil "Frau Doktor" (s. Film) das so will.


Original von flowin'
Es geht nicht darum, z.B. das Hausfrauendasein oder Kinder bekommen per se schlecht zu machen, es geht darum, dass jeder Lebensentwurf einer Person, egal welchen Geschlechts, gleichwertig sein sollte.
[gone] Lichtstreif
01.03.2011
Entschuildige bitte, glaubst du diesen Unsinn eigentlich wirklich?

Menschen betreiben in Verbindungen Networking. Das ist gut und wichtig für jede Form von Kommunikation, schafft zwischen Menschen Beziehungen und führt dazu, dass Menschen die Gemeinsamkeiten haben, schneller in Verbindung kommen.

Das tuen Frauen deutlich seltener. Aber niemand verbietet ihnen das zu ändern, oder? Also würdest du wenn ich das richtig verstehe, gerne die Kommunikationsfromen abschaffen, die Frauen nicht so gut beherrschen oder vewenden? Wie rückständig ist denn bitte das?


Original von flowin'
@ Stichflamme:
Zum Thema (Mechanik)Job: Ich habe oft den Eindruck, dass von Personalauswählenden gedacht wird, sie seien immer zu 100% objektiv.
Woher kommt es dann aber zum Beispiel (hat nur indirekt was mit Geschlechterrollen zu tun), dass 2% aller Studierenden in einer Verbindung sind, aber 30% in den Führungspositionen von Unternehmen Verbindungsstudenten sind bzw. waren?



Wie wäre es denn mal damit einfach, die gleiche Toilette zu benutzen?
Gibt wohl nicht so viele physiologische Unterschiede zwischen Mann und Frau, dass ein Frauenhintern nicht auf ein Männerklo passt. Gibt es übrigens auch nicht, oder hast du zuhause zwei Becken für F/M?
Und getrennte Umkeliden? Komisch in der Sauna sind alle nackt, am Stand meist auch aber beim Umziehen ist das ein Riesenthema. Komisch, heißt das man unterstellt allen, die sich auf der Arbeit umziehen, sie seien geile Spanner. Auch ein interessanter Blick auf das Thema Gleichberechtigung und "schiefer Blick".

Original von flowin'
Um zum Thema Mechanik zurückzukommen: oft werden in handwerklichen Betrieben (und da kenn ich selbst mindestens 2 Fälle) keine Frauen eingestellt, weil dann extra sanitäre Anlagen und Umkleideräume etc. gebaut werden müssten, kann dem Unternehmen schlecht verübelt werden, schmälert aber in der Realität die Chancen für Frauen, in diesen Berufen Fuß zu fassen deutlich.



Alles was Zusastände qua Quote verändert führt in der Regel zu Inakzeptanz und Unausgewogenheit. Einer der Gründe warum so viele Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte per se von Angestellten - egal ob Mann oder Frau - abgelehnt werden. Denn diesen ist ihre ROLLE im Unternehmen wichtiger als zu verstehen, dass sie nur ein Mittel sind.
Nein, da geht es darum zu zeigen, dass in einer solchen Position auch eine Frau die "Eier" hat Entscheidungen zu torpedieren, die in der Belegschaft Konsens sind.

Und zu deiner Frage... kein Mensch würde darüber nachdenlen. Genau so wenig, wie es jetzt einer tut. Außer "Wissenschaftlerinnen" die sich zum Selbstzweck an solchen Fragen "abarbeiten".

Original von flowin'
Zur Quote: Sie ist ein Mittel, kein Zweck.
Ideal wäre es, keine zu brauchen.
Mal andersherum gefragt: Gäbe es bei Lego fast nur Frauen, würde das nicht total komisch wirken und alle würden sich wundern warum es denn kaum Männer gibt?


Dieser Legokram stellt natürlich nicht das Problem an sich dar, sondern ist nur ein kleines, aber doch interessantes Fallbeispiel.
Es gibt auch Studien über Fusseln im Bauchnabel, dagegen sind die Legos fast schon weltbewegend.^^

Das stand zu vermuten.
Weil du dich offensichtlich nicht als Mensch und Wesen sondern als Frau defninierst, dich also genaugenommen selbst diskriminierst, weil du dir den Respekt als Mensch nicht gewährst.

Original von flowin'
Ja es stört mich, wenn irgendwo Passagiere steht, in wissenschaftlichen Arbeiten gilt das inzwischen als Fehler, korrekt wäre: Passagierinnen und Passagiere.


Stimmt und seit dem sind die Programme ungleich schwieriger zu verstehen und unlesbarer geworden. Ich durfte das 5 Jahre bei den Grünen ertragen.
Ja, und wir hatten eine Quote. Für die unsere Frauen extrem gestritten haben. Und wenn es dann darauf ankam einen Job zu übernhemen, der mit Arbeit und nicht Prestige zu tun hatte, verschwanden die gleichen Frauen in ihrem Schützengraben. Oft mit der Aussage, "naja das könne auch ein Mann machen."
Auch eine Form von Gleichberechtigung.

Gleichberecihtrigung entsteht im Denken und Handeln. Also fang damit an.

Original von flowin'
Auch mindestens 3 der 5 großen Parteien (SPD, Grüne, Linke, bei CDU weiß ichs nicht) schreiben beide Formen bzw. das binnen "I" in ihre Programme (und haben übrigens auch eine Frauenquote).
Auch hier gilt, dass Schreibweisen nicht das Problem an sich sind, sondern kleine Dinge, die die Geschlechterverhältnisse sehr anschaulich machen ;)

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