Warum werden KI-Lügen in die MK hochgeladen? 272
3 weeks ago
Deshalb wäre ich für eine klare und transparente Kennzeichnung von KI-generierten Bildern. Damit wäre zumindest für den Betrachter erkennbar, womit er es zu tun hat. Wie eine solche Kennzeichnung zuverlässig kontrolliert und durchgesetzt werden kann, ist allerdings eine andere und sicherlich schwierige Frage.
Das forderten Verbände und Interessensgemeinschaften von Fotografen und Künstlern schon seit Jahren, seit Anbeginn der rein KI generierten Bilder.
Seit 2025 gilt die EU Verordnung über KI (AI act) und insbesondere seit August 2025 hinsichtlich der Transparenz.
KI-generierte oder manipulierte synthetische Medien (Texte, Bilder, Audio, Videos wie Deepfakes) müssen für Menschen deutlich erkennbar gekennzeichnet werden.
Leider kommt Europa, die Staaten mit der Kontrolle nicht nach.
Was überhaupt nicht geregelt wurde ist die Kompensation der Urheber für das Nutzen ihrer Daten.
Das forderten Verbände und Interessensgemeinschaften von Fotografen und Künstlern schon seit Jahren, seit Anbeginn der rein KI generierten Bilder.
Seit 2025 gilt die EU Verordnung über KI (AI act) und insbesondere seit August 2025 hinsichtlich der Transparenz.
KI-generierte oder manipulierte synthetische Medien (Texte, Bilder, Audio, Videos wie Deepfakes) müssen für Menschen deutlich erkennbar gekennzeichnet werden.
Leider kommt Europa, die Staaten mit der Kontrolle nicht nach.
Was überhaupt nicht geregelt wurde ist die Kompensation der Urheber für das Nutzen ihrer Daten.
#222Report
3 weeks ago
Der EU AI Act schreibt jedoch grundsätzlich keine sichtbaren Wasserzeichen für alle Bilder vor. Was der AI Act verlangt, ist Transparenz. Nicht jedes KI-generierte Bild muss künftig automatisch mit einem großen „AI GENERATED“-Hinweis versehen werden.
Die Regelungen zielen insbesondere auf synthetische Inhalte ab, die für echt gehalten werden könnten oder im Kontext von Information und öffentlicher Meinungsbildung relevant sind.
* Ein Midjourney-Porträt einer nicht existierenden Frau → normalerweise kein Deepfake.
* Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake.
Für Werke, die eindeutig künstlerisch, satirisch oder fiktional sind, genügt in der Regel eine angemessene Offenlegung, ohne dass das eigentliche Werk durch auffällige Kennzeichnungen beeinträchtigt werden muss. Das ist ein Zugeständnis an die künstlerische Freiheit.
Die Transparenz kann dabei auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden, beispielsweise über Metadaten, Plattformhinweise oder andere technische Kennzeichnungen.
Die Regelungen zielen insbesondere auf synthetische Inhalte ab, die für echt gehalten werden könnten oder im Kontext von Information und öffentlicher Meinungsbildung relevant sind.
* Ein Midjourney-Porträt einer nicht existierenden Frau → normalerweise kein Deepfake.
* Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake.
Für Werke, die eindeutig künstlerisch, satirisch oder fiktional sind, genügt in der Regel eine angemessene Offenlegung, ohne dass das eigentliche Werk durch auffällige Kennzeichnungen beeinträchtigt werden muss. Das ist ein Zugeständnis an die künstlerische Freiheit.
Die Transparenz kann dabei auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden, beispielsweise über Metadaten, Plattformhinweise oder andere technische Kennzeichnungen.
#223Report
3 weeks ago
Ich war bisher auch von diesem Stufenmodell als geeignete Handhabe überzeugt und MK-intern ist es das wohl auch.
Aber die Perspektive, die Shutterstock aufzeigt und die den allgemeinen Umgang beurteilt, halte ich gedanklich für relevanter, das sind andere, gesellschaftsrelevante Kriterien. ''Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake. '' Auf MK übertragen wäre das im Stufenmodell (mit Abzug einiger Ausnahmen) nämlich eher kein Problem, denn das Modell ist ja real.
KI-Bilder, ''die für echt gehalten werden könnten oder im Kontext von Information und öffentlicher Meinungsbildung relevant sind. '' denkt da schon weiter, besonders den letzten Satzteil betreffend.
Ich denke, und erwähnte es ja auch schon, die Diskussion zerfällt, wenn man MK-Regeln für KI-Bilder und allgemeine gesellschaftliche Betrachtung vermengt. (... und glaubte, der konkrete MK-Bezug wäre längst geklärt + gegessen. Es sei denn, man will jetzt hier noch das ''künstlerische'' zerpflücken.)
Aber die Perspektive, die Shutterstock aufzeigt und die den allgemeinen Umgang beurteilt, halte ich gedanklich für relevanter, das sind andere, gesellschaftsrelevante Kriterien. ''Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake. '' Auf MK übertragen wäre das im Stufenmodell (mit Abzug einiger Ausnahmen) nämlich eher kein Problem, denn das Modell ist ja real.
KI-Bilder, ''die für echt gehalten werden könnten oder im Kontext von Information und öffentlicher Meinungsbildung relevant sind. '' denkt da schon weiter, besonders den letzten Satzteil betreffend.
Ich denke, und erwähnte es ja auch schon, die Diskussion zerfällt, wenn man MK-Regeln für KI-Bilder und allgemeine gesellschaftliche Betrachtung vermengt. (... und glaubte, der konkrete MK-Bezug wäre längst geklärt + gegessen. Es sei denn, man will jetzt hier noch das ''künstlerische'' zerpflücken.)
#224Report
3 weeks ago
@Marcello Rubini:
Ich verstehe Tom eigentlich so, dass er davon ausgeht, dass der Übergang sehr fließend vonstatten gehen wird
Der Übergang geht seit geraumer Zeit schon fließend vonstatten. Und das hinsichtlich von Fotos und Fotografie sogar schon deutlich länger als überhaupt von "künstlicher Intelligenz" die Rede ist.
.................................................
Man erlaube mir einen kleinen Einschub: seit die Diskussion über "KI" aufgekommen ist, wird auch darüber disktuiert, ob es in der Zukunft Waffensysteme geben werde, die durch "KI" gesteuert werden, und ob das moralisch-ethisch vertretbar sei, oder doch "immer ein Mensch die letzte Entscheidung" haben müsse...
Ich muss dann jedesmal lachen. Über die komplette Ahnungslosigkeit der Diskutierenden. Denn das erste vollkommen "KI"-basierte Waffensystem wurde ab 1969 entwickelt und bereits 1980 eingeführt..
Es ist das "Phalanx CIWS"-System von General Dynamics. Eine sechsläufige 20mm-Revolverkanone mit bis zu 4500 Schuss pro Minute, zur Abwehr von Lenkflugkörpern und auch von Flugzeugen. Installiert auf hunderten US-amerikanischer und anderer Kriegsschiffe.
Das System besteht aus einer Recheneinheit, zwei Radarsystemen und besagter Revolverkanone. Es kann als vollautomatisch arbeitend aktiviert werden. Dann checkt das eine Radarsystem, ob irgendwas in einem Nahbereich von ca. 5000 Meter das Schiff anfliegt. Falls ja, eröffnet das System automatisch das Feuer, das erste Radarsystem verfolgt die Flugbahn des anfliegenden Objekts, das zweite Radarsystem verfolgt die Geschossflugbahn der 20mm-Granaten, und der Rechner bringt beide Flugbahnen zur Deckung, so daß das anfliegende Objekt dann in die Geschoss-Garbe fliegt. (Etwas vereinfacht beschrieben.)
Das einzige, daß dieses System davon abhält, auch eigene Flugzeuge abzuschießen oder eigene Schiffe zu treffen usw., ist ein (hoffentlich) funktionierendes Freund-Feind-Erkennungssystem... Wenn es in diesem "Automatik-Modus" aktiviert ist, entscheidet kein Mensch mehr darüber, ob gefeuert wird. Das ging auch gar nicht. Wenn ein Flugkörper (eine "Exocet" z.B.) mit ca. 800 bis 900km/h in einer Höhe von ca. 2 bis 3 Meter über Wellenhöhe anfliegt, dann bleiben dem angegriffenen Schiff etwa 30 Sekunden Zeit zwischen "Achtung! Da kommt was angeflogen!", Identifizierung, Aktivierung der Abwehrwaffe, Zielerfassung und Abfeuern der Abwehrwaffe. Und die muss den Flugkörper so weit vom angegriffenen Schiff entfernt zerstören, daß nicht die Trümmer einfach durch ihre kinetische Energie noch ausreichend weiter fliegen, um das angegriffene Schiff zu treffen...
Das ist nichts anderes als ein "KI-Waffensystem" (die Rechenleistung dürfte anfangs einem 286er PC entsprochen haben), das vollautomatisch kämpft, sobald es aktiviert worden ist. Seit 46 Jahren bewährt, und hat inzwischen viele entsprechende "Verwandte". Allen ist gemeinsam, daß der Mensch dabei "ausgeschaltet" werden muss, weil er schlicht zu langsam ist.
.................................................
Die Übergänge von "IT-gestützter" Bildbearbeitung und komplett "KI"-generierten Bildern sind fließend. Zwischen beiden Endpunkten befinden sich auf der Skala unzählige Zwischenschritte. In unseren Kameras, auf unseren Rechnern, in den Ausgabegeräten, usw. Völlig "KI-frei" sind gute, alte, ehrliche Analog-Fotos - Negativ auf Film, Positiv belichtet auf Fotopapier, Duka-Arbeit komplett von Hand.
Aber schon wenn das so entstandenen Foto dann auf einer Website gezeigt werden soll, wandert es zwangsläufig in die Sphäre des Digitalen. (Und seitdem keiner mehr mit Raster-Litho-Filmen arbeitet, um ein Analog-Foto für den Druck verfügbar zu machen, gilt das auch für Print-Medien, in denen Analog-Fotos abgebildet werden...)
Und dass es illusorisch oder gar kontraproduktiv wäre, das mit Verboten stoppen oder eingrenzen zu wollen.
Für kontraproduktiv halte ich - auf jedem Gebiet - Versuche, etwas durch Gesetze oder Vorschriften regeln (meist verbieten) zu wollen, wenn diese Gesetze und Vorschriften nicht durchsetzbar sind. Was, wie ich schon schrieb, auch in der Rechtswissenschaft so gesehen wird.
Aber wie bei so vielen Entwicklungen, die gesellschaftlich problematisch sind, muss man die Prozesse steuern, sie ethisch kritisch begleiten und die Gesellschaft auch vor Schädlichem schützen.
"Man". Wer soll "man" sein?
(Das ist unamerikanisch und steht deshalb schon im Widerspruch zu Toms Lebensphilosophie, oder? - Mein Zorn richtet sich gegen seine Wildwest-Ideale.)
Dein Anti-Amerikanismus, Marcello, ist aber arg populistisch... *LOL*
Wenn sie das rechtzeitig erkennt, muss sie, die Gesellschaft, ethisch begründete Regeln (bzw. Gesetze) schaffen. Und dazu stehen, so lange wie die Werte aktuell sind. So denke ich.
In den Frühzeiten des Internets gab es in Deutschland durchaus ernsthaft bei Politikern & Co. die Forderung, daß für das Veröffentlichen einer Internet-Seite, auch durch Privatleute, eine Lizenz der Landesmedienanstalt vorgeschrieben sein sollte, Internetseiten als genau wie Privat-TV-Sender zu behandeln seien...
Wie wir alle wissen, hat sich die Forderung nicht durchgesetzt. Warum nicht? Weil eine solche Gesetzesregelung nicht durchsetzbar ist. Es sei denn, man würde Deutschland komplett vom Internet abkoppeln. Ach... nein... dann weichen die Leute halt auf Satelliten-Internet aus. Im Iran übrigens strikt verboten. In Nordkorea auch...
Man sollte auch immer aufpassen, daß man sich nicht in den eigenen Regulierungs-Wünschen verheddert. ;-)
Parallel zur Forderung "Social Media erst ab 16" gibt es ja auch Forderungen wie "SmartPhones erst ab 14, und in der Schule gar nicht!"
Tolle Idee. Gleichzeitig soll es das Deutschland-Ticket möglichst nur noch digital für's SmartPhone geben, und Ausweise sollen in einer "Wallet" auf dem SmartPhone sein, und die Girocard auch, und Bargeld möchten viele komplett abschaffen. Wegen Geldwäsche und so, und überhaupt.
Da werden dann die 12jährigen leider nicht mehr in die Schule kommen, jedenfalls nicht als Fahrschüler, denn das Ticket gibt's ja nur auf dem SmartPhone, und das dürfen sie nicht... Und wenn Mama den 13jährigen dann im SUV zur Schule gefahren hat, dann kann er leider in der Schulkantine kein Getränk kaufen, weil das Geld ja nur noch auf dem SmartPhone. Den kannste dann nicht mal mehr kurz zum Einkaufen schicken...
Es gibt ein schönes altes Sprichwort aus einer christlicheren Zeit: "Wenn Gott uns strafen will, erhört er unsere Gebete." Vor allem die nach mehr Regulierung.
Aber ich finde das mit dem Social-Media-Verbot usw. eigentlich gut. Es wird nämlich dazu führen, daß die Kiddies sich wieder intensiver mit der IT-Technik beschäftigen werden. Um all die Verbote umgehen zu können. Dann sind sie nicht mehr dumpf-passive Konsumenten, sondern beherrschen die "Jugenschutz-Software" bald besser als ihre Eltern... Das nenne ich Fortschritt. ;-))
#225Report
3 weeks ago
@eckisfotos:
1) Ich verstehe immer noch unter einem generierten Bild , dass eine KI ein solches aus einer textlichen Vorgabe erzeugt. Dass ein Fotomodell auf diese Weise Bilder erzeugen kann, die dem Modell täuschend ähnlich sehen, halte ich aktuell für unmöglich.
Wieso sollte ein Model nicht einem "KI"-System sagen können: "nimm meine Fotos aus der MK, von hier, von dort, und mache mir daraus ein Bild, auf dem ich schlanker bin, eine reinere Haut habe und X Jahre jünger/älter aussehe. Und ich will das Dior-Kleid XYZ tragen. Und auf der Promenade von Cannes stehen."
Der Erfolg von "KI" wird auf jeden Fall darauf beruhen, daß jeder, pardon, Dödel damit umgehen kann und die gewünschten Ergebnisse erzielen kann. Da muss das Model dann auch nichts mehr von IT oder Fotografie verstehen, das sagt der "KI" einfach, wie's aussehen soll. Und wenn's noch nicht ganz passt, dann wird halt nachgearbeitet. Und vermutlich wird nach 80 Nachbesserungsschritten ein halbwegs intelligenter Mensch sagen: "Okay - das wird jetzt immer weiter verschlimmbessert... noch mal neu, wieder ganz von vorne!"
Und irgendwann hat man dann das Ergebnis, das man haben will. So "pi mal Daumen". Oder auch sehr exakt.
#226Report
3 weeks ago
Sorry, aber in den letzten Beiträgen habt Ihr einen großen Logikfehler eingebracht. Es geht ja einigen nur darum, Gedanken von anderen in möglichst destruktiver Weise zu interpretieren - in diesem Fall, um meinen Versuch, Ordnung in das Thema zu bringen, ad absurdum zu führen. Unabhängig von meinem Stufenmodell dürfte jedem einleuchten, dass ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal bei der Generierung von Bildern ist, ob die Generierung aus vorhandenen Bildern geschieht, oder ob eine textliche Beschreibung die Grundlage für eine Bildgenerierung bildet. Dann kommt aber Tom Rohwer und konstruiert:
'Wieso sollte ein Model nicht einem "KI"-System sagen können: "nimm meine Fotos aus der MK, von hier, von dort, und mache mir daraus ein Bild, auf dem ich schlanker bin, eine reinere Haut habe und X Jahre jünger/älter aussehe. Und ich will das Dior-Kleid XYZ tragen. Und auf der Promenade von Cannes stehen."'
Das sieht natürlich auf dem ersten Blick - und für viele auch noch auf dem zweiten Blick - so aus, wie ein Textprompt. Das ist aber eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise, denn dieser Textprompt erwartet von der beauftragten KI zunächst einmal, dass sie Fotos aus der MK nimmt. Dann kommen tatsächlich einige textliche Beschreibungen, dann geht es aber implizit mit Bildern weiter. Die KI muss ein Foto vom Dior-Kleid XYZ haben und sich auch eine Darstellung der Promenade von Cannes besorgen, denn auch hier fehlt die umfangreiche Beschreibung mit der die üblichen Nutzer von KI-Generierungstools diese füttern. Jetzt kommt es natürlich auf das dann gefundene Bildmaterial an. Mit Glück ist diese KI-Aufgabe in Wahrheit nur ein einfaches Komposing.
Meine alte Aussage sehe ich keineswegs widerlegt und das gilt auch für das, was SHUTTERWORK unterscheidet:
* Ein Midjourney-Porträt einer nicht existierenden Frau → normalerweise kein Deepfake.
* Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake.
Eine "nichtexistierende" Frau ist dann wohl - mangels Bilder - tatsächlich eine Kreation aus einer textlichen Beschreibung. Demgegenüber haben wir aber das "AI-Bild von Angela Merkel". Ich bleibe dabei, dass derzeit niemand in der Lage ist, Angela Merkel so gut zu beschreiben, dass eine KI nur daraus ein Bild erstellen kann, wo sie eindeutig erkennbar ist (höchstens einmal ein Zufallstreffer). Es muss irgendwo eine Bildgrundlage geben.
'Wieso sollte ein Model nicht einem "KI"-System sagen können: "nimm meine Fotos aus der MK, von hier, von dort, und mache mir daraus ein Bild, auf dem ich schlanker bin, eine reinere Haut habe und X Jahre jünger/älter aussehe. Und ich will das Dior-Kleid XYZ tragen. Und auf der Promenade von Cannes stehen."'
Das sieht natürlich auf dem ersten Blick - und für viele auch noch auf dem zweiten Blick - so aus, wie ein Textprompt. Das ist aber eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise, denn dieser Textprompt erwartet von der beauftragten KI zunächst einmal, dass sie Fotos aus der MK nimmt. Dann kommen tatsächlich einige textliche Beschreibungen, dann geht es aber implizit mit Bildern weiter. Die KI muss ein Foto vom Dior-Kleid XYZ haben und sich auch eine Darstellung der Promenade von Cannes besorgen, denn auch hier fehlt die umfangreiche Beschreibung mit der die üblichen Nutzer von KI-Generierungstools diese füttern. Jetzt kommt es natürlich auf das dann gefundene Bildmaterial an. Mit Glück ist diese KI-Aufgabe in Wahrheit nur ein einfaches Komposing.
Meine alte Aussage sehe ich keineswegs widerlegt und das gilt auch für das, was SHUTTERWORK unterscheidet:
* Ein Midjourney-Porträt einer nicht existierenden Frau → normalerweise kein Deepfake.
* Ein AI-Bild von Angela Merkel, das wie ein echtes Foto wirkt → typisches Beispiel für ein Deepfake.
Eine "nichtexistierende" Frau ist dann wohl - mangels Bilder - tatsächlich eine Kreation aus einer textlichen Beschreibung. Demgegenüber haben wir aber das "AI-Bild von Angela Merkel". Ich bleibe dabei, dass derzeit niemand in der Lage ist, Angela Merkel so gut zu beschreiben, dass eine KI nur daraus ein Bild erstellen kann, wo sie eindeutig erkennbar ist (höchstens einmal ein Zufallstreffer). Es muss irgendwo eine Bildgrundlage geben.
#227Report
3 weeks ago
Was die "alten Geschichten" über KI betrifft:
Ich habe mich selbst in den 80ern intensiv mit dem beschäftigt, was man damals KI nannte. KI-Systeme in der Forschung haben damals hauptsächlich Schach gespielt und konnten Inhalte von Bildern erkennen. Auch das, was Tom erwähnt, passt super in das Bild. Aber ich wage die Behauptung, dass die damaligen Systeme mit der KI von heute so gut wie nichts zu tun haben. Im Rahmen der Diskussion um heutige KI-Bilder können diese Systeme allenfalls als Nebelkerzen wirken.
Ich habe mich selbst in den 80ern intensiv mit dem beschäftigt, was man damals KI nannte. KI-Systeme in der Forschung haben damals hauptsächlich Schach gespielt und konnten Inhalte von Bildern erkennen. Auch das, was Tom erwähnt, passt super in das Bild. Aber ich wage die Behauptung, dass die damaligen Systeme mit der KI von heute so gut wie nichts zu tun haben. Im Rahmen der Diskussion um heutige KI-Bilder können diese Systeme allenfalls als Nebelkerzen wirken.
#228Report
3 weeks ago
Die Frage die sich mir stelle ist, was kann man als KI generiert ansehen. Die meisten Routinen von PS greifen schon auf KI zurück. Wo liegt also die Grenze zwischen nachbearbeitet und KI generiert
#229Report
3 weeks ago
Peter H.
Deine Frage ist berechtigt. Sie trifft genau das, was ich auch versuchte zu beschreiben - auch das über die "alte" KI. Ich weiß es nicht - u.a. weil ich ein recht altes Photoshop benutze, aber ich glaube, dass viele Bildbearbeitungsfunktionen eben nicht auf die neue generative KI zurückgreifen.
Die Frage, die ich mir stelle ist, welchen Zweck hat es die Frage zu beantworten, wenn sie immer wieder neu gestellt wird und man den Eindruck hat, dass diejenigen, die sie immer wieder stellen, die vorherigen Antworten oder Antwortversuche NICHT lesen wollen.
Deine Frage ist berechtigt. Sie trifft genau das, was ich auch versuchte zu beschreiben - auch das über die "alte" KI. Ich weiß es nicht - u.a. weil ich ein recht altes Photoshop benutze, aber ich glaube, dass viele Bildbearbeitungsfunktionen eben nicht auf die neue generative KI zurückgreifen.
Die Frage, die ich mir stelle ist, welchen Zweck hat es die Frage zu beantworten, wenn sie immer wieder neu gestellt wird und man den Eindruck hat, dass diejenigen, die sie immer wieder stellen, die vorherigen Antworten oder Antwortversuche NICHT lesen wollen.
#230Report
3 weeks ago
Natürlich hast Du Recht. Aber ich sehe hier mehrere Gründe.
Das Posting umfasst zur Zeit 12 Seiten. mit Beiträgen die manchmal genau
auf die Ursprungsfrage eingehen und teilweise dieses Thema nur streifen.
Dadurch wird es sehr mühsam dem Thema zu folgen.
Die Frage gliedert sich von dem ursprünglichen Thema in verschiedene Themen auf.
Klar ist in MK ist es nicht erwünscht. Auch klar ist, es gibt einige wenige die interessiert es nicht.
Damit wird man immer die Schwierigkeit haben etwas zu erkennen, solange die Markierung nicht automatisch vorgenommen wird und so lange wird man auch immer einige dabei haben die sich nicht an die Regeln halten.
Und dabei ist das Schlimme, dass sie es noch teilweise noch nicht einmal wissen.
Tatsache ist, dass sowohl PS als auch Affinity, sehr stark auf KI zugreifen (außer bei den uralten Versionen die ich auch habe) und dies nicht unbedingt jedem bewusst ist und wenn ich jetzt einmal über den Tellerrand schaue, es sogar unbewusst produzierte KI Bilder gibt. Wer sich in dem Bereich Astrofotografie auskennt dem wird der Ursprung mancher Mondbilder durch Samsung in Erinnerung sein.
Von da aus kann man immer nur an die Ehrlichkeit des Einzelnen appelieren.
Das Posting umfasst zur Zeit 12 Seiten. mit Beiträgen die manchmal genau
auf die Ursprungsfrage eingehen und teilweise dieses Thema nur streifen.
Dadurch wird es sehr mühsam dem Thema zu folgen.
Die Frage gliedert sich von dem ursprünglichen Thema in verschiedene Themen auf.
Klar ist in MK ist es nicht erwünscht. Auch klar ist, es gibt einige wenige die interessiert es nicht.
Damit wird man immer die Schwierigkeit haben etwas zu erkennen, solange die Markierung nicht automatisch vorgenommen wird und so lange wird man auch immer einige dabei haben die sich nicht an die Regeln halten.
Und dabei ist das Schlimme, dass sie es noch teilweise noch nicht einmal wissen.
Tatsache ist, dass sowohl PS als auch Affinity, sehr stark auf KI zugreifen (außer bei den uralten Versionen die ich auch habe) und dies nicht unbedingt jedem bewusst ist und wenn ich jetzt einmal über den Tellerrand schaue, es sogar unbewusst produzierte KI Bilder gibt. Wer sich in dem Bereich Astrofotografie auskennt dem wird der Ursprung mancher Mondbilder durch Samsung in Erinnerung sein.
Von da aus kann man immer nur an die Ehrlichkeit des Einzelnen appelieren.
#231Report
3 weeks ago
#229 ich würde mich bei der Definition nur auf den Menschen beziehen dh. sobald keine reelle Person Basis des Bildes ist. Die KI zB. bei der Editierung zu exkludieren, lässt sich technisch nicht mehr bewerkstelligen. Es fängt schon bei der Flecken- und Staubentfernung an, die vermutlich bald 20 Jahre in der Software verfügbar ist....Alles andere als der Mensch ist auch für die MK nicht relevant.
#232Report
3 weeks ago
Peter H.
Ok, Du bist ehrlich, das ist ja schon einmal etwas. Das, was den Thread so lang macht ist aber eben nicht nur, dass die Antworten komplex sind, sondern auch, dass immer wieder die gleiche Frage gestellt wird. Wenn Du es ganz pragmatisch und vorsichtig gelöst haben möchtest, dann:
MAINpics
Das ist eben genau jene pragmatische Vorgehensweise, die zwar vielleicht zu vorsichtig ist, aber mit der MK-Mitglieder immer "auf der sicheren Seite" sein sollten. Man könnte es ja für die Diskussion hier tatsächlich einmal versuchen, sich auf das Modell zu konzentrieren und nicht über die Generierung von Locations zu streiten.
Ok, Du bist ehrlich, das ist ja schon einmal etwas. Das, was den Thread so lang macht ist aber eben nicht nur, dass die Antworten komplex sind, sondern auch, dass immer wieder die gleiche Frage gestellt wird. Wenn Du es ganz pragmatisch und vorsichtig gelöst haben möchtest, dann:
MAINpics
Das ist eben genau jene pragmatische Vorgehensweise, die zwar vielleicht zu vorsichtig ist, aber mit der MK-Mitglieder immer "auf der sicheren Seite" sein sollten. Man könnte es ja für die Diskussion hier tatsächlich einmal versuchen, sich auf das Modell zu konzentrieren und nicht über die Generierung von Locations zu streiten.
#233Report
3 weeks ago
@ eckisfotos
Doch, genau von Frau Merkel kann die KI sekundenschnell ein absolut authentisch wirkendes Bild liefern ! Als Gegenbeispiel könnte gelten, daß die KI aus Herrn Laschet und Herrn Pistorius eine Mischung erstellt, die dann teils mehr dem einen, dann mehr dem anderen ähnelt - aber das wäre mit ein paar präziseren Prompts auch behebbar. Angela Merkel ist aber geradezu das Paradebeispiel für gelungene KI-Resultate - natürlich, weil Tausende Vorlagebilder von ihr da schon eintrainiert und zudem ihre Handgesten legendär sind. Da kann Frau v.d. Leyen ebenfalls noch 1000 mal in Hosenanzügen auftreten - diese Verwechslung findet nicht statt.
Probiere es aus, z.B. mit "Angela Merkel wird von Ursula von der Leyen begrüßt !" ...
Eine "nichtexistierende" Frau ist dann wohl - mangels Bilder - tatsächlich eine Kreation aus einer textlichen Beschreibung. Demgegenüber haben wir aber das "AI-Bild von Angela Merkel". Ich bleibe dabei, dass derzeit niemand in der Lage ist, Angela Merkel so gut zu beschreiben, dass eine KI nur daraus ein Bild erstellen kann, wo sie eindeutig erkennbar ist (höchstens einmal ein Zufallstreffer). Es muss irgendwo eine Bildgrundlage geben.
Doch, genau von Frau Merkel kann die KI sekundenschnell ein absolut authentisch wirkendes Bild liefern ! Als Gegenbeispiel könnte gelten, daß die KI aus Herrn Laschet und Herrn Pistorius eine Mischung erstellt, die dann teils mehr dem einen, dann mehr dem anderen ähnelt - aber das wäre mit ein paar präziseren Prompts auch behebbar. Angela Merkel ist aber geradezu das Paradebeispiel für gelungene KI-Resultate - natürlich, weil Tausende Vorlagebilder von ihr da schon eintrainiert und zudem ihre Handgesten legendär sind. Da kann Frau v.d. Leyen ebenfalls noch 1000 mal in Hosenanzügen auftreten - diese Verwechslung findet nicht statt.
Probiere es aus, z.B. mit "Angela Merkel wird von Ursula von der Leyen begrüßt !" ...
#234Report
3 weeks ago
eckisfotos schrieb:
Stufe 4:
Veränderungen an der Kleidung des Modells. Einbringen von zusätzlichen Objekten mit denen das Modell zu interagieren scheint. Beispiele: Einfügen von Engelsflügeln, Kleidung aus Wassertropfen.
Stufe 5:
Die KI erstellt aus vorhandenen Bildern eines Modells eine neue Darstellung mit anderer Pose.
Stufe 6:
Veränderungen des Gesichtsausdruck eines Modells
Grundsätzlich finde ich einen pragmatischen Umgang mit KI gut und auch ein gewisses Regelwerk, bis zu welcher Stufe etwas bei KI-Einsatz noch als Fotografie gilt. Mein Ansatz wäre dabei immer auch eher progressiv. Viel im Sinne toller Ergebnisse und der positiven Nutzung ermöglichen, möglichst nur klaren "Betrug" ausschließen und nicht in Regelwut aus Prinzip alles mögliche verhindern wollen, was auf Dauer eh nicht zu verhindern ist. Ansätze, Bildbearbeitungen per KI zu bannen, die manuell in Photoshop längst akzeptiert (wenn auch nicht von jedem geliebt) waren, ergeben für mich z. B. keinen Sinn.
Für mich ist die o. g. Abstufung noch nicht ganz stimmig und ich würde nachjustieren wollen. Die Gründe:
Stufe 4: Ab wann ist es eine "Veränderung der Kleidung des Modells"? KI-Tools bieten z. B. die Möglichkeit Kleidung zu glätten. Es kommt eben vor, dass Kleidung beim Transport knittert. Man könnte sie im Shooting zeitaufwändig bügeln etc. und so das gleiche geglättete Ergebnis erzielen. Oder man löst das per EBV, so wie manches was in einem Foto sonst stört (Fleck an der Wand, hässlichen Lichtschalter etc.). Farbänderungen etc. sind auch per Photoshop schon gemacht worden. KI erleichtert das ganze heute nur. Ob das nun "ehrliche Fotografie" ist, kann man natürlich diskutieren aber verbannt hat man solche Fotos auch bisher nicht. Oder was, wenn Du eigentlich keine freizügigen Fotos machen wolltest aber aus Versehen ist da was zu sehen und Du müsstest den Schlüppi ein bisschen ausweiten. Ist das ganze Foto deshalb Betrug? Hat man auch bisher schon entsprechend bearbeitet. Schlimmer als gleich den ganzen Hintergrund des Fotos auszutauschen finde ich die Optimierung an Kleidung und ihren Details deshalb nicht.
Stufe 6/5: Mir ist nicht ganz klar, warum z. B. das leichte Öffnen der Augen oder ein leichtes Anheben der Mundwinkel (um z. B. einen nur leicht verunglückten Ausdruck eines ansonsten tollen Fotos zu "retten") per KI eine höhere Stufe darstellen sollte, als Augen oder Mund inkl. des ganzen Models und des Hintergrundes in Stufe 5 komplett fiktiv generieren zu lassen. Ich würde die Abstufung daher eher umgekehrt sehen. Auch den Gesichtsausdruck konnte man durch "verflüssigen" etc. ja schon manuell per EBV beeinflussen.
#235Report
3 weeks ago
MartinWalltree (#chilloutfotografie)
Ja, meine Darstellung ist natürlich "juristisch nicht wasserdicht". :-)
Grundsätzlich war ich der Meinung, dass Korrektur kleiner Bildfehler überhaupt nicht relevant ist - also eine Falte in der Kleidung oder der Pickel auf der Haut. Mit "Veränderung der Kleidung" meine ich eben nicht kleinere Korrekturen, sondern dass das Modell etwas anderes anhat als auf einem Ursprungsfoto.
Ansonsten scheinen sich unsere Ansichten darin zu unterscheiden, wie wir Änderungen am Modell selbst bewerten (relativ zu anderen Änderungen). Ich kann Deinen Standpunkt gut nachvollziehen, aber hier in der Model-Kartei geht es ja hauptsächlich um die Darstellung von Modellen. Und zur Bewertung potentieller Shootingpartner spielt der HG eine untergeordnete Rolle. So denken viele und ich habe das entsprechend berücksichtigt.
Ja, meine Darstellung ist natürlich "juristisch nicht wasserdicht". :-)
Grundsätzlich war ich der Meinung, dass Korrektur kleiner Bildfehler überhaupt nicht relevant ist - also eine Falte in der Kleidung oder der Pickel auf der Haut. Mit "Veränderung der Kleidung" meine ich eben nicht kleinere Korrekturen, sondern dass das Modell etwas anderes anhat als auf einem Ursprungsfoto.
Ansonsten scheinen sich unsere Ansichten darin zu unterscheiden, wie wir Änderungen am Modell selbst bewerten (relativ zu anderen Änderungen). Ich kann Deinen Standpunkt gut nachvollziehen, aber hier in der Model-Kartei geht es ja hauptsächlich um die Darstellung von Modellen. Und zur Bewertung potentieller Shootingpartner spielt der HG eine untergeordnete Rolle. So denken viele und ich habe das entsprechend berücksichtigt.
#236Report
3 weeks ago
eckisfotos schrieb: Ansonsten scheinen sich unsere Ansichten darin zu unterscheiden, wie wir Änderungen am Modell selbst bewerten (relativ zu anderen Änderungen). Ich kann Deinen Standpunkt gut nachvollziehen, aber hier in der Model-Kartei geht es ja hauptsächlich um die Darstellung von Modellen. Und zur Bewertung potentieller Shootingpartner spielt der HG eine untergeordnete Rolle. So denken viele und ich habe das entsprechend berücksichtigt.
Die Sichtweise kann ich natürlich auf jeden Fall nachvollziehen. Für Modelprofile gehe ich da auch voll mit. Bei Fotografen steht für mich eher die künstlerische Freiheit und die Präsentation des eigenen Werks im Vordergrund. Auch wenn der Name so lautet, ist das hier ja am Ende doch keine reine Model-Kartei, wo wir alle nur Model-Sedcards mit befüllen. Ein Fotografen-Portfolio ist eigenständig und war auch bisher schon im Zweifel keine Garantie für die authentische, aktuelle Optik eines Models (Stichwort: ältere Fotos neu hochgeladen, starke Beauty Retusche etc.). Da sollte man sich immer an der Quelle vergewissern, dass die irgendwo geweckte Erwartung auch erfüllt wird. Die Pflicht für aktuelle und authentische Infos liegt für mich beim Model selbst und auf seiner Sedcard oder (es sind ja auch nicht alle hier vertreten) seinem Instagram-Kanal, Website etc.
Auf jeden Fall sollte man sich immer auch gut überlegen, ob man aufgrund verschiedener Geschmäcker, Sichtweisen usw. neue Hürden, Sanktionen etc. auf einer Plattform aufbaut. Die Entwicklung hier ist ja nicht gerade im rasenden Wachstum begriffen. So manchen Strauß fechtet man jetzt unter dem Label "KI" einfach nochmal neu aus, obwohl es der gleiche ist, den man schon zu normalen Photoshop-Bearbeitungen ausgefochten hatte. Die Sichtweisen dazu haben sich natürlich meistens nicht geändert.
#237Report
3 weeks ago
Ein anderer Ansatz von mir ist, die Arbeiten dadurch zu klassifizieren, ob ein Bild/Foto "reproduzierbar" ist.
Also wenn ein Modell auf einer Fotografensedcard ein Foto sieht, dann sollte eine gute Chance bestehen, dass der Fotograf in der Lage ist, das Werlk mit dem neuen Modell zu wiederholen.
Also wenn ein Modell auf einer Fotografensedcard ein Foto sieht, dann sollte eine gute Chance bestehen, dass der Fotograf in der Lage ist, das Werlk mit dem neuen Modell zu wiederholen.
#238Report
3 weeks ago
@ eckisfotos
Guter Gedanke ! Das entspräche dann auch Deinen Stufen 1-4, weil es möchte ja ein anderes Model "auch so" fotografiert werden : Unterstellt, daß beide Models etwa gleich gut geeignet und talentiert sind, so spielt das zweite Model das nach, was schon das erste tat. Aufgabe des fotografierenden Ausfertigungskünstlers ist es dann, denselben Hintergrund, dieselbe Perspektive, Lichtwirkung usw. zu erzeugen.
Ob der neue Prompt dann dieselbe "Umgebung" erzeugt wie der zuvor .. das wäre (derzeit noch) ein Risiko, aber da kann man optimistisch sein. Aber wie minutiös durchgeplant wäre der Workflow auch bei klassischem Verlauf ohne KI - und outdoor wäre die Sonne um 11:15 nach 3 Tagen doch nicht ganz dieselbe.
Also wenn ein Modell auf einer Fotografensedcard ein Foto sieht, dann sollte eine gute Chance bestehen, dass der Fotograf in der Lage ist, das Werk mit dem neuen Modell zu wiederholen.
Guter Gedanke ! Das entspräche dann auch Deinen Stufen 1-4, weil es möchte ja ein anderes Model "auch so" fotografiert werden : Unterstellt, daß beide Models etwa gleich gut geeignet und talentiert sind, so spielt das zweite Model das nach, was schon das erste tat. Aufgabe des fotografierenden Ausfertigungskünstlers ist es dann, denselben Hintergrund, dieselbe Perspektive, Lichtwirkung usw. zu erzeugen.
Ob der neue Prompt dann dieselbe "Umgebung" erzeugt wie der zuvor .. das wäre (derzeit noch) ein Risiko, aber da kann man optimistisch sein. Aber wie minutiös durchgeplant wäre der Workflow auch bei klassischem Verlauf ohne KI - und outdoor wäre die Sonne um 11:15 nach 3 Tagen doch nicht ganz dieselbe.
#239Report
3 weeks ago
eckisfotos schrieb: Ein anderer Ansatz von mir ist, die Arbeiten dadurch zu klassifizieren, ob ein Bild/Foto "reproduzierbar" ist.
Also wenn ein Modell auf einer Fotografensedcard ein Foto sieht, dann sollte eine gute Chance bestehen, dass der Fotograf in der Lage ist, das Werlk mit dem neuen Modell zu wiederholen.
Ich kann den Gedanken absolut nachvollziehen. Persönlich sehe ich mich allerdings dennoch nicht in der Position, mich in der Kunstfreiheit zu beschränken, um anderen Fotografen Reproduzierbarkeit mit einem von mir fotografierten Model zu garantieren. Wenn man die Model-Kartei als reines Model-Schaufenster versteht (und der Name legt das ja auch sogar nahe), dann kann ich das dennoch verstehen. Ich sehe die MK in der Praxis abseits von Model-Profilen nicht so und ich vermute, dass viele die MK in letzter Konsequenz mit einem Fotografenprofil oder gar einem Bearbeiterprofil nicht so nutzen möchten und auch die Nutzung verringern oder einstellen könnten, wenn man sie diesbezgl. in ihrer Kunstfreiheit und Entwicklung stark einschränkt.
Witzig ist ggf. in letzter Konsequenz bei dem Gedanken auch: Wenn ich den Anspruch hätte, ein Model auf einem heute hochgeladenen Foto nur so darzustellen, wie es gerade aussieht, damit niemand enttäuscht wird. Dann müsste ich doch ggf. sogar KI benutzen, um aus langen Haaren des selben Models 2018 kurze Haare 2026 zu machen und aus blonden dann braune Haare sowie zwei, drei nachgenerierte Tattoos und sechs zusätzliche Kilo sowie drei Narben, die in der Zwischenzeit noch dazu gekommen sind. Es könnte ja sonst tatsächlich niemand mehr in etwa das Foto reproduzieren, das ich 2026 noch von einem 2018er Shooting hochlade.
#240Report
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Nochmal Korrektur zu Stufe 7 :
Wenn Du damit die Erzeugung des gesamten Bildes einschließlich gar nicht existenter Personen meinst, dann wäre dies abzulehnen.
"Finger weg von den Personen" hieße auch "keine Personen per Promptbefehl" ..
Eine Comicfigur per Prompt, also ein wie von Uderzo gezeichneter Asterix wäre ok, weil offensichtlich keine echte, lebende Person. Aber wenn so wie neulich bei dem Werbebild "YourNG Dating" 5 wie echt aussehende Frauen generiert werden, dann hat eben so ein Bild in der MK nichts zu suchen.
Abzulehnen wäre auch eine "bekleidet & nackt"-Doppeldarstellung, wenn eben eine Nudifier-KI dann die nackte Hälfte erzeugen würde. Da ist eben der Unterschied zum herkömmlichen Composing - das aus 2 echten Aufnahmen besteht und das Model eben einmal nackt und einmal bekleidet in derselben Pose aufgenommen wurde und dann
diese beiden Bilder zu einem Links-Rechts-Bild zusammengesetzt werden.
Denn es darf eben nicht sein, daß die KI etwas erzeugt, was das Model selbst so nie darstellte und womöglich noch ihren Aufnahmebereichen zuwiderliefe. Eine Entfernung des Slips per EBV wurde zwar nicht ausdrücklich verboten, wäre aber ebenso regelwidrig.
Diskutiert wurde dieser Grenzbereich schon bzgl. Tattoos :
Da macht es doch eben keinen Unterschied, ob ein (dem Fotografen unliebsames) Tattoo weggestempelt wird oder per Prompt verschwindet ...
Tatsache bliebe die künstliche und eben fälschliche Beseitigung eines real weiterhin existenten Tattoos - mit der Täuschungswirkung, daß die Betrachter des so veränderten Bildes dann glauben, daß das Tattoo tatsächlich entfernt worden sei und bei einem künftigen Shooting nicht mehr zu sehen wäre.
Da bräuchte es eigentlich auch eine Kennzeichnungspflicht "Tattoo weiterhin vorhanden, nur hier im Bild entfernt"..