Warum tappen noch so viele in die Schwarz-Weiß-Falle? 136
5 days ago
Jeder wie er mag... ;-)
#3Report
5 days ago
Lichtsieb. Ich habe doch erklärt, wo ich die Probleme bei SW oft sehe. Einen großen Teil davon gibt es bei Farbbildern eben nicht. Aber klar: auch die sollte man ordentlich bearbeiten.
#4Report
5 days ago
Ich habe da auch einmal eine "dumme" Frage an die SW-Spezialisten:
Fotografiert Ihr gleich in SW oder entscheidet ihr nach Ansicht, ein Bild umzuwandeln? Bearbeitet Ihr es dann vor der Umwandlung in SW - oder danach? (Ich schreibe jetzt sehr bewusst nicht, warum ich besonders letzteres frage, aber ich sehe Unterschiede, die aus meiner Sicht wichtig sind.)
Im Übrigen stimme ich den Thesen des TO grundsätzlich zu. :-)
Lichtsieb #2
Du meinst bei der Umstellung von SW auf Farbe? :-)
Ich habe natürlich begriffen, dass Du ausdrücken willst, dass Farbbilder nicht besser als SW-Bilder sind - also nur mal eben einen Rundumschlag gegen alle unterbringen wolltest, um das Thema ins Lächerliche zu ziehen. Nett.
Fotografiert Ihr gleich in SW oder entscheidet ihr nach Ansicht, ein Bild umzuwandeln? Bearbeitet Ihr es dann vor der Umwandlung in SW - oder danach? (Ich schreibe jetzt sehr bewusst nicht, warum ich besonders letzteres frage, aber ich sehe Unterschiede, die aus meiner Sicht wichtig sind.)
Im Übrigen stimme ich den Thesen des TO grundsätzlich zu. :-)
Lichtsieb #2
Du meinst bei der Umstellung von SW auf Farbe? :-)
Ich habe natürlich begriffen, dass Du ausdrücken willst, dass Farbbilder nicht besser als SW-Bilder sind - also nur mal eben einen Rundumschlag gegen alle unterbringen wolltest, um das Thema ins Lächerliche zu ziehen. Nett.
#5Report
5 days ago
Ich mache Bilder in RAW.
Ich mache nicht selten eine jpeg Version in Farbe und eine in sw oder auch nicht.
Manchmal sind die Bilder Schrott - und manchmal weniger.
Aber etwas habe ich gelernt in diesen TO.
Da gibt es Menschen, die Kunst kennen und bewerten.
Mehr sage ich nicht dazu.
Ich mache nicht selten eine jpeg Version in Farbe und eine in sw oder auch nicht.
Manchmal sind die Bilder Schrott - und manchmal weniger.
Aber etwas habe ich gelernt in diesen TO.
Da gibt es Menschen, die Kunst kennen und bewerten.
Mehr sage ich nicht dazu.
#6Report
5 days ago
Na juuut, bin ich halt der Klassenarsch und lasse mich mobben, ich hab nach wie vor mehr Spaß an SW. Aber keine Angst, ich hab seit Jahren nix mehr hier hochgeladen, insofern darf man meine SC gern ignorieren.
#7Report
5 days ago
@ #5: Ich habe Kassetten mit Farb- und mit Schwarzweißfilmen und entscheide vor der Aufnahme, wie das Bild aussehen soll.
#8Report
SW bietet in meinen Augen die besseren Möglichkeiten, Stimmungen auszudrücken und Bildinhalte zu fokussieren.
#5
Das geht so weit, dass ich zu einer Zeit, als Lightroom und andere Programme unfähig waren, meine Voreinstellung darzustellen, dafür Capture One gekauft habe.
SW braucht häufig völlig andere Voreinstellungen, aber (durch RAW) hätte ich dennoch die Möglichkeit, auch farbige Bilder exakt so umzustellen, wie sie in SW gestaltet worden wären (das ist nur mehr Arbeit, als dies direkt zu tun).
zu #1: Wo finde ich die Models für den depressiven Look? Ich liebe es, Emotionen darzustellen ^^
#5
Ich habe da auch einmal eine "dumme" Frage an die SW-Spezialisten:Ich fotografiere in RAW. Aber selbstverständlich fotografiere ich meine SW-Bilder direkt so, wie sie sein sollen. Wir hatten schon mal die leidige out-of-cam-Diskussion und das, was ich da schrieb, gilt auch hier: Die Bilder sollen sofort fertig sein (obgleich ich sie trotz allem aus RAW konvertiere und mir damit die Möglichkeit gebe, in Einzelfällen eine punktuelle Nachbearbeitung zu erleichtern.
Fotografiert Ihr gleich in SW oder entscheidet ihr nach Ansicht, ein Bild umzuwandeln
Das geht so weit, dass ich zu einer Zeit, als Lightroom und andere Programme unfähig waren, meine Voreinstellung darzustellen, dafür Capture One gekauft habe.
SW braucht häufig völlig andere Voreinstellungen, aber (durch RAW) hätte ich dennoch die Möglichkeit, auch farbige Bilder exakt so umzustellen, wie sie in SW gestaltet worden wären (das ist nur mehr Arbeit, als dies direkt zu tun).
zu #1: Wo finde ich die Models für den depressiven Look? Ich liebe es, Emotionen darzustellen ^^
#9Report
5 days ago
Peter, interessantes Thema hast du da eingebracht. darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Was ist denn deiner Meinung nach das SW-Klischee ?
Ich habe da auch eine Theorie, lasse dich allerdings dies zuerst darlegen.
Es gibt hier doch ein paar Fotografen, welche fast ausschliesslich in SW darstellen. Ist für mich gar nicht langweilig, weil diese genau deine angesprochenen Dinge bei der Umsetzung beachten.
zb. S & B kreiert schon richtig tolle Werke.
Was ist denn deiner Meinung nach das SW-Klischee ?
Ich habe da auch eine Theorie, lasse dich allerdings dies zuerst darlegen.
Es gibt hier doch ein paar Fotografen, welche fast ausschliesslich in SW darstellen. Ist für mich gar nicht langweilig, weil diese genau deine angesprochenen Dinge bei der Umsetzung beachten.
zb. S & B kreiert schon richtig tolle Werke.
#10Report
5 days ago
Achso, zur Entscheidungsfrage - ich fotografiere gleich in SW, die Frage stellt sich bei TMAX eh nicht, aber auch mit der Digitalen bin ich eigentlich meist in SW unterwegs und gucke höchstens mal nachträglich wie ein RAW in Farbe aussieht. Bei Konzertfotos ist das auch Prinzip, da lenkt das bunte Licht zu sehr vom Charakter auf der Bühne ab, und bei SW ist es mein Faible für Vintagelook und Zeitlosigkeit, es sei denn das Motiv schreit förmlich nach Farbe (z.B. Grafitti-Portraits, knallblaue Haare oder auffällig farbiges Outfit, bestimmte Lichtstimmungen).
#11Report
4 days ago
Die Falle wird für mich meist sehr gut sichtbar bei den „Ich zeige euch beide Versionen!“- Uploads. Der geschätzte Betrachter darf selbst entscheiden, ob er SW oder Farbe besser findet. „Demokratische Kunst“? Eher das Gegenteil. Für mich verliert das SW-Motiv dabei fast immer.
#12Report
4 days ago
Wenn das Schwarzweißbild fast immer verliert, so bietet die KI übrigens sehr eindrucksvolle Möglichkeiten, 100 Jahre alte s/w-Fotos nachzucolorieren. Denn es ist ja nur unser Zugang als Nachgeborene, die Wirklichkeit von einst nur monochrom zu erinnern, während unsere Vorfahren diese selbstverständlich farbig erlebten. Opa sah den Hanomag in sandbraun, aber wir könnten auch hellblau vermuten, da wir es nicht wissen. Denn das Auto ist wohl längst verschrottet und wir sehen nur noch das Bild im Album.
Im Fernsehen läuft gerade alpha-retro und zeigt die internationale Mode von 1964 - in s/w. Beim Pelzmantel läßt es sich erahnen, doch Kleider, Blusen und Schuhe ?
Bewußt monochrom zu fotografieren, wird aber z.B. bei Fujifilm durch entsprechende Simulationen perfekt unterstützt :
https://fujixweekly.com/tag/fujifilm-acros-film-simulation/
Im Fernsehen läuft gerade alpha-retro und zeigt die internationale Mode von 1964 - in s/w. Beim Pelzmantel läßt es sich erahnen, doch Kleider, Blusen und Schuhe ?
Bewußt monochrom zu fotografieren, wird aber z.B. bei Fujifilm durch entsprechende Simulationen perfekt unterstützt :
https://fujixweekly.com/tag/fujifilm-acros-film-simulation/
#13Report
4 days ago
Ja, Du hast Recht. Ich mag S/W-Fotos manchmal sehr gern. Wenn sie richtig wirken. Manchmal stören Farben und lenken ab. Dann kann ein richtig gutes S/W-Foto sehr viel besser zur Geltung kommen und viel eher transportieren, was man mit einem Portrait zeigen möchte.
Aber es ist eigentlich eine "hohe Kunst" aus einem digitalen Farbfoto ein wirklich gutes S/W zu machen. Ich tue mich jedenfalls selbst immer wieder schwer mit. Ein Glück finde ich auch, dass viele Fotos in Farbe eigentlich besser wirken. Aber dann sieht man doch häufig recht flaue S/W-Fotos, die einfach nur komplett entsättigt aussehen. I.d.R. kann das so nichts. Ich verstehe diese Fotos und die Intention dahinter dann i.d.R. auch nicht.
Letztendlich gibt es wohl diesen Glauben, "wenn man's in S/W wandelt, dann ist es viel eher Kunst" in anderen Sparten ja genauso. Fast jeder Industrieknipser war einmal in einer Phase, in der er dem strengen S/W-Stil der Bechers folgte. Aber das ist oft schade. Gerade wenn viel Rost im Spiel ist etc., wirkt Farbe eigentlich sehr reizvoll und es geht einiges in S/W verloren. So ist es bei Portraits auch. Ich habe keine empirisch belegte Zahl, klar. Aber ich vermute, dass nur 10-20% der "People Fotografie" wirklich von S/W profitieren. Z. B. männliche Charakterköpfe Ü50 mit ordentlich Silberhaar, Bartstoppeln und Furchen im Gesicht. Da passt das oft hervorragend. Auch bei Frauen, wenn es um Formen geht, kann es toll passen. Aber in aller Regel... ob tolle Fashion mit tollen Farben oder schöne Haut... das wirkt in Farbe eigentlich häufig erheblich besser und in S/W geht viel von diesen Bildstärken verloren.
Der Verdacht liegt dann nah, dass auch gerne mal technische/fotografische Schwächen durch Wandelung nach S/W kaschiert werden sollen. Aus einem rauschigen High-ISO-Farbfoto wurde in frühen Digitalzeiten jedenfalls in S/W z. B. auch schnell mal "feinstes" analog wirkendes Korn und es gab in Internet-Auflösung dann sogar zustimmendes Lob vom ambitionierten Mittelformatknisper dafür.
Aber es ist eigentlich eine "hohe Kunst" aus einem digitalen Farbfoto ein wirklich gutes S/W zu machen. Ich tue mich jedenfalls selbst immer wieder schwer mit. Ein Glück finde ich auch, dass viele Fotos in Farbe eigentlich besser wirken. Aber dann sieht man doch häufig recht flaue S/W-Fotos, die einfach nur komplett entsättigt aussehen. I.d.R. kann das so nichts. Ich verstehe diese Fotos und die Intention dahinter dann i.d.R. auch nicht.
Letztendlich gibt es wohl diesen Glauben, "wenn man's in S/W wandelt, dann ist es viel eher Kunst" in anderen Sparten ja genauso. Fast jeder Industrieknipser war einmal in einer Phase, in der er dem strengen S/W-Stil der Bechers folgte. Aber das ist oft schade. Gerade wenn viel Rost im Spiel ist etc., wirkt Farbe eigentlich sehr reizvoll und es geht einiges in S/W verloren. So ist es bei Portraits auch. Ich habe keine empirisch belegte Zahl, klar. Aber ich vermute, dass nur 10-20% der "People Fotografie" wirklich von S/W profitieren. Z. B. männliche Charakterköpfe Ü50 mit ordentlich Silberhaar, Bartstoppeln und Furchen im Gesicht. Da passt das oft hervorragend. Auch bei Frauen, wenn es um Formen geht, kann es toll passen. Aber in aller Regel... ob tolle Fashion mit tollen Farben oder schöne Haut... das wirkt in Farbe eigentlich häufig erheblich besser und in S/W geht viel von diesen Bildstärken verloren.
Der Verdacht liegt dann nah, dass auch gerne mal technische/fotografische Schwächen durch Wandelung nach S/W kaschiert werden sollen. Aus einem rauschigen High-ISO-Farbfoto wurde in frühen Digitalzeiten jedenfalls in S/W z. B. auch schnell mal "feinstes" analog wirkendes Korn und es gab in Internet-Auflösung dann sogar zustimmendes Lob vom ambitionierten Mittelformatknisper dafür.
#14Report
4 days ago
PanTau88 Martin hat es eben schon gut auf den Punkt gebracht: Die klischeehafte Annahme: 'SW ist immer feiner, edler, kunstvoller als Farbe' ist halt, mal etwas böse gesagt, so ein 'Lieschen-Müller-Kunstverständnis'.
Trifft für mich, wie schon geschrieben, etwa auf die Hälfte der SW-Bilder hier zu. Daneben gibt es traumhafte SW-Arbeiten im gesamten Tonwertumfang, also vom hellsten Weiß bis zum dunkelsten Schwarz. Da stellt sich dann die Frage nach einer Farbalternative gar nicht.
Prinzipiell: Beliebigkeit ist das Gegenteil von Kunst. Einfach alles durch die Bank in SW zu shooten, ist für mich stilistische (Denk-) Faulheit. Sowohl Helmut Newton als auch Peter Lindbergh sind immer zweigleisig gefahren. Bei PL gibts allerdings manchmal auch 'SW-Problembilder'...
Warum HCB oder Ansel Adams SW-Puristen waren und blieben... der Versuch einer Erklärung im nächsten Post.
Trifft für mich, wie schon geschrieben, etwa auf die Hälfte der SW-Bilder hier zu. Daneben gibt es traumhafte SW-Arbeiten im gesamten Tonwertumfang, also vom hellsten Weiß bis zum dunkelsten Schwarz. Da stellt sich dann die Frage nach einer Farbalternative gar nicht.
Prinzipiell: Beliebigkeit ist das Gegenteil von Kunst. Einfach alles durch die Bank in SW zu shooten, ist für mich stilistische (Denk-) Faulheit. Sowohl Helmut Newton als auch Peter Lindbergh sind immer zweigleisig gefahren. Bei PL gibts allerdings manchmal auch 'SW-Problembilder'...
Warum HCB oder Ansel Adams SW-Puristen waren und blieben... der Versuch einer Erklärung im nächsten Post.
#15Report
4 days ago
Ich bin froh, dass die analogen Zeiten vorbei sind und ich Farbe oder SW nicht mehr vorher entscheiden muss. Man musste das SW beim Fotografieren mitdenken (Kontraste des Films etc.). Das digitale Foto zeigt mir die Aufnahme in Farbe und ich kann die Entscheidung in Ruhe und mit Ausprobieren treffen. Auch ohne RAW. Das früher nötige Mitdenken erspare ich mir nun in den meisten Fällen (nur manchmal kommt es mir beim Fotografieren in den Sinn).
Die nur schlichte Umwandlung eines dafür geeigneten Bildes ist dabei nicht selten enttäuschend, aber es gibt avancierte Möglichkeiten, die man auswählen und durchprobieren und verfeinern kann. Wer auch so verfährt, steht dann tatsächlich gelegentlich vor der Frage, welche Version nun zu bevorzugen ist, selbst wenn man zielstrebig vorgegangen ist.
Stimmt, das dem Betrachter zu überlassen kommt mir feige vor (auch wenn die Wirkung nicht zu vergleichen ist).
Zu #5: Beides. Ich bearbeite das Bild vor der Umwandlung und auch danach. Es gibt (fast) immer eine farbige Version und (gelegentlich) parallel eine ästhetisch anders gerichtete SW-Version. Beide bestmöglich (nach meinen Fähigkeiten).
Die nur schlichte Umwandlung eines dafür geeigneten Bildes ist dabei nicht selten enttäuschend, aber es gibt avancierte Möglichkeiten, die man auswählen und durchprobieren und verfeinern kann. Wer auch so verfährt, steht dann tatsächlich gelegentlich vor der Frage, welche Version nun zu bevorzugen ist, selbst wenn man zielstrebig vorgegangen ist.
Stimmt, das dem Betrachter zu überlassen kommt mir feige vor (auch wenn die Wirkung nicht zu vergleichen ist).
Zu #5: Beides. Ich bearbeite das Bild vor der Umwandlung und auch danach. Es gibt (fast) immer eine farbige Version und (gelegentlich) parallel eine ästhetisch anders gerichtete SW-Version. Beide bestmöglich (nach meinen Fähigkeiten).
#16Report
4 days ago
PetersPhotos Das ist ein Punkt wo ich mitgehen würde.
Ich kann auch nur sehr selten verstehen, warum Fotografen sich nicht zwischen S/W und Farbe entscheiden können und einfach grundsätzlich aus einem RAW beides zaubern müssen.
Für Hochzeiten und auf Wunsch von Auftraggebern ist es ja noch ok, bei den eigenen freien Arbeiten finde ich es seltsam, wenn es keine Ausnahme bleibt .
Ist aber letztlich keine Regel sondern nur so ein Ding in meinem Kopf und gemacht hab ich es auch schon.
Ansonsten gibt es technisch gute S/W Fotos, genauso wie es technisch gute farbige Fotos gibt. Verkacken kann man beides.
Das Technische ist aber kein Maßstab für die Kunst, wenn es den überhaupt gibt.
Allerspätestens mit dem Punk, wurde doch der modernen Menschheit noch einmal vorgeführt, dass Kunst mehr vom Machen als vom Können kommt.
Und eigentlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten doch immer "Punks" die durch das brechen von alten Regeln "allgemein anerkannte" Kunst erschaffen haben.
Was Du mit der "Schwarz-Weiß-Falle" meinst, ist für mich deshalb nicht nachvollziehbar.
Es sind doch überall die gleichen "Fallen", oder nicht!?
Ich kann auch nur sehr selten verstehen, warum Fotografen sich nicht zwischen S/W und Farbe entscheiden können und einfach grundsätzlich aus einem RAW beides zaubern müssen.
Für Hochzeiten und auf Wunsch von Auftraggebern ist es ja noch ok, bei den eigenen freien Arbeiten finde ich es seltsam, wenn es keine Ausnahme bleibt .
Ist aber letztlich keine Regel sondern nur so ein Ding in meinem Kopf und gemacht hab ich es auch schon.
Ansonsten gibt es technisch gute S/W Fotos, genauso wie es technisch gute farbige Fotos gibt. Verkacken kann man beides.
Das Technische ist aber kein Maßstab für die Kunst, wenn es den überhaupt gibt.
Allerspätestens mit dem Punk, wurde doch der modernen Menschheit noch einmal vorgeführt, dass Kunst mehr vom Machen als vom Können kommt.
Und eigentlich gab es in den vergangenen Jahrhunderten doch immer "Punks" die durch das brechen von alten Regeln "allgemein anerkannte" Kunst erschaffen haben.
Was Du mit der "Schwarz-Weiß-Falle" meinst, ist für mich deshalb nicht nachvollziehbar.
Es sind doch überall die gleichen "Fallen", oder nicht!?
#17Report
4 days ago
#15: PL, HCB? Was ist das? Ein chemisches Verfahren?
Ich verstehe auch den Thread-Titel nicht.
Ich verstehe auch den Thread-Titel nicht.
#18Report
4 days ago
"Peter Lindberghs SW-Problembilder"
lol
Manchmal hätte ich wirklich gerne die Probleme von anderen! :) :) ;)
lol
Manchmal hätte ich wirklich gerne die Probleme von anderen! :) :) ;)
#19Report
4 days ago
Marcello Rubini. Wer HCB nicht kennt, hat die halbe Fotografie verpennt. ;-)
War gerade mal wieder – erfolglos – auf deiner Sedcard... eher ein Museum mit ollen Kamellen. Für dich scheinen ja die analogen UND digitalen Zeiten vorbei zu sein. Geshootet bzw. upgeloaded wird einfach nicht mehr.
Austausch verliert für mich da jeden Reiz. Will nämlich gerne sehen, was der Poster auch so MACHT. Ergo...
P.S.: HCB war ein Franzose. AA ein Amerikaner.
War gerade mal wieder – erfolglos – auf deiner Sedcard... eher ein Museum mit ollen Kamellen. Für dich scheinen ja die analogen UND digitalen Zeiten vorbei zu sein. Geshootet bzw. upgeloaded wird einfach nicht mehr.
Austausch verliert für mich da jeden Reiz. Will nämlich gerne sehen, was der Poster auch so MACHT. Ergo...
P.S.: HCB war ein Franzose. AA ein Amerikaner.
#20Report
Topic has been closed













Bei etwa der HÄLFTE der SW-Bilder hier in der MK denke ich mir:
'Hoppla, lieber Kollege, wieder mal dem SW-Klischee auf den Leim gegangen!'
Weil: Flaue Kontraste, Grausoße, Chaos durch fehlende Differenzierung der Flächen, ungesunde Hautanmutung, depressiver Look, unfokussierte Bilder, gruselige Unterbelichtungen.
Aber: 'Kunst' !!
Meinen so manche. Ohne zu verstehen, dass man mit reiner Klick-Umstellung des Bildes auf SW meist noch gar nichts erreicht. Für ein gutes Bild sollte man schon ein bisschen an den Reglern ziehen, Kontraste pflegen, hier und da mit 'Dodge & Burn' nachhelfen – zu Dunkelkammerzeiten, wir erinnern uns: 'Abwedeln' und 'Nachbelichten' – und gezielt-dezent die Augen etwas aufhellen! Gerade bei SW enorm wichtig.
Ich shoote, wie wohl (hoffentlich) die meisten hier, in RAW. Und genieße die Freiheit, nachher abzuwägen, ob ein Motiv SW-geeignet ist oder nicht. Hab's nicht gezählt, komme auf etwa 20% SW-Uploads. Immer bearbeitet.
Wenn ich bei einer Sedcard lande, die ausschließlich SW-Pics zeigt, bin ich meist schnell wieder weg.