Nur noch überzogene Honorarvorstellungen 319

2 days ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Du hast es immer noch nicht verstanden: TFP hat NICHTS damit zu tun, ob man Profi oder Hobbyist ist! Das spielt überhaupt keine Rolle! Relevant ist, dass beide Seiten sich gegenseitig eine geldwerte Leisung erbringen und ein Recht haben, dafür eine Bezahlung einfzufordern. Und dann können sie sich darauf einigen, die erbrachten Leistungen gegenseitig als Bezahlung zu akzeptieren. Das gilt sowohl für Hobbyisten, wie auch für Profis, denn die Arbeit/Leistung ist auf beiden Seiten genau dieselbe.
Natürlich ist dein Feuerwehrmann-Beispiel absurd! Weil es absurd sein soll! Ganz bewußt an dem vorbei, was TFP bedeutet, nur damit dein Argument zieht. Wenn man falsche Beispiele bringt, wird jede Argumentation absurd!
#301Report
bareBEAUTY
Du hast es immer noch nicht verstanden: TFP hat NICHTS damit zu tun, ob man Profi oder Hobbyist ist! Das spielt überhaupt keine Rolle! Relevant ist, dass beide Seiten sich gegenseitig eine geldwerte Leisung erbringen und ein Recht haben, dafür eine Bezahlung einfzufordern.


Du musst mir nun echt keine Selbstverständlichkeiten erklären, die ich gar nicht in Abrede stelle und vor 20 Jahren noch selbst so praktiziert habe. Der tatsächliche Punkt ist: DU forderst von Profis, die ausdrücklich gegen Geld(!) zwecks Lebensunterhalt arbeiten, dass sie TfP mit dir machen und sich dann gefälligst mit deinen Fotos als Bezahlung begnügen. Das kannst Du auch fordern und so richtig und legitim finden wie du willst und dich dann weiterhin regelmäßig bitterlich über die Ungerechtigkeit beklagen, dass deine ach so überlegen geniale Sichtweise nur so schwer in der Umsetzung klappt. Und du kannst dann auch weiterhin anderen die Schuld dafür geben. Steck den ganzen hitzigen Eifer, Aufwand und Gehirnschmalz doch in Deine Fotografie, dann klappt es vielleicht auch öfter.
#302Report
2 days ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
DU forderst von Profis, die ausdrücklich gegen Geld(!) zwecks Lebenunterhalt arbeiten, dass sie TfP mit dir machen und sich dann gefälligst mit deinen Fotos als Bezahlung begnügen.

NEIN! Wo habe ich das jemals geäußert? Unterstell mir bitte keine Behauptungen, die ich nie geäußert habe. Ich erwarte, dass sie sich mit meiner Arbeit als Bezahlung begnügen. So wie sie erwarten, dass ich mich mit ihrer Arbeit als Bezahlung begnüge. Eine Hand wäscht die andere. Die Fotos sind Nebensache. Quasi nur Ergebnis, Beleg und Demonstration der Zusammenarbeit — für beide Seiten.

Steck den ganzen hitzigen Eifer, Aufwand und Gehirnschmalz doch in Deine Fotografie, dann klappt es vielleicht auch öfter.

Das würde ich ja gerne. Aber die ignorante, unloyale Praxis der beklagten Marktteilnehmer eliminiert die Grundlage dafür.
#303Report
bareBEAUTY
NEIN! Wo habe ich das jemals geäußert? Unterstell mir bitte keine Behauptungen, die ich nie geäußert habe. Ich erwarte, dass sie sich mit meiner Arbeit als Bezahlung begnügen. So wie sie erwarten, dass ich mich mit ihrer Arbeit als Bezahlung begnüge. Eine Hand wäscht die andere. Die Fotos sind Nebensache. Quasi nur Ergebnis, Beleg und Demonstration der Zusammenarbeit — für beide Seiten.


Das ist dann tatsächlich eine Fehlannahme von mir. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es mit der Ausübung der Fotografie für dich schon erledigt ist und die Fotos nur Nebensache sind. Deine Fotos siehst du also dem Model gegenüber quasi nur als eine Art Leistungserbringungsdokumentation. Ist angekommen.

Das würde ich ja gerne. Aber die ignorante, unloyale Praxis der beklagten Marktteilnehmer eliminiert die Grundlage dafür.


Zumindest hier sind wir uns einig. Ich formulierte es nur anders: Die anderen sind für dich Schuld, dass Du nicht wie gewünscht mehr Damen findest, die sich zwecks Veröffentlichung im Bild mit gespreizten Beinen vor Holzhütten, Türen oder Mauern von dir fotografieren lassen und sich im Gegenzug damit begnügen, dass du das getan hast und es auch per elektronischem Beleg nachweist. Um den Bogen zum Topic wieder zu spannen: Bei dem Anspruch ist auf jeden Fall jede weitergehende Honorarforderung überzogen.
#304Report
1 day ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Deine Fotos siehst du also dem Model gegenüber quasi nur als eine Art Leistungserbringungsdokumentation.

Nicht nur dem Model gegenüber. Auch für mich. Und nicht nur eine Leistungserbringungsdokumentation. Sondern auch Leistungsdokumentation. Und auch das wieder für beide Seiten.

Die anderen sind für dich Schuld, dass Du nicht wie gewünscht mehr Damen findest, die sich zwecks Veröffentlichung im Bild mit gespreizten Beinen vor Holzhütten, Türen oder Mauern von dir fotografieren lassen und sich im Gegenzug damit begnügen, dass du das getan hast und es auch per elektronischem Beleg nachweist.

Wenn man die zum Zwecke der Herabwürdigung und Verächtlichmachung meiner Arbeit zum Ausdruck gebrachten Diffamierungen mal außen vor lässt und sich auf die grundlegende Aussage beschränkt, trifft das zu. Ja.
#305Report
bareBEAUTY
Wenn man die zum Zwecke der Herabwürdigung und Verächtlichmachung meiner Arbeit zum Ausdruck gebrachten Diffamierungen mal außen vor lässt und sich auf die grundlegende Aussage beschränkt, trifft das zu. Ja.


Wenn ich dich oder deine Arbeit herabwürdigen und verächtlich machen wollte, hätte das ganz anders ausgesehen. Und Du provozierst es natürlich sogar hier und da ganz hart. Aber dafür bin ich nicht hier und habe lediglich möglichst neutral beschrieben, was du tust und was man auf deinen Fotos sieht. Der Rest ist deine Interpretation. Ich möchte die Qualität deiner Fotos hier gar nicht thematisieren und will sie hier auch nicht öffentlich beurteilen. Aber nach deinem Ansatz kommt es darauf ja eigentlich auch noch nicht mal an. Da es hier eigentlich um Honorarvorstellungen geht und diese Vorstellung i.d.R. eben genau das Gegenteil von deinem TfP-Ansatz ist, sollten wir aber jetzt besser niemanden noch weiter damit belasten.
#306Report
1 day ago
DU forderst von Profis, die ausdrücklich gegen Geld(!) zwecks Lebensunterhalt arbeiten, dass sie TfP mit dir machen und sich dann gefälligst mit deinen Fotos als Bezahlung begnügen.

Das ist unter Profi-Fotografen und Newcomer-Profi-Models gang ung gäbe... Die tauschen häufig »Modeln für freie Arbeiten« gegen »Fotos fürs Book«...
#307Report
1 day ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Und Du provozierst es natürlich sogar hier und da ganz hart.

Zugegeben. Deshalb nehme ich dir die Spitzen auch gar nicht übel.

Da es hier eigentlich um Honorarvorstellungen geht …, sollten wir aber jetzt besser niemanden noch weiter damit belasten.

Du hast recht. Wir sind OT.
#308Report
Tom Rohwer
Das ist unter Profi-Fotografen und Newcomer-Profi-Models gang ung gäbe... Die tauschen häufig »Modeln für freie Arbeiten« gegen »Fotos fürs Book«...


Natürlich. Das ist aber ein großer Unterschied und der Grund warum nicht Vincent Peters (oder auch jemand aus der zweiten oder dritten Reihe dahinter) hier anklagt, dass das nicht klappen würde.
#309Report
1 day ago
Hi!

Darf ich mal fragen was man so für eine Stunde Portrait/Dessous oder Akt zahlen muss? Wie lange dauert ein Shooting im Schnitt? Ich brauche selten länger als 2 Std.

Danke und Grüße
Vince
#310Report
1 day ago
Zitat Martin Walltree (@chilloutfotografie):
"Das Model erklärt sich bereit, dass es in einer Art und Weise abgebildet wird, die mindestens von Teilen der Gesellschaft immer noch stigmatisiert wird (mit allen Konsequenzen, z. B. einmal einen später noch aufkommenden Berufswunsch vielleicht wegen irgendwelcher Moralvorstellungen verbaut zu bekommen). Dazu kommt ein gewisses Risiko auch mal an schwarze Schafe unter den Fotografen zu geraten. Für mich sind allein das beides schon gute Gründe, warum ein Model, das sich auf diese Aufnahmebereiche einlässt, kein Geringverdiener sein sollte."

Ich verstehe es so, dass sich das auf den Arbeitsbereich Akt und ähnliches bezieht. Es ist vollkommen unlogisch, dass sich unter den Fotografen, die Aktshootings machen, mehr schwarze Schafe befinden sollen als im Rest. Im Gegenteil: Ein "Fotograf", der böse Dinge vorhat, erreicht sicher mehr Modelle, wenn er NICHT nach Akt fragt. Und wenn man ganz spitzfindig ist, dann haben ja Fotografen, die sich in Anfragen mit Fashion begnügen, auch viel mehr "Chancen", Dinge zu tun, die nicht vereinbart wurden.
#311Report
eckisfotos
Ich verstehe es so, dass sich das auf den Arbeitsbereich Akt und ähnliches bezieht. Es ist vollkommen unlogisch, dass sich unter den Fotografen, die Aktshootings machen, mehr schwarze Schafe befinden sollen als im Rest. Im Gegenteil: Ein Fotograf, der böse Dinge vorhat, erreicht sicher mehr Modelle, wenn er NICHT nach Akt fragt. Und wenn man ganz spitzfindig ist, dann haben ja Fotografen, die sich in Anfragen mit Fashion begnügen, auch viel mehr Chancen, Dinge zu tun, die nicht vereinbart wurden.


Warum sollte es unlogisch sein, dass sich ausgerechnet in einem Aufnahmebereich, bei dem sich auch einige tummeln, die sich die Kamera nur vor die Wampe halten, um mal wieder eine junge Frau aus nächster Nähe nackt zu sehen? Wir hatten hier ja letztens erst ehrliche Schilderungen, was sich da so bei manchen tut. Logisch wäre, dass das bei angezogener Fotografie nicht die Motivation sein kann, da man eine angezogene Frau bisher beim Shooten auch technisch noch nicht nackt sehen kann. Dass es schwarze Schafe gibt, die auch in diesem Bereich zudringlich werden oder auf die Idee kommen könnten, eine Dame aus ihren Klamotten zu quatschen, stimmt natürlich. So wie ich es höre, ist es selten aber der Gedanke daran und die Vorsicht deswegen sind schon da. Daher ja auch überhaupt der Bedarf mancher Models für Begleitpersonen, der gerade im Anfänger-TfP-Bereich früher schon extrem ausgeprägt war. Und wer mal drauf achtet, bekommt auch mit, dass manche Models sich zwischendurch mal mit einem alles ok-Ping bei jemandem melden. Das tun sie ja nicht aus Jux.

Nicht ohne Grund gab es ja auch schon vor 20 Jahren entsprechende Spielfilmstoffe und dann gingen schon früher, als noch viele junge Damen hier von GNTM angespornt auf Fotografensuche gingen, kaum Models ohne eine Begleitperson zu diesen unbekannten Fotografen aus dem Internet und alle im Umfeld machten sich ganz schlimm Sorgen, dass das wohl gutgehen wird. Und dann gingen auch damals ja schon Kriminalfälle durch die Gazetten, als ein Fotograf ein Model nach dem Shooting in den Beelitz Heilstätten mit einer Bratpfanne erschlagen hatte. Das hatte zwar einen ganz anderen Hintergrund aber Details interessieren ja die meisten Menschen nicht. Und so fließen diese Vorurteile, Klischees und Geschichten in ihre Vorstellungen und Risikowahrnehmung mit ein. So wird das reale Risiko bei manchen - wie bei so vielen Dingen - völlig nebensächlich gegenüber dem gefühlten und dem folgenden Gedanken, dass es sich dann wenigstens lohnen soll. Das treibt dann ggf. mit den Preis. Wir haben hier ja Models, vielleicht können die ja mal was dazu sagen, ob es so ist oder ob das gar keine Rolle spielt.
#312Report
1 day ago
Vielleicht sollte jeder von euch Diskutanten die Ausgangslage auch von einer etwas anderen Gemengelage aus betrachten.

Wie viele Fotografen sind hier in etwa angemeldet? Und wie viele Models stehen denen gegenüber? Könnte es nicht sein, dass da zwangsläufig auch unsere freie Marktwirtschaft wieder mit ins Spiel kommt? Wird denn nicht schon durch die Forderung eines bestimmten Betrages die Einschätzung der zu erwartenden Qualität der später gebotenen Leistung in den Raum gestellt?

Sicherlich ist die Anzahl an Grundstücken eine Vielzahl höher, als es dafür Gartenarchitekten gibt. Warum "gärteln" nicht die meisten der Eigenheimbesitzer denn selbst auf ihrem Anwesen? Weil genau die dafür anfallenden Kosten im Normalfall für viele zu hoch sind. Komme mir jetzt ja keiner mit dem Totschlag Argument, damit einen Ausgleich für seinen stressigen Job gefunden zu haben.

Um bei diesem Thema zu bleiben. Ist es denn nicht auch da so, dass eine Vielzahl der Häuslebauer ihre eingebrachte Leistung auch noch auf die gleiche Stufe eines Fachmannes stellen, wohlgemerkt oftmals ohne fachliche Ausbildung, ohne jegliches Hintergrund Wissen, was Pflanzenanbau, Bewässerung und was sonst noch alles anbelangt.

Nur eines von sehr vielen Beispielen.

Hier in diesem Thread stellt doch jeder seine Leistung quasi auf die gleiche Stufe mit der eines Models. Ganz abgesehen von der obigen Tatsache was die Verhältnismäßigkeit zwischen Fotografen und Models anbelangt, spielt sich dieses Leistungsvermögen, das Talent in seiner Zusammensetzung und vieles mehr offensichtlich auf genau immer dieser gleichen Höhe ab.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: mir geht es überhaupt nicht darum die zweifellos oftmals sogar höhere Qualität eines Fotografen entsprechend einzuordnen, oder nicht zu würdigen. In aller Regel kostet, um mal wieder in andere Bereiche überzugehen und auch beim Namen zu nennen, aber oftmals eben dieses Material (hier Model) am Markt mehr, als die Arbeitsleitung des (Hobby) Gärtners. Warum? Weil die Nachfrage am Markt eben größer ist als das Angebot!

Oder glaubt denn allen Ernstes Einer, jeder das Recht zu haben, seine Leistung völlig identisch mit der eine(r) Dritten einordnen zu können?

So und jetzt werde ich mal ganz unverschämt und stelle hier eine weitere Frage in den Raum: ist es nicht weit öfters der Fall, dass man bei den hier in einer viel zu hohen Anzahl Fotos zu Gesicht bekommt, bei denen allen Ernstes als Gegenleistung sogar ein Schmerzensgeld im Raum stehen müsste. Wohlgemerkt nicht allein des Zeitaufwandes wegen. Der dabei einzige strittige Punkt dürfte allein noch in der Beurteilung derer jeweiligen Höhe liegen. Dies beziehe ich jetzt noch nicht einmal auf den Grad der jeweils gebotenen Freizügigkeit.

Fährt hier eigentlich jeder mit seinem PKW denn nur zu einem Shoot, dagegen viel öfters zur Arbeit, zum Arzt, in den Urlaub oder zu ganz anderen Freizeitbewegungen? Will hier allen Ernstes jemand tatsächlich auch noch den Wert seiner Ausrüstung als Gegenleistung in den Raum stellen und damit aufrechnen?
#313Report
V.Raw75

Darf ich mal fragen was man so für eine Stunde Portrait/Dessous oder Akt zahlen muss? Wie lange dauert ein Shooting im Schnitt? Ich brauche selten länger als 2 Std.


Bei Portrait/Fashion/Dessous, und Models die entsprechendes selbst in guter Qualität zur Auswahl mitbringen, liege ich meistens bei 70€/h. Bei Akt lande ich meistens bei 70-90/€. Ich shoote i.d.R. 3 Stunden, weil ich mich und das Model gerne nicht hetzen möchte und auch mal kleine Pausen zur Auflockerung mache. Ab der 3. Stunde gibt es häufiger Rabatt, so dass 3 Stunden oft einfach ein guter Deal sind und den Stundensatz dann rechnerisch auf die o. g. Werte senken. Sonst kann man für 2 Stunden (weniger machen die meisten nicht) auch schonmal 100€/h zahlen. Höhere Sätze hat man mir noch nicht angeboten. Aufnahmebereich die meistens sowieso teurer sind, weil sie noch weiter gehen (Toys, pink etc.) fotografiere ich auch nicht.
#314Report
Norbert Hess

#313 und auch das Beispiel mit dem Schmerzensgeld bringt es zwar hart, aber ehrlich auf den Punkt. Danke für diesen sachlichen Blick von oben (und nicht etwa von oben herab). Nicht jedes Shooting hat für beide Seiten den gleichen Wert und es gibt unterschiedliche Interessen beider Seiten (und ich denke, Fotos zum Portfolioaufbau sind am Anfang das was Models an TfP noch höchstens und temporär interessieren könnte, nicht Aufbau von Selbstwertgefühl oder Model for a day-Sehnsüchte, wie es sie vor 20 Jahren bei jeder neuen Staffel GNTM noch gab). Und es ist am Ende auch egal, denn der Markt reguliert das unabhängig von solchen Zeitgeisterscheinungen immer von ganz allein. Und ab einem gewissen Punkt bedeutet das in Deutschland heute eben, dass man das Model bezahlt (mit Geld) oder weint, weil man nichts zum Shooten hat. Man kann auf diesen Markt und die anderen Teilnehmer schimpfen aber sich ihm eben nicht entziehen. Das gleiche gilt für die aufgerufenen Honorare und ihre Höhe. Dem Bezahl-Markt kann man sich dabei am ehesten auf eine Weise vielleicht entziehen: Durch überlegene Qualität und einen damit gemachten Namen. Aber da muss man schon echt hoch fliegen, weil der Markt eben proppevoll mit Fotografen ist, wie du es so schön beschrieben hast.

Wenn Du ein namhafter Fotograf der ersten Reihe bist, dann kriegst du vielleicht auch Kaia Gerber (non-MK :-D) kostenlos (also ohne mit Geld zu bezahlen) vor die Kamera. Bei der zweiten Reihe läufts wahrscheinlich auch noch relativ easy aber Kaia kommt halt nicht extra vorbei, dafür das Playmate des letzten Jahres, das seine nationale Karriere nochmal ein bisschen pushen will. Und so wird es nach hinten durch in Abstufungen immer schwieriger. Wieviel Reihen theoretisch noch dahinter gehören und wer sich in welche ehrlich einsortiert, muss man sich ggf. mal überlegen. Irgendwann endet die fotografische Klassengesellschaft nach Zwischenstation bei 'ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn' dann jedenfalls bei dem, den du auch beschrieben hast: Der der eigentlich eine Gage als Schmerzensgeld zahlen müsste.
#315Report
1 day ago
Bitte lest ALLE mal ein Buch von Wolf Schneider. IRGEND EINES!

Der hatte viele wunderbare Tipps, um ausuferndes Slalomgelaber bzw. -getexte in den Griff zu bekommen. Gutes Deutsch, das auf den Punkt kommt. Ohne Füllwörter, ohne Phrasen, ohne den ewigen Relativierungsquatsch.

Ach, waren das noch Zeiten, als jeder Tweet maximal 140 Anschläge haben durfte! ;-))
Tja, leider gibt das die Gemengelage eigentlich im Grunde genommen eben quasi echt nicht mehr richtig her...
#316Report
Nur eben ganz kurz: Komisch, dass es nach #315 direkt mit #317 weitergeht. Ist das bei Euch auch so? Sachen gibt's.
#317Report
1 day ago
Wirklich interessant: bei mir ging’s gerade mit # 0815 weiter!
#318Report
19 hours ago
Komisch, dass es nach #315 direkt mit #317 weitergeht. Ist das bei Euch auch so?

Nö. Ist es nicht.
#319Report

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