Beiträge aus Wissenschaft, Philosophie mit aktuellem Bezug 215

1 week ago
Das New England Journal of Medicine, eigentlich DIE medizinische Fachzeitschrift international, hat mit einem Grundsatz gebrochen und sich meines Wissens nach das allererste Mal seit ihrer Gründung im Jahr 1812 (!!) politisch geäussert...und wie!! Eine gemeinschaftliche Stellungnahme der Herausgeber zum Krisenmanagement der Trump-Administration in der aktuellen Pandemie:

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe2029812?query=featured_secondary
#101Report
1 week ago
Ok, es ist heutzutage offensichtlich hoffnungslos, bei
wissenschaftlichen Themen bleiben zu wollen. Lasst
uns also einfach über politische Themen sprechen ...
#102Report
1 week ago
Vielleicht hilft ja eine Frage mit "Zündstoff" zur Kernenergie?!

Also Uran gibt es z.B. im Schwarzwald, daher ist die natürliche Strahlenbelastung etwa 700mal höher als z.B. in Hamburg. Sollte man jetzt - trotz fehlender Kernkraftwerke das Uran abbauen und ein Endlager dafür suchen?

Oder sollte man es gar in Kernkraftwerken verbrauchen, um die Radioaktivität in der Summe zu verringern? Ich gehe nach meinen Informationen davon aus, dass frische Brennstäbe radioaktiver sind als abgebrannte Brennstäbe.
#103Report
1 week ago
Kernfusion verwendet kein Uran.
#104Report
1 week ago
Toll! ein 12jähriger hat sich in ein Thema eingelesen, Bauanleitungen zusammengetragen und etwas gebastelt ..... das machen tausende 12jährige, die sich für ein Thema interessieren. Eine Kernfusion selbst ist nicht schwer aber einen stabilen Reaktor zu bauen der sich wie ein Perpetuum mobile selbst versorgt und bei dem man noch Strom abzapfen kann schon.

Wenns also man heißt "12jähriger baut Fusionsreaktor und versorgt damit seine Heimatsstadt mit Strom" .... ja, dann bin ich beeindruckt ;)
#105Report
1 week ago
Der Unterschied besteht im "mussten" in der … Das Interesse an Wissenschaft und Technik lässt sich nicht erzwingen …

Der von dir propagierte Unterschied besteht nur in politisch- und geistig unterentwickelten Denkweisen. Das du davon nichts oder nur wenig mitbekommen hast, sei dir verziehen – schließlich warst du einem vollkommen anderen Dogma unterworfen.

Dennoch wurden ALLE Schüler in der DDR umfassend gefördert; keinesfalls nur in politisch oder militärischem Sinn. Weshalb eben in der Ostzone wissenschaftliche Erfolge erzielt wurden, auf die die Westzone nur mit Neid geschielt hat. Leicht erklärbar, denn in den Westzonen musste für die Ausbildung gezahlt werden, was sich Schichten unterhalb des Bildungs-Bürgertums und Adels schlicht nicht leisten konnten – folglich das Potenzial erfolgreicher Wissenschaftler allein durch die Beschränkungen verminderte. Das ist selbst heute nach 30 Jahren noch so peinlich, das es einfach stur geleugnet wird.

Peter, deine Äußerungen sind sowohl politisch als auch geschichtlich mit dem Wahrheitsgehalt der Bildzeitung vergleichbar.
#106Report
1 week ago
elliz

in #106 haust du aber schon einen raus ("...wissenschaftliche Erfolge auf die die Westzone nur mit Neid geschielt hat...").
Dann nenne mal bitte Ross und Reiter für.

Warum war man bei unseren Landsleuten dann zum Beispiel nicht mal in der Lage ein halbwegs vernünftiges Auto zu bauen?

Oder wie sehen die (blühenden) Landschaften (aber auch Bauwerke, sonstige Kultureinrichtungen) NACH der Wende, also heute aus gegenüber den damaligen "Glanzzeiten"?

Die finanziellen Aufwendungen dafür gab und gibt es übrigens noch heute aus einer ganz bestimmten wirtschaftlichen Grundordnung. Ludwigs Erhards sozialer Marktwirtschaft nämlich sei Dank dafür.

Und ganz so auf den Kopf gefallen waren wir hier im Westen darüber hinaus auch nicht. Unsere Exportraten (nicht mit Milchkühen, sondern mit technisch hochwertigen Produkten wie aus dem Maschinenbau) lassen insoweit gerne grüßen und erfreuen sich Welt weit nicht selten einer nicht unerheblichen Nachfrage.

Noch ein Wort zum Sport vielleicht? Nein , lieber doch nicht. Wie man damals nicht gerade selten zu den ( herausragenden?) Ergebnissen kam; Schweigen, nichts als Schweigen.
#107Report
1 week ago
nun wollen wir die fehltaten (oder gar untaten) nach der wende mal außen vor lassen oder?
was wurde alles verramscht, was wurde gar still gelegt, damit es keine Konkurrenz gab
und -klar der süsse ruf des geldes- was haben wessies den ossies für wenig Geld abgeschwatzt / abgekauft, weil die preise und werte (z.b. für Immobilien) gar nicht bekannt waren
#108Report
1 week ago
perfekt(?)ion(!)

"Drecksäcke" gab und gibt es auf beiden Seiten.
Oder wurden die Menschen unter Honecker und Konsorten nicht noch viel mehr verarscht?
Heute können sie aus dem erlebten wenigstens ihre Schlüsse ziehen.
Und ganz wichtig: sie haben die Möglichkeit alles zu ändern. So sie in der Lage dazu sind oder das überhaupt wollen.
#109Report
1 week ago
Zitat: seekworld

Eine Kernfusion selbst ist nicht schwer aber einen stabilen Reaktor
zu bauen der sich wie ein Perpetuum mobile selbst versorgt und bei
dem man noch Strom abzapfen kann schon.

Das schaffen z.Zt. noch nicht mal Wissenschaftler mit neuesten
technischen Mitteln und einem riesigen Finanzbudget. Selbst
die kommen nur auf ca. 60% Effizenz für wenige Sekunden.

Wenn der Junge dauerhaft 100% schaffen würde, wäre ihm der
Nobelpreis so gut wie sicher. Und wenn er deutlich über 100%
schaffen würde, wäre er innerhalb kürzester Zeit Milliardär ..
#110Report
1 week ago
Wenn der Junge dauerhaft 100% schaffen würde, wäre ihm der
Nobelpreis so gut wie sicher.

Für den Nobelpreis zählt nur die Leistung. Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion etc. nicht.
Selbst Kim Jong Un bekäme den Friedensnobelpreis, wenn es ihm gelänge eine weltweite nukleare Abrüstung in Gang zu setzen.

In dem Punkt, das derjenige oder diejenige der das gelingt den Nobelpreis bekommt - sicher ... Milliardär? Ich denke dazu ist die Öl und Kohle-Lobby zu mächtig, als dass man gleich den ganzen Planeten damit zupflastern könnte. Dann noch die Verschörungstheoretiker und die Dummheit der Leute, für die Kerspaltung und Kernfusion das selbe ist.
#111Report
1 week ago
Zitat: seekworld ...

In dem Punkt, das derjenige oder diejenige der das gelingt den Nobelpreis bekommt - sicher ... Milliardär? Ich denke dazu ist die Öl und Kohle-Lobby zu mächtig, als dass man gleich den ganzen Planeten damit zupflastern könnte. Dann noch die Verschörungstheoretiker und die Dummheit der Leute, für die Kerspaltung und Kernfusion das selbe ist.

Ja, vielleicht würde man auch umgelegt, wenn man plötzlich die
Energiegewinnung revolutioniert und niemand mehr Öl, Kohle
oder Kernkraft braucht . Aber das fällt dann mal wieder unter
"Spekulation und Verschwörungstheorie" ... ;-)
#112Report
1 week ago
Umlegen bringt da nix, weil die Publikationen ja draußen sind und auf die genauen Baupläne haben mehrere Leute Zugriff. Einer alleine ohne Investoren wirds nicht schaffen ;)
Man könnte höchstens den Forschungsreaktor in die Luft jagen um weitere Verbesserungen zu verzögern.

Dass sich die Öl und Kohleindustrie mit Händen und Füßen dagegen wehren wird ist sicher - niemand lässt sich so einfach was wegnehmen. Wie erfolgreich sie damit sein würden lässt sich nur mutmaßen bzw. mit vergangenen oder aktuellen Beispielen vergleichen. Waffenlobby, Autolobby, Tabakindustrie und die deutsche Kohleindustrie wehrt sich schon seit Jahren sehr erfolgreich.

Ich denke sogar, dass das zu Kriegen führen könnte. zB Russland hat als Haupteinnahmequelle Öl und Gas-Exporte ...
#113Report
1 week ago
seekworld

Kann sein. Verbrechen sind schon aus viel geringeren Gründen begangen worden.

Aber warten wir erstmal ab, denn Bill Gates ist ja bisher auch noch nicht umgelegt
worden, nur weil er mal in einer Garage etwas erfunden hat und damit Milliarden
verdient. Nur einige Anfeindungen und Prozesse, aber ansonsten läuft es ... ;-)
#114Report
1 week ago
Also ich komme aus der DDR und zur Wissenschaft gezwungen wurde da keiner.
Es gab in den DDR-Schulen oft Arbeitsgemeinschaften zu sehr unterschiedlichen Themen.
An meiner Schule war das über viele Jahre hinweg eine AG "Junger Schriftsteller", dann gab es Verkehrshelfer, Physik und Gärtner. Gezwungen wurde da keiner zu was.

Mich faszinierte populärwissenschaftliche Literatur, diese stellte ein Bindeglied zwischen echten Fachbüchern und Laienliteratur dar. So wurden Interessente an ein Thema rangeführt ohne diese gleich fachlich zu überfordern. Zu komplizierte Literatur schreckt nur ab. Der Interessierte legt das Buch dann frustriert weg und für ein Kind oder ein Jugendlichen ist dieses Negativerlebnis im schlimmsten Fall sogar prägend.
Das Konzept der Populärwissenschaft finde ich nach wie vor ganz toll. Die Videos von Prof. Harald Lesch sind so ähnlich aufgebaut, nur eben als Video.

Ich mag es nicht wenn man politische Ansichten anderer Menschen als abstrus, krude oder anders abwertet.
Jeder soll offen seine Meinung darlegen. Jeder! Wer legt fest was denn bitte "abstrus oder krude" ist? Für die einen sind die Äußerungen von Angela Merkel krude, für den anderen sind es die Äußerungen von Person x.
Zu jedem Thema gibt es immer Leute welche das gut finden und andere finden das schlecht. Na und? Das war schon immer so. Und es wird immer so sein. Pluralismus heißt Meinungsvielfalt und das finde ich herrlich. Und mit mir finden das weltweit alle Menschen gut.
Mit Ausnahme von Stalin, Hitler, Erich Milke und einigen wenigen Zeitgenossen die denken sie haben die Weisheit gepachtet. Haben sie aber nicht.

Wer legt eigentlich fest ab wann eine andere Meinung eine Verschwörungstheorie ist? Das Wort Verschwörungstheorie wird seit Corona nur mißbraucht um andere Meinungen abzuwarten. Und zum Thema Corona sind noch weit mehr Fragen offen als beantwortet wurden.
#115Report
1 week ago
Der Unterschied zu Bill Gates:
Der hat nicht einem Billiardenmarkt das Wasser abgegraben. Im Gegenteil sogar ... er hat den reichen Unternehmern geholfen Personalkosten einzusparen und durch eine viel einfachere Verwaltung das wachsen erleichtert ;)
#116Report
1 week ago
@ Seekworld

Naja, andererseits hat Billy vielen Millionen Menschen den Job
gekostet und sie durch Technik ersetzt.

Motive ihn "nicht unbedingt zu mögen" gibt es da genug ... ;-)
#117Report
1 week ago
Bill Gates hat den PC mit seinem Windows zum Massenartikel gemacht und somit Millionen von Menschen den Zugang zur Welt der Rechner ermöglicht.

Vorher tippten Sekretärinnen stupide alles ab, jetzt macht der PC und ein Drucker das sehr, sehr viel schneller.
Das steigerte die Produktivität sehr extrem. Auch in sehr kleinen Firmen. Und ohne den PC gäbe das das Internet nicht.
Bill Gates hat mit Windows die Welt verändert.
Insgesamt gesehen hat er viel Gutes getan. Warum ihn manche regelrecht hassen erschließt sich mir nicht.
#118Report
1 week ago
Ich höre gerne H.Lüning´s Videovorträge, oft ganz gut gemacht.
Das habe ich mir gerade beim Nordic Walk am Fluss angehört:
Polumkehr - Nimmt sie schon ihren Lauf? Erdmagnetfeld, Südatlantische Anomalie
Das eigentliche Thema fängt bei Minute 4:30 an, so kann man das einleitende Gespräch überspringen.
Die Wanderung des Magnet-Pols hat sich die letzten Jahrzehnte ziemlich beschleunigt, 50 km pro Jahr.
#119Report
6 days ago
Zu #119

Die Verschiebungen im Erdmagnetfeld machen sich selbst bei meinem
Hobby (Amateurfunk) bemerkbar und haben dabei einen angenehmen
Nebeneffekt:

Die Reichweite von Funkverbindungen auf 144 Mhz (UKW) ging früher
mit etwas Glück von Deutschland bis Spanien. Mittlerweile hat sich
das verdoppelt und geht mit fast 5000 km bis zu den Kapverdischen
Inseln im Atlantik.

Kurzer Artikel dazu: Klick hier

Denn wenn sich das Erdmagnetfeld ändert, verlagern sich auch die
Schichten der Ionosphäre. In diesem Fall weiter in Richtung Süden
zum Äquator.

Das kann man auch an Polarlichtern erkennen, die nicht mehr nur
in den Polarregionen vorkommen, sondern auch immer näher am
Äquator.

Mit einer "Polumkehr" hat das jedoch nichts zu tun. Darauf müssen
wir noch viele tausend Jahre warten, falls jemand so lange Geduld
hat ... ;-)
#120Report

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