'Out of Cam' – die überflüssigste Bildbeschreibung von allen? 143
1 week ago
...Das out of Cam sollte eigentlich ein Hinweis für das zukünftige Model sein, dass der Fotograf auch ohne allzu aufwendige Bearbeitung brauchbare Ergebnisse erzielt..
Stimmt, ,,sollte''... aber allein bei ,,brauchbare Ergebnisse'' hat da jeder Fotograf so seine eigenen Vorstellungen.
Und von zig anderen Threads ist die h.M., dass das Pay-Model eher an der Kohle des Fotografen interessiert sei, und weniger wieviele ''Out of Cams'' der Fotograf rausgekloppt hat (Geld vor Quali). Fraglich ist auch, ob ein TfP-Model allein auf einen OOC Hinweis einen Deal macht, geschweige denn, was Out of Cam überhaupt bedeutet. In der Praxis ist es den Modellen eher egal, ob der Fotograf sein Bild mit Out of Cam betitelt.
Vielleicht brauchen ,,wir'' den englischen Ausdruck auch gar nicht. Zu sagen, dass es einfach ein ,,unbearbeitetes Bild'' ist, reicht doch im deutschsprachigen Raum vollkommen aus. Da weiß jeder auf Anhieb was gemeint ist.
#82Report
1 week ago
w.j.chadt
Da stellt sich mir die Frage, welchen der Beiträge von Lichtermeer Du so meinst.
Mir scheint so, als hättest Du die Beiträge der ersten Seite nicht mehr parat, denn da sind durchaus ähnliche Statements zu finden, wie Du sie gebracht hast. Ich stimme Dir zu, dass "ooc" ein wertvoller Hinweis für Modelle sein kann. Letztlich ist ein "ooc"-Foto bei einem Fotografen das Gegenstück zu einem "Modell-Polarroid".
Wir sollten uns auch nicht davon beeindrucken lassen, dass Marcus Sawyer diesen zentralen Punkt zerredet. Er hat zwar - wie so oft - völlig recht, was viele Pay-Modelle betrifft, aber es ist irrelevant, weil es ja sein könnte, dass sich jemand anders auf eine Fotografensedcard verirrt - z.B. ein TFP-Modell welches weiß, was ooc bedeutet. Da müsste sich der Sawyer nämlich auch konsequenterweise fragen lassen, wieso er eine Sedcard mit sage und schreibe 230 Bildern unterhält. Nimmt er an, dass ein Reisemodell, welches nur "Kohle" verdienen möchte, sich diese 230 Bilder ansieht?
Ich vermute NEIN und ebenso vermute ich, dass ich - nachdem ich die Zahl der Bilder ausgeplappert habe - von der entsprechenden Sedcard verbannt werde.
Da stellt sich mir die Frage, welchen der Beiträge von Lichtermeer Du so meinst.
Mir scheint so, als hättest Du die Beiträge der ersten Seite nicht mehr parat, denn da sind durchaus ähnliche Statements zu finden, wie Du sie gebracht hast. Ich stimme Dir zu, dass "ooc" ein wertvoller Hinweis für Modelle sein kann. Letztlich ist ein "ooc"-Foto bei einem Fotografen das Gegenstück zu einem "Modell-Polarroid".
Wir sollten uns auch nicht davon beeindrucken lassen, dass Marcus Sawyer diesen zentralen Punkt zerredet. Er hat zwar - wie so oft - völlig recht, was viele Pay-Modelle betrifft, aber es ist irrelevant, weil es ja sein könnte, dass sich jemand anders auf eine Fotografensedcard verirrt - z.B. ein TFP-Modell welches weiß, was ooc bedeutet. Da müsste sich der Sawyer nämlich auch konsequenterweise fragen lassen, wieso er eine Sedcard mit sage und schreibe 230 Bildern unterhält. Nimmt er an, dass ein Reisemodell, welches nur "Kohle" verdienen möchte, sich diese 230 Bilder ansieht?
Ich vermute NEIN und ebenso vermute ich, dass ich - nachdem ich die Zahl der Bilder ausgeplappert habe - von der entsprechenden Sedcard verbannt werde.
#83Report
1 week ago
Handwerker - Bildermacher
Für mich geht das eher in Richtung Esoterik. Ein Dritter kann nicht sehen, ob der ,,Handwerker'' nur einen Versuch gebraucht hat oder mehrere. Da muss der Glaube reichen. Und was kann der ,,Bildermacher'' tolles? Hat der ,,Bildermacher'' den Zugang zu einer höheren Welt, die dem ,,Handwerker'' verschlossen bleibt?
Es wirkt so, als wenn die Anhänger Fotografen ,,Handwerker'' und ,,Bildermacher'' unterteilen wollen. Gut, aber warum? Warum ist diese Unterteilung so entscheidend?
Und wofür braucht man den Unterschied?
Wenn zwischen Kardiologen & Neurolgen unterschieden wird, okay! Auch wenn sie so ähnlich klingen, sichtbarer Unterschied auch zwischen Forelle & Frikadelle. Und die 1. Geige hat das Vergnügen, während die 2. Violine die Arbeit hat, gebongt! Alles wichtige Unterschiede.
Aber ,,Handwerker'' - ,,Bildermacher''?!? Ändert sich da was, wenn ich dem Model sage: ,,Hallo Model, ich bin Bildermacher'' anstatt ,,Hallo Model, ich bin Handwerker, ich hoffe du hast meinen Hinweis auf mein OOC gesehen?'' - ,,Dein OOC habe ich nicht gesehen, aber Du bist Handwerker?!' - ,,Nee, Sorry, ich suche einen Bildermacher, tschüss!'' - Keine Ahnung, läuft so die Praxis ab?! :))
Für mich geht das eher in Richtung Esoterik. Ein Dritter kann nicht sehen, ob der ,,Handwerker'' nur einen Versuch gebraucht hat oder mehrere. Da muss der Glaube reichen. Und was kann der ,,Bildermacher'' tolles? Hat der ,,Bildermacher'' den Zugang zu einer höheren Welt, die dem ,,Handwerker'' verschlossen bleibt?
Es wirkt so, als wenn die Anhänger Fotografen ,,Handwerker'' und ,,Bildermacher'' unterteilen wollen. Gut, aber warum? Warum ist diese Unterteilung so entscheidend?
Und wofür braucht man den Unterschied?
Wenn zwischen Kardiologen & Neurolgen unterschieden wird, okay! Auch wenn sie so ähnlich klingen, sichtbarer Unterschied auch zwischen Forelle & Frikadelle. Und die 1. Geige hat das Vergnügen, während die 2. Violine die Arbeit hat, gebongt! Alles wichtige Unterschiede.
Aber ,,Handwerker'' - ,,Bildermacher''?!? Ändert sich da was, wenn ich dem Model sage: ,,Hallo Model, ich bin Bildermacher'' anstatt ,,Hallo Model, ich bin Handwerker, ich hoffe du hast meinen Hinweis auf mein OOC gesehen?'' - ,,Dein OOC habe ich nicht gesehen, aber Du bist Handwerker?!' - ,,Nee, Sorry, ich suche einen Bildermacher, tschüss!'' - Keine Ahnung, läuft so die Praxis ab?! :))
#84Report
1 week ago
# 82 Markus
da gebe ich Dir vollkommen recht, unbearbeitetes Bild sollte ausreichend sein. Und ob ein Model darauf achtet und solche Fotos richtig einordnet entzieht sich dem Einfluss des Fotografen sowieso. Er kann lediglich die Möglichkeit dazu geben.
da gebe ich Dir vollkommen recht, unbearbeitetes Bild sollte ausreichend sein. Und ob ein Model darauf achtet und solche Fotos richtig einordnet entzieht sich dem Einfluss des Fotografen sowieso. Er kann lediglich die Möglichkeit dazu geben.
#85Report
1 week ago
Der TO nochmal: Ja, "Unbearbeitetes Bild" passt fast prima. Der Hang zum "Dinglish" hier in der MK ist für ich eh grenzwertig, besonders, wenn man eine 4 oder 5 in diesem Fach hatte. So lesen sich zumindest einige Texte "auf Englisch". (mal ein anderes Thema..? ;-))
Warum "fast prima"? Weil man aus Abgrenzung zum KI-Slop nun "Unbearbeitetes FOTO" sagen sollte.
Wenn das denn GUT ist, nach handwerklichen Standpunkten – und nicht 2 Blenden unterbelichtet o.ä. – kann man es ja auch so hochladen. Ohne Hinweis. Dass die Info den Models wichtig ist, glaub ich auch nicht.
Die Frage, die sich mir hier in der MK immer wieder stellt: Welche Bearbeitungs-OPTIONEN haben die einzelnen Fotografen bzw. exakter: die Gruppe der "Knipser" denn überhaupt? Hier tauchen ja regelmäßig Fotos auf, die den Verdacht wecken, es hat nicht mal H/K zur Auswahl gestanden.
Warum "fast prima"? Weil man aus Abgrenzung zum KI-Slop nun "Unbearbeitetes FOTO" sagen sollte.
Wenn das denn GUT ist, nach handwerklichen Standpunkten – und nicht 2 Blenden unterbelichtet o.ä. – kann man es ja auch so hochladen. Ohne Hinweis. Dass die Info den Models wichtig ist, glaub ich auch nicht.
Die Frage, die sich mir hier in der MK immer wieder stellt: Welche Bearbeitungs-OPTIONEN haben die einzelnen Fotografen bzw. exakter: die Gruppe der "Knipser" denn überhaupt? Hier tauchen ja regelmäßig Fotos auf, die den Verdacht wecken, es hat nicht mal H/K zur Auswahl gestanden.
#86Report
1 week ago
@ PetersPhotos
"ooc" automatisch mit "Pfusch" gleichzusetzen, paßt halt nicht. Umgekehrt kann eine schlechte Bearbeitung es noch schlimmer machen. Einzelne Punkte wurden hier und zuvor ja angesprochen, etwa das Stempeln. In 80% der Fälle wird das Stempeln auch gut und nützlich sein, aber eben nicht zu 100%. In den meisten Fällen wird ein schiefer Horizont eben tatsächlich Pfusch sein, der weder handwerklich noch künstlerisch rechtfertigbar ist. Aber in der Newton-Polaroids-Ausstellung sind neben der Treppe auch die beiden Bilder mit den bestrumpften Beinen - im roten Kleid und roten Nahtstrümpfen. Eins davon ist geneigt - und wir können Helmut Newton nicht mehr fragen, warum dies so ist. Das Handwerkliche gegen das Künstlerische abwägen ... Vivian Maier vs. Bettina Rheims ? Obwohl ich mehrere Bilder von Bettina Rheims konkret nennen könnte, die mich inspirierten, finden sich womöglich mehr Bilder im Nachlaß von Vivian Maier, die den meinigen ähneln, obwohl ich mir von ihr nichts bewußt zum Vorbild nahm. Oder zum vor 2 Monaten verstorbenen Martin Parr ... gerade handwerklich wären für mich da einige Fragen offen, wenn ich an die Bildschnitte quer durch die Waden und Knöchel denke.
"ooc" automatisch mit "Pfusch" gleichzusetzen, paßt halt nicht. Umgekehrt kann eine schlechte Bearbeitung es noch schlimmer machen. Einzelne Punkte wurden hier und zuvor ja angesprochen, etwa das Stempeln. In 80% der Fälle wird das Stempeln auch gut und nützlich sein, aber eben nicht zu 100%. In den meisten Fällen wird ein schiefer Horizont eben tatsächlich Pfusch sein, der weder handwerklich noch künstlerisch rechtfertigbar ist. Aber in der Newton-Polaroids-Ausstellung sind neben der Treppe auch die beiden Bilder mit den bestrumpften Beinen - im roten Kleid und roten Nahtstrümpfen. Eins davon ist geneigt - und wir können Helmut Newton nicht mehr fragen, warum dies so ist. Das Handwerkliche gegen das Künstlerische abwägen ... Vivian Maier vs. Bettina Rheims ? Obwohl ich mehrere Bilder von Bettina Rheims konkret nennen könnte, die mich inspirierten, finden sich womöglich mehr Bilder im Nachlaß von Vivian Maier, die den meinigen ähneln, obwohl ich mir von ihr nichts bewußt zum Vorbild nahm. Oder zum vor 2 Monaten verstorbenen Martin Parr ... gerade handwerklich wären für mich da einige Fragen offen, wenn ich an die Bildschnitte quer durch die Waden und Knöchel denke.
#87Report
1 week ago
Nichts für ungut... aber wenn ich mal so durch deine Bilder "blättere" hab ich nicht den Eindruck, als ob du Helmut Newton oder auch Vivian Maier verstanden hättest. Mit Parr verbindet dich immerhin das pausenlose Draufgeblitze. ;-)) Mei, wenn's Spaß macht...
Dass man bei Fashion öfter mal "kippt", könnte man wissen. Völlig okay, wenn sichtbar gewollt.
Ich meinte wirklich Bilder mit HORIZONT, die hier oft ganz häßlich kippen. Daher die Frage in den Raum nach den Bearbeitungsoptionen.
Dass man bei Fashion öfter mal "kippt", könnte man wissen. Völlig okay, wenn sichtbar gewollt.
Ich meinte wirklich Bilder mit HORIZONT, die hier oft ganz häßlich kippen. Daher die Frage in den Raum nach den Bearbeitungsoptionen.
#88Report
1 week ago
Nach dem was man hier liest schein der folgende Sachverhalt einigen nicht ganz klar zu sein. Deswegen springe ich nochmal ein paar Schritte zurück. Einen Glaubenskrieg will ich damit aus dem Weggehen, also die philosophische Debatte, was einen höheren Wert hat, bearbeitet, wenig bearbeitet, so gut wie gar nicht bearbeitet....usw
Ich weiß, hier es werden sicher wieder einige getriggert....und das weiß doch jeder. Wer es weiß, kann ja einfach zum nächsten interessanten Beitrag springen.
Ein aus der Kamera dh der Speicherkarte entnommenes Jpg Bild ist nie ein unbarbeitetes Bild. Das Licht, das auf einen Sensor fällt wird zunächst in elektrische Spannung umgwandelt. Der Grafikprozessor der Kamera wandelt die elektischen Spannungswerte in digitale Werte. Die Grafikprozessoren der Hersteller arbeiten dabei unterschiedlich. Die Bilder werden bei der Umwandlung in RGB oder srgb bereits in ihrer Größe komprimiert. Das Bild auf dem Display ist also definitiv schon bearbeitet, denn die Rohdaten sehen so nicht aus.
Es gibt auch Kameras, die spezialisiert darauf sind, die Daten monochrom auszuwerfen. Dem Grafikprozessor der Kamera liegen bestimmte Vorgaben zu Grunde. Bei den fast allen Kameras der heutigen Generation kann man eingeben, wie der Prozessor die Daten bearbeiten soll (Kontraste, Sättigung, Farbtemperaturen etc)
Dagegen stehen die Kamera-Rohdaten (je nach Hersteller ein bestimmtes Dateiformat), die auf dem Rechner durch die Software gelesen werden (C1, LR, etc) und dort über eine Arbeitsroutine/Vorgabe/Preset oder manuelle Anpassung der Tonwerte, Kontraste, Gradationskurve, Farbtemperatur verändert werden und in dem weiteren Ausgabe-Schritt in einen Farbraum und ein bestimmtes Dateiformat (jpg, TIFF, png, ...) überführt werden
Streng genommen haben wir also, egal wie wir das Bild aufnehmen, welchen Arbeitsfluss wir zu Grunde legen, nie ein unbearbeitetes 'direkt aus der Kamera' Bild !!!
Man könnte beispielsweise dem Bild die folgende Information anhängen Canon R6 Jpg Ausgabe oder Fuji XT Jpg usw. Mit der Angabe des Herstellers bekommt man die Indikation, wie bzw wer die Rohdaten innerhalb der Kamera durch den Algorithmus angepasst hat.
Was ich bei dem OOC Begriff aber eigentlich deutlich interessanter finde, ist der Punkt, welchen Ausschnitt der Urheber bei der Aufnahme genommen hat. Dies ist schon ein stärkeres Qualitätsmerkmal als der reine Verarbeitungsprozess.
Bei guten Fotografen hat man mit zunehmender Erfahrung festgestellt, dass sie im späteren Prozess nahezu keine Anpassungen mehr in Bezug auf den Ausschnitt vornehmen. Es gibt auch Hardliner, die den Auschnitt nicht mehr anpassen.
Ich weiß, hier es werden sicher wieder einige getriggert....und das weiß doch jeder. Wer es weiß, kann ja einfach zum nächsten interessanten Beitrag springen.
Ein aus der Kamera dh der Speicherkarte entnommenes Jpg Bild ist nie ein unbarbeitetes Bild. Das Licht, das auf einen Sensor fällt wird zunächst in elektrische Spannung umgwandelt. Der Grafikprozessor der Kamera wandelt die elektischen Spannungswerte in digitale Werte. Die Grafikprozessoren der Hersteller arbeiten dabei unterschiedlich. Die Bilder werden bei der Umwandlung in RGB oder srgb bereits in ihrer Größe komprimiert. Das Bild auf dem Display ist also definitiv schon bearbeitet, denn die Rohdaten sehen so nicht aus.
Es gibt auch Kameras, die spezialisiert darauf sind, die Daten monochrom auszuwerfen. Dem Grafikprozessor der Kamera liegen bestimmte Vorgaben zu Grunde. Bei den fast allen Kameras der heutigen Generation kann man eingeben, wie der Prozessor die Daten bearbeiten soll (Kontraste, Sättigung, Farbtemperaturen etc)
Dagegen stehen die Kamera-Rohdaten (je nach Hersteller ein bestimmtes Dateiformat), die auf dem Rechner durch die Software gelesen werden (C1, LR, etc) und dort über eine Arbeitsroutine/Vorgabe/Preset oder manuelle Anpassung der Tonwerte, Kontraste, Gradationskurve, Farbtemperatur verändert werden und in dem weiteren Ausgabe-Schritt in einen Farbraum und ein bestimmtes Dateiformat (jpg, TIFF, png, ...) überführt werden
Streng genommen haben wir also, egal wie wir das Bild aufnehmen, welchen Arbeitsfluss wir zu Grunde legen, nie ein unbearbeitetes 'direkt aus der Kamera' Bild !!!
Man könnte beispielsweise dem Bild die folgende Information anhängen Canon R6 Jpg Ausgabe oder Fuji XT Jpg usw. Mit der Angabe des Herstellers bekommt man die Indikation, wie bzw wer die Rohdaten innerhalb der Kamera durch den Algorithmus angepasst hat.
Was ich bei dem OOC Begriff aber eigentlich deutlich interessanter finde, ist der Punkt, welchen Ausschnitt der Urheber bei der Aufnahme genommen hat. Dies ist schon ein stärkeres Qualitätsmerkmal als der reine Verarbeitungsprozess.
Bei guten Fotografen hat man mit zunehmender Erfahrung festgestellt, dass sie im späteren Prozess nahezu keine Anpassungen mehr in Bezug auf den Ausschnitt vornehmen. Es gibt auch Hardliner, die den Auschnitt nicht mehr anpassen.
#89Report
1 week ago
Ich komme ja nun aus der Praxis und nicht aus der Theorie der MK Forenschreiber und da kann ich nur sagen, das was die Modelle auf ihren Events selber fotografieren ist meist sehr liebevoll gemacht, mit tollen Posen und herrlichen Szenen. Von solchen Fotos kann man als Fotograf meist nur träumen. Niemand muss heute mehr auf die Anzahl seiner Klicks achten und Handys haben zudem den Vorteil das sie über eine interne KI gesteuerte Nachbearbeitung verfügen. Da muss man mit der Profikamera und anschließender Nachbearbeitung schon richtig Ahnung haben um dieses Niveau zu erreichen. Pavel Kaplun hatte mal in einem Video Profikamera und Handy gegenüber gestellt, da lag man immer richtig wenn man das bessere Bild dem Handy zugeordnet hatte. Ich persönlich bearbeite selbst meine Urlaubsfotos nach um sie aufzuwerten.
#90Report
1 week ago
MAINpics
Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich getriggert fühlen soll, aber Du hast jetzt zunächst einmal "ooc" durch "unbearbeitet" ersetzt, um scheinbar zu "beweisen", dass der Begriff irgendwie "falsch" ist. Ich persönlich halte das für "Bullshit" und behaupte, dass die "Bearbeitungen", die bei den Transformationsprozessen, die innerhalb einer herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkamera ablaufen von 99% derer, die hier Fotos ansehen, ohnehin nicht bemerkt werden können. Hinzu kommt noch, dass das Hochladen in der MK das Foto oft verändert. Wir können jetzt natürlich noch über Weißabgleich usw. lamentieren - aber was soll das eigentlich bringen?
Nebenbei: Auch die Fans der Analogfotografie können sich nicht sicher fühlen - im Gegenteil: Das fängt mit der Auswahl des Filmmaterials an (was sehr im Ermessen des Fotografen liegt) und hört beim Entwicklungsprozess des Negativs noch nicht auf., denn schon das findet meist :-) nicht IN der Kamera statt. Dann erfolgt u.U. noch die Erstellung von Abzügen sowie - wenn es denn beispielsweise in der MK veröffentlich wird - noch ein Scanprozess.
Daher finde ich "ooc" im digitalen Bereich relativ "sauber" definiert, aber letztlich können die "üblichen Verdächtigen" (der Begriff musste auch einmal wieder verwendet werden) hier jedes Haar spalten.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich getriggert fühlen soll, aber Du hast jetzt zunächst einmal "ooc" durch "unbearbeitet" ersetzt, um scheinbar zu "beweisen", dass der Begriff irgendwie "falsch" ist. Ich persönlich halte das für "Bullshit" und behaupte, dass die "Bearbeitungen", die bei den Transformationsprozessen, die innerhalb einer herkömmlichen digitalen Spiegelreflexkamera ablaufen von 99% derer, die hier Fotos ansehen, ohnehin nicht bemerkt werden können. Hinzu kommt noch, dass das Hochladen in der MK das Foto oft verändert. Wir können jetzt natürlich noch über Weißabgleich usw. lamentieren - aber was soll das eigentlich bringen?
Nebenbei: Auch die Fans der Analogfotografie können sich nicht sicher fühlen - im Gegenteil: Das fängt mit der Auswahl des Filmmaterials an (was sehr im Ermessen des Fotografen liegt) und hört beim Entwicklungsprozess des Negativs noch nicht auf., denn schon das findet meist :-) nicht IN der Kamera statt. Dann erfolgt u.U. noch die Erstellung von Abzügen sowie - wenn es denn beispielsweise in der MK veröffentlich wird - noch ein Scanprozess.
Daher finde ich "ooc" im digitalen Bereich relativ "sauber" definiert, aber letztlich können die "üblichen Verdächtigen" (der Begriff musste auch einmal wieder verwendet werden) hier jedes Haar spalten.
#91Report
1 week ago
So schööön: Der Coiffeursalon "Zum lustigen Haarspalter" hat 24/7 geöffnet!
MAINpics. So viele Zeilen, so viel Verwirrung. Zur "Bearbeitung" durch die Programme der Kamera hab ich schon in # 1 was geschrieben. Natürlich versteht wohl die große Mehrweit unter "bearbeitet", dass hier ein MENSCH was gemacht hat, nicht die Kamera. Was für ein Blabla hier!
Aber jetzt mal konkret: du hast da ein wunderbares blondes Model in deinem sparsamen Bildangebot (nur 35 Bilder...). Erste Reihe, Titel "test3". Kann mir doch keiner erzählen, dass du da den Augen IRGENDWIE geholfen hast. Vor allem das rechte (vom Betrachter) – wohl nix passiert, passt schon so schattig, wie es ist. Genau davon wollte ich reden: ob man das nun mehr oder weniger Ooc nennt oder nicht dazuschreibt: es bleibt doch suboptimal. Und damit meine ich nicht, dass noch dringend zwei glitzernde Lichtpünktchen auf die Iris gestempelt werden sollten! Aber mir fehlt... ein bisschen Liebe. Weiche Auswahlkante... ein bisschen DODGE!
Sache von, wie schon geschrieben, vielleicht 2 Minuten. Warum passiert das nicht?
Für mich ist das alles so (betrifft ja viele!), als ob man die Manuskriptseite aus der alten Schreibmaschine reißt und – zack: ab zum Drucker. Ohne Korrekturlesen, klar. Handwerk? Inzwischen schietegal, schnell muss es gehen.
Was soll man sagen: auch das ZDF arbeitet so. Q. e. d.
MAINpics. So viele Zeilen, so viel Verwirrung. Zur "Bearbeitung" durch die Programme der Kamera hab ich schon in # 1 was geschrieben. Natürlich versteht wohl die große Mehrweit unter "bearbeitet", dass hier ein MENSCH was gemacht hat, nicht die Kamera. Was für ein Blabla hier!
Aber jetzt mal konkret: du hast da ein wunderbares blondes Model in deinem sparsamen Bildangebot (nur 35 Bilder...). Erste Reihe, Titel "test3". Kann mir doch keiner erzählen, dass du da den Augen IRGENDWIE geholfen hast. Vor allem das rechte (vom Betrachter) – wohl nix passiert, passt schon so schattig, wie es ist. Genau davon wollte ich reden: ob man das nun mehr oder weniger Ooc nennt oder nicht dazuschreibt: es bleibt doch suboptimal. Und damit meine ich nicht, dass noch dringend zwei glitzernde Lichtpünktchen auf die Iris gestempelt werden sollten! Aber mir fehlt... ein bisschen Liebe. Weiche Auswahlkante... ein bisschen DODGE!
Sache von, wie schon geschrieben, vielleicht 2 Minuten. Warum passiert das nicht?
Für mich ist das alles so (betrifft ja viele!), als ob man die Manuskriptseite aus der alten Schreibmaschine reißt und – zack: ab zum Drucker. Ohne Korrekturlesen, klar. Handwerk? Inzwischen schietegal, schnell muss es gehen.
Was soll man sagen: auch das ZDF arbeitet so. Q. e. d.
#92Report
1 week ago
Ich finde, was wirlich ''out of cam'' ist und was Nachbearbeitung dazu unterscheidet, ist keine wirklich interessante Diskussion und führt gegebenenfalls tatsächlich zu Haarspalterei.
Ich sehe es (mit meiner angedeuteten Unterscheidung) so: auch früher, zu analogen Zeiten, gab es Fotografen, die mit ihren Arbeiten kulturell Beachtung fanden, mit kaum bearbeiteten Bildern, aber handwerklich auf ähnlichem Niveau wie der gute Fotografenhandwerker im Ladenatelier um die Ecke. Da spielte die Darstellung des Motivs die erhebliche Rolle und nicht der handwerkliche Meister. Schon da unterschied sich der Fotograf auf der Suche nach Ungewöhnlichem von dem, der halt mit ordentlichem ''Handwerk'' sein Geld verdienen wollte.
(Zu den ''Bildermachern'' würde ich auch Vivian Meyer zählen, wie alle Streetfotografen überhaupt und manchmal auch Dokumentarfotografen.) Es geht ums fotografierte Motiv.
Heute sind die Möglichkeiten, das angepeilte Motiv kreativ im Nachhinein weiter zu definieren größer geworden. Also die Suche nach einem extraordinären Bild. Nach meiner Kenntnis nutzen alle aktuellen ''künstlerischen'' Fotografen diese Möglichkeiten aus.
Und ja, es gibt auch eine künstlerische Schiene, die so roh wie möglich arbeitet. Auch die setzt in der Regel auf die Wirkung des eigentümlichen Motivs.
Ich respektiere durchaus das Interesse, sein Handwerk perfektionieren zu wollen. Aber die entstandenen Bilder, ob ''out of cam'' oder sorgfältig nachretuschiert, interessieren mich halt genauso wenig, wie die Bilder früher im Schaufenster des Ladenateliers. Und selbst da hat ja der Meister schon seine kreative Seite in Aktfotografie einbauen wollen. Aber die war nicht wirklich anders als der Ansatz des Ateliers 2 Strassen weiter. Immerhin aber respektables Handwerk.
Mich interessiert halt der Ansatz, etwas mit Bildern/Fotos zu zeigen, wie es noch nie gesehen wurde. (Oder zumindestens Ungewöhnliches.) Den, der ''out of cam'' dazu schreibt, interessiert wesentlich, dass er sein Motiv handwerklich bestens bewältigt. Ums ''besondere'' Motiv geht es also eher nicht.
Diese Perspektive auf Bildergucken folgt ja nur meinem persönlichen Interesse. Andere haben das Interesse am Handwerk (die gucken eben anders) und da macht die Erwähnung, dass man das alles schon mit der Kamera hinkriegt, wohl auch Sinn.
Unter gleichgesinnten Fotografen natürlich nur, nicht gegenüber Modellen. Die sind nämlich tendenziell eher bild- als handwerksorientiert.
Ich sehe es (mit meiner angedeuteten Unterscheidung) so: auch früher, zu analogen Zeiten, gab es Fotografen, die mit ihren Arbeiten kulturell Beachtung fanden, mit kaum bearbeiteten Bildern, aber handwerklich auf ähnlichem Niveau wie der gute Fotografenhandwerker im Ladenatelier um die Ecke. Da spielte die Darstellung des Motivs die erhebliche Rolle und nicht der handwerkliche Meister. Schon da unterschied sich der Fotograf auf der Suche nach Ungewöhnlichem von dem, der halt mit ordentlichem ''Handwerk'' sein Geld verdienen wollte.
(Zu den ''Bildermachern'' würde ich auch Vivian Meyer zählen, wie alle Streetfotografen überhaupt und manchmal auch Dokumentarfotografen.) Es geht ums fotografierte Motiv.
Heute sind die Möglichkeiten, das angepeilte Motiv kreativ im Nachhinein weiter zu definieren größer geworden. Also die Suche nach einem extraordinären Bild. Nach meiner Kenntnis nutzen alle aktuellen ''künstlerischen'' Fotografen diese Möglichkeiten aus.
Und ja, es gibt auch eine künstlerische Schiene, die so roh wie möglich arbeitet. Auch die setzt in der Regel auf die Wirkung des eigentümlichen Motivs.
Ich respektiere durchaus das Interesse, sein Handwerk perfektionieren zu wollen. Aber die entstandenen Bilder, ob ''out of cam'' oder sorgfältig nachretuschiert, interessieren mich halt genauso wenig, wie die Bilder früher im Schaufenster des Ladenateliers. Und selbst da hat ja der Meister schon seine kreative Seite in Aktfotografie einbauen wollen. Aber die war nicht wirklich anders als der Ansatz des Ateliers 2 Strassen weiter. Immerhin aber respektables Handwerk.
Mich interessiert halt der Ansatz, etwas mit Bildern/Fotos zu zeigen, wie es noch nie gesehen wurde. (Oder zumindestens Ungewöhnliches.) Den, der ''out of cam'' dazu schreibt, interessiert wesentlich, dass er sein Motiv handwerklich bestens bewältigt. Ums ''besondere'' Motiv geht es also eher nicht.
Diese Perspektive auf Bildergucken folgt ja nur meinem persönlichen Interesse. Andere haben das Interesse am Handwerk (die gucken eben anders) und da macht die Erwähnung, dass man das alles schon mit der Kamera hinkriegt, wohl auch Sinn.
Unter gleichgesinnten Fotografen natürlich nur, nicht gegenüber Modellen. Die sind nämlich tendenziell eher bild- als handwerksorientiert.
#93Report
1 week ago
Pseudo Intellektualismus pur. Geschwollenes Reden, Vorspiegeln von hoher Intelligenz, Erfahrung und fachlicher Expertise. Mainpics #89 und Rubini #93, beide kann man so schnell entlarven indem man schlicht und einfach auf ihre Sedcard schaut. Das Gesagte passt nicht mit der Qualität der Bilder zusammen.
Handwerk. Wie bei einem Fliesenleger oder einem Tischler. Auf Anhieb muss da Qualität zu sehen sein. Ein guter Handwerker macht keine Faxen, da wird auch nicht viel erklärt. Da ist das Ergebnis! Und ansonsten? Mit der Kunstfreiheit kann man auch in der Fotografie, so ziemlich alles erklären und rechtfertigen. Beides kann zusammen kommen, muss aber nicht. Fertig!
Mainpics. KEINE Nachbearbeitung von einem MENSCHEN !! Davon geht man doch aus! Er stellt profanes klar! Was soll das? Und der Knaller, Mainpics erzählt von Jpg Bildern. Er kommt gar nicht auf den Gedanken, dass RAW reiner, unbearbeiteter ist.
Handwerk. Wie bei einem Fliesenleger oder einem Tischler. Auf Anhieb muss da Qualität zu sehen sein. Ein guter Handwerker macht keine Faxen, da wird auch nicht viel erklärt. Da ist das Ergebnis! Und ansonsten? Mit der Kunstfreiheit kann man auch in der Fotografie, so ziemlich alles erklären und rechtfertigen. Beides kann zusammen kommen, muss aber nicht. Fertig!
Mainpics. KEINE Nachbearbeitung von einem MENSCHEN !! Davon geht man doch aus! Er stellt profanes klar! Was soll das? Und der Knaller, Mainpics erzählt von Jpg Bildern. Er kommt gar nicht auf den Gedanken, dass RAW reiner, unbearbeiteter ist.
#94Report
1 week ago
#89
Wenn man die Absicht hat ein OOC zu machen, mit welchem Format fotografiert man? RAW oder(???) Jpg. oder was auch immer. Bei so viel Vorgeplänkel kann man das von einem Experten erwarten, dass er sich entscheidet. Aber darauf geht er gar nicht ein. Er bleibt brav im Allgemeinen und redet zwar von ,,Roh-Daten'', aber er kommt gar nicht auf den Gedanken nun eine Entscheidung zu treffen, und sie zu begründen. RAW ist für OOC geeigneter, weil.... Oder Jpg. ist besser, da.... Am Ende muss die ,,Experten''-Meinung her, damit die Leserschaft mit dem ,,Experten'' in eine Diskussion gehen kann, aber dass vermeidet er, weil ja dann weiteres ,,Wissen'' nötig wäre, z.b., dass...
...man gar nicht zwischen RAW und Jpg. entscheiden muss. Man kann auch beides in den Kamera-Einstellungen wählen. Aber, und das ist für einen wissentschaftlichen Beitrag so wichtig, das hätte er, als Experte in seinem Beitrag rausarbeiten müssen. Einen Lösungsweg anbieten, der nachvollziehbar und schlüssig ist, der blieb aus.
Stattdessen redet er über Kamera interne Abläufe. Obwohl von Anbeginn des Threads klar war, dass mit ,,keine nachträglichen Bearbeitungen'' Nur Bearbeitungen von einem MENSCHEN gemeint sind!
Dazu kommt, dass man die ganzen Kamera internen Abläufe auch gut und besser erklärt im Netz nachlesen kann, hätte man sich das Ganze hier auch sparen können. Aber was wäre dann von dem Beitrag übriggeblieben? Eben! Bei näherer Betrachtung löst sich Pseudo Intellektualismus in Schall und Rauch aus.
Und was schreibt der Experte? ,,Streng genommen haben wir also, egal wie wir das Bild aufnehmen, welchen Arbeitsfluss wir zu Grunde legen, nie ein unbearbeitetes 'direkt aus der Kamera' Bild !!!''
Mit drei !!!...
Streng genommen müsste jetzt, genau an dieser Stelle sein Beitrag enden, weil seine Ausführungen nämlich bedeuten, dass die Herstellung eines ''Out of Cam'' unmöglich ist!
Aber auch diese Tatsache erkennt er nicht, sondern springt fröhlich auf einen weiteren Gedanken.... (Gerade der nachträgliche Schnitt, wäre eine manuelle Nachbearbeitung!)
''Out of Cam'' heißt ,,unbearbeitet... von einem MENSCHEN !!!
Aber, wenn man die Basics für OOC nicht beachten will, oder sie nicht kennt.... welchen Wert hat dann der Beitrag #89?
Wenn man die Absicht hat ein OOC zu machen, mit welchem Format fotografiert man? RAW oder(???) Jpg. oder was auch immer. Bei so viel Vorgeplänkel kann man das von einem Experten erwarten, dass er sich entscheidet. Aber darauf geht er gar nicht ein. Er bleibt brav im Allgemeinen und redet zwar von ,,Roh-Daten'', aber er kommt gar nicht auf den Gedanken nun eine Entscheidung zu treffen, und sie zu begründen. RAW ist für OOC geeigneter, weil.... Oder Jpg. ist besser, da.... Am Ende muss die ,,Experten''-Meinung her, damit die Leserschaft mit dem ,,Experten'' in eine Diskussion gehen kann, aber dass vermeidet er, weil ja dann weiteres ,,Wissen'' nötig wäre, z.b., dass...
...man gar nicht zwischen RAW und Jpg. entscheiden muss. Man kann auch beides in den Kamera-Einstellungen wählen. Aber, und das ist für einen wissentschaftlichen Beitrag so wichtig, das hätte er, als Experte in seinem Beitrag rausarbeiten müssen. Einen Lösungsweg anbieten, der nachvollziehbar und schlüssig ist, der blieb aus.
Stattdessen redet er über Kamera interne Abläufe. Obwohl von Anbeginn des Threads klar war, dass mit ,,keine nachträglichen Bearbeitungen'' Nur Bearbeitungen von einem MENSCHEN gemeint sind!
Dazu kommt, dass man die ganzen Kamera internen Abläufe auch gut und besser erklärt im Netz nachlesen kann, hätte man sich das Ganze hier auch sparen können. Aber was wäre dann von dem Beitrag übriggeblieben? Eben! Bei näherer Betrachtung löst sich Pseudo Intellektualismus in Schall und Rauch aus.
Und was schreibt der Experte? ,,Streng genommen haben wir also, egal wie wir das Bild aufnehmen, welchen Arbeitsfluss wir zu Grunde legen, nie ein unbearbeitetes 'direkt aus der Kamera' Bild !!!''
Mit drei !!!...
Streng genommen müsste jetzt, genau an dieser Stelle sein Beitrag enden, weil seine Ausführungen nämlich bedeuten, dass die Herstellung eines ''Out of Cam'' unmöglich ist!
Aber auch diese Tatsache erkennt er nicht, sondern springt fröhlich auf einen weiteren Gedanken.... (Gerade der nachträgliche Schnitt, wäre eine manuelle Nachbearbeitung!)
''Out of Cam'' heißt ,,unbearbeitet... von einem MENSCHEN !!!
Aber, wenn man die Basics für OOC nicht beachten will, oder sie nicht kennt.... welchen Wert hat dann der Beitrag #89?
#95Report
1 week ago
#93
Der Beitrag ist gesegnet durch wunderbare und bezaubernde Worte, die leider schnell einlullen. Und wenn der Meister, der Illusion, der große Rubini ansetzt und ausholt, dann fühlt man sich in wenigen Sekunden als Mogli, der von Kaa hört ,,vertraue mir!''
Aber, und da kann Rubini den Charme eines indischen oder thailändischen Sektenführers besitzen, für ''Out of Cam'' ist der Unterschied zwischen ,,Handwerker'' und ,,Bildermacher'' weder Voraussetzung noch Merkmal.
Die Unterteilung ist auch deswegen ''out of klare Gedanken'', weil der Fotograf Handwerker und Bildermacher in einer Person und das auch noch gleichzeitig sein kann.
Auf der anderen Seite, kann der Fotograf auch OOC's Fotos/Bilder produzieren, ohne die Absicht zu haben Handwerker u/o Bildermacher sein zu wollen.
Bei Pinky habe ich überhaupt nicht das Bedürfnis das Bild nachzubearbeiten, weils gerade auf Natürlichkeit und Echtheit ankommt. Ich würde mich eher als ,,Naturfotograf mit Liebe zum Detail'' :)) bezeichnen. Aber doch nicht als ,,Bildermacher'', das klingt viel zu geschwollen! Und ,,Handwerker''? Wäre vollkommen unangebracht!
Für ''Out of Cam'' ist eine Unterscheidung in H&B weder nötig noch gewollt!
But hey, it's practical Magic! :))
Der Beitrag ist gesegnet durch wunderbare und bezaubernde Worte, die leider schnell einlullen. Und wenn der Meister, der Illusion, der große Rubini ansetzt und ausholt, dann fühlt man sich in wenigen Sekunden als Mogli, der von Kaa hört ,,vertraue mir!''
Aber, und da kann Rubini den Charme eines indischen oder thailändischen Sektenführers besitzen, für ''Out of Cam'' ist der Unterschied zwischen ,,Handwerker'' und ,,Bildermacher'' weder Voraussetzung noch Merkmal.
Die Unterteilung ist auch deswegen ''out of klare Gedanken'', weil der Fotograf Handwerker und Bildermacher in einer Person und das auch noch gleichzeitig sein kann.
Auf der anderen Seite, kann der Fotograf auch OOC's Fotos/Bilder produzieren, ohne die Absicht zu haben Handwerker u/o Bildermacher sein zu wollen.
Bei Pinky habe ich überhaupt nicht das Bedürfnis das Bild nachzubearbeiten, weils gerade auf Natürlichkeit und Echtheit ankommt. Ich würde mich eher als ,,Naturfotograf mit Liebe zum Detail'' :)) bezeichnen. Aber doch nicht als ,,Bildermacher'', das klingt viel zu geschwollen! Und ,,Handwerker''? Wäre vollkommen unangebracht!
Für ''Out of Cam'' ist eine Unterscheidung in H&B weder nötig noch gewollt!
But hey, it's practical Magic! :))
#96Report
#82
Eigentlich wollte ich nur noch amüsiert mitlesen. Aber die zitierte Aussage veranlasst mich, Erfahrungen aus dem wahren Leben zu nennen: Gerade im TFP-Lager habe ich es oft (ja: oft) erlebt, dass die Models ausdrücklich minimal bis gar nicht bearbeitete Bilder wünschten. Das schloss nicht aus, dass auch einige Ergebnisse meiner Wahl überarbeitet werden durften, aber so ist es nun mal, wenn man die kommerzielle Payplattform verlässt. Da finden sich dann auch - meist recht junge - Mitfotografinnen, die genau diese back-to-the-roots-Nostalgie lieben.
Fraglich ist auch, ob ein TfP-Model allein auf einen OOC Hinweis einen Deal macht, geschweige denn, was Out of Cam überhaupt bedeutet.
Eigentlich wollte ich nur noch amüsiert mitlesen. Aber die zitierte Aussage veranlasst mich, Erfahrungen aus dem wahren Leben zu nennen: Gerade im TFP-Lager habe ich es oft (ja: oft) erlebt, dass die Models ausdrücklich minimal bis gar nicht bearbeitete Bilder wünschten. Das schloss nicht aus, dass auch einige Ergebnisse meiner Wahl überarbeitet werden durften, aber so ist es nun mal, wenn man die kommerzielle Payplattform verlässt. Da finden sich dann auch - meist recht junge - Mitfotografinnen, die genau diese back-to-the-roots-Nostalgie lieben.
#97Report
Da ich mich nun doch wieder eingeschaltet habe zu Marcus Sawyer in#44
Out-of-Cam ist der Wortbedeutung nach das, was die Kamera verlässt. Bei einer Sofortbildkamera ist es das Bild, was sich aus dieser langsam herauswindet, bei der analogen Kamera ist es der belichtete Film und bei der Digi die auf dem Speichermedium abgelegten Dateien, die sie Kamera Richtung Festplatte, Handy oder sonstwohin verlassen.
Alles, was vorher geschieht, ist nicht out-of-Cam. Das ist etwa die Gestaltung der Kulisse, das Bügeln der Schlaghose, das arrangieren der Lichtquellen, die Wahl der teils sorgfältig gewählten kamerainternen Einstellungen. All das dauert bei mir oftmals länger, als die Bearbeitung von Bildern. Ja, es minimiert den Bearbeitungsaufwand bis hin zum Ideal eines ooc-Bildes.
Es ist wie beim Zementmischen, beim Backen, beim Mixen eines Cocktails: Alles, was den Behälter, den Eimer, die Schüssel, das Glas verlässt, wurde vorher zubereitet. Der aufwändig gemixte und geschüttelte Cocktail kommt out of glass. Die anschließende Dekoration mit Schirmchen, Orangenschalen und dergleichen ist die Bearbeitung.
Mein Fazit ist, dass es sich bei ooc um ein Qualitätsprädikat handeln kann und keineswegs die die überflüssigste Bildbeschreibung benennt. Wer eine andere Meinung hat, darf sie behalten.
Der unsichere Pixelworx fragt lieber mal Googel.bezüglich meines Beitrags #35. Er hat nicht verstanden, dass ich extra für ihn herausgesucht habe, dass auch die vielgescholtene KI in der Suchmaschine meine Darstellung stützt. Diese werde ich nachfolgend noch konkreter darlegen:
Out-of-Cam ist der Wortbedeutung nach das, was die Kamera verlässt. Bei einer Sofortbildkamera ist es das Bild, was sich aus dieser langsam herauswindet, bei der analogen Kamera ist es der belichtete Film und bei der Digi die auf dem Speichermedium abgelegten Dateien, die sie Kamera Richtung Festplatte, Handy oder sonstwohin verlassen.
Alles, was vorher geschieht, ist nicht out-of-Cam. Das ist etwa die Gestaltung der Kulisse, das Bügeln der Schlaghose, das arrangieren der Lichtquellen, die Wahl der teils sorgfältig gewählten kamerainternen Einstellungen. All das dauert bei mir oftmals länger, als die Bearbeitung von Bildern. Ja, es minimiert den Bearbeitungsaufwand bis hin zum Ideal eines ooc-Bildes.
Es ist wie beim Zementmischen, beim Backen, beim Mixen eines Cocktails: Alles, was den Behälter, den Eimer, die Schüssel, das Glas verlässt, wurde vorher zubereitet. Der aufwändig gemixte und geschüttelte Cocktail kommt out of glass. Die anschließende Dekoration mit Schirmchen, Orangenschalen und dergleichen ist die Bearbeitung.
Mein Fazit ist, dass es sich bei ooc um ein Qualitätsprädikat handeln kann und keineswegs die die überflüssigste Bildbeschreibung benennt. Wer eine andere Meinung hat, darf sie behalten.
#98Report
1 week ago
@ PetersPhotos
zu (1)-#88
Daß ich Helmut Newton 'verstanden' hätte, habe ich nie behauptet; aber wenn Du es umgekehrt wissen willst : Deinen Vornamenskollegen Lindbergh verstehe ich nicht. Mit Helmut Newton unisono fühle ich mich aber, was hübsche Frauenbeine chic verpackt betrifft - das sah ich wieder ganz deutlich in der Polaroids-Ausstellung. Mit Vivian Maier habe ich mich nicht näher befaßt, aber Du wolltest ja auch nur wissen, wer überhaupt ihren Namen und wenigstens etwas von ihrem Werk bzw. Nachlaß kennt !?
zu (2)-#92
An den Augen, an der Iris mache ich nachträglich nichts, denn das würde bei mir jedenfalls binnen 2 Minuten nur schlechter. Weißes Glitzern oder Verdunkeln der Pupille - mit Ringlicht oder nachträglich am PC - wer darauf Wert legt, soll dies tun. Ist ein Auge also schattiger als das andere, so bräuchte ich für diesen Ausgleich nicht 2, sondern 10 oder 20 Minuten. Die Farbe vom richtig belichteten linken Auge holen und dann aufs zu dunkle rechte Auge übertragen - ein grelles Auge zwischen dunklerem Lidschatten und dunklerer Wange ? Dazu noch ein weiteres Gefummel, um 'Halos' zu verhindern ... und was früher Aufhellen durch Abwedeln hieß, erhielt den Namen einer berühmten amerikanischen Automarke, weil das Verb 'dodging' lautet.
(1) Aus #88
Nichts für ungut... aber wenn ich mal so durch deine Bilder 'blättere' hab ich nicht den Eindruck, als ob du Helmut Newton oder auch Vivian Maier verstanden hättest. Mit Parr verbindet dich immerhin das pausenlose Draufgeblitze. ;-)) Mei, wenn's Spaß macht...
(2) Aus #92
Genau davon wollte ich reden: ob man das nun mehr oder weniger Ooc nennt oder nicht dazuschreibt: es bleibt doch suboptimal. Und damit meine ich nicht, dass noch dringend zwei glitzernde Lichtpünktchen auf die Iris gestempelt werden sollten! Aber mir fehlt... ein bisschen Liebe. Weiche Auswahlkante... ein bisschen DODGE! Sache von, wie schon geschrieben, vielleicht 2 Minuten. Warum passiert das nicht?
zu (1)-#88
Daß ich Helmut Newton 'verstanden' hätte, habe ich nie behauptet; aber wenn Du es umgekehrt wissen willst : Deinen Vornamenskollegen Lindbergh verstehe ich nicht. Mit Helmut Newton unisono fühle ich mich aber, was hübsche Frauenbeine chic verpackt betrifft - das sah ich wieder ganz deutlich in der Polaroids-Ausstellung. Mit Vivian Maier habe ich mich nicht näher befaßt, aber Du wolltest ja auch nur wissen, wer überhaupt ihren Namen und wenigstens etwas von ihrem Werk bzw. Nachlaß kennt !?
zu (2)-#92
An den Augen, an der Iris mache ich nachträglich nichts, denn das würde bei mir jedenfalls binnen 2 Minuten nur schlechter. Weißes Glitzern oder Verdunkeln der Pupille - mit Ringlicht oder nachträglich am PC - wer darauf Wert legt, soll dies tun. Ist ein Auge also schattiger als das andere, so bräuchte ich für diesen Ausgleich nicht 2, sondern 10 oder 20 Minuten. Die Farbe vom richtig belichteten linken Auge holen und dann aufs zu dunkle rechte Auge übertragen - ein grelles Auge zwischen dunklerem Lidschatten und dunklerer Wange ? Dazu noch ein weiteres Gefummel, um 'Halos' zu verhindern ... und was früher Aufhellen durch Abwedeln hieß, erhielt den Namen einer berühmten amerikanischen Automarke, weil das Verb 'dodging' lautet.
#99Report
1 week ago
Dann schreib ich mal... die # 100!
Schätze, das wird nix mehr mit uns, lieber SEE-Mann... du sagst also: ich strecke die Waffen, weil ich es in vernünftiger Zeit nicht hinkriege? Immerhin ehrlich. :-) Da steht jemand zu den Knoten, die er in seinem System hat!
Darf ich helfen? Du gehst in das "Dodge"-Werkzeug (hat mit der US-Automarke absolut nichts zu tun, ist einfach ein Verb) und stellst eine schöne, weiche Auswahlkante ein. Kreis ein bisschen größer als die Augenpartie. Na, und dann klickst du mal. Und schaust, wie es wirkt. Zu stark? Dann eben command-Z und neu versuchen, Prozentzahl ändern! Zu schwach? Nochmal klicken. Und schon wird das Auge/die Augenhöhle des Models DEZENT aufgehellt.
Wenn du dafür bis zu 20 Minuten brauchst, lässt das leider... Rückschlüsse zu. ;-)
Schätze, das wird nix mehr mit uns, lieber SEE-Mann... du sagst also: ich strecke die Waffen, weil ich es in vernünftiger Zeit nicht hinkriege? Immerhin ehrlich. :-) Da steht jemand zu den Knoten, die er in seinem System hat!
Darf ich helfen? Du gehst in das "Dodge"-Werkzeug (hat mit der US-Automarke absolut nichts zu tun, ist einfach ein Verb) und stellst eine schöne, weiche Auswahlkante ein. Kreis ein bisschen größer als die Augenpartie. Na, und dann klickst du mal. Und schaust, wie es wirkt. Zu stark? Dann eben command-Z und neu versuchen, Prozentzahl ändern! Zu schwach? Nochmal klicken. Und schon wird das Auge/die Augenhöhle des Models DEZENT aufgehellt.
Wenn du dafür bis zu 20 Minuten brauchst, lässt das leider... Rückschlüsse zu. ;-)
#100Report
Topic has been closed











einer der wenigen sinnvollen Beiträge zu dieser Diskussion.
Kurz, knackig und auf den Punkt gebracht auch wenn ich nicht ganz damit übereinstimme. Das out of Cam sollte eigentlich ein Hinweis für das zukünftige Model sein, dass der Fotograf auch ohne allzu aufwendige Bearbeitung brauchbare Ergebnisse erzielt. Also ein Beleg für das Können des Fotografen und keine Entschuldigung für schlichte Faulheit oder Unvermögen...
# Peter
Danke für den Hinweis auf Vivian Maier. Streetart vom Feinsten---