Nur noch überzogene Honorarvorstellungen 319

The Artist formerly called Der Bazi von Hetzendorf
3 days ago
Lichtspieler Hat dir das Model denn eine schriftliche Widerrufsbelehrung zukommen lassen? Frage für eine Freundin ;)
#281Report
#282
3 days ago
Denisa not found
Ich sehe zwar deinen Punkt... aber die Polemik gleich zu Beginn ist in etwa die gleiche, die mancher Fotograf abwertend über Pay Models rauslässt. Man kann auch respektvoll ablehnen. Und im Grunde geht hier wieder die uralte Aufrechnung los, wer wieviel für was bezahlen und investieren muss, wo ich dann fast schon anfange bareBEAUTY zuzustimmen. Aber du bietest doch gar keine TfP Shootings an. Wenn Du das Modeln ja beruflich machst, ist es doch logisch, dass das für dich auch mit ein paar Euro Fahrtkostenerstattung nicht funktioniert. Dann sind wir eigentlich nur wieder beim Punkt, dass Sedcards offenbar von vielen Models UND auch Fotografen nicht gelesen werden.
Für mich hat die Frage so keine Berechtigung (ich finde sie eher ein Strohmann-Argument... oder auch polemisch?). Natürlich kann ich nicht für alle osteuropäischen Reisemodels sprechen. Aber ich habe nun doch schon genügend verschiedene gebucht und könnte alles in allem mit der gebotenen Leistung gar nicht zufriedener sein. Optik, Leistung, Laune, Interesse an guten Ergebnissen, Pünktlichkeit, Outfits, Sicherheit vor der Kamera.... immer top. Klar buche ich diese Models dann gerne. Das ist es was ich möchte. Ein angenehmes Shooting und tolle Ergebnisse. Sehe ich erst mal einen Rachehinweis als Überschrift und darunter Klagen gegenüber 90% der Fotografen im Sedcardtext? Da klicke ich gleich weiter und antworte auch nicht auf Anfragen. Ich fotografiere als Ausgleich GEGEN den Stress in Beruf und Alltag und identifiziere das als potenzielle Stressquelle, selbst wenn das gar nicht so sein sollte. Das Angebot ist groß, wozu da was riskieren?
Ich werde mit Angeboten mitten im Ballungsraum Rhein/Ruhr sicherlich mit am meisten zugespammt. Bei mir geht trotzdem nichts unter. Aber ja, ich antworte nicht auf jede dieser vielen Nachrichten. Dafür ist es mir dann auch zu viel. Nicht aber zum Lesen und entscheiden, ob ein Angebot interessant ist. Ich möchte ja keine gute Gelegenheit verpassen. Ich weiß nicht, ob dann immer die anderen Schuld sind, wenn zu wenig Reaktionen kommen. Vielleicht schreckt Dein Sedcardtext nicht nur mich ab. Und vielleicht suchen zumindest z. B. männliche Amateure nach anderen Kriterien (Zielgruppe: sie selbst) als kommerzielle Kampagnen (Zielgruppe: z. B. Frauen die auch sportlich sein/werden wollen), die du ja nicht mehr machen möchtest. Da kann aber die Künstlerin aus dem Osten (ist das etwa wieder Polemik? ;-) ) dann ja auch rein gar nichts für. Sie bedient dann einfach nur ihre Zielgruppe gut und bekommt ihre Antwort.
Es rührt mich immer wieder, wenn ein Fotograf 300 km von meinem Wohnort entfernt ein TFP-Shooting machen möchte und mir sogar freundlicherweise 50 Euro als Reisekostenpauschale anbietet. Soll ich etwa fremde Portfolios subventionieren? Den Großteil des Geldes für ein Shooting gibt das Model wieder für das Shooting aus – Make-up, Outfits, Anreise, Unterkunft.
Ich sehe zwar deinen Punkt... aber die Polemik gleich zu Beginn ist in etwa die gleiche, die mancher Fotograf abwertend über Pay Models rauslässt. Man kann auch respektvoll ablehnen. Und im Grunde geht hier wieder die uralte Aufrechnung los, wer wieviel für was bezahlen und investieren muss, wo ich dann fast schon anfange bareBEAUTY zuzustimmen. Aber du bietest doch gar keine TfP Shootings an. Wenn Du das Modeln ja beruflich machst, ist es doch logisch, dass das für dich auch mit ein paar Euro Fahrtkostenerstattung nicht funktioniert. Dann sind wir eigentlich nur wieder beim Punkt, dass Sedcards offenbar von vielen Models UND auch Fotografen nicht gelesen werden.
Dann gibt es noch die Kategorie der osteuropäischen Models, die täglich drei Shootings haben, von Stadt zu Stadt reisen und auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Frage ist, ob sie für das geforderte Honorar wirklich Modelarbeit bieten können oder nur einen nackten weiblichen Körper, der sich verlegen vor der Kamera windet...
Für mich hat die Frage so keine Berechtigung (ich finde sie eher ein Strohmann-Argument... oder auch polemisch?). Natürlich kann ich nicht für alle osteuropäischen Reisemodels sprechen. Aber ich habe nun doch schon genügend verschiedene gebucht und könnte alles in allem mit der gebotenen Leistung gar nicht zufriedener sein. Optik, Leistung, Laune, Interesse an guten Ergebnissen, Pünktlichkeit, Outfits, Sicherheit vor der Kamera.... immer top. Klar buche ich diese Models dann gerne. Das ist es was ich möchte. Ein angenehmes Shooting und tolle Ergebnisse. Sehe ich erst mal einen Rachehinweis als Überschrift und darunter Klagen gegenüber 90% der Fotografen im Sedcardtext? Da klicke ich gleich weiter und antworte auch nicht auf Anfragen. Ich fotografiere als Ausgleich GEGEN den Stress in Beruf und Alltag und identifiziere das als potenzielle Stressquelle, selbst wenn das gar nicht so sein sollte. Das Angebot ist groß, wozu da was riskieren?
Das Nichtbeantworten von Nachrichten ist hier gang und gäbe; 90 % der Fotografen werden von diesen Künstlerinnen aus dem Osten so mit Nachrichten zugespammt, dass die Nachrichten der Models in der Flut untergehen.
Ich werde mit Angeboten mitten im Ballungsraum Rhein/Ruhr sicherlich mit am meisten zugespammt. Bei mir geht trotzdem nichts unter. Aber ja, ich antworte nicht auf jede dieser vielen Nachrichten. Dafür ist es mir dann auch zu viel. Nicht aber zum Lesen und entscheiden, ob ein Angebot interessant ist. Ich möchte ja keine gute Gelegenheit verpassen. Ich weiß nicht, ob dann immer die anderen Schuld sind, wenn zu wenig Reaktionen kommen. Vielleicht schreckt Dein Sedcardtext nicht nur mich ab. Und vielleicht suchen zumindest z. B. männliche Amateure nach anderen Kriterien (Zielgruppe: sie selbst) als kommerzielle Kampagnen (Zielgruppe: z. B. Frauen die auch sportlich sein/werden wollen), die du ja nicht mehr machen möchtest. Da kann aber die Künstlerin aus dem Osten (ist das etwa wieder Polemik? ;-) ) dann ja auch rein gar nichts für. Sie bedient dann einfach nur ihre Zielgruppe gut und bekommt ihre Antwort.
#283Report
2 days ago
bareBEAUTY
ich habe den Beitrag, den Du kritisierst, gar nicht so negativ interpretiert. Das Aufrechnen der Kosten ist egal von wem, eher ein Zeichen für Unprofessionalität. Hast Du jemals in einer Besprechung mit einem Zimmerer von ihm gehört, was die neuste Kervenfräse gekostet hat..
Einfach freundlich ablehnen, wenn es nicht passt. Das die Preise teilweise absurd sind, wissen wir. Aber es gibt auch sehr faire Preise.
Wir sollten nicht immer gleich alles so negativ auslegen.
Aber das ganze TFP-PAY Bashing hat schon groteske Ausmaße angenommen. Da sollten einige dringend mal zur Therapie und über ihr Trauma reden.
ich habe den Beitrag, den Du kritisierst, gar nicht so negativ interpretiert. Das Aufrechnen der Kosten ist egal von wem, eher ein Zeichen für Unprofessionalität. Hast Du jemals in einer Besprechung mit einem Zimmerer von ihm gehört, was die neuste Kervenfräse gekostet hat..
Einfach freundlich ablehnen, wenn es nicht passt. Das die Preise teilweise absurd sind, wissen wir. Aber es gibt auch sehr faire Preise.
Wir sollten nicht immer gleich alles so negativ auslegen.
Aber das ganze TFP-PAY Bashing hat schon groteske Ausmaße angenommen. Da sollten einige dringend mal zur Therapie und über ihr Trauma reden.
#284Report
2 days ago
Ja, es ist grotesk, wie einige hier hier perfekt die Klischees bedienen. Und das gilt natürlich auch für die wenigen Beiträge im Forum (nicht nur in diesem Thread), die von Modellen stammen. Nicht selten werden dadurch gar steile Thesen einiger Fotografen bestätigt. Vielleicht ist es harmlos, aber man muss sich wohl im klaren darüber sein, dass hauptsächlich Menschen im Forum schreiben, die aufgrund weniger Shootings, Zeit dafür haben (was bedauerlicherweise auch für mich gilt). Es ging ja zuerst gar nicht um TFP, sondern um die Höhe des Honorars. Und da ist es anhand der Anfragen, die mich erreichen, wohl so, dass die Modelle eben NICHT das Honorar bekommen, das die Modelle sich wünschen. Der Größenwahn findet sich offenbar auf beiden Seiten der Kameras. Die Zeiten der Fotografen sind vorbei, wo sie TFP-Shootings zu Pay-Bedingungen ("der Fotograf darf alles - das Modell nichts") bekamen und die Modelle, die Pay-Shootings machen wollen zu TFP-Bedingungen ("Geld und Bilder fürs Modell" o.ä.) werden die ersten sein, die keines von beiden bekommen. Und ja, Pay-Modelle, die sich schon auf der Sedcard negativ über alle Fotografen auslassen, die bleiben eben auch ohne Shootings.
#285Report
2 days ago
MAINpics
Oh ja! Nicht beim Zimmerer aber bei anderen Geschäftsleuten durchaus. Und was daran unprofessionell sein soll, die eigenen Kosten zu erklären, ist mir auch nicht deutlich.
Und das habe ich ja auch gar nicht gemacht. Ich habe deutlich gemacht, dass auch Fotografen eine Arbeit verrichten und dass die auch etwas wert ist, was Models — und nicht nur die — gerne verdrängen.
Was das TFP-Pay-Bashing betrifft gibt es kein Trauma. Nur eine gerne ignorierte Ungerechtigkeit. Das magst du ja auch ignorieren und deshalb nicht so empfinden. Für alle anderen ist es aber nicht verwerflich, darauf hinzuweisen.
Das Aufrechnen der Kosten ist egal von wem, eher ein Zeichen für Unprofessionalität. Hast Du jemals in einer Besprechung mit einem Zimmerer von ihm gehört, was die neuste Kervenfräse gekostet hat..
Oh ja! Nicht beim Zimmerer aber bei anderen Geschäftsleuten durchaus. Und was daran unprofessionell sein soll, die eigenen Kosten zu erklären, ist mir auch nicht deutlich.
Und das habe ich ja auch gar nicht gemacht. Ich habe deutlich gemacht, dass auch Fotografen eine Arbeit verrichten und dass die auch etwas wert ist, was Models — und nicht nur die — gerne verdrängen.
Was das TFP-Pay-Bashing betrifft gibt es kein Trauma. Nur eine gerne ignorierte Ungerechtigkeit. Das magst du ja auch ignorieren und deshalb nicht so empfinden. Für alle anderen ist es aber nicht verwerflich, darauf hinzuweisen.
#286Report
bareBEAUTY Danke für deine klaren Worte. Das Aufrechnen der (eigenen) Kosten ist niemals Unprofessionalität. Das Gegenteil ist der Fall.
#287Report
2 days ago
bareBEAUTY
Warum darf es eigentlich nicht unprofessionell sein? Eigentlich bedeutet das doch nur, dass Du kein Profi bist. Und das entspricht ja genau deinen Shootingvorgaben: Du möchtest nicht bezahlt werden. Nichts anderes heißt es, kein Profi zu sein. Damit darfst Du doch anders denken als ein Profi und kannst natürlich auch gegenüber einem Nicht-Profi-Model aufrechnen, dass nicht nur sie Kosten hat um zu guten Fotos zu kommen. Das heißt nicht, auch wenn manche das Wort irgendwann angefangen haben so zu verwenden, dass Du dich schlecht benimmst.
Es ist ja gerade dein Vorteil und der Sinn der Sache, dass Du nicht kommerziell denken musst und anders denken darfst. So ergibt es doch auch nur unter Unprofessionellen überhaupt Sinn, von beiden Seiten zu erwarten, kein Geld für die Fotografie UND das Modeln zu verlangen. Profi-Fotografen und Models kann man aber einfach nicht ankreiden, ihre Tätigkeit als Beruf zum Geld verdienen auszuüben. Und das ist auch immer wieder mein Problem mit dieser...
... Argumentation. Ich kann einfach niemandem, der einem legalen Beruf nachgeht, übel nehmen, mit seinem Job sein Gehalt verdienen zu wollen. Und viele darum gestrickte Legenden sind einfach konstruiert, wohl um irgendjemandem die Schuld für eine Veränderung geben zu können, die einem natürlich nicht gefällt. Das eine hat mit dem anderen aber herzlich wenig zu tun und es gilt bei Pay einfach nur das Prinzip, wer bestellt zahlt. Und wer zahlt kann seine Ziele fotografisch in den Vordergrund stellen und darf auch keine Fotos rausgeben oder eben doch, wie er/sie mag.
was daran unprofessionell sein soll, die eigenen Kosten zu erklären, ist mir auch nicht deutlich.
Und das habe ich ja auch gar nicht gemacht. Ich habe deutlich gemacht, dass auch Fotografen eine Arbeit verrichten und dass die auch etwas wert ist, was Models — und nicht nur die — gerne verdrängen.
Warum darf es eigentlich nicht unprofessionell sein? Eigentlich bedeutet das doch nur, dass Du kein Profi bist. Und das entspricht ja genau deinen Shootingvorgaben: Du möchtest nicht bezahlt werden. Nichts anderes heißt es, kein Profi zu sein. Damit darfst Du doch anders denken als ein Profi und kannst natürlich auch gegenüber einem Nicht-Profi-Model aufrechnen, dass nicht nur sie Kosten hat um zu guten Fotos zu kommen. Das heißt nicht, auch wenn manche das Wort irgendwann angefangen haben so zu verwenden, dass Du dich schlecht benimmst.
Es ist ja gerade dein Vorteil und der Sinn der Sache, dass Du nicht kommerziell denken musst und anders denken darfst. So ergibt es doch auch nur unter Unprofessionellen überhaupt Sinn, von beiden Seiten zu erwarten, kein Geld für die Fotografie UND das Modeln zu verlangen. Profi-Fotografen und Models kann man aber einfach nicht ankreiden, ihre Tätigkeit als Beruf zum Geld verdienen auszuüben. Und das ist auch immer wieder mein Problem mit dieser...
Was das TFP-Pay-Bashing betrifft gibt es kein Trauma. Nur eine gerne ignorierte Ungerechtigkeit.
... Argumentation. Ich kann einfach niemandem, der einem legalen Beruf nachgeht, übel nehmen, mit seinem Job sein Gehalt verdienen zu wollen. Und viele darum gestrickte Legenden sind einfach konstruiert, wohl um irgendjemandem die Schuld für eine Veränderung geben zu können, die einem natürlich nicht gefällt. Das eine hat mit dem anderen aber herzlich wenig zu tun und es gilt bei Pay einfach nur das Prinzip, wer bestellt zahlt. Und wer zahlt kann seine Ziele fotografisch in den Vordergrund stellen und darf auch keine Fotos rausgeben oder eben doch, wie er/sie mag.
#288Report
2 days ago
Zitat Martin Walltree (@chilloutfotografie):
"Und wer zahlt kann seine Ziele fotografisch in den Vordergrund stellen und darf auch keine Fotos rausgeben oder eben doch, wie er/sie mag."
Wie ist denn das gemeint?
Da ist ja der zweite Teil formal ein Satz ohne jede Aussage.
"Wer zahlt darf keine Fotos rausgeben." Oder eben doch.
Also "wer zahlt darf nicht" wäre recht blöd (egal, um was es geht).
Ich vermute einmal, dass es hier darum geht, dass Fotografen, die Fotos an Modelle herausgeben, angeblich die "Preise kaputtmachen". Das ist vielleicht richtig - aber keineswegs verboten. Ich bin gerade mit einem Modell "im Gespräch", wo das Modell Honorar UND Fotos haben will - also aus Sicht des Modells "unverzichtbar". Das ist dann wieder eine andere Sache. Man sollte sich als Auftraggeber nicht zwingen lassen. Dann stimmt etwas nicht.
"Und wer zahlt kann seine Ziele fotografisch in den Vordergrund stellen und darf auch keine Fotos rausgeben oder eben doch, wie er/sie mag."
Wie ist denn das gemeint?
Da ist ja der zweite Teil formal ein Satz ohne jede Aussage.
"Wer zahlt darf keine Fotos rausgeben." Oder eben doch.
Also "wer zahlt darf nicht" wäre recht blöd (egal, um was es geht).
Ich vermute einmal, dass es hier darum geht, dass Fotografen, die Fotos an Modelle herausgeben, angeblich die "Preise kaputtmachen". Das ist vielleicht richtig - aber keineswegs verboten. Ich bin gerade mit einem Modell "im Gespräch", wo das Modell Honorar UND Fotos haben will - also aus Sicht des Modells "unverzichtbar". Das ist dann wieder eine andere Sache. Man sollte sich als Auftraggeber nicht zwingen lassen. Dann stimmt etwas nicht.
#289Report
2 days ago
Gemeint ist damit, dass wer zahlt, dem Model keine Fotos geben muss.
Es gibt solche Vereinbarungen wie, dass das Model auf die Hälfte des Honorars verzichtet und im Gegenzug eine bestimmte Anzahl bearbeiteter Fotos bekommt. Aber wenn das Model das Honorar in voller Höhe haben will, wozu sollte man sich dann dazu verpflichten, dem Model überhaupt Bilder zu geben?
Ich bin gerade mit einem Modell "im Gespräch", wo das Modell Honorar UND Fotos haben will
Es gibt solche Vereinbarungen wie, dass das Model auf die Hälfte des Honorars verzichtet und im Gegenzug eine bestimmte Anzahl bearbeiteter Fotos bekommt. Aber wenn das Model das Honorar in voller Höhe haben will, wozu sollte man sich dann dazu verpflichten, dem Model überhaupt Bilder zu geben?
#290Report
2 days ago
''Das ist vielleicht richtig - aber keineswegs verboten'' - Diese Aussage fasst zwar zusammen, wo das Problem bei vielen Aspekten der Diskussion liegt. Denn wenn man nur das Nicht-Verbotene zugrunde legte, wäre quasi alles geklärt. (So argumentieren ja auch einige.)
Es geht aber um die sozialen, moralischen und verantwortungsbewußten Grundlagen des Entscheidens innerhalb des Möglichen (formal nicht Festgelegten), gerade das ist wichtiger Teil gesellschaftlichen Handelns über Regelkonformität hinaus (wozu hier in der Abwägung auch die Einlassungen von bareBeauty zählen). Und an just dem Punkt, in dem Freiraum zeigt sich, wer egoistisch denkt oder wer verantwortungsbewußt überlegt, entscheidet und handelt. Und man kann daran ablesen wie jemand die ''Gemeinschaft'' verstehen (oder definieren) will.
Der Rückzug auf ''Marktwirtschaft'' (simpel als Angebot - Nachfrage) ist dabei - wie ich finde - die primitivste Verhaltens-Plattitüde, mit der man eigene Verantwortung abgeben und seine soziale Ignoranz begründen kann.
Es geht aber um die sozialen, moralischen und verantwortungsbewußten Grundlagen des Entscheidens innerhalb des Möglichen (formal nicht Festgelegten), gerade das ist wichtiger Teil gesellschaftlichen Handelns über Regelkonformität hinaus (wozu hier in der Abwägung auch die Einlassungen von bareBeauty zählen). Und an just dem Punkt, in dem Freiraum zeigt sich, wer egoistisch denkt oder wer verantwortungsbewußt überlegt, entscheidet und handelt. Und man kann daran ablesen wie jemand die ''Gemeinschaft'' verstehen (oder definieren) will.
Der Rückzug auf ''Marktwirtschaft'' (simpel als Angebot - Nachfrage) ist dabei - wie ich finde - die primitivste Verhaltens-Plattitüde, mit der man eigene Verantwortung abgeben und seine soziale Ignoranz begründen kann.
#291Report
2 days ago
eckisfotos
Der Satz war sicherlich ein wenig missverständlich formuliert. Es geht einfach darum, dass man "Pay" nicht - wie gerne mal behauptet - "nötig" haben muss, sondern es auch mehr Kontrolle beinhaltet, die man sich "kaufen" kann. In einem TfP Shooting fände ich es unangemessen allein bestimmen zu wollen was, wann, wie, wo geshootet wird. Es bringen sich beide zu gleichen Teilen ein, also dürfen auch beide Seiten gemeinsam bestimmen.
Bei einem Pay Shooting gehört es eigentlich zum Grundprinzip, dass der Auftraggeber sagt, was gemacht wird (natürlich heißt das nicht, dass man sich wie ein Ar*** verhalten muss oder das Model sich nicht kreativ einbringen darf). Aber es heisst für mich auch wieder nicht, dass man dogmatisch die Herausgabe von Fotos verweigert oder das Model dann weniger Geld bekommen muss. Das ist dann einfach alles allein meine freie Entscheidung. Aber ohne irgendein Entgegenkommen dazu zwingen lassen, wie in Deinem Beispiel, würde ich mich auch nicht. Wie so oft, macht da der Ton die Musik.
Ich vermute einmal, dass es hier darum geht, dass Fotografen, die Fotos an Modelle herausgeben, angeblich die "Preise kaputtmachen". Das ist vielleicht richtig - aber keineswegs verboten. Ich bin gerade mit einem Modell "im Gespräch", wo das Modell Honorar UND Fotos haben will - also aus Sicht des Modells "unverzichtbar". Das ist dann wieder eine andere Sache. Man sollte sich als Auftraggeber nicht zwingen lassen. Dann stimmt etwas nicht.
Der Satz war sicherlich ein wenig missverständlich formuliert. Es geht einfach darum, dass man "Pay" nicht - wie gerne mal behauptet - "nötig" haben muss, sondern es auch mehr Kontrolle beinhaltet, die man sich "kaufen" kann. In einem TfP Shooting fände ich es unangemessen allein bestimmen zu wollen was, wann, wie, wo geshootet wird. Es bringen sich beide zu gleichen Teilen ein, also dürfen auch beide Seiten gemeinsam bestimmen.
Bei einem Pay Shooting gehört es eigentlich zum Grundprinzip, dass der Auftraggeber sagt, was gemacht wird (natürlich heißt das nicht, dass man sich wie ein Ar*** verhalten muss oder das Model sich nicht kreativ einbringen darf). Aber es heisst für mich auch wieder nicht, dass man dogmatisch die Herausgabe von Fotos verweigert oder das Model dann weniger Geld bekommen muss. Das ist dann einfach alles allein meine freie Entscheidung. Aber ohne irgendein Entgegenkommen dazu zwingen lassen, wie in Deinem Beispiel, würde ich mich auch nicht. Wie so oft, macht da der Ton die Musik.
#292Report
2 days ago
Um das einmal leicht neben dem eigentlichen Thema zu vertiefen:
Ein Modell gibt an, kein TFP mehr zu machen, weil die Fotografen mit den fertigen Bilder so unzuverlässig seien. Erstens glaube ich das - mit Einschränkungen, weil auch oft die Modelle selbst schuld sind (ich erspare Euch die Details) - und zweitens kann ich auch die Konsequenz verstehen.
Als "listiger" Fotograf stellt man dann natürlich die Gegenfrage, ob man das Honorar zurück bekommen würde, nachdem man die Bilder geliefert hat. Natürlich lautet die Antwort "nein".
Ein Modell gibt an, kein TFP mehr zu machen, weil die Fotografen mit den fertigen Bilder so unzuverlässig seien. Erstens glaube ich das - mit Einschränkungen, weil auch oft die Modelle selbst schuld sind (ich erspare Euch die Details) - und zweitens kann ich auch die Konsequenz verstehen.
Als "listiger" Fotograf stellt man dann natürlich die Gegenfrage, ob man das Honorar zurück bekommen würde, nachdem man die Bilder geliefert hat. Natürlich lautet die Antwort "nein".
#293Report
2 days ago
@ Marcello Rubini
Freiheit, Verantwortung .. und Egoismus : Dieses Thema betrifft nicht das ob, sondern das wieviel - wobei man letztlich vom Handeln wieder zum Unterlassen käme. Will man generell tfp, so lehnt man das Payshooting komplett ab - aber hier geht es darum, beiderseits das Payshooting zu wollen.
Ein Payshooting im Bereich Fashion/Lifestyle/Portrait wird allzumeist möglich sein, im Bereich Bikini/Dessous/Teilakt vielleicht auch - aber da fängt die modelseitige Bereitschaft schon zu bröckeln an, bzw. steigt ab da der Wunsch nach einer höheren Gage, die im Stundensatz vom Klempnermeister zum Architekt und Unternehmesberater (diese 3 Berufe mal beispielhaft genannt) reicht.
Vielleicht kann man die Modelleistung doch am Besten mit Sport vergleichen - und da wären wir einerseits bei der Seniorenmannschaft in der Kreisliga und andererseits bei UEFA-Cup und Champions League, wenn man an die Supermodels denkt, die für unter 10.000 € (oder $) erst gar nicht aufstehen. Die obere Grenze der MK-Meßlatte liegt aber eher zwischen Weinkönigin und Pornostar, und monetär betrachtet wird es kaum einschätzbar sein, ob 20 oder 30 Jahre später die einstige Weinkönigin mehr Geld auf dem Konto hat, oder umgekehrt. Denn man vernahm ja schon von manchem Prominenten, letztlich im Dschungelbiwak gelandet zu sein. Wenn aber schon auf der Spitze der Karriereleiter, die ich mal nach spätestens 10 Jahren als erreicht ansehe, weder Kreisliga noch Weinkönigin erreicht wurden, sondern einfach nur Schulnote 6 vergeben werden kann - dann soll die Freiheit enden und die Verantwortung beginnen ?
In der kurzzeitigen anderen Diskussion ging es um das Alter, und ja - mit einer 16-Jährigen vor der Kamera hat die Verantwortung gewiß Vorrang. Aber ob mit 26 oder mit 36 - da liegt die Abwägung von Freiheit und Selbstverantwortung (!!) doch mindestens ebenso beim Paymodel, die schließlich die entsprechende Gage vereinnahmen will.
Es geht aber um die sozialen, moralischen und verantwortungsbewußten Grundlagen des Entscheidens innerhalb des Möglichen ..
Und an just dem Punkt, in dem Freiraum zeigt sich, wer egoistisch denkt oder wer verantwortungsbewußt überlegt, entscheidet und handelt.
Der Rückzug auf ''Marktwirtschaft'' .. ist dabei - wie ich finde - die primitivste Verhaltens-Plattitüde, mit der man eigene Verantwortung abgeben und seine soziale Ignoranz begründen kann.
Freiheit, Verantwortung .. und Egoismus : Dieses Thema betrifft nicht das ob, sondern das wieviel - wobei man letztlich vom Handeln wieder zum Unterlassen käme. Will man generell tfp, so lehnt man das Payshooting komplett ab - aber hier geht es darum, beiderseits das Payshooting zu wollen.
Ein Payshooting im Bereich Fashion/Lifestyle/Portrait wird allzumeist möglich sein, im Bereich Bikini/Dessous/Teilakt vielleicht auch - aber da fängt die modelseitige Bereitschaft schon zu bröckeln an, bzw. steigt ab da der Wunsch nach einer höheren Gage, die im Stundensatz vom Klempnermeister zum Architekt und Unternehmesberater (diese 3 Berufe mal beispielhaft genannt) reicht.
Vielleicht kann man die Modelleistung doch am Besten mit Sport vergleichen - und da wären wir einerseits bei der Seniorenmannschaft in der Kreisliga und andererseits bei UEFA-Cup und Champions League, wenn man an die Supermodels denkt, die für unter 10.000 € (oder $) erst gar nicht aufstehen. Die obere Grenze der MK-Meßlatte liegt aber eher zwischen Weinkönigin und Pornostar, und monetär betrachtet wird es kaum einschätzbar sein, ob 20 oder 30 Jahre später die einstige Weinkönigin mehr Geld auf dem Konto hat, oder umgekehrt. Denn man vernahm ja schon von manchem Prominenten, letztlich im Dschungelbiwak gelandet zu sein. Wenn aber schon auf der Spitze der Karriereleiter, die ich mal nach spätestens 10 Jahren als erreicht ansehe, weder Kreisliga noch Weinkönigin erreicht wurden, sondern einfach nur Schulnote 6 vergeben werden kann - dann soll die Freiheit enden und die Verantwortung beginnen ?
In der kurzzeitigen anderen Diskussion ging es um das Alter, und ja - mit einer 16-Jährigen vor der Kamera hat die Verantwortung gewiß Vorrang. Aber ob mit 26 oder mit 36 - da liegt die Abwägung von Freiheit und Selbstverantwortung (!!) doch mindestens ebenso beim Paymodel, die schließlich die entsprechende Gage vereinnahmen will.
#294Report
2 days ago
Meine PRAXIS schaut so aus, liebe Theoretiker:
Ich shoote nur PAY. MEINE Produktion, MEINE Ansagen. MEINE Fotos.
Dass ein Model neben der Anwesenheit und dem Posing vor der Kamera selbst weitere wichtige Leistungen erbringt, muss mir niemand erklären. Wer solche 'Erklärungen' hier nötig hat, sollte einpacken!
Dass ich z.B. einem ukrainischen PAY-Model keinen USB-Stick mit 837 RAW-Bildern schicke, versteht sich. Es bekommt aber den freundlichen Hinweis, dass es gerne alles, was ich hier in guter Qualität (Gold) uploade, auf den Desktop ziehen und für eigene Zwecke verwenden kann. Ich kann das ja eh nicht kontrollieren.
# 286: Du Armer! Musstest deine Kamera und die Objektive SELBST finanzieren!! Und die egomanischen Models wollen von Camera-Sharing nichts wissen und sind nicht bereit, da irgendwas (die Liste möchte ich sehen ;-)) gegenzurechnen? Schlimm.
Ich shoote nur PAY. MEINE Produktion, MEINE Ansagen. MEINE Fotos.
Dass ein Model neben der Anwesenheit und dem Posing vor der Kamera selbst weitere wichtige Leistungen erbringt, muss mir niemand erklären. Wer solche 'Erklärungen' hier nötig hat, sollte einpacken!
Dass ich z.B. einem ukrainischen PAY-Model keinen USB-Stick mit 837 RAW-Bildern schicke, versteht sich. Es bekommt aber den freundlichen Hinweis, dass es gerne alles, was ich hier in guter Qualität (Gold) uploade, auf den Desktop ziehen und für eigene Zwecke verwenden kann. Ich kann das ja eh nicht kontrollieren.
# 286: Du Armer! Musstest deine Kamera und die Objektive SELBST finanzieren!! Und die egomanischen Models wollen von Camera-Sharing nichts wissen und sind nicht bereit, da irgendwas (die Liste möchte ich sehen ;-)) gegenzurechnen? Schlimm.
#295Report
2 days ago
SEE Knipsbildner
Ist das denn kritikwürdig oder nicht? Ich habe tatsächlich kein Problem damit, im Gegenteil. Es geht ja nicht nur um die reine Anwesenheit und Arbeitszeit beim Shooting. Das Model erklärt sich bereit, dass es in einer Art und Weise abgebildet wird, die mindestens von Teilen der Gesellschaft immer noch stigmatisiert wird (mit allen Konsequenzen, z. B. einmal einen später noch aufkommenden Berufswunsch vielleicht wegen irgendwelcher Moralvorstellungen verbaut zu bekommen). Dazu kommt ein gewisses Risiko auch mal an schwarze Schafe unter den Fotografen zu geraten. Für mich sind allein das beides schon gute Gründe, warum ein Model, das sich auf diese Aufnahmebereiche einlässt, kein Geringverdiener sein sollte. Ich verbinde mit solchen Fotos auch Ästhetik, High Class und möglichst Ferne von allem schmuddeligen. In unserer Welt gehört dazu natürlich auch etwas Geld. Ich finde das ok so. Es gibt keinen Anspruch auf Akt zum Sozialtarif.
Ein Payshooting im Bereich Fashion/Lifestyle/Portrait wird allzumeist möglich sein, im Bereich Bikini/Dessous/Teilakt vielleicht auch - aber da fängt die modelseitige Bereitschaft schon zu bröckeln an, bzw. steigt ab da der Wunsch nach einer höheren Gage, die im Stundensatz vom Klempnermeister zum Architekt und Unternehmesberater (diese 3 Berufe mal beispielhaft genannt) reicht.
Ist das denn kritikwürdig oder nicht? Ich habe tatsächlich kein Problem damit, im Gegenteil. Es geht ja nicht nur um die reine Anwesenheit und Arbeitszeit beim Shooting. Das Model erklärt sich bereit, dass es in einer Art und Weise abgebildet wird, die mindestens von Teilen der Gesellschaft immer noch stigmatisiert wird (mit allen Konsequenzen, z. B. einmal einen später noch aufkommenden Berufswunsch vielleicht wegen irgendwelcher Moralvorstellungen verbaut zu bekommen). Dazu kommt ein gewisses Risiko auch mal an schwarze Schafe unter den Fotografen zu geraten. Für mich sind allein das beides schon gute Gründe, warum ein Model, das sich auf diese Aufnahmebereiche einlässt, kein Geringverdiener sein sollte. Ich verbinde mit solchen Fotos auch Ästhetik, High Class und möglichst Ferne von allem schmuddeligen. In unserer Welt gehört dazu natürlich auch etwas Geld. Ich finde das ok so. Es gibt keinen Anspruch auf Akt zum Sozialtarif.
#296Report
2 days ago
@ PetersPhotos
Da stimme ich doch tatsächlich zu !
@ Martin Walltree
So kann man es kurz und bündig sagen ! Das Posieren ist ja so wie Tanz und Sport, aber auch Musik und Theater eine körperliche Tätigkeit - im Gegensatz zu Malerei, Skulpturen und Literatur.
Das Bild oder Monument kann man betrachten und das Buch lesen, aber wenn der Torwart den Elfmeter hält, dann sind es sein Sprung in die richtige Ecke, seine Arme, die er zur Flugbahn streckt und seine Hände, die den Ball ergreifen. Es ist also die visuelle Wahrnehmung seines Handelns, das uns fasziniert und begeistert - im Stadion oder im Fernsehen mehr als nur im Radio oder in der Zeitung. Oder warum gehen Helene F. und Taylor S. auf Tournee - man könnte doch auch nur die CD kaufen, um den Gesang zu hören, anstatt das Fünffache, vielleicht sogar das Zehnfache für eine Eintrittskarte auszugeben ? Offenbar gibt es Tausende, die diese beiden Frauen in ihrer jeweiligen Erscheinung - mit ihrem Gesicht, ihrer Figur, ihrer Kleidung - sehen wollen !
Dann ist es doch auch dieselbe Entscheidung zu einem eigenen Shooting, anstatt nur die Bilder zu betrachten, die schon andere vom jeweiligen Model geschossen haben. Wobei der Zuschauer im Konzertsaal eigentlich nicht mal ein Remote-Shooting erhält, weil schon ein Blickkontakt äußerst unwahrscheinlich, geschweige denn daß ein eigener regieartiger Einfluß auf den Auftritt überhaupt denkbar wäre.
Ich shoote nur PAY. MEINE Produktion, MEINE Ansagen. MEINE Fotos.
Dass ein Model neben der Anwesenheit und dem Posing vor der Kamera selbst weitere wichtige Leistungen erbringt, muss mir niemand erklären.
Da stimme ich doch tatsächlich zu !
@ Martin Walltree
Es gibt keinen Anspruch auf Akt zum Sozialtarif.
So kann man es kurz und bündig sagen ! Das Posieren ist ja so wie Tanz und Sport, aber auch Musik und Theater eine körperliche Tätigkeit - im Gegensatz zu Malerei, Skulpturen und Literatur.
Das Bild oder Monument kann man betrachten und das Buch lesen, aber wenn der Torwart den Elfmeter hält, dann sind es sein Sprung in die richtige Ecke, seine Arme, die er zur Flugbahn streckt und seine Hände, die den Ball ergreifen. Es ist also die visuelle Wahrnehmung seines Handelns, das uns fasziniert und begeistert - im Stadion oder im Fernsehen mehr als nur im Radio oder in der Zeitung. Oder warum gehen Helene F. und Taylor S. auf Tournee - man könnte doch auch nur die CD kaufen, um den Gesang zu hören, anstatt das Fünffache, vielleicht sogar das Zehnfache für eine Eintrittskarte auszugeben ? Offenbar gibt es Tausende, die diese beiden Frauen in ihrer jeweiligen Erscheinung - mit ihrem Gesicht, ihrer Figur, ihrer Kleidung - sehen wollen !
Dann ist es doch auch dieselbe Entscheidung zu einem eigenen Shooting, anstatt nur die Bilder zu betrachten, die schon andere vom jeweiligen Model geschossen haben. Wobei der Zuschauer im Konzertsaal eigentlich nicht mal ein Remote-Shooting erhält, weil schon ein Blickkontakt äußerst unwahrscheinlich, geschweige denn daß ein eigener regieartiger Einfluß auf den Auftritt überhaupt denkbar wäre.
#297Report
2 days ago
Martin Walltree (@chilloutfotografie)
Wer hat das behauptet?
Inwiefern denn das?
Ah! Ich dachte mir schon, dass du weder TFP noch meine Einlassungen verstanden hast. Du solltest genauer lesen und versuchen, das Geschriebene auch zu verstehen: Das Gegenteil ist der Fall! Ich möchte bezahlt werden! Und ich möchte, dass alle Fotografen sich wieder darauf besinnen, dass auch sie eine geldwerte Arbeit machen. In der Konsequenz läuft es dann nämlich unter zwei fairen Menschen, die sich gegenseitig bezahlen, auf ein TFP-Shooting hinaus. Das ist die Idee hinter TFP. Es geht nicht um „nicht bezahlen/bezahlt werden müssen/wollen/was-auch-immer“. Im Gegenteil!
TFP IST NICHT UNBEZAHLT!
Warum darf es eigentlich nicht unprofessionell sein?
Wer hat das behauptet?
Eigentlich bedeutet das doch nur, dass Du kein Profi bist.
Inwiefern denn das?
Und das entspricht ja genau deinen Shootingvorgaben: Du möchtest nicht bezahlt werden.
Ah! Ich dachte mir schon, dass du weder TFP noch meine Einlassungen verstanden hast. Du solltest genauer lesen und versuchen, das Geschriebene auch zu verstehen: Das Gegenteil ist der Fall! Ich möchte bezahlt werden! Und ich möchte, dass alle Fotografen sich wieder darauf besinnen, dass auch sie eine geldwerte Arbeit machen. In der Konsequenz läuft es dann nämlich unter zwei fairen Menschen, die sich gegenseitig bezahlen, auf ein TFP-Shooting hinaus. Das ist die Idee hinter TFP. Es geht nicht um „nicht bezahlen/bezahlt werden müssen/wollen/was-auch-immer“. Im Gegenteil!
TFP IST NICHT UNBEZAHLT!
#298Report
2 days ago
Zu #291: Danke Marcello Rubini. Treffender hätte man es kaum sagen können.
#299Report
2 days ago
bareBEAUTY
Sorry, ich habe wirklich versucht mich auf deine Denkweise so weit wie möglich einzulassen. Natürlich kommt dann nur wieder so eine herablassende Primadonnen-Replik, was auch sonst. :-D Aber wehe ein Model kommt dir vermeintlich von oben herab, dann wälzt du dich über den Boden und schlägst wütend mit deinen kleinen Fäustchen darauf ein. Putzig!
Aber ich gebe dir einfach mal Recht. Natürlich verstehe ich deine Einlassungen nicht. Aber nicht, weil ich genauer lesen oder versuchen müsste zu verstehen. Es ergibt einfach überhaupt gar keinen Sinn, seine TfP-Ansprüche an bezahlte Profis zu stellen. Genauso gut könnte man einen Berufsfeuerwehrmann dafür kritisieren, nicht bei einer Freiwilligen Feuerwehr zu sein. Das ist aber einfach nur absurd und es ist nichts verkehrt daran, wenn man das nicht versteht.
Sorry, ich habe wirklich versucht mich auf deine Denkweise so weit wie möglich einzulassen. Natürlich kommt dann nur wieder so eine herablassende Primadonnen-Replik, was auch sonst. :-D Aber wehe ein Model kommt dir vermeintlich von oben herab, dann wälzt du dich über den Boden und schlägst wütend mit deinen kleinen Fäustchen darauf ein. Putzig!
Aber ich gebe dir einfach mal Recht. Natürlich verstehe ich deine Einlassungen nicht. Aber nicht, weil ich genauer lesen oder versuchen müsste zu verstehen. Es ergibt einfach überhaupt gar keinen Sinn, seine TfP-Ansprüche an bezahlte Profis zu stellen. Genauso gut könnte man einen Berufsfeuerwehrmann dafür kritisieren, nicht bei einer Freiwilligen Feuerwehr zu sein. Das ist aber einfach nur absurd und es ist nichts verkehrt daran, wenn man das nicht versteht.
#300Report
Topic has been closed










