'Out of Cam' – die überflüssigste Bildbeschreibung von allen? 143
1 week ago
@ PetersPhotos
#101 leider doppelt und zu spät bemerkt, weil ich das Tablet wieder weglegte - deshalb jetzt korrigiert zu #100 :
Von KI über Stempeln zu Dodge ... es ist eben Interesse an und Umgang mit der Bearbeitungssoftware, und ja - mit viel Übung käme ich von 20 auf 10 und dann von 10 auf 5 Minuten. Das wäre dann auch für mich vertretbar, wenn ein geübter Bildbearbeiter nur 2 min benötigt und ich eben 5 min ..
Aber wer vor 44 Jahren seinen Film zu Porst brachte und dann mit dem 9 x 13 Königsbild zufrieden war, wird eben auch heute nur 2 oder 3 Clicks machen. Wer kein "Lasso" oder ähnliche Auswahlwerkzeuge hat, kann solche Bearbeitungen gar nicht durchführen - eben mangels geeigneter Software, so wie einst mangels Vergrößerer manche Papierbilder bloße Kontaktabzüge in 4 x 6,5 waren und so winzig dann vor 99 Jahren ins Album geklebt wurden.
#101 leider doppelt und zu spät bemerkt, weil ich das Tablet wieder weglegte - deshalb jetzt korrigiert zu #100 :
Von KI über Stempeln zu Dodge ... es ist eben Interesse an und Umgang mit der Bearbeitungssoftware, und ja - mit viel Übung käme ich von 20 auf 10 und dann von 10 auf 5 Minuten. Das wäre dann auch für mich vertretbar, wenn ein geübter Bildbearbeiter nur 2 min benötigt und ich eben 5 min ..
Aber wer vor 44 Jahren seinen Film zu Porst brachte und dann mit dem 9 x 13 Königsbild zufrieden war, wird eben auch heute nur 2 oder 3 Clicks machen. Wer kein "Lasso" oder ähnliche Auswahlwerkzeuge hat, kann solche Bearbeitungen gar nicht durchführen - eben mangels geeigneter Software, so wie einst mangels Vergrößerer manche Papierbilder bloße Kontaktabzüge in 4 x 6,5 waren und so winzig dann vor 99 Jahren ins Album geklebt wurden.
#102Report
1 week ago
Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge
Pixelworx, ich bin schon amüsiert, wenn ich deinen Namen lese, (was hat er diesmal auf dem Herzen?;) .... Erfahrungen... hat dich ein Model KONKRET nach ''Out of Cams'' gefragt?? Darum geht es. Nicht, dass sie (fast) unbearbeitete Bilder haben wollen. Ja das wollen sie, manchmal / meistens. Es geht um den Begriff OOC. Ist dieser Begriff entbehrlich? Ja! Keine Ahnung von OOC, wollen aber trotzdem unbearbeitete Fotos haben! Also ja, ist entbehrlich.
Sehr gut erkannt! Sonst würde es ja what-you-do-before-out-of-Cam heißen. Heißt aber nur out-of-cam.
Genau... und das alles kriegst du out of,... durch puren Willen und allein durch die Kraft deiner Gedanken!
Dann mal zurück mit dir in die Küche, auch die Schnitzel kommen nicht allein out of Bratpfanne. ''Die anschließende Dekoration mit Schirmchen, Orangenschalen und dergleichen ist die Bearbeitung'' Ungewöhnlich, aber klar geht auch! Kunstfreiheit!
Eigentlich wollte ich nur noch amüsiert mitlesen. Aber die zitierte Aussage veranlasst mich, Erfahrungen aus dem wahren Leben zu nennen: Gerade im TFP-Lager habe ich es oft... bla bla
Pixelworx, ich bin schon amüsiert, wenn ich deinen Namen lese, (was hat er diesmal auf dem Herzen?;) .... Erfahrungen... hat dich ein Model KONKRET nach ''Out of Cams'' gefragt?? Darum geht es. Nicht, dass sie (fast) unbearbeitete Bilder haben wollen. Ja das wollen sie, manchmal / meistens. Es geht um den Begriff OOC. Ist dieser Begriff entbehrlich? Ja! Keine Ahnung von OOC, wollen aber trotzdem unbearbeitete Fotos haben! Also ja, ist entbehrlich.
Alles, was vorher geschieht, ist nicht out-of-Cam.
Sehr gut erkannt! Sonst würde es ja what-you-do-before-out-of-Cam heißen. Heißt aber nur out-of-cam.
Es ist wie beim Zementmischen, beim Backen, beim Mixen eines Cocktails: Alles, was den Behälter, den Eimer, die Schüssel, das Glas verlässt, wurde vorher zubereitet. Der aufwändig gemixte und geschüttelte Cocktail kommt out of glass. Die anschließende Dekoration mit Schirmchen, Orangenschalen und dergleichen ist die Bearbeitung....
Genau... und das alles kriegst du out of,... durch puren Willen und allein durch die Kraft deiner Gedanken!
Dann mal zurück mit dir in die Küche, auch die Schnitzel kommen nicht allein out of Bratpfanne. ''Die anschließende Dekoration mit Schirmchen, Orangenschalen und dergleichen ist die Bearbeitung'' Ungewöhnlich, aber klar geht auch! Kunstfreiheit!
#103Report
1 week ago
Ich sag ja immer, wenn sich jemand eine Profi Kamera kauft und dann nur OoC macht dann ist das ein Blender, denn dafür reicht heute eine preiswerte Urlaubskamera oder das Handy. Profikameras haben in den meisten Bereichen nur dann Vorteile wenn man in die Nachbearbeitung gehen will. Ein ex MK Model auf Instagram hat es einmal auf den Punkt gebracht, ich dachte Fotografie ist unglaublich kompliziert wenn ich gesehen habe das die Fotografen mit einem Koffer voller Objektive zum Shooting kamen. Jetzt ist sie selbst Fotografin, hat ein Standard Objektiv auf ihrer Kamera macht Fantasy und verdient mit ihrer Arbeit Geld.
#104Report
1 week ago
@ Lichtermeer
Also sinnlos sind Spezialobjektive nicht - ich mache jetzt Makros und Repros (und ja, da wäre u.U. eine ganze Menge Bildbearbeitung angebracht), wobei Zwischenringe und Makroobjektive doch sehr wichtig sind. Aufnahmedistanz 8 cm ist was anderes als 0.8 m oder 8 ft .. oder man greift zum Tele, ggfs. mit Zwischenring. Aber gut, für "Fantasy" wird man das kaum brauchen.
Also sinnlos sind Spezialobjektive nicht - ich mache jetzt Makros und Repros (und ja, da wäre u.U. eine ganze Menge Bildbearbeitung angebracht), wobei Zwischenringe und Makroobjektive doch sehr wichtig sind. Aufnahmedistanz 8 cm ist was anderes als 0.8 m oder 8 ft .. oder man greift zum Tele, ggfs. mit Zwischenring. Aber gut, für "Fantasy" wird man das kaum brauchen.
#105Report
1 week ago
Ich habe auch viele Objektive - aber für die Modellfotografie genügt mir eines (und es ist auch bei jedem Shooting das gleiche). Was das jetzt mit OOC zu tun haben soll, erschließt sich mir gerade nicht.
#106Report
Marcus Sawyer #103 bleibe gerne amüsiert;
hat dich ein Model KONKRET nach ''Out of Cams'' gefragt??Nein. Nicht nur ein Model, es waren schon mehrere. Ja, konkret.
#107Report
1 week ago
@ eckisfotos
Das bezog sich auf Lichtermeer #104 - bei "Fantasy" nur das Standardobjektiv (ob 1.4/50 oder 5.6/18-55 ?) zu nutzen und dann eben viel EBV, wäre wohl plausibel. Fantasy per ooc - da würde ich einhaken, denn die fertigen Resultate scheinen mir da doch sehr bearbeitet zu sein.
Das bezog sich auf Lichtermeer #104 - bei "Fantasy" nur das Standardobjektiv (ob 1.4/50 oder 5.6/18-55 ?) zu nutzen und dann eben viel EBV, wäre wohl plausibel. Fantasy per ooc - da würde ich einhaken, denn die fertigen Resultate scheinen mir da doch sehr bearbeitet zu sein.
#108Report
1 week ago
Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge
,,Nein. Nicht nur ein Model, es waren schon mehrere. Ja, konkret.''
jetzt haben mehrere Models plötzlich konkret nach OOC gefragt !? Ah-ha! Wenns so wäre, warum hast Du das denn in #97 nicht erwähnt? Ach ja, du bist davon ausgegangen!
Genau so wird es auch bei diesem Thema gewesen sein! :)) Ich sag nur ''6 Monate'' :))
,,Nein. Nicht nur ein Model, es waren schon mehrere. Ja, konkret.''
jetzt haben mehrere Models plötzlich konkret nach OOC gefragt !? Ah-ha! Wenns so wäre, warum hast Du das denn in #97 nicht erwähnt? Ach ja, du bist davon ausgegangen!
Genau so wird es auch bei diesem Thema gewesen sein! :)) Ich sag nur ''6 Monate'' :))
#109Report
1 week ago
Komisch, mir gegenüber erwähnen die Models immer das sie von fast allen Fotografen OoC bekommen und kaum jemand nennenswert bearbeitete Bilder liefert.
#110Report
1 week ago
Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen nicht bearbeiteten Bildern und OOC's. ''Out of Cam'' ist die bewusste Entscheidung des Fotografen ein Bild nicht mehr manuell (mit einem Bearbeitungsprogramm) bearbeiten zu wollen.
Dagegen, wenn das TfP-Model unbearbeitetes Bildmaterial wünscht, kommt es auf die Absicht des Fotografen der NICHT-Bearbeitung (auch nur eines einziges Fotos) gar nicht mehr drauf an.
Das kann man schnell verwechseln. Daher sind die Aussagen des Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge in #107 auch widersprüchlich. Wenn mehrere Modelle unbearbeitetes Bildmaterial wünschen, warum sollten dann mehrere Modelle auch noch ,,konkret'' (wie es Pixelworx schreibt) und explizit nach OOC's fragen? Das ist doch doppelt gemoppelt!? Also,...
das macht keinen Sinn, außer, es hat sich bei Pixelworx so abgespielt...
Model: ,,Pixelworx, ich möchte keine Beas haben, nur ''Out of Cam'' !
Pixelworx: ,,Out of... was? Ich kenn' nur ,,Out of Africa'' !
Model: ,,Nein, das mein ich nicht, aber Kein Problem Onkelchen, ''Out of Cam'',
damit meint man unbearbeitete Bilder!''
Pixelworx: ,,Oh Danke, für die Info. Dafür schenke ich dir meine Canon 7D!''
So könnte es sich natürlich abgespielt haben, dass sein, Sorry mehrere Models nach unbearbeiteten Bildern und zugleich, praktisch in einem Atemzug auch noch konkret
nach ''Out of Cam'' gefragt haben.
Dagegen, wenn das TfP-Model unbearbeitetes Bildmaterial wünscht, kommt es auf die Absicht des Fotografen der NICHT-Bearbeitung (auch nur eines einziges Fotos) gar nicht mehr drauf an.
Das kann man schnell verwechseln. Daher sind die Aussagen des Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge in #107 auch widersprüchlich. Wenn mehrere Modelle unbearbeitetes Bildmaterial wünschen, warum sollten dann mehrere Modelle auch noch ,,konkret'' (wie es Pixelworx schreibt) und explizit nach OOC's fragen? Das ist doch doppelt gemoppelt!? Also,...
das macht keinen Sinn, außer, es hat sich bei Pixelworx so abgespielt...
Model: ,,Pixelworx, ich möchte keine Beas haben, nur ''Out of Cam'' !
Pixelworx: ,,Out of... was? Ich kenn' nur ,,Out of Africa'' !
Model: ,,Nein, das mein ich nicht, aber Kein Problem Onkelchen, ''Out of Cam'',
damit meint man unbearbeitete Bilder!''
Pixelworx: ,,Oh Danke, für die Info. Dafür schenke ich dir meine Canon 7D!''
So könnte es sich natürlich abgespielt haben, dass sein, Sorry mehrere Models nach unbearbeiteten Bildern und zugleich, praktisch in einem Atemzug auch noch konkret
nach ''Out of Cam'' gefragt haben.
#111Report
1 week ago
@Marcello Rubini:
Ich finde, was wirlich ''out of cam'' ist und was Nachbearbeitung dazu unterscheidet, ist keine wirklich interessante Diskussion und führt gegebenenfalls tatsächlich zu Haarspalterei.
Da stimme ich uneingeschränkt zu, und möchte ergänzen: wer denn unbedingt mit dem Begriff "out of cam" operieren will, der möge bitteschön dann auch eine Definition mitliefern, wie er es verstanden wissen möchte.
#112Report
1 week ago
@eckisfotos:
(...) der Einsatz eines falsch eingestellten Monitors hat auch sonst keinen Einfluss auf ein Foto. (...)
Das hast Du im Prinzip völlig recht - aber es hat Einfluss darauf, wie der Betrachter vor Monitor das Bild sieht.
Und wenn das Foto perfekt ausdifferenzierte Tonwerte hat, der Betrachter sieht aber auf seinem schlechten oder schlecht eingestellten Monitor nur zwei Grauwerte, wo in Wirklichkeit 20 sind... dann wird er sagen: "Was für ein zugesumpftes Foto!"
Und das ist ein Phänomen, das relativ häufig auftritt. Auch bei Usern von WWW-Fotografie-Communities. Und anderswo sowieso.
Ich habe mal im entfernteren Bekanntenkreis eine Hochzeit fotografiert. Alles ordentlich gemacht, wie es sich gehört. Braut in Weiß und Bräutigam in Schwarz ist ja immer so eine Sache... (Und Braut in Weiß bei Sonnenschein auf grünem Rasen sowieso...)
Das Brautpaar war... zunächst sehr enttäuscht. Man könne ja kaum was erkennen, auf den Fotos. Ich bin dann hin, und es stimmte: auf deren PC-Monitor konnte man noch weniger erkennen als auf deren Fernseher; beide waren in einer Weise in Kontrast, Helligkeit und Farbe verstellt, wie ich es wirklich nicht für möglich gehalten hätte.
Ich hab das dann erstmal adhoc nach Pi mal Nase zurückgerückt, und siehe da... Ein paar Tage später bekam ich eine E-Mail, man bedankte sich noch mal für die Einstellung des Fernsehers. Man würde ja plötzlich viel mehr erkennen, bei den "dunklen Szenen" im TATORT... *LOL*
(Ein einfacher Graukeil als JPEG, über USB-Stick auf dem Fernseher gezeigt, und man weiß schon mal, wohin die Reise gehen muss... 10 Graustufen sollte man schon klar auseinanderhalten können. Dann stimmen schon mal Helligkeit und Kontrast. Und die Farben... wenn man meint, alles sehe aus wie eine japanische Girlie-Band auf LSD, dann ist's jedenfalls zu "bunt".)
#113Report
1 week ago
Ein eingefrohrenes Modell wartet in erstarrter Pose, bis nach einer halben Stunde auch die letzte von 100 Abgleicheinstellungen ein einziges Bild entsteht, das man nicht mehr bearbeiten will. ;)
#114Report
1 week ago
@ gezett
Das eingefrorene Model in erstarrter Pose - das erlebte ich vor 20 Jahren mal bei einem Portrait-Tutorial, veranstaltet von der fc auf der photokina. Indoor mache zu Beginn des Shootings den Weißabgleich, der bei roten, gelben grauen und schwarzen Klamotten meist so paßt. Schwieriger wird es mit Grün, Blau und Türkis, aber dann wird auch dieses Set durchgeschossen. 5 bis 10 Sets mit je 20 bis 50 Aufnahmen ..
Die Kritik am ooc betraf gerade nicht Korrekturen von Helligkeit, Kontrast oder Farbtemperatur, sondern unterlassenes Stempeln, Maskieren und Dodging.
Das eingefrorene Model in erstarrter Pose - das erlebte ich vor 20 Jahren mal bei einem Portrait-Tutorial, veranstaltet von der fc auf der photokina. Indoor mache zu Beginn des Shootings den Weißabgleich, der bei roten, gelben grauen und schwarzen Klamotten meist so paßt. Schwieriger wird es mit Grün, Blau und Türkis, aber dann wird auch dieses Set durchgeschossen. 5 bis 10 Sets mit je 20 bis 50 Aufnahmen ..
Die Kritik am ooc betraf gerade nicht Korrekturen von Helligkeit, Kontrast oder Farbtemperatur, sondern unterlassenes Stempeln, Maskieren und Dodging.
#115Report
1 week ago
Tom Rohwer
Ich danke Dir vollumfänglich für Deinen letzten Beitrag, der unterstreicht, was ich zu dem Thema schrieb. Es ist nur irritierend, dass Du - wie fast immer - Phrasen verwendest, die Zweifel aufkommen lassen: Du gibst mir NUR "im Prinzip" völlig recht und dann folgt auch noch ein "aber".
Also wir sind uns auf jeden Fall einig, dass ooc bedeutet, dass der Fotograf nicht mittels Photoshop an den Tonwerten herumspielt und es somit völlig egal ist, ob der Monitor gut (eingestellt) ist. Ich stimme Dir auch zu, dass das Aussehen eines Bildes negativ beeinflusst wird, wenn es an einem falsch eingestellten Endgerät betrachtet wird. Auch hierauf hat weder der Fotograf noch seine Kamera oder sein Monitor irgendeinen Einfluss - außer er besucht wie in Deinem Fall den Betrachter des Bildes und sorgt für korrekte Einstellungen dort.
Und auch wenn es manche überfordern wird: Auch bei bearbeiteten Fotos ist es nicht signifikant anders. Eine automatische Tonwertkorrektur durch Photoshop ist sogar völlig unabhängig von Monitoreinstellungen. Auch das Wegstempeln von Pickeln ist völlig unkritisch. Erst wenn der Bildbearbeiter einen Monitor benutzt, der alles viel zu hell zeigt und der Bildbearbeiter dann alles auf dunkel dreht, dann erst sehen andere Betrachter schwarz.
Ich danke Dir vollumfänglich für Deinen letzten Beitrag, der unterstreicht, was ich zu dem Thema schrieb. Es ist nur irritierend, dass Du - wie fast immer - Phrasen verwendest, die Zweifel aufkommen lassen: Du gibst mir NUR "im Prinzip" völlig recht und dann folgt auch noch ein "aber".
Also wir sind uns auf jeden Fall einig, dass ooc bedeutet, dass der Fotograf nicht mittels Photoshop an den Tonwerten herumspielt und es somit völlig egal ist, ob der Monitor gut (eingestellt) ist. Ich stimme Dir auch zu, dass das Aussehen eines Bildes negativ beeinflusst wird, wenn es an einem falsch eingestellten Endgerät betrachtet wird. Auch hierauf hat weder der Fotograf noch seine Kamera oder sein Monitor irgendeinen Einfluss - außer er besucht wie in Deinem Fall den Betrachter des Bildes und sorgt für korrekte Einstellungen dort.
Und auch wenn es manche überfordern wird: Auch bei bearbeiteten Fotos ist es nicht signifikant anders. Eine automatische Tonwertkorrektur durch Photoshop ist sogar völlig unabhängig von Monitoreinstellungen. Auch das Wegstempeln von Pickeln ist völlig unkritisch. Erst wenn der Bildbearbeiter einen Monitor benutzt, der alles viel zu hell zeigt und der Bildbearbeiter dann alles auf dunkel dreht, dann erst sehen andere Betrachter schwarz.
#116Report
1 week ago
"Wenn mehrere Modelle unbearbeitetes Bildmaterial wünschen, warum sollten dann mehrere Modelle auch noch ,,konkret'' (wie es Pixelworx schreibt) und explizit nach OOC's fragen?"
Einzige Erklärung die ich für so etwas habe, die Models bearbeiten ihre Fotos lieber selbst oder brauchen Polas. Ich habe das zwar auch schon ein zweimal erlebt das die Models die Rohbilder haben wollten, das waren dann allerdings selbst Bildbearbeiter die ihre SC in einem bestimmten Stil gehalten haben. Die haben mir das dann auch so kommuniziert.
Einzige Erklärung die ich für so etwas habe, die Models bearbeiten ihre Fotos lieber selbst oder brauchen Polas. Ich habe das zwar auch schon ein zweimal erlebt das die Models die Rohbilder haben wollten, das waren dann allerdings selbst Bildbearbeiter die ihre SC in einem bestimmten Stil gehalten haben. Die haben mir das dann auch so kommuniziert.
#117Report
1 week ago
@ eckisfotos
Das Definieren von ooc ist wie vieles andere schwierig, zumal es ggfs. nicht nachvollziehbar wäre : Wenn bei Standardeinstellung der Kamera z.B. der Rotton zu grell wäre, dann kann ich dies entweder schon in der Kamera ändern oder erst in der Nachbearbeitung. So oder so ist es ein Vorgang für die gesamte Bildfläche.
Kein ooc ist m.E. die gezielte Nachbearbeitung von Teilbereichen, wie Peter es beschrieb. Wenn ich das linke Auge anpasse, aber das rechte unbearbeitet bleibt, dann ist das ersichtlich kein ooc. Schwierig wird es nun einerseits durch die insta-Filter und andererseits durch die KI - beide stehlen dem Bildbearbeiter die Butter vom Brot, wobei der insta-Filter originär und quasi ooc wirkt, denn wenn z.B. eine Verschlankung schon bei Auslösung erfolgt, dann wird "ooc" zum imaginären Zwischenschritt, indem manche Pixel schon auf ihrem Weg zwischen Sensor und Speicherkarte neu konturierend verändert werden. Größere Oberweite und engere Taille in Millisekunden ...
Das Definieren von ooc ist wie vieles andere schwierig, zumal es ggfs. nicht nachvollziehbar wäre : Wenn bei Standardeinstellung der Kamera z.B. der Rotton zu grell wäre, dann kann ich dies entweder schon in der Kamera ändern oder erst in der Nachbearbeitung. So oder so ist es ein Vorgang für die gesamte Bildfläche.
Kein ooc ist m.E. die gezielte Nachbearbeitung von Teilbereichen, wie Peter es beschrieb. Wenn ich das linke Auge anpasse, aber das rechte unbearbeitet bleibt, dann ist das ersichtlich kein ooc. Schwierig wird es nun einerseits durch die insta-Filter und andererseits durch die KI - beide stehlen dem Bildbearbeiter die Butter vom Brot, wobei der insta-Filter originär und quasi ooc wirkt, denn wenn z.B. eine Verschlankung schon bei Auslösung erfolgt, dann wird "ooc" zum imaginären Zwischenschritt, indem manche Pixel schon auf ihrem Weg zwischen Sensor und Speicherkarte neu konturierend verändert werden. Größere Oberweite und engere Taille in Millisekunden ...
#118Report
1 week ago
SEE - heute an Land, morgen auf See !
Nein, "out of Cam" ist ein Bild, was so wie es aus einer Kamera kommt, weitergegeben wird. Das mag bei RAW schwierig oder sinnlos erscheinen, ist bei jpg aber sehr klar. Und wenn es eine Kamera ist, die standardmäßig und selbstständig automatische Korrekturen vornimmt, dann ist das eben so.
In der Praxis entscheidend ist ja die Frage, ob der Fotograf es ohne Probleme reproduzieren könnte - also wenn ein Modell ein Foto möchte, das bis auf das Modell exakt einem Foto entspricht, was er schon einmal gemacht hat.
Nein, "out of Cam" ist ein Bild, was so wie es aus einer Kamera kommt, weitergegeben wird. Das mag bei RAW schwierig oder sinnlos erscheinen, ist bei jpg aber sehr klar. Und wenn es eine Kamera ist, die standardmäßig und selbstständig automatische Korrekturen vornimmt, dann ist das eben so.
In der Praxis entscheidend ist ja die Frage, ob der Fotograf es ohne Probleme reproduzieren könnte - also wenn ein Modell ein Foto möchte, das bis auf das Modell exakt einem Foto entspricht, was er schon einmal gemacht hat.
#119Report
1 week ago
Lichtermeer
Ich habe auch noch eine Antwort auf die Frage, warum Fotomodelle "Rohdaten" haben wollen: Der Fotograf aus ihrem letzten Shooting hat das als seine Besonderheit angepriesen.
Ich habe auch noch eine Antwort auf die Frage, warum Fotomodelle "Rohdaten" haben wollen: Der Fotograf aus ihrem letzten Shooting hat das als seine Besonderheit angepriesen.
#120Report
Topic has been closed









zu (1)-#88
Daß ich Helmut Newton "verstanden" hätte, habe ich nie behauptet; aber wenn Du es umgekehrt wissen willst : Deinen Vornamenskollegen Lindbergh verstehe ich nicht. Mit Helmut Newton unisono fühle ich mich aber, was hübsche Frauenbeine chic verpackt betrifft - das sah ich wieder ganz deutlich in der Polaroids-Ausstellung. Mit Vivian Maier habe ich mich nicht näher befaßt, aber Du wolltest ja auch nur wissen, wer überhaupt ihren Namen kennt und wenigstens etwas von ihrem Werk bzw. Nachlaß kennt !?
zu (2)-#92
An den Augen, an der Iris mache ich nachträglich nichts, denn das würde bei mir jedenfalls binnen 2 Minuten nur schlechter. Weißes Glitzern oder Verdunkeln der Pupille - mit Ringlicht oder nachträglich am PC - wer darauf Wert legt, soll dies tun. Ist ein Auge also schattiger als das andere, so bräuchte ich für diesen Ausgleich nicht 2, sondern 10 oder 20 Minuten. Die Farbe vom richtig belichteten linken Auge holen und dann aufs zu dunkle rechte Auge übertragen - ein grelles Auge zwischen dunklerem Lidschatten und dunklerer Wange ? Dazu noch ein weiteres Gefummel, um "Halos" zu verhindern ... und was früher Aufhellen durch Abwedeln hieß, erhielt den Namen einer berühmten amerikanischen Automarke, weil das Verb "dodging" lautet.