Fotograf Anton Corbijn über KI, Schönheit und Topmodels 73

1 month ago
Hi,
Danke für den Link!
Als er zu seinem Anfang die Band Joy Division in einer Tube-Station photographieret,
alle kehrten ihm den Rücken zu bis auf Ian Curtis (Suizid)
und das Photo wurde ein halbes Jahr später erst veröffentlicht wurde (s.Film)
da war etwas “mystisches” im Raum.
Alles andere, Technik die man sich aneignen kann,
aber so etwas kann man nicht aussprechen,
das hat man oder nicht. Und Anton Corbijn hat es.
Finde ich toll!
Danke für den Link, das mit Ian habe ich total vergessen….
Weil ich vor einer Woche noch gar nichts wußte über Anton Corbijn (und somit auch keines seiner Bücher habe), suchte ich mal nach "Stripping Girls" und fand jetzt das :

https://newsparky.livejournal.com/1192672.html

Somit hatte auch er Models und professionelle Darstellerinnen vor der Kamera - und da PetersPhotos in # 11 den " Casual Style" ansprach :


Seine große Qualität ist doch, dass er diesen LOOK beherrscht: es 'casual' aussehen zu lassen. Obwohl das sehr kalkuliert ist.
Er hat, was so manchen hier komplett fehlt: Geschmack.

Geschmack ist aber doch eine Wertungssache : Ist es denn schöner, hochwertiger, besser, den "Casual Style" ggü. dem "Glamour Style" zu bevorzugen ? Oder liegt es an unserer hierzulande (!!) gängigen soziokulturellen Zuweisung - glamurös als übernommene Rolle ohne persönliche Identifikation, künstlich und puppenhaft - casual aber als authentisch und charakterstark ?
1 month ago
#22: Gerade weil es eine ''Wertungssache'' ist, ist es völlig egal, in welchem Style Geschmack (im Kantschen Sinne) zum Zuge kommt. Weil ja nicht der Style selbst eine Frage guten bzw. schlechten Geschmacks ist oder sein will. Es sei denn, der Style selbst zielt darauf ab, Geschmack a priori als Kategorie zu negieren (wie z.B. Punk es eigentlich wollte). Oder zu unterstellen, wie Beauty-Fotografie.

Wenn hier jemand hingeht und den meisten MK-Fotografen Geschmack abspricht, triggert mich das ziemlich, denn meinem Gespür zufolge teile ich die Einschätzung. Da Geschmack aber wenig argumentativ greifbar ist, ist die Behauptung in einer Diskussion an sich schon waghalsig und nicht belegbar. Darüber hinaus wird Geschmacksbildung ja unterschätzt und als relevanter Faktor oft auch argumentativ abgelehnt. Denn auch die ist nicht wirklich greifbar. Gleichwohl glaubt man ungefähr zu wissen, was damit gemeint ist, umso mehr, wenn man sich mit seiner Erfahrung beteiligt sieht. Sehr, sehr schwieriges Terrain mit Glatteisgefahr.
1 month ago
Marcello Rubini. Weniger eine Geschmackssache ist es, korrekt zu zitieren. Ich schrieb, dass ('meiner Meinung' muss man ja nicht immer dazuschreiben, das versteht sich von selbst... nicht?) 'so manchen' in der MK Geschmack fehlt. Kleiner Unterschied...

Auf meine Frage, ob denn irgendjemand hier aus der 'eloquenten Runde' auch nur EIN Buch von Anton Corbijn besitzt... Grillenzirpen!

SEE gibt immerhin zu, bis vor einer Woche noch gar nichts von AC gehört zu haben. Das ist erfreulich ehrlich, lässt aber Schlimmeres ahnen. Und die provokante Frage (Ha!!) nachschieben:
Wieviele renommierte und erfolgreiche Fotografen sollte man kennen? Für viele MK-Kamera-den, mutmaße ich mal, genügen... drei... vier?

Reverend. Besorg dir unbedingt ACs ersten Spielfilm (SW) CONTROL. Biopic über Ian Curtis und Joy Division.
Großartig! Ist noch bestellbar.
1 month ago
Zitat PetersPhotos:
"Weniger eine Geschmackssache ist es, korrekt zu zitieren."

Du selbst hast das mit dem korrekten Zitat jetzt aber auch sehr geschickt gemacht, denn in Deinem eigenen Original steht noch das schöne Wort "komplett" (komplett fehlender Geschmack).

Und wie ich einigen Posts hier indirekt entnehme scheinst Du ja auch (wie Hucky?) eine recht lange Ignore-Liste zu haben (auf der ich auch stehe). "Wir" können uns also kein Bild machen, was Du unter Geschmack verstehst. Oder wir sollen nicht ...

Ich bin auch der Meinung, dass viele keinen Geschmack haben - bin mir aber bewusst, dass sich das auf meinen Geschmack als Bewertungsgrundlage bezieht und ich somit davon ausgehen muss, dass "wir alle" uns NICHT auf eine gemeinsame Liste der Geschmacklosigkeiten werden einigen können.

Ich werde mich dahingehend in Toleranz üben und keine Liste von Fotografen zusammenstellen, die andere MKler kennen müssen, um von mir ernst genommen zu werden.
@ PetersPhotos

Wieviele renommierte und erfolgreiche Fotografen sollte man kennen? Für viele MK-Kamera-den, mutmaße ich mal, genügen... drei... vier?

Mir fallen da ein, wobei ich mich unterschiedlich intensiv oder nur wenig mit ihnen befaßt habe :

Araki / Atget / Avedon, Capa / Cartier-Bresson / Clergue, Dahmane / Doisneau, Karsten / Kern / Koelbl / Korda / Krauzig / Kroll, Lindbergh, Mapplethorpe, Newton, Parr, Rakete / Rheims / Rössler, Sieff / Stuart, Unwerth, Weegee, Weston, Winston Link .. (soll ich jetzt noch Eva Braun, Leni Riefenstahl und Terry Richardson nennen ? )
Reicht es denn nicht, wenn ich mich mit 2 oder 3 ernsthaft befasse ?
1 month ago
EB?? Was soll denn das jetzt?!?

eckisfotos. Leider, aber mal ehrlich: um dich nicht ernst nehmen zu können, genügt das grottige Logo.
E C statt E F? Ergibt ja nicht mal Sinn.
1 month ago
Eigentlich ist es doch ganz schön und bereichernd, hier über Fotokunstpositionen zu reden, sie zu empfehlen und ihnen nachzugehen. Ich glaube, das finden alle. Was soll das, gleich mittendrin wieder sachfremd aufeinander einzuhacken? Und Kultur abzuwürgen? Und auch seine Kennerschaft in Arroganz zu verkehren, obwohl da keine Anfechtungen kamen?
Es ging hier um "casual", dem habe ich "glamour" entgegengesetzt. Wenn es um berühmte und renommierte Fotografinnen und Fotografen geht, so ist deren jeweiliges Renommé auch einbeziehbar ? Manche Diskussion scheint sich quasi auf eine "Täterschaft hinter der Kamera" zu erstrecken, wenn etwa "objektifizierende" Darstellungen als "unterirdisch" charakterisiert werden. Träfe dies so auch auf David Hamilton und Terry Richardson zu, dann möge man noch ein halbes Jahrhundert zurückgehen :

https://www.barnebys.de/blog/die-nackten-manner-von-taormina

Halb verdammt und halb gefeiert, zwischen wokeness und Pädophile stehen Plüschow und von Gloeden. Sind die Täter nicht hinter, sondern vor der Kamera, dann wird erneut gewertet :

https://www.vogue.de/artikel/lee-miller

https://www.freundederkuenste.de/aktuelles/kultur-und-medien/aus-der-badewanne-des-fuehrers-der-weibliche-blick-auf-den-2-weltkrieg/

Eva Braun hat nicht das Leid der Opfer und die Verbrechen der Täter dokumentiert, sondern diese Täter bei guter Laune und in Partystimmung. Gute Laune, Show und Selbstdarstellung - wer alles hat aber auch Epstein und Weinstein auf dem roten Teppich abgelichtet ?
Fotos, die man besser nicht gemacht hätte - vom halbnackten Unfallopfer bei der Reanimation, vom mordenden Geiselgangster am Autobahnrastplatz Grundbergsee, vom dreifach tödlichen Autounfall im Pariser Alma-Tunnel, von den Folterungen in Abu Ghraib. Das sind die Momente, in denen das Benutzen der Kamera selbst zur Tat wird.
Und dann streiten wir hier, ob das Lächeln des Models echt oder nur aufgesetzt war, ob das Shooting entspannt und locker oder anspruchsvoll und anstrengend war, wobei die Abgrenzung von der Unfähigkeit zur Verwerflichkeit auch noch verschwimmt. Aber das gehört dann eher ins "quo vadis"-Thema ..
1 month ago
an SEE: Ja, auch seinen Platz auf meiner Ignoreliste muss man sich verdienen. Du hast es nun geschafft.

Übrigens: Deine Fotografenliste mit rätselhafter Abwechslung von Komma / Schrägstrich schaut irgendwie nach copy/paste aus. Und zu 'Krauzig' bekomm ich nirgends ein Ergebnis...

Egal. Eröffne dringend mal wieder ein eigenes Thema, z.B. 'Photographie seit Adam & Eva'! Dann können ja alle, die ebenso genervt von deinen absurden Abschweifungen sind, dieses Thema 100%ig verfehlen. Das kriegen wir hin, wetten?
@ PetersPhotos
Die Sortierung war kein copy-paste, sondern alphabetisch sortiert. Dirk Krauzig war vor 10 Jahren hier angemeldet und er hat 3 oder 4 Bildbände veröffentlicht, einer davon "Pussy Club". Araki, Dahmane, Roy Stuart - auch deren Bildbände sind "über 18", und von Thomas Karsten habe ich das Buch über Marina Anna Eich, die zusammen mit Antje Mönning auch in einigen Filmen mitwirkte. Antje Mönning hat übrigens ein sehr gutes Buch geschrieben : "Nicht normal ist ganz normal" .. oder eben "casual" im besten Sinne des Wortes - soweit wie ausdrücklich gewünscht, mein Bücherschrankreport.
Je nachdem, was ich hier schreibe, wird das ignore gesetzt oder gelöst - nun ist es zum 2. Mal gesetzt, aber diesmal sage ich : Na und, dann schaue ich diese SC eben nicht mehr an ..
In #11 wurde das Thema ruiniert :
- Anton Corbijn hat Geschmack - eine Aussage, die man bejahen oder hier diskutieren kann.
- manchen hier fehlt dieser, sie haben also keinen Geschmack - völlig egal, ob zutreffend oder nicht stellt sich die Frage, welchen Wert diese Aussage hier in diesem Thema hat.
Dann geht es in #24 um renommierte Fotografinnen und Fotografen überhaupt - welche man kennt und implizit auch, welche Bücher/Bildbände von diesen man hat. Die Quittung für die Antwort ist ein ignore .. Zuerst frägt man, will sich dann aber nicht mit der Antwort beschäftigen, und wie geht es nun weiter ?
Dann ordne ich mal AC zwischen PL und JR ein .. (in der Suchmaschine führen beide Nachnamen zu Luft- und Raumfahrt)
1 month ago
#32 stimmt. Die Themenbeiträge laufen doch immer nach dem gleichen Muster ab. Wiederholt. Vorhersehbar. Eine Pseudo Diskussion über Fotografie wird von einigen wenigen zum Anlass genommen, um sich selbst zu erhöhen und andere zu diffamieren oder in die Besinnungslosigkeit zu schwallen. So wird das hier nichts mehr in der MK. Deshalb ist das Forum nahezu sinnlos geworden für die, die einen offenen konstruktiven Dialog zu Fotografie-Themen suchen.
Tip am Ende. Es gibt youtube. Dort findet man zu ganz unterschiedlichen Themen hervorragende Beiträge. Auf IG muss man etwas aufwändiger suchen aber auch dort kann man ein gutes Netzwerk aufbauen mit Menschen, die ein wahres Interesse an diesem schönen Thema haben.
1 month ago
aktuelle corbijn-ausstellunng in der fotografiska berlin heute angeschaut - beeindruckt - gelernt .........
ist manchmal besser, als sich verbal die birne einzuhauen ;-)
PetersPhotos schrieb: Das mit der Unvollkommenheit finde ich eher problematisch. Es ist natürlich ein prima Strohhalm für alle MKler, die es einfach nicht hinkriegen. ;-)


Ich stimme Dir zum Großteil zu und finde die Aussage auch nicht arrogant. Wem ist in den letzten Jahrzehnten nicht irgendwann das berühmte Andreas-Feininger-Zitat aus den Ohren rausgekommen? Das zielte ja in die gleiche Richtung. Es war aber selten so, dass gerade die gezeigten Fotos der Zitierenden technisch fehlerhaft, aber „gefühlsmäßig wirksamer“ waren - jedenfalls was letzteres angeht.

Die These der charmanten Unvollkommenheit stimmt sicherlich trotzdem oft im positiven Sinne. Nur wird sie gerne missbraucht, wenn es mal richtig anstrengend wird sich weiterzuentwickeln. Bei Fotografen auf deren Fotos diese Thesen voll zutreffen, liest man solche Zitate eher selten. Wozu sollten sie sie auch gebrauchen? Sie wissen ja, was sie da machen, lassen ihre Fotos für sich sprechen und müssen sich und irgendwelche vermeintlichen Makel ihrer Bildergebnisse nicht erklären.
eckisfotos schrieb:
Er hat, was so manchen hier komplett fehlt: Geschmack.

Das ist mehr als arrogant, denn es ist eine deutlichere Wertung. Was manchen fehlt ist aus meiner Sicht die Fähigkeit zwischen handwerklichen Aspekten und künstlerischen Aspekten zu unterscheiden.


Es ist auf jeden Fall manchmal mutig sowas gelassen auszusprechen. Und da braucht man bekanntlich gerne mal ein schnelles Pferd. Aber liegt denn zwischen den beiden Ansichten auf die MK bezogen so ein großer Unterschied?

Ich war hier bereits zwischen 2007 und 2011 schon einmal aktiv. Natürlich gab es auch damals den einen oder anderen Ausreisser nach ganz unten. Das wird es immer geben. Aber das Gesamtniveau – fotografisch wie geschmacklich – war m. E. damals höher, sogar beim Schrott. Heute gibt es hier sehr viel echt richtig plump fotografiertes Zeug, das einfach nicht ästhetisch aussieht - was für manches Foto noch gnädig ausgedrückt ist.

Manches erinnert vom Charakter her eher an das Dokufoto-Archiv von Veterinären bei der Schlachttier- und Fleischbeschau. Dass es heute viele Models gibt, die gegen Geld fast alles machen und keinerlei künstlerische Ansprüche haben, erleichtert die Anfertigung dieser Fotos natürlich enorm. Nun könnte man sagen: Aber das ist doch nicht neu. Das ist doch ein altes Thema! Genau. Deshalb wundere ich mich ja ein wenig. Denn das ist letztendlich doch ein Thema von manchmal völlig anders gesetzten Prioritäten, bei denen fotografische, geschmackliche und ästhetische Aspekte offenbar keine oder kaum eine Rolle spielen. Klar ist aber auch: Auch das gefällt jemandem. Es gibt häufig gar nicht so wenige Likes. Aber wird es davon geschmackvoll?
@ MartinWalltree
Geschmacksdiskussionen einzuhegen ist wohl nicht allen recht, aber ist ein Vergleich 'aus der Mitte der MK' mit ausgewiesenen, langjährig mit Weltstars verbundenen Fotografen wirklich sinnvoll ? Anton Corbijn steht auf derselben Ebene wie Jim Rakete und Peter Lindbergh, hatte Bands wie U2, Metallica und Depeche Mode vor der Kamera und drehte 3 Spielfilme.
Bei den Akkreditierten im Graben war ich nie, ebenso nicht bei Grammy, Oscar & Co; ich könnte hier allenfalls ein paar Szenen mit Faschingsgardetänzerinnen oder von Erotikmessen hochladen. Straßenmusikanten und Obdachlosenzeitungsverkäufer habe ich fotografiert, ebenso Hochzeiten und Taufen im Freundeskreis - weist mich das nun als Peoplefotograf aus ? Sicherlich nein, und deswegen lehne ich es ab, mit Lindbergh, Rakete oder Corbijn verglichen zu werden. Solche Vergleiche werden aber hier impliziert, wenn man in diesem Thema über 'MK-Schrott' herzieht und diesen als Contrapunkt ins Feld führt.
In einem Vergleich zwischen Porsche, Maserati und Lamborghini würde man doch auch keinen Dacia Logan, Honda Jazz oder Škoda Citigo beiziehen ..

Wie wäre denn nun Corbijn im Vergleich zu Rakete zu sehen ? Das wäre die Frage, die ich mir hier zuerst stelle ..

https://www.n-tv.de/leute/Fotograf-der-Neuen-Deutschen-Welle-Jim-Rakete-wird-75-id30182968.html
SEE - anarchisch, autonom, autark !? schrieb: In einem Vergleich zwischen Porsche, Maserati und Lamborghini würde man doch auch keinen Dacia Logan, Honda Jazz oder Škoda Citigo beiziehen ..


Da würde ich Dir zustimmen! Zumindest mir geht es auch gar nicht um Vergleiche mit den größten und besten Fotografen unserer Zeit (dass das vielleicht nicht immer im Einklang ist, wäre auch nochmal eine andere Diskussion...), sondern um den Umgang mit deren verbreiteten Weisheiten. Der direkte Vergleich wird oft unzufrieden machen müssen, und die meisten von uns haben ja tatsächlich auch gar nicht die Möglichkeiten, auf diesem Niveau zu agieren.

Aber was macht man dann? Das kann man ja gelassen akzeptieren. Es ist jedoch absolut sinnvoll, von den Besten zu lernen – sie waren ja oft sehr mitteilsam und lassen sich auch gut studieren. Wenn man nicht mal versucht, das Beste aus SEINEN Möglichkeiten zu machen, sondern die eine oder andere Fotografenweisheit nur benutzt, um damit nicht so gelungene Fotos quasi als nicht verbesserungswürdig hinzustellen, ist das für alle eigentlich schade. Wozu dann der Austausch in einer Community? Jeder wird gerne einfach nur gelobt, klar. Aber konstruktive, begründete Kritik bringt einen zwischendurch ja auch mal weiter.

Um im Vergleich zu bleiben: Wenn der Dacia-Fahrer stolz erzählt, sein altes Auto klappere und verliere Öl, weil „wahre Schönheit eben in solcher Unvollkommenheit liegt“, und sich dabei auf irgendeine philosophische Aussage von Enzo Ferrari beruft, dann bleibt der olle Dacia eben trotzdem ein ziemlich mieses Altauto. Wenn dieser Dacia und sein Team aber beim 24h-Rennen am Nürburgring antreten und ehrlich alles geben, um nach 24 Stunden überhaupt fahrend ins Ziel zu kommen, dann gibt es keine unfairen Vergleiche zum siegenden AMG, R8, M4, Porsche oder Ferrari. Der Dacia bekommt dann den Respekt, den er sich verdient hat, und obwohl er das schwächste Auto im Feld ist, erobert er so die Herzen vieler Fans.

Allein der Versuch sich ein bisschen Mühe zu geben, wird hier eigentlich oft schon honoriert – richtig vernichtende Kritiken liest man doch kaum.

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