JPEG oder RAW 255

#1
3 months ago
Ich fotografiere in RAW, damit ich vor allem Belichtung, Weiß- und Schwarzpunkt, Weißabgleich und Kontraste ändern kann.
#3
3 months ago
Ich fotografiere im Raw-Format und das bearbeite ich dann weiter. Ein gutes Jpeg führt bei der Bearbeitung in fast allen Fällen zu den gleichen Resultaten. Mit Raw arbeite ich, damit ich vor der Aufnahme an meiner Kamera nicht so viel einstellen muss.
3 months ago
@NeoSam: ja, ich fotografiere so schlecht ;)

Aber ich benutze auch gerne ein Skalpell für meine Home-Operationen.
#6
#7
3 months ago
Falls auch Fotografenmeinungen erlaubt sind:
Raw natürlich, ich beschränke den Hauptteil der Bearbeitung auf Lightroom. Speicherplatz kostet genau so wie Rechenleistung heutzutage weniger denn je, warum also Abstriche machen?
Für die MK sind JPEG ausreichend, klar. Die MK ist aber nicht das Zentrum des Universums Fotografie.
Also zumindest ich habe mein Equipment nicht für die MK angeschafft, und ich hab auch nicht das Fotografieren für die MK angefangen...
3 months ago
@ NEO
Ein RAW hat viel feinere Farbabstufungen. Was auf dem JPG schon längst alles schwarz ist, ist im RAW noch eine Abstufung von vielen dunklen Grautönen. Wenn du jetzt zb. die Schatten aufhellst hast du da plötzlich Details bzw. Bildinformationen während beim JPG nur der ganze einheitlich schwarze "Fleck" heller grau wird. Das Gleiche wenn du die Farben bearbeitest. Änderst du im JPG ein Farbton deutlich bekommst du Ränder an den Farbübergängen, im RAW kannst du die farben fast beliebig anpassen.

EDIT: Ok wenn ich mir deine Bilder anschaue geh ich davon aus dass du das weißt...dann verstehe ich aber nicht warum du fragst Oo
3 months ago
@NeoSam - da irrst Du gewaltig. Bei Raw muss man eigentlich nur Blende und Verschlußzeit einstellen. Bei Jpeg mindestens auch ISO, Weißabgleich, Kontrast, Farbraum, Farbprofil, etc.
3 months ago
@ Matthias Naja Iso musst du bei RAW genauso einstellen, auch wenn es natürlich mehr Belichtungsfehler verzeiht.
@ NEO selbst wenn du perfekt fotografierst willst du die Farben vielleicht an die Atmosphäre des Momentes anpassen weil ein "korrekt" belichtetes Bild quasi nie die Atmosphäre einfängt
3 months ago
@Stoic - nein, ISO muss man nicht vorher einstellen. Das geht wie beim Weißabgleich auch hinterher.
3 months ago
Ich nutze RAW. Ich habe es nie explizit getestet, glaube aber folgenden Sätzen, die weit verbreitet sind:
Raw hat einen höheren Dynamikumfang. D.h. ich kann noch Zeichnung aus Bereichen in Raw rausholen, die in JPG durch Überbelichtung verloren sind.
Mit Raw kann ich eine bessere Rauschreduzierung machen, da ich sie sehr individuell anpassen kann. In JPG bin ich auf das angewiesen, was die Kamera an Rauschreduzierung macht. Da ich häufiger auch mal ISO-Werte über 2000 nutze, ist das wichtig für mich.

Weissabgleich kann ich ja bei JPG auch nachträglich korrigieren. Inwieweit da ein Qualitätsverlust eintritt ist mir noch nicht aufgefallen.
Mit den sonstigen Farbmanipulationen in LR sehe ich auch bei Raw deutliche Qualitätsverluste und hässliche Ränder.

Als Gegenposition finde ich den folgenden Artikel von Ken Marcus sehr spannend:
https://www.modelmayhem.com/education/photography/3611-ken-marcus-opinion
Warum soll ich die Bildbearbeitung einem völlig unbekannten Menschen/Programmierer, der die Parameter für die JPG´s festlegt, überlassen ?? Das mache ich dann (mit den RAW-Daten) schon gerne selbst ....
#15
3 months ago
@ Matthias

Das ist so schlicht falsch. Der Iso wert beschreibt die Sensorempfindlichkeit während der Aufnahme und du kannst dasmicht im nachhinein anpassen. Wenn ich in einem dunklen Raum fotografiere muss ich einen hohen Isowert zusätzlich zur offenen Blende und Belichtungszeit wählen, im nachinein kann ich kein Licht mehr auf den Sensor zaubern wenn die empfindlichkeit zu niedrig war. In Studiobelichtungssituationen bei Standartausleuchtung spielt das natürlich keine Rolle
3 months ago
@J.Reber - Der Artikel von Ken Marcus ist keine Gegenposition. Bei ihm geht es darum, wie er seine Vorstellung vom fertigen Bild zum Kunden transportiert, denn genau das geht mit Raw nicht. Der Kunde entwickelt in diesem Fall die Raw-Datei und bestimmt damit das Endergebnis. Wenn der Fotograf das Endergebnis bestimmen möchte, muss er eine Jpeg-Datei (oder etwas vergleichbares) zum Kunden schicken.
3 months ago
@NeoSam:
"... also warum RAW?"

Warum nicht?
#19
3 months ago
@ J Reber
Prinzipiell hast du recht nur dein gegenposition Artikel ist Mist.
Der Photograph fotografiert immer die gleichen flach belichteten Bilder in den selben Belichtungssituationen (von der miesen Gesamtqualität der Bilder mal zu schweigen). Der Artikel klingt als wüsste er nicht wie RAW oder Bildbearbeitung funktioniert.

Ich möchte hinzufügen: Endlich mal wieder ne Disskusion die was mit Fotografieren zu tun hat und nicht das übleiche gejammer! cool ; )

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