Warum werden KI-Lügen in die MK hochgeladen? 128

2 days ago
Was ich damit sagen will, wenn sich inzwischen einige ihr Model per KI generieren lassen, dann reagieren die eigentlich nur auf einen engen Markt in dem sich viele Fotografen um wenige Models streiten, was sich ja letztendlich im Fotografen Sinne positiv auf die Preise der realen Models auswirken könnte.
#101Report
2 days ago
Marcus Sawyer Mensch Marcus, alter Krawallbruder!

Tausch doch bitte endlich mal diese düstere Backside mit einem PROFILBILD von dir SELBST aus. Ich würde wirklich zu gerne wissen, wie das Gesicht zu deinen Elogen aussieht. Sei mal mutig. Trau dich, zeig dich.

Warum ich hier als TO 'Angst und Schrecken' verbreitet haben soll... keine Ahnung. Wirst nur DU verstehen.
Wer meine konkrete Kritik nachlesen will: #1
#102Report
2 days ago
Lichtermeer
Nein, meine ich nicht. Ich meine der Überhang, der zwischen denen die wollen und denen die nicht wollen entsteht

Ach den meinst du. Ich glaube, den redest du dir nur ein, weil du eine Ausrede brauchst. Tatsächlich existiert der gar nicht.

Heutzutage kann jede Frau Nacktaufnahmen mit ihrem Freund oder Ehemann machen, da braucht niemand extra einen Fotografen der am Ende nur die out of Cam Fotos abliefert.

Das kann sie. Aber das will sie nicht. Weil das nicht dasselbe ist.
#103Report
2 days ago
"Das kann sie. Aber das will sie nicht. Weil das nicht dasselbe ist." Nun müssten wir nur noch klären wer "sie" ist, die das nicht will. Ich finde jedenfalls wenn ein mit KI erzeugtes Bild meinem Model besser gefällt als das einfache Foto, dann macht es keinen Sinn ihr erklären zu wollen was Fotografie pur bedeutet. Die oben verlinkte Fotografin hat das offenbar verstanden. Hier findet man zwar DIN A4 Seiten mit Statements was der Fotograf von seinem Model erwartet, aber ernsthafte Diskussionen was den unserer Zielgruppe, also meist jungen Frauen, gefallen könnte gibt es leider keine.
#104Report
2 days ago
Lichtermeer
Ich finde jedenfalls wenn ein mit KI erzeugtes Bild meinem Model besser gefällt als das einfache Foto, dann macht es keinen Sinn ihr erklären zu wollen was Fotografie pur bedeutet. Die oben verlinkte Fotografin hat das offenbar verstanden.

Nein, das macht keinen Sinn. Es steht dir ja auch frei, ihr ein KI-generiertes Bild zu machen. Niemand will dich davon abhalten. Es wäre in der MK nur fehl am Platz, wenn es nicht (auch) das fotografierte Model zeigen würde.
Genau so hat es, meinem Verständnis nach, die erwähnte Fotografin gemacht: Das Model ist real fotografiert, nur der Drache ist KI-generiert. Mit dem entsprechenden Hinweis wäre das dann auch willkommen. (Ja, schon klar. Der Drache ist ein eindeutiger Hinweis auf den KI-Einsatz. Aber da ja nicht jeder Fall so eindeutig sein wird...)
#105Report
2 days ago
#112 Hallo? Gesicht zeigen? Ich bin feige, hinterhältig und verschlagen! Dazu Opportunist und Lobbyist!
Aber... ich halte mich nicht für so wichtig und hübsch - Peter - auch noch mein Gesicht der Öffentlichkeit zu präsentieren! Da gibt es hübschere Fotografen!

#102
PetersPhotos
Warum ich hier als TO 'Angst und Schrecken' verbreitet haben soll... keine Ahnung. Wirst nur DU verstehen.


,,Schrecken''. Mir machen bestimmte Profil-Bilder tatsächlich Angst! Wie schrecklich muss es dann für manche Modelle sein, diesen Blick live ertragen zu müssen? Sorry, Du hast gefragt!

,,Angst''. Schau was hier abgeht, Peter! Wir sind im 104. Beitrag und warum? Wegen Dir!
Allein, weil Du dich wegen eines Fotos immer noch aufregst, welches längst wieder gelöscht worden ist. Es ist gelöscht!! Also wichtiger kann man ein gelöschtes(!!) Foto kaum machen!
Und Du stelbst stellst die KI dar, als wäre sind der End-Gegner, der alles fotografische Leben zu nichte macht!

Peter, komm jetzt nicht mit Mondfahrt und dem Wolf! Pure KI ist hier sowieso verboten! Und kein Schreiber befürwortet eine totale Kniebeuge vor der KI. Und deine Forderungen? Damit rennst Du hier offene Tore ein!

Bei deinen Beiträgen denke ich an Reinhards Mey's ,,Meine Söhne geb' Ich nicht'' hier umgewandelt in ,,Meine Bilder geb' ich nicht der KI'' Nö, verlangt auch niemand!!
#106Report
@ Tom Rohwer zu #68 : Betreffs Stockfotos im Bildjournalismus hast Du natürlich Recht, aber Waikiki Beach als Stockfoto für 3€ kann ich auch als Hobbyknipser kaufen. Mit Deinen #78 und #96 hinsichtlich des Models im Südsee-Setting bin ich unisono.

@ MAINpics zu #65 : Genau auf den Punkt gebracht !

Am Beispiel des Bildes mit der Frau im Brautkleid und dem Drachen läßt sich gut erklären, was sein darf und was nicht : Echt sein müssen nur Gesicht und Hände der Frau, schon das Brautkleid kann nachträglich um Tüll und Schleppe ergänzt sein, und wenn man unterscheiden will, ob Tüll und Schleppe durch Composing oder KI hinzukamen - ok, dann muß eben eine Kennzeichnung her, daß hier KI mitgewirkt hat.
Sehr offensichtlich ist das nämlich eh schon durch den Drachen, der so auch schon vor 10 Jahren per Composing hinzukommen konnte. Allerdings wäre es dann eben auch fair, bei gut 50.000 Bildern aus den letzten 15 oder 20 Jahren nachträglich die Kennzeichnung "Dieses Bild wurde mithilfe von Presets aus PS/LR/.. optimiert" einzufügen ! Denn von Hautglättung bis zur digitalen "Entfernung" von Tattoos ist hier schon seit Anbeginn der MK so manches verfälscht worden ...
#107Report
1 day ago
Ich glaube, dass die MK-Betreiber die KI-Regel härter formuliert haben, als sie wollten/sollten. Auch aus meiner Sicht spricht nichts gegen einen KI-Hintergrund und aus meiner Sicht ist es völlig übertrieben, irgendwelche Funktionen aus Photoshop nicht zu benutzen, weil man diese unter KI-Verdacht stellt. Man könnte übrigens auch schon in grauen Vorzeiten der Fotografie "Köpfe/Gesichter" austauschen. Und solche Bilder kann man machen und beispielsweise in der FC ausstellen und zumindest als Bildbearbeiter sicher auch in der MK. Auf eine Modellsedcard gehört so etwas aber eher nicht. Man möge doch bitte Augenmaß und gesunden Menschenverstand walten lassen! Ansonsten stimme ich #106 zu.
#108Report
1 day ago
Ich denke auch es würde genügen wenn in den Regeln KI generierte Personen als nicht erwünscht eingefügt würden. Sobald man nämlich ein Verbot ausspricht ruft man die selbst ernannten MK Polizisten auf den Plan, die alles was sie für KI generiert halten dem Support melden, was ja unnötige Arbeit bereitet.
#109Report
Eben, es geht um die Person(en) und nicht um Beiwerk oder Hintergründe - und darauf wird man sich wohl mehrheitlich einigen können. Ob der Drache vor 40 Jahren per Fotomontage, vor 4 Jahren per Composing oder nun vor 4 Tagen per KI eingefügt wurde, dürfte doch belanglos sein ...
#110Report
1 day ago
Lichtermeer
#109: Dann musst du nur noch erklären, wo du den praktischen Unterschied zwischen „nicht erwünscht“ und „verboten“ siehst. Wenn du unter „nicht erwünscht“ verstehst, dass es zwar nicht gern gesehen ist, aber nichts unternommen wird, wenn man dagegen verstößt, dann kannst du die Regel auch gleich vergessen, weil das wäre ein Freifahrtschein.
#111Report
1 day ago
SEE - heute an Land, morgen auf See !

"Eben, es geht um die Person(en) und nicht um Beiwerk oder Hintergründe..."

Falsch. Es geht, oder besser artikuliert, um ein FOTO. Oder bestimmt treffender, das was ein Foto irgend wann einmal hermachte, was der Grund war es überhaupt zu machen und welchen Inhalt es deshalb folglich hatte.

Dieser Thread ist aber der Beweis dafür, dass ein FOTO hier und heute oftmals überhaupt nicht mehr im Raum steht. Eigentlich völlig sekundär ist. Man gibt sich mit einem Ergebnis zufrieden, das in aller erster Linie auf die (nach Möglichkeit) perfekte Anwendung von KI, Photoshop oder ähnlichem Datenmüll zurückzuführen ist. Die Zeit der Auseinandersetzung des ganzen - oftmals weniger als eine Sekunde.

Natürlich kann jeder machen, was er will. Auch auf dem Gebiet dieser (ehemaligen?) Fotografie. Ich verteufle das alles doch auch nicht. Ich bin lediglich Verfechter einer gewissen Ursprünglichkeit.

Schaut euch vielleicht mal das Foto http://www.model-kartei.de/fotos/foto/1180953/ an. Auf kein anderes Foto während meines gesamten Berufslebens bin ich so stolz, wie auf dieses. Allein schon die Idee dafür, die Wahl des richtigen Models (heute würde nahezu keine einzige Frau schon physisch dazu in der Lage sein!), die Komposition, die Pose, nicht zu vergessen der sich dahinter verbergende gesamte Zeitaufwand, um das alles Wirklichkeit werden zu lassen und vieles mehr. Nur wer die Örtlichkeiten kennt, der kann einschätzen wovon in "spreche". Das alles dann fotografiert im Mittelformat analog, ohne jede Nachbearbeitung! Kein, sorry, vergänglicher Datenmüll. Man hat etwas erschaffenes in seinen Händen. Den tatsächlichen Wert dieser Arbeit werden aber frühestens die Generationen in mehr als hundert Jahren erkennen und zu schätzen wissen.

Nur noch zur Ergänzung: ich präsentierte dieses Foto auch auf einer meiner Ausstellungen (2007).
Da kam dann ein Besucher und fragte mich beim betrachten einer ähnlichen Arbeit *: "sagen Sie mal, wie viele Fotos haben Sie da denn für gemacht, bis dieses Foto so entstanden war?" Meine Antwort: "ein einziges, nämlich dieses"! Er daraufhin: "wollen Sie mich (Wort wörtlich) verarschen"? Meine Reaktion darauf: " Sie können gerne in den nächsten Tagen erneut hierher kommen. Wenn Sie mich vorweg informieren, bringe ich Ihnen den kompletten Negativ Streifen mit. Dann werden Sie allein anhand der Zahlenreihe sehen, das meine Angaben der Wahrheit entsprechen".

Nochmals: um früher zu Ergebnissen wie diesen zu kommen, die wohl auch eine gewisse Klasse dokumentieren, musste man wirklich noch sein Hirn einschalten, bevor man auf den Auslöser drückte. Was heute auf vielen Gebieten da so "gezaubert" wird - wie, wann und mit Hilfe wessen, naja, das überlasse ich lieber dem gemeinen Publikum.
____________________________________________

* http://www.model-kartei.de/fotos/foto/1180984/
Das ist das Foto auf das sich das Gespräch bezog
#112Report
1 day ago
Norbert Hess
Ich verstehe Deine Ansichten, aber kann sie nur bedingt teilen. Was Du beschreibst ist einerseits die schon von mir genannte "Erlebnisfotografie" und andererseits berechnest Du den "Wert" eines Fotos auch nach dem Aufwand. Ich bewerte ein Foto nur anhand dessen, was ich auf dem Foto sehe. Und daher ist es mir völlig "wurst", ob Du für das Foto nach Namibia geflogen bist und stundenlang auf das richtige Licht gewartet hast und vorher eine spezielle Genehmigung geholt hast - oder ob Du das an einer deutschen Sandfläche fotografiert hast (und mit PS nach die Farbe des Sandes verändert hast.

Noch anders sieht es aus, wenn ich ein Modell "beurteilen" soll, d.h. entscheiden, ob ich mit ihr ein Shooting machen möchte. Ob das Modell auf ihren bisherigen Fotos in Namibia, in einer Tiefgarage, einem Studiohintergrund oder auf einem Schrottplatz steht, dass ist mir so fürchterlich egal, wie Du es Dir gar nicht vorstellen kannst. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, dass ein Modell mich beeindruckt (sich motiviert zeigt), weil sie für ein gutes Foto nach Namibia fliegt o.ä. Ich schaue mir auf Modellsedcards an, wie das Modell wirklich aussieht, d.h. gerne Polaroids und supergern schaue ich auch bei den "Markierungen".

Ich gehe davon aus, dass Modelle wieder andere Prioritäten bei Beurteilungen von Fotografen haben. Da dürfte ein Sandhaufen wieder eine große Rolle spielen. Ob die Modelle dafür eine Reise nach Namibia machen wollen oder den KI-Sandhaufen vorziehen (oder doch lieber Sylt), das wird davon abhängen, wie ein Modell "drauf" ist und welche Bedingungen noch eine Rolle spielen - z.B. ob die Reisekosten bezahlt werden :-).
#113Report
@ Norbert Hess
@ eckisfotos
Norbert, Du hast da bestimmt 3000 € oder mehr investiert, um diese Bilder genau so erschaffen zu können. Dies mag auch durch den Kalenderverkauf amortisiert sein, und wenn Du nun 2 Jahrzehnte später der aktuellen Entwicklung eher ablehnend gegenüberstehst, verstehe ich das.
Für mich ist aber eckisfotos Auffassung die mir passendere, und so würde ich eben die KI bemühen oder einen Freund, der tatsächlich vor etwa 10 Jahren Namibia besuchte, mir ein paar passende Fotos zu überlassen. Da ich keinerlei kommerzielle Ambitionen habe, war ich sehr zurückhaltend bzgl. irgendwelcher Investitionen in Flugzeuge, Hubschrauber o.ä. und stehe den neuen Chancen daher sehr positiv ggü.
Dann muß ich auch nicht samt Model nach Gatow oder Duxford, um letztlich aus etwaigen dort gemachten Aufnahmen Gaffer mit Basecaps und Sneakers herauslöschen zu müssen, um den Retrolook von 1955 wirkungsvoll darzustellen. Selbstverständlich würde ich Bilder, die dann suggerieren, auf einem britischen Flugplatz entstanden zu sein, entsprechend kennzeichnen.
#114Report
20 hours ago
Wenn jemand die nötigen Fertigkeiten im Umgang mit der KI (in ihrer jeweiligen aktuellen Leistungsfähigkeit) hat, um künstliche Models zu schaffen, die dann für KI-generierte Fotos genutzt werden können...

... dann sollte man die MK um eine Rubrik erweitern, in der künstliche (KI-generierte) Models angeboten werden können, so daß auch andere Fotografen bzw. KI-Künstler sie nutzen können.

Es hat sicherlich nicht jeder Lust, sich so weit in die Technik einzuarbeiten und auch nicht, den Aufwand auf sich zu nehmen, ein künstliches Model zu kreieren. Man kann heute digitale Vorlagen für alles mögliche kaufen oder auch kostenlos bekommen - wieso also nicht auch künstliche Models?
#115Report
19 hours ago
Tom Rohwer
... dann sollte man die MK um eine Rubrik erweitern, in der künstliche (KI-generierte) Models angeboten werden können, so daß auch andere Fotografen bzw. KI-Künstler sie nutzen können.

Oder man guckt dann auf einer der dann sicher zahlreich existierenden KI-Model-Webseiten und sucht sich da, was man auf der MK nicht findet.
#116Report
18 hours ago
Tom Rohwer #115

Du fragst immer wieder das gleiche. Ich kann Dich sehr gut verstehen, aber die Art KI, die derzeit "im Trend" ist, entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Und diese Richtung kommt ohne konkrete Modelle aus - damit auch ohne die MK.

Es gibt aber in der Informatik ein weiteres Spezialgebiet - die Simulation. Auch dieses Spezialgebiet hat viele Facetten. Ich nenne einmal beispielhaft Flugsimulatoren oder Klimasimulationen.

Es gibt tatsächlich aber auch Programme mit denen man ein Fotostudio simulieren kann, d.h. es gibt Räume und Lichtquellen, die der Nutzer (keine KI) in diesem Modell eines Studios aufstellen (und benutzen) kann. Auch Kameratyp und Standort der Kamera können vom Nutzer festgelegt werden. Jetzt ist in dieser Simulation alles vorhanden, so dass die Software berechnen kann, wie ein Foto aussehen würde. Das wesentliche fehlt aber noch, nämlich das Modell. Nun kann man kein echtes menschliches Modell in ein simuliertes Studio stellen, aber auch dafür gibt es - zumindest in der Theorie - eine Lösung: Das menschliche Fotomodell lässt sich von allen Seiten fotografieren. Eine Software berechnet dann aus diesen Bilder ein 3D-Modell des Wesens. Und wenn jetzt alles kompatibel miteinander ist, dann besteht die Möglichkeit, dass wir das digitale Modell in das simulierte Fotostudio "stellen" und ein Foto simulieren - was wir uns dann aber auch ansehen können.

Wenn es sich dahin entwickelt, dann könnte die MK dafür genutzt werden, dass echte Modelle, sich in digitalisierter Form für Shootings zur Verfügung stellen.
#117Report
9 hours ago
eckisfotos

Ecki was glaubst du warum dann beispielsweise Hochglanzmagazine die unterschiedlichsten Destinationen (wo auch immer auf der Erde) anfliegen, um die geplanten Produktionen umzusetzen? Warum werden Kollektionen von Mode Designern zur Präsentation der neuesten Frühjahr/Sommer oder Herbst/Winter Kollektion nicht in einem muffligen Studio, sondern ebenfalls an speziell ausgewählten Orten unseres Kontinents fotografiert? Warum sucht man zur Präsentation einer neuen Duftnote, von welchem Hersteller auch immer, durch die Wahl einer ganz bestimmten REALEN Person eine Verbindung zum aktuell auf den Markt kommenden Produkt aufzubauen? Nicht selten dabei unterstützend durch eine dafür passende Location zur Abrundung. "KI-Models" für so etwas "erschaffen"? Womöglich am Baggersee um die Ecke realisieren, dein Ernst?

Ein Schelm der Böses dabei denkt, hier eben keine Verbindungen zu ganz bestimmten Menschen, welche in der Öffentlichkeit stehen, herzuleiten.

Aber völlig egal, ob prominent, ambitionierter Laie, oder wer auch immer ausgewählt wird; ich garantiere der weit überwiegende Teil der Auserwählten wird von diesen Ereignissen später nicht selten sogar noch schwärmen. Wenn man lange genug im Geschäft ist, berichtet einem auch schon mal das eine oder andere Model davon, seinen Kindern und ja auch Enkeln über so etwas zu erzählen. Kannst dir vielleicht selbst die Frage beantworten, ob dabei dann nicht auch ein gewisser Stolz aufkommen könnte?

Der große Unterschied bei solchen Aufträgen dürfte eben auch darin liegen, welches Interesse so etwas beim Publikum auslöst. Egal in welchen Medien, Kreisen, egal ob im Print Bereich oder (gerade heute) anderswo.

Darin liegt auch der feine Unterschied, ob ich über die Eröffnung einer neuen Bäckereifiliale mit Bildern berichte, oder mich mit einem Auftrag auseinander setzen darf, der auch vom Kostenaufwand in einer völlig anderen Liga spielt.

Was lernen wir (vielleicht?) daraus: nicht selten wäre es dem einen oder anderen hier wirklich zu empfehlen auch mal nicht zu allem und zu jedem seinen Senf zu geben.

SEE - heute an Land, morgen auf See !

Die Produktionenkosten lagen damals bei etwa 20.000 EUR und waren nur deshalb so günstig weil elementare Kostenteile überhaupt nicht anfielen.
#118Report
Bei dem ganzen Thread wird eines vergessen: mit einem Menschen an einem realen Ort sein, diesen mit allen Sinnen aufnehmen, fühlen, hören, dort arbeiten, stehen und staunen, miteinander plaudern, schweigen und genießen. Das gehört alles zu einem Shooting dazu - und das kann die KI nicht.
#119Report
6 hours ago
Norbert Hess
1) Zunächst einmal muss ich bei Deiner Argumentation "gegen" mich feststellen, dass es schwer für mich ist, festzustellen, wann Du Dich auf welche meiner Aussagen beziehst.
2) Du reißt offenbar einige meiner Aussagen aus dem Zusammenhang und überhöhst dabei noch. Auch wenn Du es mir nur so indirekt unterstellst, so weise ich einmal ganz vorsorglich darauf hin, dass ich den sprichwörtlichen Baggersee in meinen letzten Beiträgen NICHT erwähnt habe.
3) Du bist nicht von dieser Welt - und damit meine ich die MK-Welt. In dieser MK-Welt geht es nicht um hochdotierte Shootings und "Nebenkosten" von 20000 EUR. Hier in der MK gelten schon 100 EUR/h als hoch (und zwar egal, ob es die Honorarforderung eines Modells ist oder die Studiomiete - wohlgemerkt je Stunde. ABer selbst wenn: Der Wert eines Bildes besteht nicht darin, wie teuer dessen Produktion war, sondern welche "Bedeutung" es für einen Betrachter hat. Ich persönlich bin in der MK, um Modelle zu finden. Daher hat die Location auf den Fotos hier quasi eine Bedeutung von "0" - natürlich nur für diesen meinen Blickwinkel. Deswegen hätte ich auch nichts dagegen, wenn auf einer Modellsedcard der Hintergrund KI-generiert ist.

Aber gehen wir das Thema einmal anders an: Potentielle Modelle sollen nach meiner Auffassung auf einer Fotografensedcard sehen können, was sie von dem Fotografen erwarten können. Stell Dir vor, es meldet sich ein Modell bei Dir und möchte auf einer Sanddüne fotografiert werden. Was sagst Du? Sagst Du "ok, lass uns nach Namibia fliegen, Du zahlst" ?
Also ich habe es vermutlich besser als Du, denn von mir aus gesehen ist die nächste Sanddüne nur 10km entfernt.

Und wegen KI: Denkst Du, dass das Modell lieber nach Namibia fliegen wird oder lieber einen KI-Hintergrund haben will?

Ich hoffe, dass ich den Senf hiermit nachhaltig zurückgegeben habe. Dabei warst Du ja in den Absätzen zwischen Baggersee und Senf durchaus auf der richtigen Spur - nämlich bei der Verhältnismäßigkeit.
#120Report

Topic has been closed