Fotobücher: Wenige High- und viele Lowlights? Warum? 94
1 week ago
Norbert Hess. Darf ich – neben breiter Zustimmung zu deinen Ausführungen – kurz ein wenig 'schlaumeiern'?
Es heißt 'DER Leisten', daher der passend-korrekte, Jahrhunderte alte Spruch 'Schuster, bleib bei deineM Leisten'.
Ich war da selbst lange auf der falschen Spur.
Muss heute grinsen, wie ich als junger Leser einen 'Gorillakrieg' und eine 'Atomsphäre' wahrnahm. ;-))
Es heißt 'DER Leisten', daher der passend-korrekte, Jahrhunderte alte Spruch 'Schuster, bleib bei deineM Leisten'.
Ich war da selbst lange auf der falschen Spur.
Muss heute grinsen, wie ich als junger Leser einen 'Gorillakrieg' und eine 'Atomsphäre' wahrnahm. ;-))
#82Report
1 week ago
PetersPhotos und Norbert Hess
Die "Schlaumeierei" kann ich so nicht stehen lassen. Das Ergebnis ist zwar richtig und ich war auch auf der falschen Spur, ...
... aber es liegt nicht daran, dass dem Leisten ein falsches Geschlecht zugeordnet wurde. Würde es DAS Leisten heißen, so wären wir trotzdem bei "deineM" Leisten. Auch weiblich kann man ausschließen, denn dann würde man irrtümlich "bei deineR Leiste(n) :-) schreiben. Das Schreiben von "deinen Leisten" erklärt sich eigentlich nur, wenn man Plural angewendet hat. Es ist also von mehreren Leisten die Rede - und eigentlich finde ich das gar nicht so falsch, denn die Schuster hatten auch viele davon. Aber ok, das Sprichwort lautet anders.
Bleiben wir dabei und vergleichen das Sprichwort mit folgender Aussage:
"Meistens stand ich sogar während des Druckvorganges zur Überwachung an den Maschinen."
Sorry, aber wie passt denn das zusammen? Zumal die entsprechenden Beiträge hier voll mit "Lästereien" sind; über Menschen, die in ihrem Leben schon viel ausprobiert und gemacht haben. Ich erwähne jetzt beiläufig, dass ich in meiner Schulzeit fester Bestandteil der "Druck AG" war (nur falls jemand unbedingt Streit anfangen möchte ...).
Nehmen wir solche Sprichworte ernst, dann müssen wohl die meisten von uns die eigene Sedcard löschen.
Die "Schlaumeierei" kann ich so nicht stehen lassen. Das Ergebnis ist zwar richtig und ich war auch auf der falschen Spur, ...
... aber es liegt nicht daran, dass dem Leisten ein falsches Geschlecht zugeordnet wurde. Würde es DAS Leisten heißen, so wären wir trotzdem bei "deineM" Leisten. Auch weiblich kann man ausschließen, denn dann würde man irrtümlich "bei deineR Leiste(n) :-) schreiben. Das Schreiben von "deinen Leisten" erklärt sich eigentlich nur, wenn man Plural angewendet hat. Es ist also von mehreren Leisten die Rede - und eigentlich finde ich das gar nicht so falsch, denn die Schuster hatten auch viele davon. Aber ok, das Sprichwort lautet anders.
Bleiben wir dabei und vergleichen das Sprichwort mit folgender Aussage:
"Meistens stand ich sogar während des Druckvorganges zur Überwachung an den Maschinen."
Sorry, aber wie passt denn das zusammen? Zumal die entsprechenden Beiträge hier voll mit "Lästereien" sind; über Menschen, die in ihrem Leben schon viel ausprobiert und gemacht haben. Ich erwähne jetzt beiläufig, dass ich in meiner Schulzeit fester Bestandteil der "Druck AG" war (nur falls jemand unbedingt Streit anfangen möchte ...).
Nehmen wir solche Sprichworte ernst, dann müssen wohl die meisten von uns die eigene Sedcard löschen.
#83Report
1 week ago
eckisfotos
Wenn nur entsprechend Berufsausgebildete und Studierte eine Chance hätten, sich in wenigstens passabler Qualität in etwas zu betätigen, dürfte es ohne die fotografischen Autodidakten hier in der Tat recht überschaubar werden. ;-)
Nehmen wir solche Sprichworte ernst, dann müssen wohl die meisten von uns die eigene Sedcard löschen.
Wenn nur entsprechend Berufsausgebildete und Studierte eine Chance hätten, sich in wenigstens passabler Qualität in etwas zu betätigen, dürfte es ohne die fotografischen Autodidakten hier in der Tat recht überschaubar werden. ;-)
#84Report
1 week ago
Neben der Fotografie (reduziert betrachtet als Bedienung der Kamera) hat hier so jeder seine eigenen zusätzlichen, geschulten und einst oder aktuell praktizierten Fähigkeiten, ob literarisch oder mathematisch, ob juristisch oder graphisch. Nicht nur Diskussionsbeiträge, sondern auch Themen ergeben sich hieraus, die dann auf der jeweiligen Ebene geführt werden. Tom Rohwer, Marcus Sawyer und ich werfen mit Gesetzestexten um uns, während andere emotional philosophieren, und wenn es hier um Druck und Grafik geht, erfährt man endlich, daß wir auch dazu Experten haben. Kein Wunder, daß bei Fragen zur KI und Bildbearbeitung dann auch die eigenen Fähigkeiten gewichtend mitwirken. Vielleicht oder sogar wahrscheinlich resultiert daraus aber auch die besondere Stimmungslage im Forum gerade ggü. den Hunderten oder gar Tausenden von Autodidakten in der MK, die "ihr Ding machen" - jedoch ohne es expertisenhaft zu begründen und zu erläutern.
#85Report
1 week ago
Dumme Frage mal am Rande:
Welcher dieser hier namentlich immer wieder mal erwähnten Koryphäen auf dem fotografischen Sektor hatte denn eigentlich eine Ausbildung zum Fotografen oder gar Fotografenmeister?
Ist es denn nicht auch hier so, dass eben Talent einem oftmals weit überwiegenden schulischen Abschluss stets den Rang ablief?
Überhaupt: Praxis schlägt in aller Regel noch immer Theorie!
Welcher dieser hier namentlich immer wieder mal erwähnten Koryphäen auf dem fotografischen Sektor hatte denn eigentlich eine Ausbildung zum Fotografen oder gar Fotografenmeister?
Ist es denn nicht auch hier so, dass eben Talent einem oftmals weit überwiegenden schulischen Abschluss stets den Rang ablief?
Überhaupt: Praxis schlägt in aller Regel noch immer Theorie!
#86Report
1 week ago
Gut, dann respektieren wir jetzt also alle die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich einerseits breit aufgestellt haben und über viel Allgemeinbildung verfügen. Ebenso respektieren wir Menschen, die sich in einem Gebiet - beispielsweise der Fotografie - sehr viel Wissen angeeignet haben.
Und wir akzeptieren Fakten - unabhängig davon, wer sie hier reinschreibt?
Schließlich ist im Zeitalter des Internetz fast alles nachprüfbar (wobei man nicht den einen "Präzedenzfall" heraussuchen muss, der eine Ausnahme von der Regel ist).
Das wäre schön - fast zu schön!
Und wir akzeptieren Fakten - unabhängig davon, wer sie hier reinschreibt?
Schließlich ist im Zeitalter des Internetz fast alles nachprüfbar (wobei man nicht den einen "Präzedenzfall" heraussuchen muss, der eine Ausnahme von der Regel ist).
Das wäre schön - fast zu schön!
#87Report
1 week ago
@ Norbert Hess
Gute Frage ! Anhand Wikipedia hier mal einige der vorerwähnten Koryphäen aus Kunst und Fotografie :
J. Beuys : Kunstakademie Düsseldorf
P. Picasso : Kunstakademie Barcelona
R. Avedon : Design Laboratory
R. Doisneau : Ecole Estiénne, Dipl. Gravur/Lithographie
R. Mapplethorpe : Pratt Inst. Grafikdesign
H. Newton : Schule abgebrochen, als Bildreporter "unfähig"
P. Lindbergh : Werkkunstschule Krefeld
Teils prädestiniert durch ein künstlerisches Elternhaus .. und letztlich war dann wohl die Connection zu Harpers Bazaar und/oder Vogue maßgeblich ...
Wieviele andere gleichermaßen talentiert waren, aber mangels medialem Kontakt unbekannt blieben ? Da ist die MK doch ein echtes Stück Chancengleichheit !
Gute Frage ! Anhand Wikipedia hier mal einige der vorerwähnten Koryphäen aus Kunst und Fotografie :
J. Beuys : Kunstakademie Düsseldorf
P. Picasso : Kunstakademie Barcelona
R. Avedon : Design Laboratory
R. Doisneau : Ecole Estiénne, Dipl. Gravur/Lithographie
R. Mapplethorpe : Pratt Inst. Grafikdesign
H. Newton : Schule abgebrochen, als Bildreporter "unfähig"
P. Lindbergh : Werkkunstschule Krefeld
Teils prädestiniert durch ein künstlerisches Elternhaus .. und letztlich war dann wohl die Connection zu Harpers Bazaar und/oder Vogue maßgeblich ...
Wieviele andere gleichermaßen talentiert waren, aber mangels medialem Kontakt unbekannt blieben ? Da ist die MK doch ein echtes Stück Chancengleichheit !
#88Report
1 week ago
@ eckisfotos
Was ich in #85 schrieb, bezog sich auf uns hier in der MK - und u.a. darauf nimmst Du zurecht Bezug :
Was Norbert Hess schrieb, war die Frage nach der Kompetenz der Koryphäen - die dann ggfs. auch hier diskutiert wird, wie beim Videoeinspieler mit A. Corbijn zu dessen Meinung über KI.
Als "gegenteilige" Präzedenzfälle würde sich jetzt Helmut Newton ergeben, aber auch Anton Corbijn und Jim Rakete - und alle 3 erlangten mediale Aufmerksamkeit durch den Zugang zur Musikszene bzw. Modeszene.
Mit Deinem #87 bist Du aber doch hier in der MK, genauer eben im Forum - und Fakten zu akzeptieren, sollte natürlich Basis jeder hiesiger Diskussion sein. Aber wie bei der Diskussion um schriftlich-vertragliche Absicherung von Shootings ist es der jeweilige Wissensstand, der dann auch zu u.U. abwegigen, vielleicht auch anmaßenden Äußerungen führt.
PetersPhotos hat jetzt bei mir tatsächlich ein paar Bonuspunkte, da ich nun weiß, daß er beruflich aus der Werbegrafik kommt und der Umgang mit Bildbearbeitung für ihn daher selbstverständlich ist. Was er für selbstverständlich hält, trifft bei mir zwar auf "null Dunst" - aber so ist doch klar, warum der eine in 5 Min. erledigt, was den anderen auch nach 5 Stunden noch verzweifeln läßt.
Natürlich sind die Fakten unverrückbar, 2+2=4 und nicht 5, aber bei weniger offensichtlichen Wahrheiten ist es halt schwieriger, die "fake news" zu entlarven.
Was ich in #85 schrieb, bezog sich auf uns hier in der MK - und u.a. darauf nimmst Du zurecht Bezug :
Gut, dann respektieren wir jetzt also alle die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich einerseits breit aufgestellt haben und über viel Allgemeinbildung verfügen. Ebenso respektieren wir Menschen, die sich in einem Gebiet - beispielsweise der Fotografie - sehr viel Wissen angeeignet haben.
Und wir akzeptieren Fakten - unabhängig davon, wer sie hier reinschreibt?
Was Norbert Hess schrieb, war die Frage nach der Kompetenz der Koryphäen - die dann ggfs. auch hier diskutiert wird, wie beim Videoeinspieler mit A. Corbijn zu dessen Meinung über KI.
Als "gegenteilige" Präzedenzfälle würde sich jetzt Helmut Newton ergeben, aber auch Anton Corbijn und Jim Rakete - und alle 3 erlangten mediale Aufmerksamkeit durch den Zugang zur Musikszene bzw. Modeszene.
Mit Deinem #87 bist Du aber doch hier in der MK, genauer eben im Forum - und Fakten zu akzeptieren, sollte natürlich Basis jeder hiesiger Diskussion sein. Aber wie bei der Diskussion um schriftlich-vertragliche Absicherung von Shootings ist es der jeweilige Wissensstand, der dann auch zu u.U. abwegigen, vielleicht auch anmaßenden Äußerungen führt.
PetersPhotos hat jetzt bei mir tatsächlich ein paar Bonuspunkte, da ich nun weiß, daß er beruflich aus der Werbegrafik kommt und der Umgang mit Bildbearbeitung für ihn daher selbstverständlich ist. Was er für selbstverständlich hält, trifft bei mir zwar auf "null Dunst" - aber so ist doch klar, warum der eine in 5 Min. erledigt, was den anderen auch nach 5 Stunden noch verzweifeln läßt.
Natürlich sind die Fakten unverrückbar, 2+2=4 und nicht 5, aber bei weniger offensichtlichen Wahrheiten ist es halt schwieriger, die "fake news" zu entlarven.
#89Report
1 week ago
#87: Mich musst du da schon mal ausnehmen. Ich respektiere Menschen nicht, die zwar alle deine Kriterien einlösen können, sich aber hier trotzdem daneben benehmen, herumstänkern und andere beleidigen oder düpieren und so die Gesprächsatmosphäre vergiften.
Ausgleichende Bonuspunkte gibt es bei mir demgegenüber nicht (ausser Entschuldigungen).
Alle anderen schon, natürlich.
Ausgleichende Bonuspunkte gibt es bei mir demgegenüber nicht (ausser Entschuldigungen).
Alle anderen schon, natürlich.
#90Report
1 week ago
Marcello Rubini
Das ist jetzt wie "Henne und Ei" - was war zuerst da.
Wenn die zwei Personen, denen ich für diesen Thread die Rolle der "üblichen Verdächtigen" geben würde, respektieren würden, dass andere "auch etwas wissen", dann würden die ja nicht Dinge schreiben wie "Du hast von XXX keine Ahnung." oder "Wer nicht xxx gesehen oder gelesen hat, den kann man sowieso nicht ernst nehmen." dann würde sich ein "daneben benehmen" gar nicht erst ergeben.
An die "eigene Nase fassen" sollten sich auch alle jene Menschen, die auf eine Aussage wie "Es ist meist(!) so, dass ..." gleich einen Fall heraussuchen, wo es nicht so ist. Ja, das ist in dem Wort "meist" enthalten - und wer da noch mit seinem Finger reinbohren muss, sollte sich überlegen, wie hilfreich das in einer Zeit ist, wo viele Menschen nur noch diagonal lesen können und oft gar nicht mehr richtig mit den Möglichkeiten der deutschen Sprache umgehen können.
Und um ehrlich zu sein: Mir ist ein rauer Umgangston bei gleichzeitiger Sachlichkeit lieber als wenn jemand ganz freundlich seine Argumentation nur darauf stützt, was er einmal beruflich gemacht hat. Es gibt heute viele Berufsbezeichnungen, die gar nichts aussagen, weil man nie weiß, was derjenige für ein Spezialgebiet beackert.
Das ist jetzt wie "Henne und Ei" - was war zuerst da.
Wenn die zwei Personen, denen ich für diesen Thread die Rolle der "üblichen Verdächtigen" geben würde, respektieren würden, dass andere "auch etwas wissen", dann würden die ja nicht Dinge schreiben wie "Du hast von XXX keine Ahnung." oder "Wer nicht xxx gesehen oder gelesen hat, den kann man sowieso nicht ernst nehmen." dann würde sich ein "daneben benehmen" gar nicht erst ergeben.
An die "eigene Nase fassen" sollten sich auch alle jene Menschen, die auf eine Aussage wie "Es ist meist(!) so, dass ..." gleich einen Fall heraussuchen, wo es nicht so ist. Ja, das ist in dem Wort "meist" enthalten - und wer da noch mit seinem Finger reinbohren muss, sollte sich überlegen, wie hilfreich das in einer Zeit ist, wo viele Menschen nur noch diagonal lesen können und oft gar nicht mehr richtig mit den Möglichkeiten der deutschen Sprache umgehen können.
Und um ehrlich zu sein: Mir ist ein rauer Umgangston bei gleichzeitiger Sachlichkeit lieber als wenn jemand ganz freundlich seine Argumentation nur darauf stützt, was er einmal beruflich gemacht hat. Es gibt heute viele Berufsbezeichnungen, die gar nichts aussagen, weil man nie weiß, was derjenige für ein Spezialgebiet beackert.
#91Report
1 week ago
#91: ''Das ist jetzt wie Henne und Ei - was war zuerst da. ''
Aha, verstehe. Wenn mich hier jemand beleidigt und provoziert, muss ich davon ausgehen, dass ich das selbst initiiert habe, weil ich mich selbst im Ton vergriffen habe.
(Oder zuletzt keine Bilder mehr hochgeladen habe.)
Den Gegensatz oder eine Korrelation zwischen rauem Umgang und beruflicher Vergangenheit verstehe ich dagegen nicht wirklich.
Und wenn Einlassungen wie #67+#70 als bloße Behauptungen verstanden werden und zu Provokationen reizen, verkneife ich mir die künftig besser, richtig?
Aha, verstehe. Wenn mich hier jemand beleidigt und provoziert, muss ich davon ausgehen, dass ich das selbst initiiert habe, weil ich mich selbst im Ton vergriffen habe.
(Oder zuletzt keine Bilder mehr hochgeladen habe.)
Den Gegensatz oder eine Korrelation zwischen rauem Umgang und beruflicher Vergangenheit verstehe ich dagegen nicht wirklich.
Und wenn Einlassungen wie #67+#70 als bloße Behauptungen verstanden werden und zu Provokationen reizen, verkneife ich mir die künftig besser, richtig?
#92Report
1 week ago
Marcello Rubini
Wenn ich Dich hier nicht schon länger kennen würde ...
Zitat: "Aha, verstehe. Wenn mich hier jemand beleidigt und provoziert, muss ich davon ausgehen, dass ich das selbst initiiert habe, weil ich mich selbst im Ton vergriffen habe."
Wenn ich das hätte mit einem Sprichwort ausdrücken wollen, dann hätte ich geschrieben: So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus."
Also ich gebe jetzt einmal zu, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Deine Deutung der Fragestellung ist aber auch sehr gewagt. Es geht bei "Henne und Ei" nicht darum, dass man eine Schuldzuweisung sucht, sondern darum, das ein "Phänomen" nicht ohne ein anderes existieren kann. Das Bild hatte ich für eindeutig gehalten. Schwieriger allerdings ist die Übertragung der Situation in die MK-Welt.
Ich meine den gegenseitigen Respekt. Der könnte sich nach meiner Meinung darin ausdrücken, dass man Sachargumente austauscht - und nicht behauptet, dass der andere keine Ahnung habe. So kann man sich letztlich gegenseitig respektieren.
Das mit Berufen habe ich vielleicht zu allgemein gehalten. Letztlich geht es um Erfahrung und deren Wert im Vergleich zu anderen Vorzügen, wie Talent oder gute Ausbildung. Und gerade Menschen, die der Überzeugung sind, dass Fotografie mehr Kunst als Handwerk ist, sollten akzeptieren können, dass manche es einfach "drauf haben". Und wenn das für Fotografen gilt, dann gilt das auch für Designer, oder?
Wenn ich Dich hier nicht schon länger kennen würde ...
Zitat: "Aha, verstehe. Wenn mich hier jemand beleidigt und provoziert, muss ich davon ausgehen, dass ich das selbst initiiert habe, weil ich mich selbst im Ton vergriffen habe."
Wenn ich das hätte mit einem Sprichwort ausdrücken wollen, dann hätte ich geschrieben: So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus."
Also ich gebe jetzt einmal zu, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Deine Deutung der Fragestellung ist aber auch sehr gewagt. Es geht bei "Henne und Ei" nicht darum, dass man eine Schuldzuweisung sucht, sondern darum, das ein "Phänomen" nicht ohne ein anderes existieren kann. Das Bild hatte ich für eindeutig gehalten. Schwieriger allerdings ist die Übertragung der Situation in die MK-Welt.
Ich meine den gegenseitigen Respekt. Der könnte sich nach meiner Meinung darin ausdrücken, dass man Sachargumente austauscht - und nicht behauptet, dass der andere keine Ahnung habe. So kann man sich letztlich gegenseitig respektieren.
Das mit Berufen habe ich vielleicht zu allgemein gehalten. Letztlich geht es um Erfahrung und deren Wert im Vergleich zu anderen Vorzügen, wie Talent oder gute Ausbildung. Und gerade Menschen, die der Überzeugung sind, dass Fotografie mehr Kunst als Handwerk ist, sollten akzeptieren können, dass manche es einfach "drauf haben". Und wenn das für Fotografen gilt, dann gilt das auch für Designer, oder?
#93Report
1 week ago
eckisfotos
Amen!
Ich meine den gegenseitigen Respekt. Der könnte sich nach meiner Meinung darin ausdrücken, dass man Sachargumente austauscht - und nicht behauptet, dass der andere keine Ahnung habe. So kann man sich letztlich gegenseitig respektieren.
Das mit Berufen habe ich vielleicht zu allgemein gehalten. Letztlich geht es um Erfahrung und deren Wert im Vergleich zu anderen Vorzügen, wie Talent oder gute Ausbildung. Und gerade Menschen, die der Überzeugung sind, dass Fotografie mehr Kunst als Handwerk ist, sollten akzeptieren können, dass manche es einfach "drauf haben". Und wenn das für Fotografen gilt, dann gilt das auch für Designer, oder?
Amen!
#94Report
Topic has been closed








"Problematischer finde ich in diesem Bereich die vielen Selfmade-Designer, die hinzugekommen sind..."
Absolute Zustimmung. Aber warum sollte das gerade in diesem Bereich denn anders sein? Heute glauben doch tatsächlich einige (und es werden immer mehr), alle Bereiche mit denen sie in ihrem Leben konfrontiert werden, durch "googeln" die perfekte Lösung zu finden. Selbst hier in der MK gibt es solche "Helden". Die klären dich sowohl zu Rechtsfragen, gesundheitlichen Problemen, Reparaturen selbst tragender Teile an ihrem PKW und was weiß der Teufel noch allem, auf. Gerne und zur Bewältigung des Problems dabei nicht selten sogar noch selbst Hand anzulegen.
"Schuster bleib bei deinen Leisten" sollte eigentlich auch hier, bei der Gestaltung von Foto Bildbänden, oder Büchern gelten.
Ich hatte insoweit das große Glück seit weit mehr als 50 Jahren auf das know how eines sehr erfolgreichen Werbers und Grafikers hier in Karlsruhe bauen zu können. Egal, ob bei der Gestaltung beispielsweise aller meiner Kalender oder meiner Fotobücher.
Ohne aber einer vorherigen Prüfung von Hard Proofs ging im Kalender Bereich eh nie etwas. Meistens stand ich sogar während des Druckvorganges zur Überwachung an den Maschinen.
Im Gegensatz dazu mein Verhalten bei den Auflagen der Bildbände. Zuerst erfolgte dabei jeweils meine ganz persönliche Vorabauswahl und anschließendem Meinungsaustausch mit für mich kompetenten Personen, welche Bilder in die engere Wahl kamen. Das letzte Wort hatte dann natürlich ich selbst. Erst danach ging es an die Gestaltung des Produktes.
Wenn man über einen so langen Zeitraum dann immer wieder auch positive Kommentare zu Art und Aufmachung erfahren durfte, weiß man auch insoweit die nicht gerade falsche Entscheidung getroffen zu haben.