Warum tappen noch so viele in die Schwarz-Weiß-Falle? 177
1 day ago
Ein Rücksprung auf #1 könnte helfen.
Nochmal zur Klärung: ich habe diesen Thread ja nicht begonnen, weil ich prinzipiell etwas gegen SW hätte.
Im Gegenteil: Habe in meiner DVD-Sammlung eine extra SW-Abteilung. Denn ich liebe SW im Kino bzw. im Spielfilm. Interessant zu wissen: bis einschließlich 1967 gab es Beste-Kamera-Oscars in den Kategorien Color sowie Black and White! Jeweils 5 Nominierungen. Ab 1968 nur noch für beide gemeinsam.
Heute ist SW leider eine Kino-Rarität geworden. Aber nicht ganz verschwunden. Schön!
Ich schreib mal 5 Favoriten nach 1970 hin:
MANHATTAN, 1979 (K: Gordon Willis)
THE MAN WHO WASN'T THERE, 2001 (K: Roger Deakins)
IDA, 2013
COLD WAR, 2018 (beide K: Lukasz Zal)
OH BOY, 2012 (K: Philipp Kirsamer)
Wer hat auch SW-Lieblingsfilme? Welche? Bin neugierig.
Nochmal zur Klärung: ich habe diesen Thread ja nicht begonnen, weil ich prinzipiell etwas gegen SW hätte.
Im Gegenteil: Habe in meiner DVD-Sammlung eine extra SW-Abteilung. Denn ich liebe SW im Kino bzw. im Spielfilm. Interessant zu wissen: bis einschließlich 1967 gab es Beste-Kamera-Oscars in den Kategorien Color sowie Black and White! Jeweils 5 Nominierungen. Ab 1968 nur noch für beide gemeinsam.
Heute ist SW leider eine Kino-Rarität geworden. Aber nicht ganz verschwunden. Schön!
Ich schreib mal 5 Favoriten nach 1970 hin:
MANHATTAN, 1979 (K: Gordon Willis)
THE MAN WHO WASN'T THERE, 2001 (K: Roger Deakins)
IDA, 2013
COLD WAR, 2018 (beide K: Lukasz Zal)
OH BOY, 2012 (K: Philipp Kirsamer)
Wer hat auch SW-Lieblingsfilme? Welche? Bin neugierig.
#162Report
1 day ago
PetersPhotos
"Wer hat auch SW-Lieblingsfilme? Welche? Bin neugierig."
- Psycho
- Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
- Good Night And Good Luck
- Schindlers Liste (...einige Sequenzen allerdings in Farbe)
- Der Leuchtturm (Filmformat 1,19:1)
- Der Elefantenmensch
- Pi
- Following
- Dead Man
- Sin City (...einige wenige Farbtupfer)
- Logan (Noir)
- Wie ein wilder Stier
Und dann gibt es da noch ganz viele andere. :-)
"Wer hat auch SW-Lieblingsfilme? Welche? Bin neugierig."
- Psycho
- Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
- Good Night And Good Luck
- Schindlers Liste (...einige Sequenzen allerdings in Farbe)
- Der Leuchtturm (Filmformat 1,19:1)
- Der Elefantenmensch
- Pi
- Following
- Dead Man
- Sin City (...einige wenige Farbtupfer)
- Logan (Noir)
- Wie ein wilder Stier
Und dann gibt es da noch ganz viele andere. :-)
#163Report
1 day ago
Und auch bei dieser abweichenden Einlassung geht es nicht darum, ob SW-Filme besser sind als Farbfilme. Selbst wenn man eine Schwäche dafür hat. Es wäre auch lächerlich.
eckisfotos kommt ständig mit der Behauptung, es ginge den Diskutanden just um diese Frage (besser/schlechter). Ich habe das an keiner Stelle so wahrgenommen sondern immer nur in seiner Argumentation.
(Und auch Pawlikowski würde nie behaupten, SW sei grundsätzlich der bessere Film. SW eignet sich FÜR IHN und seine cineastische Vorstellungen halt am besten - und das SW ist natürlich nicht die Entscheidung des Kameramanns, nicht mal die Bildkomposition! Ich empfehle bei der Gelegenheit seinen neuen, Vaterland, kommt im September in die Kinos!)
eckisfotos kommt ständig mit der Behauptung, es ginge den Diskutanden just um diese Frage (besser/schlechter). Ich habe das an keiner Stelle so wahrgenommen sondern immer nur in seiner Argumentation.
(Und auch Pawlikowski würde nie behaupten, SW sei grundsätzlich der bessere Film. SW eignet sich FÜR IHN und seine cineastische Vorstellungen halt am besten - und das SW ist natürlich nicht die Entscheidung des Kameramanns, nicht mal die Bildkomposition! Ich empfehle bei der Gelegenheit seinen neuen, Vaterland, kommt im September in die Kinos!)
#164Report
1 day ago
Patrick Michael Weber. Ja, prima! Alle gesehen? Also auch FOLLOWING, den ersten Nolan? Würde mich sehr interessieren.
Großartig natürlich auch die SW-Passagen in Edgar Reitz HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT. (Kamera großenteils: Gernot Roll).
Fun Fact: Las mal, dass Scorsese noch vor RAGING BULL (auch n' kleines bisschen Farbe drin) sich eine SW-Kopie von NEW YORK, NEW YORK ziehen ließ – und sie sehr mochte. Brachte mich auf die (schon x-mal praktizierte) Idee, mir mal passende Filme ganz frech in SW anzusehen. Farbsättigung einfach auf 0 stellen.
Perfekt: "1984", die Version mit John Hurt und Richard Burton (1984, wann sonst?). Deakins wollte in SW drehen, war natürlich für die Finanziers keine Option, machte aber perfektes, düster-kontrastiges SW-Licht, viel Low Key und spezielle Farbentsättigung. Kommt voll auf den Punkt in SW.
noch'n paar neuere:
THE ARTIST
RUMBLE FISH
NEBRASKA
ZELIG
und 3 aus den 70ern
IM LAUF DER ZEIT
THE LAST PICTURE SHOW
LENNY
...und dann gab es da noch eine deutsche Krimiserie...
Fortsetzung folgt!
;-))
Großartig natürlich auch die SW-Passagen in Edgar Reitz HEIMAT und DIE ZWEITE HEIMAT. (Kamera großenteils: Gernot Roll).
Fun Fact: Las mal, dass Scorsese noch vor RAGING BULL (auch n' kleines bisschen Farbe drin) sich eine SW-Kopie von NEW YORK, NEW YORK ziehen ließ – und sie sehr mochte. Brachte mich auf die (schon x-mal praktizierte) Idee, mir mal passende Filme ganz frech in SW anzusehen. Farbsättigung einfach auf 0 stellen.
Perfekt: "1984", die Version mit John Hurt und Richard Burton (1984, wann sonst?). Deakins wollte in SW drehen, war natürlich für die Finanziers keine Option, machte aber perfektes, düster-kontrastiges SW-Licht, viel Low Key und spezielle Farbentsättigung. Kommt voll auf den Punkt in SW.
noch'n paar neuere:
THE ARTIST
RUMBLE FISH
NEBRASKA
ZELIG
und 3 aus den 70ern
IM LAUF DER ZEIT
THE LAST PICTURE SHOW
LENNY
...und dann gab es da noch eine deutsche Krimiserie...
Fortsetzung folgt!
;-))
#165Report
1 day ago
Marcello Rubini. Ja, Danke – VATERLAND ist schon notiert. Hanns Zischler spielt Thomas Mann! Kamera hat wieder der Künstler von IDA und COLD WAR!
#166Report
1 day ago
PetersPhotos
"Ja, prima! Alle gesehen?"
Klaro. :-)
Grundsätzlich finde ich eben nicht nur S/W-Klassiker wie Psycho stark, sondern eben auch moderne Filme, die ganz bewußt in S/W gefilmt wurden, wie beispielsweise Good Night and Good Luck, bei dem sogar die Ausleuchtungsstile aus der S/W-Ära und auch die Tonaufnahmetechnik am Set bei der Produktion übernommen wurden.
Oder bei Logan (Noir), der ursprünglich ein knallbuntes Marvel-Spektakel war, dann aber in der Post eine Graustufen-Konvertierung erfahren hat. Da tritt aber niemand in die S/W-Falle. Die können das alle. ;-)
Den umgekehrten Weg finde ich allerdings auch stark. Als Paradebeispiel sei hier die Doku "They Shall Not Grow Old" von Peter Jackson angeführt. Eine WWI-Doku, die ursprünglich auf S/W-Stummfilmmaterial beruht, die aber in vollem Umfang in Farbe konvertiert wurde und die zudem auch vertont wurde, indem man geführte Dialoge per Lippenlesen versucht hat zu rekonstruieren. Auch wurden Dropped Frames egänzt. Das Endergebnis ist höchst beeindruckend.
"Ja, prima! Alle gesehen?"
Klaro. :-)
Grundsätzlich finde ich eben nicht nur S/W-Klassiker wie Psycho stark, sondern eben auch moderne Filme, die ganz bewußt in S/W gefilmt wurden, wie beispielsweise Good Night and Good Luck, bei dem sogar die Ausleuchtungsstile aus der S/W-Ära und auch die Tonaufnahmetechnik am Set bei der Produktion übernommen wurden.
Oder bei Logan (Noir), der ursprünglich ein knallbuntes Marvel-Spektakel war, dann aber in der Post eine Graustufen-Konvertierung erfahren hat. Da tritt aber niemand in die S/W-Falle. Die können das alle. ;-)
Den umgekehrten Weg finde ich allerdings auch stark. Als Paradebeispiel sei hier die Doku "They Shall Not Grow Old" von Peter Jackson angeführt. Eine WWI-Doku, die ursprünglich auf S/W-Stummfilmmaterial beruht, die aber in vollem Umfang in Farbe konvertiert wurde und die zudem auch vertont wurde, indem man geführte Dialoge per Lippenlesen versucht hat zu rekonstruieren. Auch wurden Dropped Frames egänzt. Das Endergebnis ist höchst beeindruckend.
#167Report
1 day ago
Patrick Michael Weber. Aber hallo! FOLLOWING gibt's komplett auf YT. Und ich bin bereits 10 Minuten drin. Hab den Köder schon geschluckt! ;-))
EKEL von Polanski, natürlich! (1964, K: Gil Taylor)
DER STAND DER DINGE (K: Henri Alekan)
LA DOLCE VITA (K: Otello Martelli)
8 1/2 (K: Gianni di Venanzo)
EKEL von Polanski, natürlich! (1964, K: Gil Taylor)
DER STAND DER DINGE (K: Henri Alekan)
LA DOLCE VITA (K: Otello Martelli)
8 1/2 (K: Gianni di Venanzo)
#168Report
1 day ago
Marcello Rubini und weitere
Die "Überbewertung" ist von SW-Fotos ist hier in diesem Thread nicht meine Idee. Sie beschrieb PetersPhotos im Startbeitrag so:
*** Bei etwa der HÄLFTE der SW-Bilder hier in der MK denke ich mir:
'Hoppla, lieber Kollege, wieder mal dem SW-Klischee auf den Leim gegangen!'
Weil: Flaue Kontraste, Grausoße, Chaos durch fehlende Differenzierung der Flächen, ungesunde Hautanmutung, depressiver Look, unfokussierte Bilder, gruselige Unterbelichtungen.
Aber: 'Kunst' !! ***
Nur das Wort "HÄLFTE" empfinde ich dabei als recht hart.
Weiter geht es mit #9 Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge:
***SW bietet in meinen Augen die besseren Möglichkeiten, Stimmungen auszudrücken und Bildinhalte zu fokussieren. ***
Und dann #14 Martin Walltree (@chilloutfotografie)
*** Manchmal stören Farben und lenken ab. Dann kann ein richtig gutes S/W-Foto sehr viel besser zur Geltung kommen und viel eher transportieren, was man mit einem Portrait zeigen möchte.***
Und vom wem wohl folgender Kommentar kommt? Es ist wohl leicht zu erraten. (#28)
*** Gerade im Bereich des freizügigen Akts kann die Reduktion auf eine monochrome Darstellung aber ein passendes Stilmittel sein, so wie auch z.B. Schatten zwecks Verdeckung genutzt wird. ***
Bernd Pesch #30
*** Ich liebe die Reduktion auf Linien, Flächen, Licht und Schatten. Farbe lenkt mich häufig eher ab. ***
T | BICHLER - Workshops & Coachings #86
***...Imho völliger Unsinn, denn man kann ein bewußt gemachtes Farbfoto nicht einfach in ein (sehr) gutes SW umwandeln. Das ist glaube ein weit verbreiteter Irrtum, auch wenn die SW-Fotos natürlich meist aus RAWs enstehen. Aber die Bildvision ist halt eine andere. Um gute SW zu machen, braucht es das Auge und den Verstand dazu. Ein SW Bild wird ganz anders "komponiert", als ein Col-Foto. Dementsprechend sind diese Doppelposts (meist) nicht einmal den ersten Blick wert. ***
In #92 bestreitest Du, dass Farbe als zusätzliches Stilmittel die Schwierigkeit erhöht. Immerhin schreibst Du aber in #98:
***Farbfotos haben dagegen andere Stärken. Reden wir doch lieber erst von den originären Stärken als von gegenseitigen Annäherungen. Und dann von den Umwandlungen.***
Ich erspare uns weitere Zitate - auch aus anderen Threads - wo es um SW vs. Farbe geht.
Die "Überbewertung" ist von SW-Fotos ist hier in diesem Thread nicht meine Idee. Sie beschrieb PetersPhotos im Startbeitrag so:
*** Bei etwa der HÄLFTE der SW-Bilder hier in der MK denke ich mir:
'Hoppla, lieber Kollege, wieder mal dem SW-Klischee auf den Leim gegangen!'
Weil: Flaue Kontraste, Grausoße, Chaos durch fehlende Differenzierung der Flächen, ungesunde Hautanmutung, depressiver Look, unfokussierte Bilder, gruselige Unterbelichtungen.
Aber: 'Kunst' !! ***
Nur das Wort "HÄLFTE" empfinde ich dabei als recht hart.
Weiter geht es mit #9 Pixelworx Photography - mit Studio DIE Fotolounge:
***SW bietet in meinen Augen die besseren Möglichkeiten, Stimmungen auszudrücken und Bildinhalte zu fokussieren. ***
Und dann #14 Martin Walltree (@chilloutfotografie)
*** Manchmal stören Farben und lenken ab. Dann kann ein richtig gutes S/W-Foto sehr viel besser zur Geltung kommen und viel eher transportieren, was man mit einem Portrait zeigen möchte.***
Und vom wem wohl folgender Kommentar kommt? Es ist wohl leicht zu erraten. (#28)
*** Gerade im Bereich des freizügigen Akts kann die Reduktion auf eine monochrome Darstellung aber ein passendes Stilmittel sein, so wie auch z.B. Schatten zwecks Verdeckung genutzt wird. ***
Bernd Pesch #30
*** Ich liebe die Reduktion auf Linien, Flächen, Licht und Schatten. Farbe lenkt mich häufig eher ab. ***
T | BICHLER - Workshops & Coachings #86
***...Imho völliger Unsinn, denn man kann ein bewußt gemachtes Farbfoto nicht einfach in ein (sehr) gutes SW umwandeln. Das ist glaube ein weit verbreiteter Irrtum, auch wenn die SW-Fotos natürlich meist aus RAWs enstehen. Aber die Bildvision ist halt eine andere. Um gute SW zu machen, braucht es das Auge und den Verstand dazu. Ein SW Bild wird ganz anders "komponiert", als ein Col-Foto. Dementsprechend sind diese Doppelposts (meist) nicht einmal den ersten Blick wert. ***
In #92 bestreitest Du, dass Farbe als zusätzliches Stilmittel die Schwierigkeit erhöht. Immerhin schreibst Du aber in #98:
***Farbfotos haben dagegen andere Stärken. Reden wir doch lieber erst von den originären Stärken als von gegenseitigen Annäherungen. Und dann von den Umwandlungen.***
Ich erspare uns weitere Zitate - auch aus anderen Threads - wo es um SW vs. Farbe geht.
#169Report
1 day ago
@ eckisfotos - offtopic #169
Und wodurch genau sticht meine Schreiberei nun hervor ? Geschildert habe ich einen vielleicht doch typischen Anwendungsfall, um z.B. aus "porn" eben "porn art" zu machen, denn blanke Haut hat in s/w doch eine andere Wirkung als in Farbe ? Jetzt ist es noch unverblümter formuliert .. ;-))
@ PetersPhotos (irgendwie auch offtopic) #165
Da ist nicht nicht nur eine Krimiserie, nämlich wohl "Der Kommissar", sondern auch "Isar 12" und "Stahlnetz". Aber auch "Westlich von Santa Fe" und "77 Sunset Strip" sowie "Mit Schirm, Charme und Melone" (vor ein paar Monaten als "The Avengers" wiederholt)
Spielfilme en masse .. nicht nur aus Hollywood, sondern auch Film Noir, wie kürzlich Gas-Oil mit Jean Gabin ..
So ist das Thema aber auch gleich viel friedlicher ..
Und vom wem wohl folgender Kommentar kommt? Es ist wohl leicht zu erraten. (#28)
Und wodurch genau sticht meine Schreiberei nun hervor ? Geschildert habe ich einen vielleicht doch typischen Anwendungsfall, um z.B. aus "porn" eben "porn art" zu machen, denn blanke Haut hat in s/w doch eine andere Wirkung als in Farbe ? Jetzt ist es noch unverblümter formuliert .. ;-))
@ PetersPhotos (irgendwie auch offtopic) #165
Da ist nicht nicht nur eine Krimiserie, nämlich wohl "Der Kommissar", sondern auch "Isar 12" und "Stahlnetz". Aber auch "Westlich von Santa Fe" und "77 Sunset Strip" sowie "Mit Schirm, Charme und Melone" (vor ein paar Monaten als "The Avengers" wiederholt)
Spielfilme en masse .. nicht nur aus Hollywood, sondern auch Film Noir, wie kürzlich Gas-Oil mit Jean Gabin ..
So ist das Thema aber auch gleich viel friedlicher ..
#170Report
1 day ago
Das Besondere am „Kommissar“ war ja, dass die Serie eben nicht auf Farbe umgestellt wurde! Alle 97 Folgen in SW. Die zweite Staffel mit Emma Peel wechselte auf Farbe!
SW in den 50ern ist ja nun keine spannende Entdeckung…
Eher schon RIPLEY nach Patricia Highsmith, leider nicht käuflich.
SW in den 50ern ist ja nun keine spannende Entdeckung…
Eher schon RIPLEY nach Patricia Highsmith, leider nicht käuflich.
#171Report
21 hours ago
#169: Gut, dann habe ich das missverstanden oder du hast dich zu zuspitzend ausgedrückt. Es werden verschiedene Vorteile benannt, um Charakteristika deutlich zu machen. Das ist doch erhellend gemeint und nicht abwertend fürs Andere. Sondern soll das Existenzrecht des Einen neben dem Anderen beschreiben.
Es geht nicht um Kämpfe, dann alles gut!
Es geht nicht um Kämpfe, dann alles gut!
#172Report
21 hours ago
Hallo liebe Diskutanten, sollten wir vielleicht doch mal wieder auf das ursprüngliche Thema zurückkommen?
Vielleicht möge man sich auch mal mit der aktuellen Bedeutung der s/w Fotografie, allein schon hier in der MK, auseinandersetzen?
Ohne jetzt auf Inhalt oder Qualität der gezeigten Arbeiten eingehen zu wollen. Folgendes beruht nur auf die von mir gemachten Erfahrungen.
Nicht nur die Anzahl der Fotos in Color im Verhältnis zu s/w differiert ganz gewaltig. Auch deren Resonanz führt in eine ähnliche Richtung.
So arbeitete ich früher analog im MF wesentlich mehr in s/w. Dies hat sich im digitalen Zeitalter aus den bekannten und auch hier immer wieder angesprochenen neuen technischen Möglichkeiten eben grundlegend geändert. Alles schon zig Mal hier durchgekaut.
Was ich zu diesem Komplex allerdings auch immer wieder feststellen musste: Color Fotos werden im Verhältnis zu s/w Bildern grundsätzlich öfters angeklickt, sie erhalten stets mehr "likes", als auch die Kommentar Funktion wird anzahlmäßig ähnlich bedient. Immer etwa in gleich bleibendem Verhältnis. In s/w in der Regel in sämtlichen Bereichen mindestens 25-30% weniger. Wohlgemerkt ohne dabei (bei mir jedenfalls) die Themen in die eine oder andere Richtung lenken und damit absichtlich interessanter machen zu wollen.
Offensichtlich steht also der Betrachter in seiner Mehrzahl eben doch auf "bunt".
Vielleicht möge man sich auch mal mit der aktuellen Bedeutung der s/w Fotografie, allein schon hier in der MK, auseinandersetzen?
Ohne jetzt auf Inhalt oder Qualität der gezeigten Arbeiten eingehen zu wollen. Folgendes beruht nur auf die von mir gemachten Erfahrungen.
Nicht nur die Anzahl der Fotos in Color im Verhältnis zu s/w differiert ganz gewaltig. Auch deren Resonanz führt in eine ähnliche Richtung.
So arbeitete ich früher analog im MF wesentlich mehr in s/w. Dies hat sich im digitalen Zeitalter aus den bekannten und auch hier immer wieder angesprochenen neuen technischen Möglichkeiten eben grundlegend geändert. Alles schon zig Mal hier durchgekaut.
Was ich zu diesem Komplex allerdings auch immer wieder feststellen musste: Color Fotos werden im Verhältnis zu s/w Bildern grundsätzlich öfters angeklickt, sie erhalten stets mehr "likes", als auch die Kommentar Funktion wird anzahlmäßig ähnlich bedient. Immer etwa in gleich bleibendem Verhältnis. In s/w in der Regel in sämtlichen Bereichen mindestens 25-30% weniger. Wohlgemerkt ohne dabei (bei mir jedenfalls) die Themen in die eine oder andere Richtung lenken und damit absichtlich interessanter machen zu wollen.
Offensichtlich steht also der Betrachter in seiner Mehrzahl eben doch auf "bunt".
#173Report
21 hours ago
Ich bearbeite 95% meiner Fotos überhaupt nicht (sofern man das im digitalen Bereich überhaupt so sagen kann, denn jedes Bild wird durch irgendeinen Raw Converter ja etwas verändert). Aber kein Abwedeln, Dodge & Burn, etc.... Warum sollte ich auch die Augen aufhellen? Ich versuche beim fotografieren so zu fotografieren, wie es mir gefällt. Wenn ich ein Bild in SW umwandle, dann versuche ich es auch so nah wie möglich am farblichen Original zu halten.
Im Endeffekt ist das aber alles egal, denn das was zählt, ist das Ergebnis, vollkommen egal, wie jemand da hin gekommen ist.
Insofern lasst die Leute fotografieren, wie sie wollen, Euch oder Dir muss das Ergebnis ja nicht gefallen.
Ich mag Fotos mit Ideen und spannendes Licht. Da können Fotos auch mal nicht perfekt sein.
Im Endeffekt ist das aber alles egal, denn das was zählt, ist das Ergebnis, vollkommen egal, wie jemand da hin gekommen ist.
Insofern lasst die Leute fotografieren, wie sie wollen, Euch oder Dir muss das Ergebnis ja nicht gefallen.
Ich mag Fotos mit Ideen und spannendes Licht. Da können Fotos auch mal nicht perfekt sein.
#174Report
19 hours ago
@ FrommArt
Danke ! Auch mein Ziel ist es, Bilder möglichst gar nicht zu bearbeiten, sondern sie - bis auf den Zuschnitt - idealerweise perfekt "out of cam" zu erstellen. Kontrast und Sättigung verändere ich ggfs. auch, aber diese Bearbeitungsschritte sind schnell gemacht und beziehen sich auf das gesamte Bild, also auf alle Pixel gleichermaßen.
@ Norbert Hess
Sicherlich sind 18% nicht viel, und ich stimme Dir zu, daß Farbbilder insgesamt mehr Resonanz erhalten - was aber wohl auch an unserem Thema Personenfotografie liegt. Allerdings würde man mit Tierbildern in s/w wohl völlig auflaufen, während Street und Architekturfotos wohl weiterhin als s/w-Domäne gelten dürften ?
Mit 18 monochromen von insgesamt 100 Aufnahmen in meiner "Top 100"-Galerie haben es aber doch doppelt soviele dorthin geschafft, wie auf meiner Haupt-SC, wo jetzt nur noch 7 sind.
Klar beinhaltete meine SC zumeist über 80 % Farbbilder, aber so haben einige meiner teils auch gewagten Retroszenen doch den Sprung über die 100 geschafft. Insofern würde ich meinen Schwarzweißbildern doch eine recht gute Resonanz bescheinigen.
Danke ! Auch mein Ziel ist es, Bilder möglichst gar nicht zu bearbeiten, sondern sie - bis auf den Zuschnitt - idealerweise perfekt "out of cam" zu erstellen. Kontrast und Sättigung verändere ich ggfs. auch, aber diese Bearbeitungsschritte sind schnell gemacht und beziehen sich auf das gesamte Bild, also auf alle Pixel gleichermaßen.
@ Norbert Hess
Sicherlich sind 18% nicht viel, und ich stimme Dir zu, daß Farbbilder insgesamt mehr Resonanz erhalten - was aber wohl auch an unserem Thema Personenfotografie liegt. Allerdings würde man mit Tierbildern in s/w wohl völlig auflaufen, während Street und Architekturfotos wohl weiterhin als s/w-Domäne gelten dürften ?
Mit 18 monochromen von insgesamt 100 Aufnahmen in meiner "Top 100"-Galerie haben es aber doch doppelt soviele dorthin geschafft, wie auf meiner Haupt-SC, wo jetzt nur noch 7 sind.
Klar beinhaltete meine SC zumeist über 80 % Farbbilder, aber so haben einige meiner teils auch gewagten Retroszenen doch den Sprung über die 100 geschafft. Insofern würde ich meinen Schwarzweißbildern doch eine recht gute Resonanz bescheinigen.
#175Report
13 hours ago
FrommArt
Du schreibst auf deiner SC: "...wenn trotzdem einer klaut, dann lohnt sich endlich mal meine Rechtsschutzversicherung."
Und du bist dir da wirklich sicher, dass du für solche Fälle Deckungsschutz genießt? Hast du denn dein Gewerbe doch angemeldet und eine entsprechende Berufs Rechtsschutz Versicherung abgeschlossen?
Du schreibst auf deiner SC: "...wenn trotzdem einer klaut, dann lohnt sich endlich mal meine Rechtsschutzversicherung."
Und du bist dir da wirklich sicher, dass du für solche Fälle Deckungsschutz genießt? Hast du denn dein Gewerbe doch angemeldet und eine entsprechende Berufs Rechtsschutz Versicherung abgeschlossen?
#177Report
Topic has been closed









"Diese Aufnahmen sind von Stil und Qualität her doch recht ähnlich. Und genau das zeigt mir: Es kann nicht an SW oder Farbe liegen."
Es hat doch auch niemand bestritten, dass es sowohl gute Farb- als auch SW-Aufnahmen gibt.
Selbst der TO hat das nicht bestritten.
" Es kann nicht an SW oder Farbe liegen. Wer es anders sieht, der vergleicht gute SW-Aufnahmen mit schlechten Farbfotos..."
Es gibt Bilder die "besser" für Farbe geeignet und andere eben "besser" für SW. Das "besser" alleine ist aber schon eine subjektive Entscheidung des Fotografen.
Und unabhängig von besser oder schlechter,
es ist wohl unbestreitbar, dass ein und dasselbe Bild in Farbe eine andere Bildwirkung entfaltet als in SW.
Es wird sich kaum ein Fotograf für SW entscheiden, wenn er glaubt sein Bild würde in Farbe besser aussehen und umgekehrt würde sich natürlich kaum ein Fotograf für Farbe entscheiden, wenn er glaubt sein Bild würde in SW besser aussehen.
Ich kann in diesem Umstand beim besten Willen keine "SW-Falle" erkennen.
Worüber reden/schreiben wir hier also?