Warum fotografieren wir Portraits 155

Ach eckisfotos , du nimmst dir einfach einen anderen Browser mit dem du nicht in der MK eingeloggt bist und suchst dann einfach nach "Modelkartei PetersPhoto".
Aber ehrlich, wer mich auf IGNORE gesetzt hat, dem lauf ich doch auch nicht mehr hinterher.
2 months ago
Chris W. Braunschweiger. Guter Trick! ;-)). Hat sich aber schon erledigt, wie du nachlesen kannst.
2 months ago
PetersPhotos
Na gut, dann mache ich jetzt, was ich machen wollte - aber ich habe tatsächlich Schwierigkeiten, die Bilder "einzuordnen". Ich erlaube mir einmal:

Das ist jetzt meiner Meinung nach ein "Portrait" - jedenfalls kein "Fashion".
Schwieriger ist das folgende:

Ich würde aber auch sagen, dass es hier nicht um die Präsentation von Mode geht.
Beim folgenden dritten Bild mag ich mich dann gar nicht mehr festlegen:

Das könnte "Fashion" sein.

Der Sprung hat von mir eine Anmerkung und ein "großartig" bekommen - Du kannst die Ignore-Brandmauer wieder "hochziehen".
2 months ago
#83: Das letzte Bild: Es präsentiert eine modebewußte Frau. Die möchte offensichtlich auch gerne als solche wahrgenommen werden. Mit einem anderen modischen Outfit würde sich im Prinzip die gleiche Bildwirkung/-aussage ergeben. Das ist in meinen Augen (ihr) ''Lifestyle''.
Mode und Lifestyle prägen und dienen einander.
Ich finde, für die ''People-Fotografie'' ist es viel naheliegender, die Lebensphilosophie des Modells abzubilden, als das Modell in die Dienste der Mode zu stellen.
#83:
Im ersten Bild erkenne ich eine kleine Geschichte (modern ausgedrückt Story). Das ist ein guter Ansatz für ein Porträt, wenn damit das Wesen oder die Situation der abgebildeten Person darstellt. Das Bild würde also die Person porträtieren. Genauso kann es aber auch eine Inszenierung sein, die nicht das Wesen, sondern eine gewünschte Wirkung zeigt. Beide Ansätze finde ich gut.

Bild 2: Da stimme ich dir zu. Ich würde so etwas als ein Experiment einstufen.

Und Bild 3: Könnte durchaus in meinen Augen als Porträt durchgehen, als Fashionporträt.

Keines der Bilder fällt aber um die hier schwerpunktmäßig diskutierte Kategorie, da es im Thread eher um Gesichtsporträts geht.
2 months ago
Menno Ihr beiden! Warum es euch so irre wichtig ist, Fotos exakt in diverse Schubaden einzuordnen könnt Ihr wohl nur selbst beantworten. ;-) Ist es noch Fashion? Oder am Ende ein Lifestyle-Porträt? Who cares?!?
Schaut mir fast nach Beschäftigungstherapie aus.

Wer sich ein bisschen mit Modefotografie beschäftigt hat, weiß ja längst, dass es ein Genre mit vielen Überschneidungen ist. Und ich meine: BESCHÄFTIGT. Wer meint, weil er ein bisschen was von Newton und Lindbergh kennt, ist er nun ein Kenner … sorry, der kennt gar nichts! Hans Feurer? Nie gehört! Pyrotechniker? Ellen von Unwerth? Kennwa nich. Ist die denn einen Blick werth? Demarchelier? Kann man das essen?

eckisfotos. 3 meiner Pics zur Diskussion? Gerne. Genau 1 Like? Da bin ich etwas enttäuscht... ;-)).
Du wolltest doch mal quer durch sichten analysieren? Vielleicht kommt ja noch was...?
Für alle ab #83 : Das Thema ist hiermit entkoppelt und freigegeben für Fashion / Lifestyle ! Zu den 3 Bildern schreibe ich später noch was, muß jetzt andere Dinge erledigen ...
2 months ago
PetersPhotos
Zum Einsortieren: Wenn man nach "Warum Portraits?" fragt, dann muss man schon fragen, was wir darunter eigentlich verstehen. Ok, Du hast die Frage gar nicht gestellt - vielleicht hätte ich bei SEE - anarchisch, autonom, autark !? schauen sollen. Aber gut, auf Deiner Sedcard sind - wie ich nun sehen konnte - einige "eindeutige" Portraits. Warum hast Du sie gemacht? Du hast ja hier schon einige Beiträge hier geschrieben, aber Deine Antwort auf die Fragestellung war bisher ein lapidares:
"Weil am Körper eines Models oben immer auch ein Kopf dran ist." Glücklicherweise sind Deine Fotos besser als diese Aussage.
PetersPhotos Aber in der Fragestellung geht es doch explizit um Schubladen?!
Ansonsten stimme ich dir zu, was Überschneidungen und dergleichen angeht. Ich kategorisiere meine Bilder auch nicht allzusehr, sondern versuche umzusetzen, was mir gefällt - egal, wie es dann benannt wird. Gelegentlich gelingt es.
2 months ago
PetersPhotos
Da Du nun ausdrücklich die Beachtung Deiner Fotos wünscht, habe ich mich dazu hinreißen lassen, Dir einen weiteren Kommentar zu "schenken". Ich hatte Dir übrigens nicht nur ein Like gegeben, sondern auch eine positive Anmerkung - das zählt 3-mal soviel, wie ein Like :-)

Mit der neuen Anmerkung zu
https://www.model-kartei.de/fotos/foto/20804057/ (diesmal absichtlich nur ein Link)
möchte ich Dir einmal zeigen, was ICH unter konstruktiver Kritik verstehe.
Also bei Akt und Porno weiß "man" hier doch immer ganz schnell, was was ist !! Eigentlich dachte ich, daß die Definition für Gesichtsportraits umso klarer sein sollte .. und ja, die Abgrenzung von Fashion zu Lifestyle ist sicherlich schwieriger als Bademode zu Dessous.
Ob das Model "sportlich" wirkend im Bikini oder "erotisch" wirkend in Dessous gezeigt werden will, ist sicherlich relevanter als die Abgrenzung von Fashion zu Lifestyle ...
Nun erst mal zu den 3 Bildern in #83 :
Das Erste, am Rastplatz auf dem Koffer sitzend würde ich "Szenerie" nennen, vielleicht auch Lifestyle - jedenfalls aber nicht Fashion; außer es ginge um die Stiefel, denn von der Hose und vom Mantel sieht man nicht viel.
Das Zweite mit dem Sprung verbinde ich mit "Fotokunst", würde da aber auch Fashion gelten lassen. Da sieht man immerhin das komplette schwarze Outfit deutlich genug - man könnte sich tatsächlich eine Preisliste für Hut, Handschuhe, Jacke, Hose und Stiefel hinzudenken. In Betrachtung der beiden Masten wirkt es aber so, als sei das ein 4-5 m hoher Höhenflug.
Das Dritte mit dem Fuß auf der Bank ist das Einzige, dessen Bildschnitt sich im Wesentlichen auf das Model konzentriert, von daher "Fashion", bestehend aus Mütze, Jacke, Hose und Stiefeln.

Dann noch ein Zwischenstand zur Abstimmung :
Zunächst fällt auf, daß niemand ausschließlich nur Gesichter fotografiert, andererseits aber auch niemand nur Aufnahmen "von Kopf bis Fuß" macht. Den puren Portraitfotograf gibt es also nicht; es werden auch weitere Genres genutzt, und Männerportraits sind doch recht gefragt.
Von den einstelligen nun zu den zweistelligen Nennungen :
Ganz klar stehen Mimik und Ausdrucksstärke in der Portraitfotografie auf Platz 1, aber auch Schönheit und Styling werden sehr bejaht. Weit zurück bleibt der persönliche Kontakt - somit entstehen auch die Portraits allermeist durch Shootingkontakt, aber kaum im persönlichen Umfeld.
Daher wage ich folgende Thesen :
- Im Rahmen eines Payshootings entstehen Gesichtsportraits als Nebenprodukt zur vorrangigen Ganzkörperfotografie
- Auch beim tfp-Shooting wird das Thema Portrait mit weiteren Themen kombiniert, ist da aber wohl bedeutsamer, da es im upload doch recht häufig ist.
2 months ago
SEE - anarchisch, autonom, autark !?
Deine beiden Thesen haben "Hand und Fuß" und treffen bezüglich meiner Shootings auch zu.
2 months ago
Daher wage ich folgende Thesen :
- Im Rahmen eines Payshootings entstehen Gesichtsportraits als Nebenprodukt zur vorrangigen Ganzkörperfotografie
- Auch beim tfp-Shooting wird das Thema Portrait mit weiteren Themen kombiniert, ist da aber wohl bedeutsamer, da es im upload doch recht häufig ist.


Tut mir leid, da intervenieren zu müssen. Aber das ist keine These, sondern Fakt. Da ist auch nichts wissenschaftliches dabei. Bei einem Ganzkörperportrait entsteht zwangsläufig auch immer ein Gesichtsportrait, weil man den Körper immer abschneiden kann. Und das unabhängig davon ob Pay/TfP.

Auch die Unterscheidung TfP/Pay irritiert in diesem Zusammenhang, weil weder TfP noch Pay über das Thema Portrait mit weiteren Themen definiert werden.
@ eckisfotos : DANKE !!
@ Marcus Sawyer
Ja gewiß kann man die Gesichtsportraits auch als Bildausschnitte erzeugen, aber wenn man anstelle des 28mm Weitwinkelobjektivs ein Objektiv mit 85mm Brennweite benutzt, dann entstehen damit wohl entweder Bodyparts oder eben Gesichtsportraits.
Zu tfp und pay - mag es nun These sein oder aber Fakt - ist auch das Gegenteil möglich, wie es auch sogar im Porno Gesichtsportraits gibt - oder wie soll Oralverkehr gezeigt werden, ohne das Gesicht der Darstellerin abzubilden ? Auch das sind Portraits und wie sehr unterscheidet sich deren Make-up von Glamour ?

P.S. Wie ich gerade sehe, sind es nun 49 statt 45 Stimmen !
2 months ago
Marcus Sawyer
Ich glaube, dass wir alle hier absolut kein Problem damit haben, wenn Du eine schlüssige These eines Kollegen zu einem Fakt erklärst. Schade, schade, dass Du es einmal wieder (absichtlich) falsch verstanden hast - oder zumindest anders. Im Forum wurde ja unlängst ein Portrait von Anna "erwähnt". Dieses Foto ist auch schon immer ein Portrait gewesen, obwohl ich Anna für ein Aktshooting gebucht hatte, aber ich mir davon abweichend erlaubt, auch ein Portrait zu "schießen". Das kommt vor und Anna war auch gar nicht böse, dass ich mit "Portrait" einen anderen Arbeitsbereich als den vereinbarten (Akt) genommen habe. Ich habe allerdings auch schon Aktfotos genommen, die als solche nicht ganz gelungen waren, um ein Portrait daraus zu machen.
2 months ago
Ein Ganzkörperportrait kann man abschneiden und dann wird ein Gesichtsportrait draus. Das ist so banal und selbstverständlich, dass man darüber nicht diskutieren muss.
Und das funktioniert mit Aktbildern und mit bekleideten Personen, auch das ist so trivial,... mir fehlen da echt die Worte.

Was kommt als nächstes, Ecki? Dass Du die These aufstellst, dass nach Sonntag der Montag folgt?
2 months ago
@Eckisfotos
#96
Du verwendest dasselbe Wort ''Portrait' fünfmal, und meinst 6, 7 :) mal was anderes?!
Ich möchte dein Feuerwerk an geistigen Kurzschlüssen, jetzt nicht näher kommentieren, (später...)

Aber ...
Anna war auch gar nicht böse

Was?? Anna war nicht böse!? Welchen Anlass hätte denn Anna böse zu sein? So wie Du dein angebliches Shooting schilderst, kommt es mir doch eher frei erfunden vor. Zuerst: Aktshooting war geplant... später: Anna war auch nicht böse? Seltsam. Das passt nicht.

Bei einem Aktshooting ist es ja gerade Sinn, dass das Köpfchen auch mit drauf ist, denn wie sollte man sonst die nackten Körper inklusive der Nur-Brüste-Bilder und Nur-Beine-Bilder von anderen Modellen unterscheiden. Es sei denn man macht nur ein Shooting alle 6,7 Jahre. :)



Kleine Retourkutsche: Aus einem anderen Thread schreibt der motivierte Ecki
Soll ich jetzt Huck Finns Meinung vorhersagen?

Nicht fragen, einfach machen...
Ich sag dir meine Meinung wie es bei Dir und Anna war: Du hast ein Fashion Shooting gebucht, und hast dann die Anna bequatscht sich nackt fotografieren zu lassen. Anna hat dann gesagt, Ja, okay, aber nicht das Gesicht mitfotografieren. Unser Ecki hat aber doch ein Ganzkörperportrait gemacht. Bei der Kontrolle der Bilder (bei Ecki ist Vorsicht immer besser als Nachsicht) hat Sie dann ihr Haupt gesehen. Ecki hat sich nicht an die Abmachung gehalten. Das war die Story. Und wenn jetzt der gute Ecki schreibt: ''Anna war auch gar nicht böse'' dann ist dieser Satz zumindest nachvollziehbar.

Das ist zumindest meine These, die natürlich ''Hand und Fuß'' hat.
@ Marcus Sawyer
Wir sind uns doch bestimmt alle einig, daß man mit 2 Festbrennweiten (z.B. 28 und 85 mm) und maximal 3,5 m Abstand folgende Möglichkeiten hat :
28 mm = Aufnahmen von Kopf bis Fuß, also Fashion, Dessous, Akt (alle Körperteile im Bild, nichts Menschliches berührt den Bildrand).
85 mm = Aufnahmen vom Gesicht oder einem Körperteil, wobei zumindest ein anderer Körperteil infolge des engen Bildschnitts nicht zu sehen ist (mindestens ein blanker oder bedeckter Körperteil berührt den Bildrand)
Wenn ich das 85 mm vergessen habe, dann gehe ich 60 cm nah ran und fotografiere das Gesicht mit ganz großer Nase oder ich beschneide das Bild um 80 % seiner Originalfläche, um ein unbiometrisches "oldschool-Paßfoto" zu erhalten.
Wenn ich das 28 mm vergessen habe, aber das Model trotzdem von Kopf bis Fuß aufs Bild soll, dann
- muß sich das Model draußen in den Regen stellen und ich fotografiere aus 15 Metern Entfernung
- muß sich das Model zusammenkauern und ich fotografiere aus 4 Metern durch die offene Zimmertür
- erzeuge ich mit einer Bildrate von 30 bis 50 fps ein paar Tausend Bodyparts, die per Stitching dann zum ähmm .. suboptimalen Ganzkörperbild fusioniert werden

Also mache ich das Gesichtsportrait mit dem 85er und das Ganzkörperbild mit dem 28er ..
2 months ago
See, da hast Du vollkommen Recht. 100% d'accord!

Mir ging es um Ganzkörperportrait und Gesichtsportrait. Welche Festbrennweite Du nimmst ist sicher wichtig. Entscheidend ist, dass jedes Ganzkörperportrait auch ein Gesichtsportrait ist. (Strittig bei Profil, Maske,...).

Aber aus einem Gesichtsportrait allein kann man kein Ganzkörperportrait machen. Und auch diese Tatsache ist so selbstverständlich. Mit Ki geht das natürlich, aber wir sind ja old School.

Deine Überlegungen finde ich nach wie vor sehr spannend! Aber in der Praxis fürs Hotel oder Studio 24mm und 50mm. Wenns nach draußen geht kommt ein 70-200mm dazu.
Wenn man anderes Glas bevorzugt, alles oki!
#100Report

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